Schweiz Tourismus: Managementwechsel in Asien

Roger Zbinden, Leiter Markt Japan und Asien, verlässt Schweiz Tourismus ST per 31. Januar 2011. Simon Bosshart übernimmt die neue Märkte-Gruppe der Region Asia Pacific.

Roger Zbinden war seit Mai 2003 als Leiter Markt Japan bei ST tätig und übernahm im 2004 die Verantwortung für weitere asiatische Länder: China, Hong Kong, Korea, und Taiwan. Zbinden übernimmt ab dem 1. Februar 2011 die Leitung des Swiss Business Hub in der Schweizer Botschaft in Tokyo, wo er für die Schweizer Exportförderung und das Standortmarketing in Japan verantwortlich sein wird.
ST hat im November das Management in Asien neu strukturiert. Die neu geschaffene Märkte-Gruppe Asia-Pacific wird per 1. Januar 2011 von Simon Bosshart, aktueller Leiter Markt China, geleitet, wie es in einer Mitteilung von ST heisst. Bosshard wird somit für China, Japan, Korea, Australien und Südostasien zuständig sein. Die Position des Market Managers für die Leitung des Japan-Teams in Tokyo werde so rasch wie möglich besetzt.

Astrophysikerin klagt gegen Tages-Anzeiger

Die Astrophysikerin Barbara Burtscher aus Wattwil SG klagt gegen den Zürcher Tages-Anzeiger. Sie wirft der Zeitung Ehrverletzung vor. Nun muss sich das Zürcher Bezirksgericht mit dem Fall beschäftigen.

Im August hatte der Tages-Anzeiger einen Artikel mit dem Titel «Die eingebildete Astronautin» publiziert. Die Zeitung aus dem Tamedia-Verlag deckte darin Widersprüche auf in der Medienberichterstattung über Burtscher sowie in öffentlichen Aussagen von Burtscher selbst. Diese war seit Sommer 2009 immer wieder in verschiedenen Medien – auch im Fernsehen – präsent. Dabei entstand der Eindruck, sie sei auf dem Weg, eine
Nasa-Astronautin zu werden.
Tamedia-Sprecher Christoph Zimmer bestätigte am Mittwoch auf Radio 24, dass die Klage am Dienstag bei Tamedia eingegangen sei. Tamedia halte jedoch an der Tages-Anzeiger-Geschichte fest, wie sie vor vier Monaten publiziert worden sei, sagte Zimmer.

Zu guter Letzt: Kannibale tritt in Hungerstreik

Bild.de hat es geschafft, die Handlungen von Kannibalen ins Absurd-Lächerliche zu ziehen – und dies allein mit dem Titel.

Der britische Kannibale und Uniforscher Stephen Griffiths wurde vor sieben Monaten festgenommen. Dies schreibt Bild.de Anfang Dezember. Und weiter: Er hatte die Körper von drei Frauen verspeist. Der perverse Killer warte nun im Hochsicherheitsgefängnis «Wakefield» in West Yorkshire aus seinen Prozess. Weil er glaube, dass seine Zelle verflucht sei, versuchte er bereits viermal sich umzubringen. Nun weigert er sich seit einer Woche zu essen. Also titelte Bild: «Britischer Kannibale tritt in Hungerstreik».
Wer jetzt glaubt, eine solche Geschichte lasse sich nicht noch mehr ins Absurd-Lächerliche ziehen, irrt sich. Hat es Bild.de doch geschafft, den Kindern mit einem weiteren Titel den Kindern den Spinat endgültig zu vergällen: «Statt Menschenfleisch in Sojasauce – Nach Haft: Indonesischer Kannibale isst jetzt Spinat». Und schon ist das gesunde Gemüse zum Menschenfleisch-Ersatz avanciert.

Aufgefallen: Das Elend im Winter

Sitzt der Skischuh schlecht, so wird das Sportgerät zum Folterinstrument. Genau dies zeigt Advico Y&R in einem neuen Plakatsujet für den Sportplausch Wider.

Der Sportplausch Wider in Wallisellen hat drückenden Skischuhen den Kampf angesagt – mit einer schriftlichen Passformgarantie. Für diese geworben wird mit Plakaten sowie Postkarten.
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Viscom fordert Anerkennung des Nachhaltigkeitslabels

Nach der Vereinbarung des schweizerischen Verbandes der grafischen Industrie Viscom mit dem Bundesamt für Bauten und Logistik über den Nachweis der Einhaltung bestimmter Nachhaltigkeitskriterien in Bundesbeschaffungen, konzentriert sich der Verband jetzt auf staatliche und halbstaatliche Unternehmen – aber auch auf die Kantone.

Aus Sicht des Viscom ist es stossend und nur schwer nachvollziehbar, dass Unternehmen wie zum Beispiel die Post, die zu grossen Teilen von Steuergeldern und staatlichen Schutzmechanismen abhängig sind, Druckaufträge zum Teil in Ländern ausführen lassen, in denen mitunter Stundenlöhne von nicht einmal 3 Franken bezahlt, geschweige denn Mindeststandards im Bereich der Arbeitsbedingungen eingehalten oder systematisch Lehrlinge ausgebildet werden. Viscom fordere deshalb von grossen staatlichen und halbstaatlichen Unternehmen, es in Sachen nachhaltiger Beschaffungspolitik dem Bundesamt für Bauten und Logistik gleich zu tun, sagt Viscom-Direktor Thomas Gsponer.
Erst kürzlich hat das Bundesamt für Bauten und Logistik BBL erstmalig mit einem Schweizer Branchenverband (Viscom) eine Vereinbarung über Nachhaltigkeit im Beschaffungswesen abgeschlossen. Mitglieder des schweizerischen Arbeitgeberverbandes der grafischen Industrie, die im Besitz eines Viscom-Nachhaltigkeits-Labels sind, erhalten neu einen erleichterten Zugang zum Beschaffungswesen des Bundes. Das Label garantiert, dass in allen wesentlichen Nachhaltigkeitsbereichen Mindeststandards eingehalten werden. Fünf tragende Säulen stellen die nachhaltige Produktion entlang der gesamten Wertschöpfungskette sicher. Neben der Einhaltung des GAV der grafischen Industrie gehören die Arbeitssicherheit sowie die Lohngleichheit von Frau und Mann, ein aktives Mitwirken in der Berufsbildung, umweltgerechtes Arbeiten sowie das Be- und Verarbeiten eines Auftrages nach technisch aktuellen Gesichtspunkten zu den Vergabekriterien des Labels. Das BBL anerkennt das Viscom-Nachhaltigkeits-Label vollumfänglich.
Das heisst konkret: Wenn zwei vergleichbare Anbieter sich für einen Bundesauftrag bewerben, muss derjenige mit einem Viscom-Nachhaltigkeits-Label nicht noch einen zusätzlichen Nachweis einreichen, dass er gewisse Nachhaltigkeitskriterien erfüllt. Viscom stellt die regelmässige Überprüfung der Kriterien zuhanden des BBL sicher. Alle Betriebe der grafischen Industrie ohne Viscom-Nachhaltigkeits-Label können den Nachhaltigkeits-Nachweis auch selber erbringen.
Was mit dem Bundesamt für Bauten und Logistik vereinbart wurde, erwartet Viscom jetzt auch von den grossen staatlichen und halbstaatlichen Unternehmen – nämlich die Anerkennung des Viscom-Nachhaltigkeitslabels und ein damit zusammenhängender, erleichterter Zugang zum jeweiligen Beschaffungswesen. In nächster Zeit werden entsprechende Gespräche initialisiert. Man sei zuversichtlich, dass die betreffenden Unternehmen, die allesamt sehr häufig von Unternehmensverantwortung sprechen, für ausgewogene Lösungen zum Thema nachhaltige Beschaffungspolitik offen sind, so Dr. Thomas Gsponer.
Allgemein verbindlicher Berufsbildungsfonds ab Januar 2011
Einen weiteren Durchbruch konnte Viscom im Bereich der Berufsbildung erzielen. Anfangs Dezember 2010 hat der Gesamtbundesrat dem allgemeinverbindlichen Berufsbildungsfonds der grafischen Industrie zugestimmt – dies nach rund dreijähriger Vorlaufzeit. Damit bezahlen ab Januar 2011 auch all jene Betriebe solidarisch in den Fonds ein, die selber keine Lernenden ausbilden.

Wer fährt nach Kroatien?

Das neunte Mal fand in diesem Jahr der Kreativwettbewerb «Das kann nur ein Inserat» statt. Wer die Schweiz am 12. und 13. Mai 2011 beim bestYET in Kroatien vertritt, entscheidet sich heute Abend.

Vier von vierzig Kampagnenideen haben es bei der Jurierung am 9. Dezember auf die Shortlist von «Das kann nur ein Inserat» geschafft. Welche der vier Arbeiten mit den Siegerlorbeeren bekränzt wurde, wird heute Abend, 16. Dezember, im Zürcher Bar-Lounge-Club Basilika gelüftet. Die Spannung steigt. Denn: Der Gewinner erhält ein Preisgeld von 10 000 Franken in bar sowie den Auftrag für die Realisierung seiner Idee. Für die Umsetzung der Kampagne bekommt er noch einmal bis zu 30 000 Franken. Die Kampagne wird dann ab März 2011 ein Jahr lang in mehr als 100 Schweizer Zeitungen und Zeitschriften geschaltet werden. Eine tolle Chance.
Doch das ist noch nicht alles: Der Sieger von «Das kann nur ein Inserat» darf am 12. und 13. Mai auch zum Kreativwettbewerb bestYET reisen, der 2011 in Kroatien ausgetragen wird. Eigentlich hätte bestYET nächstes Jahr in Paris stattfinden sollen, im Land der 2010 Drittplatzierten. Doch die Franzosen sagten überraschend ab, die Kroaten sprangen in die Bresche.
Nun wird das beste von zahlreichen europäischen Kreativteams unter 28 Jahren also in Kroatien ermittelt werden, in welcher Stadt steht noch nicht fest. Der Gewinner von bestYET wiederum darf dann beim 58. Internationalen Werbefestival «Cannes Lions» im Juni 2011 dabei sein.
Im Doppelpack kreativ
Zum bestYET reisen aus jedem Land immer zwei Teams. Deshalb wird heute Abend nicht nur der Gewinner von «Das kann nur ein Inserat» gefeiert. Das Publikum der Preisverleihung wählt aus den Kreativ-
teams, die auf der Shortlist stehen, zudem noch eines, das die Sieger nach Kroatien begleitet – und dort ebenfalls die Chance hat, sich als bestes junges Kreativteam von ganz Europa durchzusetzen.
Die Aufgabe bei «Das kann nur ein Inserat 2010» war, eine Anzeigenkampagne zu kreieren, die in Zeitungen und Zeitschriften Werbung für die Wirksamkeit von Printmedien macht, möglichst mit einer interaktiven Note – zum Beispiel durch den Einsatz von Augmented Reality, QR-Codes oder Kooaba. Damit will der Verband Schweizer Medien, der den Wettbewerb ausrichtet, den Medienbruch überwinden und transportieren, dass Anzeigen bereits in dem Moment, in dem sie betrachtet werden, etwas erreichen können: Interesse wecken oder einen Kauf auslösen.
Print wirkt, Online auch
Schon die Siegerkampagne vom Vorjahr spielte mit den Möglichkeiten interaktiver Technologien. «Diesmal haben wir den Einsatz von Augmented Reality, QR-Codes oder Kooaba aber schon in der Ausschreibung zum Thema gemacht», betont Toni Vetterli, Leiter Marketing des Verbands Schweizer Medien. «Damit lag die Hürde höher als in anderen Jahren.» Das machte sich auch bei der Teilnehmerzahl bemerkbar: Insgesamt reichten 20 Teams 40 Kampagnen mit 171 Sujets ein. Im Vorjahr waren es 35 Teams mit 83 Kampagnen gewesen.
Die Siegerkampagne sowie die drei Kampagnenideen, zwischen denen heute Abend das Publikum entscheidet, wurden von einer sechsköpfigen Jury ausgewählt. Jurypräsident Andreas Prokesch wurde von fünf kritisch-kreativen Geistern aus der Branche unterstützt: «Kroatien oder nicht» lag in der Hand von Andi Portmann, Texter bei Wirz, Diana Rossi, Texterin bei Jung von Matt/Limmat, Marcel Schläfle, AD bei Ruf Lanz, Michael Seiler, Verband Schweizer Medien, und Silvio Seiler, Gewinner von «Das kann nur ein Inserat 2009». Jurypräsident Prokesch betonte beim Briefing der Jurymitglieder: «Mir ist wichtig, dass wir alle eingereichten Arbeiten respektieren und sie verstehen, bevor wir unsere Wahl treffen.» Heute, 16. Dezember, ab 19 Uhr, lesen Sie auf Werbewoche.ch, welches die beiden Kreativteams sind, die im Mai 2011 für die Schweiz nach Kroatien fahren.
Anne-Friederike Heinrich
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Top der Woche: Schweizer Jurymitglieder nominiert

Vom 19. bis zum 25. Juni 2011 können in Cannes wieder Löwen gewonnen werden. Die Schweiz hat für das kommende Kreativfestival neun Jurymitglieder vorgeschlagen. Wie viele Jurymitglieder ein Land nominieren darf, hängt von der Anzahl gewonnener Löwen in den Vorjahren ab.

Die Schweiz kann für 2011 in den drei Kategorien «Media», «Promo & Activation» und «Direct» je drei Jurymitglieder vorschlagen. Wer von den vorgeschlagenen Personen der Jury beisitzen darf, entscheiden die Organisatoren des «International Festival of Creativity» und die Jurypräsidenten der jeweiligen Kategorien. Nominiert wurden: Barbara Dürst, Managing Director Ogilvy One AG, Axel Eckstein, Creative Director Euro RSCG, Roman Hirsbrunner, CEO Maxomedia, Dominik Oberwiler, Executive Creative Director Advico Y&R, Markus Ruf, Creative Director Ruf Lanz Werbe¬agentur AG, Alex Schmid, Geschäftsführer Alex Schmid AG, Philipp Skrabal, Executive Creative Director Wirz Werbung, Martin Spillmann, Executive Creative Director Spillmann/Felser/Leo Burnett, Dominique von Matt, CEO Jung von Matt/Limmat.

Alles über alle digitalen Medien

Die Dynamik der digitalen Medien ist gross: Auf das Internet folgen Social Media, Tablets, Augmented Reality und Apps. Die Konvergenz der Medienformen hat zur Folge, dass künftig alle auf allen Klaviaturen spielen werden. Das Medieninstitut und IAB Switzerland organisieren gemeinsam ein Kursprogramm zu den digitalen Medien.

Es ist schwer, den Überblick zu behalten. Eine Teilnehmerin an einer kürzlich am Medieninstitut durchgeführten Tagung über Apps brachte es auf den Punkt: «Jetzt haben wir gerade erst unseren Webauftritt in den Griff bekommen und nun müssen wir uns mit Apps und Social Media befassen.» Wer professionell kommunizieren und verantwortungsvoll in digitale Medien investieren will, muss sich permanent weiterbilden. Für alle, die sich einen Überblick über die aktuellen digitalen Instrumente und Plattformen verschaffen wollen, bieten das Medieninstitut und IAB Switzerland zum ersten Mal gemeinsam ein kompaktes Seminar an.
360-Grad-Blick
Der Kurs beschäftigt sich nicht nur mit einzelnen Bereichen wie Social Media. Er zeigt die Funktionen der neuen Instrumente in der Kombination mit den klassischen Medien an. Mit einem konsequenten 360-Grad-Blick lassen sich die Kommunikationsziele erreichen. Sei es Publizistik, Werbung oder PR – der Einsatz von digitalen Medien wird in diesem Seminar in crossmediale Strategien eingebunden.
Der Kurs befasst sich mit der Entwicklung von Inhalten der publizistischen und kommerziellen Kommunikation sowie deren Vermarktung. Er vermittelt die Grundkenntnisse über die aktuellen Möglichkeiten, die technischen Voraussetzungen und die rechtlichen Rahmenbedingungen. In den Vertiefungsseminaren werden zudem die Kenntnisse über die praktische Arbeit vermittelt.
Dieser Weiterbildungskurs vermittelt auf kompakte und intensive Weise die aktuellen Grundkenntnisse der digitalen Medien. Er behandelt aus allen Perspektiven die Entwicklung von publizistischen und kommerziellen digitalen Medienangeboten, die Produktions- und Vermarktungsformen, die Entwicklung und Anwendung von Redaktionssystemen, Vertriebskanälen, Billing-Instrumenten. Thematisiert wird die Entwicklung der digitalen Medien aus technologischer, kultureller und wirtschaftlicher Perspektive.
Von Profis für die Praxis
Der Kurs wird von erfahrenen Dozentinnen und Dozenten mit grossem Praxisbezug durchgeführt. Er richtet sich an in der Medien-, der Kommunikations- und der Entwicklerbranche Tätige, Anwender und Einsteiger an Schnittstellenfunktionen aus Produktion, Marketing, Werbung, IT, Beratung etc. sowie an alle, die sich für digitale Medien interessieren.
Der Kurs besteht aus einem Einsteigerseminar von drei Tagen sowie vier Vertiefungstagen. Diese können auch einzeln gebucht werden. Der Besuch des gesamten Kurses kann nach einer erfolgreichen Transferprüfung mit einem Zertifikat abgeschlossen werden, der Besuch von einzelnen Tagen wird mit einem Attest bestätigt.
Josefa Haas, Leiterin Medieninstitut
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Oehen PR eröffnet Niederlassung in München

Der Schweizer PR-Strategieberater Oehen PR ist neu mit einer Niederlassung in München präsent. Die Agentur will in München, wie mit der Repräsentanz in Wien, PR-Brücken zwischen der Schweiz und dem süddeutschen Raum und umgekehrt bauen.

In Deutschland sind die Bundesländer Bayern und Baden-Württemberg für die Schweizer PR-Berater besonders interessant für die Agentur, weil die geografische Nähe zur Schweiz und die starken wirtschaftlichen Verflechtungen einen PR-Markt schaffen. Die Oehen PR Schweiz ist unabhängig und inhabergeführt. Seit 2007 ist das Unternehmen mit einer Repräsentanz in Wien vertreten, seit diesem Winter neu auch in München.

Einsendeschluss für den Medienpreis Diamant naht

Noch drei Wochen lang läuft die Ausschreibung für die Einreichung der lokaljournalistischen Arbeiten und der Pressefotografie für die 1. Preisverleihung von «Der Diamant» der Fondation Reinhardt von Graffenried.

Bis am 7. Januar 2011 können alle journalistischen Beiträge, die in Presse, Radio, TV oder Online veröffentlicht respektive ausgestrahlt wurden, noch eingereicht werden. Die Beiträge können aus allen Themenbereichen und Landesteilen stammen. Sie müssen inhaltlich dem Genre des Lokaljournalismus entsprechen, einen direkten Bezug zur Aktualität aufweisen und in einer der 4 Landessprachen (D, F, I, R) abgefasst und in der Schweiz veröffentlicht worden sein.
Bewerben können sich alle Journalistinnen und Journalisten, egal ob Volontäre, freie Mitarbeiter oder Redakteure.Der Schweizer Preis für Pressefotografie Swiss Press Photo zeichnet freischaffende und festangestellte Fotografen aus, die Einzelfotos oder Fotoserien in einem schweizerischen Presseorgan publiziert haben.
Über die Vergabe der Preise entscheiden unabhängige Fachjurys. Die Präsidentin der Jury Print ist Frau Sylvia Egli von Matt (Direktorin MAZ), der Präsident der Fernsehjury ist Marc Friedli (Geschäftsführer TeleM1), der Präsident der Radiojury ist Rolf Hieringer (Leiter Regionaldirektion Radio DRS), die Onlinejury präsidiert Jodok Kobelt (selbständiger Journalist) und die Jury für den Schweizer Preis für Pressefotografie präsidiert Markus Schnetzer (Bildchef SI).
Die Fondation Reinhardt von Graffenried zeichnet die besten Arbeiten mit Preisgeldern in Höhe von insgesamt 110‘000 Franken aus. Der Preis wird am 8. April 2011 im Stadttheater in Bern mit anschliessender Party im Kornhauskeller in Bern verliehen. Dieser Preisverleihungsanlass führt eine über 20 jährige Tradition der Vorgängerstiftung BZ-Preis für Lokaljournalismus in neuer und erweiterter Form weiter. Es ist der grösste und national bedeutendste Medienanlass der Schweiz, an dem über 700 Vertreter der Medienbranche, der Schweizer Wirtschaft, der Politik und der Kultur präsent sein werden.

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Flop der Woche: Ständerat will keine Förderung für Kopfblätter

Von der indirekten staatlichen Presseförderung sollen nur Zeitungen profitieren, die nicht einem Kopfblattverbund mit einer Gesamtauflage von über 100 000 Exemplaren angehören.

Der Ständerat hat in der Differenzbereinigung zum Postgesetz diesem Vorschlag des Nationalrats zugestimmt. Die Befürworter dieses Kriteriums argumentierten, damit könne gewährleistet werden, dass die kleinen Zeitungen gefördert würden. Mit 29 zu 9 Stimmen bei 4 Enthaltungen löste der Ständerat diese Woche – wie bereits früher der Nationalrat – die Ausgabenbremse. Die Subventionen für die Zustellung der Zeitungen durch die Post betragen damit jährlich 50 Millionen Franken. 30 Millionen gehen an die Regional- und Lokalpresse, 20 Millionen an die Mitgliedschafts- und Stiftungspresse. Damit ist beim Postgesetz die letzte Differenz ausgeräumt, sodass die Vorlage diese Woche zusammen mit dem Postorganisationsgesetz in die Schlussabstimmung gelangt. Die Räte hatten beschlossen, das Restmonopol der Post auf dem Versand von Briefen bis zu 50 Gramm vorläufig nicht aufzuheben. Die Räte wollen aber keinen absoluten Liberalisierungsstopp: Der Bundesrat soll drei Jahre nach Inkrafttreten des revidierten Postgesetzes die Lage neu beurteilen.
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