Das Giornale del Popolo hat am Donnerstag im Tessin für eine Überraschung gesorgt: Die erste Seite der Tageszeitung inklusive Werbung erschien auf Japanisch. Mit dem ungewöhnlichen Erscheinungsbild wird die Schau «Nippon» in Lugano gefeiert.
Redaktion
-
16. Dezember 2010
Die Artikel auf der Frontseite handeln von den vier Ausstellungen über japanisches Kunstschaffen, die bis Ende Februar 2011 in Lugano zu sehen sind. Zu den japanischen Texten stellte die Redaktion normale Newsbilder, etwa ein Porträt der von Swiss Ski abgestraften Tessiner Rennfahrerin Lara Gut. Auf Seite zwei wurde dann der Newsinhalt auf Italienisch nachgeliefert. Die Texte auf der Frontseite, wo etwa auch Luganos Bürgermeister Giorgio Giudici (FDP) als Comicfigur in Samuraikleidern zu sehen ist, wurden von einer japanischen Übersetzerin aus dem Tessin verfasst. Die Stadt Lugano will mit der Aktion auf die «aussergewöhnliche Serie von Ausstellungen über die Kunst und Kultur Japans» aufmerksam machen, wie die fürs Stadtmarketing verantwortliche Eleonora Bourguoin gegenüber der Nachrichtenagentur SDA sagte. Das Giornale del Popolo, das mehrheitlich dem Bistum Lugano und damit der Kirche gehört, galt bislang als eher konservatives Blatt. Die Zeitung versucht gemäss Bourguoin vermehrt, sich an eine jüngere Leserschaft zu wenden.
November stärkster Werbemonat seit zehn Jahren
Der Wirtschaftsaufschwung bewegt viele Unternehmen zu mehr Werbung. Der November 2010 war laut Media Focus der stärkste Werbemonat in den vergangenen zehn Jahren.
Redaktion
-
16. Dezember 2010
Gegenüber dem Vorjahresmonat nahm der Werbedruck in Printprodukten, elektronischen Medien, Kino, auf Plakaten und im Internet um 8,9 Prozent auf 465,7 Millionen Franken zu. Insbesondere die Autoindustrie investiert nach der Branchenkrise wieder massiv mehr in die Verkaufspropaganda (+71,3 Prozent). Wertmässig nahm die Werbung für Kosmetik und Körperpflege am zweitstärksten zu, gefolgt von den Nahrungsmitteln, wie Media Focus gemäss SDA am Donnerstag weiter mitteilte. Abgenommen hat dagegen insbesondere die Werbung für Energie (-36,2 Prozent) und Tabakwaren (-25 Prozent). Über die ersten elf Monaten 2011 wuchs der Werbedruck um 8,0 Prozent auf 3,927 Milliarden Franken. Verändert haben sich die Anteile der jeweiligen Werbeträger: Während jener der Tages-, regionalen Wochen- und Sonntagspresse von 41 Prozent im Jahr 2000 auf nun 31 Prozent sank, legte das Fernsehen von 18 auf 30 Prozent zu. Das Internet zwar von 1 auf 4 Prozent gestiegen, damit aber immer noch eine Nische.
Zu guter Letzt: Studie deckt auf, welcher Anmachspruch wirklich Erfolg bringt
Laut einer weltweiten Studie über Anmachsprüche von Männern beim Online-Flirten hat ein Mann, der versucht, eine Frau für sich zu gewinnen, die besten Chancen, wenn er ein Kompliment über ihre «wunderschönen Lippen» macht.
Redaktion
-
16. Dezember 2010
Dies ist der Rat, wenn der Mann die Nationalität der Frau nicht kennt. Doch natürlich gilt auch hier: andere Länder, andere Sitten. Falls eine Frau aus Deutschland oder Kanada kommt, sollte der Mann ihre Haut loben. Ist sie Italienerin, Französin oder Amerikanerin, sollte er ihre Kleidung loben. Ist sie Britin oder Türkin, sollte er ihre Beine loben. Bei Spanierinnen oder Südamerikanerinnen sind es die Haare, und bei Niederländerinnen oder Portugiesinnen sind es die Ohren, die besonders gelobt werden sollten. Der am häufigsten verwendete Satz ist, unabhängig von der Nationität der Frau, «Du hast wunderschöne Augen», doch der Satz «Du hast wunderschöne Lippen» hat weltweit die höchste Antwortquote erreicht. Und für diejenigen Leserinnen und Leser, welche das Thema vertiefen möchten, hier noch eine ausführliche Übersicht über die besten Sätze und ihre Standorte: Weltweit: Du hast wunderschöne Lippen. Deutschland: Du hast wunderschöne Haut. USA: Du ziehst dich wunderschön an. Vereinigtes Königreich: Du hast wunderschöne Beine. Spanien: Du hast wunderschöne Haare. Frankreich: Du ziehst dich wunderschön an. Italien: Du ziehst dich wunderschön an. Europa: Du ziehst dich wunderschön an. Südamerika: Du hast wunderschöne Haare. Portugal: Du hast wunderschöne Ohren. Schweden: Du hast eine wunderschöne Figur. Niederlande: Du hast wunderschöne Ohren. Russland: Du hast eine wunderschöne Nase. Türkei: Du hast wunderschöne Beine. Polen: Du hast wunderschöne Arme.(!) Kanada: Du hast wunderschöne Haut. Quelle: Badoo.com
RhB fährt auf Erdmannpeisker und Goldbach Interactive ab
Im RhB-Pitch setzte sich Erdmannpeisker zusammen mit Goldbach Interactive gegen namhafte Konkurrenz durch.
Redaktion
-
16. Dezember 2010
Ausschlaggebend für den Entscheid war laut RhB die Tatsache, dass die beiden Agenturen das überzeugendste Dach für ein zukünftiges Social Media Konzept präsentierten. Ein Social Media Konzept, das Ausflügler und Wanderer auf volksnahe Art am einzigartigen Unesco Welterbe der Rhätischen Bahn teilhaben lässt. Die Kampagne startet im Sommer 2011.
SF mit zwei neuen Ausland-Korrespondenten
Wechsel auf zwei Ausland-Korrespondentenposten des Schweizer Fernsehens: Ab September 2011 berichtet Michael Gerber aus Paris und löst damit Adrian Arnold ab. In Brüssel übernimmt Jonas Projer die Nachfolge von Christoph Nufer.
Redaktion
-
16. Dezember 2010
Die beiden neuen Auslandkorrespondenten waren bisher als Inlandkorrespondenten bei SF tätig, wie das Schweizer Fernsehen am Donnerstag mitteilte. Der 1970 geborene Michael Gerber arbeitet seit 2003 für SF. 2007 wurde er Westschweiz-Korrespondent. Der 29-jährige Jonas Projer stiess 2006 zum Team am Leutschenbach. Seit August 2009 ist er als Korrespondent für Zürich und Schaffhausen zuständig. Adrian Arnold und Christoph Nufer kehren dagegen in die Zürcher Redaktion zurück.
NZZ-Netz lanciert
Mit dem Relaunch von Tagblatt.ch, dem Online-Auftritt des St. Galler Tagblatts, ist in dieser Woche der Aufbau des neuen NZZ-Netz abgeschlossen worden.
Redaktion
-
16. Dezember 2010
Bereits Ende November wurde NZZ-Online im neuen Layout aufgeschaltet, Anfang Dezember der neue Auftritt der Neuen Luzerner Zeitung und ihrer Regionalausgaben. Letzterer ist neu unter Luzernerzeitung.ch statt unter Zisch.ch abrufbar. Alle drei Sites sind grösstenteils im gleichen Design gehalten und haben eine einheitliche Navigationsstruktur. Von NZZ Online werden die Inhalte ausgewählter Ressorts den Portalen in Luzern und St. Gallen zur Verfügung gestellt. Regionale Redaktionsteams bewirtschaften ihre Site und ergänzen sie mit lokalen Nachrichten.
Y&R Gruppe: DKSH als neuen Kunden gewonnen
In einer mehrstufigen Präsentation konnte sich die Y&R Gruppe Schweiz durchsetzen und darf ab sofort DKSH zu ihren Kunden zählen.
Redaktion
-
16. Dezember 2010
Dies in diversen Bereichen wie zum Beispiel dem Aufbau einer Awareness-Kampagne im Online Bereich für alle DKSH Geschäftsbereiche, wie es in einer Mitteilung heisst. Gemäss Angaben von Martina Ludescher, Vice President, Strategy & Corporate Communications, hat neben dem digitalen Know How und den innovativen Ideen vor allem der integrierte Vorschlag der Y&R überzeugt. DKSH ist gemäss Mitteilung weltweit die Nummer 1 in Market Expansion Services mit Fokus auf Asien. Die Firma beschäftigt weltweit über 22000 Mitarbeiter und ist seit Jahren sehr erfolgreich.
Kreativ in Kroatien: Manuela Aggeler und Isabelle Meyer reisen an die Adria
Manuela Aggeler von Miux, Chur, und Isabelle Meyer von Umantis, St. Gallen, sind Sieger von «Das kann nur ein Inserat 2010». Sie vertreten die Schweiz am 12. und 13. Mai 2011 beim bestYET in Kroatien. Begleitet werden sie von Manuel Rohrer und Patrick Ryffel, beide von Contexta, Bern.
Redaktion
-
16. Dezember 2010
Manuela Aggeler von Miux Konzept Grafik Web, Chur, und Isabelle Meyer von Umantis, St. Gallen, sind das beste Schweizer Kreativteam unter 28 Jahren. Sie wurden bei der Preisverleihung von «Das kann nur ein Inserat» am Abend des 16. Dezember im Zürcher Bar-Lounge-Club Basilika gekürt. Die beiden überzeugten die siebenköpfige Jury mit ihrer Kampagne «Karaoke», bei der der Plakatbetrachter den auf dem Sujet abgedruckten Songtext zu einem Instrumental einsingen kann, und zwar per Telefon. Die Siegerarbeit kann sich also nicht nur sehen, sondern auch hören lassen. «Die Kampagne zeigt, dass ein Inserat weit über Print hinaus wirken und den Betrachter einbinden kann. Ausserdem eröffnet sie die Chance für einen spannenden Wettbewerb mit Publikumsvoting», urteilte die Jury. > Die Gewinnerkampagne von Manuela Aggeler und Isabelle Meyer. Aggeler und Meyer erhielten als Preisgeld 10 000 Franken in bar und den Auftrag für die Realisierung ihrer Idee. Für die Umsetzung bekommen sie noch einmal bis zu 30 000 Franken. Die Kampagne wird ab März 2011 ein Jahr lang in mehr als 100 Schweizer Zeitungen und Zeitschriften geschaltet werden. Ausserdem reisen Aggeler und Meyer nach Kroatien, zum bestYET 2011, einem Wettbewerb für junge Kreative aus ganz Europa. Gewinnen die beiden dort ebenfalls, sind sie auch beim 58. Internationalen Werbefestival «Cannes Lions» vom 19. bis 25. Juni 2011 dabei. Zum bestYET-Wettbewerb wird ausserdem ein weiteres Teilnehmerteam von «Das kann nur ein Inserat» fliegen: Manuel Rohrer und Patrick Ryffel, die beide bei Contexta in Bern arbeiten. Die zwei kreierten alle drei Kampagnenideen, die es bei der Jurierung am 9. Dezember anonym auf die Shortlist schafften das zweite bestYET-Team stand also bereits nach der Jurierung fest. Dennoch durften sich die Gäste der Preisverleihung noch entscheiden, welcher Vorschlag der beiden Jungkreativen ihnen am besten gefällt. Rohrer und Ryffel kennen sich mit «Das kann nur ein Inserat» und bestYET bestens aus: Rohrer gewann bereits «Das kann nur ein Inserat 2009», Ryffel «Das kann nur ein Inserat 2007». Die drei Arbeiten auf der Shortlist stammen alle von Manuel Rohrer und Patrick Ryffel. Die Schweizer Kreativszene drückt Aggeler, Meyer, Rohrer und Ryffel für ihre Teilnahme am bestYET alle verfügbaren Daumen. Wie im vergangenen Jahr wird die Werbewoche als Medienpartner von «Das kann nur ein Inserat» über die Ausscheidungen am 12. und 13. Mai in Kroatien berichten live auf Twitter (twitter.com/Werbewoche) sowie Print und Online. Anne-Friederike Heinrich Bilder von der Preisverleihung:
Suchmaschinenbenutzer klicken auf News, Bilder und Videos
Bei Suchanfragen präsentieren Google & Co. neben Websites vermehrt passende Resultate von News-Portalen, YouTube, Flickr, Google Maps sowie Twitter, Facebook und Blogs. Diese Vermischung wird Universal Search oder Blended Search genannt und ist die neue Herausforderung für das Suchmaschinenmarketing.
Redaktion
-
15. Dezember 2010
Bei 33 Prozent der Suchabfragen präsentieren die Suchmaschinen vermischte Suchresultate. 36 Prozent der Suchmaschinennutzer klicken in den Blended Search Results bereits auf News-Meldungen, 31 Prozent auf Bilder, und 17 Prozent auf Videos. Dieses Nutzerverhalten muss das Suchmaschinenmarketing für sich nutzen und die Strategie entsprechend anpassen. Doch mit welchen Massnahmen und Konsequenzen? Die Website ist der Hub für das Suchmaschinenmarketing; die Regeln der Suchmaschinenoptimierung gelten weiterhin und die Ausrichtung der Aktivitäten auf die richtigen Keywords entscheidet nach wie vor über den Erfolg. Die neue Aufgabe ist, die Motivationen und Bedürfnisse der Konsumenten zu erkennen, für sie relevante Inhalte bereitzustellen und diese auf Plattformen zu publizieren, die in den Blended Search Results erscheinen. So zum Beispiel in Form von – Blog-Beiträgen – Podcasts – Apps – Präsentationen – How-to-do-Videos – Pressemitteilungen – Bildern – Facebook-Posts – Produktbeurteilungen – Karteneinträgen – Tweets Diese Informationen zur Firma, zur Marke oder zum Produkt lassen sich auf zahlreichen Portalen wie YouTube, iTunes Store, Slideshare, Facebook, Twitter, Flickr, Google Places, Open PR, Preissuchmaschinen, Fachportalen oder News-Portalen platzieren. Die Suchmaschinenoptimierung der Inhalte stellt sicher, dass die Informationen zusammen mit der Website in den Blended Search Results erscheinen. So ist sichergestellt, dass der Konsument je nach Bedürfnis und Interesse die passenden Informationen zur Firma, zur Marke oder zum Produkt in Form von Videos, Audiobeiträgen, Bildern und Texten in den Suchresultaten findet. Voraussetzung für die erfolgreiche Arbeit mit Blended Search Results ist neben den Kenntnissen der Suchmaschinenoptimierung der einzelnen Medien die Harmonisierung der Keyword-Wahl sowie des Textaufbaus zwischen der eigenen Website und der Präsenz in alternativen Informationsquellen. Links führen den Konsumenten von den alternativen Informationsquellen auf die Website, wo der Conversion Process stattfindet. Die Optimierung für die Blended Search Results ist mit Arbeit verbunden. Die Arbeit lohnt sich aber, da der Konsument in den Suchresultaten die Informationen herauspicken kann, die für ihn relevant sind. Zudem werden relevante, attraktive oder unterhaltende Inhalte weiterempfohlen, was wiederum das Viral-Marketing unterstützt. Imre Sinka, dotpulse Webagentur AG
Devolo forciert Vertriebs- und Marketingaktivitäten in der Schweiz
Devolo, Hersteller von Powerline-Produkten für Privatkunden und gewerbliche Anwender, eröffnet zum 1. Januar 2011 ein eigenes Vertriebs- und Marketingbüro in der Schweiz.
Redaktion
-
15. Dezember 2010
Seit nunmehr sieben Jahren ist Devolo auf dem Schweizer Markt aktiv. Den Durchbruch für das junge Unternehmen brachte die sogenannte Powerline-Technologie, mit der man Datensignale über die Stromleitung im ganzen Hause verteilen kann. Am 1. Januar 2011 wird die Devolo nun ein Büro in der Ostschweiz, am Standort St. Gallen eröffnen. Vom neuen Vertriebsteam erwarte sich Devolo die gebotene Nähe zum Markt, heisste es in einer Mitteilung.Für die nachhaltige Vor-Ort-Betreuung der Wiederverkäufer werde es einen dedizierten Aussendienst geben, der unterstützt von einer weiteren Kollegin im Innendienst den direkten Kontakt sicherstelle.
17. Schweizer PR Symposium: Aufbruch nach der Krise – Chancen und Motivation
Auch in der Krise bieten sich Möglichkeiten und die Motivation spielt dabei eine grosse Rolle. Am diesjährigen 17. Schweizer PR-Symposium in Bern zeigte sich einmal mehr, dass auch Aufbruchzeiten wirkungsvoller sind, wenn sie durchdacht angegangen werden.
Redaktion
-
15. Dezember 2010
Dabei spielt insbesondere eine Rolle, dass Chancen erkannt und Motivation generiert werden können. Die Teilnehmenden erfuhren durch die verschiedenen Referate, wie Verbände, Universitäten, Agenturen, Unternehmen, aber auch Privatpersonen ihre Chancen nutzen und nach der Krise den Aufbruch angehen. Thomas Daum, Direktor des Schweizerischen Arbeitgeberverbandes, beschrieb die Situation der Schweiz auf Grundlage der Personenfreizügigkeit und betonte, wie wichtig diese gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten für die Schweiz sei. Für ihn befindet sich unser Land in einer guten Ausgangslage, um die Chancen in der Zeit des Aufbruchs nach der Krise zu nutzen. Die langfristige Erfolgsposition der Schweiz darf nun nicht verspielt werden, indem wir Standortstärken in Frage stellen oder dringende Probleme verdrängen. Wir müssen in finanziell guten Jahren die Sanierung der Sozialversicherungen anpacken. Das verschafft uns mehr Spielraum durch längere Übergangszeiten. Andernfalls droht uns in zehn bis zwanzig Jahren eine um vieles grössere Krise. Einen ganz anderen Weg geht gemäss Philippe Bardet, Direktor der Interprofession du Gruyère, der Sortenverband. Sein Referat zum Thema «Wie kann ein Käse mit langer Tradition und gutem Ruf während der Krise weiter verkauft werden» zeigte auf, wie die Vorteile einer langfristigen Imagestärkung, der Besinnung auf langjährige Tradition sowie Qualität mit einem starken Label auch in schwierigen Zeiten helfen, ein Produkt weiterhin erfolgreich abzusetzen. Prof. Dr. Paul Burger leitet das «Programm Sustainability Research» an der Universität Basel. Er referierte darüber, wie unterschiedlich Nachhaltigkeit verstanden wird und wie wichtig es daher auch ist, dass nachhaltige Entwicklung kein Erhaltungs-, sondern ein Innovationsdiskurs sein muss. Auf der Grundlage von Hintergrundproblemen beschrieb er die globalen Herausforderungen und das Entwicklungsdilemma, in welchem wir, unsere Kinder und deren Kinder stecken. Sein Wunsch ist daher, dass die gesellschaftliche Entwicklung vom Ressourcenverbrauch entkoppelt wird. Seiner Meinung nach werden die Gesellschaften nur durch substanzielle, institutionelle, soziale, wirtschaftliche und technische Innovation unter ökologischen Rahmenbedingungen den bestehenden Herausforderungen begegnen können. Eine ganz andere Krise bewältigt Franz Nietlispach täglich in seinem Leben. Der Leiter Sportsponsoring Novartis International AG und Rollstuhlsportler wurde trotz seiner Behinderung mehrfacher Paralympic-Sieger und nutzte die «Veränderung als Chance». Wie viel Kraft und welche Motivation nötig waren, um diese grossen Leistungen zu erbringen, zeigte Nietlispach in seinem Referat und einem Kurzfilm über sein Leben eindrücklich auf. Er machte so auch denjenigen Hoffnung, welche ihre Situation als hoffnungslos bezeichnen würden. Gemäss seinen Aussagen können sich in einer Krise zwar einige Türen schliessen, doch meistens öffnen sich auch zahlreiche neue. Im Sport gehören Krisen zum Alltag. Jeder verlorene Punkt stellt die Mannschaft, aber auch den Trainer und die Führungsriege in Frage. Doch jeder neue Sieg ist auch eine Chance und vor allem eine grosse Motivation für die Beteiligten. Dr. Urs Linsi, Verwaltungsratspräsident und CEO der Neuen Grasshopper Fussball AG, zeigte in seinem Referat mit dem Titel «Es braucht einen besonderen Sportsgeist!», wie GC mit der Strategie «jung, frech und engagiert» in die Zukunft geht. Ein Fussballclub erlebt immer wieder Krisen, und so war auch GC schon mehrmals am Boden. Doch gemäss Linsi muss man seine Chancen nutzen können, in die Offensive gehen und wieder Tore schiessen. Francesco Lurati, Professor of Corporate Communication at the Facoltà di Scienze della Comunicazione, Università della Svizzera italiana, zeigte auf, wie gerade in Krisenzeiten die kompetente Ausbildung wichtig und hilfreich ist. Die Schweiz sei weniger akademisiert als andere europäische Länder. Die Anzahl vorhandener Fachausweise und Diplome in der Kommunikation demonstrierte er in eindrücklichen Zahlen und informierte die Symposiumsteilnehmenden über die fachlichen Bedürfnisse und Erwartungen der Unternehmen und der Agenturen an zukünftige Kommunikationsspezialisten. Die hohen Anforderungen lassen sich auch damit erklären, dass heutzutage Kommunikationsstrategien nicht mehr dem CCO, sondern direkt dem CEO dargelegt werden. Am Schluss der Veranstaltung fragte der Moderator Bernhard Schär PR-suisse-Präsidentin Regula Ruetz, wie schwer die Kommunikationsbranche durch die Krise getroffen wurde. Gemäss Ruetz war die PR-Branche wesentlich weniger oder kaum betroffen im Gegensatz zur Werbebranche, zu Zeitungsverlagen mit Einbrüchen bei den Stellen- und den Imageinseraten und zu Vermittlern von Werbeträgern wie Publicitas, APG usw. Denn zuerst wird meistens beim Werbebudget gespart, wohingegen diverse PR-Disziplinen wie interne Kommunikation, Krisen- und Issuemanagement speziell gefragt sind. Nach einem weiteren musikalischen Intermezzo vom Duo Schweizer Roosen dankte Regula Ruetz den vielen Mitgliedern, welche sich für die Anliegen von PR suisse einsetzen, denn diesem Engagement verdankt der Verband das, was er heute ist. Im Anschluss lud die Präsidentin die Teilnehmenden zu einem abschliessenden Apéro riche ein und dankte den Referenten, dem Moderator und den Teilnehmenden für ihr Interesse. Das 17. Schweizer PR-Symposium wurde vom Berufsregister BR-SPRV des Schweizerischen Public Relations Verbandes (SPRV) organisiert. Hauptsponsoren der Tagung waren das Schweizerische PR-Institut (SPRI), News aktuell und ZMS Media Monitoring. Einzelheiten zum Programm sowie die einzelnen Präsentationen und Fotos vom Anlass finden sich auf der Website des Berufsregisters BR-SPRV www.br-sprv.ch.
Secondfloorsouth: Blinden- und Behindertenzentrum gewinnt red-dot award
Nachdem Anfang Jahr bereits der «typ directors club new york» und die «d&ad-awards das Corporate Design für das Blinden- und Behindertenzentrum Bern mit einer Auszeichnung geehrt haben, erhielt die Arbeit in der letzten Woche nun einen neuen Award.
Redaktion
-
15. Dezember 2010
Das Corporate Design des Blinden- und Behindertenzentrum Bern hat nun den «red-dot award best of the best» erhalten. Gestaltet wurde das Firmenlogo vom Gestaltungsbetrieb 2.stock süd netthoevel & gaberthüel. Zum Corporate Design