Exxtra: Schweizer Berghilfe in Zahlen

Die Agentur Exxtra hat für die Schweizer Berghilfe zum zweiten Mal den Geschäftsbericht realisiert.

Dabei wurde neben der Jahresrechnung besonderes Augenmerk auf die Vermittlung der wesentlichen Grundsätze der Stiftung gelegt: Wirkungsvolle Hilfe zur Selbsthilfe, die zu 100 Prozent aus Spendengeldern finanziert wird. Ausserdem zählt die Unabhängigkeit, Transparenz und das grosse Netz an ehrenamtlichen Expertinnen und Experten zur Devise der Schweizer Berghilfe.
Verantwortlich bei der Schweizer Berghilfe: Ivo Torelli (Verantwortlicher Kommunikation). Verantwortlich bei Exxtra Kommunikation, Zürich: Christoph Hänsli, Fabienne Marcolin (Art Direction), Edi Walker (Beratung), Yannick Andrea, Thomas Schuppisser (Fotografie).
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Ein M09 besser: Migros kauft bei Frame Eleven ein

Die Agentur Frame Eleven hat für den Online Geschäftsbericht der Migros einen Animationsfilm kreiert.

Ein bewegter Jahresbericht für die Migros-Gruppe jetzt online, und nur online. Da Jahresberichte in gedruckter Form oftmals trockene Kost sind, wurde die Agentur Frame Eleven engagiert, den Bericht filmisch umzusetzen. Ganz im Zeichen der immer frischen und innovativen Produkte des weitverzweigten Detaillisten stehen diese denn auch aktiv als Hauptdarsteller im Vordergrund und warten mit einigen Überraschungen auf.
Für Konzeption und Umsetzung des ersten, ausschliesslich im Internet angelegten Geschäftsberichtes eines Schweizer Grossunternehmens waren im Auftrag der Generalsekretariats des MGB verantwortlich: A-b.ch Brügger und Schmid, Phorbis Communicates, Orange 8 Interactive, Hirzel, Neef, Schmid.
Grafiken, Fakten und Zahlen werden zu spielerischem Leben erweckt und das gesamte Jahr unterhaltsam im Rückwärtsgang beleuchtet. Die Geschichte führt dabei durch einen ganz normalen Schweizer Haushalt, der die breite Palette an Angeboten und Dienstleistungen tagtäglich nutzt. Technisch werden dazu viele Tricks wie Super-Slowmotion, Stopmotion oder ungewohnte Umkehrungen eingesetzt. Am Schluss der Reise durch die Angebotslandschaft der Migros-Gruppe fügen sich die einzelnen Sequenzen zum überraschenden Ursprung zusammen: einer eben in der Küche abgestellten Einkaufstasche.

Verantwortlich bei Migros: Reto Waidacher (Gesamtverantwortung), Annina Arpagaus, Isabel Specker, Tobias Gremaud, Barbara Darani, Marie-France Charpentier, Ruth Poletti (um nur einige zu nennen). Verantwortlich bei Frame Eleven: Marc Haas, Christoph Müller (Creative Direction), Oliver Aemisegger (Art Direction), Lilan Lüthy (Produktionstleitung). Verantwortlich bei A-b.ch: Bernhard Schmid(Gesamtverantwortung und Creative Direction). Verantwortlich bei Phorbis Communications: Walter Stähli(Design Supervision), Martin Eckert (Beratung, Produktion). Verantwortlich bei Orange 8 Interactive: Phil Suter (Beratung), Jan Steffen und Patric Martin (Programmierung). Videos der Präsidenten: Patrick Rohr (Regie), Simon Ming (Produktionsleitung), Patrick Rohr Kommunikation. Redaktionelle Mitarbeit: Matthias Knill, Hirzel, Neef, Schmid; Barbara Schmutz; Eva Neugebauer; Jörg Schmill, Locher, Schmill, Van Wezemael & Partner. Musik/Sounddesign: Michel Ricar.ch / Hastings.

Zu guter Letzt: Guido Westerwelle zieht (sich?) für Tierrechtsorganisation Peta aus

Der Aussenminister Westerwelle setzt sich für Peta ein. Er zieht sich für die neue Kampagne der Tierschutzorganisation aus, leiht sich dafür jedoch den Körper eines Models.

Das neue Motiv von Peta zeigt den FDP-Politiker unbekleidet, im Rahmen eines April-Scherzes der Organisation. Nerze, Füchse und Co. dürften für Modezwecke genauso wenig missbraucht werden wie Haustiere, so Westerwelle gegenüber Peta. So weit die April-Pressemitteilung. Der Slogan der Kampagne: «Lieber nackt als im Pelz». Guido zeigt sich auf dem Plakat im Pelz, beziehungsweise in der Haut eines Werbemodels. Sein Kopf ist offensichtlich auf den Rest des Motivs aufgesetzt, so dass es für einen April-Scherz schon fast wieder lustig aussieht. Hiermit hätten wir auch schon die nächste vor Modezwecken zu schützende Gruppe: Die zur Imageverbesserung eines Politikers missbrauchten Modelkörper.
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Walker gewinnt Hyposwiss Private Bank als Neukunden

Die Hyposwiss Private Bank mit Sitz in Zürich und Genf will in der Kommunikation neue Wege gehen. Nach einer mehrstufigen Agenturevaluation haben sich die beiden Töchter der St. Galler Kantonalbank pitchlos für walker entschieden.

Die beiden Banken beschäftigen insgesamt rund 240 Mitarbeitende, verwalten kumuliert ein Kundenvermögen von 11.3 Milliarden Schweizer Franken und können auf über 120 Jahre Erfahrung zurück blicken. Über das neue Juwel im Markenportfolio freut man sich bei Walker entsprechend.
Nach einer Strategie- und Kreationsphase wird die erste Kampagne in der Geschichte der Privatbank in der zweiten Jahreshälfte lanciert.

Nielsen analysiert Erfolg von Instore Radio Werbung

Das Marktforschungsunternehmen Nielsen analysierte im Auftrag von IP Multimedia Schweiz die Coop Radio-Kampagne eines bekannten Herstellers von Tiefkühlprodukten. Die von der Goldbach Media-Tochter in Auftrag gegebene Studie weist für Instore Radio Werbung einen Effekt von 7 bis 18 Prozent Mehrumsatz nach.

Die analysierte Kampagne umfasste Radiospots für 3 Geschmacksrichtungen eines Tiefkühlprodukts während 4 Wochen in 482 Coop Filialen der deutschen und französischen Schweiz. 75 weitere Filialen ohne Radiospots dienten als Kontrollmarkt. Mittels einer Regressionsanalyse konnte Nielsen den Einfluss von Coop Radio auf den Abverkauf bestimmen. Der Effekt von Preis- und Promotionsmassnahmen sowie Trend- und Saisonalitätseinflüssen wurde dabei mit statistischen Mitteln vom Ergebnis isoliert.
Um der Studie möglichst grosse Glaubwürdigkeit zu verleihen, legte Nielsen der Analyse die Scanning-Daten zugrunde, die anhand des Handel-Panels erhoben wurden. Die Studie belege, dass Instore Radio einen deutlichen Absatzschub für die untersuchten Tiefkühlprodukte ergab, wie die Agentur in einer Mitteilung schreibt. In den beschallten Geschäftsstellen konnte man für die beworbenen Produkte eine Umsatzsteigerung von 7 bis 9 Prozent messen. Die weiteren Geschmacksrichtungen des Herstellers generierten einen zusätzlichen Umsatz von 11 bis 18 Prozent.
Instore Radios sind digital vernetzte und auf die Kundschaft ausgerichtete Musikprogramme an Verkaufsstellen. Analog zu klassischen Radios hat der Werbetreibende in Werbeinseln die Möglichkeit, mit seinen Kunden zu kommunizieren.
Zur Studie

ONZ Obwalden und Nidwalden Zeitung: Drei Millionen Franken Aktienkapital

Obwalden und Nidwalden erhalten ab dem 23. April eine neue Zeitung. Fast 400 Aktionäre haben innerhalb weniger Wochen drei Millionen Franken Aktienkapital gezeichnet. Chefredaktor der ONZ Obwalden und Nidwalden Zeitung ist Francesco Welti.

Die ONZ Obwalden und Nidwalden Zeitung ist breit abgestützt. In Rekordzeit zeichneten die lokalen Initianten das Aktienkapital von drei Millionen Franken. Mehr als 390 Aktionäre aus beiden Kantonen und allen Bevölkerungsschichten unterstützen die neue Zeitung. Bei der Bevölkerung, den lokalen Unternehmen und Vereinen findet sie bereits im Vorfeld grosse Akzeptanz.
Als Chefredaktor der ONZ Obwalden und Nidwalden Zeitung wählte der Verwaltungsrat den Journalisten Francesco Welti. War war als Chefredaktor bei der deutschsprachigen Tessiner Zeitung, als Redaktor der SDA sowie als Korrespondent für verschiedene Deutschschweizer Zeitungen und Zeitschriften im Tessin tätig.
Nach Ostern wird die ONZ Obwalden und Nidwalden Zeitung mit 15 Vollzeitstellen den operativen Betrieb in den Redaktions- und Verlagsräumen im micro Park in Alpnach aufnehmen. Für die neue Zeitung werden weitere Redaktoren, Autoren und Korrespondenten gesucht. Am 22. April wird die Webseite mit allen Inhalten offiziell aufgeschaltet. Am Tag darauf erhalten alle Haushalte der beiden Kantone die erste offizielle Ausgabe der neuen Zeitung. Die ONZ Obwalden und Nidwalden Zeitung erscheint jeweils am Dienstag und Freitag auf Papier. Alle Inhalte sind auch jederzeit kostenlos auf dem Internet verfügbar. Die Initianten der ONZ setzen auf das Konzept der Mikrozeitung, das im Berner Oberland mit der Jungfrau Zeitung bereits erfolgreich umgesetzt wird. Die ONZ ist damit neben der Jungfrau Zeitung die zweite Mikrozeitung in der Schweiz.
Im Gebiet der ONZ erscheinen heute die Neue Obwaldner Zeitung und die Neue Nidwaldner Zeitung, die beide Kopfblätter der Neuen Luzerner Zeitung sind.

Chinesische Internet-Mauer schuld an Google-Blockade?

Am Dienstag erhielten Google-Nutzer in China bei Suchabfragen keine Resultate. Als Ursache wird eine Anpassung der chinesischen Firewall vermutete.

Bereits vor einer Woche wurde Googles Anpassung vorgenommen. Dies schliesse eine Ursache der Blockade aus, wie Google gegenüber dem Wall Street Journal berichtet. Die Ursache müsse vielmehr eine Anpassung der chinesischen Firewall gewesen sein. Doch der Sprecher der chinesischen Regulationsbehörde für das Internet, Wang Lijian, teilte mit, dass er von einer Blockade gegenüber Google keine Kenntnisse habe.
Google beendete die Selbstzensur vor einer Woche und bedient die Chinesischen Nutzer seither über Google.hk.

Marc Sway mit «Tuesday Songs» auf Radio Zürisee

Der Musiker Marc Sway ist ab kommenden Dienstag, 6. April 2010 mit seiner eigenen Sendung «Tuesday Songs» auf Radio Zürisee zu hören.

Er wechselt für 10 Sendungen die Seite und damit hinters Mikrofon. Der Top-Ten-Soul-Sänger aus Männedorf präsentiert auf seinem Haussender Radio Zürisee jeden Dienstag jeweils von 20–21 Uhr in seiner Sendung «Tuesday Songs» spannende Gäste, seine favorisierte Musik und greift dabei durchaus auch selber mal zur Gitarre. Den Anfang am 6. April 2010 macht der Landwirt, Nationalrat und Parteipräsident der SVP, Toni Brunner.
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Zu guter Letzt: Fallen Redaktionsräume bald dem Rotstift zum Opfer?

Die Arbeitswelt wird zunehmend virtuell. Dank neuer Onlinetechnologien können Journalisten und Redaktoren viele Arbeitstätigkeiten nicht nur in der Redaktion, sondern von jedem beliebigen Standpunkt aus erledigen. Gerade heutzutage – da viele Verlage an allen Ecken und Enden sparen müssen – drängt sich damit doch die Frage auf: braucht es überhaupt noch Büros?

Ob virtuelle Büros wirklich etwas taugen, das testeten im Februar die rund 30 Beschäftigten des New Yorker Wirtschaftsmagazins Inc. Einen Monat lang arbeiteten sie ohne Büroinfrastruktur und trafen sich dabei nur ein einziges Mal. Wie effizient die Redaktion während dieser Zeit war, wird am 6. April ersichtlich. Dann nämlich kommt das Produkt aus dem virtuellen Redaktionsraum heraus. Damit dürfte sich – zumindest aus ökonomischer Sicht – die Frage nach der Notwendigkeit von Büroräumen beantworten.
Unklar bleibt hingegen, welche Vorteile die An- beziehungsweise Abwesenheit den Mitarbeitern bringt. Gibt es doch schliesslich auch noch eine soziale Komponente. Ein Mitarbeiter fand beispielsweise, er sei während der Zeit zwar «produktiver, aber weniger glücklich» gewesen. Es habe ihm an zwischenmenschlichem Austausch gefehlt. Bleiben Zweifel, ob letzteres Argument kühle Strategen zu überzeugen vermag. Bei Ringier dürfte sich die Frage aufgrund der hohen Investitionen für den neuen Newsroom ohnehin erübrigen. Sollte sich die virtuelle Redaktion anderswo aber durchsetzen, bliebe immer noch die Möglichkeit, den Redaktionssitz ins nächstgelegene Café zu verlegen.

Peter Wanners Pläne für die AZ Medien

AZ-Verleger Peter Wanner äussert sich zum verlustreichen Geschäftsjahr 2009. Die Rezession habe die AZ Medien hart getroffen. Die Firma werde deshalb weitere Sparmassnahmen ergreifen und suche für diverse Bereiche Kooperationspartner.

In diesem Jahr wolle man unbedingt wieder schwarze Zahlen schreiben, so AZ-Verleger Peter Wanner in einem Interview mit der Aargauer Zeitung. Ziel sei es, in den Jahren 2011 und 2012 wieder Gewinne zu erzielen. Zudem soll dann auch die Eigenkapitalquote, die momentan auf 37 Prozent gefallen ist, wieder auf 50 Prozent sein. Dazu müsse nebst der Realisierung eines Sparprogramms die Integration von Vogt-Schild und der Basellandschaftlichen Zeitung vollendet werden. «Wir können hier noch Synergien herausholen.» Rückwärtige Dienste wie die Buchhaltung, die Satzherstellung oder Informatik sollen dazu nach Aarau verlegt werden. Vor Ort bleiben lediglich die Redaktionen und die Verlags- und Verkaufsabteilungen. «Um zu einem ausgeglichenen Ergebnis zu kommen» rechnet Wanner damit, dass rund 30 Arbeitsplätze gestrichen werden müssen.

Neue Onlinestrategie gesucht – Kooperation mit anderen Verlagen
Wie für andere Medienunternehmen sei es auch für die AZ Medien anspruchsvoll, eine Onlinestrategie zu entwickeln, die sich auszahle. Mit Internetwerbung nehme man viel weniger Geld ein, als mit Zeitungsinseraten. «Wir haben aber Ideen», so Wanner. Zuerst müssten jedoch die Kosten gesenkt werden. Erst in der zweiten Phase würden die nötigen Investitionen getätigt – wahrscheinlich aber nur mit Partnern. Denkbar sei eine Partnerschaft mit der Basler Zeitung BaZ. Man habe aber auch keine Berührungsängste gegenüber der NZZ oder Tamedia.
Gespräche mit Partnern seien am Laufen – nicht nur für Onlineprojekte. «Wir loten weitergehende Kooperationen aus, sowohl für den Zeitungsmantel, die Zeitung Sonntag als auch für den Druck.» In diesen vier Bereichen könne man Kooperationen eingehen, ohne die Selbständigkeit aufgeben zu müssen. Bei der Regionalzeitung müsse man beim Mantel mit anderen zusammenarbeiten, so dass die Regionalteile mit lokalen Inseraten finanziert werden könnten.

Arc FM erhält Konzession für den Jura

Die Radiokonzession für den Jurabogen geht definitiv an Arc FM. Das Bundesverwaltungsgericht hat die Beschwerde der unterlegenen Bewerberin Première Lune abgewiesen.

Das Eidgenössische Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (Uvek) hatte 2008 die Konzession für die Region Jurabogen an Arc FM erteilt. Die unterlegene Bewerberin Premiére Lune (in Gründung) gelangte dagegen ans Bundesverwaltungsgericht, dass ihre Beschwerde nun abgewiesen hat. Laut den Richtern in Bern sind die Abklärungen zu den beiden Kandidatinnen korrekt ausgefallen. Die Konzession sei mit Arc FM derjenigen Anbieterin erteilt worden, die den gesetzlichen Leistungsauftrag am besten erfülle. Der Entscheid ist endgültig und kann nicht mehr beim Bundesgericht angefochten werden.

By Heart: Neue Plakatkampagne für PKZ und Feldpausch

By Heart setzt für PKZ und Feldpausch die Kampagne «My Number One» fort. Die aktuelle Plakatkampagne inszeniert die beiden Topmodels Lonneke Engel und David Gandy in sommerlichem Licht.

Der Auftritt wird sich in den folgenden Wochen von Plakatwänden bis POS und in Print-, DM- und Onlinemassnahmen des Unternehmens fortsetzen. Der nationale Aushang wird die gegen 50 Verkaufsstellen unterstützen.

Verantwortlich bei PKZ Burger Kehl & Co.: Ph. Olivier Burger (Inhaber), Simone Schäfer (Kommunikationsleitung). Verantwortlich bei By Heart, Zürich: Hans Siegwart (CD), Markus Bircher (Strategie/Text), Simone Oppong (AD), Maya Baumgartner (Beratung und Produktionsmanagement), Natascha Breu (Realisation). Foto: Rankin. Litho: RTK. Druck Plakate: JCM. Media: ZipMedia.

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