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Zu guter Letzt: Bei Swisscom ist der «Natel plus»-Kunde König
Mit dem unscheinbaren Namen «Natel plus» hat die Swisscom einen Dienst im Angebot, der es in sich hat: Der Ansprechpartner kann selbst dann erreicht werden, wenn das Natelnetz überlastet ist. Wenn also «Natel plus»-Kunden bei überlastetem Netz telefonieren wollen, dann müssen sich alle anderen Teilnehmer hinten anstellen. Besonders perfide: Bei einem Engpass können übrige Teilnehmer sogar aus dem Netz verdrängt werden.
Italien: Berlusconi interveniert gegen unliebsame Talkshows
Silvio Berlusconi hat bei der Staatsanwaltschaft angefragt, ob gegen ihn Ermittlungen wegen angeblicher Einflussnahme in die Wege geleitet worden sind. Damit reagiert der italienische Regierungschef auf einen Bericht der Tageszeitung Il Fatto, der ihn beschuldigt, Druck auf den Staatssender RAI und auf die Kommunikationsbehörde zur Schliessung einer regierungskritischen Talk Show ausgeübt zu haben.
Die Staatsanwälte hätten zufällig Telefongespräche Berlusconis mit Minzolini und Innocenzi abgehört, während sie in einen anderen Fall ermittelten, berichtete Il Fatto. Der neue Skandal droht Öl ins Feuer der Polemik über die Kontrolle zu giessen, die der Premierminister und Medienbesitzer auf das italienische Fernsehsystem ausübt. Der Oppositionspolitiker Antonio Di Pietro forderte den Rücktritt des TG1-Chefredakteurs und des Präsidenten der Kommunikationsbehörde. Diese weigerten sich jedoch dazu.
Blick-Gruppe stellt ihren Newsroom vor
Der Integrierte Newsroom der Blick-Gruppe hat planmässig am 7. März den Betrieb aufgenommen. Dies nach rund zweijähriger PLanungs- und Bauphase. Nun gibt Blick.ch erste Einblicke in den Betrieb.
Post: Briefträger-Gewerkschaften befürchten Stellenabbau
Die Post will neue Sortiermaschinen kaufen, welche an Stelle der Briefträger die Post sortieren. Laut der Gewerkschaft Kommunikation liesse sich mit den neuen Sortiermaschinen jede fünfte Arbeitsstunde der Briefträger einsparen.
Flüeler sagte in der Sendung, dass 20 bis 60 solcher Maschinen das Gesamtvolumen sei, das theoretisch umsetzbar wäre. Der Kaufentscheid sei jedoch noch nicht definitiv gefallen, Gewissheit werde es Anfang nächsten Jahres geben. Automatismus heisse aber weniger Arbeitsplätze. Mit der neuen Sortiermaschine liesse sich laut der Gewerkschaft Kommunikation jede fünfte Arbeitsstunde der Briefträger einsparen. Kommen diese Maschinen flächendeckend zum Einsatz, so seien bis zu 3400 Arbeitsplätze von Briefträgern gefährdet, wie Gewerkschaftsvizepräsident Fritz Gurtner sagte.
Nicole Kidman für Schweppes
Nach Hollywood nun Bollywood: Im neuen Schweppes Werbespot verdreht Nicole Kidman im weissen Marmor Palast von Udaipur dem indischen Sexsymbol und Bollywoodstar Arjun Rampal den Kopf. Kidman wirbt im Spot für die sechs neuen Schweppes Fruit Fusion, die nicht bitter, sondern fruchtig-süss schmecken.


Westschweizer Presse: Gemeinsame Plattform der Nouvelliste- unnd Arc Presse – Redaktion
Die Gruppe Arc Presse und die Zeitung Le Nouvelliste rücken enger zusammen. Die Redaktionen wurden am Freitag informiert, dass eine Redaktionsplattform zwischen der Walliser Zeitung und den Redaktionen von L'Express, L'Imparial, dem Journal du Jura und La Côte geplant ist.
Das Journal du Jura aus Biel der Neueburger Express und L’Impartial aus La-Chaux-de-Fonds arbeiten bereits seit 2007 unter dem Dach der Arc Presse zusammen. Vor Kurzem stiess auch La Côté aus Neuenburg dazu. Die fünf Zeitungen wollen sich gemäss dem Chefredaktor von L’Express und L’Impartial, Nicolas Willemin, nun auch ein gemeinsames Layout geben. Wie dagegen künftig die gemeinsamen Seiten erstellt werden sollen, sei noch offen. Ein gemeinsames Intranet werde diskutiert, oder eine Konzentration der betroffenen Redaktionen an einem Ort.
Die französische Hersant-Gruppe ist Hauptaktionär der Verlage von L’Express, L’Impartial und auch von La Côte. Der Grossverlag überlegt sich gemäss SDA auch einen Einstieg bei den Wallisern. In der Westschweiz stellt auch der Pool Romandie Combi Artikel für mehrere Zeitungen her.
Krisenjahr für NZZ-Mediengruppe – Schwarze Zahlen für LZ Medien und St. Galler Tagblatt
Im letzten Jahr hat die Wirtschaftskrise die NZZ-Mediengruppe in die roten Zahlen gedrückt. Bei der Freien Presse Holding mit den Mehrheitsbeteiligungen an der LZ Medien Holding und der St. Galler Tagblatt AG fiel der Inserate-Rückgang etwas moderater aus.
Der Verwaltungsrat beantragt der Generalversammlung, für 2009 auf eine Dividende zu verzichten. Die Gruppe erwartet auch für das laufende Jahr ein wirtschaftlich schwieriges Geschäftsjahr mit stagnierenden Werbeeinnahmen. Trotz Akquisition sank der Personalbestand im letzten Jahr um 5.2 Prozent auf 1702 Vollzeitstellen. Die der Gruppe angeschlossenen elektronischen Medien steigerten den Ertrag um 11 Prozent oder 3.9 Millionen Franken. Wie es in der Mitteilung heisst, sei dies auf die neuen Umsätze des Zentralschweizer Fernsehens Tele1 zurückzuführen.
Besser überstanden hat das Krisenjahr 2009 die LZ Medien Holding. Dank strategischen Ausbauten stieg der Umsatz stieg um 1.2 Prozent auf 159.1 Millionen Franken. Der Gewinn legte um 6.1 Millionen Franken auf 8.3 Millionen Franken zu. Der operative Gewinn EBIT fiel gleichzeitig aber um 35 Prozent auf 8,6 Mio. Franken. Die Wertschriftenanlagen und der Verkauf einer Beteiligung führten zu einem Finanzergebnis von 2.5 Millionen Franken. Im Jahr 2008 war dieses deutlich im Minus gewesen. Bei den Zeitungen brach der Anzeigenertrag um 14.7 Prozent ein, konzernweit war es ein Minus von 4.6 Prozent. Die Dividende pro Aktie soll auf 85 Franken erhöht werden.
Auch die St. Galler Tagblatt AG musste Einbussen bei Umsatz und Gewinn hinnehmen, blieb aber in den schwarzen Zahlen. Der Gewinn brach gegenüber 2008 um 73 Prozent auf 2 Millionen Franken ein. Die Tagblatt-Medien verkauften knapp ein Viertel weniger Anzeigenseiten. Darunter litt auch das Flaggschiff St. Galler Tagblatt.
Neu sollen an der Generalversammlung vom 17. April Ex-Swisscom-Chef Jens Alder, die Unternehmerin Carolina Müller-Möhl und der Internetspezialist Joachim Schoss in den Verwaltungsrat der NZZ-Gruppe gewählt werden. Aus dem Verwaltungsrat ausscheiden werden Susanne Bernasconi-Aeppli und Oliver Burger.
Image-Kampagne zum 55-jährigen Jubiläum der Charles Vögele Gruppe
55-Jahre Charles Vögele – pünktlich zum Start der Frühling/Sommer-Saison wird eine umfassende Image-Kampagne lanciert. Die Werbeagentur Publicis hat den europaweiten Etat für die Dachmarkenkampagne in einem Pitch gewonnen.
Für den Printauftritt wurde die Mode- und Celebrity-Fotografin Esther Haase gewonnen, die in eigenwilligen Schnappschüssen eine unbeschwerte, spontane und kosmopolitische Stimmung herbeizaubert. Die von den multikulturellen Models mal demonstrativ, mal beiläufig, jedoch immer sehr selbstbewusst im Victory-Zeichen erhobene Hand dient dabei der sofortigen Wiedererkennung des Modebrands.
Die Dachmarkenkampagne wird crossmedial in der Schweiz, Deutschland, Österreich, Niederlande, Belgien, Slowenien und Polen durchgeführt. Flankierend werden ab April fünf exklusive Eaux de Cologne mit verführerischen Düften auf den Markt gebracht. Pubclicis hat ausserdem für Charles Vögele eine ganz neue Corporate Website entwickelt und umgesetzt.
Verantwortlich bei Charles Vögele: André Maeder (CEO), Daniel Bärlocher (Vice President Group Communications), Patrizia Vetter (Creative Director), Elisabeth Hassa (Group Communications). Verantwortlich bei Publicis: Bruno Biondi, Sabrina Elsaesser (Beratung), Vivi Chiosi, Nina Hofstetter, Swen Morath, Devika Hasler (Art), Jan Krohn , Felix Freese, Claude Catsky (Text), Derya Derdiyok (TV Production), Sacha Moser (Creative Director). Bildbearbeitung: Fabio Clerici, Jonas Hartmann. Verantwortlich bei Publicis Modem: Melanie Gut, Mohamed Klotz, Marcel Vogt, Mirjam Vonarburg, Pascal Urscheler. Verantwortlich bei Solid & Hallerfilm: Rudi Haller (Produzent), Jonas Arnby (Director), Philippe Kress (Kamera), Jacob Schulsinger (Editor).





McCann Erickson: Coke erobert den Esstisch
Mit dem TV-Spot «Coke & Meals» geht die Zusammenarbeit von McCann Erickson Zürich und Coca-Cola Schweiz aktiv in den Frühling.
Verantwortlich bei McCann Erickson Zürich: Stephen Dickel (Account Executive, Beratung), Annika Seidel (Account Director, Beratung), Denise Frech (Art Director, Kreation), Silke Wartenberg (Copy Writer, Kreation). Verantwortlich bei der Coca-Cola Schweiz: Christoph Reitmeir (Junior Brand Activation Manager), Flavio Calligaris-Maibach (Geschäftsführer Schweiz).
Zum Spot
Wechsel in der Chefredaktion bei Le Temps
Die Westschweizer Tageszeitung Le Temps erhält bald einen neuen Chefredaktor.
Sein Vorgänger Jean-Jacques Roth hatte diese Stelle seit 2002 bekleidet. Seine künftige Aufgabe wird darin bestehen, die für Le Temps für die nächsten Jahre definierte Verlagsstrategie umzusetzen, vor allem für die digitalen Informationsträger.
Zu guter Letzt: Das Internet ist auch ein Friedensnobelpreis
Diese Jahr wurde das Internet wurde für den diesjährigen Friedensnobelpreis nominiert. Insgesamt stehen 237 Personen und Organisationen zur Wahl.
Wer tatsächlich den Friedensnobelpreis entgegennehmen würde, wenn das Internet gewinnt, ist noch unklar. Gewiss ist jedoch, dass der Friedensnobelpreis-Gewinner 2010 schließlich am 8. Oktober bekannt gegeben wird. Und nachdem zuletzt der US-Präsident Barack Obama den Preis erhielt, kann man dem Internet nur die besten Chancen zusprechen.
