Social Media: Neue Spielregeln für das Corporate Publishing?

Soziale Medien sind eine attraktive, wertvolle Ergänzung für die journalistische Unternehmenskommunikation. Sie sind aber keine kommunikative Allzweckwaffe. Das aktuelle CP-Barometer, das das Marktforschungs- und Strategieberatungsunternehmen zehnvier für das Europäische Institut für Corporate Publishing durchgeführt hat, zeigt Chancen, Erfolgsfaktoren und Gefahren sozialer Medien auf.

Für Unternehmen liegt ein besonderer Reiz von Facebook, Twitter, Youtube und Co. in deren Nutzerzahlen und dem damit verbundenen Zugang zu potenziellen Kunden. Es überrascht daher nicht, dass laut aktuellen Ergebnissen des CP-Barometers Herbst 2010 (siehe Infobox) 45 Prozent der befragten Unternehmen bereits in sozialen Medien aktiv sind und weitere 51 Prozent dies zumindest in Erwägung ziehen. Immerhin bewerten rund 40 Prozent soziale Medien als hervorragend geeignet für das Corporate Publishing, weitere 55 Prozent der befragten Unternehmen sind zum Teil der Auffassung, dass sich soziale Medien gut für die regelmässige, journalistische Kommunikation mit verschiedenen Zielgruppen eignen.
Ergänzung und Chance
Soziale Medien werden dabei von den Unternehmen überwiegend als Ergänzung zu den bestehenden Medien des Corporate Publishing gesehen. Nur einer von fünf befragten Unternehmensvertretern ist der Ansicht, dass Facebook & Co. künftig Medien wie Kundenzeitschriften oder E-Magazine verdrängen werden. Unternehmen sehen in Social Media also nicht einen Ersatz, sondern eine Erweiterung der bisherigen Kommunikationsmöglichkeiten. Aus Perspektive der befragten Unternehmen ermöglichen die sozialen Medien vor allem die Ansprache ganz neuer Zielgruppen und eine emotionale und zugleich kosteneffiziente Kommunikation. Soziale Medien bieten aus Sicht der Befragten darüber hinaus Chancen für die eigene Imagepflege, den Ausbau von Kundenbeziehungen und einen besseren Service. Zudem erlauben sie die aufmerksamkeitsstarke Inszenierung von Produkten und Marken.

Relevanz der Inhalte entscheidend
Die befragten Unternehmensvertreter sind sich darin einig, dass bestimmte Faktoren erfüllt sein müssen, damit soziale Medien erfolgreich im Corporate Publishing genutzt werden können. Fast alle befragten Unternehmen (94%) sehen relevante und attraktive Inhalte als erfolgsentscheidend an, wenn es um die Kommunikation in sozialen Medien geht. Das klingt zwar trivial, ist es aber bei weitem nicht: Gerade in den sozialen Medien ist es von höchster Bedeutung, den Konsumenten wertvolle und besondere Inhalte, Angebote oder Informationen zu bieten – Inhalte also, die einen Bezug zum Leben, zu den Interessen und Bedürfnissen der Nutzer aufweisen. Die Konsumenten wünschen sich zudem einen echten, kontinuierlichen Austausch und Dialog. Daher sind 92 Prozent der befragten Unternehmensvertreter der Auffassung, dass aktuelle Informationen und eine schnelle Reaktion entscheidend für die erfolgreiche Nutzung sozialer Medien sind. Ebenfalls betont wird die hohe Bedeutung einer ehrlichen, offenen Kommunikation (87%) und eines nachhaltigen Engagements (79%), um von den Nutzern wirklich akzeptiert zu werden (siehe Abbildung).
Kontrollverlust befürchtet
Neben all diesen Chancen bergen soziale Medien aber auch Gefahren: Ganze 70 Prozent der befragten Unternehmen befürchten, in sozialen Medien die Kontrolle über die Kommunikation zu verlieren. Sie sorgen sich, Inhalte, Themen und Tonalität der Kommunikation nicht mehr steuern zu können. 45 Prozent der Befragten fürchten zudem allfällige Kritik seitens der Nutzer und sind unsicher, wie angemessen mit etwaiger Kritik umzugehen ist. Auch die schnelllebige Kommunikation (43%), ein eventuell unpassender Kommunikationsstil (36%) und eine überzogene Nutzung sozialer Medien als Verkaufskanal (34%) werden als Gefahren erkannt. Dies offenbart ein grundsätzliches Merkmal der Kommunikation in sozialen Medien: Unternehmen müssen bereit sein, einen Teil der Kontrolle, die sie viele Jahre lang für sich beansprucht haben, an die Konsumenten abzugeben. Sie müssen für die Meinungen und Interessen der Nutzer empfänglich sein und lernen, den Dialog mit und zwischen diesen angemessen zu moderieren. Und sie müssen bereit sein, ehrlich und offen zu kommunizieren und auch Fehler und Probleme einzugestehen.
Experimente als Strategie
Die Chancen und Risiken sozialer Medien sind den Unternehmen also sehr wohl bewusst. Gleichwohl betreten die meisten Unternehmen mit ihren Aktivitäten Neuland – ein Neuland, das eher mit Experimenten sondiert denn strategisch geplant wird. So teilen 85 Prozent der befragten Unternehmen die Auffassung, dass die meisten Unternehmen noch keine Strategie für den Einsatz sozialer Medien entwickelt haben. In der dynamischen und veränderlichen Welt der sozialen Medien erscheinen Experimente aber auch durchaus als ein sinnvoller Ansatz. Der konventionelle Planungsprozess mit Analyse – Planung – Durchführung – Kontrolle greift hier zu kurz, Analyse und Planung dauern oftmals einfach zu lange. Unternehmen werden daher im Bereich sozialer Medien auch in Zukunft experimentieren müssen. Wichtig ist aber, dass diese Experimente trotzdem einem gewissen strategischen Rahmen, einer konzeptionellen Gesamtsicht für die Unternehmenskommunikation folgen.
Facebook liegt vorn
Mit welchen konkreten sozialen Medien experimentieren die Unternehmen nun vorrangig? Das CP-Barometer zeigt, dass Facebook als die Social-Media-Plattform genannt wird, die am besten für das Corporate Publishing geeignet ist. Facebook liegt mit 34 Prozent der ungestützten Nennungen deutlich vor dem Business-Netzwerk Xing (17%), dem Microblogging-Dienst Twitter und der Videoplattform Youtube (jeweils 11%). Für Facebook sprechen aus Sicht der Studienteilnehmer vor allem die hohen Nutzerzahlen und die damit verbundene Reichweite. Ebenso ein wichtiger Pluspunkt: der crossmediale Charakter der Plattform mit der Möglichkeit, multimediale Inhalte einzubinden. Besonders attraktiv ist Facebook für das Corporate Publishing aber auch, weil die Plattform stark inhaltsgetrieben ist. Für die Zukunft rechnen jeweils mehr als 60 Prozent der befragten Unternehmensvertreter damit, dass Facebook, Youtube und Twitter noch wichtiger für die Unternehmenskommunikation werden. Auch für Xing erwarten über 40 Prozent der Befragten eine weiter zunehmende Bedeutung.
Weiter wachsende Bedeutung – höhere Budgets
Einigkeit herrscht auch in der Einschätzung, dass sozialen Medien künftig ganz grundsätzlich eine weiter wachsende Bedeutung als Kommunikationskanal beim Corporate Publishing zukommen wird. Knapp 90 Prozent der Unternehmen gehen von diesem Bedeutungszuwachs aus, der sich auch in den Budgeterwartungen niederschlägt: Ebenfalls rund 90 Prozent der Unternehmen prognostizieren wachsende Budgets für die Unternehmenskommunikation in sozialen Medien. Das CP-Barometer zeigt somit das Potenzial, das sozialen Medien für die Unternehmenskommunikation beigemessen wird. Es zeigt aber auch: Social Media ist keine kommunikative Allzweckwaffe, sondern eine Ergänzung bestehender Medien des Corporate Publishing, deren Chancen und Risiken es abzuwägen und deren Besonderheiten es zu beachten gilt.
Clemens Koob und Stefan Lohmüller
Autoren:
Prof. Dr. Clemens Koob ist Managing Director des Marktforschungs- und Strategieberatungsunternehmens zehnvier und Professor für Marktforschung und strategisches Marketing an der Fachhochschule Erding. Stefan Lohmüller ist Projektleiter bei zehnvier und dort verantwortlich für das CP-Barometer.

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Magazin Zwölf: Gestaltungswettbewerb Vereinslogos

Die Redaktion des Schweizer Fussball-Magazins Zwölf hat einen Gestaltungswettbewerb lanciert. Es sollen für die Super-League-Fussballklubs neue einzigartige Logos entstehen.

In der Super League spielen 10 Mannschaften. Die Vereinslogos dieser Mannschaften sind nicht alle brillant umgesetzt, wie es in einer Zwölf-Mitteilung heisst. Die meisten Klubs sind über 100 Jahre alt und ihre Embleme wurden seit der Gründung kaum angepasst.
Mit dem Wettbewerb soll den Vereinen zeigen, was da alles möglich wäre. Damit der Kreativität keine Grenzen gesetzt sind, gibt es keine Vorgaben. Bis auf die eine, dass es nicht bloss eine Anpassung des bestehenden Logos sein soll. Es soll eine neues Logo gestaltet werden, welches natürlich zum Thema Fussball passen soll.
Abgabetermin ist der 15. Januar 2011. Idealerweise sollten die Vorschläge als Vektor-Dateien abgegeben werden, mit Adobe Illustrator, Hi-End PDF. Auch möglich sind Adobe Photoshop Dateien (tif, jpg) 300 dpi bei 210×285 mm. Der erste Preis ist mit 400 Franken dotiert. Für die Plätze 2 bis 10 sind Sachpreise (Bücher, Abos,
Spiele, etc.) zu gewinnen. Die besten Vorschläge werden zudem in der Ausgabe 23 des Zwölf erscheinen. Darüber hinaus werden alle Vorschläge am Umtrunk 23 gezeigt.
Anmeldung:
Mail mit Kontaktdaten und der Angabe des gewählten Vereinslogos an [email protected].

Aufgespiesst: Lass dich überraschen

Sie müssen jetzt ganz tapfer sein: Denn Weihnachten naht nicht etwa in langen Schritten, das heilige Wiegenfest ist quasi schon wieder vorbei. Auf der Geschenkefront sollten Sie nun also schnellstens aufrüsten, damit das Fest der Liebe kein Desaster wird.

Ein ausdrücklicher Hinweis an alle männlichen Wesen: Auch wenn Ihre Frau, Freundin, Geliebte, Schwester, Vermieterin oder Mutter dem Deal «wir schenken uns nichts» lauthals zugestimmt und vorgeblich beteuert hat, dass sie es toll findet, dem Kommerz den Kampf anzusagen – sie will trotzdem Geschenke. Jede Frau will das. Mit den kleinen, wertvollen, punkten Sie am eindrücklichsten. Aber auch kreative Einfälle sind gern gesehen: Sie könnten zum Beispiel mit einem Riesenscheinwerfer «Ich liebe Dich! Frohe Weihnachten!» in den Himmel schreiben. Die Wirkung dieser Gabe (vor allem bei der Frau Mama) ist am nachhaltigsten, wenn die Lichtinstallation auch den werten Nachbarn auffällt: «Mein Junge!»
Mutter und Schatzimausi sind noch verhältnismässig einfach zu beschenken. Deshalb haben wir einige Präsentideen zusammengetragen, mit denen Sie auch wirklich schwierige Kandidaten überraschen können. Womit zum Beispiel beglücken Sie Ihren guten alten Studienkollegen Ferdi, einen genialen Techi, der mit 39 Jahren immer noch seine Runden an der Uni dreht, noch nie eine Frau angesprochen hat und nachts Computer repariert, um sich zu finanzieren? Reka-Schecks? Nein, mit einem Nerd-Shirt natürlich. Am besten mit dem Aufdruck «42». Sie können ja auch noch ein Handtuch dazu schenken. Ihr Kollege wird Sie schon verstehen (weitere Geek-Shirts: www.sheldonshirts.com).
Gute Gabe für Bio-Betti
Und wie erfreuen Sie Ihre Cousine Betti, für die Bio ein Glaubensbekenntnis ist und die jedes Kräutchen, das sie verzehrt, eigenhändig im Gärtchen hinter dem Haus hochpäppelt? Kein Problem: Bestellen Sie rasch noch eine Ziege. Das geht. Via Internet, über eine Art afrikanischen Fleurop-Service für den letzten Drücker (www.mamamikes.com). Kann einfach sein, dass Sie mit diesem genialen Geschenk Bettis Ziegenkäse auf Lebenszeit (der Ziege) abonnieren. Wägen Sie Kos¬ten und Nutzen dieses Präsents also gut gegeneinander ab. Sie können mit dem Tier natürlich auch direkt den Schlachter mitsenden. Dann brauchen Sie sich im nächsten Jahr auch keine Gedanken mehr über eine Gabe für Betti zu machen.
Für vielreisende Freunde oder Leidgenossen im Grossraumbüro ist die Schlafburka der absolute Knüller. Auf www.snazzynapper.com können Sie das Gesichtskondom bestellen, für ein entspanntes Schläfchen im Auto, im Bus, im Flieger oder am Pult. Der Lappen lässt nur die Nase frei, schirmt Licht ab und verhindert, dass Mitmenschen in den beim Schnarchen weit geöffneten Mund des Burkaträgers starren. So sehen sie auch die Sabberfäden nicht, die aus dem Mundwinkel herabmäandern. Eine prima Lösung für beide Seiten. Das gute Stück gibt es in zwei fröhlichen Designs und zwei Grössen – und eignet sich im Übrigen auch perfekt, um Onkel Urs abzudecken, der immer vor den Spätnachrichten einnickt.
Selbst für Ihren Bruder, der ständig wäffelt, dass sein Handy so viele Funktionen hat, die er gar nicht benötigt, haben wir das passende Präsent: Ein Handy nur zum Telefonieren und Simsen, mit grossen Tasten auch für Wurstfinger und nur einem Knopf für die Lieblingsnummer, kürzlich lanciert von Orange. Dass das «Doro Phone Easy 410 gsm» ausserdem eine erhöhte Maximallautstärke hat, die Tasten für bessere Lesbarkeit mit besonders grossen Ziffern und Buchstaben beschriftet sind und die Lieblingstaste für einen Notruf gedacht ist, weil es sich um ein Gerät für die Zielgruppe «Altersheim» handelt, müssen Sie ihm ja nicht verraten.
Heissa, das wird ein herrliches Fest!
Anne-Friederike Heinrich

Das Schlaraffenland im Dreiländereck

Das Einkaufszentrum Stücki wird von cR Basel neu als ein «echtes Stück Basel» positioniert.

Ich möchte euch ein grosses Kompliment machen. Die Weihnachtskampagne ist grossartig. Die Plakate fallen auf, heben sich vom Rest ab und sind dank der hervorragenden Mediaplanung ausgezeichnet eingesetzt», lobt Andreas Lehr. Der Leiter Marketing Services bei der Genossenschaft Migros Basel ist überzeugt: «Mit dem neuen Stücki-Auftritt wird es uns gelingen, das Stücki neu zu positionieren und näher an die Basler Bevölkerung zu bringen. Das Stücki wird damit früher oder später zu einem echten Stück Basel.»
Mit dem Einkaufszentrum auf dem Areal der ehemaligen Stückfärberei ist 2009 eine Industriebrache zu neuem Leben erwacht. Gebaut wurde das Stücki von Swiss Prime Site. Betrieben wird es von ECE. Die Europa Bau- und Projektmanagement G.m.b.H. mit Sitz in Hamburg ist Marktführerin in Europa mit 140 Shopping-Zentren. Von der Fläche her ist das Stücki die Nummer 10 in der Schweiz, bezüglich Vielfalt folgt es gleich auf den Leader Tivoli in Spreitenbach. Wie die meisten Einkaufszentren braucht ein neuer Player auf dem Markt allerdings seine Zeit, bis er seine Stammkundschaft hat.
Im September sind fünf Agenturen zum Pitch für eine umfassende Kampagne geladen worden. Gewonnen hat cR Basel. Eigentlich sollten die Arbeiten der Agentur erst im Januar 2011 eingesetzt werden, um die neue Positionierung des Stücki zu lancieren. Weil die Ideen dem Center Management unter der Leitung von Jan Tanner und Christoph Keimes aber besonders gefallen haben, ist jetzt auch die Weihnachtskampagne bereits von cR Basel gestaltet worden.
Die Kampagne will «ein Plädoyer für das gute Neue» sein, wie Managing Director Peter Frey bei cR Basel erklärt. Zudem will man bei der Basler Bevölkerung ein positives «Wir-Gefühl» rund um das neue Stücki erzeugen. Das Team um Strategic Director Daniel Bürgi hat dazu die «Stücki-People» erfunden – sympathische Figuren, die alle mit dem Slogan auftreten: «Ich find’s gut.» Das bedeutet einerseits, dass die Basler es gut finden, dass sie jetzt eine solche Bereicherung zum Einkaufen haben. Zum anderen soll der Claim auch klar machen, dass das Stücki verkehrstechnisch gut erreichbar ist.
Das Grundkonzept der Weihnachtskampagne kann auch für weitere Wellen adaptiert werden. Neben den Plakaten und Inseraten ist ein Gutscheinheft zum Schwerpunkt geworden. Dieses 64-seitige Broschüre in einer Auflage von 270’000 lockt nicht nur mit attraktiven Rabatten. Die Abbildungen und Logos visualisieren auch konzentriert, wie viele Geschäfte im Stücki ihre Waren anbieten. Auf 32 000 m2 Verkaufsfläche finden sich 120 Shops und Restaurants mit insgesamt 800 Mitarbeitenden. Flanieren können die Kunden entlang von 2,5 Kilometer «Einkaufsvergnügen».
Andreas Panzeri
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Die Werbewoche auf Star TV: «What makes you happy?»

Am Donnerstag um 19:45 Uhr taucht Star TV in die Traumwelt des Schweizer Snowboardprofis Nicolas Müller ein. Anlass für diesen sehr persönlichen Tiefgang ist die Zusammenarbeit von 7 Sky Magazine und Pet Recycling Schweiz.

Und das Duo Martin Luchsinger und Daryl Hefti hat mit der überraschenden Story für grosse Furore gesorgt.
Den unglaublichen Flow während den Dreharbeiten und das passionierte Team vor und hinter den Kameras präsentiert «Die Werbewoche» auf Star TV am Donnerstag um 19:45 Uhr oder als Stream auf www.startv.ch.
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Die Werbung ist ein bisschen anders geworden»

Theophil Butz über längst vergangene Zeiten sowie seinen neuen Spass an den Aufgaben der Gegenwart.

Es gibt Leute die sagen, es war der beste Verkauf, der in der Schweizer Werbeszene je passiert ist. Die Agentur Bosch und Butz war die Nummer 3 in der Schweiz, beschäftigte rund 70 Mitarbeitende und machte 14 Millionen Umsatz pro Jahr, bevor Walter Bosch und Theophil Butz ihr Lebenswerk 1998 an die Interpublic Group verkauften. «Das war in einer Zeit, als es an der Börse nur noch aufwärts ging», blickt Butz mit Genugtuung auf die Zeit zurück, denn auch den Erlös dieses Deals hat er noch einmal gewinnbringend einsetzen können. «Was macht Theophil Butz heute?», ist deshalb mehr als nur eine neugierige Frage.
«Ich könnte Kunst machen. Malen, fotografieren oder gar einen Film drehen. Ich muss immer eine Aufgabe haben und mich dieser auch stellen», sinniert er in seiner Villa am Zürichberg. Die Kunst – das zeigen die auserlesenen Objekte an den Wänden – hat er aber lieber den wirklich dazu Gezwungenen überlassen. «Ich bin nach wie vor mit Leidenschaft Werber. Hier löse ich die meisten Aufgaben mit Bravour.» Allerdings will er nicht mehr in einem festen Gefüge arbeiten. «Wenn man ausserhalb des Agenturlebens steht und weiss, dass man Ende Monat nicht eine halbe Million Franken an Löhnen bezahlen muss, wird man zu einem ganz anderen Menschen. Man kann die Dinge von aussen sehen.»
Aus diesem Grund nennt sich Theophil Butz heute lieber «Inspirator». Er berät ein junges Start up von Kreativen beim strategischen Aufbau ihrer Agentur. Er hat für eine Kunstmalerin ein Geschäftsmodell entwickelt, wie diese mit ihren Bildern «Added Value erzeugen» kann, indem sie ihre Werke über ein Möbelhaus vermieten lässt. Einem Küchenbauer gibt er Tipps, wie dieser gezielt an Architekten rankommt. Für Vollenweider Chocolatier Confiseur hat Butz die Expansion von Winterthur nach Zürich kommunikativ begleitet und macht seither die umfassende Werbung von der Dekoration bis zur strategischen Beratung.
Inspiriert durch seine Lebenspartnerin Inge Steiger (auch Werberin), vorderhand noch ein Hobby, das aber jährlich mehr zu einer «Line Extension» seines Schaffens heranwächst, ist sein Wein vom eigenen Rebberg in der Toscana sowie Olivenöl. Den Sangiovese mit etwas Merlot füllt Butz ausschliesslich in Magnum-Flaschen ab. Die jährlich 300 Einheiten «Theophil» verkauft er u. a. an Witschi in Unterengstringen oder über Vipasa im Seefeld. Das «Geschäft» mit dem Olivenöl hat Butz entdeckt, weil die Familie seiner Haushälterin in der Toscana fassweise davon im Keller stehen hat und das Öl nicht verkaufen kann, weil all ihre Bekannten in der Region ebenfalls eigene Bäume haben. Deshalb hat der ehemalige Grafiker jetzt eine exklusive Etikette für «Olionovo» gestaltet und importiert das sämige, frisch gepresste Gold in die Schweiz.
«Ich kann mir nicht vorstellen, nichts mehr zu tun. Aber ich bin nicht von einem Ziel bedrängt. Ich möchte einfach so lange wie möglich meine spontane Kreativität ausleben können.»
Theophil Butz hat seinen Weg in der Grafikfachklasse der Kunstgewerbeschule Basel angefangen. «Dort lernte man, was grafisch ist, was schön ist.» Sein Talent ist auch Markus Kutter und Karl Gerstner aufgefallen. Die haben Butz für ihre noch junge GGK eingestellt. Nach zwei Jahren meldete sich das zweite G der Agentur. Gredinger hat Butz in die von ihm geführte Filiale nach Düsseldorf abgeworben. «Dort hatten wir ein 16-Mann-Agentürchen und tolle Accounts gewonnen wir Peter Stuyvesant.» Das zweite grosse Budget war Jägermeister mit dem legendären Slogan: «Ich trinke Jägermeister, weil …» In dieser Endlos-Serie mit wöchentlichen Unikat-Anzeigen im Spiegel und im Stern sowie später auch in der Schweiz, Italien oder gar den USA hat Butz die Art Direction verantwortet. Nach vier Jahren wurde er von TBWA Frankfurt abgeworben. Bei der Zusage sollte Jägermeister noch einmal eine Rolle spielen. Bei TBWA lebte ein Papagei namens Clemens als Agentur-Maskottchen. «Ich trinke Jägermeister, weil ich Clemens heisse …», war eines Tages in einer Anzeige zu lesen, in der ein Papagei auf der Schnapsflasche hockte. Für Michael Conrad war es die geheime Botschaft: Der Butz ist bereit zum Wechsel. Paul Gredinger schimpft den Abgänger auch heute noch als «Hund», wenn sie zusammen essen gehen.
Bei TBWA hat sich Butz die spezielle Klausel in den Vertrag schreiben lassen, dass er im Netzwerk alle zwei Jahre in einer anderen Stadt arbeiten darf. Nach zwei Jahren Frankfurt wurde er nach Paris versetzt. Dort hat er allerdings die Klausel sehr schnell wieder vergessen. Butz drehte Spots mit Millionenbudgets und Regisseuren wie zum Beispiel Ridley Scott. Erst nach fünf Jahren hat Ueli Wiesendanger den «Vertragsbruch» bemerkt und Butz mit der Herausforderung konfrontiert, in Zürich eine neue TBWA aufzubauen.
«Es gab Momente in meinem Leben, wo ich mich entscheiden musste. Zum Beispiel damals in Paris. Ich hatte ein Jobangebot als CD in New York und gleichzeitig die Anfrage, in Zürich eine Agentur zu machen. Mir hätte New York gefallen. Ich habe mich aber für meine Frau nach Zürich entschieden. Später war ich dann mit einer New Yorkerin verheiratet und mit dieser Frau nicht mehr. Man weiss eben nie, wie es kommt.»
In Zürich hat TBWA eine kleine 3-Mann-Agentur gekauft. Die hatten zwar Rivella, aber sonst nicht viel, das Butz hätte beeindrucken können. Bald hat der verhinderte New Yorker «den Laden an der Höschgasse geschlossen» und am Zürichberg eine Villa suchen lassen. «Ich komme nächste Woche wieder», war seine Vorgabe. Dann flog er zurück nach Paris. «Ich habe nur halbtags gearbeitet. Bin am Dienstagmorgen eingeflogen und am Donnerstagabend wieder heim nach Paris. Das war eine gute Zeit damals, nicht mehr wie heute. Die Werbung ist ein bisschen anders geworden.»
Bei einem seiner vielen Jobs hat auch ein gewisser Jean-Remy von Matt im Team von Butz gearbeitet. «Seine Ideen sind mir nie besonders aufgefallen und ich fand, er müsse irgendwie aufgeweckt werden. Ich habe ihm empfohlen, nach Deutschland zu gehen.» So ging Remy von Matt nach Hamburg, hat dort den Jung kennen gelernt und bald gründeten die beiden die erfolgreiche Werbeagentur Jung von Matt. «Ein Aufenthalt im Ausland kann beflügelnd wirken. Das habe ich auch an mir selber feststellen können», meint Butz. Man ist weg von zuhause, wird als ausgewanderter Schweizer irgendwie bewundert. «Wir sind damals unübersehbar kreativ mit Rossschwanz, Jeans und einem Tüchlein um den Hals aufgetreten.» Die Mode ist vergangen. Andere Ideen haben überleben können. Die Stadt Hannover wollte etwas für Touristen machen. Butz hatte die Idee, für die Besucher einen roten Faden durch Hannover zu spannen. Der rote Faden kann vom Bahnhof her in einer Stunde abgelaufen werden, wenn man in der Stadt etwas sehen und erleben will. Den roten Faden gibt es 30 Jahre später immer noch. Dazu kann an einem Automaten am Bahnhof eine aktualisierte Broschüre bezogen werden. Das erste Büchlein hat noch Harry Rowohlt geschrieben. Wolf Wondratschek war ein anderer Schriftsteller im Team von Butz bei GGK Düsseldorf. «Statt zu texten, hat er ständig an einem neuen Roman herumgeträumt. Aber Gredinger liebte solche Leute um sich.»
Einer dieser Texter hat es inzwischen sogar zum Beststeller-Autor geschafft. Mit Martin Suter hat Butz in seinen Anfängen bei GGK Basel noch als Junior-Grafiker zusammengearbeitet. Später hat Suter mit Robert Stalder eine eigene Agentur gegründet. Als diese aufgelöst wurde, suchte Butz gerade einen neuen Partner. «Martin Suter wäre die Alternative zu Walter Bosch gewesen. Heute finde ich: Es war gut für Walter und auch gut für Suter, dass es anders gekommen ist.» Martin Suter hat Butz aber später doch noch einmal nachhaltig beeinflusst mit seinem Film «Gulias Verschwinden». Dort wird in einem Dialog gesagt, dass man im Alter nicht mehr beachtet wird und dagegen etwas unternehmen soll. «Ich habe mir das zu Herzen genommen und laufe seither ständig in zwei verschiedenfarbigen Schuhen herum. Dazu bin ich möglichst farbig gekleidet. Sonst verschwindet man.» Mit seinem Outfit wird Theophil Butz hingegen auf der Strasse immer noch regelmässig angesprochen.
Andreas Panzeri
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Bewegte Werbung auf dem Telefon

Zattoo bietet neu 30 Sender auf dem iPhone an und präsentiert exklusiv die ersten bewegten Werbespots auf dem mobilen Bildschirm.

Es kommt Bewegung in die Bilder auf dem iPhone. Blick TV, 20 Minuten und Zattoo liefern sich dabei einen Konkurrenzkampf, der einer wachsenden Kundschaft bald täglich neue Vorteile bietet. Anfang November kündigte Blick TV an, dass es nun gratis auf dem iPad und dem iPhone empfangen werden kann. Das Angebot umfasst 28 Sender, die live und 24 Stunden am Tag gestreamt werden. Wer keine Werbeeinblendungen mag, bekommt das Premium-Angebot für 6.60 Franken pro Monat.
Schon zur Fussball-WM hatte Zattoo einige TV-Sender wie die des Schweizer Fernsehens kostenlos zur Verfügung gestellt. Im November wuchs dieses Basis-Angebot auf 30 Sender an. Seit November können Werbetreibende ihre TV-Spots beim Kanalwechsel ausspielen. Zattoo bietet auch weiterhin ein Bezahlangebot mit 47 Sendern und ohne Werbung an.
Noch vor Weihnachten wurde Bewegtbildwerbung auf dem iPhone eingeführt. «Wir sind die ersten Anbieter, welche solche bewegten Spots in der Schweiz aufschalten können», erklärt Martin Schlenker, Leiter Werbemarkt Schweiz bei Zattoo.
An solchen innovativen Lösungen auf dem Markt ist auch 20th Century Fox Home Entertainment interessiert. «Mit der Werbung auf der Zattoo-iPhone-App können wir gezielt bestehende und potenzielle Kunden ansprechen und schliesslich unsere Marketingeffizienz sowie Verkaufsleistung deutlich steigern», meint Markus Naef, Country Manager Switzerland.
Neben 20th Century Fox gehört Orange zu den beiden ersten Kunden der bewegten Spots auf dem iPhone. «Mit Zattoo hat Orange einen guten Partner gefunden», ist Jiri Kral, Online Communications Project Manager, überzeugt. «Auf dem digitalen Weg können die Orange TV-Spots einer erweiterten Zielgruppe gezeigt werden. Als innovativer Brand unterstützen wir auch neue Werbeformen vor allem auch im Bereich Mobile Advertising.» Das Ziel der diesjährigen Weihnachtskampagne war es, weiterhin Aufmerksamkeit für das neue Abo «Orange Me» inklusive einer «Winter Special»-Promotion zu schaffen. Die Orange-Spots wurden von 15. November bis 12. Dezember geschaltet. Die DVD und Bluray des Films «A-Team» von 20th Century Fox werden von 13. Dezember bis 2. Januar beworben. Aktuelle Auslieferungszahlen sind 400 000 Ad-Impressions pro Woche, wie Martin Schlenker bestätigt.
Wie effektiv bewegte Werbung auf dem ¬iPhone wirken kann, zeigen bereits Zahlen einer Mobil-Kampagne von IP Deutschland für den Kinofilm «Salt». 20 Prozent der User des RTL-Mobilportals konnten sich spontan an diese Kampagne erinnern. 66 Prozent davon wurden durch den Spot neugierig auf den Kinofilm und 29 Prozent der App-Nutzer liessen sich zu einem Kinobesuch anregen.
Die Apps für Zattoo sind kostenlos und erfordern keine Benutzeranmeldung. Sie können im App Store heruntergeladen werden. Unter den 30 Kanälen finden sich 22 Vollprogrammanbieter, 4 Nachrichten¬kanäle, 2 Sportkanäle und 2 Musikkanäle.
Noch vor der Einführung der Erweiterung auf 30 Kanäle nutzten bereits 40 000 User das Angebot der bisher 5 Gratiskanäle von Zattoo auf dem ¬iPhone. Damit die Zuschauer dranbleiben, sind die bei diesen Wechseln eingebauten Spots idealerweise 5 bis 10 Sekunden lang. Von Zattoo unterstützt werden grundsätzlich alle Videoformate. Diese können inhouse bearbeitet werden. Eine optimale Anlieferung wäre 480×360 px als flv-File.
Für die nahe Zukunft rechnet Zattoo mit bis zu 100 000 monatlichen Nutzern für das erweiterte FREE-Live-TV-Angebot. Und bald wird es weitere Neuerungen geben, wie Nick Brambring, Zattoo’s COO, erklärt. So arbeitet man zum Beispiel unter Hochdruck an einem umfänglichen Recording Sys¬tem, das bisherigen Lösungen «weit überlegenen» sein wird.
Andreas Panzeri
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Neue finanzielle Basis für Radio Basel

Der im Oktober 2009 neu gestartete Radiosender Radio Basel wird auf eine neue finanzielle Basis gestellt: Die Generalversammlung hat am Mittwoch einem Kapitalschnitt zugestimmt und gleichzeitig eine Re-Kapitalisierung beschlossen.

Das bisherige Aktienkapital wurde von 850‘000 Franken auf Null herabgesetzt, wie es in einer Mitteilung von Radio Basel heisst. Anschliessend wurde eine Kapitalerhöhung auf maximal 5.95 Millionen Franken beschlossen. Diese Entscheide wurden gemäss der Mitteilung mit grossem Mehr gefasst.
Garantiert wird die Kapitalaufstockung vom Mehrheitsaktionär MFE. Das Unternehmen des deutschen Geschäftsmanns Karlheinz Kögel und des Basler Lokalradio-Pioniers Christian Heeb hatte den Sender, der damals noch Basel 1 hiess, 2009 von der Basler Zeitung zu einem unbekannten Preis übernommen. Radio Nostalgie, eine Schweizer Tochtergesellschaft des französischen NRJ-Konzerns, stimmte nach Auskunft von Radio-Basel-Chef Christian Heeb gegen die Anträge des Verwaltungsrats. Dieser hatte bei Radio Basel erfolglos auf ein billigeres Formatradio gedrängt. Andere Minderheitsaktionäre wie der Kanton Baselland mit 200 Aktien unterstützten dagegen laut Heeb den Verwaltungsrat.
Der Sender, der seit 27 Jahren unter diversen Namen betrieben wird, sei bisher massiv unterkapitalisiert gewesen. Trotz zwei Totalsanierungen habe man immer negative Betriebsergebnisse verbuchen müssen. Der Sender habe auch im ersten Jahr unter seiner Führung rote Zahlen verbucht, räumte Heeb auf Anfrage der SDA ein. Der Betriebsverlust belief sich auf 2.4 Millionen Franken, was jedoch budgetiert gewesen sei.
An der Generalversammlung wurde auch eine Verkleinerung des Verwaltungsrats von zehn auf fünf Mitglieder. Dem Gremium gehören neben Präsident Sven Hoffmann und Christian Heeb noch Karlheinz Kögel, Hans Jürg
Deutsch und Peter Schmidt an.

Interaction Communications: Für Bührer Licht getextet

Die Aarauer Agentur Interaction Communications hat für Bührer Licht eine Serie an Inseratesujets realisiert. Diese sollen aktuelle Themen rund um den inhabergeführten Lampenshop im Zeitungsumfeld ins rechte Licht rücken.

Im Mittelpunkt stehen beispielsweise Produktinnovationen, Spezialaktionen, Workshops für Lichtgestaltung oder Anlässe für Kinder. Dadurch soll Sujet um Sujet ein Gesamtbild entstehen, das die Grösse des Lampenshops zeigt, belegt und erlebbar macht.

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Verantwortlich bei Bührer Licht: Markus Bührer (Geschäftsleiter). Verantwortlich bei Interaction Communications: Tania Rodriguez (Creative Director), Thomas Wirth (Text), Seraina Hoffmann (Beratung).

Seed: Datenpakete für Imagefilm zum Leben erweckt

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Swissinfo.ch neu auf dem iPad

Swissinfo.ch hat eine mehrsprachige iPad-Applikation lanciert. Die Schweiz wird auf Deutsch, Französisch, Italienisch, Englisch, Spanisch, Portugiesisch, Japanisch, Chinesisch und Arabisch neu auf dem Tablet-Computer präsentiert.

Präsentation und Design wurden dabei für das iPad neu konzipiert und unterscheiden sich von der Internetplattform. Nebst den täglichen Informationen bietet die in-house entwickelte Applikation einen Wochenrückblick über die wichtigsten Schweizer Ereignisse. Begleitet werden die Beiträge von Fotogalerien, Videos, Podcasts oder Audio-Slideshows. Unter «Favoriten» können ausserdem Beiträge gespeichert und zu einem späteren Zeitpunkt gelesen oder angeschaut werden.

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