Basel: Erfolgreiche Aktion gegen illegalen TV-Empfang

Die Basler Staatsanwaltschaft hat in der Nacht auf Donnerstag eine Aktion gegen den illegalen Empfang von kostenpflichtigen TV-Programmen durchgeführt. Dabei wurden die Beamten in über einem Dutzend Gastbetrieben fündig.

In 14 von 19 kontrollierten Lokalen wurden umfangreiches technisches Material und modifizierte Receiver sichergestellt und beschlagnahmt, wie die Staatsanwaltschaft gemäss SDA mitteilte. Zudem wurde ein 30-jähriger Türke mit Wohnsitz in Basel festgenommen, der die «geflashten» Empfänger angeboten haben soll.
Auslöser der vom Kriminalkommissariat mit Unterstützung der Polizei von rund 50 Beamten gleichzeitig durchgeführten Razzien war eine Anzeige eines türkischen Digitalfernseh-Providers. Dieser bietet in Europa und Asien codierte und kostenpflichtige TV-Programme an und ist berechtigt, exklusiv Fussballspiele der türkischen Profi-Liga auszustrahlen.
Bei Kontrollen in türkischen Lokalen in Basel stellte das Unternehmen fest, dass dort an den TV-Geräten «geflashte» Receiver angeschlossen waren. Mit diesen kann das Sendesignal decodiert und das kostenpflichtige Programm ohne Abonnement empfangen werden. Das Unternehmen reichte deshalb Anzeige wegen unbefugter Datenbeschaffung und Erschleichens einer Leistung ein. Den Schaden bezifferte die türkische Firma laut Staatsanwaltschaft auf 35’000 Franken pro Lokal.

Comcom: Weko-Entscheid ist «unbefriedigend aber nachvollziehbar»

Die Kommunikations-Kommission (Comcom) schliesst die Akten über der Fusion von Orange und Sunrise. Der Entscheid der Wettbewerbskommission (Weko) hinterlässt bei Comcom-Präsident Marc Furrer jedoch einen schalen Nachgeschmack.

Das Ergebnis sei unbefriedigend, sagte Furrer auf Anfrage der Nachrichtenagentur SDA. Ein Telekommarkt mit zwei kleinen, «wenn möglich noch unmotivierten» Anbietern neben der grossen Swisscom bringe niemandem etwas.
Furrer kann den Entscheid aus wettbewerbsrechtlicher Sicht und mit Blick auf den Mobilfunkmarkt zwar nachvollziehen, dennoch hätte er lieber drei Vollanbieter in der Schweiz: Orange, Cablecom und die Swisscom. Als grosses Problem bezeichnete der Präsident der Telekom-Regulierungsbehörde die «lauwarme Haltung» von Orange im gesamten Prozess. Das Unternehmen habe keinerlei überzeugendes Interesse gezeigt, mit Swisscom in einen Wettbewerb treten zu wollen bei Leistungen und Preisen. Er selbst habe Orange im Prozess stets klar gesagt, «dass sie gewisse Konzessionen und auch Versprechen punkto Preis, Mobilterminierung und Vertragsbedingungen für Cablecom machen müssen, um grünes Licht zu erhalten von der Weko». Jedoch habe Orange verbindliche Auflagen nicht akzeptieren wollen «und machte auch keine konkreten Versprechungen beispielsweise punkto Preise».
Der Weko waren vom Fernmeldegesetz her die Hände gebunden, erklärte Furrer gemäss SDA weiter. Sie hätte keine Auflagen verfügen können. Somit schliesst die Comcom die Akten über der Sache – ausser die Mutterhäuser von Orange und Sunrise ziehen den Entscheid weiter.

OBS-Awards 2010: News Aktuell sucht die besten PR-Bilder des Jahres

Zum fünften Mal sucht die SDA-Tochter News Aktuell die besten PR- Bilder aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. Zusätzlich zum besten PR-Bild der D/A/CH-Region wird erstmalig auch das beste Foto pro Land prämiert.

Für die OBS-Awards 2010 können sich Unternehmen, Organisationen und PR-Agenturen mit ihren Fotos bewerben. Bewerbungsschluss ist der 25. Juni.
Die Bewerbung für die OBS-Awards erfolgt unter Obs-awards.ch. Einzige Voraussetzung: Die Bewerber müssen die eingereichten Bilder in den vergangenen zwölf Monaten für Medienarbeit und Kommunikation eingesetzt haben. Sechs Kategorien stehen zur Auswahl: Unternehmenskommunikation, Events und Kampagnen, Produktfoto, Porträt, Non-Governmental Organizations (NGOs) und erstmalig Automobil. Mitte November gibt News Aktuell die Gewinner bekannt. Die Sieger der OBS-Awards 2010 erhalten Preise im Wert von über 7’500 Franken. Das beste Schweizer PR-Bild wird zudem mit einer Canon Power Shot G11 im Wert von CHF 848 Franken belohnt.

20 Minuten Online, Newsnetz und Search.ch lancieren «Power-Pool»

Die Tamedia-Sites 20 Minuten Online, Newsnetz und Search.ch bündeln ihre Kräfte und lancieren zur gemeinsamen Vermarktung der unverkauften Werbeplätze den «Power-Pool».

Mit diesem Pool haben die Werbekunden neu die Möglichkeit, «zu einem attraktiven Preis hohe Netto-Reichweiten in einem qualitativ hochwertigen Umfeld» zu buchen, wie Tamedia in einer Mitteilung vom Donnerstag schreibt. Gemäss Net-Metrix-Profile erreicht der Power-Pool rund 2,1 Millionen Unique User. Dies entspricht einer Netto-Reichweite von über 60 Prozent der Deutschschweizer Internet-User. Gebucht werden können die IAB Standard-Werbeformate Leaderboard, Rectangle und Skyscraper. Der Tausend-Kontakt-Preis (TKP) beträgt je nach Buchungsvolumen 8 bis 14 Schweizer Franken.
Mit der Lancierung des Power-Pools antworte Tamedia auf die starke Nachfrage nach preiswerten Werbepools, heisst es weiter. Dabei setze das Unternehmen, wie auch bei der Vermarktung ihrer Printmedien sowie der regionalen TV- und Radiostationen, konsequent auf Eigenvermarktung und Unabhängigkeit. Der Power-Pool kann ab sofort von allen Direktkunden, Agenturen und Vermittlern direkt bei 20 Minuten Online, Newsnetz und Search.ch gebucht werden.

Assai Dialog + Digital: Markus Schärer ist New Business Director

Seit dem 1. April 2010 verstärkt Markus Schärer Assai Dialog + Digital. Als New Business Director wird er das Führungsteam verstärken und die Kundenbasis ausbauen.

Schärer ist in seiner Position verantwortlich für das Neukundengeschäft und die Betreuung von Kunden in der Wirz Gruppe, wie die Agentur in einer Mitteilung vom Donnerstag schreibt. Die wichtigsten Stationen seiner bisherigen Karriere waren Geschäftsleiter bei Publicitas Web2com und Head of Digital Marketing bei Crealogix. In seiner 15-jährigen Tätigkeit betreute er Kunden wie SBB, AXA Winterthur, Hilti, Kuoni und Swisscom. Markus Schärer ist 38 Jahre alt und lebt in Jona.

Chefredaktor von 20 minutes wechselt zu Matin Dimanche

Tristan Cerf, Chefredaktor von 20 minutes, verlässt die Gratiszeitung per Ende Monat. Er geht zur Westschweizer Sonntagszeitung Matin Dimanche.

Dies meldete die SDA am Donnerstagabend. Wer sein Nachfolger bei 20 minutes wird, ist noch nicht bekannt. Cerf ist seit September 2009 Chef der Gratiszeitung. Zuvor hatte er rund vier Jahre das mittlerweile eingestellte Gratisblatt Matin Bleu geleitet. Im weiteren war er als Deutschschweizer Korrespondent für die Tageszeitung Le Temps tätig und war stellvertretender Chefredaktor der französischen Ausgabe des Migros Magazins.
(Bild: Tamedia.ch)

Tele Bärn erweitert News-Sendungen

Der Privatsender Tele Bärn erweitert die Sendung «News» mit neuen Inhalten und längerer Sendezeit.

Ab August werden Experten im Studio aktuelle Ereignisse einschätzen. Die Bundespolitik erhält mehr Platz, sofern sie einen Bezug zur Region hat. Der Sport findet neu auch in den News statt. «Die Newssendung ist das Gesicht von Tele Bärn. Es ist nur natürlich, dass wir da investieren», wird Patrick Teuscher, neuer Programmleiter von Tele Bärn, in einer Mitteilung vom Donnerstag zitiert.
Auch die Nachrichtensendung «Info» wird gestärkt und grenzt sich mehr von den News ab. «Info» wird ein aktuelles Hintergrundmagazin für Politik, Sport, Unterhaltung, Prominente und Kultur.
Die Sportredaktion wird zur Fachredaktion für die beiden Sendungen «News» und «Info». Das tägliche Sportmagazin wird somit in die beiden Sendungen integriert. Bei Grossereignissen oder speziellen Sportanlässen realisiert die Fachredaktion Sport spezielle Sondersendungen.

Star TV zeigt Wiederholung der 36. Prix Walo-Verleihung

Am 18. April fand die 36. Verleihung des Prix Walo im Seedamm Plaza und in den Swiss Casinos in Pfäffikon/SZ statt. Star TV war dabei und zeigt am Donnerstag, 22. April sowie am Sonntag, 25. April die Wiederholung der Übertragung.

Erstmals wurden die Prix Walo in Pfäffikon, SZ verliehen. Seedamm Plaza & Swiss Casinos waren Schauplatz eines Gala-Abends. Die Show Szene Schweiz krönte die besten und beliebtesten Schweizer Showkünstler und diverse Produktionen. Als doppelter Sieger glänzte Volksschauspieler Erich Vock, als Schauspieler und Produzent der «Kleinen Niederdorfoper», die bisher 41’500 Besucher anlockte und wegen des Erfolgs ab 18. Januar 2011 wieder aufgenommen wird. Ebenfalls zweimal in die Preisränge kam das Komikerduo Divertimento (Kategoriepreis Kabarett/Comedy und Publikumsliebling). Zweitbeliebtester war nochmals Erich Vock, den dritten Rang bei der TED-Umfrage erreichte Musikstar Bligg. Die weiteren Spartensiegen heissen Seven (Pop/Rock), Yasmine-Melanie (Volkstümlicher Schlager), die als einzige einige Freudentränen vergoss, der Berner Rapper Greis (DJ/Hip Hop), Sängerin Lea Lu (Newcomer), «Die Standesbeamtin» (Filmproduktionen) und «Bohème im Hochhaus» (TV-Produktionen, SF). Monika Kaelin, Präsidentin der Show Szene Schweiz und TV-Produzentin, und Joël Gilgen führten durch den Festakt, der live auf Star TV ausgestrahlt wurde.

Wiederholungen der Gala auf Star TV:
Donnerstag, 22. April 2010 von 20.00 – 23.00 Uhr
Sonntag, 25. April 2010 von 09.00 – 12.00 Uhr

«Ein Dach für alle»: Dachcom.ch entwickelt Kampagne für DWS

Die Agentur Dachcom.ch hat für den Dachverband Winterthurer Sport eine Kampagne realisiert, die auf eine Sportinitiative aufmerksam machen soll.

Seit Jahren kämpften die Winterthurer Hallensportvereine für bessere Trainingsbedingungen, heisst es in einer Mitteilung der Agentur. Insbesondere der Mangel an verfügbaren Sporthallen mache es den traditionellen Spitzenvereinen schwer, einen geregelten Sportbetrieb zu führen. Mit der Unterschriftensammlung von DWS Dachverband Winterthurer Sport wurde eine breit angelegte Initiative lanciert.
Die Öffentlichkeitskampagne von Dachcom.ch soll dem politischen Anliegen mit drei Bildmotiven ein Gesicht geben. Mit Postern, Displays sowie Informationsflyern und Webbannern versucht DWS die Bevölkerung hinsichtlich einer möglichen Abstimmung für die Thematik zu sensibilisieren.
Verantwortlich bei DWS: Dieter Benz. Verantwortliche Agentur: und Dachcom.ch Communication BSW, Winterthur.
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Flipflop: Kinderzeitung der Stadt Zürich mit neuem Namen

Die 2004 lancierte Kinderzeitung der Stadt Zürich ist am Donnerstag erstmals in einem neuen Kleid und mit neuem Namen erschienen. Flipflop heisst das 16-seitige Blatt, hinter dem eine rund 25-köpfige Schülerredaktion steht.

Die Jungredaktorinnen und -redaktoren kommen aus verschiedenen Stadtkreisen und Schulen, wie Pascal Kreuer, Leiter der städtischen Fachstelle für Kinder- und Jugendpartizipation Mega!phon auf Anfrage der SDA sagte. Unterstützt werden sie von Fachleuten aus dem Sozial- und dem Schuldepartement. Zudem begleitet eine Journalistin die Kinder während der Redaktionsarbeit. Die neue 13. Ausgabe der Zeitung trägt nicht nur einen neuen Namen, vielmehr wurde sie grundlegend neugestaltet. So wurde das Layout des Blattes komplett überarbeitet. Flipflop erscheint im handlichen Tabloidformat und wird auf Zeitungspapier gedruckt. Dank dieser Neuerung konnte die Auflage bei gleichbleibenden Kosten von rund 6‘000 auf 14’000 Exemplare gesteigert werden, wie die Stadt Zürich in einer Mitteilung schreibt. Flipflop wird ab sofort allen Zürcher Schulkindern der 2. bis 6. Klasse verteilt.
Die Kinderzeitung wurde 2004 anlässlich des 1. Zürcher Kinderkongresses von der Fachstelle Mega!phon des Sozialdepartements unter dem Namen Kinderclubzeitung ins Leben gerufen. Seit 2006 erscheint sie in enger Zusammenarbeit mit dem Schul- und Sportdepartement. Bisher gab es zwei Ausgaben pro Jahr, künftig sind drei Ausgaben vorgesehen, je eine im Frühling, Sommer und Herbst.

Swisscontent: Personelle Änderungen in Verwaltungsrat und Geschäftsleitung

Im Rahmen seiner langfristigen Strategie hat der Verwaltungsrat von Swisscontent die Führungspositionen neu besetzt: Fredy Hämmerli, bisher Verwaltungsratsdelegierter des Unternehmens, übernimmt das Verwaltungsratspräsidium und die publizistische Leitung. Daniel Kaczynski führt die Geschäftsleitung.

Das Unternehmen bleibt im Besitz von Hämmerli und Kaczynski, wie es in einer Mitteilung vom Donnerstag heisst. Als neuer Verwaltungsratspräsident übernimmt Fredy Hämmerli die Nachfolge von Hans Ueli Keller. Neues Verwaltungsratsmitglied wird Jürg Stuker, CEO des E-Business-Dienstleister Namics. Stuker sei ein exzellenter Kenner der Online-Medien und werde das crossmediale Know-how von Swisscontent weiter verstärken, heisst es weiter. Weiterhin im Verwaltungsrat verbleiben Daniel Kaczynski, Bendicht Luginbühl und Andreas Z’Graggen.
Swisscontent Corp. ist auf die Gestaltung und die mehrsprachige Produktion multimedialer Medienprojekte sowie auf das Outsourcing von Redaktionsleistungen spezialisiert. Ihre Kernkompetenzen liegen in den Bereichen Wirtschaft, Finanzen, Vorsorge, Immobilien, Steuern, Gesundheit und Lifestyle. Darüber hinaus gibt Swisscontent als Verlegerin unter anderem Home Electronics, das Fachmagazin für Unterhaltungselektronik, sowie Kids, den Freizeitratgeber für Familien heraus

Art & Work: Corporate Design für die Wilhelm Gruppe realisiert

Die Wilhelm Gruppe hat ein neues, einheitliches Erscheinungsbild. Art & Work mit Sitz in Zürich hat den Prozess der Zusammenführung begleitet und realisiert.

Trotz unterschiedlicher Firmennamen sei die Einheit der Unternehmung erkennbar, schreibt die Agentur in einer Mitteilung. Ob Wilhelm Kaderselektion, Wilhelm Personalberatung, Uniwork, Personalis, Luisoni Consulenze, Selectus oder DMS Consulting – die bestehenden Firmennamen sind geblieben, doch ein einheitliches Corporate Design und die ergänzende Byline «Member of the Wilhelm Group» macht die Zusammengehörigkeit sichtbar. Die Wilhelm-Gruppe mit sieben Standorten in der Schweiz verbindet Menschen nach ethischen Werten, betriebswirtschaftlichen Kriterien und unternehmensspezifischen Anforderungen. Dienstleistung und Wertehaltung finden laut Mitteilung Ausdruck in der neu gestalten Website, der Imagebroschüre und den spezifischen Dienstleistungs-Foldern für jede Firma.
Verantwortlich bei der Wilhelm-Gruppe: Werner Wilhelm (Inhaber), Stefan Wilhelm (Senior Consultant), Markus Schai (Geschäftsleiter St. Gallen und Santiago Alonso, Marketing). Verantwortlich bei Art & Work: Carmen M. Schiltknecht (CD und Beratung), Anka Refghi (Beratung), Marianne Kieser (Graphic Design).
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