«Unsere Werbung müsste so aussehen»

Die Werbeanstalt hat für Sandoz die Schweiz neu entdeckt.

In der Schweiz werden immer mehr Firmen von ausländischen Konzernen einverleibt, auch im Pharmamarkt. So wurde erst kürzlich der bisherige Leader im Basler Generikamarkt von einem US-Konzern übernommen. Mepha wurde für 623 Millionen Franken an Cephalon nach Amerika verkauft.
Eine gute Gelegenheit für die Werbung der Konkurrenz, diese Situation wieder einmal zu kommunizieren: Sandoz ist und bleibt weiterhin fest in Schweizer Hand. Als Novartis-Tochter hat sie für ihre Generika die hohen Produktionsstandards der Novartis übernommen, kann weltweit überhaupt als einziges Generikaunternehmen von sich behaupten, ehemals selber einmal Originalmedikamente hergestellt zu haben, und kann erst noch auf eine lange Schweizer Tradition bis ins Jahr 1895 zurückblicken.
Die Kampagne der Werbeanstalt thematisiert somit, wie die Produkte von Sandoz «eigentlich aussehen müssten»: Auf den Tabletten prangen symbolisch Helvetia und die Schweizer Berge. Neben Anzeigen wurden auch Mailings eingesetzt sowie «typische» Ferienpostkarten mit Schweizer Idyllen als Stimmungsbilder.
Andreas Panzeri
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ZPRG: «Kulturkommunikation» im Moods

«Kulturkommunikation ist wie normale Kommunikation, nur ohne Budget.» Mit diesem Kernsatz eröffnete Martin Heller in seinem Inputreferat das Podium vor zahlreichen Kommunikationsfachleuten im Moods im Schiffbau.

Nebst dem ehemaligen Direktor der Expo.02, Martin Heller, waren im Podium unterschiedliche Positionen zu diesem Thema vertreten.
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Anne Keller Dubach, Head of Brand Communications Swiss Re, hielt im Vorfeld des Podiums bereits fest, dass der Begriff Kulturkommunikation in ihrem Umfeld ungebräuchlich sei und nannte an dessen Stelle das soziale und gesellschaftliche Engagement von Swiss Re, kurz Corporate Citizenship. Die Aspekte der Nachhaltigkeit und Engagement wurden im Verlaufe des Podiums verschiedentlich genannt.
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Thomas Meier, Rektor der ZHdK, brachte die Begriffe Reputationsmanagement und Personalisierung in die Diskussion ein. Die einander zum Teil zuwiderlaufenden Ziele des Marketings einerseits und der Vermittlung über den öffentlichen Diskurs anderseits – eine zentrale Eigenheit der Kulturkommunikation – wurden mit unterhaltenden Beschreibungen konkreter Fälle diskutiert.
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Das Podium wurde von Karin Salm, DRS 2, moderiert.
Die Podiumsteilnehmer sassen auf der Moods-Bühne zwischen allerlei skurrilen Geräten und zerbeulten Musikinstrumenten. Dass es sich dabei nicht um eine Kunstinstallation, sondern um die Instrumente einer Band handelte, zeigte sich spätestens, als Christian Wick, Präsident der ZPRG, nach dem Apéro die Musiker Pfuri, Zac & Kniri ansagte.
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Die Originalformation „Pfuri, Gorps & Kniri“ war in den 70er Jahren einer der bekanntesten Brands im deutschsprachigen Musikleben. Für Silvio Gardoni, Arts & Communication, ein Beispiel für gute Kulturkommunikation.

Weber Harbeke Partners zaubert für Lancia in drei Sprachen

Weber Harbeke hat für das automatische Parksystem des Lancia Delta eine neue Kampagne entwickelt. Auf den Sujets zaubert die Agentur mit den Headlines «Simsaladrin»,«Abracaparqué» und «Abracadentro».

Mit dem neuen System solle man millimetergenau einparken können, freihändig, beinahe wie von Zauberhand, so die Agentur. Man brauche nur Gas zu geben und zu bremsen, das Fahrzeug lenkt selbständig. Darauf hat Weber Harbeke dann auch ihre Slogans ausgerichtet.
Das Sujet ist ab sofort zu sehen, auch in der französischen und italienischen Schweiz. Neben Plakaten und Inseraten umfasst die Kampagne einen Radio-Spot, Banner und eine Microsite.
Verantwortlich bei Fiat Automobiles Switzerland SA, Zürich: Marketing Manager Rudolf Schoch, Marketing Communication Director Maurizio Melzi, Communication Manager Giusi Brullo, (Verantwortung). Verantwortlich bei Weber Harbeke Partners, Zürich: Thomas Harbeke (CD), Giovanni Pucci, Christina Zvecevac, Angela Zgraggen (Beratung), Christian Sidow (Text), Marcel Fässler (Art Direction), Ramon Aemmer (Grafik).
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Ein Preis sagt mehr als …

Ausstellung und Preise beim Swiss Photo Award im EWZ.

Der begehrteste Preis der Schweizer Fotografie, der ewz.selection-award in der Höhe von 15 000 Franken, wurde in diesem Jahr zum 12. Mal vergeben. Die prämierte Arbeit von Jacek Pulawski aus Chiasso zeigt in klassischem Schwarz-Weiss den Alltag von Prostituierten im Tessin. Der Fotopreis der SonntagsZeitung in der Kategorie Redaktionelle Fotografie geht an Peter Bohler, Los Angeles, für seine Aufnahmen aus einem amerikanischen Trainingscamp in der Wüste. Einen Kategorienpreis Free spricht die Jury Denis Jutzeler aus Petit-Lancy für seine Arbeit «Jardin idéal» zu. Der Fotopreis der Vereinigung fotografischer GestalterInnen in der Kategorie Werbefotografie geht bereits zum zweiten Mal in Folge an Jonathan Heyer aus Zürich. Er hat in seiner Arbeit «America in crisis» mit ironischem Unterton «amerikanische Mythen und Allmachtsfantasien» zitiert. Ein Fotopreis der Julius-Bär-Stiftung in der Kategorie Fine Art geht an Gabi Vogt aus Zürich. Im Schwabe Verlag ist der Katalog «Swiss Photo Selection – Die Besten 2009» erschienen mit 120 farbigen Bildern sowie Projekttexten und einem Bericht der Jury.
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Erfolgreich in der Werbung: Regula Fecker und Jonathan Heyer.
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Aufgefallen

Aufgefallen ist diesmal der neue Markenauftritt der Aargauischen Kantonalbank sowie ein neues Medium, das im Tram ertönt.

Neu entdeckte Werte im Aargau
Die Aargauische Kantonalbank hat einen neuen Markenauftritt und zeigt das auch mit einer neuen Kampagne. Diese wurde von Glutz Kommunikation gestaltet. Die visuelle Gesamtwirkung soll mit der gewählten Farbigkeit eine verstärkte Identifikation zur Bank und zur Region erzielen.
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Neues Medium ertönt im Tram
In enger Zusammenarbeit mit VBZ TrafficMedia wirbt Publicis mit einem schlagkräftigen Argument für den Box Club Zürich. Gestaltet wurde ein Trambodenkleber. Wenn darauf getreten wird, tönt es wie bei einer Ringglocke oder beim Bestellen einer Runde Bier. Ein hörbarer Hinweis, dass auch Amboss als Sponsor hinter der Sache steckt. Zu finden sind die Kleber auch in einschlägigen Bars.

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Vizner Borel verschmilzt Mensch und Natur

Vizner Borel hat für Weleda‘s neu lancierte Gesichtspflege eine Kampagne lanciert. Unter dem Slogans des Unternehmens «Im Einklang mit Mensch und Natur» sind vier passende Sujets entstanden.

Die Sujets bewerben die vier neuen Inhaltsstoffe der Produktlinie: Granatapfel, Wildrose, Iris und Amande. Blüten und Früchte, die in den jeweiligen Produkten zum Einsatz kommen, verschmelzen mit natürlichen Gesichtern.
Die kommunikativen Massnahmen sind: Anzeigen, POS, Internet, Give Aways und Broschüre
Verantwortlich bei Weleda: Heidi Bucher (Leitung Marketing). Patricia Pécourt (Werbung/Kommunikation). Verantwortlich bei ViznerBorel: Lajos Vizner, Guillaume Borel (Gesamtverantwortung). Hanna Zimmermann (Creative Direction). Nina Treml (Text). Martina Glaser (Beratung). Mierswa & Kluska (Fotografie). Detail AG (Produktion).
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Ideart Design- & Werbeagentur Luzern gewinnt EWL-Pitch

Ideart hat den Pitch des EWL gewonnen mit einem Sujet, das unterlegt ist mit der Frage «Tappen Sie im Dunkeln?» und der Antwort «Mit Energieberatung von ewl blicken Sie durch!».

Die zentrale Botschaft der Kampagne soll darauf aufmerksam mache, dass die Energieberater von EWL – ewl energie wasser luzern – helfen, den Energieverbrauch zu senken. Damit sollen die Energieberatung und der effiziente Einsatz von Energie näher an die Kunden gebracht werden. Mit der Eröffnung des Energieberatungscenters am Mühlenplatz soll die Kommunikation intensiviert werden – mit Witz und Charme.
Das Sujet wird den Luzernerinnen und Luzernern in den nächsten beiden Wochen nicht nur in der Tagespresse und auf Plakaten begegnen, sondern in animierter Form auch von der Kinoleinwand zublinzeln. Licht ins Dunkle bringen auch die Solarlämpli, welche als weitere Massnahme bei der offiziellen Einweihung des Energieberatungs-Centers verteilt werden.
Verantwortlich bei EWL: Iris Isenschmid (Leiterin Kommunikation), Cécile Berlinger (Planung und Konzeption). Verantwortlich bei Ideart Luzern: Ludek Martschini (Idee & Kreation), Peter Martschini (Produktion & Organisation), Martin Bucher (Text).
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Mahnbriefe klipp und klar formuliert

Was tun, wenn es Ihre Kunden mit der Zahlungsmoral nicht so genau nehmen? Tipps, wie Sie mit wenig Aufwand zu Ihrem Geld kommen. Von Gabriela Baumgartner (lic. iur., LL. M.), Redaktorin, Arbeits- und Konsumrechtsspezialistin beim Beobachter-Beratungszentrum.

Muss ich einen säumigen Kunden dreimal mahnen, bis ich die Betreibung einleiten darf, und muss die letzte Mahnung eingeschrieben verschickt werden? Die Antwort auf diese beiden häufigen Fragen lautet: Nein. Das Mahnwesen ist in der Schweiz gesetzlich nicht geregelt. Es bleibt dem Unternehmer überlassen, ob, wie rasch und wie oft er einen Kunden an eine offene Geldforderung erinnern möchte. Auch bei der Form gibt es keine Vorschriften. Der Unternehmer kann schriftlich mahnen, mündlich, per Telefon, per E-Mail oder sogar per SMS.
Das dreistufige Mahnsystem hat sich bewährt
In der Praxis ist das dreistufige Mahnsystem weit verbreitet. Auf eine Zahlungserinnerung (erste Mahnung) folgt eine zweite Mahnung, dann eine dritte mit Androhung der Betreibung. Dem Geld nachrennen gehört in den meisten Betrieben nicht zu den beliebtesten Aufgaben. Zudem will man einen Kunden mit vorschnellen Mahnungen nicht verärgern. Trotzdem ist es ratsam, mit dem Verschicken von Mahnungen nicht allzu lang zu warten. Debitorenausstände haben schon manche Firma in ernsthafte finanzielle Engpässe gebracht.
Auch beim Verfassen dieser unangenehmen Botschaften tun sich viele Unternehmen schwer. Mit Formulierungen wie «Sollte sich dieses Schreiben mit Ihrer Zahlung gekreuzt haben, betrachten Sie es bitte als gegenstandslos» oder «Sonst wären wir gezwungen, die Betreibung einzuleiten» will man nicht allzu grob auftreten. Doch haben solche Botschaften meist nicht die beabsichtigte Wirkung, sondern werden nicht ernst genommen. Achten Sie in einem Mahnschreiben auf einen freundlichen, aber bestimmten Ton (siehe Formulierungsbeispiele).
Papier ist geduldig
Bleiben alle Mahnungen wirkungslos, so rufen Sie Ihren Kunden an, bevor Sie die Betreibung einleiten. Vielleicht bittet Ihr Kunde Sie bei dieser Gelegenheit um Ratenzahlung oder um eine verlängerte Frist. Lassen Sie sich solche Vereinbarungen immer schriftlich bestätigen. Zahlt der Kunde, haben Sie sich die Kosten und den Aufwand für ein Betreibungsverfahren gespart. Viele Unternehmen machen mit diesem Vorgehen sehr gute Erfahrungen. Einen Versuch wert ist es allemal.
Formulierungsbeispiele
Aus Beweisgründen sollten Sie Ihre Mahnungen nicht per Mail, sondern brieflich verschicken. Es genügt, wenn Sie die dritte Mahnung per Einschreiben versenden.
Zahlungserinnerung (erste Mahnung)
«Vielleicht haben Sie im hektischen Alltag übersehen, dass Sie unsere Rechnung vom 23. März noch nicht beglichen haben. Danke, dass Sie die Überweisung in den nächsten Tagen vornehmen. Haben Sie Fragen? Rufen Sie uns an.»
Zweite Mahnung
«Trotz unserer Zahlungserinnerung vom 15. April haben Sie den offenen Betrag von CHF 1250 noch immer nicht überwiesen. Bitte zahlen Sie diese Rechnung bis Ende dieser Woche ein. Wenn Sie uns einen Vorschlag unterbreiten, sind wir auch gerne bereit, über Ratenzahlungen zu diskutieren.»
Dritte und letzte Mahnung
«Auf unsere Mahnungen vom 15. April und vom 30. April haben Sie nicht reagiert. Auch einen Abzahlungsvorschlag haben Sie uns nicht unterbreitet. Wir fordern Sie ein letztes Mal auf, den offenen Betrag von CHF 1250 bis zum 31. Mai zu bezahlen. Lassen Sie diese letzte Frist nicht ungenutzt verstreichen. Wir werden sonst ohne weitere Mitteilung die Betreibung einleiten. Wir hoffen jedoch, dass dies nicht nötig sein wird.»

Buchtipp
Professioneller schreiben
180 Brief- und Vertragsvorlagen für den Schweizer Geschäftsalltag
Das neue Business-Nachschlagewerk «Professioneller schreiben» enthält 180 gebrauchsfertige Vorlagen, die in keinem KMU fehlen dürfen. Ob Bonitätsprüfung, Inkasso und Betreibung, Bestellwesen oder – diese praktische Mustersammlung wird ergänzt durch Beispiele und rechtliche Empfehlungen aus der Beobachter-Beratungspraxis,
1. Auflage 2010,
Beobachter-Buchverlag, ISBN 978-3-85569-421-1,
320 Seiten inkl. CD-ROM, gebunden, Fr. 58.—.

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Benötigen Sie eine Rechtsberatung?
Das Beobachter-Beratungszentrum bietet Ihnen und Ihren Mitarbeitern eine telefonische Expertenberatung zu Rechtsfragen Ihrer Firma an – 6 Monate für nur Fr. 99.–. Bestellen Sie das Beratungs-Package für KMU unter
www.beobachter.ch/kmu oder 0800 83 0800.

RSI drückt auf Preise von Zulieferfirmen

Die SRG-Tochter Radiotelevisione svizzera di lingua italiana (RSI) will den Kostendruck auf ihre Zulieferfirmen abwälzen. Die Preise für die Dienstleistungen dieser Outsourcing-Unternehmen sollen um mindestens zehn Prozent gesenkt werden.

Die 13 Firmen wehren sich jedoch gegen diese Sparmassnahmen. Sie stellen der RSI zum Teil schon seit Jahrzehnten sowohl Personal wie auch Kameramänner oder Tontechniker als auch Dienstleistungen und Produkte zur Verfügung. Viele der Angestellten würden bereits jetzt unter konstant prekären Bedingungen arbeiten und oft Arbeitslosengeld beziehen, schreiben die Unternehmen in einem gemeinsamen Brief an die RSI, den die Zeitung La RegioneTicino am Dienstag publik machte.
Die Firmen sind bereit, mit der RSI über eine neue Preispolitik zu diskutieren. Doch diese Verhandlungen müssten transparent, bilateral und Sektor für Sektor geführt werden, fordern sie. RSI-Sprecherin Stefania Verzasconi bestätigte am Dienstag gegenüber der Nachrichtenagentur SDA, dass man sich bei der RSI über mögliche Sparmassnahmen Gedanken mache. Dazu gehöre auch eine Kostenanalyse bei den Zulieferfirmen. Wie viel Geld die RSI in diesem Bereich künftig zu sparen gedenkt, liess Verzasconi offen. Es sei noch zu früh, um über Zahlen zu sprechen, sagte sie. Die Verhandlungen mit den Firmen seien noch im Gang.

Roger de Weck ist neuer SRG-Generaldirektor

Der neue Generaldirektor der SRG heisst Roger de Weck. Verwaltungsratspräsident Jean-Bernard Münch hat ihn am Dienstag nach der Wahl durch den Verwaltungsrat und deren Genehmigung durch die Delegiertenversammlung der SRG den Medien vorgestellt. Der 56-jährige de Weck wird als Nachfolger von Armin Walpen sein Amt am 1. Januar 2011 antreten.

Der «Sternstunden»-Moderator de Weck war Chefredaktor von Zeit und Tagesanzeiger und Mitglied der Tamedia-Konzernleitung. Er ist Präsident des Institut de hautes études internationales et du développement (Graduate Institute) in Genf und freier Publizist. Er wohnt in Zürich, ist verheiratet und Vater von vier erwachsenen Kindern. Er ist in Freiburg geboren worden und in Genf und Zürich zweisprachig aufgewachsen. De Weck hat an der Universität St. Gallen Wirtschaft studiert (lic.oec. HSG) und in Hamburg ein Trainee als Verlagskaufmann absolviert. Er ist Ehrendoktor der Universität Luzern.
«Wir sind überzeugt, mit Roger de Weck eine anerkannte, publizistisch versierte und integre Persönlichkeit gefunden zu haben, die aber auch über Erfahrungen als Führungspersönlichkeit in Positionen mit weitreichender betriebs- und finanzwirtschaftlicher Verantwortung verfügt und damit unserem Anforderungsprofil weitgehend entspricht. De Weck ist Garant für einen verantwortungsvollen Journalismus mit entsprechender Werthaltung. Dank seiner Affinität zu gesellschaftspolitischen Themen, seiner Herkunft in der Romandie und seiner breiten Vernetzung in Politik und Wirtschaft, Kultur und Wissenschaft kann er unser Medienunternehmen ideal weiterbringen», erläutert Jean-Bernard Münch, Verwaltungsratspräsident von SRG.

Berufliche Stationen
Roger de Weck fing bei der Tribune de Genève im Journalismus an, später schrieb er auch für 24 heures, Die Weltwoche und als Pariser Korrespondent für Die Zeit. 1990 übernahm er die Leitung des Zeit-Wirtschaftsressorts in Hamburg. 1992 wurde er Chefredaktor des Tages-Anzeigers und Mitglied der Konzernleitung der Tamedia. 1997 wechselte er als Chefredaktor zurück zur Zeit. Seit 2001 ist er freier Publizist und arbeitet für Fernsehen, Radio und Presse im In- und Ausland.
2004 wurde er Präsident des Stiftungsrats des angesehenen Institut universitaire de hau-tes études internationales in Genf, das er mit dem Institut universitaire d’études du déve-loppement fusionieren half. Heute präsidiert er das fusionierte Institut de hautes études internationales et du développement (Graduate Institute) mit rund 900 Studierenden und 45 Professoren.

Die Generaldirektoren der SRG seit 1931
Dieses Jahr wurde der neue Generaldirektor der SRG erstmals durch die Delegiertenversammlung gewählt. Als der scheidende Generaldirektor Armin Walpen 1996 gewählt wurde, war es noch Sache des Bundesrats, den Vorschlag zu bestätigen.
Seit der SRG-Gründung 1931 haben bisher sieben Generaldirektoren das Unternehmen geleitet. Die letzten drei waren CVP-Männer. Hier eine Liste der SRG-Generaldirektoren:

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1996-2010: Armin Walpen
Oberwalliser CVP-Mann, Jurist mit Karriere via EVED (UVEK), Tages-Anzeiger, EJPD, SRG. Unter ihm erhält die SRG den Zusatz «idée suisse», Schweizer Radio International wird vom Kurzwellensender zur Internetplattform Swissinfo, die Radio- und TV-Digitalisierung startet.

1987-1996: Antonio Riva
Tessiner CVP-Mann, hatte beim Tessiner Radio und Fernsehen (RTSI) Karriere gemacht. In seiner Amtszeit wird die SRG reorganisiert, dritte respektive vierte TV- und Radioketten werden eingeführt.

1981-1987: Leo Schürmann
Nationalrat (CVP/SO), erster Preisüberwacher 1973/74, Mitglied des Nationalbank-Direktoriums. In seiner Amtszeit führen die SRG- Radios dritte Programmketten für ein junges Publikum ein (als Antwort auf die Zulassung von Privatradios 1983), das Fernsehen startet den Teletext.

1972-1981: Stelio Molo
Tessiner FDP-Mann, zuvor Redaktor bei der SDA und Chef von Radio Monteceneri. Er setzt sich besonders für die Unabhängigkeit von Radio und Fernsehen von politischer Einflussnahme ein.

1950-1972: Marcel Bezençon
zuvor Direktor des Radiostudios Lausanne. In seiner Amtszeit werden das Fernsehen und die zweiten Programme der SRG-Radios eingeführt.

1936-1950: Alfred W. Glogg
führt als Generaldirektor die SRG durch die schwierigen Kriegsjahre. Unter ihm wird die SRG stärker zentralisiert.

1931-1936: Maurice Rambert
Radio-Initiant in Lausanne, wird erster Generaldirektor der SRG. Diese erhält vom Bundesrat die alleinige Konzession für Radiosendungen in der Schweiz.

(Bild: Keystone)

SRG-Konvergenz: Trimediales Kinderprogramm startet im August

«Zambo» heisst das neue gemeinsame Kinderprogramm des Schweizer Fernsehens (SF) und von Radio DRS. Das trimediale Angebot ist ab Ende August über Fernsehen, Radio und Internet empfangbar.

«Zambo» ist die erste trimediale Redaktion von SF und Radio DRS, in der die Medienkonvergenz umgesetzt wird. SF-Sprecher David Affentranger bestätigte auf Anfrage der Nachrichtenagentur SDA einen Bericht von Blick am Abend. Geleitet wird das Format vom ehemaligen Redaktionsleiter Kinderprogramme von SF, Thomas Grond. «Zambo» ersetzt die bisherigen Programme «Tubii» (SF) und «Pirando» (DRS).

Goldbach Mediarena: Vernetzen und Netzwerke nutzen

Gegen 200 Fachleute nahmen am Dienstag im World Trade Center Zürich an der Mediarena 2010 der Goldbach Media Gruppe teil. Orientiert wurde über Entwicklungen im Bereich Social Media sowie Onlinevideowerbung und deren Nutzung.

Referenten waren unter anderen der Social Media Marketer Alexander Wunschel und Felix Mendes, Vizepräsident von Xing. Patrick Meininger, Strategie- und Entwicklungschef von Adconion, zeigte, wie sich die kommerzielle Kommunikation immer stärker der Push-Technologie bedient. Ulrich Tilgner, Nahostkorrespondent des Schweizer Fernsehens berichtete zuletzt über die Bedeutung des Internets im kriegsaktiven Orient. OnEmotion hat während der ganzen Veranstaltung eine eigens entwickelte iPhone-Applikation betrieben (iVote), mit welcher die Tagungsteilnehmer laufend darüber abstimmen konnten, ob und wie ihnen das Gebotene gefallen hat.

Social Media Award lanciert
Bereits seit einigen Jahren verleiht das Küsnachter Unternehmen den Cross Media Award. Klaus Kappeler, CEO Goldbach Media, kündigte für nächstes Jahr zudem die Verleihung eines Social Media Awards an. Damit wolle Goldbach Media zeigen, welche Bedeutung die Nutzung sozialer Netze einnehme und wie vielfältig Social Media Networking sein könne, wie es in einem Communiqué vom Dienstag heisst.

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