Chancen für Bezahlinhalte im Netz

Der iPad ist in aller Munde. Das neue Must-Have von Apple fasziniert. Begeistert sind die Apple-Fan-Gemeinde und die Verlagsmanager. Hoffen diese doch, dass das neue Gerät den Durchbruch bei Bezahlinhalten für die gedruckte Presse schafft.

Dass dies gelingen könnte, ist sehr wohl möglich, denn die Integration von Text, Bild, Film, Ton und Interaktivität ist schon sehr verlockend.
Jeder, der schon mal mit einer der neuen Apps von Paris-Match oder Sports Illustrated rumgespielt hat, ist begeistert und merkt, dass eine neue faszinierende Dimension des Medienkonsums auf uns zukommt. Neben dem nostalgischen Papierrascheln der gedruckten Zeitung oder Zeitschrift tritt nun die Faszination einer neuen Medienwirklichkeit. Mit einem gestylten Gadget, das nicht nur unterwegs, sondern auch auf dem Designer-Sofa eine gute Figur macht, jederzeit und überall auf attraktive Medieninhalte zugreifen zu können, macht schon Spass. Das dürfte vielen Mediennutzern auch etwas wert sein..
Die Werbewoche bittet Sie um Ihre Meinung zum Thema Apps und Paid Content. Die Studie «Paid Content – Chancen für die Medienindustrie» wird von der Zürcher Digital-Beratung Transaction Consulting und Facit Digital, München, durchgeführt. Die Ergebnisse lesen Sie dann hier und in der Werbewoche.
> Zum Studienfragebogen: «Paid Content – Chancen für die Medienindustrie».
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Scholz & Friends Zürich: Sujet für Mozzarella von Emmi entwickelt

Leuchtend rot und strahlend weiss – in den Schweizer Nationalfarben inszeniert Scholz & Friends Zürich die Kampagne für den Mozzarella von Emmi.

Dass guter Mozzarella nicht aus Italien kommen muss, zeigt Scholz & Friends Zürich mit dem Kampagnenmotiv: In Form eines Schweizer Kreuzes werden die Emmi-Mozzarellakugeln in einer Kiste voll Tomaten in Szene gesetzt. Auch wenn Italien als Heimat der beliebten Käsespezialität gilt, produziert Emmi seinen Mozzarella ausschliesslich in der Schweiz aus Schweizer Milch.
Die Motive sind ab dem 3. Mai 2010 in Publikums-, Special Interest- und Tageszeitungen sowie auf Plakatflächen in der gesamten Deutsch- und Westschweiz zu sehen.
Verantwortlich bei Emmi Schweiz: Robin A. Barraclough (Head of Marketing Emmi Group), Marco Peter (Marketing Manager), Katharina Müller (Group Brand Manager), Constantin von Andrian (Brand Manager). Verantwortlich bei Scholz & Friends Zürich: Wolfgang Steinhaus, Mathias Rösch (Beratung), Joerg Jahn, Christian Sommer, Ivo Hlavac (Kreation). Fotograf: Armin Zogbaum. Bildbearbeitung: Olivier Yoshitomi. Druckvorstufe: Digicom Digitale Medien.
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Charles Vögele Gruppe: Sandra Lüttin wird Head of Fashion PR

Die Charles Vögele Gruppe hat Sandra Lüttin zum Head of Fashion PR ernannt.

In der neu geschaffenen Position wird die 30-Jährige ab 1. Mai 2010 die Medien- und Öffentlichkeitsarbeit im Fashionbereich weiter ausbauen und die Kommunikationsaktivitäten in den Ländern, in denen die Charles Vögele Gruppe tätig ist, über PR-Agenturen zentral koordinieren.
Lüttin hat an der Universität Zürich Rechtswissenschaften studiert. Sie ist vor einem Jahr in die Charles Vögele Gruppe eingetreten. Lüttin berichtet direkt an Daniel Bärlocher, Vice President Group Communications.

APG Montagne: Moritz Weibel wird Key-Account-Berater

Die Affichage-Tochter APG Montagne hat Moritz Weibel zum neuen Key-Account-Berater gewählt. Weibel tritt die Stelle am 1. Mai 2010 an.

Der 43-Jährige hat sich vor seinem Wechsel zur «Spezialistin am Berg» einen grossen Erfahrungsschatz als Anzeigenleiter und Account-Manager angeeignet, wie es in einer Mitteilung vom Mittwoch heisst. Unter anderem hat er bei der Publigroupe sowie in verschiedenen Zürcher Verlagen gearbeitet.

Handelszeitung: Beat Balzli wird neuer Chefredaktor

Beat Balzli ist zum Chefredaktor der Handelszeitung ernannt worden. Der 44-Jährige tritt sein neues Amt spätestens im Oktober 2010 an. Er folgt auf Martin Spieler, der die Schweizer Wirtschaftszeitung seit 2004 geführt hat.

Beat Balzli, geboren in Hamburg und aufgewachsen in Luzern, studierte Volks- und Betriebswirtschaft in Bern und Paris und wandte sich nach dem Studium dem Wirtschaftsjournalismus zu. Nach verschiedenen Stationen in der Schweiz – bei der Handelszeitung, der Sonntagszeitung und bei Facts – stiess Balzli im Jahre 2001 als Redaktor zum Hamburger Nachrichtenmagazin Spiegel. Seine redaktionelle Tätigkeit beim Spiegel brachte ihm zahlreiche Auszeichnungen, unter anderen den Henri Nannen-Preis 2009, den Herbert Quandt Medienpreis 2009 und den Helmut Schmidt Journalistenpreis 2008 (2. Platz). Im vergangenen Jahr wurde Balzli von der Zeitschrift Wirtschaftsjournalist zum «Wirtschaftsjournalisten des Jahres 2009» gewählt.

Sawi: Direktorin Pia Kasper geht

Das Schweizerisches Ausbildungszentrum für Marketing, Werbung und Kommunikation Sawi und seine gegenwärtige Direktorin Pia Kasper gehen in Zukunft getrennte Wege. Präsident und Vorstand haben die Suche für die Nachfolgelösung eingeleitet.

Pia Kasper hat das Sawi im Herbst 2006 in einer schwierigen Situation übernommen und in den dreieinhalb Jahren den finanziellen Turnaround geschafft sowie die Schule am Markt neu ausgerichtet, wie es in einer Medienmitteilung vom Dienstag heisst. Bis zur definitiven Wahl einer Nachfolge führt die amtierende Geschäftsleitung, unterstützt vom Vorstand sowie externen Fachleuten, die Alltagsgeschäfte weiter.

Tamedia: Neuer Leiter Verkauf und Marketing Verlagsservices

Jürg Mosimann wird bei Tamedia neuer Leiter Verkauf und Marketing Verlagsservices. Der 41-Jährige ist derzeit Mitglied der Geschäftsleitung und Bereichsleiter Marketing und Verkauf Bookfactory bei der Buchbinderei Burkhardt in Mönchaltorf. Er tritt auf Anfang Juli 2010 die Nachfolge von Paul Galli an, der per Ende Juni 2010 in Pension geht.

In seiner neuen Funktion zeichnet Jürg Mosimann für sämtliche Verkaufs- und Marketingmassnahmen der beiden Tamedia-Druckzentren in Bern und Zürich verantwortlich. Der gelernte Offsetmonteur und Absolvent der Schweizerischen Ingenieurschule für Druck und Verpackung in Lausanne (esig+) war langjährig im Verkauf und Marketing verschiedener Druckereien tätig. 2007 erwarb er ein Executive MBA in Marketing der Hochschule für Wirtschaft Zürich.
Paul Galli, Geschäftsleiter des Druckzentrums Büchler Grafino und langjähriges Mitglied der Unternehmensleitung von Espace Media geht per Ende Juni 2010 in Pension. Am 1. August 1993 trat er seine Stelle als Geschäftsleiter bei Büchler Grafino, Tochterfirma von Espace Media, an. In Folge des Zusammenschlusses von Espace Media mit Tamedia übernahm Galli ab 1. Januar 2009 zusätzlich die Leitung Verkauf und Marketing Schweiz der Druckzentren Bern und Zürich. Paul Galli wird dem Unternehmen künftig im Mandatsverhältnis für verschiedene Projekte zur Verfügung stehen.

Zu guter Letzt: Happy End in Hollywood

Ein Ende, wie es schöner nicht sein könnte. Nach langem Hoffen und Bangen steht nun endlich fest: Der berühmte Hollywood-Schriftzug, ursprünglich ein Werbegag aus dem Jahre 1923, bleibt der Kalifornischen Stadt erhalten.

Weshalb aber sollte das Wahrzeichen von Los Angeles überhaupt abmontiert werden – das wäre ja so, als würde der Eifelturm aus Paris verschwinden? Angeblich hatte der bisherige Eigentümer den Schriftzug für einen neuen Gebäudekomplex abreissen wollen. Für 12,5 Millionen Dollar konnte das Grundstück nun dank Spenden gekauft werden. Grosszügig gezeigt haben sollen sich Regisseur Steven Spielberg und Schauspieler Tom Hanks sowie Playboy-Gründer Hugh Hefner. Der Chefredaktor des Männermagazins rückte für die neun Buchstaben ganze 900’000 Dollar raus. Unklar ist jedoch, ob Hefner Forderungen gestellt hat. Wäre ja nicht das erste Mal, dass das Wahrzeichen für irgendwelche Spielereien herhalten muss: In den 70er-Jahren beispielsweise bauten Verfechter eines grosszügigeren Marihuana-Gesetzes den Schriftzug kurzerhand zu «Hollyweed» um. Als Papst Johannes Paul II. 1987 zu Besuch kam, wurde er mit «Holywood» (Heiliger Wald) begrüsst. Wird der Schriftzug nun bald mit einem Playboy-Bunny ergänzt?

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(Bilder: Keystone)

BMB: Für Stöckli die Sommersaison eröffnet

Seit 2007 wirbt Stöckli Outdoor Sports mit zwei sprechenden Bergen. Nun haben die Werber von BMB für die Kampagne, welche für den Swiss Effie 2010 nominiert wurde, einen neuen TV-Spot realisiert.

Zum Start der Sommersaison wird während sieben Wochen mit einem Kurzspot auf das Sommerangebot von Stöckli Outdoor Sports aufmerksam gemacht. Die TV-Kampagne läuft auf SF 1, SF 2, SF Info, mehreren Regionalfernsehstationen sowie auf verschiedenen Onlineportalen.

> Zum Spot

Verantwortlich bei Stöckli Swiss Sports: Beni Stöckli (CEO) und Adrian Albrecht (Leiter Marketing). Verantwortlich bei BMB: Flavio Meroni und Markus Rottmann (Kreation), Marion Schwager (Beratung), Sam Bolleter und Ruth Meier (Realisation). Produktion: Heinrich Reinacher (Markenfilm Schweiz AG). Animation: Animationsfabrik GmbH, Hamburg. Regie: Kay Woitas. Media: Caroline Nünlist und Caroline Landolt (ZipMedia GmbH, Zürich).

SRG fährt 2009 erneut Verlust ein – für 2010 hohes Defizit erwartet

Die SRG hat das Geschäftsjahr 2009 mit einem Verlust von 46,7 Millionen Franken abgeschlossen. Von 2007 bis 2010 summieren sich damit die Defizite auf rund 220 Millionen Franken. Der Verlust liegt 2009 zwar unter demjenigen des Vorjahrs (79,1 Millionen). Für das laufende Jahr rechnet die SRG wegen der olympischen Winterspiele von Vancouver und der Fussballweltmeisterschaft aber gar mit einem Defizit von rund 75 Millionen Franken.

Die kommerziellen Erträge gingen 2009 um 16,5 Millionen Franken auf 344,6 Millionen (-4,6 Prozent) zurück. Auch die übrigen Erträge nahmen um 24,2 Millionen ab und betragen noch 66,5 Millionen Franken (-26,7 Prozent). Im Berichtsjahr kam es zudem zu einem verstärkten Geldabfluss (Free Cash Loss) von 110,3 Millionen Franken (im Vorjahr 52,6 Millionen). Das Fremdkapital musste von 260,3 Millionen auf 335,8 Millionen Franken erhöht werden, das Eigenkapital sank von 609,8 Millionen auf 563,1 Millionen Franken. Ohne Miteinbezug der Reserven für die Vorsorgeeinrichtung sank der Eigenfinanzierungsgrad von 44,3 Prozent auf 41,4 Prozent der Bilanzsumme und liegt damit nur noch knapp innerhalb der vom Verwaltungsrat (VR) festgelegten Bandbreite von 40 bis 50 Prozent.

Gebührenerhöhungen brachten keine Mehreinnahmen
Die Einnahmeeinbussen konnten durch den Anstieg der Gebühreneinnahmen um 24,4 Millionen auf 1’153,3 Millionen Franken (+2,2 Prozent) nur zum Teil kompensiert werden. Seit 2000 hat die SRG keine Mehreinnahmen über Gebührenerhöhungen erzielen können: Die Gebührenanpassung 2007 (2,5 Prozent) diente der Finanzierung des Gebührensplittings für Privatradios und -fernsehen, die Erhöhung 2003 (4,1 Prozent) war eine Teilkompensation der sozialpolitischen Gebührenbefreiung der AHV- und IV-Ergänzungsleistungsbezüger. Die sinkenden Einnahmen konnten jedoch mit drei Sparpaketen (2005, 2007 und 2008) im Umfang eines Sparvolumens von über 100 Millionen Franken teilweise aufgefangen werden.
Der VR hat im Juni 2009 ein Sanierungskonzept verabschiedet und ein ab 2010 wirksames Sparpaket beschlossen, das unter anderem eine generelle und individuelle Lohnnullrunde im Jahr 2010 sowie einen Investitionsstopp und Verkäufe im Immobilienbereich beinhaltet. Die Vollzeitstellen wurden 2009 auf dem Stellenbudget 2008 plafoniert. Der Personalaufwand war im Berichtsjahr mit 681,2 Millionen Franken praktisch stabil (+3,6 Millionen/+0,5 Prozent). Im Geschäftsbericht 2009 wird unter der Rubrik Personalbestand eine Zunahme um 110 Vollzeitstellen gegenüber dem Vorjahr ausgewiesen. Diese Zunahme ist jedoch vor allem buchhalterischer Natur und kostenneutral, denn erstmals wurden die Praktikumsstellen mitgezählt (rund 40 Vollzeitstellen); in den Unternehmenseinheiten wurden zudem einige ausgegliederte Produktionsleistungen wieder selbst erbracht (rund 40 Vollzeitstellen), und die geplante Verschiebung der Teletextstellen von der Tochtergesellschaft Swiss TXT in die Unternehmenseinheiten (rund 30 Vollzeitstellen) wurde Mitte 2009 abgeschlossen.

Entscheid des Bundesrates ausschlaggebend
In der Periode 2011-2014 fehlen der SRG durchschnittlich 54 Millionen pro Jahr zur Erfüllung ihres Leistungsauftrages. Ohne die erwähnten und bereits eingeleiteten Sparmassnahmen würde die durchschnittliche Finanzierungslücke mehr als doppelt so hoch ausfallen. Zu diesem Schluss kommt der Bericht «Finanzbedarf 2011-2014», den die SRG am 27. November 2009 dem Bundesamt für Kommunikation (Bakom) zuhanden des Bundesrates eingereicht hat. Auf welche Weise die SRG ihre Finanzen ins Lot bringen soll, hängt nun vom Entscheid des Bundesrates ab. Über einen Programmabbau werde erst entschieden, wenn die Beschlüsse des Bundesrates feststehen, wie es weiter heisst. Soweit es um die Aufhebung ganzer Programme geht, müssen entsprechende Beschlüsse der Delegiertenversammlung dem Bundesrat zur Genehmigung vorgelegt werden.
Der Geschäftsbericht 2009 wird der Delegiertenversammlung vom 18. Mai 2010 zur Genehmigung unterbreitet. Er ist ab 20. Mai 2010 online und ab Mitte Juni gedruckt verfügbar.

Univox-Studie: Fernsehen löst Zeitungen als Leitmedium ab

Gemäss der neusten Univox-Studie hat das Fernsehen die Zeitung als Leitmedium abgelöst. Gleichzeitig verliert TV als Informationsquelle aber an Bedeutung. Radio, vor allem die SRG-Programme, verzeichnete massiv weniger Hörer.

Wie die Univox-Studie «Kommunikation und Medien» des Forschungsinstituts GFS-Zürich zeigt, schauen zwei Drittel (67 Prozent) der Befragten jeden Tag fern – in der Romandie länger als in der Deutschschweiz. Die Tageszeitung verliert demgegenüber erneut an Leserschaft. Rund 60 Prozent greifen noch täglich zu diesem Medium. In der Deutschschweiz gibt es noch 64 Prozent, in der Westschweiz nur noch 50 Prozent tägliche Leser.
Im Vergleich dazu hören nur noch 46 Prozent täglich Radio. Das sind 11 Prozent weniger tägliche Hörer als 2006. Dafür verantwortlich seien in erster Linie kontinuierliche, ja fast dramatische Verluste bei den SRG-Programmen, heisst es in einer Medienmitteilung vom Dienstag. In der Deutschschweiz stossen die Programme der privaten Lokalradios auf eine grössere Resonanz als in der Westschweiz, wo die SRG-Radioprogramme noch häufiger gehört werden.

Information versus Unterhaltung
Punkto Information führen die Tageszeitungen und das Fernsehen. 57 Prozent der Befragten geben Tageszeitungen als Informationsquelle an, 37 Prozent das SRG-Fernsehen und 34 Prozent die Lokalradios. Das SRG-Fernsehen hat damit seit der letzten Studie von 2006 massiv an Bedeutung verloren (20 Prozent).
Bezüglich Unterhaltung stehen die ausländischen TV-Programme mit 77 Prozent deutlich vor dem SRG-Fernsehen mit 55 Prozent an der Spitze. Die privaten schweizerischen Fernsehprogramme spielen sowohl bezüglich Information als auch bezüglich Unterhaltung nach wie vor nur eine geringe Rolle. Komplementär dazu hat sich die Unterhaltungsfunktion des Internets kontinuierlich verstärkt, und zwar von 13 Prozent 2006 auf 21 Prozent 2009. Der Anteil der Informationsnutzung ist beim Internet mit 24 Prozent (2006: 21Prozent ) nur noch leicht höher.

Internetnutzung steigt rasant
Ausserdem nutzen immer mehr Schweizer jeden Tag das Internet. Im Jahr 2000 waren es noch 16 Prozent, heute sind es 38 Prozent. Gut drei Viertel der Befragten nutzen das World Wide Web zu Hause mindestens einmal pro Woche. Nur noch einer von fünf Befragten gab explizit an, keinen Zugang zur virtuellen Welt es Internets zu haben. Allerdings bestehe auch in der Schweiz nach wie vor ein gewisser digitaler Graben. Zwei Drittel der Pensionierten und mehr als die Hälfte der Befragten mit einzig Volksschulbildung sind auch heute noch vom Internet ausgeschlossen. Der typische Internetnutzer sei «männlich, jung, gebildet» und verdiene überdurchschnittlich viel.
Für die Univox-Studie hat Mediapulse im Auftrag von GFS-Zürich im November und Dezember 2009 insgesamt 718 persönliche Interviews geführt mit stimmberechtigten Personen aus der Deutsch- und Westschweiz.

US-Presse: Weiterhin schrumpfende Auflagen

Die Auflagenzahlen der US-Zeitungen sind in den vergangenen sechs Monaten deutlich zurückgegangen. Im Durchschnitt verkauften die Zeitungen knapp neun Prozent weniger als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Die Sonntagsverkäufe schrumpften um 6,5 und die Wochentagsverkäufe um 8,7 Prozent.

Wie das Audit Bureau of Circulations am Montag bekannt gab, waren fast alle grossen US-Blätter von den Auflagenrückgängen betroffen. Insgesamt verzeichneten zehn der 25 grössten US-Titel einen Rückgang von über zehn Prozent. Bei den Wochentagsverkäufen verlor der San Francisco Chronicle mit minus 22,7 Prozent am stärksten. Die Auflagenzahlen für die Sonntagsausgaben fielen im Allgemeinen etwas besser aus, wenngleich auch hier die meisten mit starken Rückgängen zu kämpfen hatten. Leichte Hinweise auf eine Abschwächung des massiven Auflagenschwunds gibt es gemäss Branchendienst Pressetext aber. So konnte etwa die New York Times ihre Wochentagsauflage im Schnitt wieder etwas anheben, vergleicht man die vergangenen sechs Monate mit dem vorangegangenen Halbjahr. Auch einzelne andere US-Titel – darunter das Wall Street Journal – legten wieder leicht zu.
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