Walder Werber: Sparkampagne für die Bank Linth realisiert

Die Bank Linth hilft unter dem Motto «Wünsche werden wahr» (Wüwewa) mit einem Teil jedes einbezahlten Frankens bedürftigen Kindern im Linthgebiet. Walder Werber macht mit einer Kampagne darauf aufmerksam. Die Botschaft: Wer mit einem Sparkonto auf den grossen Traum spart, hilft gleichzeitig Kindern, ihre kleinen Wünsche zu erfüllen.

Zudem will die Kampagne darauf hinweisen, dass es auch in der Region Familien beziehungsweise Kinder gibt, die finanziell weniger gut dastehen und auf Unterstützung angewiesen sind. Für die Sujets wurden keine Stockbilder verwendet, sondern Kinder aus der Region fotografiert. Authentizität stehe bei der Kampagne zuoberst, dies die Begründung der Werber.
Walder Werber kommuniziert die Kampagne über ausgewählte Plakatstellen, Mailingaktionen, in den Schaufenstern der Bank Linth Filialen sowie an den Bancomaten. Zudem wurde ein Lied komponiert, das von Kindern gesungen wird und die Wüwewa-Microsite untermalt sowie als Klingelton heruntergeladen werden kann. Ein wichtiger Teil der Kampagne ist auch das Wüwewa-Kit: T-Shirts, Ballons und Buttons zur Kampagne kann man online bestellen und wurden an Wüwewa-Botschafter der Region verteilt. Diese sollen zur viralen Verbreitung der Botschaften beitragen. Weiter wird die Kampagne von den regionalen Medien gestützt, indem sie direkt über die betroffenen Kinder und ihre Wünsche berichten.

> Zum Wüwewa-Song

Verantwortlich bei Bank Linth: Fredy Geisser, Thomas Haas, Nicole Gillhausen. Verantwortlich bei Walder Werber: Sandro Walder (Gesamtverantwortung), Tobias Fluck (CD), Sascha Völki (AD), Daniel Wegmüller, Susann Birrer (Text), Michael Döös (Grafik), Murielle Bender, Martina Hirzel (DTP), Tanja Büsser, Daniela Heidt (Beratung).

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Deutschland: Werbetreibende glauben an das iPad

Werbetreibende in Deutschland glauben offenbar an das iPad, wie eine Umfrage der Mediaagentur Initiative zeigt. 83 Prozent der Entscheidungsträger in Unternehmen glauben, dass sich das Apple-Gerät auf dem Markt durchsetzen wird und rund 73 Prozent haben künftig vor, auf dem Flachrechner zu werben.

40 Prozent der Befragten zeigten sich gar überzeugt, dass das iPad ein Massenprodukt wird. Bei der Umfrage haben sich laut Kress.de drei relevante Eigenschaften des iPads als Werbemedium heraus kristallisiert. 79 Prozent der Werbetreibenden schätzen es für die Interaktion mit ihren Kunden. 60 Prozent glauben, ihr Unternehmen und ihre Marke darauf als innovativ und modern positionieren zu können. 50 Prozent glauben an das Gerät als direkten Abverkaufskanal. 85 Prozent der von Initiative Befragten glauben zudem, dass gedruckte Zeitungen und Zeitschriften und ihre Digital-Pendants in Zukunft gleichermassen genutzt werden. Interessant dabei: Unter den Befragten nutzt rund die Hälfte ein iPad, die andere Hälfte hatte noch gar keinen Kontakt mit dem Gerät. Und lediglich zwölf Prozent besitzen selbst eins.

Bakom: Noch keine Lösung für Gebührengelder-Überschuss

Seit geraumer Zeit wird über einen millionenschweren Überschuss an Gebührenfranken beim Bundesamt für Kommunikation (Bakom) berichtet. Momentan sitzt der Bund auf rund 70 Millionen an Radio- und TV-Gebühren, die aufgrund eines «gesetzgeberischen Versehens» nicht verteilt werden können. Was mit dem Geld passiert, ist noch nicht entschieden.

SVP-Nationalrat Adrian Amstutz hat im Juni dieses Jahres eine Motion eingereicht, die verlangt, dass der gesamte Betrag an die Gebührenzahler zurückerstattet wird. Auch künftige Überschüsse sollen jeweils im Folgejahr bei der Gebührenrechnung in Abzug gebracht werden. Der Bundesrat hat nun allerdings die Ablehnung der Motion beantragt. Das jährliche Rückerstatten sei viel zu teuer. Der Bundesrat will stattdessen das Gesetz flexibler ausgestalten, damit künftig zwischen 3 und 5 Prozent der Gebühren an Private ausgeschüttet werden können. Was das bereits angehäufte Geld betrifft, sieht er zwei Möglichkeiten: Entweder die Billag zahle das Geld in Form einer einmaligen Gebührenreduktion zurück. Oder man verwende es, um auf eine allfällige künftige Gebührenerhöhung verzichten zu können.
Das Radio- und TV-Gesetz (RTVG) hält fest, dass 4 Prozent der Gebühreneinnahmen an private Veranstalter fliessen müssen. Bloss: Das Bakom konnte bis anhin gar nie so viel Geld ausschütten, da etliche Radio- und TV-Stationen wegen wirtschaftlicher Schwierigkeiten den gesetzlich verlangten Eigenfinanzierungsgrad von 20 bis 50 Prozent nicht erreichen. Als Folge davon werden die Gebühren gekürzt. Vor allem in den Jahren 2007 und 2008, als die meisten Konzessionen noch gar nicht erteilt waren, häufte sich das Geld rasant an. Inzwischen dürften es rund 70 Millionen sein, wird Matthias Ramsauer, Vizedirektor beim Bundesamt für Kommunikation, vom Tagesanzeiger zitiert.

Statement: Neue Agentur für Brand Entertainment

Seit kurzem gibt es in Zürich die Agentur Statement. Das junge Unternehmen hat sich dem Thema «Brand Entertainment» verschrieben.

«Brand Entertainment ist für uns mehr als nur ein lustiges Sampling, Werbung an ungewöhnlichen Orten oder Christa Rigozzi als Aushängeschild. Brand Entertainment erzeugt Emotionen, am liebsten Hühnerhaut, bringt viel Sympathie für die Marke und schafft vor allem eines: neue Möglichkeiten und Plattformen für kreative Ideen und Ansätze über alle Disziplinen hinweg», so Philipp Brunner, der bei Statement unter anderem für Strategie, Konzept und Text verantwortlich ist.
Bereits tätig ist das Agenturteam für Kunden wie Melectronics, Two Spice (Yooji’s, Iroquois, Bohemia, Nooba, Toto etc. – ehemals Höschgass Gastro), Mentos (Perfetti van Melle AG), Putzfrauenvermittlung.ch sowie Tempur. Neu dazu gekommen sind Microsoft, HG Weindepot und die Winterthurer Bar Boilerroom. Erste Umsetzungen können auf der Website begutachtet werden.

Wemf: Grosse Tageszeitungen verlieren erneut Leser

Fast alle grösseren bezahlten Tageszeitungen der Deutschschweiz und die Gratiszeitung 20 Minuten haben im letzten Jahr Leser verloren. Nicht so der Blick: Er legt erstmals seit viereinhalb Jahren wieder zu. Dies geht aus der neuesten Erhebung der Wemf AG für Werbemedienforschung hervor, die am Dienstag publiziert wurde.

Der Negativtrend setzt sich fort: Wie bereits bei der letzten Erhebung haben auch zwischen April 2009 und April 2010 weniger Personen die auflagenstärksten Titel der Deutschschweiz gelesen. So haben namentlich der Tages-Anzeiger, die Mittelland Zeitung, die Berner Zeitung und die Neue Zürcher Zeitung zwischen 7‘000 und 11’000 Leser verloren. Den Tagi lesen noch 472’000 Personen regelmässig, die NZZ 306’000. Durchzogen ist die Bilanz bei den grösseren regionalen Tageszeitungen. Während Neue Luzerner Zeitung und St. Galler Tagblatt weniger gelesen wurden, machten Südostschweiz, Zürcher Landzeitung und Basler Zeitung Boden gut.
Zu den Verlierern in der Lesergunst gehört die Pendlerzeitung 20 Minuten. Nach jahrelangem Aufwärtstrend hatte die Gratiszeitung bereits in der Vorperiode erstmals 54’000 Leser verloren. Die aktuelle Erhebung weist nun erneut einen Verlust von 47’000 Lesenden aus. Allerdings lässt sich dieser Rückgang mit einer bewussten Reduktion der verteilten Auflage begründen. 20 Minuten bleibt denn auch mit 1’318’000 Lesern die meistgelesene Tageszeitung der Schweiz.

Mehr Leser in der Romandie
Von den bezahlten Tageszeitungen behauptet sich der Blick an der Spitze – er wird von 628’000 Personen gelesen. Dieser Wert ist jedoch mit demjenigen der letzten Erhebung (613’000) methodisch nicht vergleichbar, da die Boulevardzeitung seit rund einem Jahr in verändertem Format erscheint und daher die Medienwerte angepasst wurden. Ähnliches gilt für die Gratiszeitung Blick am Abend. Weil ihr Streugebiet vor einem Jahr vergrössert wurde, ist die aktuelle Leserzahl von 495’000 nicht direkt mit der zuletzt erhobenen (401’000) vergleichbar.
Der allgemein negative Trend gilt allerdings nicht für die Romandie. Von den auflagenstärksten Titeln büsste einzig die Tribune de Genève an Reichweite ein – sie wird noch von 140’000 Personen gelesen (-13’000). Le Matin, 24 Heures und Le Temps dagegen sind in der Lesergunst gestiegen – ebenso wie Le Nouvelliste und La Liberté.

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(Darstellung: Media Trend Journal)

Verwechslungen am Sonntag
Bei der Sonntagspresse steht nur eine Zeitung auf der Gewinnerseite: der Sonntagsblick. Er wird neu von 870’000 Lesenden konsumiert, was einem Plus von 2‘000 entspricht. Die anderen Titel haben alle verloren, am deutlichsten die Sonntagszeitung. Deren Wert von 771’000 Lesern kann jedoch nicht mit demjenigen der letzten Erhebung verglichen werden (797’000 und demnach Verlust von 26’000), da die Abfrage der Wemf zur Sonntagspresse präzisiert wurde. Offenbar hatten die Befragten in früheren Erhebungen die verschiedenen Sonntagstitel zum Teil verwechselt.
Die Zentralschweiz am Sonntag, die erstmals in der Statistik auftaucht, erreichte auf Anhieb 174’000 Leser. Bei den Wirtschaftsblättern mussten alle Titel Einbussen hinnehmen. Am stärksten getroffen hat es die Finanz und Wirtschaft, die noch 121’000 Leser hat (-14’000).

> Zur Übersichtstabelle Sonntagspresse
(Darstellung: Media Trend Journal)

Grosse Einbussen bei den Illustrierten
Bei den Illustrierten und Magazinen liegen nach wie vor die Zeitungen der beiden Grossverteiler an der Spitze. Zudem sind sie recht stabil: Während die Coop-Zeitung wenige tausend Leser einbüsste und neu von 2’649’000 Personen gelesen wird, machte das Migros-Magazin um wenige tausend Leser vorwärts. Es erreicht jetzt 2’315’000 Lesende.
Am meisten Leser gewonnen haben Ktipp und Beobachter, am meisten verloren haben die Annabelle (neu 304’000 Lesende, minus 42’000) und die Schweizer Familie (neu 720’000 Lesende, minus 34’000).
Für die neueste Wemf-Studie wurden 23’702 Personen in der Schweiz und im Fürstentum Liechtenstein befragt, davon 17’042 in der Deutschschweiz.

Zu guter Letzt: Markenbotschafter mit Glaubwürdigkeitsdefizit

Werbung mit berühmten Persönlichkeiten ist angesagt. Prominente Botschafter steigern die Aufmerksamkeit für die Werbung und können einer Marke Glanz verleihen. Der Einsatz von Stars ist aber kein Garant für Erfolg. Hauptproblem ist meist die Glaubwürdigkeit.

Dass Roger Federer, Markenbotschafter des Schokoladenherstellers Lindt & Sprüngli, sich ab und zu ein Stückchen Schokolade gönnt, nehmen wir ihm gerne ab. Ebenso denkbar, dass er zur Rasur die Produkte von Gillette verwendet. Doch nicht jeder Promi passt zu jeder Marke. Dies musste beispielsweise Seat feststellen. Der Autohersteller engagiert sich als Sponsor der Mister Schweiz Wahlen. Dafür kurvt der amtierende Mister Schweiz jeweils mit einem Seat durch die Gegend. Beim letztjährigen Titelträger André Reithebuch hat dies hervorragend geklappt. Ganze 50‘000 Kilometer legte er mit dem Fahrzeug zurück. Weniger Glück hat Seat aber mit dem amtierenden Jan Bühlmann, der – obwohl er dies nach seiner Wahl versprach – auch heute, nach vier Monaten, noch nicht fahren darf und lieber Zug fährt. Dieses Risiko will der Autohersteller nicht mehr eingehen. In Zukunft müssen sämtliche Endrundkandidaten bis zur Mister-Schweiz-Wahl den Führerausweis machen, wie Martina Bumbacher, PR-Managerin von Seat, gegenüber dem Sonntagsblick sagte. Vernünftig!

Vier Neukunden für Evoq

Die Agentur Evoq freut sich über Kundenzugänge. Neu im Portfolio sind die Bank Sarasin & Cie, Shoppi Tivoli, das Museum Aargau sowie Red Bull.

Für die international tätige Privatbank Sarasin & Cie ist Evoq auf dem Gebiet der strategischen Markenberatung tätig. Erste Arbeiten für das Einkaufszentrum Shoppi Tivoli werden ab diesem Monat zu sehen sein. Der Auftrag beinhaltet die Ausarbeitung des neuen Markenauftritts. Zudem ist die Kreativagentur für die gesamte Werbekommunikation verantwortlich.
Evoq positioniert mit einem neuen Auftritt zudem das Angebot des Museum Aargau als eigenständige Erlebnisreihe und sorgt für einen starken Wiedererkennungswert bei den verschiedenen Zielgruppen im In- und Ausland. Für ihren Kunden Red Bull werde vor allem kräftig in die Tasten gehauen, schreiben die Werber in einer Mitteilung. Zudem unterstützte man die Kultmarke in der Medienarbeit.

Sonntagszeitung setzt auf investigativen Journalismus

Die Redaktion der Sonntagszeitung verstärkt ihre Ressourcen im Bereich des investigativen Journalismus und schafft ein neues Recherche-Desk. Die Leitung übernimmt Martin Stoll. Der 47-Jährige ist seit 1995 für die Sonntagszeitung tätig und seit Juni 2008 stellvertretender Leiter des Nachrichtenressorts.

Seine bisherige Funktion wird Martin Stoll zusätzlich zu seiner neuen Aufgabe weiterhin ausüben, wie Tamedia am Dienstag mitteilte. Stoll ist Absolvent der Schweizer Journalistenschule MAZ und wurde 2009 für seine Recherchen im «Fall Nef» mit dem Zürcher Journalistenpreis ausgezeichnet.
Ab 1. Oktober 2010 leitet zudem Oliver Zihlmann das Nachrichtenressort der Sonntagszeitung. Er übernimmt die Nachfolge von Simon Bärtschi, der zum stellvertretenden Chefredaktor ernannt wurde. Der 38-jährige Oliver Zihlmann arbeitete Ende der neunziger Jahre bereits für verschiedene Ressorts der Sonntagspublikation und schrieb fünf Jahre als ständiger Mitarbeiter aus Berlin, bevor der promovierte Historiker und Mathematiker 2007 zum Fokus-Bund zurückkehrte.
Das Ressort Wirtschaft wird mit zwei zusätzlichen Fachredaktoren, Guido Schätti und Nicole Kircher, verstärkt. Der 41-jährige Soziologe und Wirtschafshistoriker Guido Schätti ist derzeit als stellvertretender Ressortleiter Wirtschaft der Blick-Gruppe tätig. Er tritt seine neue Stelle am 1. Januar 2011 an. Ebenfalls per 1. Januar 2011 wechselt Nicole Kircher zur Sonntagszeitung. Die 39-jährige Wirtschaftsjournalistin arbeitet derzeit für das Wirtschaftsmagazin Bilanz sowie die Handelszeitung.

Maxomedia: Wechsel auf Führungsebene

Bei Maxomedia gibt es Veränderungen in der Unternehmensleitung. Markus Scheidegger ist neuer VR-Präsident der Agentur. Er löst Martin Reinle ab, der als Mitglied im Verwaltungsrat bleibt.

Aus der Geschäftsleitung gibt es zudem zwei weitere Neuigkeiten: René Schwarz (Bild unten), Leiter Strategie bei Maxomedia, ist seit Anfang 2010 Partner der Agentur. Der 32-jährige St. Galler ist bereits seit sechs Jahren bei Maxomedia.
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Die Leitung der Beratung hat Jasna Smojvir (Bild unten) übernommen. Die 35-jährige Zürcherin war zuletzt als Leiterin Werbung bei Pfister und bringt jahrelange Agenturerfahrung mit. Ihre Karrierestationen waren unter anderem Euro RSCG und Sulzer Sutter in Zürich.

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DRS 1: Die Werberin des Jahres zu Gast bei «Persönlich»

Regula Fecker, Werberin des Jahres, ist kommenden Sonntag zu Gast in der Radio-Talksendung «Persönlich» von DRS 1. Im Live-Gespräch mit Daniel Hitzig ebenfalls mit dabei ist Andreas Freimüller, Geschäftsleitungsmitglied vom Kampagnenforum.

Die Sendung findet am Sonntag, 12. September, im Restaurant Terroir in Zürich statt, von 10 bis 11 Uhr. Die Veranstaltung ist öffentlich und der Eintritt frei. DRS 1 überträgt die Sendung live von 10 bis 11 Uhr sowie von 22 bis 23 Uhr als Zweitsendung.

Zu guter Letzt: Eine Plakatsäule auf «Stellensuche»

Die Mediaagentur Mediaplus hat für das Jobportal Laufbahner.de eine Plakatsäule auf den Weg geschickt. Die wandelnde Litfasssäule sucht sich in der Innenstadt «'ne neue Stelle».

Plakatsäulen werden im Alltag mal mehr, mal weniger wahrgenommen. Nicht so die auf «Stellensuche» befindliche Litfasssäule. Diese macht sich plötzlich auf und davon, bewegt sich durch die Fussgängerzone, überquert Kreuzungen und wechselt ihren Standort nach Lust und Laune. Eine gelungene Aktion! Dass der Plakattext auch noch mit der Aktion der Litfasssäule – der «Stellensuche» – zusammen passt, ist dabei besonders nett.

Spinas Gemperle: Fairmed bekannt gemacht

Die Leprahilfe Emmaus Schweiz heisst seit 2009 Fairmed. Nicht nur der Name hat sich verändert, sondern auch das Arbeitsfeld: Fairmed kümmert sich heute nicht mehr allein um Leprabetroffene, sondern um vergessene Menschen und vernachlässigte Krankheiten weltweit. Diese Neuausrichtung kommuniziert Spinas Gemperle mit einer Kampagne.

Die Kampagne soll Aufmerksamkeit erwecken sowie letztlich zur Unterstützung von Fairmed führen. Die Botschaft der Plakate und Inserate bringt das Engagement der Organisation auf den Punkt: Fairmed hilft mit einfachsten Mitteln vor Ort – zum Beispiel in den Slums von Mumbai – und schafft den Ärmsten Zugang zu medizinischer Grundversorgung.

Verantwortlich bei Fairmed: René Stäheli (Geschäftsführer), Anna Opladen (Fundraising/PR). Verantwortlich bei Spinas Gemperle: Lorenz Spinas (CD), Miriam Fischer (AD/Konzept), Andrea Duttweiler (Text/Konzept), Julia Hoffmann (Grafik), Stephanie Müller (Beratung).

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