Tamedia führt Intent Targeting ein

Tamedia bietet mit einer neuen Intent-Targeting-Lösung ein neues Instrument für zielgruppengenaues Online-Marketing und personalisierte Werbung an.

Werbekunden erreichen durch das neue Angebot mit deutlich geringerem Streuverlust auf ihre Bedürfnisse zugeschnittene Zielgruppen innerhalb des Premium Publisher Network PPN, wie es in einer Mitteilung heisst. Das zu Tamedia gehörende Premium Publisher Network PPN vereint rund 30 Webseiten wie 20 Minuten, Tages-Anzeiger, Le Matin, Tutti.ch, Ricardo.ch oder Homegate.ch und erreicht monatlich über 80 Prozent der Schweizer Onlinenutzer.

Interessiert sich ein Nutzer etwa für Neuwagen auf dem zu Tamedia gehörenden Fahrzeug-Marktplatz Autoricardo.ch, wird eine digitale Markierung gesetzt. Besucht der gleiche Nutzer anschliessend eine weitere Plattform im Premium Publisher Network, werden ihm thematisch relevante Produkte wie beispielsweise Neuwagen angezeigt. Damit erreichen Werbekunden innerhalb der Zielgruppe eine maximale Reichweite. Die Nutzerinnen und Nutzer der Tamedia-Webseiten erhalten gleichzeitig stärker auf ihre Bedürfnisse zugeschnittene Werbeangebote. Das Intent Targeting-Angebot von Tamedia umfasst in einem ersten Schritt die nach Kaufinteressen gruppierten Kategorien Automotive, Immobilien, Unterhaltungselektronik, Haushalt & Wohnen, Eltern & Familie und Sport sowie bei Automotive und Immobilien weitere Unterkategorien.

Das Targeting-Angebot von Tamedia entwickelt sich in den nächsten Monaten weiter mit verschiedenen Intent- oder auch Audience-Targetings, bei denen Zielgruppen durch soziodemografisch festgelegte Kriterien erreicht werden. Um diese neuen Werbeangebote zu ermöglichen, werden eigene Datenquellen (Autoricardo.ch, Tutti.ch, Homegate.ch, Ricardo.ch etc.) von Tamedia durch eine Data Management Platform erschlossen.

Emmi setzt beim Marketing neu auf eigenes Take-Away-Geschäft

Der Schweizer Milchverarbeiter Emmi steigt mit einem eigenen Laden in Luzern ins Take-Away-Geschäft ein. Die Eröffnung ist für April geplant. Mit dem Lokal will Emmi vor allem Jogurtprodukte vermarkten.

Das Unternehmen schliesst den Aufbau weiterer Läden nicht aus. Das erste Verkaufslokal soll unter dem Titel «YoBar» im Zentrum von Luzern unweit des Bourbaki-Panoramas an der Löwenstrasse eröffnet werden. Emmi-Sprecherin Sibylle Umiker bestätigte am Dienstag auf Anfrage entsprechende Medienberichte. Das Bauprojekt liegt seit Freitag bei der Stadt Luzern öffentlich auf. Gemäss dem Betriebskonzept will Emmi im Laden vor allem eigene Jogurtprodukte wie Fruchtjogurts, salzige Jogurts oder Frozen Jogurts verkaufen. Im geplanten Sortiment sind aber auch Bagels, Salate und Getränke. Zudem sieht das Lokal mit 76 Quadratmetern Verkaufsfläche eine Showküche vor. Zu den Kosten des ersten eigenen Take-Away-Geschäfts macht Emmi keine Angaben. Die Filiale mit Öffnungszeiten von Montag bis Samstag soll bis zu vier Personen beschäftigen.

Laden als Marketinginstrument

Der Laden ist in erster Linie ein neues Marketinginstrument, wie die Emmi-Sprecherin erklärt. Mit diesem soll für die vielfältigen Verwendungsmöglichkeiten von Jogurt geworben werden. Hintergrund ist das im vergangenen Jahr lancierte proteinhaltige Emmi-Produkt Yoqua, das sich im ansonsten schwächelnden Heimmarkt Schweiz als Umsatztreiber herausstellte. Der Jogurt-Snack ist Emmis Antwort auf den globalen Trend vor allem unter jungen Konsumenten zu proteinreichen Nahrungsmitteln. Die Jogurt-Bar in Luzern ist für Emmi ein Pilotstandort. Es sei nicht ausgeschlossen, dass es künftig weitere solche Läden geben werde, sagte die Sprecherin weiter. Der grösste Schweizer Milchverarbeiter vertreibt bisher seine Produkte in der Regel nicht direkt an die Konsumenten. Ausnahmen sind drei Fabrikläden in Emmen LU, Kaltbach LU und Ostermundigen BE. Hinzu kommen zwei Käse-Verkaufsläden in Bern und Olten der Emmi-Tochter Baumann Käse. (SDA)

«Facebook ist keine billige Spielwiese»

Aus der Printausgabe: Facebook- und Social-Media-Experte Thomas Hutter im Interview über die neue Werbelogik im sozialen Netzwerk.

Die rasant wachsende Bedeutung von Facebook fürs Marketing ist atemberaubend. Der Kampf um Aufmerksamkeit im Newsfeed ist lanciert. Eine Aufmerksamkeit, die sich nur bedingt erkaufen lässt. Es sind nicht die grossen Budgets, die gewinnen. Es sind die klugen Kampagnen, die bis zur gewünschten Zielperson vordringen. Die Werbelogik muss neu gedacht werden. Ein Vordenker ist der Schweizer Facebook-Pionier Thomas Hutter. Seine Antworten sind Wegweiser hin zu klugen Kampagnen.

Werbewoche: Erinnerst du dich an deinen ersten Face­book-Post?
Thomas Hutter: Ja, und der war alles andere als spektakulär, am 16.06.08 ein reiner Text-Post «working» …

Du hast als B2B-Marketer 31'000 Fans auf Facebook – Wie machst du das?
Das frage ich mich häufig auch. Es ist eine Kombination mehrerer Faktoren. Mit meinem Blog bringe ich seit bald sieben Jahren regelmässig Inhalte zu Facebook-Marketing, früher auch generell zu Social Media und SEM (Search-Engine-Marketing). Über diesen Zeitraum sind über 1750 Blogbeiträge entstanden. Viele davon top aktuell und fundiert, häufig ausführlich und meistens haben sie dem Leser einen Mehrwert gebracht. Meine Facebook-Community ist sehr organisch entstanden und wenn ich mir die Fans der Seite betrachte, sind darunter viele Menschen, die eben echt am Thema interessiert sind. In der Folge bekomme ich regelmässig eine sehr hohe Reichweite und die Inhalte werden gerne, vor allem in Deutschland, von Magazinen und Zeitschriften aufgegriffen, was zusätzlich Reichweite und so auch wieder Fans generiert. Auch meine vielen Referate an Veranstaltungen in Deutschland und die Seminare tragen dazu bei.

Wie lautet dein ultimatives Erfolgsrezept?
Das Rezept besteht aus drei Relevanzfaktoren und ist ganz einfach: Inhalt, Zielgruppe und Zeitpunkt! Das heisst, relevanter Inhalt für die relevante Zielgruppe zum relevanten Zeitpunkt. Wie gesagt, ganz einfach.

Was ist deiner Meinung nach der am häufigsten begangene Fehler im Facebook-Marketing?
Ja, da sind wir wieder bei den drei Relevanzfaktoren, bzw. der Kombination der Faktoren. Häufig werden diese leider vergessen. Zusätzlich betrachten viele Unternehmen Facebook als «billige» Spielwiese, auf der man schnell noch etwas publizieren kann, häufig entstehen so belanglose oder zweitklassige Inhalte. Vieles davon ist qualitativ schlecht, wenig kreativ, häufig nicht auf den Kanal und/oder die Zielgruppe angepasst und meistens nicht wirklich für den mobilen Konsum aufbereitet. Wird dies dann noch mit einer schlechten strategischen Ausrichtung der Werbeanzeigen kombiniert, ist der Miss­erfolg grundsätzlich vorprogrammiert. ­Gerade im Bereich Werbeanzeigen sehe ich tagtäglich extrem dilettantische Arbeiten, leider häufig auch von Agenturen.

Wann nervt dich eine Facebook-Werbung in deinem Feed?
Die Werbung selbst nervt mich nicht. Facebook versteht es gut, Werbeanzeigen fliessend in die Plattform zu integrieren. Häufig nerve ich mich über die Inhalte der Werbeanzeigen. Viele Chancen werden durch schlechte Creatives, mangelnde Zielgruppenansprache und vielmals auch schlechten Landingpages bzw. wenig durchdachten Mechaniken verspielt.

Hast du eine Empfehlung, wann und wie oft man als Marke auf Facebook posten sollte?
Ja. So häufig wie möglich, solange die Inhalte den drei Relevanzfaktoren gerecht werden.

Du weilst viel in Deutschland. Wo steht die Schweiz im Vergleich zum grossen Nachbarn?
Leider hinten nach. Viele Unternehmen in Deutschland sind in diesem Bereich wesentlich weiter, obwohl die Rahmenbedingungen (Datenschutz-/Privatsphärendiskussionen) eigentlich grundsätzlich schlechter sind. Vielen Schweizer Unternehmen geht es aktuell zu gut, so gut, dass man im Marketing, und da vor allem in den neueren Disziplinen, nicht zwingend erfolgreich sein muss. Viele Unternehmen halten sich da an das Bequeme bzw. bereits Bekannte. Plakatkampagnen und Zeitungsinserate sind halt «einfach». Man braucht da nicht viel Hirnschmalz und Aufwand zu investieren … Aus meiner Sicht ist die Passivität, die man bei uns in der Schweiz immer wieder antrifft, sehr gefährlich.

Du hast einen guten Draht zu Facebook. Wie muss man sich das vorstellen?
Wir werden von den Account-Managern von Facebook für unsere kommerziellen Belange sehr gut unterstützt. Wir haben regelmässig Web-/Videokonferenzen, erhalten News und Infos aktiv von Facebook direkt zugesteckt, haben Kontakte zu den verschiedensten Stellen von Facebook in Deutschland, in Irland, England und in den USA und dürfen häufig ganz neue Funktionen bereits in der Beta-Phase testen oder für unsere Kunden testen. Dank dem Blog und den damit verbundenen Arbeiten findet auch regelmässig ein Austausch mit dem Marketing-/PR-Team von Facebook statt.

Wo sind auf Facebook für 2016 besonders kreative Anwendungen möglich?
Sehr spannend sind die neuen Canvas-Ads von Facebook, die sehr viel Kreativität zulassen und gleichzeitig optimale Bedingungen für Mobile bieten. Interessant finde ich das Live-Video-Format mit Facebook Live und Face­book-Mentions. Dieses Format bietet sehr spannende Möglichkeiten für Unternehmen. Auch die 360°-Videos dürften viel kreativen Spielraum bieten. Der Teppich für Kreativschaffende ist ausgerollt …

Was ist dein Rat in Bezug auf den Einsatz von prominenten Persönlichkeiten im Facebook-Marketing?
Ist die Person beliebt, kann das gut funktionieren. Allerdings haben die meisten prominenten Personen auch ganz viele, die sie nicht toll finden. Je nachdem kann der Einsatz einer prominenten Person interessant sein, um allenfalls deren Fangemeinde erreichen zu können. Schlussendlich sind die gleichen ­Abwägungen notwendig wie beim herkömmlichen Marketing.

Was empfiehlst du als erste Massnahme, wenn ein Shitstorm losbricht?
Ruhe bewahren.

Wie kommen die Facebook-Ads-Preise zustande?
Das Pricing bei Facebook ist extrem komplex. Es spielen viele Faktoren mit: Angebot und Nachfrage, Zielgruppe, Relevanz und Leistung (z.B. Klickrate). Zusätzlich spielen die Prognosen von Facebook über die zu erwartende Leistung mit. Positives und negatives Feedback hat ebenfalls einen Einfluss. Schlussendlich rechnet Facebook immer mit einem absoluten Gebot basierend auf CPM (cost per mille).

Welche typischen Ziele verfolgt man mit einer Facebook-Kampagne?
Die Zielsetzungen können sehr vielseitig sein. Häufig sind es klassische Ziele im Be-reich der Markenführung. Ich denke an Markenbekanntheit und Markenwahrnehmung. Hier hat Facebook viel Potenzial. Aber auch sogenannte Performance-Zielsetzungen, die auf Traffic und Abverkauf zielen, sind durchaus möglich. Leider fehlen häufig Ver­ständnis und Erfahrung, was Ursache und Wirkung anbelangen. Für die gefassten Ziele werden die falschen Massnahmen angewendet.

Es gibt das Problem mit den Ad-Blockern – Wie sehr ist Facebook davon betroffen?
In etwa gleich stark wie die durch­schnitt­lichen Seiten mit Werbeplatzierung im Web. Da nicht alles in Bezug zu Unternehmen über reine Ads-Schaltungen passiert, dürften die Auswirkungen innerhalb von Facebook weniger schlimm sein. Für Facebook selber sind diese allerdings grundsätzlich schlimm ­genug.

Was können Facebook-Ads besser als Google-­AdWords?
Facebook-Ads und Google-AdWords dürfen in der Theorie nicht direkt verglichen werden. Beide Kanäle haben ihre Berechtigung. Facebook-Ads können wesentlich breiter innerhalb der Customer-Journey, des Erlebnis­pfades, eingesetzt werden. Google-AdWords entfalten ihre Wirkung hauptsächlich dann, wenn eine Nachfrage bereits besteht. Ist die Nachfrage nach einem Produkt oder einer Dienstleistung nicht vorhanden, wird es mit Google-AdWords schwieriger. Facebook hingegen bietet gerade im Bereich der Nach­frage­generierung sehr interessante Möglichkeiten. Optimalerweise stimmt ein Unternehmen den Einsatz von Facebook-Ads und Google AdWords gut aufeinander ab, da häufig eine Korrelation zwischen Facebook-Ads und gesteigerten Google-Suchanfragen ­deutlich sichtbar ist.

Welches sind die wichtigsten Schritte bei einer Facebook-Ads-Kampagne?
Alle Schritte sind wichtig. Eine gute Strategie, gute Werbemittel, die auf die entsprechenden Ziele und Zielgruppen angepasst sind, der richtige Mix der eingesetzten Mass-nahmen, laufendes Controlling sowie eine kontinuierliche Optimierung auf die Ziel­setzung sind meiner Meinung nach für den Erfolg massgebend.

Was sind die wichtigsten Trends, neue Anwen­dungen beispielsweise, die 2016 die Facebook-Marketing-Welt erobern ­werden?
Canvas-Ads, 360°-Videos, Live-Formate. Zusätzlich dürfte die vermehrte Kombination von Retargeting und Ads-Schaltung sehr viel Potenzial bieten. Ich denke, dass Facebook da noch einiges für uns alle bereithält …

Interview: Beat Hürlimann

Com.Com für SKG: Nicht jeder Hund ist ein Sauhund

Mit der provokativen Kampagne «Sauhund!» geht die Schweizerische Kynologische Gesellschaft (SKG) 2016 an die Öffentlichkeit. Sie soll den Dialog zwischen Nicht-Hundehaltern und Hundehaltern fördern und ruft zum gemeinsamen Kampf gegen Littering auf.

Erstmals lanciert SKG eine Informationskampagne, deren Inhalt sich sowohl an Hundehalter als auch an Nicht-Hundehalter richtet. Die Initiative ist bewusst provokativ, überraschend und emotional aufgebaut. «Sprechen wir darüber», lautet die Aufforderung. Jedes Jahr werden in der Schweiz rund 60’000 Tonnen Hundekot produziert, von den Hundebesitzern aufgenommen und auch entsorgt. Manchmal sind es die wenigen Häufchen, die liegen bleiben, die das Image einer ganzen Hundepopulation und ihrer Besitzer zunichte machen. «Wir betrachten die Kampagne als Aufforderung zum Dialog zwischen Nicht-Hundehaltern und Hundehaltern, die gemeinsam die Natur nutzen», so SKG-Zentralpräsident Hansueli Beer, der sich – wie er zugibt – über verstreute Abfälle am Strassenrand und auf Picknickplätzen «gewaltig ärgern» kann. «Littering ist ein echtes Problem – egal, ob es sich dabei um leere Bierdosen oder Hundekothäufchen handelt.»

SKG_Logo_neu

So wird denn auch erklärt: «Eine Alu-Dose hat eine Halbwertszeit von 716’000 Jahren – Hundekot maximal 46,5 Tage. Das entschuldigt nichts, sollte uns aber gemeinsam zum Nachdenken anregen.» Denn: «Nicht jeder Hund ist ein Sauhund», betont Hansueli Beer, und Andreas Rogger, der neue SKG-Geschäftsführer, fasst das Kernanliegen der Initiative in zwei Sätzen zusammen: «Dialog statt Voreingenommenheit – Verständnis statt Vorurteil. Begegnen wir uns als Freunde.»

Toleranz statt Hass

Das sehr aktuelle Thema der Giftköder ist ebenfalls Bestandteil. So wird in der 16-seitigen Broschüre im A4-Format (Link PDF) neben dem Bild einer Röntgenaufnahme eines Hundebauches, auf der deutlich eine Rasierklinge zu sehen ist, vermerkt: «Zugegeben: Ein schlechter Ruf und ein eingekerbtes Feindbild machen Hunde und Hundebesitzer für viele Menschen unsympathisch und zur Zielscheibe von Hass. Darum greifen einige zum letzten Mittel – vernichten! Dabei gefährden sie jede Form von Leben.»

Bildschirmfoto-2016-02-16-um-13.21.32

Andreas Rogger betont: «Uns war ganz wichtig, in der Kampagne nicht mit Schuldzuweisungen oder Mahnfinger zu arbeiten, sondern eine Grundlage zu bieten für das Gespräch zwischen den Menschen und einen verständnisvolleren Umgang miteinander.» Nach dem Motto: «Toleranz und Intelligenz als Lösung.»

SKG_Plakat_A1_Sujet1_d

Die Rolle der SKG

Mit dieser Kampagne positioniert sich die SKG als Ansprechpartner für alle an Hunden interessierten Personen: «Alle von der SKG angebotenen Kurse, Informationen und Anlässe sind sowohl an aktuelle und ehemalige Hundebesitzer als auch an Familienmitglieder von Hundebesitzern gerichtet sowie an alle, die Informationen über die Haltung, Pflege und den allgemeinen Umgang mit Hunden erhalten wollen.» Und weiter: «So sollen Vorurteile abgebaut und Verhaltensmöglichkeiten aufgezeigt werden. Wissen baut Vorurteile ab und richtiges Verhalten gegenüber dem Hund baut Risiken ab. Die klassische Win-Win-Situation.»

SKG_Plakat_A1_Sujet2_d
SKG_Plakat_A1_Sujet3_d

An der Präsidentenkonferenz Mitte Januar 2016 in Aarau wurde die «Sauhund»-Initiative erstmals verbandsintern vorgestellt; an der Hundefachmesse im Februar 2016 in Winterthur folgte der Schritt an die Öffentlichkeit. Der Schweizerische Gemeindeverband ist ebenfalls mit im Boot. So verschickt dieser die Broschüren an sämtliche Gemeindeverwaltungen der Schweiz – mit dem Hinweis auf die Website Skg.ch für den Bezug weiterer Broschüren und/oder Plakate.
Kreation und Realisation der Kampagne: Leo Gesess, Com.Com.

 

CR Basel: Markteinführung Swiss Mountain Spring

Swiss Mountain Spring Tonic Water ist ein neues Premium-Getränk. CR Basel zeichnet für die gesamte Markteinführung verantwortlich.

Das Unternehmen Sygama aus Basel, das vor Kurzem das selbst gebraute Bier Kitchen Brew erfolgreich eingeführt hat, ist jetzt mit einer weiteren Produktlancierung am Markt: Swiss Mountain Spring Tonic Water. Das Getränk gibt es in drei verschiedenen Geschmacksrichtungen und ist in ausgewählten Gastronomiebetrieben sowie exklusiven Bars erhältlich.

Unbenannt-1_105

Sygama hat mit Swiss Mountain Spring laut Mitteilung den Anspruch verfolgt, ein perfektes Tonic Water zu kreieren. Es enthält hochwertiges Chinin, natürliche Essenzen und ist mit Mineralwasser aus der Allegra-Quelle in den Schweizer Bergen hergestellt.

Unbenannt-2_124

CR Basel wurde mit der Gesamteinführung von Swiss Mountain Spring Tonic Water beauftragt. Die Agentur hat den kompletten Markenauftritt sowie ein umfangreiches Kommunikationskonzept unter dem Leitgedanken «Die neue Frische aus den Schweizer Bergen» entwickelt. Die elegante, reduzierte Farbigkeit in Kombination mit einem erfrischenden Key Visual soll die Wertigkeit des neuen Produktes unterstreichen.

Unbenannt-3_124

CR Basel hat bereits eine Fülle von Kommunikationsmassnahmen umgesetzt, weitere sind in Planung. Das Werbepaket umfasst Plakate, Inserate, Flyer A6/A5, Website, social media, ÖV-Werbung, Verpackungsgestaltung, Werbemittel für die Gastronomie sowie PR-Massnahmen und Event-Support.

Unbenannt-4_141

Verantwortlich bei Mountain Spring Tonic Water by Sygama: Peter Oppliger (Gesamtverantwortung), Michael Schneider (Produktentwicklung). Verantwortlich bei CR Basel: Peter Frey (Geamtverantwortung), Lukas Weibel (Beratung)
 

Zu guter Letzt: Fiebermesser

In Polen verriet ein Plakat den Passanten, ob sie Fieber haben. Hinter der Kampagne steckt unter anderem Saatchi & Saatchi Switzerland.

Es soll Menschen geben, die selbst merken, wenn sie erhöhte Temperatur haben. Und sich dann ins Bett legen, Tee trinken und warten, bis sie wieder gesund sind. Für alle anderen haben Saatchi & Saatchi Switzerland und Saatchi & Saatchi Interactive Solutions Poland in der Warschauer Innenstadt ein interaktives Plakat aufgestellt, welches – versehen mit Wärmebildkamera – dem neugierigen Passanten die Körpertemperatur mitteilte. Fieberkandidaten durften gleich ein Fieber-Selfie erstellen und dieses mit aller Welt teilen. Samt chemischem Lösungsansatz: Theraflu.

Plakate, die mit dem Betrachter interagieren, sind und bleiben eine schöne Sache. Da verkommt es etwas zur Nebensache, dass vermutlcih die wenigsten Menschen die Hilfe einer Aussenwerbung in Anspruch nehmen müssen, um festzustellen, ob sie sich krank fühlen. Zumindest stellt sich jedoch die Frage, wie ernst man die Körpertemperatur-Messung über Wärmesensor nehmen kann, wenn schon die gängigen Messmethoden über verschiedenste Körperöffnungen zu unterschiedlichen und umstrittenen Resultaten führen. Vielleicht gar nicht so wichtig. Denn: Hey, da war ein Plakat, das Fiebermessen konnte! (hae)

Saatchi.com via Creativity-online.com

Walliser Bote: Herold Bieler neuer Chefredaktor

Der Walliser Bote hat ab dem 1. April einen neuen Chefredaktor. Herold Bieler übernimmt die Redaktion und folgt auf Thomas Rieder, der den Führungsposten abgibt und sich vermehrt journalistischen Aufgaben widmen will.

Herold Bieler arbeitet bereits seit 27 Jahren für den Walliser Boten, wie die Zeitung mitteilte. Seit 2009 ist der 54-Jährige als stellvertretender Chefredaktor tätig. Der bisherige, seit 2009 tätige Chefredaktor Rieder hat seinen Abgang im Dezember 2015 kommuniziert (Werbewoche.ch berichtete).

Einen Wechsel gibt es auch bei der Zeitung Journal du Jura. Der bisherige Chefredaktor der Zeitung, Stéphane Devaux, tritt per Ende Mai ab. Er wechselt zu den Neuenburger Zeitungen L'Express und L'Impartial, bei denen er für die Rubrik Neuenburger Jura und Jura verantwortlich sein wird. Die Gassmann Medien, welche das Journal du Jura herausgeben, betonten in der Ausgabe vom Dienstag, dass der Posten des Chefredaktors neu besetzt werde. (SDA)

Velvet: Plakate fürs Deutsche Theater Berlin

Das Deutsche Theater Berlin widmet die Saison 15/16 der Religion und deren Konfliktpotential. Velvet bedient sich der Bibel als Inhalts-Souffleur und gestaltet zehn Plakate, welche die Theater-Saison bewerben.

Direkt, provokant und politisch gefärbt.

DT_4266_DT_Plakat_A1_1516_2_print
DT_4266_Brot_Plakate_A1_15_16_pv1
DT_4266_Weg_Plakat_A1_1516_1_pv
DT_4266_Stein_Plakat_A1_1516_1_pv
DT_4266_Mensch_Plakat_A1_1516_print
DT_4266_Licht_Plakat_A1_1516_1_pv
DT_4266_Himmel_Plakat_A1_1516_2_print
DT_4266_Ewigkeit_Plakat_A1_1516_1_pv
DT_4266_Erloesung_Plakate_A1_15_16_pv1

Verantwortlich beim Deutschen Theater Berlin: Ulrich Khuon (Intendant), Gaby Schweer (Leiterin Kommunikation). Verantwortlich bei Velvet Creative Office: Wolfgang Möhrle (Beratung), Jürg Schaffhuser (CD), Peter Moser (AD), Max Christian Graeff (Text).

Übrigens: Die Luzerner Agentur Velvet hat bereits die Plakate für die diesjährige Berlinale kreiert (Werbewoche.ch berichtete) und erhält dafür viel Lob – unter anderem von der RBB-Berlinale-Reporterin Susanne Bruha in der «Liebeserklärung an das Berlinale-Plakat».
 

Zeitgeist: Branding für Seven Spices

Autogrill Schweiz lanciert in Zusammenarbeit mit der Agentur Zeitgeist Kommunikations aus Zug das neue Oriental Food Take Away-Konzept «Seven Spices». Am Samstag 13.2.2016 feierte dieses im Foodcorner vom Bahnhof Bern Premiere.

Gerichte wie der Seven-Spices-Döner, Falafel, verschiedene Salate, aber auch spezielle orientalische Desserts sorgen für ein vielseitiges Speiseangebot. Im Vergleich zu anderen Döner-Anbietern kommt bei Seven Spices die geheime Gewürzmischung, bestehend aus ausgewählten sieben Zutaten zum Einsatz. Sie soll laut Mitteilung für ein «unvergleichliches Geschmackserlebnis» sorgen. Zudem sind alle Gerichte auch als vegetarische Variante erhältlich.

Unbenannt-2_123

Die Agentur Zeitgeist Kommunikations hat für das Restaurant in Bern das Branding konzipiert. Nebst der Logo-Entwicklung wurde auch das gesamte Speiseangebot fotografiert und auf Menüboard-Screens, Speisekarten, etc. richtig in Szene gesetzt.

7SP_image3
7SP_image2

Verantwortlich bei Autogrill Schweiz: Michael Siebenmann (Head of Marketing & Communication), Nico Wettstein (Head of F&B). Verantwortlich bei Zeitgeist Kommunikations: Brigitte Naschberger (Senior Account Director), Tamara Niggli (Account), Marc Gühne (Art Director), Lisa Pollhammer (Grafik Design) und Josef Koisser (CEO).
 

Redaktion von L’Express und L’Impartial zieht um

Die Redaktion der beiden Neuenburger Zeitungen L'Express und L'Impartial wird bis 2018 umziehen. Der Kanton Neuenburg übernimmt das aktuelle Redaktionsgebäude, um darin innovative Unternehmen anzusiedeln.

Der neue Sitz der Redaktion steht noch nicht fest, wie der Kanton Neuenburg und das Verlagshaus «Société neuchâteloise de presse (SNP)» am Dienstag in einer gemeinsamen Medienmitteilung festhielten. Die SNP beschloss nach der Schliessung der Druckerei im vergangenen Jahr, das Gebäude zu verkaufen. Weil die Rotationsmaschine bereits entfernt wurde, sind grosse Flächen derzeit ungenutzt. Für den Kanton ist das Gebäude von strategischer Bedeutung, weil es beim Innovationszentrum Microcity liegt. Zum Verkaufspreis wurden keine Angaben gemacht. (SDA)

 

Neue Joiz-Kampagne: #BePart #BeLoud #BeYou

Joiz verpasst sich einen neuen Look und stellt seine Moderatoren stärker in den Mittelpunkt. Neu werden Themen und nicht mehr Sendungen kommuniziert; auf der neuen Website und in der aktuellen Werbekampagne.

Dabei werden die Moderatoren gezielt mit den Kernthemen von Joiz verbunden: News – Social – Musik – Lifestyle! Der neue Slogan #BePart #BeLoud #BeYou soll eine Verbindung zwischen Joiz und der Community herstellen. #BePart à Bei Joiz kann man mitreden, mitdiskutieren und ein Teil der Community werden.

SocialMedia_BePart4

#BeLoud àWir sind laut und verrückt! Die Community soll mitfeiern. #BeYou àWir sind ungefiltert und begegnen der Community auf Augenhöhe. Wir sind uns selbst – sei du es auch!

Auch mit den Hashtags wird eine Verbindung zu den Moderatoren geschaffen. Beispielsweise verkörpert Daniel Fanslau, Moderator der Musik-Sendung «Living Room» und Keyboarder bei Yokko, den Hashtag #BeLoud und verbindet so das Thema Musik mit dem Hashtag.

Printanzeige_BeLoud
SocialMedia_BeLoud1

Sarah Christen, Moderatorin der Lifestyle-Sendung «Must Have», steht andererseits für den Hashtag #BeYou und fordert so die Community auf, sich selbst zu sein.

Printanzeige_BeYou
SocialMedia_BeYou1
Printanzeige_BePart
SocialMedia_BePart3

Der Look der Kampagne soll nebst der Generation Z wieder vermehrt die Generation Y ansprechen. Die Designs sind clean und schlicht gehalten. Dazu wurden Print-, Online- und Social-Media-Werbemittel erarbeitet. Im selben Look wurden die Joiz-Studios eingerichtet, neue Werbetrenner und Sendungsverpackungen gestaltet und zwei Trams der VBZ eingekleidet.

Werbetrenner_Visual_1
Werbetrenner_Visual2
OnlineBanner_2b

Verantwortlich bei Joiz: Jessica Do Amparo (Head of Marketing), Lea Huber (Marketing Manager), Petra Stolberg (Creative Director), Sabrina Kuhlmann-Bokelmann (Grafik- und Motiondesign). Verantwortlich bei Statement: Philipp Brunner (Strategie), Roger Gebert (Strategie).
 

Stämpfli: Aufmerksamkeit schenken

Am Valentinstag kann man auf die Liebe aufmerksam machen oder auf eine ganz andere Beziehungsform. Wie das genau geht, hat die Berner Agentur Stämpfli Kommunikation gezeigt. Eine Dialogmarketing-Geschichte.

Der Valentinstag ist ein Tag, an dem sich die Geister oder vielmehr die Liebenden scheiden: Einige nehmen sich den Tag zu Herzen und beschenken ihre grosse Liebe mit Rosen und Pralinen, andere verspotten ihn als verkappten Marketingevent. Grund genug für Stämpfli Kommunikation, an einem Tag wie diesem für ein wenig Aufmerksamkeit zu sorgen: Für die Lancierung ihres Dialogmarketing-Checks – eine neue Dienstleistung, mit der Kunden ihre bestehenden Direktmarketing-Massnahmen eingehend analysieren lassen können – hat die Agentur ihren Kunden am 14. Februar eine gewagte Behauptung per E-Mail zukommen lassen: «Ewige Treue ist möglich» lautete die Botschaft.

Wer wissen wollte, was sich hinter der verheissungsvollen Aussage versteckte, musste bloss auf das verlinkte Feld mit der Überschrift «Wie geht das?» klicken. Die Interessierten gelangten so auf eine personalisierte Microsite mit der augenzwinkernden Auflösung, dass Stämpfli Kommunikation hier von der geschäftlichen Relation mit der Zielgruppe spricht: «Ein wenig Aufmerksamkeit sowie eine originelle Idee reichen aus, um die Beziehung zu Ihren Kunden zu stärken.»

Unbenannt-3_122

Auf der Microsite können sich die angeschriebenen Unternehmen direkt zum Dialogmarketing-Check anmelden. «Mit dieser Massnahme wollten wir bewusst die Probe aufs Exempel machen und unseren Kunden verdeutlichen, dass es nicht viel braucht, um effektiv kommunizieren zu können», betont Dominic Eichenberger, Leiter von Stämpfli Kommunikation, in einer Mitteilung.

Unbenannt-4_140
 

get_footer();