Xaver.10 – Die Gewinner des Swiss Live Communication Awards

Nun stehen sie fest, die Gewinner der diesjährigen Xaver.10 Award-Verleihung. An der Veranstaltung der Event- und Messebranche am Donnerstag wurden die erfolgreichsten Projekte aus der Schweizer Live Communication Branche in glanzvollem Ambiente ausgezeichnet.

Der Xaver.10 wurde in der Maag Event Hall Zürich in den folgenden fünf Kategorien verliehen: Best Live Communication Campaign, Best Event Project, Best Expo Project, Best Promotion Project und Best Supplier Project. Zum ersten Mal wurden die Xaver Awards im Rahmen eines Gala Dinners verliehen. Die Auslobungen in den jeweiligen Kategorien wurden als multimedialer Showcase inszeniert, welcher mit einem neuen Stage Design in ein mehrgängiges Menü eingebettet und auf musikalischer Ebene vom Schweizer Shooting Star Lea Lu und ihrer Band begleitet wurde. Moderiert wurde die diesjährige XaverAward-Show von Rainer Maria Salzgeber mit der für ihn typischen lockeren Art.
Den Höhepunkt am diesjährigen Xaver.10 bildete die Vergabe des «Xaver oft he year», der von Simon Ackermann – dem frisch gewählten neuen Präsidenten des Expo-Event. Live Communication Verband Schweiz – überreicht wurde. Der diesjährige «Xaver oft he year» geht an den erfolgreichen Geschäftsführer der Good News Production, André Béchir. Über die Jahrzehnte hat Béchir ein enges Beziehungsnetz zu Künstlern, Managern und Agenten aufgebaut und engagierte sich von der ersten Stunde an mit Leidenschaft für die Idee, Stars aus aller Welt für Auftritte in die Schweiz zu bringen, so eine Mitteilung der Medienstelle Expo-Event. Live Communication. Béchir wurde für seine herausragenden Leistungen und seinen Durchhaltewillen ausgezeichnet.
Mit dem Xaver zeichnet der Expo-Event. Live Communication Verband Schweiz besonders spannende und erfolgreiche Projekte aus der Live Communication Branche aus. Kriterien für eine Prämierung sind unter anderem Qualität, Kreativität und Professionalität. Darüber hinaus muss es für alle Beteiligten ein einmaliges Erfolgserlebnis gewesen sein. Eine Jury aus Fachexperten und Vertretern der Wirtschaft und Gesellschaft entscheidet über die Nominierungen der Projekte.
Gewinner-Liste
Auf www.xaver-award.ch können innert Kürze die Bilder von der gestrigen Verleihung betrachtet werden. Zudem finden Sie auf der Webseite alle wichtigen Informationen zu den Gewinnern.

Weitere Spekulationen um neuen SRG-Generaldirektor

Der oder die Nachfolgerin von Armin Walpen an der Spitze der SRG wird am 18. Mai gewählt. Seit einem halben Jahr wird darüber gerätselt und dementiert. Aktuell sind der FDP-Nationalrat Filipo Leutenegger und der Direktor der Poubligroupe Hans-Peter Rohner, im Gespräch.

Sie sind gemäss Bazonline.ch die einzigen öffentlich genannten Kandidaten, die auf Spekulationen entweder klar bei der Antwort «Kein Kommentar» bleiben, oder aber kein klares Dementi zum Besten geben. Beide würden ausserdem das Stellenprofil erfüllen: ein erfahrener Topmanager mit Affinität zur Medienbranche , der mit dem politischen Leben in der Schweiz vertraut ist.
Leutenegger würde aber dem SRG-Verwaltungsrat und der Delegiertenversammlung, die die Wahl bestätigen muss, nur schwer zu verkaufen sein. Gilt er doch, unter anderem durch sein Amt als Präsident der Aktion Medienfreiheit, als vehementer Kritiker der SRG. Bleibt Hans-Peter Rohner. Noch dürfte aber, nach dem ursprünglichen Zeitplan für die Auswahl des Generaldirektors, ein dritter Kandidat im Rennen sein.

Dachkom übermittelt für Minor ein Stück Glück

Die Agentur Dachkom hat für Minor von Maestrani eine neue Marken-Webplattform entwickelt. Den verschiedenen Zielgruppen wurde die Neuheit mit einer interaktiven Direkt-Marketing-Aktion übermittelt.

Die neue Website stellt einen Kiosk ins Zentrum, der gleichzeitig der Navigation dient. Eine teilweise 3D-animierte Bildsprache unterstreicht die frische Tonalität. Ergänzt wird der Auftritt durch saisonale und thematische Games. Die Agentur konnte sich in einem mehrstufigen Auswahlverfahren der Maestrani Schokoladen durchsetzen. Die Agentur zeichnet für Screen Design, 3D-Animationen, Game-Entwicklung und Programmierung sowie für die Content-Erarbeitung verantwortlich.
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VLOW!-Awards gehen nach Zürich und Bern

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Allgemein

«Auch für PR-Agenturen kein Königsweg im Krisenjahr» – Jahresmediengespräch des BPRA fand nicht statt

Die Geschäftsentwicklung der PR-Branche ist ein Indikator für die gesamte Wirtschaftsentwicklung in der Schweiz. Am Jahresmediengespräch hätte heute, Freitag, das Ergebnis der Vollerhebung präsentiert werden sollen.

Diese beinhaltet Kommentare zu Honorarerträgen und Mitarbeiterzahlen der im BPRA zusammengeschlossenen Public-Relations-Agenturen sowie Ursachen und Treiber der Geschäftsentwicklung. Die Pressekonferenz wurde jedoch abgesagt, aufgrund geringem Interesse seitens der Medien, wie der Verband verlauten lässt. Dies obwohl die dann als Pressemitteilung verschickten Ergebnisse der Erhebung einige interessante Fakten zu Tage förderten:
Auch für PR-Agenturen kein Königsweg im Krisenjahr
Nachdem der Markt für die im Bund der PR-Agenturen der Schweiz BPRA vereinten Agenturen bereits 2008 stagnierte, ging der Honorarertrag im Jahr der Wirtschaftsund Finanzmarktkrise um 9.2 Prozent zurück. Damit hat die Krise auch vor der in den Jahren zuvor wachsenden PR-Branche nicht halt gemacht, schreibt der BPRA. Obwohl der Rückgang im Vergleich zu anderen Kommunikationsdisziplinen weniger markant ausfalle, verdeutliche die Markterhebung, dass es für die PR-Agenturen keinen Königsweg durch die Krise gebe. Denn in allen Marktsegmenten und Angebotsfeldern gebe es sowohl Gewinner wie Verlierer.
Für das Jahr 2010 zeigt die PR-Branche Zuversicht. Die führenden PR-Agenturen in der Schweiz erarbeiteten im Geschäftsjahr 2009 mit 287 Mitarbeitenden – Im Vorjahr 297 – einen Honorarertrag von 64.5 Millionen Franken. Im Vorjahr waren es noch71 Millionen Franken. Dies nachdem der Honorarertrag 2008 nach einigen Jahren des konstanten Wachstums auf hohem Niveau stagnierte. Dieser Rückgang um 9.2 Prozent führe die Mehrheit der
Agenturen zurück auf durch die Wirtschafts- und Finanzmarktkrise hervorgerufene Budgetreduktionen sowie ein generell volatileres Marktumfeld, so der BPRA weiter. Während im Geschäftsjahr 2008 vor allem die grössten Agenturen weiter zulegen konnten und die mittleren und kleineren zunehmend unter Druck kamen, zeigt das PR-Jahr 2009 grössere Schwankungen in allen Anbieter-Kategorien.
So wuchsen die beiden führenden Agenturen der Schweiz – Farner Consulting und Burson-Marsteller – auch 2009 leicht. Einen deutlichen Honorarrückgang erfuhr die ehemalige Trimedia, deren Nachfolgeorganisation ab dem laufenden Geschäftsjahr unter dem Namen Grayling firmiert. Sie fällt damit vom zweiten auf den dritten Platz des Agenturrankings zurück. An der Spitze der Rangliste der Nettohonorarerträge steht unverändert Farner Consulting mit 14.9 Millionen Franken.
Die unter BPRA- wie Nicht-BRPA-Mitgliedern durchgeführte Markterhebung zeige auf, dass es kein strategisches Patentrezept oder keinen eigentlichen Königsweg im Jahr der Wirtschaftskrise gab, wie Roman Geiser, Präsident des BPRA und Chairman von Burson- Marsteller Schweiz sagt. Bei grossen, mittleren und kleineren Agenturen oder Anbietern mit unterschiedlicher strategischer Positionierung sei beides, Honorarwachstum oder –Rückgang, zu verzeichnen gewesen, so Geiser weiter. Diese Schwankungen umfassten eine enorme Bandbreite von Minus 37.5 Prozent bis Plus 9 Prozent. Die sei zwar schmerzhaft, dennoch sei es den PR-Agenturen 2009 besser ergangen als anderen Kommunikationsbranchen, wie beispielsweise der Werbung, betont der Präsident des BPRA.
Der sich in den letzten Jahren abzeichnende Trend zur verstärkten Spezialisierung und der Zwang zur Grösse setzten sich nur leicht fort. Wachstumsmöglichkeiten sieht die Mehrheit der Agenturen im Bereich der digitalen Medien (Social Media, Online-PR, Web-Dienstleistungen) und im Bereich des Reputationsmanagements und Vertrauensaufbaus, heisst es im BPRA-Bericht weiter. Dieser Umstand lasse die Branche auch mit Zuversicht ins laufende Geschäftsjahr blicken, in welchem sich eine Erholung abzeichne. Ermutigend entwickle sich die Nachfrage seitens der Energiewirtschaft, der Pharma-/Medtech-/Biotech-Branche, der Politik und der öffentlichen Hand.
Ebenfalls leicht unter Druck geriet der für die Profitabilität der Agenturen wichtige Pro-Kopf-Umsatz mit Minus 6.3 Prozent. Dass die im BPRA zusammengeschlossenen grösseren Agenturen der Schweiz weiterhin über ein profitables Geschäftsmodell verfügten, zeige der Umstand, dass der Pro-Kopf-Umsatz deutlich über jenem der kleineren PR-Dienstleister liege, welche mit 1-4 Mitarbeitenden jeweils ausgewählte Teilleistungen anbieten. Diese Kleinanbieter erzielten gemäss Hochrechnung mit rund 590 Mitarbeitenden einen Honorarertrag von etwas über 97 Millionen Franken. Der Pro-Kopf-Ertrag dieser Kleinanbieter liegt mit 165’000 Franken deutlich unter jenem der Agenturen. Die BPRA-Agenturen hätten auf das Marktumfeld rasch reagiert, indem sie ihre Personalkapazitäten zum Vorjahr reduziert haben.
Wie bereits im Vorjahr herrscht auch 2009 kein ausgeprägter Hang zur weiteren Internationalisierung des PR-Geschäfts. Daran ändert auch nichts, dass 9 der 16 führenden PR-Agenturen mit einem weltweiten Netzwerk affiliiert sind.

Trio geht für den Grand auf die Jagd

Die Créatifs Romands haben die Agence Trio gewählt, um ihre Kampagne des Grand Prix Romand de la Création 2010 zu realisieren.

Das visuelle Konzept nimmt als humorige Metapher dieses Wettbewerbs für einmal die kreativen Ideenjäger selbst ins Visier. Stolz posieren die Kommunikationsprofis mit ihrer Jagdtrophäe, dem wohl verdienten Grand. Das Sujet wurde von den Schülern des CEPV in einem Studiodekor fotografiert, um seinen gewollt kitschigen und karikaturhaften Charakter zu unterstreichen.
Die Kampagne lädt mit Anzeigen, Plakaten, Bannern, Einladungen und Mailings alle Kreativen ein, sich an der Jagd zu beteiligen. Ein Jagdschein ist nicht erforderlich: es genügt, seine Arbeiten auf der Website des Grand einzuschreiben. Übergeben wird die Trophäe am kommenden 10. Juni in Genf.
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Verantwortlich bei Agence Trio: Guido Masson (CD), Yvo Hählen (Kreation). Fotografie : CEPV.

100 Jahre Kunsthaus Zürich: Kurzfilm von Werber Ralf Kostgeld

Zu seinem hundertsten Geburtstag hat das Kunsthaus Zürich Kurzfilme an einen Werber, einen Künstler und einen Filmemacher in Auftrag gegeben. Die drei Positionen sollen unterschiedliche Blicke auf das Kunsthaus und sein Umfeld erlauben.

Am Samstag 17. April war die grosse Premiere im Kunsthaus Zürich. «Chez toi», so der Titel seines Filmes, soll eine Metapher auf den Kunstkonsum darstellen und aufzeigen, dass es sich lohnt, sich mit Kunst verschiedenster Ausprägungen zu befassen um sich selber und das Leben besser zu verstehen. Kunstgenuss ist in dieser filmischen Umsetzung wortwörtlich zu nehmen. Denn auf der Menukarte des Restaurants «Chez toi» bieten sich einem Paar die Gehirne verschiedener Künstler zum Verzehr. Die Geschichte ist surreal, mit einem Hauch Buñuel. Produziert hat den Film die Pumpkin Film. DIe Arbeit ist bis Ende Jahr in der permanenten Ausstellung im Kunsthaus Zürich zu besichtigen.

Ralf Kostgeld war nach einer Ausbildung in der Fachklasse für Grafik an der Kunstgewerbeschule und Weiterbildungen in New York und San Francisco, von 1992 bis 2009 als Art Director, Konzepter und Creative Director im In- und Ausland bei diversen Kreativ-Agenturen, tätig. Zuletzt arbeitete er bei Publicis. Seit Ende 2009
ist er freier Creative Director/Art Director im Bereich Werbung.
Kostgeld hat für die unterschiedlichsten Kunden aus Wirtschaft und Kultur gearbeitet wie Amnesty International, Bally, British Airways, Blaues Kreuz, Cathay Pacific, Club Med, Casinotheater Winterthur, Chocolat Frey, Endress+Hauser, Esprit, Helsana, Jet Aviation, Migros, Nestlé, Publicitas, Pfizer, Sanofi Aventis, Schauspielhaus Zürich,
Swisscom, UB. Ausserdem war er als jahrelanges Mitglied bei der Filmjury des Art Director‘s Club ADC, mehrfacher Gewinner des EDI Filmpreises oder Gewinner von mehr als 180 nationalen und internationalen Awards der bedeutendsten Festivals.

Media Focus: Werbedruck steigerte sich im ersten Quartal 2010

Die Zahlen des Werbedruck vom ersten Quartal sehen durchaus positiv aus. Der Bruttowerbedruck steigerte sich im ersten Quartal 2010 um 7.6 Prozent und damit um 68.1 Millionen Franken gegenüber dem ersten Quartal 2009.

Das gute Quartalsergebnis ist hauptsächlich auf die Werbeaktivitäten im Monat März zurückzuführen. Dies schreibt Media Focus in einer Mitteilung vom Freitag. Rund 42 Prozent des Quartals-Werbevolumen, das heisst 412.6 Millionen Franken, ist alleine dem Monat März 2010 geschuldet.
Die Printmedien konnten den positiven Trend im Monat März 2010 fortsetzen und 5.3 Prozent und somit 10.4 Millionen Franken über Vorjahreswert abschliessen. Die Mediengruppe Plakate übertraf den Vorjahresmonat um 17.1 Prozent, was einem Plus von 5.7 Millionen Franken entspricht. In den Branchen Nahrungsmittel, Fahrzeuge und Kosmetik + Körperpflege wurde der grösste Bruttowerbedruck gemessen. Alle drei Branchen verzeichneten im Vergleich zum Q1 2009 höhere Werte.
Die Branche Nahrungsmitte generierte im laufenden Jahr einen Werbedruck von 107.8 Millionen Franken. Dies entspricht einem Plus von 43.1 Prozent gegenüber Vorjahr. Schokolade + Süsswaren ist mit 24.4 Millionen Franken die wichtigste Produktgruppe der Branche im ersten Quartal 2010. Prozentual gesehen legte jedoch die Produktgruppe Früchte + Gemüse 263.3 Prozent und somit einem Plus von 4.3 Millionen Franken am stärksten zu. Erwartungsgemäss verzeichnete die Produktgruppe PKW (neu) mit rund 87.2 Millionen Franken den grössten Werbedruck in der Branche Fahrzeuge im laufenden Jahr. Dies entspricht einem leichten Plus von 1.6 Prozent gegenüber dem ersten Quartal im Vorjahr. In den Segmenten Untere Mittelklasse und Mittelklasse nahm der Bruttowerbedruck zwar um 30.5 Prozent auf beziehungsweise. um 28.7 Prozent ab. Intensiver als im Vorjahr wurden hingegen die Segmente Coupe + Sportwage, mit einem Plus von 316.2 Prozent und Luxuswagen, mit einem Plus von 179.5 Prozent, beworben. Der Bruttowerbedruck der Branche Kosmetik + Körperpflege stieg im ersten Quartal 2010 um 20.5 Prozent und somit 13.4 Millionen Franken. Den grössten Wertzuwachs verbuchten die Produktgruppen Pflegende Körperkosmetik mit einem Plus von 56.8 Prozent und Haarpflege mit 67.6 Prozent im Vergleich zur Vorjahresperiode.
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Branders stärkt Marke der Basellandschaftlichen Kantonalbank

Die Basellandschaftliche Kantonalbank hat für ein umfassendes Rebranding die Agentur Branders engagiert. Branders begleitete den Prozess von der Markenanalyse, der Markenstrategie bis zum Markenauftritt und der Implementierung.

Mit dem Markenauftritt soll die Kantonalbank einzigartig im Konkurrenzumfeld positioniert werden. Im Kern steht das Partnerschaftsverständnis «Mein Sparring Partner». Im Zentrum des neuen Markenauftrittes steht eine Bildwelt, die Menschen in ihrem natürlichen Umfeld portraitiert: Unterschiedliche Paare, die in gegenseitigem Vertrauen ihren Alltag leben und gemeinsame Herausforderungen meistern. Dafür werden Schwarz-Weiss-Bilder von farbigen Illustrationen ergänzt, die den Mehrwert der Partnerschaft, die Ziele und Träume der Kunden, lebendig und vielfältig symbolisieren sollen.
Das Prinzip zieht sich durch den gesamten Auftritt: Von den Broschüren, dem Internet, bis hin zu Plakaten und Anzeigen. Der neue Markenauftritt wird begleitet von einer Kampagne, die in Zusammenarbeit mit der Zürcher Werbeagentur ROD Kommunikation entstanden ist.
Verantwortlich bei der Basellandschaftlichen Kantonalbank: Christoph Loeb (Leiter Unternehmenskommunikation). Verantwortlich bei Branders: Pascal Geissbühler (Strategy Director), Claudia Kaufmann-Morf und Karin Erbacher (Brand Consulting), Roland Dill und Andrea Bürdel (Brand Design).
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Obwalden und Nidwalden Zeitung erstmals erschienen

Am Freitag ist die ONZ Obwalden und Nidwalden Zeitung erstmalsin einer Grossauflage von 37'000 Exemplaren erschienen. Schon am Donnerstagabend wurde sie als Online-Medium eröffnet, das permanent über die beiden Innerschweizer Kantone berichtet.

Die ONZ erscheint als gedruckte Ausgabe zweimal wöchentlich, am Dienstag und am Freitag. Thematisch konzentrierte sie sich auf Obwalden und Nidwalden. Ihren Stoff präsentiert sie fünfspaltig in vier Bünden: Poltik, Wirtschaft, Kultur und Sport. Am Freitag ist zudem das Veranstaltungsmagazin «7 Tage» beigelegt. In der ersten Ausgabe zieht die ONZ unter anderem eine Bilanz der Gesamterneuerungswahlen in Obwalden und Nidwalden. Im Wirtschaftsteil macht der Heli-Transport einer Gondelkabine den Auftakt. Die Kultur bietet einen Rückblick auf die Stanser Musiktage. Und im Sport steht die Schwingersaison zuoberst.
Die neue Zeitung wurde innert kürzester Zeit auf die Beine gestellt. Auslöser war die Einstellung des Nidwaldner und des Obwaldner Wochenblattes durch die LZ Medien im August 2009. Ende November trafen sich die Initianten erstmals. Ende März hatte man bereits das Aktienkapital von drei Millionen Franken – verteilt auf über 400 Aktionäre – gesammelt. Ganz bei Null anfangen mussten die Initianten aber nicht. Sie übernahmen das Konzept Mikrozeitung von der Gossweiler Media in Brienz.
Nach der Streuung in allen Haushalten zum Auftakt garantiert die Zeitung den Anzeigenkunden über die Startphase hinaus eine Minimalauflage von 10’000 Exemplaren. Bis in fünf Jahren hofft man 10’000 Abonnenten zu gewinnen. Die ONZ verfügt an ihrem Standort in Alpnach über 15 Vollzeitstellen, davon 8 in der Redaktion. Zurzeit sind laut Verleger und Projektleiter Urs Gossweiler rund zwei Drittel der Stellen besetzt. Die noch nicht besetzten Stellen werden vorübergehend vom Projektteam der Gossweiler Media übernommen.
Das OnZ-Projekt solle jedoch nicht als Kampfansage an die Neue Luzerner Zeitung und ihre Kopfblätter in der Innerschweiz verstanden werden, so Chefredaktor Francesco Welti. Das Ziel sei es, Informationen aus der Region für die Region zu beschaffen und auf verschiedenen Kanälen zu verbreiten.
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Google Buzz: Kaum aktive User

Rund zehn Wochen nach dem Start von Google Buzz zeichnet sich ein eher trauriges Ergebnis für den Twitterkonkurrenten ab. Denn bisher scheint es Buzz nicht gelungen zu sein, User zur aktiven Teilnahme zu motivieren.

Laut einer aktuellen Analyse von Post Rank stammen derzeit 90 Prozent aller Inhalte in Buzz von automatisierten Bots. 63 Prozent werden von Twitter eingespeist, 27 Prozent entfallen auf automatisierte RSS-Feeds.
Nun stellt sich die Frage, wieso offenbar so wenige Nutzer aktiv buzzen, immerhin ist die Platzierung innerhalb eines so belebten Raums wie der Gmail-Inbox nicht schlecht. Zum Tragen kommt aber gemäss Pressetext sicherlich, dass RSS und vor allem Twitter bereits stark etabliert sind und exklusive Buzz-Einträge mit dem riesigen Volumen an integrierten Tweets schwer konkurrieren können.
Ein Plus gegenüber Twitter hat Buzz in seiner Kommentarfunktion, die zusätzliche Interaktion anregt. Dadurch und durch die «Like»-Funktion ähnelt Buzz wiederum sehr den Facebook-Statusmeldungen und wird für viele Nutzer überflüssig, weil sie ohnehin auf Facebook in dieser Weise kommunzieren.

Lobster Studios: Mario Aldrovandi tritt zurück

In der Geschäftsführung von Lobster Studios in Schlieren kommt es zu einem Wechsel: Mario Aldrovandi, Geschäftsführer und VR-Präsident der Filmproduktionsfirma, tritt mit sofortiger Wirkung zurück.

Zum Rücktritt geführt hätten «unterschiedliche Vorstellungen über die Strategie des Unternehmens in der Geschäftsleitung und im Aktionariat», wie das Unternehmen gemäss SDA in einer Mitteilung vom Mittwoch schreibt. Neuer Geschäftsführer von Lobster Studios wird André Eichholzer.
Die Führungsstruktur war auf Anfang 2010 angepasst worden. Zuvor war der 54- jährige Aldrovandi Chefredaktor und Mitglied der Geschäftsleitung gewesen. Im Januar war bekannt geworden, dass sich Robinvest von Christoph Blocher mit 52 Prozent an Lobster Studios beteiligt.
Die Lobster Studios AG wurde im Juli 2009 gegründet. Sie löste die in Konkurs gegangene TV-Produktionsfirma Primetime ab. Die Firma produziert nach eigenen Angaben mit einem Team von 28 Personen TV-Sendungen, Video-, Film- und Ton- Werke. Unter anderem realisiert sie Programme für Regionalsender, etwa «Swissdate», «Futura TV», «Wohnraum TV» und «Kochen TV». Die Lobster Studios AG sei ein wichtiger Pfeiler im TV- und Werbe-Sektor und habe bei guter Führung wirtschaftliches Potenzial, hatte Christoph Blocher im Januar sein finanzielles Engagement begründet. Blocher hatte die Consultingfirma Robinvest mit Sitz in Männedorf ZH im Jahr 2008 gegründet. Geleitet wird sie von seiner jüngsten Tochter Rahel Blocher.
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