Werbeausgaben 2009 weltweit nur leicht gesunken

Die Unternehmen haben in der Wirtschaftskrise weltweit nur etwas weniger Geld für Werbung ausgegeben. Die Werbeausgaben sanken im Krisenjahr 2009 nur leicht um 1,6 Prozent auf 392 Milliarden Dollar.

Besonders deutlich war das Minus im ersten Halbjahr. Im letzten Quartal 2009 stand unter dem Strich wieder ein Plus, wie das Marktforschungsunternehmen Nielsen am Dienstag mitteilte. Die Zahlen standen allerdings im Vergleich zu den bereits schlechten Zahlen zu Jahresende 2008.
Am meisten vom Aufschwung profitieren konnten die Fernsehsender. Radiowerbung blieb auf Vorjahresniveau, während Zeitschriften am stärksten unter dem Rückgang litten. Zudem zeigten sich branchenspezifische Unterschiede: Deutlich weniger Geld für Werbung wurde in der Auto-, Finanz- und Textilbranche ausgegeben. Mehr Geld für Anzeigen und Spots zahlten insbesondere Konsumgüterhersteller, Firmen im Gesundheitssektor sowie der Handel.
Die Auswirkungen waren dabei regional sehr unterschiedlich: In Asien und der Pazifikregion wuchsen die Ausgaben bereits im zweiten Quartal wieder. Europa stand im Gesamtjahr mit einem Minus von 4,9 Prozent schlechter da als der Durchschnitt. Die USA schnitten mit minus 9,4 Prozent noch schlechter ab.

Ron Orp: Digital Magazin mit Trailer beworben

Seit März erscheint monatlich Ron Orp‘s Digital Magazin für Zürich. Ab 6. April erscheint die neue Ausgabe «We are Geroldstrasse», die über den Kreativ-Hotspot in Zürich-West berichtet. Die Produktionsfirma Framix hat dazu einen Trailer kreiert und umgesetzt.

Der Trailer nimmt die urbane Stimmung und Vielfalt der Geroldstrasse auf und verweist auf das neue Heft. Dieses besteht sowohl aus Bild und Text, als auch aus Film und Musik und wird digital im Webbrowser durchgeblättert. In Zukunft sollen alle Ausgaben des Magazins mit einem themenbezogenen Trailer auf Ron Orp und weiteren Social-Media-Kanälen beworben werden.

Verantwortlich bei Ron Orp: Ron Orp, Soraja Hagspiel, Christine Zimmerli, Romano Strebel, Christian Klinner. Verantwortlich bei Framix : Kurt Steffen (Produktion) Zoran Jablanovic (Art Direction) Roger Limacher (Fotografie).

Zur aktuellen Ausgabe von Ron Orp’s Digital Magazin

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Etat: Hofer Kommunikation über Urheberrechte

Hofer Kommunikation erklärt für das Eidgenössische Institut für Geistiges Eigentum (IGE) die Urheberrechte. Die Berner BSW-Agentur hat den Auftrag zur Kreation der Urheberrechtsbroschüre gewonnen.

Ziel der Publikation ist es, Urhebern, Nutzern, Konsumenten und Interpreten ein Basiswissen im Bereich des Urheberrechts zu vermitteln, sie über ihre Rechte und Pflichten sowie über die Möglichkeiten zu deren Durchsetzung zu informieren. Schliesslich soll auch aufgezeigt werden, welches die allfälligen Konsequenzen von Urheberrechtsverletzungen sein können. Das Eidgenössische Institut für Geistiges Eigentum (IGE) ist das Kompetenzzentrum des Bundes für alle Fragen zu Patenten, Marken, Designs, Urheberrecht und geografischen Herkunftsangaben.

Verantwortlich Eidgenössisches Institut für Geistiges Eigentum: Nicole Wyss (Kommunikation & Sprachdienst, Abteilung Recht & Internationales). Verantwortlich bei Hofer Kommunikation BSW: Daniel Scheuzger (CD), Natalie Suter (Beratung), Barbara Perriard (Leitung).

Elektronische Zeitungen: Verlage starten Pilotversuch

Tamedia, Ringier und NZZ planen, ab Herbst auf einer gemeinsamen Plattform namens Codex Zeitungen digital zu verkaufen. Involviert ist auch der Bücherverlag Orell Füssli, der elektronische Bücher anbieten will. Die technische Umsetzung übernimmt dabei die Swisscom.

In einer Pilotphase von Mai bis Juli sollen 150 Leser mit einem E-Reader ausgestattet werden, ist einem Bericht der Sonntagszeitung zu entnehmen. Welche Titel der Verlage genau im Testangebot sind, ist noch unklar. Bezahlt wird mit einer fiktiven Währung. Damit wollen die Verlage verstehen, wofür Leser wie viel zu bezahlen bereit sind. Definitive Preise für den kommerziellen Start im Herbst seien noch nicht beschlossen. Diskutiert würde auch die Option einer personalisierten Zeitung.

Abhängigkeit von Apple vorbeugen
Im Musikgeschäft kann Apple heute dank dem iPod und dem Onlineladen iTunes die Preise diktieren. Mit der Lancierung der Codex-Plattform versuchen die Verlage, ein ähnliches Abhängigkeitsverhältnis im Zeitungs- und Büchergeschäft zu verhindern: Zwar ist der Verkauf von eigenen E-Readern geplant, die Codex-Plattform soll aber mit Produkten von Drittherstellern kompatibel sein. Auch das iPad sollte also im Herbst mit digitalen Schweizer Zeitungen bedient werden können.

Giezendanner: SRG soll eine Aktiengesellschaft werden

Ulrich Giezendanner führt seinen «Kampf gegen die SRG» fort. Der SVP-Nationalrat fordert, die SRG in eine Aktiengesellschaft umzuwandeln. Zusammen mit 40 Politikern und Unternehmern plant er dazu eine entsprechende Motion.

Dass die abgewählte CVP-Bundesrätin Ruth Metzler neben Edipresse-Chef Tibère Adler und Publigroupe-Generaldirektor Hans-Peter Rohner als Favoritin für den Posten der SRG-Direktorin gehandelt wird, ist Giezendanner ein Dorn im Auge. Wäre Metzler doch das vierte CVP-Mitglied in Folge, das der Radio- und Fernsehgesellschaft vorstünde. Das riecht für den SVP-Politiker nach «unhaltbarem Parteienfilz», wie die Sonntagszeitung berichtet. Zudem ermögliche das System Generaldirektor Armin Walpen, zweifelhafte Spesenrechnungen zu verfassen und unsorgfältig mit Gebührengeldern umzugehen. Um dem entgegenzuwirken, fordert er eine Aktiengesellschaft mit Bundesmehrheit nach dem Vorbild der SBB. In einer solchen seien die regionalen Interessen geschützt, gleichzeitig würden aber Personal- und Finanzpolitik transparenter, so Giezendanner. Die Gebührenhoheit läge weiter beim Parlament. Der Bundesrat nähme Einsitz im Verwaltungsrat und hätte ein Vetorecht.

3+: Marktanteil um einen Drittel gesteigert – positive Wirtschaftsbilanz

3+ konnte im Jahr 2009 weiter an Marktanteil zulegen. Im Segment der 15- bis 49-Jährigen wies der grösste Schweizer Privatsender zur Hauptsendezeit 4,4 Prozent Marktanteil aus. 2008 waren es noch 3,3 Prozent. Zudem konnte das junge Fernsehen erstmals einen kleinen Gewinn erzielen.

Mit 4,4 Prozent Marktanteil war 3+ vor allen anderen Schweizer Privatsendern und lag ausserdem vor Vox, RTL2, Kabel1, ARD, ZDF, ORF1 und ORF2 (Quelle: GfK Switzerland/Publicadata AG/Telecontrol/3+ Medienforschung). Zudem konnte 2009 zum ersten Mal ein kleiner Gewinn von rund 30‘000 Franken ausgewiesen werden. Dies sei ein wichtiges Signal, sagte Senderchef Dominik Kaiser in einem Interview mit der Sonntagszeitung. «Man kann auch in der Schweiz erfolgreich Fernsehen machen, sogar in einem sehr schwierigen Jahr.» In erster Linie wolle er aber nicht den Gewinn optimieren, sondern wachsen und weiter ins Programm investieren.

Schweizerdeutsche Eigenproduktionen wichtig
Neben US-Serien wie «Criminal Minds», «Navy CIS» und «CSI Las Vegas» setzt der Sender auf Eigenproduktionen wie «Bauer, ledig, sucht…» oder der «Restauranttester Bumann». «Bauer, ledig, sucht…» war auch in der vierten Staffel die erfolgreichste Sendung. Im August startet bereits die fünfte Staffel. Rentieren tue die Kupplershow jedoch nicht. «Eine Staffel kostet uns rund 1,7 Millionen Franken», so Kaiser weiter. Die Sendungen in Schweizerdeutsch seien aber sehr wichtig, um den Sender zu positionieren. Zudem brächten sie zusätzliche, neue Zuschauer.

SW: Abt Martin Werlen wird Kommunikator des Monats März

Abt Martin Werlen, Vorsteher des Klosters Einsiedeln, ist von der Schweizer Werbung (SW) zum Kommunikator des Monats März 2010 gekürt worden. Verdient hat Werlen sich den Titel aufgrund seines Auftritts zu den Missbrauchsvorwürfen an die Katholische Kirche.

In der Sendung «Duell Aktuell» vom 30. März auf Tele M1 sei Martin Werlen mutig und authentisch hingestanden und habe unangenehme Fragen sachlich und ehrlich beantwortet, so der Verband in einem Communiqué. Zudem forderte Werlen die Abschaffung des Pflichtzöllibats, was nach Kirchenrecht heute schon möglich sei. Mitten in der Krisenkommunikation selbstbewusst einen lösungsorientierten Vorschlag zu lancieren, das allein verdiene den Titel. Zudem habe Abt Martin Werlen bereits mehrfach bewiesen, dass er und «sein» Kloster Einsiedeln auch auf moderne Kommunikationsmittel setzten. So hat die Stiftung Pro Kloster Einsiedeln (klosterplatz.com) anfangs März in der diesjährigen Marketingtrophy in der Kategorie «Non-Profit-Organisationen» den ersten Preis abgeräumt.

Zu guter Letzt: Hauptsache noch mehr Gebühren

CDs und DVDs, das war gestern. Wer heute Musik kopiert, speichert diese auf USB-Sticks oder externen Festplatten. Das hat nun auch die Suisa bemerkt. Die Verwertungsgesellschaft will deshalb eine Gebühr für solche Speichermedien einführen.

Mit der neuen Abgabe sollen Musikautoren – die Suisa vertritt deren 26‘000 – dafür entschädigt werden, dass ihre Werke zum Eigengebrauch auf USB-Sticks und Festplatten kopiert werden. Ob der Konsument wirklich Musik oder nur eigenhändig erstellte Textdokumente abspeichert, spielt dabei keine Rolle. Der Tarif wird an die Speicherkapazität des Mediums gekoppelt. Höhe und Zeitpunkt der Einführung sind noch offen, denn die Suisa muss zuerst beweisen, dass tatsächlich urheberrechtlich geschützte Werke auf solche Speichermedien geladen werden. Herausfinden will sie das nun gemäss der Zeitung Sonntag mit einer repräsentativen Umfrage. Scheint so, als hange die Gebühreneinführung davon ab, wie bereitwillig die Umfrageteilnehmer Auskunft geben…

McCann Erickson gewinnt den Gesamt-Etat von Edipresse

Die Agentur McCann Erickson konnte sich den Gesamt-Etat des Schweizer Verlagshauses Edipresse sichern.

Mit diesem Schritt vergibt Edipresse erstmalig seinen Gesamtauftritt an eine einzelne Agentur, um so eine kohärente globale Markenarchitektur für sämtliche Marktbereiche zu schaffen, wie McCann Erickson in einer Mitteilung schreibt.
Der Etat umfasst nebst der globalen Markenarchitektur die Entwicklung und Definition der visuellen Identität und die Kreation verschiedener Markenauftritte. Unter den zahlreichen Marken, die McCann Erickson betreuen wird, sind unter anderem 24 Heures, La Tribune de Genève, Le Matin und Le Matin Dimanche.
Verantwortliche bei Edipresse: Olivier Cretton (Crossmedia & Projekt Manager), Karim Mahjoub (Marketing Edipresse Suisse). Verantwortliche bei McCann Erickson: Yannick Chevailler (Managing Director), Katharina Lohse (CEO).

Maybaum: Für Bico neue Matratze ins Rampenlicht gerückt

Bico bewirbt seit Mitte März in verschiedenen Kanälen die neue Air Pulse® Matratze. Für die Realisation des TV-Spots wurde das Video Atelier Maybaum in Baden engagiert.

Der Spot läuft seit dem 22.märz auf den SRG-Sendern in der D-CH, F-CH und der I-CH sowie auf verschiedenen Onlinesendern.

Neues Design für Youtube

Die Videoplattform Youtube startet ab sofort mit neuem Design. Seit heute zeigt sich die Google-Plattform allen Usern in neuem Gewand. Im Januar war das Re-Design in die Betaphase gegangen. Insgesamt präsentiert sich Youtube nun aufgeräumter.

Im Laufe der Jahre seien einfach zu viele neue Funktionen hinzugekommen, sodass die Seite in ihrer alten Form nicht mehr haltbar war, erklärte Youtube-Designer Julian Frumar laut Pressetext bei der Präsentation des neuen Designs in Kalifornien. Zu viele Features hätten die Seite immer langsamer gemacht.
Der Videoplayer selbst rückt noch mehr in den Mittelpunkt der Seite, bleibt aber an sich unverändert. Die Videos können nun entweder auf Bildschirmgröße oder auch nur auf die Fensterbreite erweitert werden. Hinzu kommt, dass die Popularität von Videos einfacher verfolgt werden kann. Der Zähler, wie viele Views ein Video hat, kann ausgeweitet werden und zeigt dann Zusatzinfos an. Das Bewertungssystem wurde ebenfalls simpler. Statt dem Sternsystem gibt es jetzt ähnlich wie bei Facebook einen «Like»- und «Dislike»-Button. Positive Bewertungen werden in einer eigenen Liste gespeichert und können so leichter wieder abgerufen werden. Mit einer «Teilen»-Funktion können Videos jetzt auch über andere Online-Netzwerke weitergegeben werden.
Eines der Hauptanliegen, das Youtube mit dem neuen Design verfolgt, ist es, Nutzer auf der Seite zu behalten. Das bedeutet, dass aus Gelegenheitsbesuchern so genannte Power-User gemacht werden sollen. Durch die neue Übersichtlichkeit sollen sich einerseits neue Nutzer sofort angesprochen fühlen, andererseits will Youtube auch erreichen, dass Leute länger auf der Seite bleiben und mehr Videos konsumieren. Derzeit liegt die durchschnittliche Nutzung bei 15 Minuten pro Tag und User.
Ende 2009 hatte YouTube erstmals auch die Idee kostenpflichtiger Abos in den Raum gestellt um mehr professionellen Content auf die Seite zu holen. Ob sich solche Pläne mit den neuen Bedienelementen nun eher umsetzbar werden, bleibt abzuwarten.

Search.ch: Christophe Leyvraz wird neuer Marketingleiter

Christophe Leyvraz, bisher Marketing & Commercial Manager bei Edipresse Publications, wird neuer Marketingleiter von Search.ch.

Der 37-Jährige übernimmt in dieser Funktion die Leitung der Bereiche Marketing, Product- & Quality Management per 01. April 2010. Gemeinsam mit seinem Team will er den führenden Onlinedienst weiter ausbauen und die Verankerung auch in der französischen Schweiz verstärken, wie es in einer Mitteilung heisst.
Christophe Leyvraz verfügt über langjährige Erfahrung in Marketing, Verkauf sowie im Onlinegeschäft. Der ausgebildete Kommunikationsfachmann war unter anderem bei SRG als Sponsoring-Account Manager tätig, wo er das nationale Crossmedia und Account Management leitete. Bei Marvel Communcations betreute er als Manager Sales & Customer Department Kunden wie Nestlé und Nespresso. Auch betreute er Events wie das Montreux Jazz Festival.
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