SRG-Generaldirektor: Meistgenannter Favorit Leutenegger gegen höhere Gebühren
Am Dienstag wählen die Delegierten den Kandidaten für die Neubesetzung der SRG-Generaldirektion. Meistgenannter Favorit ist Filippo Leutenegger.
Die Spekulationen um den neuen SRG-Generaldirektoren ranken sich um drei Kandidaten: Der grosse Unbekannte, von dem man überhaupt nichts weiss, der Publigroupe-Chef Hans-Peter Rohner und Filippo Leutenegger, ehemaliger Chefredaktor von SF DRS und Medienpolitiker. Letzterer hat sich vor dem Auswahlverfahren prägnant zur SRG geäussert. Wie Leutenegger laut dem Tages-Anzeiger vom Samstag sagt, hält er von einer Gebührenerhöhung zur Sanierung der Finanzen nicht sehr viel. Dagegen stünde das Sparen zuoberst auf seiner Prioritäten-Liste. Ein Programmausbau, der mit zusätzlichen Kosten verbunden ist, wäre nicht in seinem Sinne. Den Sprachausgleich im Vollprogramm erklärte er gegenüber Klartext hingegen als «wichtigste Raison d’être der SRG». Wie Leutenegger auf Anfrage des Tages-Anzeigers erklärt, stünde er auch heute noch zu seinen Aussagen vor dem Auswahlverfahren.
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