Im Zeichen des roten Punktes

Sie suchen nach einer frechen, überzeugenden Idee für Ihren Geschäftsbericht oder Ihre Website, für ein Magazin oder für ein Buch, für Haushaltsgegenstände, Möbel oder Klänge? Dann könnte die Red-Dot-Design-Ausstellung genau die richtige Inspiration sein. Sie gastiert gerade in Basel.

Der Red-Dot-Design-Award ist einer der renommiertesten Gestaltungswettbewerbe der Welt. Mit dem Red Dot zeichnet das Essener «Design-Zentrum Nordrhein-Westfalen» seit 2000 gelungenes Kommunikationsdesign aus. Verliehen wird der Red-Dot in den Kategorien Produktdesign, Kommunikationsdesign und Designkonzept. Seinen Ursprung hat der Preis in der Produktausstellung des «Industrieforum e.V.», das 1955 ins Leben gerufen wurde.
Im vergangenen Jahr wurden für den Wettbewerb 6112 Arbeiten aus 42 Ländern eingereicht. 527 Websites, Plakate, Bücher, Kalender, Verpackungen, Jahresberichte, Kampagnen, TV-Spots, Videospiele, Corporate-Design- und -Sound-Konzepte wurden mit dem Red Dot ausgezeichnet – und gehören damit zum besten Kommunikationsdesign der Welt. Die gekürten Ideen werden in Dubai, Tokio, Sydney, Seoul, Moskau, Singapur und Peking gezeigt – und sind ausserdem derzeit in der Basler Schule für Gestaltung zu bestaunen.
Auch Schweizer rot gepunktet
Sehenswerte Schweizer Arbeiten sind natürlich auch unter den Preisträgern. So ist die Basler Agentur Schaffner & Conzelmann mit dem Design der Fine-Food-Verpackungen für Coop vertreten, die in Zürich, St. Gallen und Zug ansässige Agentur Namics mit ihrem von ihren Mitarbeitern täglich mitgestalteten Corporate-Design und die Basler Corporate-Sound AG mit dem Sounddesign für das Eventschiff MS Sonnenkönigin (anhören: werbewoche.ch, Webcode 0710Sonnenkoenigin). Etliche Arbeiten überraschen mit einer angenehmen Prise Humor, zum Beispiel die Utensilien fürs «Hotel Mama» oder die papierene Einkaufstüte, die die Frankfurter Merkwürdig GmbH gestaltet hat. Sie zeigt einen Mops – und dort, wo eigentlich die Mopszunge sein sollte, ist ein Loch. Diesen Mangel ersetzt schnell ein frisch gekauftes Shirt, von der eintütenden Verkäuferin ein wenig durch das Loch hinausgezupft. Sein oder Design, das ist hier die Frage.
Anne-Friederike Wilhelm
Aktuelle Designausstellungen:
Red-Dot-Design-Award
Schule für Gestaltung
Spalenvorstadt 2, Basel
bis 9. Mai, täglich ausser Montag 12–19 Uhr
Eintritt: 7 Franken, ermässigt 5 Franken
www.red-dot.de/basel
Blickfang
E-Halle
Erlenmattstrasse 7–11, Basel
23. bis 25. April, Freitag 16–22 Uhr,
Samstag 12–21 Uhr, Sonntag 11–19 Uhr
Eintritt: 15 Franken, ermässigt 10 Franken
www.blickfang.com
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Schaerer und Partner kommt bei AZ zum Zug

Die Werbeagentur Schaerer und Partner war für ihren Kunden Aargauer Zeitung am Zug: Seit einigen Tagen zirkuliert eine von der Agentur für die AZ gestaltete Pendelkomposition der Wynental- und Suhrentalbahn WSB.

Diese wird von einem riesigen Aargauer Zeitung-Schriftzug und dem Claim «Die Aargauer Zeitung transportiert Inhalte» geziert. Zu den 25‘000 Reisenden pro Tag gesellen sich unzählige Autofahrer, Passanten und Anwohner, die den zwei Meter hohen Schriftzug sehen werden. Bereits sind weitere AZ-Aktivitäten rund um die WSB geplant.
Verantwortlich bei Schaerer und Partner: Andi Schaerer (Gesamtleitung), Patrick Crivellari (Art Director), Gerhard Reinecke (Text/Konzept). Verantwortlich bei der Aargauer Zeitung: Ronnie Hürlimann. Bild: Chris Iseli.
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Neue Balkenanzeigen für Fahrzeugmarkt des Tages-Anzeigers

In Zusammenarbeit mit der Publicitas Customer Solutions wurde für den Fahrzeugmarkt des Tages-Anzeigers ein neues Angebot entwickelt.

Kunden können ihre Anzeigen für Gebrauchtwagen online selber konfigurieren. Dabei werden das Bildmaterial und die technischen Angaben zum jeweiligen Modell direkt aus den Branchensystemen auto-i-dat und Eurotax übernommen.

Schweizer Presserat rügt Simmental Zeitung – Keine Anhörung trotz schwerer Vorwürfe

Die Spitalgruppe Simmental-Thun-Saanenland, Spital STS, hat sich beim Presserat über die Berichterstattung der Simmental Zeitung beschwert. Der Verleger habe am 25 Juni 2009 schwere Vorwürfe gegen die Spital STS deren namentlich angeprangerte Verwaltungsräte ohne Anhörung der Gegenseite veröffentlicht.

Bei schweren Vorwürfen sei die Gegenseite anzuhören, befand nun dieser und gab damit der Spital STS AG recht.Zu schweren Vorwürfen eines einzelnen Artikels auch innerhalb einer länger dauernden Berichterstattung müssen betroffene Personen oder Organisationen kurz Stellung beziehen können. Denn selbst wenn in einem weiteren Zeitraum auch die Gegenseite zu Wort gekommen sei, könne nicht damit gerechnet werden, dass die Leserschaft die ganze Thematik stets präsent habe, schreibt der Presserat.
Die Spital STS AG warf der Simmental Zeitung vor, diese führe «eine Kampagne gegen sie im Rahmen des Spitalstreits, der die Region seit längerem entzweit». Die Artikel der Zeitung über den umstrittenen neuen Spitalstandort seien «parteiisch und verletzten die Regeln der journalistischen Fairness».

SFLB: Für Schweiz Tourismus Steinbrocken in den Weg gelegt

Schweiz Tourismus startet ab heute die aktuelle Sommerkampagne und setzt voll aufs Thema Wandern. Herzstück der neuen Kampagne ist ein Spot mit spektakulären Landschaftsbildnern und einer humorvollen Geschichte.

Der 90-Sekunden-Film wurde von Spillmann/Felser/Leo Burnett kreiert und vom Schweizer Regisseur Michael Fueter gedreht. «Wir tun alles für perfekte Ferien.» Unter diesem Motto wirbt Schweiz Tourismus nun seit über einem Jahr. Erst mit den Felsenputzern, die für die Touristen die Berge säuberten, später mit einem Winterfilm, in dem Hüttenwarte sich für den Tag vorbereiteten.
Der aktuelle Sommerfilm überzeugt durch fantastische Landschaftsszenen und eine humorvolle Geschichte: Zwei Bergler tragen einen riesigen, schweren Steinbrocken tagelang über Berge und Wiesen, durch Täler und Wälder. Nur um ihn am Schluss dort hinzulegen, wo er ein paar Wanderern nützlich ist.
Der Spot wird in der Schweiz als 55sekündiger TV-Spot zum Einsatz kommen, aber auch international eingesetzt werden – in Italien, Frankreich, Holland und England im TV, in Deutschland, Frankreich und den USA im Kino.
Daneben sollen viele verschiedene Massnahmen Lust auf Wandern und Ferien in der Schweiz machen. So wird in Zusammenarbeit mit der UBS erstmals ein «Wanderverführer» mit den 32 schönsten Wanderungen der Schweiz herausgebracht. Für Wanderbegeisterte gibt es ab Ende April eine kostenlose App fürs iPhone zu allen 32 ausgewählten Routen. Ausserdem sind ausgeklügelte Wanderkarten von Swisstopo mit Zusatzinfos zu den Routen, Atttraktionen und Schwierigkeitsgraden erhältlich, damit auch unterwegs das Wichtigste immer zur Hand ist. Eine Wanderpromotion in Schweizer Städten sowie London, Paris und Frankfurt mit unzähligen Wanderwegen macht auf die Fülle von Wanderkilometern in der Schweiz aufmerksam. Und schliesslich wird international auch ein personalisiertes Mailing mit einer Auflage von über 200‘000 Exemplaren eingesetzt werden.

Verantwortlich bei Schweiz Tourismus: Jürg Schmid, Urs Eberhard (Gesamtverantwortung), Rafael Enzler (Marketingleiter), Nicole Diermeier (Leiterin Hauptkampagnen). Verantwortlich bei Spillmann/Felser/Leo Burnett: Dana Wirz, Peter Brönnimann, Martin Spillmann (Kreation), Petra Gayko, Rolf Zimmermann (Beratung), Suzana Kovacevic (TV Production), Sabine Bechtel (Art Buying). Regie: Michael Fueter. Kamera: Pascal Walder. Produktion: Condor. Michael Gloor (Producer). Musik: Spacetrain. Foto Anzeige: Claude Stahel.

Radio Jay ficht Entscheid zu Konzessionsübergabe an Radio Energy an

Radio Jay ficht den Entscheid des UVEK an. Dieses hatte im Januar der Übertragung der UKW-Konzession von Radio Monte Carlo Züri RMC an Radio Energy zugestimmt.

Das Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation UVEK hatte das Übertragungsgesuch des Ringiers-Privatsenders geprüft und war im Januar zum Schluss gekommen, dass die Voraussetzungen für eine Genehmigung erfüllt seien. Dagegen beschwert sich Radio Jay nun beim Bundesverwaltungsgericht. Die Sprecherin beim Bundesamt für Kommunikation Bakom, Deborah Murith bestätigte am Mittwoch auf Anfrage den Eingang der Beschwerde beim Bundesverwaltungsgericht. Sie bestätigte gemäss SDA eine Meldung von 20 Minuten.
Die Radio Jay hatte sich mit dem Radio Züri Live im Gegensatz zu Ringier mit Radio Energy um die Konzession im Grossraum Zürich beworben, wurde jedoch nicht berücksichtigt. Die Konzession bekam Radio Monte Carlo Züri RMC. Radio Energy hingegen bewarb sich ausschliesslich um die grössere Konzession für den Raum Zürich/Glarus, ging bei der Konzessionsvergabe im Herbst 2008 aber leer aus.
Radio Energy könnte nun dank dem Deal mit RMC trotzdem auf Sendung bleiben – sofern das Bundesverwaltungsgericht die Beschwerde von RadioJay nicht gutheisst. Das Bundesgesetz über Radio und Fernsehen sehe Konzessions- Übertragungen ausdrücklich vor, egal, ob jemand sich dafür beworben habe, wie dazu BAKOM-Sprecherin Murith sagte.

Tausche Zürich-Land gegen Thurgau

Passend zur Panini-Euphorie der Fussball-WM 2010 ist der Deal zwischen Tamedia, NZZ und der Familie Gut. Endlich kommt zusammen, was alle immer schon wollten, aber nicht erreichen konnten. Mit Tauschen gehts.

Ein Blick zurück: Als die Aktionäre der Thurgauer Zeitung (TZ) Anfang September 2005 den Verkauf ihres Verlages an Tamedia, die Herausgeberin des Tages-Anzeigers, bekannt gaben, war der Ärger beim St. Galler Tagblatt (SGT) gross. Denn auch der St. Galler Verlag, eine Tochter der NZZ-Gruppe, hatte mit der TZ über Kooperationen im Druck- und Inseratenbereich und später gar über eine Einbindung in das SGT-Kopfblattsystem verhandelt. «Den Zuschlag hat schliesslich überraschend der Zürcher Bewerber erhalten – aber nicht für ein Kooperationsmodell, sondern für eine vollständige Übernahme», stellte das SGT einen Tag nach Bekanntgabe des Deals ernüchtert fest.
Auch der Regierungsrat des Kantons Thurgau bedauerte die Übernahme der Thurgauer Zeitung durch die Zürcher Tamedia. Dadurch verliere ein traditionsreiches Medienunternehmen seine Eigenständigkeit. In der Übernahme durch Tamedia sieht er aber eine Chance, da der Standort Frauenfeld dadurch ausgebaut werden könne und der Kanton weiterhin von zwei kantonalen Tageszeitungen versorgt werde.
In einem Wocheninterview mit der Werbewoche im April 2006 antwortete Daniel Hofer, damals seit Januar 2006 Direktor Verlag und Produktion sowie Mitglied der Geschäftsleitung bei der Neuen Zürcher Zeitung AG, auf die Frage, ob die NZZ ihre Beteiligungen rund um den Zürichsee gegen die Thurgauer Zeitung tauschen würden: «Ein Abtausch Thurgau gegen diese Beteiligungen ist für mich absolut kein Gesprächsthema. Im Gegenteil: Die Landzeitungen und die NZZ passen sehr gut zueinander und stellen komplementär ein sehr attraktives Produkteangebot für den Leser im Grossraum Zürich dar».
Pierre C. Meier
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Mehr dazu in der aktuellen Printausgabe der Werbewoche.

Ostschweizer Druckerei Swiss PSO-zertifiziert

Das Goldacher Druckereiunternehmen Grafimedia Druck ist mit dem Label Swiss PSO zertifiziert worden.

Anfang 2010 lancierte der Schweizerische Verband für visuelle Kommunikation Viscom das Label Swiss PSO – eine Qualitätsbezeichnung für die grafische Industrie. Die Gebrüder Breu, seit 16 Jahren Inhaber der Grafimedia Druck, bewarben sich für eine Zertifizierung. Sie erhielten innert drei Monaten die Zertifikation.
Dank Swiss PSO wurden beispielsweise der optimale Workflow, die Druckerzeugnisse oder der Umgang mit den Kunden ggeprüft und umfassend durchleuchtet wurden, wie Grafimedia in einer Mitteilung schreibt.
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Kürzlich fand die Übergabe des Swiss PSO-Zertifikats in der Grafimedia Druck statt (v.l.n.r. Martin, Peter und Andreas Breu, swissPSO-Projektleiter Beat Kneubühler).

Interaction Communications wirbt mit Maskottchen Lenzo

Die Aarauer Agentur Interaction Communications hat die Vorteile des Lenzo Parks in einer neuen Kampagne in den Mittelpunkt gestellt.

Einerseits mit dem neu entwickelten Slogan «Für Sie da, ganz nah». Andererseits mit dem Maskottchen «Lenzo». Zum Einsatz kommen Plakate, Inserate in den lokalen Medien und Rotairs in den öffentlichen Verkehrsmitteln.
Verantwortlich bei Marktkonzept/LenzoPark: Konrad Marzohl (Geschäftsleiter).
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Stimme schafft Stimmung – und Expertenwissen

Genauso wie die Kandidaten müssen sich auch Experten fit machen für Prüfungen. Deshalb besuchen Marketingfachleute-Prüfer des Fachs «Präsentations- und Kommunikationstechniken» zur Qualitätssicherung jährlich ein «Trainingslager». Diesen Frühling wurden die Experten von einem Kenner und Könner kompakt ins Instrumentarium der menschlichen Stimme eingeführt.

Was nützt es, wenn eine Präsentation zwar fachlich akkurat, aber in derartigem Wort-Stakkato abgegeben wird, dass nichts vom Gesagten hängen bleibt beim Empfänger? Oder wenn ein Marketingchef seine Belegschaft auf einen neuen Kurs einschwören will, aber statt mit der Stimme eines Löwen mit derjenigen eines Mäuschens ans Werk geht? Mit dieser Materie – der Stimme und all ihren Lagen – setzte sich diesen Frühling das Seminar der Fachexperten «Präsentations- und Kommunikationstechniken» der Berufsprüfung für Marketingfachleute mit eidg. Fachausweis auseinander. War es beim letztjährigen Seminar die TV-Persönlichkeit Patrick Rohr, die die Experten kommunikationstechnisch auf den neuesten Stand brachte, so führte Peter Gilli seine Fachkräfte auf ein für viele gänzlich neues Terrain. Die Stimme – aufs erste Hinhören möglicherweise ein etwas exotisches Thema – doch auf jeden Fall eines, das bei jeder Präsentation zur Geltung kommt und in mündlichen Prüfungen eine tragende Rolle innehat: «Die Stimme an und für sich wird an der Prüfung zwar nicht benotet», sagte Peter Gilli vor dem Anlass, «doch sie spielt eine tragende Rolle beim Auftritt vor Publikum – bei frischgebackenen Marketingfachleuten, Experten und in der täglichen Praxis.» Für den verantwortlichen Fachvorstand «Präsentations- und Kommunikationstechniken» ein Thema also, das Vertiefung verdiente: «Zwar haben alle unsere Experten ihr theoretisches Rüstzeug beisammen und sie sammeln praktische Erfahrungen täglich on the job, doch zum Thema Qualitätssicherung gehört es nun einmal auch, ständig am Ball zu bleiben.» Das Thema Stimme, meinte Gilli, «ist bisher schwach thematisiert worden, dabei bietet sich hier bestimmt einiges an Vertiefungsmöglichkeiten und neu zu Lernendem an.»
Die Lehre vom «klingenden Atem»
Wie richtig Gilli mit dieser Vermutung lag, bestätigten schon die ersten Minuten des Auftritts des Referenten. Michael Berndonner, ehemaliger Börsenhändler, späterer Chorleiter und heutiger Lehrbeauftragter der Uni St. Gallen für Sprechtechnik, Sprachgestaltung und Auftrittskompetenz, beleuchtete das Thema «Stimme» von jeder Seite und in einer Manier, die keine Sekunde Langeweile aufkommen liess. Schon gar nicht zu Beginn, als er die rund 60 überraschten Experten anwies, mal eben kurz ein Lied einzustudieren und dieses dann zum Besten zu geben. Zwei Freiwillige wagten sich tatsächlich vor. Sinn der Übung: aufzuzeigen, welch persönliches Organ die Stimme ist. Darauf aufbauend führte Berndonner weiter, ging über Medizinisches, Horch-Übungen und Stimm-Theorie auf das nämliche Organ ein – und vergass auch die praktischen Tipps nicht: Räuspern, lernten die Experten, ist ein No-Go. Statt so die Stimmbänder zu misshandeln, summe man besser. Kaffee und Orangensaft verschleimen die Stimmbänder, besser nehmen Redner lauwarmes Wasser und Äpfel zu sich. Und wer immer stimmlich eine Message rüberbringen will, soll genügend langsam sprechen, mit lauten und leisen Passagen Dynamik in den Vortrag bringen und dabei Atem-Zäsuren setzen. «Singen und Sprechen ist klingender Atem», verkündete Berndonner. Die Stimme, das nahmen die Experten mit an diesem Nachmittag, ist bei Vorträgen, Gesprächen und Präsentationen mit einer der match¬entscheidenden Soft Factors. Stimmbildner Berndonner jedenfalls, um eine Gesangeseinlage nie verlegen, konnte aufzeigen, wie sehr Psyche und Stimme miteinander in Beziehung stehen und wie sehr es dieses Organ verdient, gepflegt und geschult zu werden. Seine Ratschläge und Hinweise dürften für die Experten des Fachs «Präsentations- und Kommunikationstechniken» gleich doppelt wertvoll gewesen sein. Erstens trugen sie dazu bei, künftigen Prüflingen mit mehr Verständnis zu begegnen und die Rolle der Stimme abstrahieren zu können – und zweitens waren da bestimmt auch Take-aways dabei für die nächste eigene Rede oder Präsentation. Eine Win-win-Situation der Extraklasse.
Insights für Experten
Es ist zu vermuten, dass die Prüfungsexperten des Fachs «Präsentations- und Kommunikationstechniken» seit diesem Anlass anders durchs Leben gehen – und somit auch ihr Augen- und Ohrenmerk neu ausrichten, wenn es ernst gilt bei der Bewertung des Marketingfachleute-Nachwuchses. Was verrät die Kieferhaltung eines Prüflings? Wie hört sich die Stimme des Probanden an, was teilt sie neben der eigentlichen Botschaft über die momentane Befindlichkeit und die eigentliche Persönlichkeit mit? Und, wohl am wichtigsten: Überzeugt der Kandidat, die Kandidatin bei der Präsentation auch stimmlich, werden Fakten und Emotionen so übertragen, dass die Empfängerschaft das Mitgeteilte «kauft»? Stimme schafft Stimmung – diese Essenz hat sich in Herz und Hirn der Experten verankert. Ganz im Sinne von Peter Gilli. Der verantwortliche Fachvorstand des Marketingfachleute-Prüfungsfachs «Präsentations- und Kommunikationstechniken» zeigte sich zufrieden über die lebhafte, immer informative und manchmal unorthodoxe Art und Weise, mit welcher der Referent Michael Berndonner seine Message verbreitete. Der Anlass, der alles andere als ein «Wiederholungskurs», sondern vielmehr ein Seminar mit erfrischendem und auffrischendem Charakter war, passt in Gillis Linie und die Art, wie er die Berufsprüfung für Marketingfachleute mit eidg. Fachausweis und deren Prüfungs-Profis sieht: «Es ist wichtig, dass sich die Experten – genauso wie die Kandidaten – intensiv auf diese eidg. Berufsprüfung vorbereiten, welche durch Swiss Marketing (SMC) unter der Aufsicht des Bundesamts für Berufsbildung und Technologie (BBT) durchgeführt wird. Hier und heute konnten sich die Experten professionell fit machen, haben Neues gelernt und wichtige Insights erhalten, die an den Prüfungen direkt anwendbar sind. So soll es sein.» Bei einem Apéro wurde nach Berndonners begeisterndem Vortrag zum Abschluss des Tages neben der Stimme dann auch noch ein weiteres Detail gepflegt, das in der Praxis matchentscheidend sein kann: die gute Stimmung.
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In der Stimme schwingt immer etwas mit von der Persönlichkeit: Der ehemalige Börsenhändler Michael Berndonner während seiner Präsentation.

Yahoo: Von Verkäufen und Microsoft-Partnerschaft profitiert – Kooperation mit Romandie Online

Das Geschäft bei Yahoo zog zu Jahresbeginn wieder leicht an, der Gewinn ging dank der Suchmaschinen-Kooperation mit dem Software-Riesen Microsoft und dem Verkauf des E-Mail-Anbieters Zimbra steil nach oben. Ausserdem kündigte Romandie Online die Unterzeichnung eines Kooperationsvertrages mit dem Unternehmen Yahoo an.

Der US-Internetkonzern verdiente unter dem Strich mit 312 Millionen Dollar mehr als doppelt so viel wie im Vorjahreszeitraum. Dies teilte der Google-Konkurrent am Dienstag nach US- Börsenschluss mit. Der Umsatz stieg leicht auf 1.6 Milliarden Dollar, blieb damit jedoch knapp hinter den durchschnittlichen Markterwartungen zurück. Abzüglich der Zahlungen an Partner-Internetseiten, lagen die Erlöse bei 1.13 Milliarden Dollar.
Marktanteil bei der Internet-Suche habe sich stabilisiert, die Anzeigen hätten 20 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum zugenommen, wie Konzernchefin Carol Bartz am Dienstag im kalifornischen Sunnyvale resümierte. Werbung ist Yahoos wichtigste Einnahmequelle. Der Anbieter von Internet-Webebannern prognostiziert für das laufende zweite Quartal Erlöse von 1.6 bis 1.68 Milliarden Dollar. Der operative Gewinn soll in etwa stabil bleiben.
Kooperation zwischen Romandie Online und Yahoo
Romandie Online kündigt heute Mittwoch die Unterzeichnung eines Kooperationsvertrages mit dem Unternehmen Yahoo! an. Romandie Online wird demzufolge die Vermarktung von Werbeflächen der Yahoo! Webseiten in der Schweiz übernehmen. Die Kooperation ermögliche den werbetreibenden Unternehmen, Schweizer Internetnutzer der Yahoo! Seiten Yahoo.ch, Yahoo.com, Yahoo.de, Yahoo.fr und Yahoo.it anzusprechen, wie Romandie Online weiter schreibt. Darüber hinaus würden werbetreibende Unternehmen mit internationaler Präsenz auch via Romandie Online vom Yahoo Netzwerk profitieren und pan-europäische sowie internationale Online-Kampagnen planen können,

Werte mit Bedeutung aufladen

Die Marke Basellandschaftliche Kantonalbank hat einen neuen Auftritt. Branders gestaltete das Branding. Rod macht dazu die Werbe-Kampagne.

Die Basellandschaftliche Kantonalbank ist eine erfolgreiche regionale Marke. Doch die traditionsreiche Bank verlangt in einem Markt mit zunehmender Konkurrenz nach einer fokussierten Strategie und einem differenzierten Auftritt. Die Zürcher Agentur Branders hat nach einem Pitch mit drei Agenturen im Herbst 2008 das Mandat gewonnen und begleitete den Prozess von der Markenanalyse und Markenstrategie bis zum Markenauftritt und der Implementierung. Die Umsetzung einer daraus folgenden Imagekampagne wird aktuell von der Werbeagentur Rod Kommunikation realisiert.
Die Basellandschaftliche Kantonalbank bietet eine Vielfalt an Produkten und Dienstleistungen für ¬Firmen und Private. Die umfassende Kompetenz mischt sich mit einem nachhaltigen Engagement in der Region. So positioniert sich die Kantonalbank «einzigartig im Konkurrenzumfeld», wie der verantwortliche Stratege Pascal Geissbühler bei Branders erklärt. Im Kern des neuen Branding steht somit das Partnerschaftsverständnis «Mein Sparringspartner». Die Bank berät und begleitet die Kunden nicht nur kompetent, sondern handelt mit «feu sacré» und Weitblick. Sie bestätigt nicht nur, sie fordert vielmehr heraus, inspiriert und motiviert. «Als ein Partner, wie man ihn sich wünscht», heisst das bei der Bank.
Im Zentrum des neuen Markenauftritts steht eine Bildwelt, die Menschen in ihrem natürlichen Umfeld porträtiert: Unterschiedliche Paare, die in gegenseitigem Vertrauen ihren Alltag leben und gemeinsame Herausforderungen meistern.
Die authentischen Schwarz-Weiss-Bilder werden von farbigen Illustrationen ergänzt, die den Mehrwert der Partnerschaft, die Ziele und die Träume der Kunden lebendig und vielfältig symbolisieren. Ein einfaches Prinzip, das den gesamten Auftritt prägt: von zahlreichen Broschüren über das Internet bis zu Plakaten und Anzeigen. pan
«Sparringspartner für alle Anspruchsgruppen»
«Angebot zur Identifikation»
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