Neue Product Managerin bei Telebasel

Im Zuge seiner Neupositionierung erweitert Telebasel sein Verkaufsteam. Patricia Leber ist neu als Product Managerin Online beim Medienunternehmen tätig.

Die 41-jährige ist seit 17 Jahren im Werbegeschäft tätig, heisst es in einer Mitteilung vom Dienstag. Ihre berufliche Laufbahn begann Patricia Leber im Plakatflächeneinkauf und wechselte 2008 zur Goldbach Media Gruppe, wo sie zuletzt als Senior Account Manager in Basel arbeitete.

«Mit dem Launch von Telebasel ergeben sich völlig neue Chancen im crossmedialen Werbeumfeld und hier möchte ich ansetzen» sagt die Fricktalerin an ihrem ersten Arbeitstag bei Telebasel.

Clear Channel mit neuem Filialleiter Basel

Philippe Berthoud hat am 1. Februar 2016 die Filiale von Clear Channel in Basel übernommen. Er folgt auf Eva Grollimund, welche Ende 2015 nach über zwölf Jahren im Unternehmen ihren wohlverdienten Ruhestand antrat.

Philippe Berthoud verfügt über umfassende Erfahrung in der Medienbranche und hat das Metier von der Pike auf gelernt, heisst es in einer Mitteilung des Unternehmens vom Dienstag. Neben dem kontinuierlichen Know-how- und Netzwerkaufbau habe er sich zudem zum Eidgenössisch diplomierten Marketingfachmann weitergebildet. 

Basel geben ihm eine hohe Marktverbundenheit, heisst es weiter.

 

USP für Café Royal unterwegs

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Allgemein

Neues Industriemagazin für Produktion und Fertigung

AZ Medien lancieren am 16. Februar den Fachtitel smart tech. Dieser bündelt die Stärken der bislang eigenständigen Publikationen Megalink, Technica und Chemie plus in einem neuen Schweizer Industriemagazin.

Unter dem Arbeitstitel Megatech definierten die Macher in den vergangenen Wochen die Themen von smart tech. Neben der «Industrie-Elektronik», «Automation & Antriebstechnik», «Konstruktion & Engineering», «Fertigungstechnik & Werkstoffe» sowie «Verfahrenstechnik» sind die Trendthemen «Industrie 4.0» und «Internet der Dinge».

Mit seinem interdisziplinären Ansatz unterstützt die Publikation die Schweizer Industrieunternehmen in der Ausrichtung ihrer Geschäftsmodelle auf die Bedürfnisse der Zukunft, so eine Mitteilung des Medienunternehmens vom Montag. Smart tech richte sich an Entscheidungsträger und Mitarbeiter in Produktion, Entwicklung und Management.

Das Heft erscheint zehn Mal jährlich und verfolgt einen Multichannel-Ansatz (Print, Online, Socialmedia, Events). Ein erstes Zeugnis dafür ist der am 12. Januar 2016 durchgeführte «1. Schweizer Strategietag Industrie 4.0». Mit über 200 Teilnehmern und deren durchwegs sehr positiven Feedback sei dessen Ausführung ein durchschlagender Erfolg gewesen, heisst es weiter.

Für das redaktionelle Konzept und die Umsetzung von smart tech zeichnet Markus Back als Chefredaktor verantwortlich.

 

Skoda und die Schweiz – eine Lovestory

Die aktuelle Kampagne für Skoda inszeniert die Liebesgeschichte zwischen der dynamischen tschechischen Automarke und der bodenständigen Schweiz. 

«Skoda. Made for Switzerland.» Der Slogan der aktuellen Kampagne steht zugleich für die strategische Ausrichtung, die bereits vor acht Jahren von DD COM und Skoda entwickelt wurde. Sie positioniert die tschechische Traditionsmarke und die Schweiz als Seelenverwandte, welche die gleichen Werte teilen.

Die aktuelle Kampagne «Skoda. Made for Switzerland.» rückt diese Lovestory ins Rampenlicht: Herzstück ist ein TV-Spot, der typische Schweizer Klischees aufgreift und diese mit einer offenen, dynamischen und lebensbejahenden Schweiz kontrastiert.

Dass Skoda für den Schweizer Markt einen eigenen Commercial realisieren konnte, sei nicht selbstverständlich, heisst es in einer Mitteilung vom Montag. Es widerspiegle die Anerkennung des Skoda Konzerns für denerfolgreichen Weg, den die Automarke in der Schweiz eingeschlagen habe.

Massgeschneiderte Auftritte für die verschiedenen Kanäle sind entstanden, vom «Blockbuster» für die Kinoleinwand oder stummen Bannern bis hin zur Microsite.

Die Kampagne startet am 1. Februar in der ganzen Schweiz.

Verantwortlich bei Amag: Markus Kohler (Markenchef Skoda), Jeannine Micheli (Marketingleiterin Skoda), Tamara Werfeli (Werbeleiterin Skoda), Marc Bislin (E-Commerce Manager Skoda). Verantwortlich bei DD COM: Daniel Müri (CCO, Inhaber), Florian Brand (CD), Peter Gehrig (Text), Olivier Kälin (AD), Remo Christen (Leiter Beratung), Lara Cavelti (Junior-Beraterin). Produktion: Shining Pictures. Musik/Komposition: Hans Kennel. Online Umsetzung: The House Agency. Media: Mediacom.
 

Ausgebrochen schön

Allein das Wort «Kunststoffspritzgussbetrieb» verursacht beim Otto Normalverbraucher ein pelziges Gefühl auf der Zunge und einen Knoten im Gehirn. Und nun auch noch Werbung dafür?

Grandios gemeistert hat dieses halsbrecherische Unternehmen die Schweizer Agentur am Flughafen mit ihrer B2B-Anzeigenkampagne für das Schweizer Kunststoffspritzgussunternehmen Lapp Tec; die Kampagne war Teil einer kompletten Marken- und Kommunikationsstrategie.

Die Agentur am Flughafen war bei der Kreation dieser Kampagne mit zwei Herausforderungen konfrontiert: erstens bei potenziellen Geschäftspartnern des Spritzgussunternehmens Interesse für ein sperriges Thema zu wecken, und zweitens die Vielfalt der Produkte zu zeigen, die Lapp Tec herstellt, und das Unternehmen mit diesem Leistungsspektrum im B2B-Markt zu positionieren.

«Als wir den Auftrag bekamen dachten wir: Geil! Dieser Herausforderung stellen wir uns! Wir lieben es, dass die Kunden uns immer wieder ihr Vertrauen für das Lösen komplexer B2B-Problemstellungen schenken. Wo die Lösung nicht auf der Hand liegt und ein bisschen Halligalli oder Schöngeist nicht hilft, fängt bei uns der intellektuelle Spaß an», so Geschäftsführer der Agentur am Flughafen René Eugster.

Für nichts zu schade …

Träger dieser Botschaften wurde ein Ausbruchsraster, wie es jeder von uns aus dem Modellbau, von Playmobil oder Lego kennt. Teile rausbrechen, Auto zusammensetzen, losspielen.

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Der besondere Pfiff dieser Plakatsujets liegt aber darin, dass sie den Betrachter veranlassen, genau hinzuschauen. Die Teile, die hier in einem Raster gezeigt werden, gehören nicht zu einer einzigen Figur oder einem Gegenstand, sondern bilden zusammen das Portfolio des beworbenen Unternehmens – und schon beginnt das Betrachterhirn, die angerissene Geschichte weiterzuspinnen: Was kann man alles im Spritzguss herstellen? Dübel und Mouse, Legostein und Handycover, Autospiegel und Gartenschlauchdüse? Auch meine Sonnenbrille? Unser Fieberthermometer? Und was ist da noch abgebildet? Der Betrachter begibt sich, freiwillig oder unfreiwillig, auf eine kleine Entdeckungsreise durch die Welt des Spritzgusses.

Dass auch Kunststoffteile zu sehen sind, von denen vielleicht selbst mancher Fachmann nicht genau weiß, welche Funktion sie haben könnten, erhöht den Reiz der Sache. Die Frage als Beginn des Dialogs: Und nun noch schnell bei Lapp Tec anrufen. Vielleicht können die auch mein spezielles Kabeldurchführungssystem spritzen …? Der Copytext pointiert noch einmal: Spritzguss ist für nichts zu schade und für alles zu gebrauchen. Worauf also warten wir noch?

… und für alles zu haben

Die Agentur am Flughafen hat ein sperriges Thema auf seinen Kern eingedampft und in sogar für Laien ansprechender, unterhaltsamer Weise in Form gespritzt. «Wir versuchen komplizierte, auf den ersten Blick langweilige, technische Zusammenhänge immer wieder auf einfache Weise zu dramatisieren. Die Anzeigenkampagne war Teil einer gesamten Marken- und Kommunikationsstrategie für Lapp Tec, was die Komplexität und die Vernetzung noch erhöhte», so Eugster.

Der Betrachter spürt, dass sich die Kreativen bei dieser Arbeit mit Leidenschaft ins Thema versenkt haben, um das Beste für ihren Auftraggeber herauszuholen. Und siehe da: Plötzlich macht Spritzguss Spaß. «Die Zusammenarbeit mit Lapp Tec ist sehr konstruktiv, wie es sich für prozessorientierte Leute mit technischer Herkunft gehört. Wir arbeiten auch zukünftig mit Lapp Tec zusammen, was uns mindestens so freut wie die Bestätigung, dass unsere Arbeit auch von Fachgremien anerkannt wird», freut sich René Eugster.

Dass in den beiden Ausbruchsrastern ausschließlich Plastikteile in den Hausfarben von Lapp Tec gezeigt werden, ist ein feines, aber wichtiges Detail. Denn die farbliche Harmonie der Sujets unterstützt das Branding des Unternehmens und verleiht dem ohnehin schon pfiffigen Inseratesujet trotz seines technischen Inhalts eine klare Ästhetik.

Viel zu schade für eine B2B-Kampagne. Und ausgebrochen schön.

Anne-Friederike Heinrich, Chefredaktorin Werbewoche

Die B2B-Kampagne der Agentur am Flughafen wurde am «Jahr der Werbung 2016» in Berlin mit dem bronzenen Megaphon ausgezeichnet. Eingereicht wurden 416 Arbeiten aus Deutschlang, Österreich und der Schweiz.

Die ury setzt sich zusammen aus Auftraggebern, Kreativen und Strategen aus Agenturen sowie Redakteuren von Medien und Fachmedien. Die Schweiz wird durch Werbewoche-Chefredakteurin Anne-Friederike Heinrich vertreten.

Alle ausgewählten und ausgezeichneten Arbeiten werden im Buch «Jahr der Werbung 2016» publiziert, das im April im Econ-Verlag erscheinen wird.
 

Zu guter Letzt: Dicke beim Yoga

Dieses Video einer attraktiven fülligen Yogi will mit Vorurteilen gegenüber Übergewichtigen im Sportstudio aufräumen.

Füllige Frauens sollten kein Yoga machen. Sie haben keine Balance. Sie schwitzen stark und rutschen aus. Jeder fühlt sich unwohl in ihrer Umgebung. Mit solchen Vorurteilen, denen mollige Menschen angeblich im Yogastudio begegnen sollen, räumt dieses Video auf – und stösst damit auf Begeisterung im Netz.

Blödsinn, finden aber auch ganz viele, die sich das Video auf Youtube angesehen haben. Es gibt nicht wirklich Menschen, die so etwas sagen. Im Yogastudio geht es genau nicht darum, wie jemand aussieht. 

Sie sollten sich einmal diesen denkwürdigen Spot von Amazon zu Gemüte führen. (sis)

 

Für Zürcher Löhne in Zürcher Firmen

Spinas Civil Voices verantwortet die Kampagne für die Lohndumping-Initiative, die Ende Februar vors Zürcher Volk kommt.

Es gibt sie leider zuhauf, beklagen die Initianten: Arbeiterinnen und Arbeiter, die für weniger als zehn Franken pro Stunde schuften müssen. Meist würden sie von windigen Firmen aus dem Ausland geholt und dann temporär zu einem Hungerlohn ausgebeutet.

Lohndumping sei ein riesen Ärger, sowohl für die betroffenen Arbeiter als auch für alle Firmen, die ihre Leute fair bezahlen, heisst es einer Mitteilung vom Montag. Damit der Kanton Zürich endlich konsequent gegen schwarze Schafe vorgehen könne, kommt am 28. Februar 2016 die Lohndumping-Initiative vors Zürcher Volk.

Für ein Ja an der Urne macht sich das Arbeitgeber-Komitee «Stopp Lohndumping» stark. Das Komitee hat darum die Werbeagentur Spinas Civil Voices mit der Kreation einer Plakatkampagne betraut. Die drei verschiedenen Sujets, die klipp und klar kommunizieren, was Sache ist, werden im Vorfeld der Abstimmung im ganzen Kanton zu sehen sein.

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Verantwortlich beim Arbeitgeber-Komitee «Stopp Lohndumping»: Lorenz Keller, Nico Caduff. Verantwortlich bei Spinas Civil Voices: Matthias Freuler und Stephan Huwiler (Kreation), Hannes Aeschlimann (Grafik), Gaby Füchslin (Beratung), S & K (Fotografie).
 

WHO will höhere Altersfreigabe für Filme mit Raucher-Szenen

Um Kinder und Jugendliche besser vor der Verlockung durch Zigaretten zu schützen, fordert die Weltgesundheitsorganisation (WHO) die Heraufsetzung der Altersfreigabe für Filme mit rauchenden Schauspielern.

Untersuchungen in den USA hätten ergeben, dass solche Filme 37 Prozent der neuen jungen Raucher dazu bewegten, zur Zigarette zu greifen, erklärt die WHO in ihrem in der Nacht zum Montag vorgelegten «Smoke-free Movies Report».

«Rauchen in Filmen kann wie starke Werbung für Tabakprodukte wirken», sagte der zuständige WHO-Direktor Douglas Bettcher. Angesichts von Werbeverboten und Verkaufsauflagen seien Filme in Kino, Fernsehen und Internet eine der letzten Möglichkeiten, Millionen von Menschen Bildern von Rauchenden und von Tabakprodukten vorzusetzen.

In 36 Prozent aller für Jugendliche freigegebenen Hollywood-Filme des Jahres 2014 sei geraucht worden, insgesamt sogar in 44 Prozent. Im selben Jahr könnten allein in den USA nach Schätzung der US-Gesundheitsbehörde CDC sechs Millionen junge Menschen durch Filme zum Rauchen verleitet worden sein. Rund zwei Millionen von ihnen könnten an tabakbedingten Krankheiten sterben.

Neben höheren Altersfreigaben für «Raucher-Filme» solle den Studios laut WHO verboten werden, reale Zigarettenmarken zu zeigen. Vor Filmen mit Raucher- Szenen müsse «starke Anti-Rauch-Werbung» Pflicht werden. (SDA)
 

Marr wird Vice President Product and Marketing bei Adello

Vanessa Marr, bisher Country Manager Microsoft Advertising Schweiz, wechselt per 1. März 2016 zu Adello. In der neu geschaffenen Position als Vice President Product and Marketing wird Marr von Zürich aus die globale Produkt- und Marketingstrategie definieren.

In dieser Rolle wird Marr auf Gruppenstufe Teil des Management Teams und rapportiert direkt an den CEO Mark Forster.

«Adello vermochte während der letzten Jahre die programmatische Technologie im Bereich Mobile Advertising stetig weiter zu entwickeln und sich erfolgreich auf der globalen Bühne mit zahlreichen Auszeichnungen zu behaupten. In einer nächsten entscheidenden Phase konzentriert sich Adello nun verstärkt auf die datenbasierte Produktentwicklung und damit einer noch höheren Kunden- und Endnutzer Zufriedenheit. Mit Vanessa Marr gewinnen wir eine erfahrene Leaderfigur, welche sich durch ein grosses Fachwissen in den Kernbereichen Digital Media, User Research & Analytics, Programmatic Advertising sowie Product Marketing auszeichnet. Dank ihrer zusätzlichen Führungs- und Umsetzungskompetenz ist Marr für diese zentrale Rolle bei Adello ideal», so Adello-CEO Mark Forster.

Vanessa Marr über den Wechsel zu Adello: «Ich konnte die rasche Entwicklung von Adello in den letzten Jahren aus verschiedenen Perspektiven beobachten und bin von der führenden Technologie, dem professionellen Team und der Globalen Ambition fasziniert. Ich freue mich sehr, in meiner neuen Funktion als VP Product and Marketing nun ebenfalls Teil dieses Teams zu werden und eine bedeutende Rolle in der Weiterentwicklung von Adello spielen zu können.»

Vanessa Marr verfügt über 14 Jahre Erfahrung in der Marketing- und Kommunikationsbranche, kam 2009 zu Microsoft und durchlief dort verschiedene Consumer Marketing und Business Operations-Funktionen bis sie Ende 2014 Country Manager von Microsoft Advertising wurde. Davor war sie bei Goldbach Audience für die Markt-Media-Forschung und Kommunikation verantwortlich. Marr hat einen Masterabschluss in Publizistik und Soziologie der Universität Zürich.
 

Zu guter Letzt: Wenn der Verstand in die Luft fliegt

Old Spice hat ein neues Testimonial: Der «Legendary Man». Terry Crews ist aber noch nicht Geschichte – auf Youtube ist er auch 2015 in den Top10.

Angeführt unter Anderen vom Edeka-Weihnachtsspot «heimkommen», dem BVG-Spot «is mir egal», liegt Old Spice immerhin noch auf Platz 10 der meistgesehenen Yotube-Videoanzeigen Deutschlands – und das mit einem Spot, der schon einige Jahre auf dem Buckel hat. (uma)

 

https://www.youtube.com/watch?v=obo-a6WJtEE

Neuerungen beim Satellitenempfang für SRG TV-Programme

Der Schalttag ist Umschalttag: Ab 29. Februar 2016 verbreitet die SRG ihre Fernsehprogramme über Satellit ausschliesslich in hochauflösender Qualität (HD).

Zudem versieht die SRG das TV-Programm SRF info HD mit dem Smart-TV-Service SRF+. Ebenfalls neu ab diesem Datum bietet die SRG alle Regionaljournale von Radio SRF 1 über Satellit an. Dies schreibt die SRG in einer Pressemitteilung auf Presseportal.ch.

Man habe den Umstieg von Standardqualität SD (Standard Definition) auf hochauflösende Qualität HD (High Definition) von langer Hand vorbereitet: Von 2007 bis 2012 bot sie zunächst das TV-Programm HD Suisse an, und seit 29. Februar 2012 verbreitet sie alle TV-Programme parallel zu SD- auch in HD-Qualität. Dieser kostenintensive Parallelbetrieb wird nun eingestellt.

Mehr Programmvielfalt über Satellit

Zeitgleich mit dem Wechsel von SD zu HD ergänzt die SRG das TV-Programm SRF info HD für den Satellitenempfang mit dem Service SRF+. Dabei handelt es sich um das Smart-TV-Angebot von SRF, mit dem sich Zusatzinformationen zu Programm und Sendungen auf dem Bildschirm einblenden lassen. Zudem schaltet die SRG alle Regionaljournale von Radio SRF 1 neu auf Satellit auf. Damit können die Regionaljournale in ganz Europa und bis nach Nordafrika gehört werden.

Sendersuchlauf bei Haushalten mit Satellitenempfang Etwa zehn Prozent aller Schweizer Haushalte empfangen Fernseh- und Radioprogramme über Satellit. Ein Teil dieser Haushalte muss nach dem 29. Februar 2016 einen Sendersuchlauf durchführen, um das komplette Fernseh- und Radioangebot der SRG weiter konsumieren zu können. Wenn ein Empfangsgerät (TV, Decoder, Set-Top-Box) noch nicht HD- und DVB-S2-tauglich ist, wird empfohlen, sich an den Fachhandel zu wenden und die Empfangstechnik entsprechend aufzurüsten. Kostengünstige Empfänger sind unter 100 Franken erhältlich.

Nichts ändert sich für Haushalte, welche die SRG-Programme in SD-Qualität über Antenne (DVB-T), Kabel (DVB-C), Internet (Streaming) oder Digital-TV-Box empfangen. Nicht ausgeschlossen ist jedoch, dass einzelne Anbieter ihre Netze im gleichen Zeitraum umstellen.
Gerätetest und Hotline Betroffene Nutzer von Satellitenempfang sehen seit Dezember 2015 bei den SRG-Fernsehprogrammen auf ihrem Bildschirm eine Laufschrift, die auf den Wechsel aufmerksam macht. Auf www.hd-switch.ch kann getestet werden, ob ein Empfangsgerät nach dem Umschalttag weiter nutzbar ist.

Für Fragen zum Satellitenempfang betreibt das SRG-Kundencenter eine Hotline. Telefon: 0848 88 55 33 (Lokaltarif) E-Mail: [email protected] Internet: www.hd-switch.ch
 

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