GEO lanciert neues Magazin für Kunstgeschichte

Geo bringt am 14. April ein neues Magazin für Kunstgeschichte auf den Markt.

Die monothematische Zeitschrift vom Gruner + Jahr-Titel Geo erscheint zweimal jährlich. Der Inhalt ist jeweils auf eine bedeutende Ära der Kunstgeschichte festgelegt. Zudem enthält jede Ausgabe eine Künstler-Biographie. Die Erstausgabe handelt auf 132 Seiten vom Barock und dem Leben Caravaggios. Am 13. Oktober erscheint die nächste Ausgabe, welche das Thema Impressionismus und Vincent van Gogh behandelt.
Mit einem Preis von 15.90 Euro ist das Heft relativ hochpreisig angesetzt, enthält jedoch keine Werbung, wie New-business.de schreibt. Das neue Magazin ist ein Ableger des Geschichtsmagazins Geo Epoche und trägt den Titel Geo Epoche Edition. Die Druckauflage beträgt 40.000 Exemplare.

Trends im E-Marketing heißen Social Media, Bewegtbild und Mobile

E-Commerce und Online-Marketing kommen nicht mehr um die Themen Social Media, Bewegtbild und Mobile herum. Das verdeutlicht die «Internet World», eine Fachmesse mit Kongress, die am 13. und 14. April in München stattfindet.

Schwerpunkt der Veranstaltung sind die praxisrelevanten Trends im Online-Bereich. «Twitter, Crowdsourcing, Produktvideos und iPhone-Applikationen werden zunehmend in der Planung von Online-Marketing und E-Commerce berücksichtigt», wie Melanie Vogelbacher, Projektleiterin von Internet World, gegenüber Pressetext betonte. Die Themenwahl des Events veranschaulicht, wie schnell der Wandel vor sich geht. «Viele Entwicklungen, die noch im Vorjahr als Trends präsentiert wurden, sind mittlerweile bereits Teil der Praxis und nicht mehr zu ignorieren. Sichtbar wird das etwa in der Bedeutung von Social Media für das Online-Marketing», so Vogelbacher. Auch Mobile Marketing und -Commerce oder Bewegtbild gehören dazu, wobei jedoch auch klassische Themen wie E-Mail-, Suchmaschinen-, und Affilate-Marketing weiterhin eine wichtige Rolle spielen.
Das Augenmerk der Programmgestalter liegt vor allem auf der Bedeutung der Entwicklungen für die Praxis. Die Veranstalter der Messe rechnen mit 4‘000 Besuchern und auch um ein Drittel mehr Ausstellern als im Vorjahr, als die Zahl 170 betrug. Zielpublikum sind die Planer aus dem Bereich E-Commerce, Online-Shops und Online-Marketing.

Zürich New York retour via Puerto Rico

Sacha Moser will als CD mit seinem Team bei Publicis von Zürich aus Werbung «swiss made» mit einem internationalen Anspruch machen.

Hier kannst du nur an die nächsten Häuserwände starren. In Zürich hast du Ausblick auf den See», versuchte Kaspar Loeb seinen Wunschkandidaten Sacha Moser zu überzeugen. Das war in New York im Jahre 2005. Loeb war CEO bei Publicis Zürich. Moser Senior AD bei Young & Rubicam New York. Das Treffen fand in Mosers Büro in Manhattan statt. «Mit einem faszinierenden Ausblick auf die Madison Avenue», lächelt Moser heute. Trotzdem hat ihn die Aussicht auf eine neue Herausforderung am Zürichsee gelockt. Überzeugen konnte ihn schliesslich das Argument, dass Publicis von Zürich aus in Zukunft vermehrt auch internationale Kunden bedienen wollte.
Die weite Welt, das war inzwischen Sacha Mosers Horizont. Vor seinen fünf Jahren in New York wirkte er zweieinhalb bei Y&R in Puerto Rico. Das war nicht nur ein Satelliten-Office des Netzwerks. Der US-Freistaat auf der Karibikinsel diente auch als Raketenbasis für internationale Kampagnen amerikanischer Multis für ganz Lateinamerika. «Puerto Rico war eine Topagentur im Netz von Y&R», blickt Moser zurück.
In Stadelhofen gelandet, will Sacha Moser seit 2005 nun mit seinen Erfahrungen auch Publicis zu neuen Höhenflügen verhelfen. «Ich bin stolz darauf, dass wir die letzten Jahre, die für die ganze Branche nicht leicht waren, ohne grosse Entlassungswellen überstehen konnten und 2010 einen Traumstart hingelegt haben. Jetzt wollen wir nach dem wirtschaftlichen Erfolg auch noch im Kreativranking wieder etwas Gas geben», meint der CD. Dass Ziele für ihn nicht fromme Wünsche sind, hat Sacha Moser schon mehrmals in seiner Karriere beweisen können.
Nach einer Schnupperlehre bereits mit 14 hat Sacha seine Berufung zur Werbung entdeckt. Konsequent suchte er seinen Weg zuerst über die Kunstgewerbeschule. Als dort auch seine Leidenschaft für die Fotografie immer professionellere Züge annehmen wollte, schien ihm kurzfristig eine Studienreise nach Paris der sinnvollste Weg. Doch sein Vater, ein auf Sicherheit bedachter Banker, wollte zuerst eine Lehrstelle sehen. Oder zumindest einen entsprechenden Vertrag. Sacha studierte die Zeitung, begutachtete ein paar Inserate und rief dann kurzerhand bei DDB an. Deren Arbeiten gefielen ihm und er «möchte gerne eine Lehre als Grafiker machen», sagte er am Telefon. Vor Ort war es dann eine Sache des Argumentierens, wieso der Lehrvertrag noch vor dem Nachtzug nach Paris unterschrieben bei seinem Vater vorliegen musste.
Nach dem Lehrabschluss folgte ein kurzes Intermezzo bei Rainer Kuhn und seinen kultigen Friends, bevor «ein tolles Angebot» von Advico auf den Tisch flatterte. «Ich wusste, es gibt noch einiges zu lernen. Und diese Agentur konnte mir mit Martin Spillmann, Mathias Bapst und all den anderen Cracks zu der Zeit die besten Lehrmeister bieten.» Als eine besonders glückliche Chance wertet es Moser heute, dass er bei Hansjörg Zürcher auch das Filmhandwerk von der Pike auf erlernen durfte. Bereits mit 23 wurde er zum AD befördert, konnte mit Regisseur Michi Fueter in Arizona und Los Angeles drehen.
Mit der ADC-Kreativschule ging es dann auch zum ersten Mal nach Cannes. Die dortigen Partys sind legendär. Man trifft die interessantesten Köpfe der Branche. Meistens bleibt es beim Smalltalk. Aber als ihn ein AD-Freund aus Puerto Rico bei der hochgelobten Kreativchefin von Y&R Puerto Rico vorstellte, wollte der junge Kollege ein bisschen mehr. «Ich weiss nicht, was sie überzeugen konnte. Aber sie hat mir schliesslich geglaubt, dass ich unbedingt mit ihr zusammenarbeiten will.» Zwar dauerte es bis zur Bewilligung des Transfers noch einmal sechs Monate. «Obwohl das Netzwerk solche Wechsel begrüsst: Niemand wartet auf dich an diesen heissen Spots. Man muss es wirklich unbedingt wollen», weiss Moser.
Diese Erkenntnis war ihm bereits von einer ganz anderen Szene bekannt. Seit seiner Lehre als Grafiker ist Sacha mit der gleichen Frau zusammen. Kennen gelernt hat er die Holländerin, die in Düsseldorf studierte, in den Skiferien in Vorarlberg. «Typischerweise am letzten Abend.» Und so war natürlich nach zwei Wochen ein Besuch in Deutschland angesagt. Weil Sacha bereits als Lehrling «wieder einmal zu lange im Büro war», verpasste er das Flugzeug. Aber weil er zu jener Zeit nebenbei auch noch als «der jüngste Swing-Manager» oder Schichtführer bei McDonald’s jobbte und kurz vorher an der Zürcher Bahnhofstrasse beim Aufbau des ersten Box-Ladens ebenfalls beteiligt war, konnte sich der 19-Jährige problemlos in ein Taxi setzen. «Dübendorf?», fragte der Chauffeur. «Düsseldorf», antwortete Sacha und zahlte 1‘700 Franken. Seine spätere Frau konnte gegen so viel Entschlusskraft gepaart mit Verliebtheit natürlich nicht mehr viel ausrichten.
Die Hotelfachfrau hat den Werber auch nach Puerto Rico begleitet. Weil sie dort nicht arbeiten durfte, hat Paulien wild streunende Katzen gepflegt und später die putzigen Tierchen per Flugzeug an die Ostküste der USA exportiert. Der Gatte drehte derweil einen Spot nach dem andern. «Filme sind das wichtigste Medium in Lateinamerika, weil es dort nur wenige Zeitungen gibt», bestätigt Moser. Da solche alltäglichen Spots entsprechend nicht viel mehr als ein Inserat kosten durften, hat der AD oft die ganze Arbeit selber gemacht, von der Handkamera bis zum Schnitt und einer Vertonung auf seinem Mac. «Es war für mich wertvoll zu lernen, dass zu viel Ehrfurcht vor dem Medium Film, wie wir das in der Schweiz gerne pflegen, für das Resultat nicht immer kreativ ist.» Einer dieser Spots für Colgate hat nur 10 000 Dollar gekostet. In Cannes aber einen Platz auf der Shortlist gewonnen. Für die Katzen in Puerto Rico war der Erfolg fatal. Sacha Moser wurde bald darauf ins Headquarter von Y&R nach New York versetzt. Dort durfte seine Frau wieder im Hotel arbeiten, nämlich im legendären Royalton.
Bei Y&R New York wirkten zu jener Zeit 2’000 Leute. Allein das Budget für Colgate-Palmolive betrug 600 Millionen Dollar pro Jahr. Sacha Moser leitete innerhalb dieses Etats ein Team als Senior AD. Später arbeitete er als CD Art auch für Dr. Pepper, AT&T oder Dannon USA. Für diese Kunden leitete er auch viele Filmdrehs und Fotoshootings in den USA und anderen Ländern dieser Welt. Spass machten hier die Celebrity-Spots zum Beispiel mit Anastacia und Cyndi Lauper. Auch einen langersehnten Teenagertraum, einen Video-Clip mit LL Cool J und Run DMC, konnte er für die erfolgreiche Dr.-Pepper-Kampagne realisieren.
Das High Life hätte wahrscheinlich immer so weitergehen können. Aber «New York ist nicht unbedingt eine Stadt für Familien», meint Sacha Moser. Als sich das zweite Kind anmeldete, standen der Kreativchef und seine Frau vor der Alternative, im Big Apple «eine unvernünftig grosse Summe für einen halbwegs geeigneten Kindergarten zu investieren» oder irgendwo im Grünen die New Yorker Szene mit einem langweiligen Schlafplatz zu tauschen. Beides schien der jungen Familie nicht so verlockend wie das Publicis-Angebot von einem «Leben mit See¬blick» in Zürich, dort wo auch ihre Verwandten sind.
Andreas Panzeri

Radio 24 lanciert Web-Music-Channel

Radio 24 lanciert am 13. April 2010 den Radio 24 Rock-Channel, den ersten Web-Musik-Channel von Radio 24. Ausserdem wird die Zukunft beim Radiosender rockiger.

So wird das Musikprogramm neu ausgerichtet und die Rockmusik stärker gewichtet, vor allem der Classic Rock der 80er-Jahre. Von Bruce Springsteen über die Rolling Stones bis zu den Eagles kommen Radio 24 Hörer fortan vermehrt in den Genuss von den ganz grossen Hits der Rockgeschichte. Der Sender habe zwar bereits einen hohen Anteil an Rock im Programm, dieser werde nun aber dem «härter-lauter»-Gusto der Hörer angepasst, sagt Karin Müller, Chefredakteurin von Radio 24.
Neuer Web-Musik-Channel
Neben der Neuausrichtung des Musikprogramms lanciert Radio 24 einen Web-Musik-Channel. Hier können Rock-Nimmersatte während 7 Tagen die Woche 24 Stunden lang Rock hören. Dieser Channel ist ein erster von mehreren Special Interest Channels, die bei Radio 24 geplant sind.

Ein «Creative Hot Spot» in Bangalore

Ein persönlicher Stimmungsbericht aus einer indischen Werbeagentur, verfasst von einer ehemaligen Schweizer Werberin, die seit Jahren im Ausland lebt.

Fisheye Creative Solutions Ltd. – eine mittelgrosse Bungalow-Werbeagentur in der Mitte der pulsierenden Metropole Bangalore in Südindien. 16 höchst kreative und strategisch starke MitarbeiterInnen entwickeln hier Werbe- und Marketingkampagnen, Webpages, Corporate Identities, Promotionen und POS-Material für renommierte Kunden wie Levi’s, SF Jeans, Natural Textiles Ltd., Silktex Ltd. (Seidenstoff Produzent), Bulchee Excessories (Mode-Accessoires), Kings 11 (Cricket Team) und noch viele mehr. Der Fokus liegt beim Entwickeln von aussergewöhnlichen Marketingkonzepten und -ideen neben der klassischen Werbung sowie die Zusammenarbeit mit Agenturen aus dem Ausland, die ihre Kreation nach Indien auslagern.
Ich lernte den Inhaber, Dave Banerjee, an einem Anlass kennen, an dem sich Expatriates jeweils zu Drinks und gegenseitigem Erfahrungsaustausch treffen. Dave prägt die Agentur durch seine 20-jährige Erfahrung in internationalen Agenturen, davon zehn Jahre in New York. Seit zwei Jahren ist er zurück in Indien und vermisst die Zusammenarbeit mit Leuten aus verschiedenen Kulturen. Die Idee, eine Schweizerin «on board» zu nehmen, gefiel ihm vor allem deshalb, weil er mehr Struktur in seine Agentur bringen wollte. Für mich eine interessante und spannende Möglichkeit, nach 14 Jahren wieder in die Werbebranche einzusteigen.
Die Bungalow-Agentur weckt die Vorstellung an ein trendig gestyltes Haus, das die Ambiance eines «Creative Hot Spot» ausstrahlt. Tatsache ist, dass wir hier in einem einst hübschen Bungalow arbeiten. Nur schreien heute die Wände nach neuer Farbe, lose Planken vom Holzboden treffen auf verstaubte Lamellenvorhänge, längst veraltete Möbel paaren sich mit ein paar modernen Stücken. Ideen für ein aus meiner Sicht so sehr notwendiges Facelift werden zwar mit Begeisterung akzeptiert, nur eilt es mit der Umsetzung nicht – warum auch? Man ist stolz auf die Bungalow-Agentur – es funktioniert, was zu funktionieren hat – die Ambiance ist cool und fröhlich.
Gearbeitet wird zu den unterschiedlichsten Zeiten: Der indische Alltag beginnt selten vor Mitte Morgen. Jedermann braucht Zeit, um sich in Richtung Agentur zu bewegen. Für viele ist der Arbeitsweg sehr zeitintensiv. Tagtäglich geht es darum, sich durch das enorme Verkehrschaos zu drängen: auf dem Motorrad, Roller, Fahrrad oder im Auto, in der Autoritschka, im Bus oder gar zu Fuss – der Verkehr in Bangalore ist wegen der veralteten, nie dem rasanten Wachstum der Stadt angepassten Infrastruktur komplett ausser Kontrolle geraten.
«Engineering Fame» ist das Motto der Agentur, was kaum ins Deutsche übersetzt werden kann. Das Ziel jedes Auftrages ist klar: Marken und Produkte bekannt zu machen. Zu den grossen Herausforderungen für die Werber in diesem enormen Markt mit einer Bevölkerung ca. 1,2 Milliarden gehören sicherlich, neben der Definition von Zielgruppen Strategien und Kampagnen zu entwickeln, die sich in der Masse von überdimensionierten Werbeträgern abheben. Dazu kommt, dass eine nationale Werbekampagne in mindestens 14 Sprachen übersetzt werden muss. Dies in einem Land, wo noch heute mindestens 50 Prozent der Bevölkerung mit weniger als 2 US-Dollar pro Tag auskommen muss, wo sich gleichzeitig aber eine schnell wachsende Mittelschicht mit grossem Konsumbedürfnis am Entwickeln ist und wo 54 von den weltweit 125 reichsten Milliardären leben.
Das Outsourcing von Kreation und Produktion ist bei Fisheye ein aktuelles Thema. Wir arbeiten mit Agenturen in Amerika zusammen, die für ihre Kunden Ideen und Strategien erarbeiten. Die kreative Entwicklung bis hin zum fertigen Artwork wird hingegen von uns übernommen. Daraus resultieren nicht nur sehr kreative Lösungen, sondern auch Einsparungen von Kreations- und Produktions-kosten von bis zu 60 Prozent.
Fast täglich staune ich, wie unstrukturiert an die Jobs herangegangen wird. Nach drei Monaten bei Fisheye weiss ich jedoch, dass trotz der für Indien so typisch chaotischen Arbeitsweise die Ziele erreicht werden. Auch mein erster Schritt im Bereich zuverlässiger Termin- und Arbeitsplanung ist erreicht: Ich habe das gute alte «Monday Morning Meeting» erfolgreich eingeführt!
Denise Weber-Knechtli
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Das Fisheye Team: Hinten (von links): Vinod (Produktion), Tarun (Web Design), Manosh (Finanzen), Radesh (AD), Murugan (Security), Manjula (Küche). Mitte: Shibani (Beratung), Adarsh (AD), Charles (Produktion), Denise (Beratung). Vorne: Jan (Web Design), Dave (Strategic Head/Besitzer), Malika (Text) und die Agenturhunde Dark & Dune.
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Kein Surprise-Verkauf mehr für Asylsuchende

Der Kanton Zürich verbietet Asylsuchenden die Beschäftigung als Verkäufer des Strassenmagazins Surprise. Über den vom Zürcher Regierungsrat gestützte Entscheid des kantonalen Amtes für Wirtschaft und Arbeit AWA musste Surprise aus den Medien erfahren.

Denn bevor man beim Strassenmagazin im Besitz einer rechtsgültigen Verfügung war, erschien die entsprechende Pressemitteilung der Zürcher Regierung. Am Donnerstag hat Surprise dann die Verfügung bei der zuständigen Stelle angefordert. Gemäss Mitteilung des Regierungsrates hält das AWA den integrativen Charakter der Surprise-Programme als nicht gegeben.
Betroffenen werden durch diesen Entscheid nun wieder zurück in die Asylheime, in einen sinnleeren Alltag und die Abhängigkeit von Staatshilfe geschickt, so eine Mitteilung des Strassenmagazins. Mit einem endgültigen Verbot gingen dem Magazin 40 erfahrene Verkäuferinnen und Verkäufer verloren. In den Kantonen Bern und Basel-Stadt wird der Verkauf durch Asylsuchende toleriert, wie 20 Minuten am Donnerstag berichtet.
Der Verkauf des Magazins wurde bereits im Herbst 2008 erstmals verboten, eine Übergangsfrist bis Sommer 2009 bewilligt. Ein Gesuch um Fristverlängerung wird abgelehnt. Auf ein von externen Experten begutachtetes Beschäftigungsprogramm wird nicht eingegangen, das Gesuch abgelehnt. Surprise wartet nun die rechtskräftige Verfügung ab.

Im Sommer kommt iPads Werbeplattform iAd

Apple hat seit Samstag 450‘000 Stück von dem Flachrechner iPad verkauft, 600‘000 Bücher wurden bis dato auf die Geräte geladen und rund 3.5 Millionen Apps. Die ab Sommer erhältliche Handybetriebssystem-Version wird auch Apples neue mobile Werbeplattform iAd enthalten.

Mit iAd könnten Entwickler, die Applikationen für Apples Plattformen herstellen, Werbung direkt in ihre Anwendungen einbauen, liess Apple-Boss Steve Jobs verlauten. Apple werde die Anzeigen verkaufen sowie bereitstellen. Branchenüblich erhielten die Entwickler 60 Prozent der über iAd erzielten Erlöse, den Rest fliesst in Apples eigene Tasche. Über 185‘000 Apps sind in der Apple-Welt mittlerweile zu finden. Die Zahl der Downloads liegt gemäss Kress.de bei 4 Milliarden.
Der Apple-Boss Steve Jobs hatte am Donnerstag am Firmensitz in Cupertino auch eine neue Version des Betriebssystems für das iPhone präsentiert, mit der das gleichzeitige Ausführen mehrerer Programme möglich werden soll.

a-b.ch und Phorbis: Für Migros Geschäftsbericht als Einkaufssack realisiert

2009 hat die Migros auf einen gedruckten Geschäftsbericht verzichtet und ganz aufs Internet gesetzt. Um ihre Kundinnen und Kunden auf die Webseite aufmerksam zu machen, wurde ein Migrossack zum Kurz-Geschäftsbericht umgenutzt.

Seit Dienstag hängt er in allen Migros-Filialen der wahrscheinlich erste Geschäftsbericht der Welt in Form eines Einkaufssackes, konzeptioniert und realisiert von a-b.ch und Phorbis. Neben ein paar wichtigen Kennzahlen mit Farbfeldern proportional zum Gesamtumsatz und symbolischen Darstellungen verraten Schlagzeilen eine Auswahl von Ereignissen aus dem Geschäftsjahr 2009 des Unternehmens. Ausserdem wird auf den neuen Online-Geschäftsbericht verwiesen – somit wird der eigentliche Zweck des Sackes verraten.
Verantwortlich bei Migros: Reto Waidacher (Gesamtverantwortung), Markus Wanner, Rolf Mathys (Marketing). Verantwortliche Agenturen: Bernhard Schmid, a-b.ch und Walter Stähli, Phorbis (Idee, Konzeption, Umsetzung und Produktion). Druck: Keller AG.
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Swiss Photo Award: Jury nominiert 18 Arbeiten

Zum zwölften Mal vergibt Ewz.selection den Swiss Photo Award mit insgesamt 35'000 Franken Preisgeldern. Die Jury hat 18 Arbeiten für den Award nominiert.

Der Fotopreis zeichnet die herausragenden Arbeiten der Schweizer Fotografie 2009 in den Kategorien Werbung, Redaktionelle Fotografie, Fine Arts und Free aus. Am Freitag, 7. Mai gibt die Jury im EWZ-Unterwerk Selnau in Zürich die Sieger bekannt und überreicht ihnen an einer grossen Feier die Preise. Die Ausstellung «Swiss Photo Award» zeigt danach die nominierten Arbeiten vom 8. bis zum 16. Mai, begleitet von einem umfassenden Rahmenprogramm für jedermann.
Die Jury nominierte für die Fotopreise: Reto Albertalli, Morbio Inferiore; Peter Bohler, Los Angeles; Annette Boutellier, Bern; Patrik Fuchs, Zürich; Denis Jutzeler, Petit-Lancy; Jonathan Heyer, Zürich; Irina Polin, Bern; Jacek Pulawski, Chiasso; Peter Püntener, Zürich; Nicolas Righetti, Genf; Meinrad Schade, Zürich; Nico Schärer, Zürich; Christof Schürpf, Luzern; Christoph Schütz, Fribourg; Gabi Vogt, Zürich; Nicholas Winter, Basel; Luca Zanier, Zürich; Andreas Zimmermann und Tobias Sutter, Münchenstein.

Ringier 2009 mit massivem Gewinneinbruch

Ringier hat im Jahr 2009 einen massiven Einbruch beim Jahresgewinn verzeichnet. Der Jahresgewinn nach Steuern sank um 72,4 Prozent auf 17,2 Millionen Franken.

Ringier erwirtschaftete einen Umsatz von 1,3 Milliarden Franken, wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte. Das bedeutet gegenüber dem Rekordjahr 2008 einen Rückgang um 15,6 Prozent. Dank energisch durchgeführter Sparprogramme habe die Gewinnschwelle gehalten werden können, heisst es in der Mitteilung weiter. Durch konsequente Positionierung in den digitalen Wachstumsmärkten habe das 4. Quartal bereits erste Aufwärtstendenzen gezeigt.
Auf dem Schweizer Markt musste das Unternehmen einen Umsatzrückgang von 9,5 Prozent hinnehmen. In den osteuropäischen Staaten waren die Einbrüche teils massiv. Zusätzlich machten sich dort die schwachen Währungen negativ bemerkbar. Die digitalen Erlöse sanken von 130,5 Millionen Franken im Vorjahr auf 112,3 Millionen Franken. Deren Anteil am Gesamtumsatz nahm dennoch auf 8,7 Prozent zu.
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