Tamedia: Neuer Leiter Publizistik und Prozesse Pendlermedien

Tamedia hat Marco Boselli auf Ende 2016 zum Leiter Publizistik und Prozesse Pendlermedien ernannt. Ergänzend zu seinen zukünftigen Aufgaben im neuen Unternehmensbereich Werbung & Pendlermedien bleibt Marco Boselli weiterhin Chefredaktor von 20 Minuten.

Neuer stellvertretender Chefredaktor wird Gaudenz Looser. Dies schreibt Tamedia in einer Mitteilung vom Donnerstag. Marco Boselli ist seit 2003 Chefredaktor von 20 Minuten und war massgeblich am Aufbau und der Weiterentwicklung von 20 Minuten zum führenden Medienverbund der Schweiz beteiligt.

In seiner neuen Funktion als Leiter Publizistik und Prozesse Pendlermedien wird Boselli für die Redaktionskonzepte und Prozesse sämtlicher Pendlermedien von Tamedia im In- und Ausland sowie das gesamte Branding und Marketing von 20 Minuten, 20 minutes, Friday und Tilllate verantwortlich zeichnen. Nebst diesen Aufgaben bleibt Marco Boselli weiterhin Chefredaktor von 20 Minuten, Friday und Tilllate.

Gaudenz Looser wird auf den 1. April 2016 zum stellvertretenden Chefredaktor von 20 Minuten befördert. Er ersetzt Peter Wälty, der die Leitung des neuen Bereichs Digital News & Development von Tamedia übernehmen wird. Looser arbeitet seit über zehn Jahren bei 20 Minuten, seit 2012 ist er Blattmacher und Mitglied der Chefredaktion. Annina Flückiger, ab Ende 2016 Leiterin des Inserentenmarketings und der Verkaufsförderung im neuen Unternehmensbereich Werbung & Pendlermedien, übernimmt zusätzlich die Verantwortung für das Branding/Lesermarketing der Pendlermedien.

«Marco Boselli hat in den letzten Jahren viel zum Erfolg von 20 Minuten beitragen», sagt Marcel Kohler, Mitglied der Unternehmensleitung von Tamedia und ab 2017 verantwortlich für den neuen Unternehmensbereich Werbung & Pendlermedien. «Ich freue mich, dass er nun die neue Aufgabe als Leiter Publizistik und Prozesse Pendlermedien übernimmt, und wünsche ihm sowie Annina Flückiger und Gaudenz Looser für ihre zukünftigen Aufgaben viel Erfolg.»
Im neuen, auf Ende 2016 geplanten Unternehmensbereich Werbung & Pendlermedien fasst die Schweizer Mediengruppe Tamedia die heute dezentral organisierten Verkaufsteams in einem Werbemarktteam zusammen, um die Kunden noch umfassender bedienen zu können. Der Aufbau der Verkaufs- und Service-Organisation wurde im August 2015 angekündigt.

 

Top-Medien eröffnen Medienlounge in Uster

Ab dem Freitag, 12. Februar 2016 eröffnen die Top-Medien die Lounge Top77 in Uster. In der Lounge werden die Gäste mit regionalen Produkten verwöhnt.

Auf der Karte stehen unter anderem diverse Smoothie-Kreationen. Während mehr als sechs Monaten wurde geplant, gebaut und eingerichtet. Mit dem Top77 soll die Stadt Uster nun um ein gastronomisches Highlight reicher werden, so die Top-Medien in einer Mitteilung vom Donnerstag.

Neben dem Gastro-Angebot, bringt die Lounge auch die Top-Medien den Gästen im Zürcher Oberland näher. Auf verschiedenen Screens gibt es die Highlights aus dem Tele Top Programm, die News aus der Region von Top Online oder Live-Webcam-Einblicke ins Radio Top Studio 1. Eine kleine Bühne erlaubt ausserdem Veranstaltungen, welche auch im Programm von Radio Top oder Tele Top ausgestrahlt werden können.

Zum Auftakt wird am 12. Februar 2016 ab 9 Uhr mit einem dichten Eröffnungsprogramm gefeiert. Die Top-Medien offerieren zum Start in den Tag Kaffee und Gipfeli. Am Nachmittag fesselt Märchenerzähler «Sanzibar» die kleinen Gäste (und natürlich auch die Grossen). Zum Afterwork- Drink gibt es dann Sound von den Radio Top DJs Corinne Wacker und Luca Della Rosa und später stehen die beiden Musiker Moritz Schlanke und Gino Todesco aus Uster auf der Top77-Bühne. Dazwischen gibt es tagsüber kreatives Smoothie-Mixen und immer wieder Probier-Drinks aus Dem Getränkeangebot.

Weitere Informationen gibt es auf Toponline.ch sowie auf der Facebookseite von Top77.
 

Futurecom: KSW-Report macht Spitalwelt digital erlebbar

Futurecom hat für den Kantonsspital Winterthur ein neues Online-Magazin lanciert. Das Magazin gewährt Einblicke in die moderne Medizin.

Welche Fortschritte gibt es bei der Behandlung von Erkrankungen der Netzhaut? Wie läuft eine Geburt im Spital ab, und wie können sich werdende Eltern darauf vorbereiten? Welche Behandlungsmethoden stehen im KSW bei einem Herzinfarkt zur Verfügung? Und welche Therapieangebote gibt es für Kinder und Jugendliche mit chronischen Erkrankungen?
Diese und viele andere Fragen beantwortet der KSW-Report, das digitale Magazin des Kantonsspitals Winterthur. Es richtet sich primär an Patienten und deren Angehörige, bietet aber auch Mitarbeitenden, Lernenden und Stellensuchenden interessante Einblicke in das vielfältige Angebot des zweitgrössten Spitals im Kanton Zürich.

Der Anspruch des KSW-Reports ist es, fundiert und doch verständlich über die zahlreichen Fachgebiete zu berichten, welche unter dem Dach das KSW versammelt sind, so Futurecom in einer Mitteilung. Die ausführlichen Reportagen und Interviews werden durch hochwertige Fotostrecken ergänzt und vermitteln so ein authentisches Bild des Spitalalltags. Die Artikel erscheinen parallel auch in verschiedenen Print-Publikationen, etwa im Jahresmagazin «Live» oder in der monatlich erscheinenden Mitarbeiterzeitung «37°».

Futurecom hat den KSW-Report auf Basis von Word Press konzipiert und implementiert. Die laufende Aktualisierung der Inhalte erfolgt dank des komfortablen Backends durch die Kommunikationsabteilung des KSW. Der KSW-Report ist damit nicht nur ein attraktiver, sondern auch ein kosteneffizienter Kommunikationskanal des Kantonsspitals Winterthur.

Verantwortlich bei KSW: André Haas (Gesamtverantwortung), Simone Sievers-Denk (Corporate Design), Christophe Truchet (Content Management), Roger Widtmann (technische Infrastruktur). Verantwortlich bei Futurecom (Member of Y&R Group Switzerland): Martin Sauter (Beratung), Robert Seidl (Programmierung), Sina Wiederkehr (Content Management).
 

LinkedIn stellt Social Selling-Lösung vor

LinkedIn stellt seine Vertriebslösung «Sales Navigator» ab sofort auch auf Deutsch bereit. Die in die LinkedIn-Plattform integrierte Lösung unterstützt Vertriebler in der DACH-Region nicht nur dabei, vielversprechende Leads zu identifizieren.

Der «Sales Navigator» soll auch die Ansprache potenzieller Kunden erleichtern, weil sie viele Informationen rund um deren öffentliches Profil und deren Aktivitäten anzeigt, wie es in einer Mitteilung des Business-Netzwerks heisst. Die Einblicke erleichtern nicht nur die Ansprache, sondern auch die Bereitstellung maßgeschneiderter Informationen sowie Angebote und erhöhen somit die Erfolgsaussichten. In Deutschland nutzen bereits rund 100 Unternehmen den LinkedIn Sales Navigator.

«Cold-Calls waren schon immer schrecklich für alle Beteiligten und werden es immer bleiben», so Arjen Soetekouw, Leitung LinkedIn Sales Solutions (LSS) in der DACH-Region. «Das Spannende am Sales Navigator ist die Transparenz, welche die Lösung Vertriebsfachkräften bietet. Sie erhalten Informationen zu Interessen und Aktivitäten von Geschäftspartnern in Echtzeit. Durch das Wissen über die vom potentiellen Kunden gesuchten Informationen kann sich eine echte Konversation entwickeln, die mittel- bis langfristig zu stabileren Beziehungen führt. Es gibt aktuell kein anderes Produkt auf dem Markt, das Vertriebsprofis im Hinblick auf Zielgruppe, Qualität der Inhalte und Netzwerk in einer ähnlichen Dimension unterstützt und auf diese Weise neue Möglichkeiten eröffnen kann.»

Zu den Kunden, die in der DACH-Region bereits auf LinkedIn Sales Solutions setzen, gehört unter anderem SAP. Dazu Malin Lidén, Vice President, SAP Experience: «Unsere Kunden kaufen in der digitalen Welt anders ein: der Großteil des Anschaffungsprozesses findet online statt. Wir sehen täglich wie wichtig es ist, unseren Kunden dort zu begegnen, wo sie sich vorzugsweise aufhalten und sie mit passenden Informationen bei ihren Entscheidungen zu unterstützen. Durch die richtige Nutzung von digitalen Netzwerken öffnen sich Türen leichter – LinkedIn Sales Navigator bietet hierfür einen effektiven Schlüssel an. Es bedarf aber auch einer kulturellen Veränderung: Auf einem offenen, digitalen Marktplatz zählen Einfluss, Verbindungen und Expertise mehr als der Titel. Daher arbeiten wir bei SAP über Abteilungsgrenzen hinweg, um das volle Potential von Social Selling für Kundengewinnung und -bindung sowie die Steigerung der Kundenzufriedenheit zu nutzen. Das bedeutet für uns digitale Transformation.»

Potenzial von Social Selling

Schon heute werden millionenfach Geschäfte auf LinkedIn getätigt. Der LinkedIn Sales Navigator soll diese Prozesse nun beschleunigen sowei das Finden und Ansprechen von neuen Kontakten noch einfacher und effizienter machen. «Einkäufer gehen eher auf eine Ansprache ein, wenn der Vertriebsmitarbeiter zeigen kann, dass er sich mit den entsprechenden Bedürfnissen beschäftigt hat», erklärt Arjen Soetekouw. «Allein die Position des Angesprochenen zu kennen, verbessert den Eindruck bei einer Ansprache um 64 Prozent. 75 Prozent der Einkäufer nutzen zudem selbst Social Media um sich vor Käufen zu informieren. Der Vertrieb tut also gut daran, dort selbst eine Präsenz aufzubauen, Wissen zu teilen, und sich zu profilieren.» Bestehende Nutzer von Sales Navigator haben eine siebenmal größere Pipeline an potentiellen Käufern und elfmal höhere Umsätze als Vertriebsexperten, die nur LinkedIn nutzen.
 

Digital Festival Zürich

In einer «hypervernetzten» Welt in der die Technologie omnipräsent ist, hat sich das Digital Festival in Zürich zum Ziel gesetzt, den digitalen Markt mit einem völlig neuen Veranstaltungskonzept zu revolutionieren. Das Festival findet vom 15. bis 18. September 2016 in Zürich statt.

In Zusammenarbeit mit Hack Zurich werden beim Digital Festival Meinungsmacher, wichtige Entscheidungsträger, internationale Unternehmen und die Tech-Welt zusammenkommen, um sachbezogenen Inhalt zu präsentieren, welcher jeden dazu inspirieren wird sein Bestes zu geben. Fachkonferenzen, Ideenwettbewerbe, Workshops, Labs und Hacker-Wettbewerbe finden in lockerer Atmosphäre statt. Zeitgeist trifft auf Content ohne Bling Bling – und Kultur ist wichtiger als Geld.

«Egosysteme und Selbstbeweihräucherungen sind nicht mehr zeitgemäss», sagt Manuel P. Nappo, Mitinitiant des Digital Festivals. «Die Stärke liegt im Zusammen, nicht im Gegeneinander. Das ist die grosse Chance für unsere pulsierende Tech-Szene.» So bildet das Digital Festival vom 15. bis 18. September 2016 sein eigenes Ökosystem, in dem sich die Online Welt auch Offline vereint – ob bei Konferenzen, Partys, Konzerten oder beim Yoga.

Booklet Digital Festival

Die Premiere des Digital Festival findet vom 15. bis 18. September 2016 in Zürich statt. Die ersten beiden Tage sind der WOW Day und der Transformers Day. Die Programme, Ideenwettbewerbe, Workshops und Labs wenden sich jedoch nicht nur an Nerds, Technikfreaks, Digital Natives, Online-Könige und Social-Media-Nutzer, sondern auch an lokale Unternehmer und Meinungsführer – letztendlich an all diejenigen, die die Regeln nur gelernt haben, um sie zu brechen.

Auch der dritte Hack Zurich, der längste Hackathon in Europa, hat beim Digital Festival seinen festen Platz. Von Freitagabend bis Sonntag treten die 500 Finalisten, die sich gegen mehr als 1600 Bewerber aus über 30 Ländern durchsetzen konnten – darunter auch viele Studenten von Elite-Universitäten, zu einem Wettkampf an. Bei dem 40-stündigen Wettbewerb, der im Zürcher Technopark stattfindet, versuchen die Programmierer, Entwickler und Designer Internetanwendungen, Mobile Dienste und Hardware zu knacken.
 

Rado wird Official Timekeeper von Swiss Tennis

Rado baut sein Tennis-Engagement in der Schweiz aus und geht eine Partnerschaft als Official Timekeeper mit Swiss Tennis ein.

Die Zusammenarbeit umfasst zudem das Titelsponsoring für die Interclub-Meisterschaften, dem grössten Schweizer Breitensportanlass im Tennis, sowie ein Co-Sponsoring der neu lancierten Kids Tennis High School. Dieses Nachwuchsprojekt soll dazu beitragen, dass das Schweizer Tennis auch in Zukunft Erfolge feiern kann.

Rado engagiert sich seit mehr als 20 Jahren im Tennis-Sport. «Mit unserer Präsenz als Official Partner bei den Swiss Indoors Basel und der neuen Partnerschaft mit Swiss Tennis verstärken wir unser Tennis-Engagement in unserem Heimmarkt», sagt Mathias Breschan, CEO von Rado. «Tennis verkörpert perfekt unsere Werte – unerbittliche Entschlossenheit, den Willen, Grenzen zu überwinden sowie Präzision und kompromisslose Liebe zum Detail.»

Swiss Tennis Präsident René Stammbach freut sich, dass sich Rado als eine der renommiertesten Uhrenmarken der Welt verstärkt im Schweizer Tennis engagiert: «Mit Rado haben wir einen erfahrenen Partner an unserer Seite, der das Tennis kennt und schätzt. Wir sind glücklich, dass die Schweizer Uhrenmarke den Tennissport in der Schweiz nun auch in der Breite und beim Nachwuchs unterstützt und freuen uns auf innovative, gemeinsame Aktivitäten.»
 

Adwebster baut Serviceleistung aus

Klares Profil für arwa und Similor Kugler

Meta Design hat zwei Produktmarken der Armaturen-Herstellerin Similor weiterentwickelt und die geschärften Markenprofile während der Swissbau dem Messepublikum präsentiert.

 Bereich mit einer über 160-jährigen Firmengeschichte. Unter einem Dach vereint sie die Produktmarken arwa, Similor Kugler sowie Sanimatic.

Zunehmend zeigte sich das Bedürfnis nach einem klaren Markenprofil, heisst es in einer Mitteilung der Agentur Meta Design vom Montag. In enger Zusammenarbeit mit dem Similor Team positionierte Meta Design die Produktmarken arwa und Similor Kugler progressiver und differenzierte sie klar voneinander:

Die Marke arwa richtet sich an ein designbewusstes Publikum, das individuelle Lebensart kultiviert. Sie inspiriert durch Armaturen mit Eleganz, steht für Hochwertigkeit und hat den Anspruch, Begehrlichkeit zu wecken. Das zeigt sich in einem sinnlichen Auftritt mit Schärfen und Unschärfen. Eine ausgeprägte Typografie mit pointierten Botschaften gibt dem Auftritt besonders Charakter. Arwa ist das Bijou der beiden Marken.

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Similor Kugler wiederum richtet sich an ein Publikum, das Wert legt auf ein Gefühl von Zuhause. Qualitäten wie Echtheit, Verlässlichkeit und ein zeitgemässes, freundliches Design sind zentral. Das zeigt sich in einem bildstarken Auftritt, der einzelne Menschen, Familien oder Generationen bei alltäglichen Aktivitäten abbildet. Die Helvetica als Typografie spiegelt die klassisch moderne Schweiz. Ein pragmatischer Sprachstil erdet den Auftritt.

Similor_Kugler

Die geschärften Markenprofile wurden zur Swissbau der Öffentlichkeit präsentiert. Dazu zählen nebst dem Messeauftritt, der in Zusammenarbeit mit atelier oï entwickelt wurde, neue Produktkataloge sowie eine seit Jahresbeginn im Einsatz stehende Inseratekampagne.

arwa_Similor_Kugler_Produktkataloge
 

Nationalratskommission schaltet sich ein

Im Streit um die Werbeallianz von SRG, Swisscom und Ringier schaltet sich nun die Kommission für Verkehr- und Fernmeldewesen des Nationalrats (KVF) ein. Sie will sicherstellen, dass private Medienunternehmen gleich lange Spiesse bekommen.

Die KVF empfiehlt dem Bundesrat unter anderem, die privaten Medienunternehmen in das Verfahren um die Teilnahme der SRG mit einzubeziehen. Diese sollen auch Einsicht in die Unterlagen zu dem Verfahren bekommen.

Das Bundesamt für Kommunikation hat der SRG die Teilnahme an der Werbeallianz bis Ende März untersagt. Zuerst will es die Beteiligung rundfunkrechtlich prüfen. Dabei geht es unter anderem um die Frage, ob die Teilnahme der SRG an der Allianz den Spielraum anderer Medienunternehmen erheblich einschränkt. Ist dies der Fall, kann das Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK) Auflagen machen oder die Beteiligung ganz verbieten.

Ihre Empfehlung verabschiedete die KVF mit 13 zu 11 Stimmen, wie es in einer Mitteilung der Parlamentsdienste vom Dienstag heisst. Mit 13 zu 10 Stimmen forderte sie den Bundesrat zudem auf, dafür zu sorgen, dass alle Schweizer Medienunternehmen Zugang zu den Kundendaten der Swisscom haben.

Die Mehrheit der Kommission sei der Meinung, dass diese Daten nicht allein den an der Allianz beteiligten Partnern, sondern allen Medien zur Verfügung stehen sollten, sagte Kommissionspräsidentin Natalie Rickli (SVP/ZH) der Nachrichtenagentur SDA auf Anfrage. Die Privaten befürchten, einen Wettbewerbsnachteil zu erleiden, weil die Werbeallianz gestützt auf die Daten gezielter Werbung machen kann.

Schliesslich empfiehlt die KVF dem Bundesrat, mit Auflagen den Datenschutz sicherzustellen. Die Regierung sei an die Empfehlungen nicht gebunden, stellte Rickli klar. Doch die Mehrheit der Kommission habe bei ihrem Entscheid auch die Anliegen der privaten Medienunternehmen mit einbezogen. Die Kommissionspräsidentin selber ist beim Vermarktungsunternehmen Goldbach Group angestellt.

Die drei Partner SRG, Swisscom und Ringier hatten im August 2015 angekündigt, ihre Werbung in Print, Online, TV und Radio künftig in einer gemeinsamen Firma zu vermarkten. Dank den Swisscom-Daten wird die Allianz auf Zielgruppen zugeschnittene Werbung anbieten können. Diese Daten sollen nach Angaben der drei Partner allen Medien zur Verfügung stehen. 

Die Wettbewerbskommission hat das Gemeinschaftsunternehmen im Dezember ohne Auflagen genehmigt. Als nächstes ist der Bundesrat am Zug. (SDA)

 

Nicola Bomio wird Programmleiter von Radio 24

Nach drei Jahren beim Schweizer Radio und Fernsehen (SRF) kehrt Nicola Bomio als Programmleiter und stellvertretender Geschäftsführer zu Radio 24 zurück.

Bomio übernimmt die Nachfolge von Marc Jäggi, welcher das Unternehmen Mitte Februar verlassen wird. Er tritt seine neue Stelle im Sommer 2016 an, wie eine Mitteilung vom Mittwoch ankündigt. In der Zwischenzeit wird Florian Wanner, Geschäftsführer Radio 24, das Programm verantworten.

Nicola Bomio war in den letzten zwei Jahren Projektleiter & stellvertretender Bereichsleiter Programmstrategie beim Schweizer Radio und Fernsehen SRF. In dieser Funktion war er für die strategische Weiterentwicklung des SRF Angebots auf den drei Vektoren TV, Radio und Online zuständig.

Nicola Bomio war zuvor schon für Radio 24 in verschiedenen leitenden Positionen tätig. Zuletzt war er für die Programmentwicklung und Programmplanung zuständig. Der 33-jährige Bomio ist verheiratet, Vater von einer Tochter und wohnt in Zürich.
 

Zu guter Letzt: Smart und fies

Ein smart home erleichtet den Alltag - oder dient dazu, ihn sich gegenseitig so richtig zu erschweren, wie dieser Spot zeigt.

Mr. und Mrs. Smart (in Anlehnung an Mr. und Mrs. Smith aus dem gleichnamigen Film) bekriegen sich gegenseitig, um ihrem Alltag etwas Pepp zu verleihen. Denn der funktioniert sonst – dank vollautomatisiertem Haushalt und der Telekomanbieterin TK Telecom – perfekt. Zum Glück kann man diese Infrastruktur auch anders einsetzen. 

Den südkoreanischen Spot hat das deutsche Fachportal WUV ausgegraben. Er stammt aus der Feder der Agentur Dal Communications. (sis)

 

Berner Kommunikationsmuseum erfindet sich neu

Das Museum für Kommunikation will ab kommendem August die in die Jahre gekommenen Dauerausstellungen rundum erneuern. Altbekannte Evergreens werden verschwinden.

Die bisherigen drei Dauerausstellungen werden einer einzigen Ausstellung weichen. Diese wird sich über drei Stockwerke des Museums erstrecken. Ein Stockwerk wird für Wechselausstellungen eingerichtet.

Die neue Dauerausstellung soll grösser und interaktiver werden, wie Projektleiter Christoph Rohner am Mittwoch vor den Medien ausführte. Während die bisherigen Dauerausstellungen chronologisch aufgebaut waren, soll die neue Ausstellung stärker thematisch gegliedert und leichter zugänglich sein.

Die aktuellen Dauerausstellungen sind noch bis Mitte August zu sehen – danach wird ein Jahr lang umgebaut. Während dieser Zeit wird das Museum keine grossen Ausstellungen präsentieren. Es wird aber mit verschiedenen Angeboten präsent sein, etwa mit einem Stadtrundgang zum Thema Kommunikation und Führungen im Museumsdepot in Schwarzenburg. Am 19. August 2017 wird dann die neue Dauerausstellung auf rund 2000 Quadratmetern eröffnet.

Immer wieder neu erfunden

Das Museum hat sich über die Jahrzehnte immer wieder neu erfunden. So hat es mehrfach den Namen und den Standort gewechselt. Gegründet wurde die Institution 1907 als Museum der PTT (Post, Telefon Telegraf). 1990 zog die Institution in ein eigenes Gebäude beim Helvetiaplatz, in der Nähe anderer grosser Berner Museen. Seit 1997 heisst das Haus Museum für Kommunikation. Die aktuellen Dauerausstellungen stammen aus den Jahren 2003 und 2007. Man sehe ihnen das Alter mittlerweile an, stellt Museumsdirektorin Jacqueline Strauss fest.

 

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