Werbeanstalt: Sandoz-Tabletten den Schweizer-Stempel aufgedrückt

In der Schweiz werden immer mehr Firmen von ausländischen Konzernen einverleibt. Die Werbeanstalt hat nun für die Novartis-Tochter Sandoz eine Kampagne entwickelt. Diese soll aufzeigen, dass der Generikahersteller fest in Schweizer Hand bleibt.

Sandoz, im Jahr 1895 gegründet, blickt auf eine lange Schweizer Tradition zurück. Die Kampagne thematisiert, wie folgedessen eigentlich die Produkte von Sandoz aussehen müssten: Auf den Tabletten prangen symbolisch Helvetia oder Schweizer Berge. Neben Anzeigen wurden auch Mailings eingesetzt. Typische Ferienpostkarten mit Schweizer Idyllen-Stimmungsbildern. Auch hier die Botschaft: «eigentlich müsste unsere Werbung so aussehen».

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SF: Unterhaltungschefin Gabriela Amgarten geht

Gabriela Amgarten verlässt per Ende Jahr das Schweizer Fernsehen und macht sich selbstständig. Die 48-Jährige leitet seit 2005 die Programmabteilung Unterhaltung und ist seitdem auch Mitglied der Geschäftsleitung.

Amgarten hat 1990 ihre Ausbildung zur Fernsehredaktorin beim Schweizer Fernsehen absolviert. Sie arbeitete zunächst als Moderatorin des «Sonntagsmagazin» (bis 1991). Es folgten Moderationen von «Risiko» (1992 bis 2000), «Jenseits von Leutschenbach» (1998 bis 1999), «Who is Who» (2000) und «Nostalgienächte» (2003). Parallel arbeitete Gabriela Amgarten immer auch als Redaktorin und leitete ab 1994 die Redaktionen «Risiko» (1994 bis 2000), Spiele (2001 bis 2004) sowie Quiz und Spiele (2004 bis 2005). Der Start der neuen Deutschschweizer Unternehmenseinheit der SRG im Januar 2011 sei der ideale Zeitpunkt für eine neue berufliche Herausforderung, wird Amgarten in einer Mitteilung zitiert. Wer dann die Abteilungsleitung Unterhaltung übernimmt, ist noch nicht bekannt. Die Stelle wird im Sommer 2010 ausgeschrieben.

(Bilder: SF)

Swisscable will Werbeaktion der Swisscom stoppen

Die Kabelnetzbetreiber gehen juristisch gegen eine Werbeaktion der Swisscom vor: Weil der Telekomriese ihrer Ansicht nach unlauteren Wettbewerb betreibt, hat Swisscable beim Bezirksgericht Bern-Laupen ein Gesuch um ein Verbot eines Werbeschreibens eingereicht.

Wird dem Gesuch stattgegeben, soll anschliessend beim Handelsgericht eine Klage gegen die Swisscom eingereicht werden, wie der Verband der Schweizer Kabelnetzbetreiber am Montag mitteilte. Konkret stört sich Swisscable an einem Brief der Swisscom, in dem diese ihr digitales Angebot nur mit dem analogen Fernsehangebot der Cablecom vergleicht. Dieses Werbeschreiben sei einerseits auch in Gebiete verschickt worden, in denen gar nicht Cablecom, sondern ein anderer Kabelnetzbetreiber aktiv sei. Und andererseits werde das digitale Angebot der Kabelnetzbetreiber in den Vergleichen der Swisscom überhaupt nicht erwähnt. Für Swisscable ist dies eine gezielte Irreleitung der Kunden, wie es im Communiqué heisst.

IGEM: Zwei neue Mitglieder im Vorstand

Die Mitgliederversammlung 2010 der Interessengemeinschaft elektronische Medien IGEM hat mit Chris Flückiger von Mediatonic und Alexander Horrolt von Publicitas Cinecom zwei neue Vorstandsmitglieder gewählt. Nach zwölf Jahren verabschiedet wurde Urs Renner von der Wemf.

Mit Chris Flückiger von der Genfer Mediaagentur Mediatonic wurde erstmals ein Vorstandsmitglied aus der Westschweiz gewählt. Er ersetzt Urs Renner, der seit der Gründung der IGEM vor zwölf Jahren im Vorstand mitgearbeitet und in den Jahren 2000 bis 2006 die IGEM präsidiert hatte. Der neu gewählte Alexander Horrolt ersetzt den bei Publicitas Cinecom ausgeschiedenen Tim Dührkoop. Die statutarischen Geschäfte der Mitgliederversammlung, die im Sportstudio des Schweizer Fernsehens stattfand, waren schnell erledigt, wie die IGEM mitteilte. Sämtliche Anträge des Vorstandes wurden einstimmig genehmigt. Auch Präsident Stephan Küng und die wieder kandidierenden Vorstandsmitglieder wurden einstimmig für eine weitere Amtsdauer von einem Jahr bestätigt. In seinem Jahresrückblick legte Präsident Stephan Küng den Fokus auf einige Schwerpunkte des abgelaufenen Jahres, so beispielsweise auf die vorgesehene Freigabe der PIN-Daten für die Planung von TV-Kampagnen, die den Vorstand an insgesamt acht Sitzungen beschäftigte. Stefan Wagner und Jean Brogle von der Business-Unit Sport der SRG ermöglichten zudem einen Blick hinter die Kameras der Fussball-WM 2010.

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(Bildlegende: Die Mitglieder waren mit Vorstand (links), Präsident (Mitte) und Geschäftsführer (rechts) zufrieden: Alle Anträge wurden einstimmig genehmigt.)

Generali zeigt die einfache Lösung

Generali hat eine landesweite Imagekampagne lanciert. In Zusammenarbeit mit der APG werden dazu neue Sonderplakate in fünf Schweizer Städten eingesetzt.

Auf den in Zürich, Luzern, Winterthur, St. Gallen und Lausanne ausgehängten Sonderplakaten sind Spiele befestigt, bei denen Passanten anschliessend ihr Geschick unter Beweis stellen können. Die Spiele scheinen auf den ersten Blick kompliziert – wie Versicherungen auch, so das Klischee. Mit verschiedenen Plakatsujets will die Versicherung darauf aufmerksam machen, dass sie einfache Antworten auf alle Versicherungsfragen kennt. Die Lösungen sind dabei auf der Website Einfachelösung.ch zu finden. Mitarbeitende von Generali sind vor Ort und bestücken die Plakate den ganzen Tag über mit neuen Materialien.

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Schweizer Erfolge beim ADC in Deutschland

Der ADC «Gipfel der Kreativität» hat nach Berlin an diesem Wochenende erstmals in Frankfurt «goldene Nägel» mit Köpfen gemacht. 6‘700 Arbeiten wurden bewertet. 8 bekamen Gold, 56 Silber, 123 Bronze und 242 noch eine Auszeichnung. Aus der Schweiz waren Euro RSCG Zürich sowie Jung von Matt/Limmat unter den Erfolgreichen.

Der am meisten beachtete Sieg beim diesjährigen ADC Gipfel ging an die Stadt Frankfurt. Diese hatte in einem landesweiten Pitch den Auftrag gewonnen, die grösste Show der deutschen Kreativwirtschaft erstmals an einem neuen Standort auszurichten, nachdem bis jetzt Berlin jahrelang die Ehre hatte. Frankfurt hat diese Chance genutzt. Der Gipfel wirkte irgendwie verjüngt. Die Dekoration war ein Hauch frecher als im eleganten Berlin. Dazu hat der «Future Congress» sowohl in Bezug auf die auffallend jungen Besucher wie auch die Sitzmöglichkeiten vorwiegend am Boden etwas den Geist von einem Campus ausstrahlen können. Die Gala hat nichts Neues gebracht. Es werden nach wie vor hunderte von Kunden und Kreativen auf die Bühne gerufen. Verraten sei hier bereits, dass Frankfurt auch für zwei Schweizer Agenturen zu einer glücklichen Bühne wurde. Euro RSCG Zürich hat in der Kategorie Film Kampagnen einen bronzenen Nagel gewonnen für die witzigen Kurzfilme «Zu schnell» für das Bundesamt für Gesundheit. Ebenfalls im Film hat Jung von Matt/Limmat eine Auszeichnung bekommen in der Kategorie Einzelspot für «Migros, Farm der Tiere». Jung von Matt/Limmat holte auch noch eine zweite Auszeichnung bei den Digitalen Medien / Banner für Pro Senectute und «Keine Freunde». Eine komplette Liste aller Gewinner findet sich auf dem angehängten PDF.
«Klassische Werbung ist auf dem Rückzug und gewinnt gleichzeitig dort, wo Formen gesprengt und neue Wege genutzt werden. Damit zeigen die prämierten Arbeiten des diesjährigen Wettbewerbs einen Trend, der für kreative kommerzielle Kommunikation in allen Disziplinen zukünftig entscheidend für Erfolg sein wird», fasste der Vorstand die Tagung in Frankfurt zusammen. Auffallend bei vielen Arbeiten war somit die gleichzeitige Nutzung von klassischen und neuen Medien. Wohin die Zukunft führen wird, zeigte auch die erstmals gleichzeitig erfolgte Verleihung der ADC Junior Awards im Rahmen der grossen Kreativ-Messe. Ernüchternd oder für einige vielleicht auch beruhigend: Die Welt der Kreativität wird von den Jungen nicht komplett auf den Kopf gestellt. «Ich brauche kein Internet», motzte sogar ein nachwachsender Preisgewinner. Mehr dazu in der kommenden Printausgabe der Werbewoche.

Andreas Panzeri

Stailamedia: Neuer Onlinevermarkter in der Schweiz

Stailamedia konzentriert sich auf die Exklusivvermarktung verschiedener Pools und Websiten, unter anderen Myspace.com, Skyrock.com und Weltwoche.ch. Gegründet wurde der Onlinevermarkter von den vier Internetunternehmern Raphael Oppenheim, Remo Prinz, Martin Widmer und Ramon Schwarz, die bereits für die Digitalagentur Serranetga tätig waren.

Klassische Onlinewerbeplatzierungen und Lösungen für Mediakampagnen gehören zur Kernkompetenz des unabhängigen Onlinevermarkters. Stailamedia segmentiert das Webseitenangebot nach Inhalt und kombiniert die Werbeumfelder in themenspezifischen Pools. Die Websiten umfassen Nachrichten- und Informationsseiten, Social-Media-Plattformen, Unterhaltungsseiten sowie Special-Interest-Seiten aus den unterschiedlichsten Themengebieten. Zum Vermarktungsportfolio gehören zum Zeitpunkt der Lancierung zwei Millionen Unique User. Zur Abwicklung von Bewegtbild-Kampagnen wurde zudem das Swiss Video Network (SVN) lanciert, eine Technologie, die sich in England und Deutschland bereits durchgesetzt hat. Das SVN ermöglicht es, TV-Werbespots direkt und plattformübergreifend im Onlinevideoplayer wichtiger Seiten zu platzieren. Zu den Videopartnern von Stailamedia gehören unter anderen Ringier, SevenOne Media, Zattoo und Sony Music.

Weitere Informationen: Stailamedia.com.

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(Bild (v.l.n.r.): Geschäftsleitung von Stailamedia: Raphael Oppenheim, Remo Prinz, Ramon Schwarz und Martin Widmer.)

Zu guter Letzt: Nie wieder Stress dank neuer iPhone-App

Stress gehört heute einfach dazu. Die Zeit zum Entspannen ist knapp. Zu verdanken haben wir dies nicht zuletzt dem iPhone, das ständig zu irgendwelchen Aktivitäten verführt. Gerade der kompakte Alleskönner soll nun aber die Lösung liefern. Entspannen mit dem iPhone, verspricht eine neu entwickelte App der Klubschule Migros.

Mehr als acht von zehn Schweizern fühlen sich gestresst und finden zu wenig Zeit, sich zu entspannen. Die Klubschule Migros hat sich nun des Problems angenommen. Sie liess die Mobileagentur OnEmotion und die Onlinagentur Orange8 eine neue Applikation entwickeln. «Just relax by Klubschule» enthält mehr als hundert Entspannungsübungen, die je nachdem mit Bildern illustriert oder mit kurzen Filmen vorgezeigt werden. Besonders praktisch: Der Nutzer muss nicht einmal daran denken, wann es wieder Zeit ist, sich zu entspannen. Dies würde schliesslich nur zusätzlichen Stress verursachen. Die App lässt sich mit dem Kalender verknüpfen und das iPhone meldet sich automatisch, wenn eine Pause eingelegt werden soll. Damit dürften die stressreichen Zeiten nun endlich vorbei sein. Ausser der Nutzer vergisst sein iPhone zu Hause – dann wird es natürlich schwierig.

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By Heart: Für Emmi zum Kaffeegenuss angeregt

Die Kommunikationsagentur By Heart hat für Emmi einen neuen TV-Spot entwickelt und realisiert. Ziel ist dabei, den Caffè Latte als Original und Premiumprodukt zu etablieren und das Getränk gegenüber Konkurrenzprodukten abzugrenzen.

Nachdem die Werber im letzten Sommer für Emmi eine markentypische Kaffeewelt in Key-Visuals inszeniert haben, folgt nun der TV-Auftritt dazu. Der neue Werbefilm erzählt die Geschichte einer intensiven Verzauberung durch ein echtes, starkes Kaffeeerlebnis. In schnellen, plakativen Bildern taucht man ein in die sinnliche Welt des Kaffees und der Herstellung von Caffè Latte.

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Verantwortlich bei Emmi: Robin Barraclough (Head of Marketing), David Jäger (Marketing Manager Brand Group + Services), Dorothee Schwarz (Group Brand Manager), Isabelle Erne (Brand Manager). Verantwortlich bei By Heart: Hans Siegwart (CD), Markus Bircher (Strategie), Simone Oppong (AD), Misha Gambetta (Account Direction). Verantwortlich bei Rosas’n‘co: Nadia Rosasco, Kerstin Reulen (Producer), Barney Cokeliss (Regie), Nicolaj Bruel (Kamera). Production Design: Sue Erdt; Schnitt: Nik Hindson, The Assembly Room London. Visuelle Effekte: Golden Square London/Ultra Images Zürich. Musik & Sounddesign: Mark Sayfritz/Grand Central London.

Neo@Ogilvy: 3-Länder-Studie über digitales Marketing veröffentlicht

Neo@Ogilvy Düsseldorf hat die achte Ausgabe der Studienreihe «Digital Marketing Compass» veröffentlicht. Für die Studie wurden Marketing- und Mediaentscheider in Deutschland, Österreich und der Schweiz über den Status quo ihrer Investments, zukünftige Budgetplanung und ihre Einstellungen zu Onlinemarketing befragt.

Von Interesse waren vor allem die Auswirkungen der Wirtschaftskrise auf die Marketingplanung. Wie ein Vergleich mit der Vorgängerstudie zeigt, sind die Einwirkungen im Hinblick auf die Investitionen in Onlinemarketing sehr
gering. Vier von fünf Befragten gaben sogar an, ihr Unternehmen hätte 2009 gegenüber dem Vorjahr mehr investiert, lediglich 5 Prozent antworteten, die Investitionen verringert zu haben.
Für einen Grossteil der Entscheider sehen die Erwartungen noch positiver aus. Insgesamt gewinnt Onlinemarketing weiter an Bedeutung. So sind etwa alle Befragten der Überzeugung, dass sich der Kommunikationsmix aufgrund veränderten Medienkonsums weiter wandeln wird. Bei den klassischen Medien – mit Ausnahme von TV und Aussenwerbung – wird ein mehr oder minder starker Bedeutungsrückgang erwartet. Bemerkenswert sei zudem der hohe Anteil von Brandingkampagnen in allen drei Ländern, heisst es in einem Communiqué vom Montag.

Wirz für Pneu Egger: Die Prahlerei geht am Radio weiter

Wirz Werbung hat für Pneu Egger zwei Radiospots entwickelt. Diese sollen bekannt machen, dass der Schweizer Reifenhändler nicht nur Pneus, sondern auch weitergehende Leistungen wie Sicherheitschecks und Autozubehör anbietet.

Die Spots knüpfen an die bestehende Pneu-Egger-Kommunikation an – hoher Unterhaltungswert und skurriler Humor. Dieses Zubehör fehlt auch in den überdrehten Männerprahlereien «Klassentreffen» und «Stammtisch» nicht.

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Verantwortlich bei Pneu Egger: Simon Müller (Werbeleitung), Gregor Hartmann (Gesamtverantwortung). Verantwortlich bei Wirz: Tom Zürcher, Thomas Kurzmeyer (Text), Hanspeter Schweizer (CD), Nicole Suter, Sasa Löpfe (Art Buying), Yves Rückert (Beratung). Verantwortlich bei Selmi Tonstudio: Renzo Selmi, Chris Grunder.

Zu guter Letzt: Adobe greift im Kampf gegen Apple zu

Der Streit zwischen Apple und Adobe um den Online-Video-Standard Flash geht in die nächste Runde. Adobe greift nun zu werblichen Mitteln, um die Flash-Blockade von Apple öffentlich anzukreiden - und setzt dabei auf reichlich Ironie.

In grossen Lettern seht auf ganzseitigen Anzeigen geschrieben: «We love Apple». Diese Anzeigen wurden am Freitag weltweit in der Tagespresse und Wirtschaftstiteln wie der Financial Times, der Washington Post und der Financial Times Deutschland geschaltet. Im Kleingedruckten ist der Ton dann aber nicht mehr so liebenswürdig. Zwar versichert Adobe zunächst, auch Apple-Erfindungen wie Apps, Touchscreens sowie allgemein Kreativität, Innovation, das Internet, Flash und einen «gesunden Wettbewerb» zu lieben, kritisiert jedoch im weiteren Text die Geschäftspraktiken von Apple scharf. Das geht so weit, dass Adobe auf eine recht autoritäre-monopolistische Geschäftspraktik von Apple entgegen jeglicher Autonomie anspielt. So schreibt Adobe gemäss Horizont.net: «Was wir nicht lieben ist, wenn jemand Ihnen die Freiheit nimmt selbst zu entscheiden, was Sie für das Web entwickeln, wie Sie es entwickeln und was Sie im Internet nutzen».
Die Anzeigenschaltungen werden begleitet von Web-Bannern und einer Microsite. Dort werden, unter dem Slogan «Die Wahrheit über Flash» auch Zahlen und Fakten genannt, die Apple wegen seines Boykotts diskreditieren und die Öffentlichkeit auf die Seite von Adobe ziehen sollen.
Grund der Diskreditierungs-Kampagne von Adobe ist eine Weigerung seitens Apple, die von Adobe entwickelte Flash-Software auf seinen Geräten zuzulassen. Da das iPhone und neuerdings auch das iPad weltweit zu Kassenschlagern werden, ist Adobe mehr als alarmiert. Zurzeit gilt die Flash-Software als Standard für multimediale Inhalte wie etwa Video-Clips. Begründet hat Apple-Chef Steve Jobs die Blokade damit, dass der Standard technisch überholt sei und sich nicht für Geräte mit berührungsempfindlichem Bildschirm eigne. Ausserdem könne die Software in puncto Sicherheit und Performance nicht mit anderen Formaten mithalten. Wenn sich ein Mac-Computer aufhänge, so Jobs, dann liege das in den meisten Fällen an Flash. Auf den Vorwurf an Apple, dass dessen System geschlossenen sei, konterte Jobs: «Flash ist nach beinahe jeder Definition ein geschlossenes System».
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