Neuorganisation bei 20 Minutes

Nach der Zusammenführung von Le Matin Bleu und 20 Minutes im Herbst 2009 wird die Führungsstruktur neu organisiert. Joseph Crisci, seit Februar 2006 Direktor von 20 Minutes, verlässt das Unternehmen per Ende April. Vincent Antonioli, aktuell Chef Publikationen, wird ab Mai die Verantwortung für den gesamten kommerziellen Sektor übernehmen. Zudem löst Philippe Favre Tristan Cerf als Chefredaktor ab.

Philippe Favre war bereits zwischen 2006 und 2009 Redaktionschef von 20 Minutes, bevor er aufgrund der Fusion der beiden Westschweizer Gratiszeitungen vergangenen Herbst die Leitung der Onlineredaktion übernahm. Seine Funktion als Chefredaktor Print wird er künftig zusätzlich zur bisherigen Aufgabe ausüben.

Ringier: Neuer Chefredaktor für TV8

Die Geschäftsleitung von Ringier Schweiz und Deutschland hat Edouard Lin zum Chefredaktor von TV8 ernannt. Der 57-Jährige tritt seine neue Stelle beim TV-Magazin per 1. Mai 2010 an.

Seit dem Weggang der früheren Stelleninhaberin, Mary-Claude Taillens, im Februar 2009 war Edouard Lin als stellvertretender Chefredaktor operativ verantwortlich für TV8. Der gelernte Schriftsetzer machte als Autodidakt Karriere: Zuerst als Layouter bei L’illustré, später bei TV8, dann Grafiker, Journalist und Produktionschef. TV8 kommt heute auf rund 232’000 Leser. Mit einer Auflage von 84’000 Exemplaren liegt das Fernsehmagazin am Samstag auch Le Temps und La Liberté bei.

20 Minuten: Prestitial-Ad für das iPhone lanciert

20 Minuten Online und die Medienagentur Mindshare haben eine Internetwerbung für eine neue iPhone-App lanciert. Jeden Morgen zwischen 6 und 10 Uhr werden die Nutzer der Applikation mit einem neuen Sujet in den Tag begrüsst. Während der Ladezeit erscheint jeweils eine Werbung von Unilever.

Lätta Margarine wünscht jeweils mit einem geflügelten Wort einen beflügelten Tag – beispielsweise mit Zitaten des Dalai Lama oder Sprichworten von Konfuzius. Für die technische Umsetzung der Kampagne war Streamboat verantwortlich. Der Ansatz der Mobile-Kampagne wird auch in Deutschland und Österreich umgesetzt.

Pressefreiheit seit Jahren zunehmend eingeschränkt

Nach Einschätzung der US-Organisation Freedom House ist die Arbeit von Journalisten in den vergangenen acht Jahren jedes Jahr schwieriger geworden. Besonders prekär sei die Situation im Iran, in Russland, Italien sowie in Südafrika. Fortschritte gab es hingegen in Asien – ausser in China.

Im vergangenen Jahr sei die Arbeit von Journalisten vor allem im Iran im Zuge der Proteste nach der umstrittenen Präsidentenwahl deutlich behindert worden. Russland bleibe unverändert «eines der am meisten eingeschränkten und gefährlichsten Medienumfelder der Welt», heisst es in einer am Donnerstag veröffentlichten Erhebung der US-Organisation Freedom House. In Westeuropa gab es Kritik an Italien, wo ein zu grosser Einfluss der Regierung auf die Medien moniert wurde.
Insgesamt registrierte Freedom House für 2009 vor allem in der Region Naher Osten und Nordafrika, in Afrika südlich der Sahara sowie in Lateinamerika vermehrt eine Behinderung der Medien. Für die Region Naher Osten und Nordafrika wurde nur Israel eine freie Medienlandschaft attestiert. Fortschritte gab es demgegenüber im asiatisch-pazifischen Raum, beispielsweise in Bangladesch, Bhutan, Indien und Indonesien habe es Verbesserungen gegeben. Allerdings nicht in China. Ganz oben auf der Liste der Länder mit der unfreiesten Presse stehen für 2009 neben dem Iran Weissrussland, Kuba, Äquatorial-Guinea, Eritrea, Libyen, Burma, Nordkorea, Turkmenisten und Usbekistan.

Etats: Unic, Jenni Kommunikation und PPR Media Relations

Der Internetdienstleister Unic wird für Zimtstern auf die kommende Herbst- und Wintersaison eine neue Webplattform realisieren. Das Softwareunternehmen Check Point hat Jenni Kommunikation mit dem Mandat für die Öffentlichkeitsarbeit in der Schweiz betraut. SBB Railaway hat PPR Media Relations mit der Medienarbeit im Zusammenhang mit einer Medienkonferenz beauftragt.

Neben der Website wird Unic für das Schweizer Snowboardbekleidungslabel auch den Onlineshop überarbeiten. Der Relaunch wird auf Basis des Open-Source-Frameworks «Magento Commerce» durchgeführt.
Das neue Mandat von Jenni Kommunikation umfasst die fachliche Beratung sowie die Umsetzung der Kommunikationsstrategie für die lokale Niederlassung der auf Sicherheitslösungen spezialisierten Check Point Software Technologies.
PPR Media Relations baut das Kundenportfolio im Bereich Brand-PR aus. Die Agentur fungiert für SBB Railaway als offizielle Medienstelle für die am 4. Mai 2010 im Verkehrshaus Luzern stattfindende Medienkonferenz. Diese steht im Zeichen des 10-jährigen Bestehens.

Impressum: Verhandlungen mit Agefi abgeschlossen

Anfangs März hatte die Genfer Finanzzeitung Agefi Restrukturierungen mit Entlassungen angekündigt. Durch Verhandlungen zwischen der Gewerkschaft Impressum, der Personalkommission und der Agefi-Direktion konnte die Anzahl der Kündigungen von acht auf fünf reduziert werden. Ebenso wurde ein Sozialplan ausgehandelt.

Im Rahmen des durch den Gesamtarbeitsvertrag «CCT» und die «Erklärung der Pflichten und Rechte der Journalistinnen und Journalisten» vorgeschriebenen Konsultationsverfahrens haben Impressum und die Agefi-Personalkommission (PeKo) mit der Direktion über alternative Massnahmen zur Vermeidung von Kündigungen und den Sozialplan verhandelt. Auf Ersuchen der Gewerkschaft und der PeKo reichte die Direktion ein Gesuch um Kurzarbeit ein, das aber von den kantonalen Behörden nicht angenommen wurde. Die weiteren Verhandlungen wurden letzte Woche abgeschlossen. Der ausgehandelte Sozialplan sieht eine Abgangsentschädigung zwischen zweieinhalb und sieben Monaten vor, sowie weitere Leistungen. Angesichts der Umstände sei er als anständig einzustufen, schreibt Impressum in einem Communiqué vom Donnerstag.
Nach dem Stellenabbau wird die Redaktion noch aus 14 Journalisten bestehen. «Wir sind zwar immer noch genug, werden aber nicht mehr die gleiche Arbeit machen können wie vorher», sagte der Chefredaktor François Schaller gegenüber der Nachrichtenagentur SDA. Trotz der Krise existiert laut Schaller kein Szenario, welches die Zusammenarbeit mit einer anderen Zeitung vorsieht. Aber man sei nun darauf angewiesen, noch stärker externe Finanzierungsmöglichkeiten zu finden.

SFLB zeigt für Swiss Life den Fussballertraum

Spillmann/Felser/Leo Burnett hat für Swiss Life eine neue Kampagne zum Fussball-Sponsoring kreiert. Diese zeigt, dass der Versicherer mit seinem Sponsoring-Engagement nicht nur die Fussball-Nati, sondern auch den Nachwuchs unterstützt.

Dies dramatisiert ein träumender Junge, auf dessen Bettdecke das Bild eines Nati-Fussballers prangt. Der Kopf des Nati-Spielers fehlt, und so sieht es auf dem Plakat, den Tramhängern und den Onlinebannern so aus, als würde der Kopf des Jungen auf den erwachsenen Körper gehören. Zu sehen ist der Traum des Jungen, er will einmal ein grosser Fussballstar werden. Gleichzeitig wird die vom Swiss Life eigenen Onlineteam erstellte Mikrosite Superfan.ch beworben, die Schweizer Fans mit Infos versorgt. Zu finden ist auch ein von Redworks entwickeltes Online Game.

Verantwortlich bei Swiss Life: Corinne Pellerin (Leiterin Brand Management), Nicole Geretti (Brand Management), Thomas Langenegger (Leiter Marketing Schweiz), François Foucault (Events & Sponsoring), Eliana Wüst (Online Services). Verantwortlich bei Spillmann/Felser/Leo Burnett: Oli Kreienbühl (AD), Christian Schäfer (Text), Peter Brönnimann (CD), Rebecca Krause, Stefanie Brauchli (Beratung), Sabine Bechtel (Art Buying); Fotografie: Oliver Nanzig; Bildbearbeitung: Patrick Rohner; Media: ZipMedia, Caroline Nünlist.

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Pressechef Danni Härry verlässt die SBB

Danni Härry, seit 2001 Pressechef und stellvertretender Leiter Kommunikation der SBB, verlässt das Bahnunternehmen Ende August. Der 53-Jährige wechselt in die Privatwirtschaft, wo er als Berater für Kommunikationsstrategie und Medienarbeit tätig sein wird.

In dieser Funktion werde der Sozial- und Volkswirtschafter Härry auch künftig Mandate der SBB betreuen, heisst es in einer Medienmitteilung vom Donnerstag. Die Nachfolgeregelung sei eingeleitet worden.

(Bild: SBB)

Polyconsult: Sehhilfen für Berner Abfallsünder

Die Stadt Bern hat dem Müll auf der Strasse den Kampf angesagt. Polyconsult hilft ihr dabei und hat die 100 zentralsten Abfalleimer eine Woche lang mit gelben Signaltafeln markiert.

Grund dafür: die meistgehörte Ausrede für Littering ist immer noch, dass kein Abfalleimer in der Nähe war. Die Markierungen sollten sehschwachen Abfallsündern helfen, ihren Müll korrekt zu entsorgen. Und auch allen andern aufzeigen, wie viele Abfalleimer ihnen in der Innenstadt zur Verfügung stehen.

Verantwortlich bei der Direktion für Tiefbau, Verkehr und Stadtgrün: Regula Rytz (Direktorin), Stefan Schwarz (Generalsekretär). Verantwortlich bei Polyconsult: René Maeder und Jasmin Stadelmann (Beratung), Silvio Truffer und Roger Ghezzi (Leitung Kreation), Peer Fankhauser (Grafik).

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Publisuisse Mediavision 2010: Die Bilder zum Anlass

Über 400 Besucher kamen vergangenen Dienstag zur Publisuisse Mediavision 2010. Die Infoveranstaltung widmete sich dieses Jahr dem Thema «innovativ.kreativ.effektiv».

In einem Referat schilderte Kjell Nordström die Vorzüge des Kapitalismus. Der Kapitalismus an sich, so Nordström, sei nicht verantwortlich für die Krise. Er trenne nur die effizienten von den nicht effizienten Unternehmen. In einem kurzen Intermezzo erklärten Roman Tschäppeler und Mikael Krogerus den Zuschauern die Welt in drei Strichen. Martin Schneider, Direktor der Publisuisse, hielt einen Vortrag über die Effizienz von TV-Werbung und Sponsoring. TV-Werbung sowie TV-Sponsoring, so Schneiders Fazit, helfen dabei, eine Marke aufzubauen und wirken sich auch nach mehreren Jahren noch positiv auf das Markenimage aus. Einen Blick in die Zukunft wagte der ehemalige RTL-Chef Helmut Thoma: Sie werde nichts bringen, wovor man sich zu fürchten bräuchte. Denn auch im digitalen Zeitalter blieben die Zuschauer Menschen. Und Menschen änderten sich nicht. Durch den Nachmittag führte Cornelia Boesch, Moderatorin SF der «Tagesschau».

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Martin Schneider (Leiter Publisuisse)

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Martin Schneider (Leiter Publisuisse)

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Helmut Thoma (ehemaliger RTL-Chef)

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Kjell Nordström

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Roman Tschäppeler und Mikael Krogerus

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Draftfcb/Lowe: Für Daihatsu Partnerinserate aufgegeben

Die Agentur Draftfcb/Lowe Group hat für den Schweizer Daihatsu-Importeur Ascar einen neuen Gesamtauftritt kreiert. Im Zentrum stehen die emotionalen Argumente der Automarke: Unter dem Motto «Daihatsu, ledig, sucht... » halten die kompakten Japaner Ausschau nach einem Partner fürs Leben. In Zusammenarbeit mit Future Connection wurde zudem ein Webauftritt mit einem «Online-Partnertest» realisiert.

Jedes der fünf Modelle wirbt mit seinem eigenen Persönlichkeitsprofil: der abenteuerlustige Terios, der familienfreundliche Sirion, der sparsame Cuore, der grosszügige Materia und der sexy-trendige Copen. Die Daihatsu-Modelle sollen dadurch erkennbar differenziert werden und auf sympathische Weise ein Gesicht erhalten.
Integrierter Bestandteil des Kommunikationskonzeptes ist der von Draftfcb/Lowe Group zusammen mit Future Connection entwickelte Webauftritt. «Welcher Daihatsu-Typ sind Sie?», heisst es auf Daihatsu.ch. Wer beim Persönlichkeitstest seine individuellen Vorlieben wie Modestil, Lieblingsmusik oder Ferienträume eingibt, erfährt, welches Modell von Daihatsu am besten zu ihm oder zu ihr passt. Und wer ein SMS mit seinem Lieblingsmodell sendet, erfährt umgehend die Adresse des nächsten Daihatsu-Händlers.
Die Anzeigen erscheinen in nationalen und regionalen Zeitungen und Zeitschriften in der ganzen Schweiz. In einer Auflage von 1,9 Millionen Exemplaren wurde das Magazin «Kompakt» am Autosalon Genf verteilt sowie als Beilage in nationalen und regionalen Zeitungen vertrieben. Während des ganzen Jahres werden ergänzend Aktionen unter dem Thema Partnersuche bei Händlern durchgeführt. Online wurden Banner mit Link zum Online-Partnertest geschaltet. Zusätzlich läuft das Sponsoring der Fernsehsendung «Bauer, ledig, sucht… » auf 3+.

Verantwortlich bei Ascar: Roland Hüsser (CEO), Simon Widmer (Marketing). Verantwortlich bei Draftfcb/Lowe Group: Daniel Comte (Creative Director), Roy Spring (Konzept/Text), Frédéric Nogier (Art Direction), Reto Saluz (Produktion), Christoph Bögli und Martin Rubli (Beratung), Catherine Purgly (Strategie), Daniel Tschanz und Robert Massé (Future Connection), Cornelia Harder (Gesamtverantwortung).

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Neue Eigentumsverhältnisse bei Paroli

Bei der Zürcher PR-Agentur Paroli übernimmt ab Mai 2010 Oliver Suter die alleinige Verantwortung. Mitinhaber und Co-Geschäftsführer Claudio Rotter verlässt zum selben Zeitpunkt das Unternehmen.

Claudio Rotter werde sich künftig neuen Herausforderungen im Bereich der Unternehmenskommunikation stellen, heisst es in einer Medienmitteilung vom Donnerstag. Die Trennung erfolge in gegenseitigem Einvernehmen. An der Ausrichtung der Agentur ändert sich nichts. Paroli wurde 2004 gegründet und erbringt mit heute 18 Mitarbeitenden Leistungen in den klassischen PR-Disziplinen. Spezialisiert hat sie sich im Verlauf der letzten Jahre auf die Bereiche Produkt-PR, Publikationen, Events und Markenführung. Einen besonderen Fokus legt die Agentur auf die Themenfelder Nachhaltigkeit und Lifestyle.

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