Hofer Kommunikation inszeniert Miss Earth Schweiz

Die Berner BSW Agentur Hofer Kommunikation realisiert für die Schweizer Recyclingerde RICOTER ein neues Kampagnensujet.

Nach dem Erfolg des urbanen Guerilla-Gärtners 2009 setzten Hofer und Ricoter dieses Jahr erstmals auf ein bekanntes Testimonial. Für den Berner Erdenhersteller konnte Miss Earth Schweiz, Graziella Rogers, als Markenbotschafterin gewonnen werden.
Ricoter ist ein Schweizer Produkt. Dies wird mit landesweit bekannten Orten, die als Schauplätze der Kampagne dienen, bewusst hervorgehoben. Dreh- und Angelpunkt für den Auftritt 2010 ist der weltbekannte Jet d’Eau in Genf. Der Qualitätsaspekt wird durch die an diesem Ort unerwartete Pflanzen- und Blütenpracht sowie durch den Slogan «Ricoter: Erde für blühende Erfolge» versinnbildlicht.
Neben einem nationalen Plakataushang sowie einer Inseratekampagne mit Schwerpunkt Fach- und Spezialpresse hat die Agentir auch eine Kundenzeitschrift, eine Preisliste und einen komplett neuen Webauftritt realisiert. Es folgen Direct Mailings und PR-Aktivitäten.
Verantwortlich bei Ricoter Erdaufbereitung: Ulrich Otto Zimmer (Leiter Marketing. Verantwortlich bei Hofer Kommunikation BSW: Daniel Martin (Grafik), Stephanie Züblin (Realisation), Daniel Scheuzger (CD), Philippe Oesch (Text), Natalie Suter (Beratung), Barbara Perriard (Leitung).
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JWT+H+F: Für Bayer Schweiz Elevit Online-Kampagne entwickelt

Elevit Pronatal ist ein Multivitamin-Präparat für die Bedürfnisse von Mutter und Kind bei der Kinderplanung, während der Schwangerschaft und in der Stillzeit. Um die Marktführerschaft zu stärken und auszubauen, führt die Agentur JWT+H+F diesen Frühling eine Online-Kampagne durch.

Ziel ist es, verstärkt auf die wertvolle Präventions-Wirkung hinzuweisen, dass nämlich entgegen noch weit verbreitetem Wissen, ein Multivitaminpräparat mit Folsäure wie Elevit bereits dann sinnvoll eingesetzt werde, wenn Frau und Mann Kinder zeugen – und nicht erst, wenn Frau schwanger ist, heisst es in einer Mitteilung der Agentur. JWT+H+F entwickelte ein Konzept, das es erlaubt, sich spielerisch mit diesem Thema auseinander zu setzen.
Kern der Online-Kampagne ist eine Microsite, auf der Frauen in ihre Zukunft als Mütter schauen können. Dort wird eine Frage «Wie wird mein Baby aussehen?« beantwortet. Interessierte Frauen – und natürlich auch Männer – können Bilder von sich und ihren Partnern hochladen. Und nach nur 8 Sekunden zeigt ein Foto das Resultat, das per e-Card verschickt werden kann. Online-Banner machen auf das Thema aufmerksam und führen das Zielpublikum auf eben die beschriebene Microsite.
Die Kampagne läuft von Anfang März bis Anfang April und ist unter http://rubrik.ch.msn.com/reportagen/babymaker.aspx zu finden.
Verantwortlich bei Bayer Schweiz: Daniel Bärlocher (Head of Marketing Nutritionals/Gastrointestinals), Anne Lange, Martina Kleinknecht (Brand Manager Elevit). Verantwortlich bei JWT+H+F: Remy Fabrikant (Gesamtverantwortung), Rainer Bühler (Strategie), Enrico Bachmann, Grischa Rubinick (Creative Direction), Denise Lehmann (Art Direction), Mathias Bart (Text), Vanessa Lehmann-Spalleck (Beratung), Henning von Vogelsang (Online Producer), Eyecatcher (Programmierung).
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Neue Gesichter verstärken das Team bei Republica

Die Berner Kommunikationsagentur Republica freut sich über Neuzugänge und erweitert die Geschäftsleitung.

Roger Keller, seit Mai 2009 als Senior Consultant bei Republica tätig, ist neu Mitglied der Geschäftsleitung. Mit Sammy Salm, Youri Laubscher, Christine Weber und Simon Matz haben in den vergangenen Wochen und Monaten gleich vier neue Mitarbeiter ihre Arbeitsplätze an der Aare bezogen.
Sammy Salm, ehemaliger CEO der Jungfrau Region Marketing, unterstützt das Republica Team als Senior Consultant und Mitglied der Geschäftsleitung. Vor seiner Tätigkeit als CEO war er als Direktor von Grindelwald Tourismus tätig. Zuvor arbeitete er 10 Jahre lang als Leiter Promotionen und Verkauf beim Kurverein St. Moritz. Seine berufliche Karriere startete er bei Bern Tourismus. Sammy Salm wird bei Republica den Bereich Destinations-Marketing forcieren. Seine bisherige Funktion als Geschäftsleiter der Marketingkooperation «Best oft the Alps» führt er innerhalb seiner Tätigkeit bei Republica weiter.
Youri Laubscher verstärkt die Kreation von Republica als Art Director. Laubscher hat für Kunden wie Freixenet, Amag, Bell, Lancia etc. Kampagnen kreiert. Seine über 10-jährige Erfahrung als AD sammelte er bei den Werbeagenturen ibl & partner, Pucci, Sulzer und Freiburghaus & Partner.

Christine Weber ergänzt das Team als Junior Consultant im Bereich Internet und Werbung. Ihre fachlichen Kenntnisse hat sie sich als Projektleiterin Crossmedia bei Weber Benteli, als Mitarbeiterin für Visuelle Kommunikation im Kunstmuseum Bern und als Polygrafin bei der Werbeagentur Zyssett und Partner angeeignet.
Simon Matz holte sich sein Rüstzeug als Grafiker während der Ausbildung bei Tteimarca in Chur. Anschliessend arbeitete er bei der Lysser Werbeagentur In Flagranti für Kunden wie Postfinance und Emmi.

Seedamm Plaza mit Esprix 2010 ausgezeichnet

Das Seedamm Plaza Hotel in Pfäffikon SZ ist mit dem Esprix Swiss Excellence Award 2010 ausgezeichnet worden.

Das Seedamm Plaza Hotel in Pfäffikon hat sich nach Einschätzung der Jury in den letzten Jahren einen Namen hinsichtlich seiner vielseitigen und kreativen Angebote geschaffen. Sie begründet die Auszeichnung mit der Seedamm Plaza-Kultur, die gezielt als Erfolgstreiber des Unternehmens weiterentwickelt wird. Diese basiere auf einem gemeinsam erarbeiteten Wertesystem, einer starken Kundenorientierung und dem Einbezug aller Mitarbeitenden. Dazu gehört auch der konsequente Weg laufender Verbesserungen in Richtung nachhaltiger Business Excellence, so eine Mitteilung von Esprix.
Die Bundespräsidentin Doris Leuthard hat am Donnerstag am Forum für Excellence im Kultur- und Kongresszentrum Luzern KKL den Preis übergeben. Sie lobte den Preisträger als Beweis dafür, dass sich Nachhaltigkeit auszahlt und heute neben Effizienz, Innovation und Marketing ein gutes Arbeitsklima, ein ethischer und nachhaltiger Umgang mit Kundschaft und Ressourcen zunehmend im Zentrum stehen. Sie stelle erfreut fest, dass immer mehr Unternehmer ihren Kompass entsprechend neu ausrichteten, erklärte die Bundespräsidentin. Wer zuerst umdenke und handle, werde zu den Gewinnern gehören, wie Bundespräsidentin Leuthard zu den rund 1‘000 Vertreterinnen und Vertretern von Schweizer und Liechtensteiner Unternehmen am Forum for Excellence in Luzern sagte.
Auch für den zweiten Esprix-Finalisten, die Raiffeisenbank Mischabel-Matterhorn, fand die Bundespräsidentin lobende Worte: «Wer auf der Homepage den traumhaften Blick aufs Matterhorn zum Leitbild macht, der pflegt sicher keine überrissene Boni-Kultur». Die Jury nominierte die Bank im Mattertal und im Saastal, weil sie sich seit Jahren systematisch auf das Erreichen von Business Excellence ausrichtet und damit eine Vorreiterrolle innerhalb der Raiffeisengruppe einnehme. Die Qualifikation der Mitarbeitenden, ausgeprägte Kundenorientierung und das Image der Bank seien Aspekte, auf die grossen Wert gelegt und die ständig gemessen und verbessert würden.
Die Stiftung Esprix fördert unabhängig von Branche und Firmengrösse eine konsequente Ausrichtung auf nachhaltige Exzellenz in allen Aspekten unternehmerischer Tätigkeit. Als Grundlage für die Bewertung der Bewerber dient das europäisch anerkannte Model for Excellence der European Foundation for Quality Management EFQM in Brüssel. Der Esprix wurde im Rahmen des Esprix Forums für Excellence unter dem Thema «Zurück in die Zukunft – Swiss made» vergeben.
Die Moderatorin Susanne Wille lotete mit den vier innovativen «Swiss made Querdenkern“»Thomas Binggeli (Thömus Veloshop, Niederscherli), Martin Jucker (Jucker Farmart, Seegräben), André Lüthi (Globetrotter Travel Service, Bern) und Martin A. Ziehbrunner (Essemtec, Aesch) deren Weg als erfolgreiche Kleinunternehmer aus.

Flowcube und Zeta lancieren das Europaallee Journal für die SBB

Mitten in Zürich direkt beim Hauptbahnhof entsteht bis 2020 in Etappen ein neuer Stadtteil: Die Europaallee. Die Entwicklung dieses Projektes wird unter anderem vom gleichnamigen Journal begleitet, welches soeben erstmals publiziert worden ist.

Sie verbindet den Kreis 1 mit der Bahnhofstrasse und die pulsierenden Kreise 4 und 5. 1‘800 Studienplätze an der Pädagogischen Hochschule, über 6‘000 Arbeitsplätze, 400 Wohnungen, vielfältige Einzelhandels- und Gastronomie-Angebote sowie Freizeiteinrichtungen werden die Europaallee mit ihren Plätzen und ihrem attraktiven Umfeld zu einem neuen, lebendigen Teil von Zürich machen. Die Europaallee ist ein Projekt der SBB.
Die Entwicklung dieses Projektes wird unter anderem vom gleichnamigen Journal begleitet, welches soeben erstmals publiziert worden ist. Im Europaallee Journal sollen Menschen von Zürich, aus dem Quartier, Architekten, Bauleute, Studierende, oder Laden- und Restaurantbetreiber zu Wort kommen; Ein Mix aus Porträts, Interviews und Reportagen.
Das Europaallee Journal erscheint zweimal pro Jahr, als Beilage des Tagesanzeiger und der NZZ Ausgaben Stadt Zürich.
Verantwortlich bei Flowcube Communications, Zürich: Maja Amrein, Michael Blum, Eric Langner (Redaktion). Verantwortlich bei Zeta, Communication Design: Ibrahim Zbat (Art Direction/Grafik). Fotografie: Christian Knörr. Illustrationen: Flag
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Future Connection gewinnt Neukunden

Die Kommunikationsagentur Future Connection hat das Unternehmen Andreas Messerli als neuen Kunden gewonnen.

Als Hauptauftrag wird die Agentur den Webauftritt umfassend neu konzipieren, gestalten und realisieren. Zum Etat gehören auch flankierende Massnahmen wie zum Beispiel ein Newsletter mit entsprechender Microsite. Der neue Webauftritt soll die internationale Ausrichtung stärker zur Geltung bringen und die dreidimensionale und emotionale Qualität der Markeninszenierungen erlebbar machen.
Verantwortlich bei Andreas Messerli: Nadia Caruzzo (Projektleitung). Verantwortlich bei Future Connection: Martina Waser (Projektleitung), Reto Moebus (Design) und Kilian Hann (Technik).

Agence Trio sammelt für CSP gegen graue Sorgenwolken

Weil in Not geratene Menschen unter der Krise besonders leiden, setzt das Centre social protestant auf die Solidarität der Mitmenschen. Die neue Spendenkampagne wurde auch dieses Jahr wieder durch die Agence Trio kreiert.

Mit einer direkten und emotionalen Ansprache wird der Betroffene und seine Notlage dargestellt. Wie bedrohliche graue Wolken hängen die Wörter «Sorgen», «Schulden» und «Konflikte» über der von ihrer Last erdrückten Person. Als Antwort spielt der Flyer mit dem Einzahlungsschein, indem er dazu auffordert, durch das Abtrennen der Quittung «einen Menschen von seinen Sorgen zu trennen». Die Kampagne läuft den ganzen Monat März mit Anzeigen in regionalen Tageszeitungen, Beilagen in der Presse und Mailings an potenzielle Spender.
Verantwortlich bei Agence Trio, Lausanne: Amélie Kittel (Beratung). Guido Masson (Creative Direction), Jesus Gonzalez (Art Direction), Yvo Hählen, Arlind Metaj (Grafik), David von Ritter (Text). Fotografie: Davolo Steiner. Verantwortlich bei Les Centres sociaux protestants: Evelyne Vaucher Guignard.

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Der Internationale Deutsche PR-Preis ist zum 40. Mal ausgeschrieben

Das F.A.Z. - Institut und die Deutsche Public Relations Gesellschaft haben den Internationalen PR-Preis 2010 ausgeschrieben. Die Jury besteht aus 36 Führungskräfte aus Agenturen, Wirtschaft, Wissenschaft und Verbänden.

Bewerbungen können in 24 Kategorien zu den Themengruppen Kommunikationsmanagement, Meinungsmärkte, Organisationstypen, Themenfelder der PR-Arbeit sowie Maßnahmen/Instrumente eingereicht werden. Der Einsendeschluss für Bewerbungen ist der 7. Mai 2010. Einreichungen können aus dem gesamten deutschsprachigen Raum erfolgen
Am 17. September findet im Kurhaus Wiesbaden die Preisverleihung statt. Ausser dem PR-Preis werden zusätzlich die Sonderpreise «Deutscher Image Award» und «Der inkom. Grandprix und die Auszeichnung der jahrgangsbesten Absolventen der Prüfung zum PR-Berater/-Referent PZOK».
Der PR-Preis wird seit 1970 im deutschsprachigen Raum vergeben. Die Ausschreibung erfolgt in Zusammenarbeit mit der Schweizerischen Public Relations Gesellschaft SPRG und dem Public Relations Verband Austria PRVA sowie der Gesellschaft Public Relations Agenturen GPRA.

Amiando ist Ticketing-Partner des diesjährigen ADC Deutschland 2010

Amiando kooperiert jetzt mit dem Art Directors Club für Deutschland und wickelt den Ticketverkauf für den diesjährigen ADC Gipfel ab.

Amiando gibt heute bekannt, dass es als Ticket-Partner den ADC Gipfel 2010 unterstützen wird, der vom 12. bis 16. Mai in Frankfurt am Main stattfindet. Der ADC Wettbewerb, das Ranking für Kreative und Kunden im deutschsprachigen Raum, bewertet Wettbewerbsbeiträge aus den Bereichen Klassische Medien, Digitale Medien, Dialogmarketing, Promotion, Media, Design, Editorial, Räumliche Inszenierung, Generic Craft und Ganzheitliche Kommunikation werden im Rahmen des ADC Gipfels von Fachjurys bewertet. Die besten Arbeiten werden mit den berühmten ADC Nägeln in Gold, Silber und Bronze geehrt.
Zur Organisation des Festivals nutzt der Art Directors Club die Software von Amiando, dem europäischen Anbieter von Software-as-a-Service für Teilnehmermanagement und Ticketing. Über die Plattform lassen sich Tickets für alle Festival-Aktivitäten, wie die Ausstellung, den Kongress oder die Preisverleihung, einfach und problemlos bestellen.
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Matchcom versendet Konfettis für Hirt Informatik

Pünktlich zur Fasnachts-Zeit erhielten ausgesuchte IT-Verantwortliche von KMU‘s in der Deutschschweiz eine 3D-Mailingbox von Hirt Informatik. Match Communications hat im Auftrag von Hirt Informatik das Mailing entwickelt.

Darin zwei Beutel: Einen «für Clowns», einen «für IT-Profis». Erstere mit einem bunten Konfettimix – sinnbildlich für einen Server mit zu vielen Dubletten, der andere mit nur acht, offensichtlich deduplizierten, Konfetti-Unikaten. Im Beutel für IT-Profis befand sich ausserdem ein Flyer mit persönlichem Gutschein für eine Expertise.
Das Mailing soll den IT-Teams von KMU’s humorvoll mitteilen, dass nur Narren mehrfach gespeicherte Daten nicht deduplizierten, so die Agentur in einer Mitteilung. Daten deduplizieren bedeutet mehrmals gespeicherte Daten finden und eliminieren.
Verantwortlich bei Hirt Informatik, Zürich: Sandrine Haas, Michael Heegewald. Verantwortlich bei Match Communications, Zürich: Christian Staub, Roland Sennhauser.
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Bundesrat: Vorerst keine Lockerung der Werbebestimmungen für die SRG

Am Freitag hat der Bundesrat über die Möglichkeit diskutiert, die Werbebestimmungen für die SRG zu lockern. Er wird darüber aber erst später entscheiden.

Geplant war, die Bestimmungen für alle Sender zu lockern. Das Bakom hatte im vergangenen Sommer eine Revision der Radio- und TV-Verordnung in die Anhörung gegeben, welche auch Lockerungen für die SRG vorsah. Gemäss dem Vorschlag hätte die SRG die Werbezeit von 8 auch 15 Prozent anheben dürfen. Das Bakom wollte ausserdem Werbung auf dem Online-Angebot der SRG zulassen. Zudem sah der Vorschlag auch mehr Unterbrecherwerbung vor.
Der Bundesrat hat nun aber die SRG vorerst aus der Revision der Verordnung ausgeklammert. Wie das Bakom mitteilte, wolle er erst im Rahmen der Überprüfungen der Empfangsgebühren definitiv über eine Lockerung der Bestimmungen für die SRG entscheiden.
Die Rahmenbedingungen für die anderen konzessionierten Schweizer Radio- und Fernsehsender hat der Bundesrat hingegen gelockert. Sie dürfen ab dem 1. April Filme und Nachrichtensendungen alle 30 Minuten unterbrechen. Wie das Bakom schreibt, seien die Bestimmungen an die liberalen internationalen Regelungen angepasst worden, um eine Benachteiligung der Schweizer Sender gegenüber den ausländischen Werbefenstern zu beseitigen. Die Änderungen entsprechen den Vorschlägen, die das BAKOM gemacht hatte.
Nach wie vor dürfen Werbespots höchstens 12 Minuten pro Stunde in Anspruch nehmen, wobei die Werbung nicht mehr als 15 Prozent der täglichen Sendezeit beanspruchen darf. Religiöse Sendungen und Kinderprogramme werden weiterhin nicht mit Werbung unterbrochen.
Nicht gewinnorientierte konzessionierte Radioveranstalter, wie etwa Radio Rabe und Lora, können künftig Gebührenanteile von bis zu 70 Prozent ihres Betriebsaufwandes erhalten. Die Obergrenze beträgt heut 50 Prozent. Die konzessionierten Sender leisten eine Abgabe auf ihre Werbe- und Sponsoring-Einnahmen, welche unter anderem in die Technologieförderung fliesst. Für diesen Zweck ist auch ein Teil der Empfangsgebühren reserviert.

Dritter «Welttag gegen Internetzensur»

Anlässlich des «Welttags gegen Internetzensur» am Freitag 12. März warnt Reporter ohne Grenzen ROG vor zunehmenden Bedrohungen der Meinungs- und Informationsfreiheit im Internet.

Das Internet werde zunehmend zum Austragungsort des Kampfes um den Zugang zu freien Informationen. Eine steigende Zahl von Staaten versuche, ihre Online-Kontrollen auszudehnen. Gleichzeitig wachse die Gruppe erfinderischer, solidarischer Internetnutzer, die gegen Online-Überwachung mobil macht, wie es bei ROG heisst.
Anlässlich des «Welttags gegen Internetzensur» hat ROG den aktuellen Bericht der «Feinde des Internets» veröffentlicht. Auf der einen Seiten, versuchen immer mehr Regierungen, die Internetzensur zu verschärfen. Andererseits werden immer mehr Aktivisten gegen politische Unterdrückung im Internet aktiv. Sie versuchen beispielsweise über Social Network Plattformen, wie Twitter, zu demonstrieren und andere zu mobilisieren.
In anderen Ländern verfügen Unternehmen über bessere Internetverbindungen und Zugang zu Medien, was positive Folgen für die Bevölkerung haben könne. Die Internetzensur sei daher auch als Hürde für den Welthandel zu sehen, wie es im ROG-Bericht weiter heisst. Daher solle Webzensur auch in der Agenda der World Trade Organisation WTO stehen.
Repressive Regierungen greifen gemäss Bericht immer mehr zu technischen Hilfsmitteln, um das Internet in ihre Gewalt zu bekommen. Im letzten Jahr wurde in rund 60 Ländern zu Internetzensur-Massnahmen gegriffen. Dies sind doppelt so viele, wie noch vor einem Jahr. In der aktuellen Liste der «Feinde des Internets» sind Länder wie Burrma, China Nordkorea, Kuba, Ägypten, Syrien, Tunesien ,Vietnam, Turkmenistan und Saudi-Arabien aufgeführt. Gemäss ROG ist in diesen Länder die Missachtung der Meinungsfreiheit am stärksten.
Türkei und Russland wurden erstmals in die Kategorie «unter Beobachtung» heruntergestuft, so ROG in einer Mitteilung weiter. Die Überwachung durch den Kreml sei zwar in Russland nach wie vor besorgniserregend, im Internet sei jedoch inzwischen am ehesten ein freier Informationsaustausch möglich. In der Kategorie «unter Beobachtung» werden auch Länder wie Australien und Südkorea geführt.
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