Felix Bingesser wird Sportchef der Blick-Gruppe

Felix Bingesser wird per 1. Januar 2011 Sportchef der Blick-Gruppe. Der 47-Jährige folgt auf Rolf Cavalli, der die Leitung des Sport-Ressorts interimistisch per Anfang August 2010 von Ilja Kaenzig übernommen hatte.

Felix Bingesser tritt per 1. Januar 2011 die Leitung der Blick Sport-Redaktion an. Aktuell ist Bingesser seit 2005 Leiter der Sportredaktion der Aargauer Zeitung. Zuvor hatte er seit 2004 die Sportredaktion der Stuttgarter Zeitung geführt. Bingesser begann 1987 als Sportredaktor beim Aargauer Tagblatt. Zwischen 1995 und 2004 hatte er unter anderem bei Ringier diverse Funktionen inne; er amtete als Fussballchef in der Blick-Sportredaktion, war zwei Jahre für das Fachblatt Sport tätig, konzipierte 1999 das monatlich erscheinende Sportmagazin und leitete dieses bis
zum Frühjahr 2004 als Chefredaktor.
Die Blick-Sportredaktion wird zurzeit ad intermin von Rolf Cavalli, Chefredaktor Blick.ch, geführt. Er übernahm nach Ilja Kaenzig, der die Blick-Gruppe per Angang August 2010 verliess und als Delegierter des Verwaltungsrates zur Sport & Event Holding wechselte.

SBB: Daniel Bach wird neuer Pressechef

Daniel Bach wird neuer Pressechef der SBB. Der 42-jährige Zürcher ist seit Anfang 2006 stellvertretender Informationschef und Pressesprecher für die deutsche Schweiz beim Eidgenössischen Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (Uvek).

Daniel Bach betreute in den vergangenen Jahren beim Uvek schwerpunktmässig die Verkehrsdossiers. Er absolvierte ein Studium der Allgemeinen Geschichte und Germanistik an der Universität Zürich. Als Redaktor beim Zürcher Unterländer und beim Tages-Anzeiger holte sich Bach sein journalistisches Rüstzeug. In den Jahren 2005/06 leitete er die Redaktion der ersten Regionalausgabe Linkes Seeufer und Sihltal des Tages-Anzeiger.
Die SBB Medienstelle ist Teil des Konzernbereichs Kommunikation und Public Affairs und verfügt über Aussenstellen in Bellinzona, Lausanne und Zürich. Bis zum Eintritt von Daniel Bach per 1. Dezember 2010 wird die Medienstelle interimistisch von Reto Kormann geleitet.

(Foto: SBB)

Advico Y&R: Für Actilife Lebensmittel übergross gemacht

Advico Young&Rubicam hat für die Migros-Marke Actilife Anzeigen mit XXL-Lebensmitteln gestaltet. Die Umsetzung soll dem Endkonsument vor Augen führen, wie hilfreich Actilife für eine ausgewogene Ernährung sein kann.

Auf den Plakaten zu sehen sind ein XXL-Milchglas, ein übergrosses Vollkornbrot sowie und ein riesiges Stück Lachs. Die überdimensionalen Lebensmittel sollen verdeutlichen, dass man gezielt eine grosse Menge an gewissen Lebensmittel zu sich nehmen müsste, um seinen Körper mit den empfohlenen Mindestmengen an Kalzium, Ballaststoffen oder Omega-3-Fettsäuren zu versorgen.
Die Anzeigen sind in verschiedenen Printmedien zu sehen. Die Broschüre wird dem Migros Magazin beigelegt und in verschiedenen Migros-Filialen aufgelegt.

Verantwortlich bei Migros Genossenschafts-Bund: Désirée Strassmann(Marketing Kommunikation), Nicole Rogenmoser (Projektleiter Actilife). Verantwortlich bei Advico Young&Rubicam: Markus Gut (CCO, Gesamtverantwortung), Dominik Oberwiler (AD), Annik Weber (Grafik), Sven Rufer, Mathias Zimmermann (Text), Edi Walker, Pascal Trütsch (Beratung), Fotografie und Bildbearbeitung: Andrea Vedovo

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Diplomfeier der Verkaufsfachleute

Vergangenen Freitag wurden im Casino Luzern 189 neuen Verkaufsfachleuten ihre eidg. Fachausweise überreicht. Die Berufsprüfung, die in dieser Art zum zweiten Mal stattgefunden hat, zog 40 Prozent mehr Absolventen an als letztes Jahr.

Rund 349 Personen stellten sich der Prüfung; 189 oder 54 Prozent haben bestanden. Die Durchschnittsnote der erfolgreichen Absolventen liegt bei 4,4. Jahresbeste war Sonja Renggli aus Finsterwald LU mit einer Durchschnittsnote von 5,1. Auf eine gute Durchschnittsnote 5,0 kamen Corinne Bieri aus Hochdorf LU sowie Gabriel Gübeli aus Wil SG. Mit den 189 neuen Verkaufsfachleuten steigt die Zahl der diplomierten Verkaufsfachleute in der Schweiz auf 4‘478. Eine gesunde Zahl, die die Wirtschaft verkraften könne, meint Walter Zeller, der nach jahrelangem Engagement als Prüfungsleiter dieses Jahr seinen letzten Auftritt hatte. Zeller übergibt die Aufgabe an Nicole Beck, bleibt aber aktiv im Bereich der Qualitätssicherung, wie der Verband Swiss Marketing am Montag mitteilte.

Nachrichtenagenturen: DAPD Basisdienst gestartet

Die Agenturgruppe DAPD hat am Montag den gleichnamigen Basisdienst mit weltweiter Themenabdeckung gestartet. Produziert wird das Angebot von den zusammengelegten Redaktionen der ehemaligen Nachrichtenagenturen DDP und der deutschen AP. Die Agenturzentrale liegt in Berlin.

Die DAPD will täglich bis zu 500 Textnachrichten und 2‘000 Bilder aus dem In- und Ausland zur Verfügung stellen. Hinzu kommen Infografiken, Onlinedienste und Mobilangebote. In den kommenden Monaten soll die Angebotspalette ausserdem erweitert werden, so Chefredaktor und Geschäftsführer Cord Dreyer. In Deutschland stützt sich die DAPD auf über 400 Text- und Bild-Journalisten, im Ausland auf die Kompetenz von mehr als 3‘000 Korrespondenten der Nachrichtenagentur Associated Press (AP). Mit dem Start des Basisdienstes nahm auch das Rechercheteam «sources» seine Arbeit auf. Journalisten sollen hier ohne tagesaktuellen Zeitdruck investigativ recherchieren.

Draftfcb/Lowe: Blechdosen zu Filmstars werden lassen

Mit 84 Prozent liegt die Recyclingquote in der Schweiz im internationalen Vergleich weit über dem Durchschnitt. Damit das so bleibt, ruft der Verein zur Förderung des Recyclings von Konservendosen aus Stahlblech – kurz Ferro Recycling – mit zwei neuen Werbespots den Sinn des Wiederverwertens von Stahlblech in Erinnerung. Realisiert wurden die Filme von der Zürcher Werbeagentur Draftfcb/Lowe.

In den Hauptrollen treten verbeulte Blechdosen als Filmstars in Aktion. Wie bereits in früheren Ferro-Spots erscheinen sie vor einem Sammelcontainer, wo sie mit grossen Hoffnungen zum Recycling antreten. Doch die Geschichte nimmt jeweils eine überraschende Wendung. So kommt eine Dose, die am liebsten als Ritterrüstung im Mittelalter wiedergeboren werden möchte, als futuristisch blinkender Roboter wieder zum Vorschein. Und die Dose, die unbedingt Mitglied einer Heavy-Metal-Band werden will, bimmelt nach der Verwandlung als schweizerische Kuhglocke. Die beiden Werbefilme werden in der deutschen Schweiz und in der Romandie ausgestrahlt.

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Verantwortlich bei Ferro Recycling: Rudolf Müller. Verantwortlich bei Draftfcb/Lowe: Daniel Comte (CD), Frederic Nogier (AD), Roy Spring (Text), Christoph Bögli (Beratung), Melanie Auerbach (Agency Producer). Director/Animator: Andreas Pohl, Optix, Hamburg. Production Company: Stink, Berlin. Ton: Jingle Jungle.

Tages-Anzeiger: Am Montag erstmals mit New York Times

Der Tages-Anzeiger ist am Montag erstmals mit einer achtseitigen Beilage der New York Times erschienen. Die Wochenbeilage soll jeweils die Montagsausgabe des Zürcher Blattes «noch reichhaltiger machen», wie Redaktion und Verlag schreiben.

Die Beilage mit dem Namen «New York Times International Weekly» enthält ausgewählte englischsprachige Artikel des renommierten amerikanischen Blattes aus den Bereichen Internationales, Wirtschaft, Kultur und Wissenschaft. Die erste Seite ist jeweils für Kolumnen renommierter Autorinnen und Autoren reserviert. Die Beiträge aus der New York Times werden in der Originalsprache veröffentlicht.

Gratis-Kino auf MyVideo

Die deutsche Videoseite MyVideo.de baut das kostenlose Filmangebot aus. Ab sofort stehen unter «MyVideo Filme» über 200 Blockbuster in voller Länge zur Auswahl.

Mit dem Kinoangebot will MyVideo die Positionierung als Entertainment-Portal im deutschen Internet stärken. Man werde den Bereich noch weiter ausbauen und versuchen, bei weiteren Lizenzgebern anzudocken, so Manuel Uhlitzsch, Geschäftsführer Magic Internet der Media-Agentur von MyVideo, gegenüber dem Branchendienst Pressetext. Das werbefinanzierte Angebot ist in Deutschland, Österreich und der Schweiz verfügbar. Vermarktet wird es von Seven One Media, dem Bewegtbildvermarkter der Pro-Sieben-Sat.1-Gruppe.

McCann Erickson: Folker Wrage wird neuer CCO

McCann Erickson holt Folker Wrage als neuen Chief Creative Officer Schweiz an Bord. Wrage wird ab Januar 2011 für das kreative Produkt der Agentur verantwortlich zeichnen.

Folker Wrage hat sich schon zu Beginn seiner Karriere bei Ogilvy One mit dem Dialog im On- und Offline Bereich beschäftigt. Danach setzte er sich bei Leo Burnett mit klassischer Werbung auseinander. Bei Saatchi & Saatchi X kamen noch Shopper Marketing und Promotion hinzu, bevor er schliesslich bei Publicis wieder zum medienübergreifenden Dialog zurückkehrte. «Wir wollten auf jeden Fall einen CCO, der in allen Kommunikationsdisziplinen fundierte Erfahrung mitbringt und dabei bewiesen hat, dass er auf nationalem und internationalem Niveau kreativ arbeiten kann», so CEO Katharina Lohse zur Neuanstellung. Ausserdem hat Folker Wrage, der seit über zwei Jahren in der Schweiz beheimatet ist, in vielen internationalen Juries gearbeitet, darunter auch bei den Cannes Lions. Auf seiner Award Liste befinden sich rund 80 Preise internationaler Wettbewerbe.

Schneiter Meier Külling neu mit Bataillard

Schneiter Meier Külling SMEK hat einen Neukunden im Portfolio. Der Schweizer Weingrosshändler Bataillard hat das Zürcher Unternehmen nach einer Agenturevaluation damit beauftragt, das Profil der Marke zu schärfen.

Bataillard ist in den Bereichen Weinfachhandel, Detailhandel und Gastronomie-Grosshandel tätig. Ziel der Profilierungsstrategie sei eine klare Differenzierung zur Konkurrenz und Positionierung als Marketingorganisation für die Intensivierung der Marktbearbeitung, teilte die Agentur am Montag mit.

Start des Internationalen Radio-Festivals

Am Montag beginnt das Internationale Radio-Festival (IRF). Während sechs Tagen senden Radiomacher aus über 15 Ländern vom Papiersaal Sihlcity in Zürich.

Mehr als 20 FM-Sender, DAB- und Internet-Radios werden Zürich vom 5. bis 11. September im Rahmen des Internationalen Radio-Festivals beschallen. Moderiert wird jeweils in der eigenen Sprache. Alternativstationen aus grossen Metropolen wie London, Berlin, Nairobi, New York oder Shanghai treffen dabei auf Nischenradios. «Wir sind eine kosmopolitische Kulturplattform, die sich als Get-together der weltweit kreativsten Radiomacher etablieren möchte», so Miguel Alvarez von der Veranstalter-Crew gegenüber der Sonntagszeitung. Mit an Bord sind auch Rundfunk-FM-Gründer Oliver Scotoni sowie Entertainment-Manager Darryl von Däniken.
Das Festival sendet live aus dem Papiersaal (Sihlcity) und wird im Grossraum Zürich über den FM-Sender (FM 88.2 MHz / FM 95.7 MHz), über Kabel, sowie das Internet übertragen. Täglich ab 17 Uhr kann zudem im Studio den Radiomachern über die Schultern geschaut werden. Mehr Informationen, Frequenzen und Livestream auf Internationalradiofestival.com.

Zu guter Letzt: Recherchieren kann ihre Geschichte gefährden

Ein Artikel in der aktuellen Ausgabe des Beobachters nimmt die TV-Sendung «Gesundheits-Sprechstunde» ins Visier. Unter dem Titel «Gekaufter TV-Auftritt» wird der Sendung vorgeworfen, dass gegen Geld Experten platziert werden können. Das tönt schrecklich und lässt die braven Konsumentenschützer erzittern. Der Autor scheint aber nicht zu wissen, dass genau das die neuen Sponsoring-Richtlinien des Bundesamtes für Kommunikation (Bakom) erlauben.

Bedingung ist nur dass die Sache klar deklariert wird. Wenn man etwas nicht weiss, dann muss man halt recherchieren. Auch auf die Gefahr hin, dass dann die knackige Geschichte nicht mehr so knackig wird. Völlig unakzeptabel ist aber, dass die ausführliche Begründung, die Hans Jürg Deutsch, der Verantwortliche bei der «Gesundheits-Sprechstunde», dem Autor zukommen liess, überhaupt nicht in den Artikel mit einfloss. Gerade eine Zeitschrift wie der Beobachter, die sich für Transparenz und Gerechtigkeit stark macht, sollte das kleine Einmaleins einer fairen Berichterstattung kennen und vor allem auch anwenden.

Zur Stellungnahme

Stellungnahme des Beobachters:
Der Artikel «Recherchieren kann ihre Geschichte gefährden» behauptet, der Beobachter hätte unsauber recherchiert und würde unfair Bericht erstatten zum Thema Sponsoring in der TV-Sendung «Gesundheit-Sprechstunde». Die Behauptung ist falsch. Der Beobachter hat nicht den Vorwurf erhoben, die Sponsoring-Richtlinien seien verletzt worden. Richtig ist aber: Gesundheit Sprechstunde stellte einer PR-Agentur in Aussicht, dass in der Sendung ein verschreibungspflichtes Medikament eines bestimmten Herstellers thematisiert würde. Gemäss Heilmittelgesetzgebung ist dies nicht erlaubt. Dieser Sachverhalt mit dem fragwürdigen Angebot (E-Mail an eine PR-Agentur) wird von Hans Jürg Deutsch nicht bestritten. Der Verantwortliche der TV-Sendung wurde im erwähnten Beobachter-Artikel mehrfach zitiert. Er konnte zu allen Vorwürfen Stellung nehmen. Sämtliche im Artikel verwendeten Zitate und Aussagen liegen schriftlich vor.

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