Swiss Sponsorship Award 2016 geht an Bank Coop

2015 war die Bank Coop erstmals Presenting Partner des Pink Ribbon Charity Walks. Dieses Sponsoring-Engagement ist nun mit dem ersten Platz des Swiss Sponsorship Awards 2016 in der Kategorie Gesellschaft ausgezeichnet worden.

Damit wurde der Pink Ribbon Charity Walk als beste schweizerische Sponsoring-Kampagne ihrer Kategorie ausgezeichnet. Der Entscheid zu Gunsten der Bank Coop habe insbesondere die definierte Zielgruppe sowie das soziale Engagement im Kampf gegen Brustkrebs gegeben, so die neunköpfige Fachjury in ihrer Begründung.

pinkribbon_teaer_0

Die Jury hat die eingereichten Projekte auf folgende Kriterien bewertet: Originalität, Sponsoringstrategie, erreichte Ziele und Kommunikationsinstrumente.

«Die Auszeichnung mit dem Swiss Sponsorship Award ist eine schöne Anerkennung unseres sozialen Engagements» freut sich CEO Hanspeter Ackermann. Um ein klares Zeichen der Solidarität zu setzen, war er selbst am Pink Ribbon Charity Walk 2015. Auch dieses Jahr möchte er dabei sein, wenn am 4. September 2016 der neunte Walk im Stadion Letzigrund in Zürich stattfindet. Die Bank Coop ist auch dann wieder Presenting Partner. Das Engagement mit dem Pink Ribbon Charity Walk ist für die nächsten drei Jahre ausgelegt.

pinkribbon

Anmeldung und weitere Infos hier.
 

Zu guter Letzt: Indien verbietet Facebooks kostenlosen Internet-Service

Facebook versuchte seit Monaten, mit einer gross angelegten Kampagne sein Angebot für Gratis-Zugänge zum Netz in Indien zu retten. Doch die Telekom-Regulierer verboten jegliche Ausnahmen für einzelne Online-Services.

Indische Behörden haben das Facebook-Projekt für den kostenlosen Zugang zu einigen Online-Diensten einen Riegel vorgeschoben. Die Regulierer untersagten Telekom-Anbietern grundsätzlich Ausnahmeregelungen für einzelne Services. Davon ist auch Facebooks Angebot «Free Basics» betroffen, das neben dem weltgrössten Online-Netzwerk auch Zugang zu einigen Bildungs-, Gesundheits- und Job-Diensten bot. Andere Netz-Angebote waren über «Free Basic» nicht erreichbar.

Die Branchenaufsicht TRAI verwies am Montag auf eine strikte Umsetzung der Regeln zur sogenannten Netzneutralität, nach denen alle Daten in den Netzen gleich behandelt werden müssen.

Für Facebook ist es eine schmerzhafte Niederlage – der US-Konzern hatte in den vergangenen Wochen angesichts des drohenden Verbots eine massive PR-Kampagne in dem Land gefahren und Nutzer aufgerufen, sich für «Free Basics» stark zu machen.

Der Service ist Teil der von Facebook-Gründer Mark Zuckerberg ins Leben gerufenen Initiative Internet.org, die Milliarden Menschen ins Internet bringen soll. Dafür sollen unter anderem Drohnen mit Antennen in entlegenen Gebieten eingesetzt werden.

Facebook ist auf neue Internet-Nutzer aus Entwicklungs- und Schwellenländern angewiesen, um weiterhin schnell zu wachsen. Er hoffe auf fünf Milliarden Mitglieder zum Jahr 2030, sagte Zuckerberg jüngst bei einem Auftritt. Aktuell hat das Netzwerk rund 1,6 Milliarden Nutzer. (SDA/uma)
 

Clear Channel: Digitale Aussenwerbung in Zürich gestartet

Anfang Februar nahm Clear Channel die zehn neuen digitalen Premium-Screens, platziert an Top- Standorten in der Stadt Zürich, in Betrieb.

Anlässlich eines Events konnten die Gäste von Clear Channel die kürzlich in Betrieb genommenen digitalen Premium-Screens in der Stadt Zürich erleben: Mit dem Züri-Partytram ging es auf eine Rundfahrt vom Bellevue über den Bahnhofquai bis hin zum Escher-Wyss-Platz.

Jürg Rötheli, Vice President Central Europe und CEO von Clear Channel Schweiz, zeigte sich am Anlass sehr erfreut: «Clear Channel hat sich klar zum Ziel gesetzt, ihren Kunden ein digitales Premium-Angebot unterbreiten zu können und dieses laufend zu erweitern. Mit unseren neuen erstklassigen Screens in Zürich bekennen wir uns zur digitalen Zukunft des Out-of- Home-Marktes in der Schweiz. Dass wir ein solches Produkt in Zürich unseren Kunden exklusiv anbieten können, freut mich besonders.»

Jung von Matt/Limmat: «Die Post ist dort, wo die Menschen sind»

In neuen TV-Spots erlebt Bastian Baker, wo und wie innovativ die Post heute ist.

Die Erlebniskampagne, bei der Bastian Baker sämtliche Post-Dienstleistungen ausprobiert und demonstriert, geht auch nach Abschluss der komplett ausverkauften Konzerttour weiter.

In zwei neuen TV-Spots beweist die Post Baker, wie innovativ und nah bei den Kunden sie heute ist. Manchmal ist sie sogar zu innovativ für Baker: Sein neuer Instrumentenwunsch wird von der Band nicht unterstützt und gleich in der Post-Agentur im Quartierladen wieder korrigiert. Und das Gratis-WiFi im Postauto nutzt Baker intensiv – zu intensiv für den Geschmack des Chauffeurs.

Mit der von Jung von Matt/Limmat konzipierten Kampagne macht die Post ihre Dienstleistungen an der Schnittstelle zwischen digitaler und physischer Welt erlebbar und zeigt damit ihre unzähligen neuen Zugangspunkte für Post-Kunden auf.

https://www.youtube.com/watch?v=IznDNhPJbd8

https://www.youtube.com/watch?v=LwUitgdMK2w

 

Verantwortlich bei der Schweizerischen Post: Marco Imboden (Leiter Kommunikation), Anke Mosbacher (Leiterin Marketing Kommunikation und Markenführung), Monica Miraldi (Leiterin Marketing Kommunikation Services), Raphaela Brühlmeier (Fachspezialistin Werbung). Verantwortlich bei Jung von Matt: Alexander Jaggy (Executive Creative Direction), Rob Hartmann, Andy Lusti (Creative Direction), Samuel Wicki, Daniel Gremli, (Text), David Hanselmann, Matthias Fürst (Art Direction), Nathalie Brogli (Grafik), Marco Zimmerli (Creative Direction Digital), Matthias Städeli, Marco Dettling, Monika Arnold, Roman Mösli (Beratung), Stefan Naef (Strategie), Sarida Bossoni, Deborah Herzig (Art Buying). Verantwortlich bei Eqal: Lea Rindlisbacher (Produktion), Michael Fueter (Regie), Hastings (Ton).

Woz-LeserInnen lösen Kreuzworträtsel anders

Leo Burnett hat für die Wochenzeitung eine neue Imagekampagne lanciert, unter dem Slogan: «Wer sich seine eigene Meinung bilden will, liest die WOZ».

Als unabhängiger Medientitel beleuchtet die linke Wochenzeitung Woche für Woche politische, wirtschaftliche sowie gesellschaftliche Themen, fern vom Einheitsbrei der Schweizer Medien, so die Agentur in einer Mitteilung. So leisten sich die Woz-LeserInnen sogar beim Ausfüllen von Kreuzworträtseln ihre eigene Meinung – zu sehen in der neuen Imagekampagne, entwickelt von Leo Burnett Schweiz.

Die Kampagne läuft seit Dezember 2015 und kommt in Form von Inseraten, E-Boards sowie kurzen Kinospots zum Einsatz.

Anz_a
Anz_WOZ_b_0
Anz_WOZ_c
Anz_WOZ_d

Verantwortlich bei Woz: Claudia Gillardon, Camille Roseau (Marketing). Verantwortlich bei Leo Burnett Schweiz: David Hugentobler, Pedro Moosmann (Kreation), David Fischer, Pablo Schencke (CD), Martin Stulz (ECD), Fernando Gort (Beratung), Suzana Kovacevic (Agency Producer), Jovica Radisavljevic (Regie), Aron Marty (Kamera).

 

Neuer Chief Sales Officer Ringier Publishing

Ringier Publishing erhält einen neuen Chief Sales Officer: Arne Bergmann, 44, wird die neue Position am 1. April 2016 antreten. Innerhalb der neuen, geplanten gemeinsamen Vermarktungsorganisation von Ringier, der SRG und Swisscom wird Bergmann dieselbe Position einnehmen.

Arne Bergmann ist Managing Director Marketing Zeitungen und zuvor seit Oktober 2013 Managing Director Marketing & Sales bei der Medien-Vermarktungsorganisation Media Impact des Verlagshauses Axel Springer und der Funke Mediengruppe. Davor war er während vier Jahren General Manager Marketing Zeitschriften bei Axel Springer. Arne Bergmann begann seine Laufbahn als Verlagsfachmann beim Burda-Verlag, wurde 2000 Anzeigenverkaufsleiter beim Focus Magazin Verlag und wechselte 2003 als Verkaufsleiter Werbevermarktung zur Premiere Fernsehen GmbH, wurde dort Director Advertising Sales, Vice President Media Solutions und 2007 schliesslich Geschäftsführer Premium Media Solutions, einer Tochtergesellschaft von Premiere Fernsehen.

Arne Bergmann übernimmt seine neue Funktion als Chief Sales Officer CSO bei Ringier Publishing am 1. April 2016. Damit ist er mit seinem Team verantwortlich für die Vermarktung aller Zeitungen und Zeitschriften von Ringier Schweiz sowie Axel Springer Schweiz, inklusive deren digitalen Plattformen. Bergmann tritt die Nachfolge von Thomas Passen an.
 
Innerhalb der neuen, geplanten Vermarktungsorganisation von Ringier, der SRG und Swisscom wird Arne Bergmann die Position des Chief Sales Officers einnehmen und dort Mitglied der Geschäftsleitung unter der Leitung von CEO Martin Schneider. Als CSO wird Bergmann den Werbeverkauf sämtlicher Inventare leiten, die vom geplanten JV vermarktet werden.

Neue Leitung bei Xing Schweiz

Xing Schweiz treibt den Ausbau des eigenen Teams weiter voran. Ab sofort leitet die langjährige Journalistin Yvonne Zurbrügg die Kommunikation des sozialen Netzwerks für berufliche Kontakte in der Schweiz.

Die 31-Jährige war zuletzt Chefredaktorin bei Women in Business. Yvonne Zurbrügg stiess per Anfang Februar zum in Zürich ansässigen Xing-Team und wird künftig die Entwicklung und Umsetzung einer auf die Schweiz ausgerichteten Content-Strategie über eigene und fremde Kanäle verantworten. Dies beinhaltet neben der Entwicklung eigener Inhalte auch die Zusammenarbeit mit lokalen Partnern sowie die Einbindung von Inhalten aus bestehenden Xing-Formaten.

yvonne

Yvonne Zurbrügg verfügt über breite Kommunikations- und Redaktionserfahrung. Zuletzt arbeitete sie als Chefredaktorin beim Schweizer Magazin Women in Business und moderierte die Podiumsdiskussions-Reihe Women’s Talk. Davor war sie Beraterin für Unternehmenskommunikation bei der Contract Media AG und vorher stellvertretende Unterhaltungschefin bei der Schweizer Illustrierten. Am Anfang ihrer 12-jährigen Journalistenlaufbahn standen Redaktionsjobs bei Tamedia und Gossweiler Media.

Nachdem Xing Schweiz Anfang Jahr Sabina Neuhaus als Marketingverantwortliche an Bord geholt hat, verzeichnet das von Xing Schweiz Geschäftsführer René Maeder geleitete Team jetzt einen weiteren wichtigen Neuzugang zur Stärkung der lokalen Präsenz. Dazu René Maeder: «Wir freuen uns, mit Yvonne Zurbrügg unsere lokale Medien- und Kommunikationskompetenz entscheidend stärken zu können. Als Kommunikationsverantwortliche wird sie eine entscheidende Rolle dabei spielen, Schweizer Arbeitnehmern, Arbeitgebern, Selbstständigen, Startup-Gründern und Recruitern die vielfältigen Nutzen von Xing näherzubringen.»

 

Die Magie liegt in den Details

Auf den ersten Blick ist Dearzurich.com eine Liebeserklärung an Zürich. Doch dahinter steht mehr als eine Hommage an die Heimatstadt der Digitalagentur Y7K.

Im vergangenen Sommer fegte eine Hitzewelle nach der anderen über die Limmatstadt hinweg. Man zog sich zurück an Orte der Abkühlung; ein wenig Schatten und etwas zu trinken, mehr brauchte man nicht. Es geschah während einem Spaziergang durch die glimmenden Stassen, als den Jungs von Y7K klar wurde: Zürich ist eine wunderbare Stadt, doch die wahre Schönheit liegt in ihren Details verborgen. Im Alltag merken wir vor lauter Geschäftigkeit davon jedoch wenig.

Letzte Woche ist Dearzurich.com live gegangen. Auf der Webseite findet man sich nach dem Zufallsprinzip an 25 verschiedenen Orten der Zwinglistadt wieder. Realisiert wurden die Filmaufnahmen von Y7K in Zusammenarbeit mit dem Regisseur Tobias Kubli. Sie fangen die Stimmung in der Stadt, an einem dieser heissen Sommertagen, ein. Ruben Feurer von Y7K erklärt: «Es soll das Gefühl einer spontanen Erkundungstour vermitteln, wo man nie genau weiss, mit welchen Überraschungen die nächste Ecke aufwartet…»

dearzurich-switzerland-de

Y7K hofft, dass mehr Menschen ihre eigene Stadt neu entdecken. Die Webseite ist ein persönliches Projekt und nicht als Reiseführer oder Empfehlung für Orte in Zürich gedacht. Es führen deshalb ausser GPS-Koordinaten auch keine Informationen zu den gezeigten Orten. Wecken Sie Ihre innere Entdeckerin und schlagen Sie einmal einen neuen Weg ein. Wer weiss, was Sie dort alles finden werden.

Verantwortlich bei Y7K: Samuel Alder, Ruben Feurer, Robert Krieg, Yves Sinka, Joris Noordermeer (Website & Concept). Film: Tobias Kubli. Music: Melodiesinfonie. Sound-Design: Corsin Bader. Lettering: Pascal Fierz

 

Christoph Glaus wird Mediensprecher Digital & Telecom

Der Schweizer Internet-Vergleichsdienst comparis.ch entwickelt seinen Telecom-Bereich weiter und hat dafür Christoph Glaus als neuen Mediensprecher Digital & Telecom an Bord geholt.

Der 29-Jährige übernimmt in der Redaktion per sofort die Kommunikationsarbeit und mediale Repräsentation rund um die Themenwelt Digital & Telekommunikation. «Wir werden den bisherigen Telecom-Bereich zu einer Content-Plattform für alle Themen aus dem digitalen Raum ausbauen, in dem der klassische Tarif-Vergleich nach wie vor eine wichtige Rolle spielen wird», erklärt Comparis-CEO Paul Kummer die Strategie. «Wir sehen grosses Potenzial in der Kombination unserer klassischen Vergleichsfunktionen mit crossmedialen Inhalten aus dem sehr dynamischen und breit angelegten Digitalbereich.»

Christoph Glaus war nach seiner Tätigkeit als Journalist für die Basler Zeitung zuletzt bei Richterich & Partner für die Beratung von internationalen Technologie- und Telco-Unternehmen verantwortlich. «Wir freuen uns, mit Christoph Glaus einen Mediensprecher gefunden zu haben, der technisches Know-how und Kommunikationsstärke vereint sowie den Markt und die verschiedenen Player der Branche bestens kennt», sagt Paul Kummer.

Ralf Beyeler, bisheriger Telecom-Experte von Comparis, verlässt das Unternehmen nach fast 14 Jahren per Ende März, um sich neuen beruflichen Herausforderungen zu widmen. Seine Einschätzungen des volatilen Telco-Umfelds wurden von Journalisten stets geschätzt und verschafften ihm den Ruf eines profunden Telecom-Experten. «Ralf Beyeler hat den Telecom-Bereich bei comparis.ch aufgebaut und mit seiner Expertise die Marke stark mitgeprägt. Wir bedanken uns bei Ralf Beyeler für seinen grossen Einsatz und

Ricola: schwächelt Neupositionierung der Marke?

«Die Ricola-Kampagne «Chrüterchraft » funktioniert nicht», schreibt der Sonntag. Zumindest ist die Chrüterkraft-Euphorie in den letzten drei Jahren merklich zurückgegangen.

Drei Jahre ist’s her, seit der «Wer hat‘s erfunden»-Mann dem typischen Ricola-Ruf vorausging. Stattdessen sollten Menschen weltweit mit dem Wort «Chrüterchraft» vertraut werden. Ganz so euphorisch klinge es heute nicht mehr, so der Sonntag. Ricola krebse still und heimlich zurück.

«Die Verankerung des Kunstwortes Chrüterchraft ist nicht unser primäres Ziel, sondern vielmehr die Stärkung der Wahrnehmung der Kräuter durch den Konsumenten», relativiert Ricola-Sprecherin Linda Hufschmid die früheren Absichten. Man müsse die Performance der Kampagne einfach unterschiedlich beurteilen: Italien funktioniere sie sehr gut, in Thailand weniger.

Tatsächlich hält Ricola an der Chrüterchraft-Strategie fest. Das bisher für den Kräuterzucker charakteristische Gelb wird wieder öfter durch Grün ersetzt – passend zum Kräuter-Claim. Besonders auf der Website sei dies ersichtlich, schreibt der Sontag weiter. Wie ein Insider gegenüber dem Sonntag verlauten lässt, sei dieser Schritt intern über längere Zeit höchst umstritten gewesen. Die Besitzerfamilie hätte trotz «Chrüterchraft» am dominanten Gelbauftritt festhalten wollen.

Die charakteristische gelbe Verpackung soll aber bleiben, wie Hufschmid gegenüber dem Sonntag weiter sagt. Grüner werde es hingegen auf der Website. (uma/Sonntag)

Zu guter Letzt: 17 Tonnen Eis auf der A5

Fährt ein 17-Tonnen-Eisgletscher über die A 5… Alles dreht sich um die Frage: Wie schwer genau ist der Eisriese, wieviel ist seit dem Vortag weggeschmolzen?

Mit einem gigantischen Eisblock tourt Radio Regenbogen ab Mittwoch, 10. Februar durch Baden und die Pfalz. Gerade bekommt das eisige Kunstwerk seinen letzten Schliff bei einer Spezialfirma nahe München, am Sonntag und Fastnachtsdienstag stellt Radio Regenbogen das kalte Ungetüm auf den Fasnachtsumzügen in Ludwigshafen und Karlsruhe vor. Wer die Frage beantwortet: «Wie schwer genau ist der Eisriese, wieviel ist seit dem Vortag weggeschmolzen?», gewinnt bis zu 10.000 Euro jeden Morgen.

Der Radio Regenbogen Gletscher tourt in den kommenden Wochen durch Baden und die Pfahlz. Er thront wie eine Diva auf der Show-Bühne, begleitet von einer extravaganten Show aus Licht, heissen Sounds und kniffligen Quizfragen für das Publikum. Doch wieso eigentlich?

Rund 17 Tonnen wird der Radio Regenbogen Gletscher zu Beginn seiner Tour wiegen – ab dann wissen nur die Wetterfrösche, was dem Gletscher-Eis blüht. Zuhörer des Radiosenders können sich täglich zwischen 12.00 und 15.00 Uhr vor Ort an einer der 20 Stationen ein genaues Bild von dem Eis-Ungetüm machen und sich dann festlegen: Wie schwer wird der Radio Regenbogen Gletscher am nächsten Morgen um 7.00 Uhr sein, wenn die Digital-Waage sein genaues Gewicht misst? Tipp können direkt vor Ort oder im Internet auf Regenbogen.de abgegeben werden.

Unbenannt

Wo der 40-Tonner mit dem immer leichter werdenden Radio Regenbogen Gletscher Halt macht erfährt der Zuhörer täglich im Programm von Radio Regenbogen und auf Regenbogen.de. Der Gletscher wurde mit Strom aus Photovoltaik hergestellt, der Lkw fährt mit Biodiesel. (uma)
 

Berner Oberland Medien bauen 4,5 Stellen ab

Ab 1. Juni legen die Zeitungen Thuner Tagblatt und Berner Oberländer ihre Redaktionen teilweise zusammen. Dies führt zu einem Abbau von 4,5 Stellen.

Die Oberland Medien, die zu 50 Prozent Tamedia gehört, begründet den Schritt mit sinkenden Auflagen und tieferen Anzeigenerträgen. Geschäftsführer Konrad Maurer bestätigte am Freitag eine entsprechende Mitteilung des Journalistenverbandes Impressum. Von einer Ausdünnung der Medienvielfalt, wie Impressum schreibt, könne aber keine Rede sein, betonte Maurer gegenüber der Nachrichtenagentur SDA. «Wir werden annähernd das gleiche Produkt anbieten.»

Neu soll sich die Redaktion in Interlaken ausschliesslich um die Berichterstattung über das östliche Oberland kümmern. Die Abdeckung des westlichen Oberlandes erfolge neu von Thun aus. Dies ermögliche Einsparungen bei den Dienstschichten. 130 der 450 Stellenprozente betreffen die Streichung des Sekretariates in Interlaken.

Für die Betroffenen soll der Standard-Sozialplan von Tamedia zur Anwendung kommen. Maurer geht davon aus, dass 160 Stellenprozente durch freiwillige Pensenreduktionen abgebaut werden können.

Bereits seit Januar 2016 werden die beiden Titel von einem gemeinsamen Chefredaktor geführt. Der 45-jährige Stefan Geissbühler leitete zuvor das Thuner Tagblatt. Den überregionalen Mantelteil beziehen bei-de Blätter von der Berner Zeitung. Die Oberland Medien gehört je zu 50 Prozent Tamedia sowie Schläf-li&Maurer. (SDA)

 

get_footer();