Swiss Deluxe Hotels rühren Werbetrommel mit Literaten
Der Verband Swiss Deluxe Hotels SDH, dem 39 Fünfsterne-Häuser der Schweiz angehören, lädt Autoren zum Schreiben von Kurzgeschichten ein. Mit dem Projekt « Writers in Residence » soll die Tradition der Hotelliteraten wieder aufgenommen werden, so Verbandsgeschäftsführer Fiorennz Fässler am Donnerstag vor den Medien in Zürich.
Die Liste der Literaten, die sich in den letzten drei Jahrhunderten in Schweizer Luxushotels aufhielten, sei
lang. Sie reiche von Voltaire über Goethe, Balzac und Victor Hugo, Hans Christian Andersen, Johanna Spyri, Leo Tolstoi über Thomas Mann bis John le Carré oder Paulo Coelho. Die Schweizer Autorin Zoë Jenny schrieb etwa im Basler Grand Hotel Les Trois Rois in drei Monaten ihren Roman «Ein schnelles Leben» zu Ende.
Viele Schriftsteller suchten in den Hotels Ruhe und Erholung, manchmal aber auch schöpferische Inspiration, sagte Fässler. Das Berner Bellevue Palace sei beispielsweise Schauplatz zweier Krimis des britischen Autors John le Carré. Menschen und Schicksale träfen im Grand Hotel unausweichlich aufeinander. Der Gast sei gleichzeitig Schauspieler und Zuschauer. Dies habe die Literaten angezogen, sagte die Kulturwissenschaftlerin Cordula Seger.
Diese Tradition will der Verband nun neu interpretieren. Die 39 Swiss Deluxe Hotels wollten im nächsten Jahr je einen Autor während drei Tagen beherbergen. Dabei solle es sich vor allem um schweizerische oder in der
Schweiz wohnhafte Schriftsteller handeln. Bewerben könne sich, wer mindestens zwei Romane veröffentlicht habe, die nicht im Eigenverlag erschienen seien. Die Autoren sollen im Hotel ihre Kurzgeschichten erarbeiten. Als roter Faden diene ein auszuwählender Gegenstand. Die Texte müssen bis Ende November bei der SDH eingereicht werden und sollen im Frühjahr 2012 veröffentlicht werden.
lang. Sie reiche von Voltaire über Goethe, Balzac und Victor Hugo, Hans Christian Andersen, Johanna Spyri, Leo Tolstoi über Thomas Mann bis John le Carré oder Paulo Coelho. Die Schweizer Autorin Zoë Jenny schrieb etwa im Basler Grand Hotel Les Trois Rois in drei Monaten ihren Roman «Ein schnelles Leben» zu Ende.
Viele Schriftsteller suchten in den Hotels Ruhe und Erholung, manchmal aber auch schöpferische Inspiration, sagte Fässler. Das Berner Bellevue Palace sei beispielsweise Schauplatz zweier Krimis des britischen Autors John le Carré. Menschen und Schicksale träfen im Grand Hotel unausweichlich aufeinander. Der Gast sei gleichzeitig Schauspieler und Zuschauer. Dies habe die Literaten angezogen, sagte die Kulturwissenschaftlerin Cordula Seger.
Diese Tradition will der Verband nun neu interpretieren. Die 39 Swiss Deluxe Hotels wollten im nächsten Jahr je einen Autor während drei Tagen beherbergen. Dabei solle es sich vor allem um schweizerische oder in der
Schweiz wohnhafte Schriftsteller handeln. Bewerben könne sich, wer mindestens zwei Romane veröffentlicht habe, die nicht im Eigenverlag erschienen seien. Die Autoren sollen im Hotel ihre Kurzgeschichten erarbeiten. Als roter Faden diene ein auszuwählender Gegenstand. Die Texte müssen bis Ende November bei der SDH eingereicht werden und sollen im Frühjahr 2012 veröffentlicht werden.






