Walker bringt Swiss Music Awards in aller Munde

Unter dem Moto «Music to life» steigen am Freitagabend im Hallenstadion die 9. Swiss Music Awards. Wie bereits letztes Jahr wurde Walker vom Verein Press Play mit dem Gesamtkonzept und dem Markenauftritt beauftragt.

In Zusammenarbeit mit Starfotograf Kristian Schuller entwickelten die Kreativen einen grossflächigen, crossmedialen Auftritt, welcher in den letzten Wochen die verschiedenen Musikstilrichtungen des grössten Schweizer Musikpreises plakativ in aller Munde brachte.

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Verantwortlich bei Press Play: Oliver Rosa, Thom Businger, Anja Diggelmann. Verantwortlich bei Walker: Pius Walker (CD), Sarah Hauenstein (AD), Willi Oberhänsli (Grafik) Cornelia Nünlist (Beratung).

Auftritt für die Forschungsstiftung Propatient

Für die neugegründete Propatient Forschungsstiftung des Universitätsspitals Basel liefert Kreisvier die gesamte Kommunikationslösung: Vom Naming, Branding über das Corporate Design bis hin zur Website.

Propatient fördert patientennahe, interdisziplinäre medizinische Forschung und Innovation am Universitätsspital Basel. Sie setzt damit Impulse für nachhaltige medizinische Entwicklungen und Neuerungen – zum Wohle der Patientinnen und Patienten. Kreisvier hat einen neuen Kommunikationsauftritt inklusive Website für die Stiftung geschaffen.

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Verantwortlich bei Propatient: Caroline Roggo (Geschäftsführerin), Pierre Jaccoud (Stiftungsraspräsident). Verantwortlich bei Kreisvier: Christian Jost (Leiter Beratung), Lukas Gysin (Senior Beratung), Philipp Kropf (Art Direction), Jlonka Diethelm (DTP), Tanja Steiger (Text/Konzept), Thomas Bauer und Pascal Ujak (Digital).

Cartwright wird Geschäftsleitungsmitglied bei Farner

Farner holt Chris Cartwright – aktuell Leiter des Genfer Büros von Burson Marsteller - an Bord. Als Mitglied der Geschäftsleitung wird Cartwright einen neuen Fachbereich für international ausgerichtete Kunden aufbauen und leiten.

Von Lausanne und Genf aus tätig, ergänzt Chris Cartwright die Geschäftsleitung der Agentur und rapportiert an CEO Roman Geiser, wie Farner in einer Mitteilung vom Donnerstag bekannt gibt. In seiner neuen Rolle soll Chris Cartwright das Beratungsangebot für multinationale Unternehmen, internationale Organisationen und Sportverbände weiter ausbauen. Ziel des neuen Fachbereichs Corporate and International sei es, die Expertise der Agentur bei der Umsetzung internationaler Projekte zu stärken und das internationale Netzwerk mit Fleishman Hillard und anderen internationalen Partnern zu ergänzen.

Nach Abschluss seines Sprachstudiums in Englisch und Französisch an der Universität Leeds 1992 war Chris Cartwright für mehrere Agenturen in Grossbritannien und Frankreich tätig. 2008 wechselte er zu Burson Marsteller London und leitete den Bereich Corporate and Crisis sowie auch die Technology-Practice der Agentur für Europe, Middle East and Africa. 2012 wurde er zum Managing Director des Genfer Büros von Burson Marsteller ernannt. Dort betreute er Kunden aus dem Rohstoff-, Finanzdienstleistungs- und Technologiesektor und beriet internationale Organisationen.
 

Ein Lächeln im Gesicht

Sandra Kissling (47) hat vor sechs Jahren eine Vermittlungsagentur für Kindermodels gegründet. Begonnen mit einem Portfolio von 101 Kindern, ist die Plattform Kinderagenturswiss. ch heute zu einem Netzwerk für Werbeagenturen, Filmproduktionen, Fotografen und Firmen angewachsen.

Kinder vermitteln Authentizität – natürlich, emotionsgeladen und fast nicht zu übertreffen. Ausser vielleicht noch vom Jöh-Effekt gewisser Tierfilme. Kinder verhalten sich authentisch vor der Kamera, schauspielern unvoreingenommen und gewöhnen sich enorm schnell ans beobachtende Auge, ohne zu verkrampfen. Oftmals wählen Agenturen die Kindermodels nach ihrer Natürlichkeit aus, wählen Charaktergesichter eher aus als posierende Schönheiten. Dies ist auch Sandra Kissling, Inhaberin der Kinderagenturswiss.ch, aufgefallen. Seit mehreren Jahren bereits beobachtet sie diesen Trend. Das war jedoch nicht der Anlass für die Gründung der Plattform Kinderagenturswiss.ch. Vielmehr entstand die Idee bei der Geburt ihrer Tochter. Als diese noch ein Baby war, bekam Sandra Kissling sehr oft zu hören: «Deine Tochter sieht aus wie ein Baby-Model.» So begann sie sich zu erkundigen nach entsprechenden Agenturen. Nach der Anfrage bei einer Filmproduktion, der sie Fotos schicken sollte, überlegte sie sich: «Wenn ich jetzt ein Foto schicke, sieht das Baby in einem Monat bereits wieder anders aus. Das ist doch auf lange Sicht nicht sinnvoll.» Auf ihrer Suche nach geeigneten Kinderagenturen wuchs auch ihre Sorge um einen guten Datenschutz, da oft die Namen zu den Bildern für alle ersichtlich sind. So gründete sie kurzerhand die Kinderagenturswiss.ch. Gemeinsam mit ihrem Lebens partner gestaltete sie eine Vermittlungsplattform, die sie bis heute immer weiter ausgebaut hat. «Irgendwie wurde uns diese Idee in den Schoss gelegt», sagt sie dazu. Sie hätte jedoch nicht gedacht, dass ein Erfolgsprojekt daraus entstehen würde. «Einfach mal starten», war der Gedanke. Aktuell sind mehrere Hundert Kinder auf der interaktiven Plattform aufgeführt. Die Plattform ist bereits seit sechs Jahren online. «Wir haben inzwischen viele tolle Referenzen», sagt Kissling.

«Kinder sind keine Geldmaschinen»

Ganz wichtig ist Sandra Kissling der Datenschutz. So sieht der anonyme Besucher auf Kinderagenturswiss. ch keine Namen. Registriert man sich jedoch als Firma, überprüft Kissling die Angaben, bevor ein Zugriff auf die Bilder möglich ist. Selbst registrierte Unternehmen und Agenturen sehen keine Adressen oder Familiennamen – lediglich der Vorname mit den nötigen Merkmalen ist dann ersichtlich. Die gesamte Vermittlung der Kinder sowie die Organisation der Termine läuft über die Kinderagentur. In den letzten sechs Jahren hätte sie enorm viele positive Rückmeldungen der Kunden zu den tollen Eltern, deren Kinder sie vermittelt, erhalten. «Das ganze Projekt ist eine Herzenssache, nur so ist eine solche Plattform für mich überhaupt möglich», betont Kissling. So sei der Umgang miteinander eine Freude. Und genau das motiviere sie auch, die Plattform zu betreiben. «Wenn ich einen Auftrag vermitteln kann, erlebe ich die Freude der Kinder selber mit», sagt sie. «Das ist schlussendlich auch meine Motivation, so weiterzumachen.» Die Kinder, die sie vermittelt, seien alle begeistert von ihrer Tätigkeit vor der Kamera. Auf keinen Fall wolle sie Eltern, die ihre eigenen Wünsche den Kindern aufdrängen oder Geld mit den Kindern verdienen wollen. «Kinder sind keine Geldmaschinen», betont Sandra Kissling und wird sehr ernst. «Mir ist enorm wichtig, dass die Kinder Spass haben an dem, was sie tun. Nur so können sie auch mit Freude vor der Kamera stehen und nur so kommen sie auch authentisch rüber.»

«In der Schweiz gibt es sehr viele Kinder-Talente»

In den letzten Jahren ist Kissling aufgefallen, dass die Natürlichkeit der Kinder und ihre Authentizität der Grund ist, warum diese oft für Sujets und Spots gebucht werden. «Darum haben wir auf unserem Portal nur Kinder, die weder geschminkt sind noch zu sehr posieren, sondern in ihrer natürlichen Erscheinung auftreten», so Kissling. So bekomme der Kunde auch einen guten Eindruck, wie das Kind dann wirke, stylen kann man noch immer, wenn nötig. Die Mütter können die Bilder auf der Plattform selber hochladen. «Das sieht dann vielleicht nicht so professionell aus mit Handy-Aufnahmen, weil die Bilder eben nicht bearbeitet sind. «Natürlichkeit ist gefragt, das habe ich schon immer gesagt », freut sich Kissling ehrlich über den Erfolg dieser Einstellung. Denn jedes Kind sei anders und genau diese natürliche Persönlichkeit möchte sie vermitteln. So schreibt sie auf der Plattform: «Jedes Baby oder Kind bis 15 Jahre hat die Chance, entdeckt zu werden, da die Werbeagenturen je nach Auftrag ganz individuelle Gesichter suchen.» Sandra Kissling weiss aus Erfahrung, dass viele Kinder sehr talentiert sind. Daher versucht sie auch immer wieder, auf Kundenanfrage neue Kinder zu vermitteln. «Jedes Kind, das auftreten möchte, sollte auch eine Chance erhalten. In der Schweiz gibt es sehr viele Kinder-Talente», sagt sie überzeugt. Sehr glücklich und auch stolz ist sie unter anderem über zwei Projekte mit Kindern von Kinderagenturswiss. ch, welches sie gemeinsam mit Crunchy Communications realisieren durfte: Migrosmania mit den Kindern Caterina und Morgan, die dabei eine Ballonfahrt machen konnten, sowie das Musikvideo «Oh wie schad» von Baschi. Für dieses Video konnte sie erreichen, dass alle Kinder, die sich beworben hatten, am Casting teilnehmen und den Sänger kennen lernen durften. «Das war so eine Freude, die strahlenden Gesichter der Kinder zu sehen », sagt sie. Schlussendlich ist es genau diese Freude der Kinder, welche sie heute nach sechs Jahren motiviert, weiterzumachen. Wie lange, ist aber nicht klar. Irgendwann möchte sie auswandern, verrät sie. «Doch das liegt noch in weiter Ferne.»

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Selbstständige Mutter

Als Sandra Kissling Kinderagenturswiss.ch startete, hatte sie «null Ahnung von der Werbebranche», sagt sie. Ursprünglich absolvierte sie das KV auf einer Gemeindeverwaltung und war danach viele Jahre als Globetrotter unterwegs. Dazwischen erlebte Kissling diverse Branchen; Hotel, Autohandel, Versicherung, Industrie, führte ein Reisebüro in der Schweiz sowie ein kleines Resort im Sinai, Ägypten. Das hätte ihr immer am meisten Spass gemacht, sich in neue Branchen einzuarbeiten. «Ich brauche immer wieder eine neue Herausforderung», ist sich Kissling bewusst. Sie hätte ursprünglich nie daran gedacht, dass sie sich jemals mit Kindermodels in der Werbe- und Filmbranche selbstständig machen würde. «Durch meine Tochter hat sich das einfach ergeben», sagt sie. Zu Beginn hat Sandra Kissling schlicht immer wieder Eltern im Alltag mit ihrer Geschäftsidee angesprochen und war erstaunt, wie viele Eltern sogleich begeistert davon waren. «Es ist überhaupt nicht selbstverständlich, dass dir eine Mutter spontan ihre E-Mail-Adresse gibt», erklärt sie. Es habe einfach von Anfang an alles sehr gut gepasst. Als sie die ersten 100 Kinder aufgenommen hatte, konnte sie die Plattform starten. Unsicherheiten seitens der Eltern erlebte sie nicht. «Es hat sich tatsächlich ergeben, dass ich viele tolle Eltern gefunden habe, die mir und meinem Projekt vertraut haben», sagt sie. Das sei heute noch so. Lediglich einmal hätte sie in den letzten sechs Jahren eine Zusammenarbeit beenden müssen, da die Einstellung der Mutter einfach nicht mit den ethischen Grundvorstellungen der Agenturleiterin übereingestimmt hätten. Um Kinder und Eltern kennen zu lernen, nimmt Kissling immer wieder an Messen teil. Es bestehe mit allen Familien, die auf Kinderagentur swiss.ch vertreten sind, ein sehr gutes Verhältnis. Gleichzeitig zum Geschäftsaufbau hat Sandra Kissling ihre Tochter grossgezogen. «Ich hatte täglich Dutzende Telefonate mit Werbeagenturen, Filmproduktionen, Firmen und die Kleine immer bei mir», erzählt sie. So habe das Kind aber auch gelernt, eigenständig zu spielen. «Ausserdem war das für mich die beste Gelegenheit, für meine Tochter da zu sein», fügt sie an.

Ursina Maurer

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Strahlende Kinder beim Casting mit Baschi, für das Musikvideo «Oh wie schad». Produziert von Crunchy Communications.

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Beim Dreh für Migrosmania (Produktion Crunchy Communications) durften die Kinder «abheben» und eine Ballonfahrt machen.

Chocolat Frey sorgt für süsse Töne zum Valentinstag

Was gibt es süsseres, als den Valentinstag mit Liebesliedern zu zelebrieren? Deshalb lanciert Leo Burnett im Auftrag von Chocolat Frey das Adoro Lovesong-Quiz mit der singenden Christa Rigozzi.

Auf einer Microsite summt Christa bekannte Liebeslieder, die es zu erraten gilt. Der Catch: Sie hat beim Summen immer eine der unwiderstehlichen Adoro-Kugeln im Mund – was ihr das Summen nicht gerade leichter macht. Den richtigen Song zu erraten ist also nicht ganz so einfach, macht so aber umso mehr Spass. Unter allen, die richtig geraten haben, werden drei romantische Wochenenden in Rom sowie diverse Sofortpreise verlost.

Beworben wird die Promotion mit POS-Massnahmen und Facebook Ads.

Verantwortlich bei Chocolat Frey: Christian Plume (Brand Manager Confiserie). Verantwortlich bei Leo Burnett: Vanessa Mermoud , David Hugentobler (Kreation), David Fischer (CD), Martin Stulz (ECD) Fernando Gort, Tiffany Gaggia (Beratung), Erasmo Palomba (FFF), Shining Pictures (Filmproduktion), Olivier Egli (Regie) Pierluigi Macor (Fotografie), Olai Interactive GmbH (Online).
 

Medien bilden politisches Handeln verzerrt ab

Die Medien bilden die Verantwortung für das politische Handeln bei staatlich-privaten Netzwerken, die öffentliche Aufgaben wahrnehmen, eher verzerrt ab. Dieses Fazit zieht das Zentrum für Demokratie Aarau (ZDA) aus einem Forschungsprojekt.

Die Medien könnten das Demokratiedefizit von staatlich-privaten Netzwerken nicht ausgleichen. Sie würden es im Gegenteil noch verstärken, heisst es in einer Mitteilung des ZDA vom Donnerstag.

Staatliche Akteure würden viel stärker für den Erfolg oder das Scheitern politischer Entscheidungen verantwortlich gemacht – auch dann, wenn eigentlich die nicht- staatlichen Partner für die Umsetzung zuständig seien. Amtsträger seien öffentlich bekannte Personen und hätten einen höheren Nachrichtenwert, heisst es weiter. Das treffe vor allem auf stark kommerziell ausgerichtete Medien zu.

Wenn es schief läuft, sind die Politiker schuld

«Die Medienschaffenden sollten das Handeln von nicht-staatlichen Aufgabenträgern stärker unter die Lupe nehmen, anstatt reflexartig Politiker verantwortlich zu machen, wenn etwas schief läuft», fordert darum ZDA- Direktionspräsident Daniel Kübler in der Medienmitteilung.

Mangelhafte Kontrolle bei Public-Private-Partnerships 

Vom Volk gewählte Regierungen und Parlamente seien demokratisch legitimiert, stellt das Zentrum für Demokratie der Universität Zürich fest. Wenn etwas schief laufe, könnten diese von den Bürgern zur Verantwortung gezogen werden.

Anders verhalte es sich bei gemischten Trägerschaften. Dort arbeite der Staat mit privaten Unternehmen, Nicht- Regierungsorganisationen oder Expertengruppen zusammen. Sie nehmen zu, weil immer häufiger staatliche Aufgaben an Private delegiert werden. Die demokratische Kontrolle in solchen Netzwerken sei mangelhaft. Die Verantwortung sei geteilt und könne bei Fehlleistungen hin- und hergeschoben werden.

Das Forschungsteam untersuchte Entscheidungsprozesse und die Medienberichte über den öffentlichen Verkehr und die Wirtschaftsförderung in acht europäischen Metropolitanräumen inklusive Zürich. (SDA)
 

Clear Channel mit neuem Filialleiter Luzern

Nach der gewonnenen Ausschreibung für den Stadtvertrag Luzern verstärkt Clear Channel das Sales-Team ab März 2016 mit Gregor Eschle als Filialleiter Luzern.

Der Stadtluzerner verfügt laut einer Mitteilung vom Donernstag über langjährige nationale Medienerfahrung und habe sich in dieser Zeit entsprechend weitergebildet. Zuletzt arbeitete er als Leiter Marketing und Verkauf bei Publica Data in Zürich und Bern.

Clear Channel Schweiz übernimmt die Plakatstellen der Stadt Luzern am 1. Juli 2016 und bewirtschaftet diese für acht Jahre. Die Plakatstellen können ab sofort bei Clear Channel Schweiz gebucht werden, wie das Unternehmen bekannt gibt. Im Sommer 2016 werden zudem zwei digitale Plakatstellen (Cityplanstellen) als Pilotversuch auf dem Bahnhof und dem Löwenplatz aufgestellt. Damit soll laut Clear Channel die städtebauliche Integration von digitaler Werbung getestet werden. Verläuft der Pilotversuch erfolgreich, sollen an weiteren Standorten digitale Werbeplattformen realisiert werden. 

Scholz & Friends Schweiz mit neuer Spitze

Tobias Händler wird mit Wirkung zum 15. Februar neuer CEO bei Scholz & Friends Schweiz. Er folgt auf Martin Samsel, der die Agentur nach vier Jahren als CEO auf eigenen Wunsch verlässt.

Tobias Händler kommt von der Sunrise Communications, wo er seit 2013 in der Funktion des Head of Brand Strategy and Marketing Communications tätig war. Mit Händler kehrt ein alter Bekannter zu Scholz & Friends zurück. Von 2007 bis 2011 kümmerte er sich in Berlin, Hamburg und Zürich um das Business Development von Scholz & Friends. Gemeinsam mit dem Schweizer Management-Team um Lukas Frei und Fabian Röthlisberger werde er die Positionierung von Scholz & Friends Schweiz als strategisch und kreativ hochklassige Agentur für Markenkommunikation weiter ausbauen, wie es in einer Mitteilung vom Mittwoch heisst.

Martin Samsel führte Scholz & Friends Schweiz seit 2012. Er schaffte es, die Agentur im Schweizer Markt neu zu positionieren, qualitativ stetig voranzutreiben und so fest zu etablieren. Zuletzt konnte man sich über zahlreiche neu gewonnene Kunden freuen, wie etwa Charles Vögele, Digitalradio/DAB+, Localsearch.ch, Radio SRF 1 und UPC Cablecom.

Frank-Michael Schmidt, CEO der Scholz & Friends Group: «Martin Samsel hat mit viel Leidenschaft und Einsatz die Agentur neu formiert und zu einer festen Grösse im Schweizer Agenturmarkt entwickelt. Dafür danke ich ihm herzlich. Mit Tobias Händler kommt ein ehemaliger Weggefährte zu Scholz & Friends zurück, der ein exzellentes Markt- und Markenverständnis besitzt und unsere Agenturgruppe sehr gut kennt. Ich bin überzeugt, dass das neue Management-Team den eingeschlagenen Weg erfolgreich weitergehen wird.»

Tobias Händler, CEO der Scholz & Friends Schweiz: «Ich freue mich, nach mehreren Jahren auf Auftraggeberseite zu Scholz & Friends zurückzukehren und die Agentur gemeinsam mit Fabian und Lukas in die Zukunft zu führen. Mit einem starken lokalen Agenturprofil und als Teil des Scholz & Friends Netzwerks bieten wir unseren Kunden und Mitarbeitenden ein breites Spektrum von Möglichkeiten zur erfolgreichen Zusammenarbeit.»

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Tobias Händler studierte Gesellschafts- und Wirtschaftskommunikation an der Universität der Künste (UdK) in Berlin und war bereits während seines Studiums Geschäftsführer der studentischen Kommunikationsagentur Töchter + Söhne. Nach erfolgreichem Abschluss seines Studiums setzte er den eingeschlagenen Weg fort und begann seine Karriere bei Scholz & Friends in Berlin, wo er schnell zum Head of New Business aufstieg. Ab 2008 übernahm er zusätzlich die Funktion des Director Business Development bei Scholz & Friends Holding Commarco. 2010 zog es den gebürtigen Frankfurter in die Schweiz. Bei Scholz & Friends Schweiz verantwortete er bis Ende 2011 das Business Development und ergänzte die strategische Planung und Kundenberatung. Seit 2012 war er bei Sunrise Communications in verschiedenen Positionen im Marketing tätig. Als Head of Brand Strategy and Marketing Communications verantwortete er unter anderem die strategische Markenführung und Repositionierung von Sunrise sowie den integrierten kommunikativen Auftritt des Privat- und Geschäftskundenbereichs. An der Höheren Fachschule für Wirtschaft in Zug ist Tobias Händler seit 2012 Dozent für Unternehmenskommunikation.
 

«James-Bond»-Filmstudios sollen verkauft werden

Die legendären britischen Pinewood-Filmstudios stehen möglicherweise vor einem Verkauf. In den Studios im Westen von London wurden fast alle «James-Bond»-Filme gedreht.

Die Bank Rothschild sei mit einer «strategischen Überprüfung» beauftragt worden, die «einen Verkauf des Unternehmens beinhalten könnte», teilte die Pinewood-Gruppe am Mittwoch mit.

Die Pinewood-Studios eröffneten 1936 und verfügen inzwischen über Fernseh- und Filmstudios in aller Welt. Sie waren Schauplatz der Dreharbeiten für «Harry Potter» und einzelne «Star Wars»-Folgen. Die Studios in Grossbritannien sollen in den nächsten 15 Jahren für umgerechnet rund 280 Millionen Franken ausgebaut werden. Das Gelände wird nach Angaben auf der Internetseite des Unternehmens um 100'000 Quadratmeter vergrössert, zwölf grosse Filmsets sollen hinzukommen. Eine erste Expansionsphase soll im Juni abgeschlossen werden. Um die weitere Entwicklung zu finanzieren, strebt die Pinewood eine breitere Aktionärsstruktur an.
 
Das Unternehmen wird bisher von wenigen Grossaktionären kontrolliert. Der Verwaltungsrat sei auf der Suche nach der passenden Aktionärsstruktur, um es dem Unternehmen zu ermöglichen, seine Ziele auch im Interesse der Aktionäre zu erreichen, erklärte Studiochef Ivan Dunleavy. Nach der Ankündigung schnellte der Aktienkurs der Gruppe an der Londoner Börse um mehr als 18 Prozent in die Höhe. (SDA)
 

Felix Partner Design: «Werte, die guttun»

Für Solena Immobilien in Bergün hat Felix Partner Design ASW ein neues Brand Design entwickelt und umgesetzt.

Um der Unternehmenspersönlichkeit für die Zukunft mehr Profil zu verleihen, hat die Agentur ihren Marken-Persönlichkeits-Workshop durchgeführt und daraus eine neue Unternehmenspersönlichkeit geschaffen. Daraus abgeleitet wurde eine stimmige Positionierung, welche als Grundlage für die weiteren Arbeiten dient. Im Speziellen für den Claim, die Farben und die Bildwelt.

Entstanden sind so der neue Claim «Werte, die guttun», die neu geschaffenen Briefschaften und die verschiedensten Werbemittel wie Website inklusive Anbindung an diverse Immobilienportale, Unternehmensbroschüre, verschiedene Angebotsfolder sowie die Ausstattung für Showroom und Schaufenster. 

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Verantwortlich bei Felix Partner Design, Zürich: Rahel M. Felix (CD, Beratung), Markus Dickenmann (AD), Dieter Stocker (Grafik), Ralph von Fellenberg (Text/Konzept).

Bilder aus dem Unglückszug – Tagesschau zeigt Handyvideo

Im Inneren des verunglückten Zugs in Bad Aibling hat ein Passagier ein Handyvideo aufgenommen. Die Tagesschau zeigt einen Ausschnitt. Sensationsgier oder Informationsauftrag?

Wie Turi2.de schreibt, sind von dem insgesamt sechsminütigen Video zwar nur einzelne Szenen ohne Ton zu sehen, die keine Verletzten zeigen. ARD-Aktuell-Chef Kai Gniffke begründet dies im Tagesschau-Blog als «Kompromiss, der dem journalistischen Informationsauftrag ebenso gerecht wird, wie dem Respekt gegenüber den Opfern – und den Zuschauern.» In den Kommentaren zeigt sich jedoch, dass man nicht so ganz einverstanden ist mit Gniffke: Hier wird von Sensationsgier, Respektlosigkeit und geringem Informationswert des Videos gesprochen.

Lesen Sie dazu das Editorial von Werbewoche-Chefredaktorin Anne-Friederike Heinrich.

Teaserbild: Turi2.de
 

Studio Schoch kreiert die neuen Crunchy Clouds

Studio Schoch hat in Zusammenarbeit mit Chocolat Frey die neue Marke Crunchy Clouds erarbeitet.

Ziel war es, ein Konzept für eine junge und zeitgemässe Marke zu schaffen, welche auf die Charakteristik des Produktes eingeht. Das Naming Crunchy Clouds ergibt sich aus der Form und der Beschaffenheit der Produkte. Die Formen der Produkte werden auf der Verpackung übernommen. Die prägnanten Produktabbildungen lassen dem Konsumenten bereits am Regal das Wasser im Mund zusammenlaufen.

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Die Heissfolienprägung des Chocolat Frey Logos sowie die Hochprägung des Crunchy Clouds Logos sollen der Verpackung zusätzliche Wertigkeit verleihen.

Verantwortlich bei Studio Schoch: Dominik Schoch (Creative Director), Anna Schobinger (Design), Tina Fuchs (Beratung). Verantwortlich bei Chocolat Frey: Andreas Steiner.
 

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