OSW verstärkt das Gestalterteam

Die Basler Agentur OSW baut auf der grafischen und konzeptionellen Seite aus und holt Anthony Bertschi an Bord.

Anthony begann seine Gestalterkarriere mit einer Lehre bei der Basler Agentur Fasolin Werbung, wie OSW in einer MItteilung vom Donnerstag schreibt. Als ausgebildeter Grafiker machte er sich bald selbständig und teilte das Atelier mit Michael Oswald. Dann folgte eine Festanstellung bei der Treuhandfirma Ernst & Young, wo er für die Einhaltung der CI-Vorgaben bei allen Dokumenten verantwortlich war, diverse Kommunikationsmittel entwickelte und auch CI-Schulungen durchführte. Seit anfangs März ist Anthony nun bei OSW.

Facebook: Starke emotionale Reaktionen beim Stöbern in fremden Profilen

Das soziale Netzwerk Facebook fördert bei seinen Nutzern erstaunlich starke Emotionen zutage. Forscher der University of Missouri School of Journalism haben herausgefunden, dass Facebook-Nutzer regelrechte Hass- aber auch sehr positive Gefühle entwickeln, wenn sie durch die Profile von anderen surfen.

Der Studienleiter Kevin Wise und sein Team haben die These aufgestellt, dass die User entweder «passiv sozial» surfen oder «sozial ausbeutend» in den Profilen anderer stöbern, berichtet Cnet gemäss Pressetext. Unter den «passiv sozial» Surfenden verstehen die Forscher jenes Nutzungsverhalten, das sich darauf beschränkt, die Infos aus dem Newsfeed mit zu verfolgen. Das «sozial ausbeuterische» Verhalten charakterisiere sich dadurch, dass die Entscheidung getroffen wird, aktiv auf die Profile der Freunde zu gehen und dort durch Postings, Fotos und so weiter zu stöbern. Letzteres Surfverhalten bringe die starken Emotionen hervor, so die Forscher. Die Entscheidung, auf welches Profil man klickt, erfolgt laut dieser Untersuchung nach recht simplen Auswahlkriterien. Entweder werden die Seiten von Personen besucht, die man liebt, oder aber jene von Leuten, die man hasst. Das Stalking in anderen Profilen löst laut den Forschern deutlich stärkere Gefühle aus als das bloße Mitlesen im Newsfeed.
Die Forscher führten Tests mit verschiedenen Personen durch, bei denen physische Reaktionen während des so genannten «Profil-Stalkings» gemessen wurden. Die Ergebnisse lassen nun zumindest darüber spekulieren, ob Facebook heute zu einem bevorzugten Kanal zählt, über den Menschen inneren Emotionen auslassen.
Psychologen wie Natascha Murashev von dem Blog Psychology.com werfen nun die Frage auf, ob das Facebook-Stalking gar zu einer neuen Art geworden ist, wie Menschen ihren Ärger über Freunde oder Bekannte bewältigen. Möglicherweise entgehen bestimmte Nutzer dadurch tatsächlich einer persönlichen Konfrontation und versuchen auf Facebook «virtuelle Entschuldigungen» zu finden.

One Marketing: Für SRK den Rotkreuz-Notruf neu lanciert

Die Agentur One Marketing hat für das Schweizerische Rote Kreuz eine Kampagne realisiert, die den Rotkreuz-Notruf bekannter machen soll.

Seit über 25 Jahren ist der Rotkreuz-Notruf des Schweizerischen Roten Kreuzes für ältere, betagte und kranke Menschen da. Nach Installation können diese sofortige Hilfe über die Notruftaste anfordern. Sei es von zuhause aus, oder neu auch von unterwegs. Bei Notruf meldet sich die Notrufzentrale rund um die Uhr sofort über die Freisprechanlage und hilft zuverlässig und schnell. Der Rotkreuz-Notruf gibt Kunden und Ihren Angehörigen im Alltag ein gutes Gefühl und Sicherheit im Notfall.
Mit der Neulancierungskampagne soll der Rotkreuz-Notruf bekannter werden und neu als Vorsorgeprodukt positioniert werden. Der TV-Spot «Jetzt Vorsorgen» ist ab sofort im TV zu sehen.
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Social Media today
Xing, Facebook und Twitter sind in aller Munde – und weil Dabeisein alles ist, machen auch fast alle mit. Die Werbewoche wollte wissen, warum und wie. Deshalb führten wir bei 15 Medienhäusern, Unternehmen und Werbeagenturen eine Social-Media-Umfrage durch. Die Ergebnisse sind zwar nicht repräsentativ, verraten aber Spannendes über Potenziale und Schwachstellen von Social-Media-Netzwerken.
Trend: Probieren geht über Studieren
Wer Umfragen macht, wundert sich zuweilen über Antworten, die eigentlich wenig überraschend sind. Das liegt an der Erwartungshaltung. Bei unserer Umfrage erstaunte, dass die meisten Chefs sich erst einmal schlau machen mussten, was in Sachen Social Media in ihrem Laden eigentlich läuft. Oft wurden unsere Fragen direkt an Onlineverantwortliche weitergereicht. Das belegt, dass die Verzahnung zwischen der virtuellen und der realen Welt längst noch nicht so gut funktioniert, wie sie könnte. Ein Ergebnis, das gleichermassen bekannt wie erstaunlich ist.
Eine weitere Tendenz, die sich in unserer Umfrage abzeichnete, ist das weit verbreitete «Trial and Error»: Man ist auf den Social-Media-Zug aufgesprungen und schaut nun einmal, wohin er fährt. Studien belegen, dass sich in der Schweiz etwa 90 Prozent der hauptberuflichen Kommunikatoren privat bei Facebook, Twitter, Flickr oder Youtube bewegen. In der Regel haben sie durch einen privaten Account erste Erfahrungen mit sozialen Netzwerken gesammelt, bevor sie als «Social-Media-Experten» von Firmen, Zeitungen oder Agenturen einen Account für ihren Arbeitgeber anlegten. Dieses Learning-by-Doing funktioniert aber offenbar bestens: Die Befragten nehmen Social Media ernst und nutzen sie sehr professionell für Marketingaktionen und die Verbreitung redaktioneller Inhalte.
Weiter wurde deutlich, dass derzeit weder Unternehmen noch Medien oder Agenturen davon ausgehen, dass sie mit ihrem Engagement in sozialen Netzwerken Geld verdienen können. Wenn überhaupt wird ein positiver Effekt für die Marke erwartet. Für Markenunternehmen schlummern in den Social Media also noch ungeahnte Chancen.
Spannend war ausserdem eine weitere Tendenz: Während Unternehmen und Medien sich rege in Twitter, Facebook, Youtube, Netlog und Co. tummeln, halten sich die meisten der befragten Werbeagenturen mit einem eigenen Account zurück – und das obwohl sie alle Social-Media-Marketing für ihre Kunden betreiben. Eine Erklärung dafür liefert Markus Ruf, CD und Mitinhaber von Ruf Lanz: «Die Agentur selber hat bewusst keine Accounts. Nehmen wir Xing: Da sind vor allem Leute drauf, die Aufträge suchen. Wir kriegen aber jetzt schon viel zu viele Anfragen von Produktionsfirmen, Druckern oder Freelancern, die für uns arbeiten möchten. Dies würde sich mit einem Account noch vervielfachen – zur Unzufriedenheit aller Beteiligten. Aber die meisten unserer Mitarbeiter tummeln sich natürlich auf Facebook. Für meinen Geschmack sogar etwas zu oft.»
Wenn das einzige «Risiko» einer Social-Media-Präsenz zu viele Anfragen sind, könnte es für aufstrebende Agenturen wichtig werden, einen Xing-, Twitter- oder Facebook-Account anzulegen. Jung von Matt/Limmat zum Beispiel plant, in der näheren Zukunft ein Konto bei Twitter oder Facebook zu eröffnen, und Erdmannpeisker prüft, ob sich ein Facebook-Account für die Agentur lohnen könnte. Für Markus Ruf kommt ein Agenturaccount nur unter einer Voraussetzung in Frage: «Wenn wir eine Idee haben, welche die Social-Media-Plattformen für die zusätzliche Profilierung unserer Agentur wirklich interessant machen, dann setzen wir diese auch um. Aber wir sind nicht dabei, einfach damit wir auch noch dabei sind.» Auch Gabriel Peisker, Gründer von Erdmannpeisker, wägt gut ab: «Es ist gut möglich, dass wir uns einen Account zulegen. Allerdings werden wir zuerst eine Kosten-Nutzen-Rechnung machen, denn die Pflege dieser Plattformen ist zeitintensiv. Schliesslich ist auch dieser Kanal eine Form von Customer-Relation-Management und das betreiben wir schon sehr aktiv. Statt eines schlechten Auftritts, ohne Mehrwert haben wir lieber keinen. Es gibt genügend Feigenblatt-Gruppen auf Facebook.»
In der Tat ist Dabeisein nicht alles. Zwar ist es nicht clever, zu lange mit dem Einstieg in die sozialen Netzwerke zu warten, zu lange zu beobachten, was andere tun. Doch wer ohne Konzept, klare Ziele und Manpower mal ein bisschen twittert oder einen Facebook-Account anlegt, ohne sich regelmässig um seine Friends zu kümmern, tut sich und dem, wofür er steht, keinen Gefallen. Der grösste Fehler im Zusammenhang mit sozialen Netzwerken ist, den Aufwand zu unterschätzen, den es bedeutet, Accounts zu pflegen sowie authentisch und kreativ zu sein – und zu bleiben.
Wie: Art der Aktivitäten
Unternehmen, Medien und Agenturen setzen die sozialen Netzwerke unterschiedlich ein: Unternehmen nutzen vor allem Twitter, Youtube und Facebook, um Marketing- und Themenbeiträge zu platzieren, auf Aktionen hinzuweisen oder Bestellungen entgegenzunehmen. Oft betreiben sie auf Facebook eine Fan-Seite, schalten sich in Themenforen als Gruppenmitglieder in Diskussionen ein und stellen auf Flickr Bilder zur Verfügung. Marionnaud, Philips und Swiss haben darüberhinaus firmeneigene Social-Media-Angebote: Marionnaud und Philips betreiben Blogs, Swiss einen Social-Media-Newsroom. Philips-Pressemann Raphael Wermuth bringt auf Twitter auch gerne mehr als nur harte Fakten aus dem Unternehmen: «Unseren Twitter-Account bespiele ich mehrmals täglich, ab und zu auch mit Dingen, die auf den ersten Blick nicht viel oder gar nichts mit uns zu tun haben, teilweise auch mit Beobachtungen aus meinem persönlichen Alltag. Mit unseren Aktivitäten in den sozialen Netzwerken möchten wir der Marke Philips ein sympathisches, spannendes Gesicht geben.»
Die befragten Unternehmen nutzen Facebook und Twitter aber nicht nur, um Meldungen und Offerten zu platzieren, sondern auch, um sich mit ihren Friends und Followern auszutauschen. «Für Swiss ist Facebook die ‹Zentrale›», sagt Swiss-Sprecherin Sonja Ptassek. «Bei Facebook ist unser gesamtes Multimediamaterial verknüpft oder hochgeladen, wir liefern unseren Fans News, Insights aus dem Unternehmen, Services, Gewinnspiele und Last-Minute-Angebote. Wir kommunizieren dort auch aktiv mit unseren Fans, nehmen Kritik, Inputs und Ideen auf und beantworten Fragen.» Auch die Post legt Wert auf die Meinung ihrer Kunden und gewinnt diese unter anderem via Facebook: Die Facebook-Gruppe der Post diene «zum Einholen von Kundenfeedbacks», sagt Post-Sprecher Mariano Masserini.
Ein weiterer wichtiger Antrieb für das Engagement in sozialen Netzwerken ist Markenpflege und Markenschutz: Sevenone Media setzt darauf, dass durch die «Distribution unserer News auf einem modernen, unkomplizierten und trendigen Weg bei den Feed-Lesern eine Imageaufwertung unserer Marken resultiert». Marionnaud-Onlinespezialist Yago Veith geht es ausserdem um den Schutz seiner Marke: «Wir sind auch präsent, damit der Brand Marionnaud nicht von anderen missbraucht wird.» Missbrauch? In der Tat ist dieses Risiko hoch: «Die bisher existierenden Tages-Anzeiger-Twitterseiten stammen nicht von uns», bestätigt Tagi-Chefredaktor Markus Eisenhut. «Für uns steht Facebook an erster Stelle. Twitter nutzen wir gezielt, wenn es darum geht, vor Ort direkt und schnell über ein Ereignis zu berichten, zum Beispiel über das WEF in Davos, bei dem eine Reporterin mit dem iPhone unterwegs war und über den gesellschaftlichen Teil mit den VIPs twitterte, oder über die Olympischen Spiele in Vancouver. Auch da boten Journalisten einen direkten Einblick vor Ort, den Leser sonst nie bekommen.»
Die Medien nutzen soziale Netzwerke vor allem für Newstweets und um redaktionelle Beiträge zu verbreiten. Damit wollen sie Leser binden, neue gewinnen und ihre Reichweite erhöhen. In Twitter verlinken sie zum einen auf Artikel, die neu auf die Website der Zeitung oder des Senders aufgeschaltet wurden, zum anderen auf Videopodcasts, die bei Youtube anzuschauen sind. NZZ campus und NZZexecutive.ch kündigen auf Facebook und Twitter Events und Promos an, die für ihre Zielgruppe interessant sind, NZZ campus stellt darüberhinaus auf Issuu.com alle seine Magazine als E-Paper zur Verfügung. SF betreibt auf Facebook zu einzelnen Sendungen Fanpages und bietet Live-Chats zu Liveübertragungen im Internet.
Von den befragten Werbeagenturen betreibt keine einen Agenturaccount in sozialen Netzwerken. Zwar führen so gut wie alle Mitarbeiter der Agenturen private Accounts bei Facebook oder Twitter und stellen Filmchen auf Youtube. Doch die Agenturen selbst haben weder Friends noch Follower. Daraus auf mangelnde Social-Media-Kompetenz zu schliessen, wäre allerdings ein Trugschluss. Denn für ihre Auftraggeber sind die Werber in den sozialen Netzwerken sehr aktiv und kreativ. So berichtet beispielsweise Markus Ruf von Ruf Lanz: «Wir überlegen uns genau, wie wir am besten an die jeweilige Zielgruppe rankommen. Manchmal gelingt dies am besten mit einem TV-Spot, manchmal mit Plakaten in den Bahnhöfen, manchmal mit Direct Mailings, manchmal mit Social Media. Meistens aber mit einer Kombination unterschiedlicher Medien. Ein Beispiel: Die Suva-Präventionskampagne für mehr Sicherheit auf dem Bau mit dem prominenten Schweizer Bauarbeiter Gölä haben wir mit den populärsten Social-Media-Networks wie Facebook und Twitter verlinkt und so für mehr Traffic auf der Microsite gesorgt. Die klassischen Medien haben die Kampagne dann redaktionell aufgegriffen und die Werbewirkung multipliziert, unter anderem mit einem längeren Beitrag in ‹10 vor 10›.»
Auch Jung von Matt/Limmat betreibt für seine Kunden in sozialen Netzwerken «Marketingaktivitäten jeglicher Art», Erdmannpeisker ist für Rivella und Mammut in Facebook und auf Twitter aktiv und Rod hat für Saturn Deutschland eine Promotion entwickelt, die ausschliesslich auf Facebook läuft. «Diese funktioniert mit einem Insight des Mediums», erklärt Mitinhaber David Schärer. «Die Applikation kann spielen, wer seinen Beziehungsstatus auf ‹single› setzt. Wer also mit Saturn fremdgeht, wird belohnt.» Dank Facebook hat auch die von Rod betreute Kampagne «Slow down. Take it easy.» Furore gemacht. Der Engel Franky Slow-Down hat auf Facebook rund 100 000 Fans – doppelt so viele wie die grössten Popstars der Schweiz. Schärer: «Nicht zuletzt wegen Facebook ist es uns gelungen, den gleichnamigen Song zu einem Top-Ten-Hit zu machen. Eine ernsthafte Option sind mittlerweile auch ‹klassische› Onlinewerbemittel auf Social-Media-Netzwerken, also Banner und dergleichen.»
Für wen: Angesprochene Altersgruppen
Unternehmen, Medien und Agenturen peilen mit ihren Social-Media-Aktivitäten vor allem die jüngere und mittlere Zielgruppe zwischen 18 und 45 Jahren an. Innerhalb dieser Range sind die Leistungen sehr klar auf die jeweilige Zielgruppe ausgerichtet: NZZ campus zielt auf Maturanden und Studierende, Swiss auf Flugreisende jeden Alters, Rohner Socks auf Sockenkäufer bis 50 Jahre. «Je nach Angebot oder Sendung sprechen wir völlig unterschiedliche Altersgruppen an», sagt auch SF-Direktor Ueli Haldimann. «Auf Netlog bewegen sich hauptsächlich Teenager, da war zum Beispiel das Angebot zu MusicStar ein grosser Renner. Facebook und Youtube indes sind in der Internetwelt derart etabliert, dass wir keine wesentlich anderen Altersgruppen ansprechen können als im Kernangebot von sf.tv. Mit den Angeboten erweitern wir jedoch den Kreis der potenziellen Konsumenten. Wer sich auf Facebook und Co. bewegt, besucht nicht zwangsläufig auch sf.tv. Wir gehen mit unseren Angeboten auf die Social-Media-Plattformen, um die Leute dort abzuholen, wo sie sich aufhalten: We fish where the fishes are. Gleichzeitig wollen wir sie auf unser umfangreiches Angebot auf sf.tv aufmerksam machen.»
Aufwendig: Pflege der Accounts
Das Füttern der Social-Media-Accounts mit Informationen ist bei Unternehmen und Medienhäusern in der Regel Zusatzarbeit: Die Unternehmenssprecher twittern und facebooken zwischen Pressemeldung und Pressekonferenz, die Onlinemanager neben ihrer Entwicklungsarbeit, die TV- und Print-Redaktoren zwischen Nachricht und Reportage – selten unterstützt von Produktmanagern, wie beispielsweise bei der NZZ. Eine löbliche Ausnahme ist Swiss: Die Airline beschäftigt einen Vollzeitangestellten, der sich zu 100 Prozent um die Pflege der sozialen Netzwerke kümmert. Bei der Post sorgt noch die Marketing- und Kommunikationsabteilung dafür, dass die Postfinance-Accounts bei Facebook und Twitter aktuell bleiben. «Der Aufbau einer Fachgruppe ‹Social Media› ist aber bereits in Vorbereitung», sagt Post-Sprecher Mariano Masserini.
Die befragten Agenturen führen alle keine eigenen Agenturaccounts. Wenn sie Twitter, Facebook und Youtube füttern, tun sie das im Kundenauftrag – damit ist die Pflege von Social Media für Werber genuiner Bestandteil ihrer Arbeit. «Je nach Aufgabe speisen bei uns andere Leute die sozialen Netzwerke», sagt David Schärer von Rod. «Vorwiegend sind es aber Mitarbeitende, die eine Schlagseite in Richtung PR haben. Total sind es bei uns fünf Personen, die schon Social-Media-Aspekte bei Gesamtkampagnen gemanagt haben.»
Kontrolle ist besser: Monitoring
Nur wenige Unternehmen, Medien und Agenturen beobachten die Reaktionen ihrer Friends und Follower systematisch. «Das wird mit steigender Followerzahl bestimmt ein Thema werden. Derzeit ist es noch nicht notwendig», sagt Silvano Senn, Manager Interactive bei Sevenone Media. Auch bei Swiss reicht derzeit ein manuelles Monitoring aus. Swatch, die Post, Marionnaud, die NZZ, Jung von Matt, Rod und Ruf Lanz überwachen die Reaktionen und Kommentare von Fans und Followern selbst, Erdmannpeisker überlässt das Monitoring seinen Kunden. Philips-Sprecher Raphael Wermuth hält es für entscheidend, auf Beiträge von Fans zu reagieren: «Interaktion mit den Menschen auf den sozialen Plattformen ist ein wichtiger Teil des Ganzen.» Und sie braucht Zeit und Energie. Das bestätigt David Schärer von Rod: «Interaktion auszulösen ist sehr aufwendig und kostet Geld. Allein die Profilpflege für ‹Slow down. Take it easy.› nimmt zu Spitzenzeiten täglich zwei Stunden in Anspruch.»
SF-Direktor Ueli Haldimann findet eine Kontrolle der Beiträge von Friends und Followern ebenfalls wichtig, begreift sie aber eher als Moderation: «Wir schauen uns die Kommentare und Inputs an. Selbstverständlich. Für viel interessanter als die einzelnen Reaktionen auf den Fanpages erachten wir jedoch, was generell in der Social Community über SF gesprochen wird – abseits unserer eigenen Angebote. Hier sind wir daran, ein Monitoring zu etablieren, das mit einem möglichst geringen Aufwand möglichst gute Ergebnisse liefert. Keine einfache Aufgabe.»
Warum: Bedeutung für die Bilanz
Wie viele Personen sich in einem Unternehmen, einem Medium oder einer Agentur darum kümmern, dass die Netzwerke regelmässig mit neuem Futter gespeist werden, verrät viel über den Stellenwert, den Social Media in der Organisation wirklich hat. Gemäss Mario Marogg von Rohner Socks kümmern sich beim Sockenhersteller «(noch) zu wenige» um Social Media. Folgerichtig schätzt man bei Rohner Socks die Bedeutung von sozialen Netzwerken für den wirtschaftlichen Erfolg als «gering» ein und «lässt sich überraschen». Marionnaud-Onlineexperte Yago Veith steht auf dem Standpunkt, die Bedeutung sozialer Netzwerke sei nicht zu unterschätzen, aber auch nicht überzubewerten. Social Media seien ein «Teilbereich des gesamten Kuchens». Ähnlich sieht das Tagi-Chef Markus Eisenhut: «Die Relevanz von sozialen Netzwerken für den wirtschaftlichen Erfolg des Tagi ist moderat. Facebook ist aber ein interessantes Marketing-Tool.» Vorsichtig optimistisch blickt Silvano Senn von Sevenone Media in die Zukunft: «Die Bedeutung der sozialen Netzwerke für unseren wirtschaftlichen Erfolg ist derzeit noch schwierig einzuschätzen, da wir hier noch in der Anfangsphase stecken. Es erscheint uns jedoch durchaus realistisch, dass Social Media in Zukunft an Bedeutung gewinnen werden.»
Welchen Einfluss die Aktivität in sozialen Netzwerken für die Bilanz eines Unternehmens hat, hängt natürlich stark von seiner Zielgruppe ab. NZZ campus beispielsweise wird von Schulabgängern und Studierenden gelesen. Das Blatt muss dort präsent sein, wo sich seine Zielgruppe tummelt: auf Facebook, in Twitter und auf Youtube. «Spricht man eine junge Zielgruppe an, muss man sich dort bewegen, wo diese zu finden ist», betont Andreas Häuptli von NZZ campus. «Es geht darum, gefunden zu werden. Ist man auf den Social-Media-Sites nicht auffindbar, existiert man in den Augen der Suchenden nicht. Unser Gesamtauftritt mit Website, wöchentlichen Seiten in den beiden Zeitungen und den vier Magazinen wird mit einem breiten Mix von Marketing-Massnahmen ergänzt. Die Social-Media-Aktivitäten zählen hier sicher zu den wichtigsten.» Auch Ueli Haldimann hält eine Präsenz in sozialen Netzwerken nicht für irrelevant: «Wirtschaftlich bringen uns Social Media keinen direkten Erfolg: Wir dürfen online keine Werbung schalten. Unser oberstes Ziel muss es jedoch sein, unsere Angebote auf möglichst einfache und mannigfaltige Art verfügbar zu machen. Insofern fördern unsere Social-Media-Aktivitäten die Bekanntheit unserer Angebote sowie die Akzeptanz, dafür Gebühren zahlen zu müssen.» Markus Ruf macht die positive Bilanz seiner Agentur nicht an der Präsenz in einzelnen Medien fest: «Für unseren wirtschaftlichen Erfolg – und viel wichtiger noch, für den Erfolg unserer Kunden – ist weiterhin die kreative Qualität der Ideen entscheidend. Denn nur diese macht Werbung für das Publikum überhaupt goutierbar. Egal, in welchem Medium sie sich abspielt.»
Bei Swiss und Philips gehört das Engagement in sozialen Netzwerken klar zur Zukunftsstrategie. «Wir sind grundsätzlich sehr überzeugt davon, dass Social Media unseren Erfolg fördert, ob direkt oder indirekt lässt sich noch nicht sagen», betont Swiss-Sprecherin Sonja Ptassek. «Aber weil wir davon überzeugt sind, setzen wir sehr auf Social Media.» Philips schätzt die Bedeutung von sozialen Netzwerken fürs Unternehmen ebenfalls als sehr hoch ein. Raphael Wermuth: «Nicht umsonst hat Philips zum Beispiel mit der Filmproduktionsgesellschaft Ridley Scott Associates eine interaktive Social-Media-Kampagne gestartet, um die Konsumenten vom einmaligen Kinoerlebnis mit unseren Flat-TVs zu überzeugen.» Eine wahre Hymne auf Social Media singt David Schärer von Rod: «Für die Eigendarstellung der Agentur sind soziale Netzwerke noch sekundär oder sogar tertiär. Doch mit Blick auf unsere Kunden sind sie die Chance für einen echten Dialog auf Augenhöhe. Wenn es uns erlaubt wird, setzen wir uns mit dem Publikum an den Küchentisch. Der Pull-Faktor erhält neue Bedeutung. Nur wer relevant ist, kommt in intensiven Kontakt mit seinem Publikum. Es geht also darum, Inhalte zu kreieren, mit denen sich das Publikum gerne auseinandersetzt. Aus Sicht der Werber besteht die Herausforderung darin, neue Formate zu bespielen. Ich sehe die Entwicklung als grosse, kreative Befreiung.»
Ausblick: Das bringt die Zukunft
Der Blick in die Zukunft bleibt bei vielen Befragten vage. Man plane bis Ende des Jahres «Einiges», heisst es des Öfteren nebulös. Ob das bedeutet «wir geben darüber keine Auskunft» oder «wir haben keine Pläne», bleibt der Interpretation überlassen. Swatch erteilt «aus strategischen Gründen» keine Auskunft über seine Zukunftspläne.
Es werden aber auch konkrete Vorhaben geäussert: Swiss startet Aktivitäten im Vielfliegerforum Flyertalk.com, Rohner Socks wird seine Beiträge regelmässiger updaten sowie Aktionen im Onlineshop und Live-Streams bringen, Marionnaud stellt für seine Fans Behind-the-Scenes-Informationen zusammen, SF will sein Video-on-Demand-Angebot auf den wichtigsten Social-Media-Plattformen bereitstellen, der Tagi wird den bisherigen Auftritt auf Facebook ausbauen und für mehr Interaktivität im Mamablog sorgen, NZZexecutive.ch will seine Stellenmärkte in den sozialen Netzwerken ausbauen und NZZ campus plant, «das ‹Bespielen› der Kanäle» weiter zu verfeinern und sich auf reichweitenstarke Social-Media-Sites zu konzentrieren. «Sollten sich neue Möglichkeiten ergeben, werden wir bei den ersten sein, die ein sinnvolles Angebot aufschalten», betont Andreas Häuptli von NZZ campus.
Auch Rod plant laut David Schärer fleissig Neues: «Eine grosse Kampagne ist in der Pipeline und wird im Mai vorgestellt. Das grössere Ding dieses Jahr dürfte aber für uns das mobile Internet sein.» Ruf Lanz arbeitet aktuell an neuen Kampagnen für die VBZ, die Suva und Hiltl, bei denen wegen der Zielgruppe auch Social Media eine Rolle spielen. Markus Ruf: «Entscheidend ist aber auch hier der überraschende Einfall: Herausragend finde ich den Facebook-Case von Crispin Porter + Bogusky für Burger King, bei dem man zehn Facebook-Freunde gegen einen Whopper eintauschen konnte. Das ist die Benchmark in diesem Bereich.»
Überraschungen darf man offenbar auch von der Post erwarten: «Die Post hat die Wichtigkeit der neuen Kanäle für den Informations- und Meinungsaustausch erkannt und bereitet zurzeit ihre Social-Media-Strategie vor», verrät Post-Sprecher Masserini. «Die Post will in diesen Kanälen aktiv werden und in direkten Kundenkontakt treten. Bis Ende Jahr sollen die Dialogmedien auf verschiedene Art in unsere Kommunikations-, Marketing- und Verkaufsaktivitäten einbezogen werden.»
Anne-Friederike Wilhelm

Regeln für Social-Media-Aktivitäten
1. präzise definierte Zielgruppe
2. zielgruppenrelevante Kreation
3. Landingpage mit Interaktionsmöglichkeit
4. Partneragentur mit Social-Media-Wissen
5. 10’000 Franken Mindestinvestition
Teilnehmer der Umfrage
(15 von 21 Angefragten)
Unternehmen
– Die Schweizerische Post, Mariano Masserini, Mediensprecher
Postfinance Accounts bei: Facebook, Twitter
– Marionnaud Parfumeries, Yago Veith, Onlinespezialist
Accounts bei: Facebook, Twitter, Flickr, Youtube; firmeneigener Blog
– Philips AG Schweiz, Raphael Wermuth, Unternehmenskommunikation
Accounts bei: Facebook, Twitter, Flickr, Youtube; firmeneigener Blog
– Rohner Socks, Mario Marogg, Marketingverantwortlicher
Accounts bei: Facebook, Twitter
– Swatch AG, Pressestelle
Accounts bei: Facebook, Twitter
• Swiss International Air Lines Ltd, Sonja Ptassek, Spokesperson
Accounts bei: Facebook, Twitter, Flickr, Youtube, Friendfeed; firmeneigener Social-Media-Newsroom
Agenturen
– Erdmannpeisker, Gabriel Peisker, Agenturgründer
– Jung von Matt/Limmat, Marion Marxer, Head of Digital
– Rod Kommunikation AG, David Schärer, Partner und Mitinhaber
– Ruf Lanz Werbeagentur AG, Markus Ruf, CD und Mitinhaber
Medienhäuser
– NZZ campus, Andreas Häuptli, Projektmanager
Accounts bei: Facebook, Twitter, Youtube, Issuu
– NZZexecutive.ch, Oliver Scheer, Produktmanager
Accounts bei: Facebook, Twitter, Friendfeed, Xing, Linkedin
– Pro 7/Sat 1/SevenOne Media (Schweiz) AG, Silvano Senn, Product Manager Interactive
Accounts bei: Facebook, Twitter; firmeneigene Community-Plattformen
– Schweizer Fernsehen, Ueli Haldimann, Direktor
Accounts bei: Facebook, Twitter, Netlog, Myspace, Youtube, MSN Messenger
– Tages-Anzeiger, Markus Eisenhut, Chefredaktor
Account bei: Facebook

Angefragt haben wir auch Numéro10, Scholz & Friends Zürich, Walker, die Blick-Gruppe und 20 Minuten, die bis Redaktionsschluss aber nicht auf unsere Anfrage reagiert oder keine Antworten zurückgeschickt haben. Die Jungfrau-Zeitung wollte sich aus Zeitgründen nicht an der Umfrage beteiligen.

Ruf Lanz sucht für die VBZ Menschen mit ÖV-Gen

Die Agenur Ruf Lanz hat für die VBZ einen Spot entwickelt, der dem Unternehmen helfen soll, neue Mitarbeitende zu finden.

Die Verkehrsbetriebe der Stadt Zürich suchen jedes Jahr 200 neue Mitarbeitende, davon allein 100 neue Bus- und Tramführer und -führerinnen. Ruf Lanz hat für diesen Zweck einen Spot entwickelt, der die VBZ-Botschaft dramatisiert. Er zeigt, dass die VBZ nicht einfach irgendwelche Leute suchen. Sondern solche, die das ÖV-Gen von klein auf in sich tragen.
Der Spot ist Teil einer neuen Personalmarketing-Kampagne der VBZ, die in den nächsten Monaten Stück für Stück umgesetzt wird.
> Zum Spot
Verantwortlich bei den VBZ: Heinz Vögeli (Leiter Unternehmenskommunikation), Jörg Buckmann (Leiter Personalmanagement). Verantwortlich bei Ruf Lanz: Markus Ruf, Danielle Lanz (CD), Marcel Schläfle (AD), Markus Ruf (Text), Kristina Burch (Beratung). Produktion: Manifesto Film, Zürich. Produzentin: Daniela Berther. Animation: Noé Marti. Musik: Roman Camenzind.

SDA Informatik: Michel Aeberhard wird Geschäftsleiter

Der 47-jährige Berner Michel Aeberhard wird Geschäftsleiter der neu gegründeten SDA Informatik. Er übernimmt das Amt am 1. Mai 2010. Zuvor war Aeberhard Leiter der Abteilung Process Experts (PEX) von Swisscom IT Services in Bern.

Die SDA Informatik mit Sitz in Zürich war im Januar 2010 von den Nachrichtenagenturen SDA und APA als Gemeinschaftsunternehmen gegründet worden. Die beiden Partner hatten Ende 2007 bereits gemeinsam die Bildagentur Keystone übernommen.
Ziel der SDA Informatik ist es, ihre Synergien in der Sparte Informationstechnologie (IT) auszubauen, wie die Nachrichtenagenturen der Schweiz und Österreichs am Donnerstag bekanntgaben. Die beiden Partner bieten künftig den Schweizer Medien massgeschneiderte IT-Lösungen und – dienstleistungen an.
(Bilder: Presseportal.ch/ots)

Murdoch fordert Zeitungen zum Google-Boykott auf

Der Medienmogul und News-Corp-Chef Rupert Murdoch hat Google neuerlich attackiert. Der Konzernchef, der seit längerem eine angriffige Kampagne gegen den Suchmaschinenriesen fährt, hat Konkurrenz-Zeitungsverlage dazu aufgefordert, «gegen Google aufzustehen».

Die Zeitungen sollen die Suchmaschine boykottieren und ihre Inhalte nicht mehr gratis anzeigen lassen, so Murdoch gemäss Pressetext. Zuvor waren seitens News Corp bereits Begriffe wie «Tech-Bandwurm» oder «Internetvampir» gegenüber Google gefallen. Anfang März hatte Murdoch zudem angekündigt, Google klagen zu wollen, sollten weiterhin Inhalte der News Corp in der Suche auftauchen und diese nicht finanziell abgegolten werden.
Murdoch verteidigte auch ein weiteres Mal seine Paid-Content-Pläne für diverse Zeitungen im Netz. «Wir werden Leute wie Google oder Microsoft oder wen auch immer davon abhalten, Geschichten von uns zum Nulltarif zu nehmen», so der Medienmogul gegenüber dem National Press Club in Washington. Google habe mit der Internetsuche einen Goldfluss aufgetan, aber die Inhalte seien hauptsächlich von Zeitungen genommen worden.
In Großbritannien wird Murdoch mit seinen Blättern Times und Sunday Times ab Juni Online-Bezahlschranken einführen. Auch für die USA gibt es diverse Paid-Content-Pläne. Positiv äußerte sich Murdoch über das iPad, es handle sich dabei um ein «wundervolles Werkzeug». «Das könnte die Rettung der Zeitungsindustrie sein», glaubt der Medienmogul.

Zu guter Letzt: Wenn die Renaissance das Handyzeitalter erreicht

Lange musste die Welt darauf warten, nun ist es endlich da: das aus einem Marmorblock gefräste Renaissance-Handy.

Der Handy-Stein wird über einen grossen Touch-Screen bedient, den eine Platte aus Saphirglas schützt. Darunter findet man eine mechanische Uhr, daneben zwei goldene Knöpfe zum Telefonieren. Selbstverständlich bestehen auch alle Symbole und Muster auf dem Stein aus massivem Gold. Bei der Konzeption des edlen Teils hat sich Hersteller Mobiado von den Marmorstatuen der Renaissance-Zeit inspirieren lassen. Originell und edel, könnte man meinen. Was ja eigentlich auch stimmt. Einziger Haken: Das Teil ist hässlich – hässlicher als jedes andere je gesichtete Handy. Oder? Und was der Spass kosten soll, ist auch noch nicht bekannt. Sicher genug, dass die eine oder andere Möchtegern-Luxuslady darauf anspringt und ihr angeschlagenes Ego damit aufzupolieren versucht – aller Hässlichkeit zum Trotz.
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(Bild: Areamobile.de/Mobiado)

Flowcube kommuniziert neu für Schlossberg Switzerland

Flowcube Communications hat einen neuen Kunden gewonnen. Die Agentur mit Hauptsitz in Zürich wurde mit den Public-Relations-Aktivitäten der Marke Schlossberg Switzerland beauftragt.

Das Mandat für den Bett- und Frottierwäschehersteller beinhaltet die gesamte Medienarbeit sowie das Führen der Pressestelle in der Schweiz und Deutschland, wie es in einer Mitteilung vom Donnerstag heisst.

In Flagranti: Kampagne für «Eiger-Klima-Schulen» realisiert

Die Agentur In Flagranti hat für das Projekt «Eiger-Klima-Schulen» sämtliche Kommunikationsmassnahmen entwickelt.

Das Projekt wurde von BKW FMB Energie, den Jungfraubahnen und weiteren Partnern lanciert, um Jugendliche in den Bergen für den Klimawandel zu sensibilisieren und ihnen zu zeigen, dass sie einen persönlichen Beitrag dagegen leisten können. Vom 9. August bis 15. Oktober 2010 können 80 Oberstufenklassen die Veränderungen der hochalpinen Gletscherwelt in der Jungfrauregion während zweier Tage erleben.
In Flagranti kreierte sämtliche Kommunikationsmittel für das Projekt. Die Inhalte des Programms und der Werbemittel stammen von der Fima Ökomobil Umwelt & Kommunikation aus Luzern.
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Brot&Spiele: Für Ebookers.ch erste Schweizer TV-Werbekampagne realisiert

Ebookers.ch präsentiert ab dem 12. April 2010 seine erste nationale TV-Werbekampagne. Zum Auftakt des 10-Jahre-Jubiläums in der Schweiz zeigt das Schweizer Internet-Reisebüro drei verschiedene TV-Spots auf 13 nationalen sowie deutschen und französischen Sendern mit Schweizer Werbefenster.

Die Spots werden während drei Wochen in der Deutschschweiz auf SF 1, SF zwei, RTL, Sat.1, ProSieben, RTL 2, VOX, Kabel eins und 3+ in der Prime Time zu sehen sein. In der Westschweiz können sich die Zuschauer von TSR 1 und TSR 2, M6 und RTL über die zusätzliche Unterhaltung während den Werbeblöcken freuen, wie das Unternehmen in einer Mitteilung schreibt. Verantwortliche Werbeagentur ist Brot&Spiele in Zürich. Mediaagentur: Carat in Zürich.
Auf Youtube sind die Spots bereits jetzt zu sehen:


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