Grayling kommuniziert für Netviewer

Die Agentur Grayling hat ein neues Mandat gewonnen.: Den europäischen Webcollaboration-Anbieter Netviewer.

Netviewer hat die Agentur Grayling in den wichtigen europäischen Märkten Deutschland, Österreich, Schweiz und Frankreich beauftragt. Die Agentur wird Netviewer ab sofort bei der gesamten Pressearbeit inklusive der Organisation von Medienevents und der presseseitigen Begleitung von Messen unterstützen.
Grayling ist die weltweit zweitgrösste unabhängige Public Relations-, Public Affairs-, Investor Relations- und Event-Agentur. Sie hat Niederlassungen an 70 Standorten in 40 Ländern in Europa, den USA, dem Nahen Osten und Asien. Grayling ist Teil der Hunts-worth-Gruppe.

AOL in Deutschland von Yahoo vermarktet

Obwohl sich AOL aus Deutschland zurückgezogen hat, ist das Unternehmen weiterhin im deutschen Online-Markt aktiv. Der Anbieter kooperiert ab sofort zusammen mit Yahoo im Bereich Display-Vermarktung.

Yahoo vermarktet künftig die grafischen Werbeflächen auf den deutschen Online-Seiten des Internetportals AOL sowie weitere Online-Angebote aus dem AOL-Portfolio. Das Yahoo Network umfasst neben den eigenen und den AOL-Angeboten auch Websites wie Sueddeutsche.de, Eurosport, Netlog, Online-Welten und Qype. Nach eigenen Angaben sollen so rund 37 Prozent aller deutschen Internetnutzer erreicht werden. In Europa fokussiere man auf den UK-Markt, um Display Advertising Angebote sowie Inhalte und Nutzeranwendungen auszubauen, wie Horizont.net den Head of AOL in Europa, Kate Burns, zitiert.
Der frühere Online-Riese hatte im Januar bekannt gegeben, die Büros in Hamburg, Düsseldorf, Frankfurt und München zu schließen. Bestehen blieb einzig das Portal AOL.de, in einer abgespeckten Basisversion. Auch Dienste wie E-Mail, Messenger und der Winamp-Mediaplayer sind weiterhin nutzbar.

Springer & Jacoby steht vor dem Aus

Der einstige Werberiese Springer & Jacoby steht vor dem Aus. Lutz Schaffhausens eigene Werbe- und Kommunikationsagentur Schaffhausen Communication bleibt offenbar unberührt von der Insolvenz der Hamburger Agentur.

Die Agenturführung um Lutz Schaffhausen hat beim Amtsgericht Hamburg Insolvenz für die Werbeagentur und die Digital-Tochter angemeldet . Dies sind die beiden letzten verbliebenen Teile der einst bedeutendsten Kreativschmiede der deutschen Werbeszene. Der Agenturchef Lutz Schaffhausen hatte zusammen mit Rechtsanwalt Wolfram Dabow über Monate versucht, einen Investor für S&J zu finden.
Schaffhausen hatte S&J im Jahr 2006 übernommen. Er verkleinerte das Personal um rund 300 Mitarbeiter und baute um. Viele Kreative gingen, einige kamen später zurück. Die Agentur schlitterte in die Insolvenz durch den Verlust etlicher Kunden, Missmanagement und der Abwanderung von Kreativen.
Bereits lässt sich auf Wuv.de ein Kommentar-Katalog zur Insolvenz von Springer & Jacoby finden. Gesprochen wird da von S&J als der «Kaderschmiede, die alle grossen Werber hervorgebracht hat», von «der Elternschmiede der Branche» und davon, dass die Agentur «schon Jahre vor der Zahlungsfähigkeit das verloren hat, was sie einst so stark gemacht hat: Ihre Kultur und ihre Kulturträger».

Radio 1: Ex-Stapi Ledergerber ist neuer Kolumnist

Elmar Ledergerber wird ab sofort als Radio 1-Kolumnist das aktuelle Tagesgeschehen kommentieren. Zu hören ist der Zürcher Alt-Stadtpräsident jeweils am Freitagmorgen.

Radio 1 bringt jeden Morgen eine Kolumne um 8.10 Uhr. Der 66-jährige Zürcher Alt-Stadtpräsident wird ab sofort den Freitag übernehmen. Am Montag kommentiert die Politologin Regula Stämpfli, am Dienstag Sonntag-Chefredaktor Patrik Müller, am Mittwoch Radio 1-Chef Roger Schawinski und am Donnerstag ist Weltwoche-Besitzer Roger Köppel zu hören.

Valencia: Bei Coop ist der Bär los

Ab sofort können bei Coop wieder Trophy-Punkte gesammelt werden. Zum Zielpublikum der vierzehnten Aktion gehören für einmal nicht haushaltsführende Personen, sondern vor allem junge Familien: Das Sammelobjekt ist die Kinderbuchfigur Paddington Bear.

Zu den Sammelobjekten gehören Teddys in diversen Grössen, Kinderrucksäcke und Kindertrolleys, Frühstückstassen sowie Einkaufstaschen. Zu den Sammelpunkten kommen zusätzliche MemoCard-Sets hinzu. Jede Karte zeigt Motive aus der Welt von Paddington Bear mit der entsprechenden Bezeichnung in Englisch und der deutschen, französischen und italienischen Übersetzung. So können die Kinder spielerisch ihre ersten Englischvokabeln lernen.
Valencia Kommunikation hat sämtliche POS-Werbemittel konzipiert und gestaltet, die vom 6. April bis zum 14. August in den Coop-Filialen zu sehen sind. Neu wurden auch schweizweit Teaserplakate sowie eine nationale Kampagne in allen familienrelevanten Printmedien realisiert.

Verantwortlich bei Coop: Jürg Peritz (Leiter Marketing und Beschaffung), Helmut Träris (Leiter CCM Nearfood/Hartwaren), Thomas Schwetje (Leiter Marketing/Services), Lydie Goltdammer-Fourkal (Leitung Werbung), Andrea Nägelin, Estelle Schöpfer, Lukas Scheuber (Projektleitung). Verantwortlich bei Valencia Kommunikation: Michael Gerber (CD), Tommy Schilling (Senior AD), Anett Oldenburg (Junior AD), Guillermo Garcia (Text), Marco Fritz (DTP), Sabina Wothe, Jeannine Kaiser (Beratung).

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YJOO: Mehr Beratungskompetenz im Energiebereich

YJOO Communications bekommt per 1. April 2010 Zuwachs. Der Unternehmensberater und Energiefachmann Rolf Schmid unterstützt das Team als Senior Consultant und Director in der Zürcher Agentur.

Der 39-jährige Unternehmensberater studierte an der Universität St.Gallen Wirtschaftswissenschaften (lic.oec.HSG) und war später als Leiter Marketing Schweiz für Aare-Tessin für Elektrizität (Atel) tätig. 2001 wechselte Schmid in die Position des Head of Corporate Communications. In dieser Funktion nahm er als Vertreter der ehemaligen Atel (seit 2009 Alpiq) auch in verschiedenen Branchen- und Fachgremien Einsitz. 2004 startete Rolf Schmid als Mitinhaber und Partner von TEAG Advisors (Unternehmensberatung), wobei er Energieunternehmen hinsichtlich Marketing, Unternehmenskommunikation und beim Aufbau neuer Geschäftsfelder strategisch berät. Diese Funktion wird er neben seiner Tätigkeit als Director bei YJOO weiter ausüben.

Sulzer Sutter: Für Mobitare NZZ-Trendbund gestaltet

Das Einrichtungshaus Mobitare hat sein Sortiment modernisiert. Um die Designkompetenz unter Beweis zu stellen, hat Sulzer Sutter in Zusammenarbeit mit der Mediaagentur Konnex einen dem Stil-Bund der NZZ am Sonntag nachempfundenen Sonderbund konzipiert und gestaltet.

Der Sonderbund umfasst zwölf Seiten mit redaktionellem Inhalt. Geschrieben wurde er von Hans-Georg Hildebrandt, in seiner Hauptfunktion als Chefredaktor der Schweizer Wohnzeitschrift Ideales Heim. Ziel war es, viele Inhalte und Anreize zu kommunizieren sowie so unaufdringlich wie möglich auf die Coffee-Tables der Zielgruppe zu gelangen.

Verantwortlich bei Mobitare: Mathias Faerber (Category Management Mobitare), Carlos Friedrich (Leitung Marketingkommunikation Pfister), Roland Flückiger (Leitung Produktion). Verantwortlich bei Sulzer, Sutter: Thomas Ammann (CD, Text), Florian Bachofen (AD), Lars Müller, Roland Sutter (Beratung). Verantwortlich bei Konnex: Peter Döbeli.

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USA: Erfolgreicher Verkaufsstart des iPad

Apple scheint mit seinem iPad einen Volltreffer gelandet zu haben. Zum Verkaufsstart am vergangenen Samstag bildeten sich lange Schlagen vor den Läden in den USA. Allein am ersten Tag gingen laut Apple mehr als 300'000 der Tablet-Computer über den Tresen.

Experten schätzten, dass am kompletten Wochenende bis zu 700’000 iPads den Besitzer wechselten. Das wäre mehr als erwartet. Der Verkaufsstart wurde dabei inszeniert: Extra bereitgestellte Mitarbeiter in blauen T-Shirts klatschen ohne Unterlass und heizten mit Jubelschreien die Stimmung an. Anfangs wurde jeder Kunde, der das gerade gekaufte iPad stolz über den Kopf hielt, mit Jubel von den noch Wartenden begrüsst. Die Schlangen lösten sich allerdings rasch auf und am Ende des Tages waren in vielen Läden noch Geräte verfügbar.
Apple unternimmt mit dem iPad nach Ansicht vieler Experten ein riskantes Abenteuer. Schon vor zehn Jahren hatte Microsoft versucht, die Menschen für Tablet-Computer zu begeistern. Der Softwarekonzern scheiterte. Apple baut bei seiner Variante auf das erfolgreiche iPhone und dessen kleine Zusatzprogramme auf, die Apps. Medienhäuser liefern elektronische Bücher, Videos oder Nachrichtenseiten dazu.
Kunden in Europa müssen sich noch etwas gedulden: Hier beginnt der Verkauf Ende April. Die Preise für Europa stehen noch nicht fest.

Zu guter Letzt: Inflationärer Gebrauch des Playboy-Logos

Die Männerzeitschrift Playboy kämpft nicht nur mit sinkenden Werbeeinnahmen: Waren die Fanartikel mit dem berühmten Bunny-Logo früher ein Verkaufsgarant, drohen die Merchandisingartikel nun in den Verkaufsregalen zu verstauben.

Pinup-Kalender, Playmate-Autogrammkarten oder Playboy-Figuren, das waren traditionsgemäss die begehrten Sammlerobjekte. Um mit dem Fanartikelverkauf kräftig Geld zu verdienen, druckt der Konzern das Playboy-Häschen aber heutzutage praktisch wahllos auf irgendwelche Artikel: Bräunungssprays, Nabelpiercings, Getränke oder sogar Einwegfeuerzeuge. Wo ist denn da der Glanz der Marke geblieben? Langjährige Sammler und Fans zeigen sich verständlicherweise enttäuscht. Wer wäre bei solch inflationärem Gebrauch des Markenlogos noch stolz darauf, ein Produkt mit dem Emblem sein Eigen zu nennen?

Schneiter Meier Külling: Geschäftsbericht für Implenia

Implenia hat Schneiter Meier Külling mit der inhaltlichen und gestalterischen Neukonzeption sowie der Realisation des Geschäftsberichts beauftragt. Zielsetzung war, die Leistungen, das Angebot und die Wertehaltung des Schweizer Baudienstleistungsunternehmens stärker ins Zentrum zu stellen.

Das neue Inhaltskonzept soll mit journalistischen Gefässen Mehrwert schaffen. Der erhöhte Grafikanteil erlaube mehrere Leseeinstiege und schaffe eine intuitive Leserführung, so die Agentur für Markenentwicklung und -führung in einer Mitteilung. Bauprojekte werden in Reportagen vorgestellt. Das Taschenbuchformat soll dabei den Geschäftsbericht auf das Wesentliche konzentrieren.

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Neue Kampagnenleiterinnen für die SP Schweiz

Die SP Schweiz hat die frei werdende Stelle in der Leitung der Kampagnen- und Kommunikationsabteilung neu besetzt. Min Li Marti und Andrea Sprecher lösen als Co-Leiterinnen Peter Lauener ab, der die Partei auf Ende April verlässt.

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Min Li Marti ist derzeit Kampagnenleiterin beim Verband des Personals Öffentlicher Dienste (VPOD). Zuvor arbeitete die 36-Jährige unter anderem als Parteisekretärin der SP Kanton Zürich. Politisch ist Min Li Marti als SP-Fraktionspräsidentin des Zürcher Gemeinderats engagiert.

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Andrea Sprecher arbeitete als Kommunikationsbeauftragte in einer Sprachschule, die sie mitaufgebaut und -gegründet hatte, bevor sie an die Volkshochschule des Kantons Zürich wechselte. Die 35-Jährige arbeitete bereits 2006 und 2007 in der Kampagnenabteilung der SP Schweiz. Andrea Sprecher ist Kantonsrätin und Co-Präsidentin der SP Stadt Zürich.

Ringier: Kommunikationsinfrastruktur an Swisscom ausgelagert

Ringier übergibt seine Kommunikationsinfrastruktur an Swisscom. Der Outsourcing-Vertrag umfasst die gesamte Telefonie und den Betrieb aller Netzwerke in den Schweizer Niederlassungen. Zudem betreut Swisscom die Netzwerksicherheit des Medienhauses weltweit. Der Vertrag läuft über fünf Jahre.

Mit der Outsourcing-Vereinbarung wird Swisscom ab sofort alle Netzwerke des Medienhauses in der Schweiz betreiben und warten. Dieses umfasst sowohl die Vernetzung an den einzelnen Standorten als auch die Verbindungen zwischen den Standorten. Ziel ist, die Telefonie komplett auf Voice over IP (VoIP) umzustellen. Zur weltweiten Netzwerksicherheit übernimmt die Swisscom zudem die Überwachung der Firewalls und Virtual Private Network-Verbindungen (VPN). Durch den Outsourcing-Vertrag könne Ringier Synergien nutzen und Kosteneinsparungen realisieren, teilte das Unternehmen in einem Communiqué vom Dienstag mit. Ausserdem müssten keine neuen Investitionen in die Kommunikationsinfrastruktur getätigt werden.
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