Cablecom: Joiz soll nicht ins analoge Grundangebot

Cablecom wehrt sich mit einer Beschwerde beim Bundesverwaltungsgericht gegen den Bakom-Entscheid, dem neuen Jugendsender Joiz einen analogen Sendeplatz einräumen zu müssen. Der Kabelnetzbetreiber ist aber bereit Joiz im digitalen Grundangebot zu verbreiten.

Der Must-Carry-Status für Joiz im analogen Kabelnetz würde dazu führen, dass Platz geschaffen werden müsste, teilte das Unternehmen am Montag mit. Aufgrund eingeschränkter analoger Kapazitäten könne dies nur durch Abschalten eines anderen Fernsehkanals ermöglicht werden. Für eine Abschaltung kommen laut Cablecom nur wenige Sender in Frage. Es müsste ein Kanal abgestellt werden, der ein breiteres Publikum anspricht, als es Joiz in Aussicht stellt. Cablecom ist der Auffassung, dass die Abschaltung einer dieser Sender diesen dazu veranlassen wird, selbst beim Bundesamt für Kommunikation (Bakom) um eine Must-Carry-Verpflichtung nachzusuchen. Cablecom sei aber daran interessiert, das auf den digitalen Verbreitungsweg zugeschnittene Programm von Joiz im digitalen Grundangebot zu übertragen. Das entsprechende Angebot sei Joiz unterbreitet worden, hiess es weiter.
Das Bakom kann verfügen, dass ein Fernsehsender im analogen Kabelnetz verbreitet werden muss, wenn es diesem Kanal nationale kulturelle Bedeutung zumisst und davon ausgeht, dass das Programm einen besonderen Beitrag zur nationalen Medienlandschaft leistet. Der Must-Carry-Status wird grundsätzlich auf Gesuch hin vergeben und kann angefochten werden.

Metzgerlehner: Onlinekampagne für Phonak-Hörgerät realisiert

Phonak hat Metzgerlehner mit der Kreation einer Onlinekampagne für das Hörgerät Naída beauftragt. Unter dem Motto «1000 reasons for Naída» werden die Vorzüge des Produkts den Geschäfts- und Endkunden näher gebracht.

Die Kunden werden in einem Onlinewettbewerb dazu aufgefordert, ihre eigenen Gründe für Naída zu nennen. So soll die Zielgruppe zum Botschafter der Marke und die Kampagne zum Selbstläufer werden. Auf einer für die Social-Media-Kampagne eingerichteten Facebook-Site sowie unter 1000reasonsfornaida.com sollen regelmässig neue Uploads der Zielgruppe die Bedeutung des guten Hörens dramatisieren.

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Verantwortlich bei Phonak: Ora Bürkli (Vice President Product Marketing), Marc Menendez (Marketing Manager Power & Pediatrics), Sonia Torre (Marketing Communication Manager). Verantwortlich bei Metzgerlehner Worldwide Partners: Felix Dammann (Creative Direction), Patrick Meyer (Creative Direction/Text), Bàlint Dobozi (Digital), Joceline Strebel (Grafik), Silvan Metzger und Silvan Hafner (Beratung).

Zu guter Letzt: Pedigree muss es ja wissen

Pedigree ist Hundeexperte und versteht als solcher natürlich, was die Tiere beschäftigt. Dass das Unternehmen weiss, wovon es spricht, beweist es mit neuen Anzeigen.

Die Printsujets zeigen anhand diverser Flussdiagramme auf, wie einfach beziehungsweise kompliziert der Alltag eines Hundewelpen aussieht. Man muss sich etwas Zeit nehmen, die Abläufe zu studieren. Lohnen tut es sich aber auf alle Fälle. Geworben wird übrigens für ein Hundefutter mit Omega-3-Fettsäuren, das Welpen angeblich besonders schlau machen soll.
> Diagramm 1
> Diagramm 2
> Diagramm 3
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Verantwortlich zeichnet die Agentur Colenso BBDO, Neuseeland.

ProSiebenSat.1 soll verkauft werden

Der grösste deutsche Fernsehkonzern ProSiebenSat.1 steht offenbar vor dem Verkauf. Die Finanzinvestoren KKR und Permira wollen gemäss Welt Kompakt bis Ende 2011 weitgehend aus dem Unternehmen aussteigen.

Geprüft werde ein Verkauf über die Börse oder an einen Einzelinvestor, wie die Zeitung aus Finanzkreisen erfahren haben will. KKR und Permira waren Ende 2006 für gut drei Milliarden Euro bei ProSiebenSat.1 eingestiegen und hatten später Aktien nachgekauft. Die beiden Investoren halten 88 Prozent der Stammaktien und knapp 25 Prozent der Vorzugsaktien (60 Prozent der Anteile insgesamt). Nachdem sich der Aktienkurs innerhalb der vergangenen zwei Jahre von weniger als einem Euro auf zuletzt mehr als 23 Euro erholt hat, wollen die Investoren anscheinend den Ausstieg wagen.
Der Gang an die Börse sei aber keineswegs gewiss, wie es weiter heisst. Geprüft werde auch eine Veräusserung an einen Einzelinvestor – «parallel und gleichberechtigt». Als potenzielle Einzelinvestoren hätten die Unternehmen vor allem Amerikaner im Blick, für die sich eine der seltenen Gelegenheiten biete, gross in den europäischen Medienmarkt einzusteigen. Denkbar seien aber auch Käufer innerhalb Europas.

Contexta bereitet Bern auf die Eiskunstlauf-EM vor

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Eyekon: Social-Media-Game für die Suva realisiert

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Startbahnwest: Anzeigenkampagne für Premium Doodle kreiert

Die Business-Lösung Premium Doodle vereinfacht die Terminkoordination in Unternehmen und hilft Zeit zu sparen. Um das Angebot bei Entscheidern bekannt zu machen, hat Doodle die Agentur Startbahnwest mit einer ganzseitigen B2B-Anzeigenserie in der NZZ beauftragt.

Arbeitnehmer sind gemäss einer Studie pro Woche fast fünf Stunden damit beschäftigt, Geschäftstermine zuzusagen, abzusagen und neu zu koordinieren. Premium Doodle verspricht dabei, den Zeitaufwand um die Hälfte zu reduzieren und die Terminplanung effizienter zu machen. Um diesen Vorteil zu dramatisieren, haben die Kreativen von Startbahnwest etwas unkonventionelle Methoden zur Terminplanung mit einem Augenzwinkern dramatisiert und inszeniert. Die ganzseitigen Anzeigen sind im Dezember in der NZZ zu sehen.

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Verantwortlich bei Doodle: Tilman Eberle (VP Corporate Communications), Thomas Wirz (Text). Verantwortlich bei Startbahnwest: Chantal Weibel, Saskia Letz (Beratung), Eva Bajer (Creative Direction), Gesine Dittrich (Art Direction), Maria-Sol Burgener (Grafik), Heike Gross (Text).

Dialogmarketing-Preis mit neuem Jury-Präsident

Die Jury des Schweizer Dialogmarketing-Preis hat einen Präsidenten. Christian Huldi hat nach über zehn Jahren im Gremium den Vorsitz übernommen.

Neben dem neuen Jurypräsidenten gibt es noch weitere Neuerungen beim Schweizer Dialogmarketing-Preis. Mit «Art Direction», «Production» und «Dialogstrategie» wurden drei neue Kategorien lanciert. Zudem darf die Jury zum ersten Mal die gleiche Arbeit mit mehreren Auszeichnungen in unterschiedlichen Kategorien ehren. Das erhöhe die Komplexität bei der Jurierung, mache den Dialogmarketing-Preis aber für die Einreichenden interessanter, meint der neue Jury-Präsident dazu. Christian Huldi ist Geschäftsführer von Dr.huldi.management.ch und Mitglied im Präsidium SDV (Schweizer Direktmarketingverband).
In der Jury vertreten sind insgesamt 22 Köpfe aus der Direktmarketing- und Kommunikationsbranche. Bei der Zusammensetzung sei es um ein möglichst genaues Abbild der Branche gegangen, so Huldi weiter. Mit von der Partie sind unter anderen Frank Bodin, CEO von Euro RSCG, René Eugster, Inhaber der Agentur am Flughafen, und Martin Spillmann, Creative Director bei Spillmann Felser Leo Burnett. Sämtliche Jurymitglieder: Get-your-metal.ch.

Eco-Life mit neuem Onlineportal

Das Anfang 2009 lancierte Schweizer Magazin Eco-Life zieht es ins Internet. Ab sofort gibt es auf Eco-Life.ch Nachrichten rund ums Thema Nachhaltigkeit.

Neben Informationen rund um einen nachhaltigen Lebensstil, gibt es auf www.eco-life.ch zudem einen Marktplatz. Der «Eco-Markt» bietet die Möglichkeit Firmen, Produkte und Services kostengünstig zu publizieren.
Die Zeitschrift Eco-Life wird vom Wetzikoner Profile-Publishing-Verlag herausgegeben. Sie erscheint 2011 sechsmal in einer Auflage von 80’000 Exemplaren in der Deutsch-Schweiz.

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Ringier: Hannes Britschgi leitet neu die Journalistenschule

Die Journalistenschule des Medienhauses Ringier hat einen neuen Leiter: Hannes Britschgi wird per 1. Januar 2011 die Leitung der Schule übernehmen.

Hannes Britschgi bringt langjährige Erfahrungen aus drei Kulturen grosser Verlagshäuser der Schweiz mit in die Journalistenschule ein: 15 Jahre war er beim Schweizer Fernsehen, drei Jahre bei Tamedia und seit sechs Jahren nun bei Ringier. Im TV-Bereich war der heute 55-Jährige in leitenden Funktionen tätig – sowohl im öffentlich-rechtlichen als auch im Privatfernsehen. 1997 wurde er für seine «Rundschau»-Interviews mit dem «Tele-Preis» ausgezeichnet. Fast sechs Jahre wirkte er als Chefredaktor von Facts und SonntagsBlick, bevor er im Herbst 2010 Ringier-Publizist wurde.
Seit Jahren unterrichtet Hannes Britschgi als Dozent beim Medienausbildungszentrum Maz in Luzern, beim Schweizer Fernsehen und auch in der Ringier-Journalistenschule. Zudem vertritt er den Ringier-Verlag im Stiftungsrat des Schweizer Presserats und im Departement Publizistik des Verbandes Schweizer Medien. Neben seiner neuen Funktion wird Hannes Britschgi auch weiterhin für die verschiedenen Titel und Sendungen des Ringier-Medienhauses schreiben und moderieren, wie das Verlagshaus am Dienstag mitteilte.

Ständerat will ebenfalls keine Förderung für Kopfblätter

Von der indirekten staatlichen Presseförderung sollen nur Zeitungen profitieren, die nicht einem Kopfblattverbund mit einer Gesamtauflage von über 100'000 Exemplaren angehören. Der Ständerat hat in der Differenzbereinigung zum Postgesetz diesem Vorschlag des Nationalrats zugestimmt.

Die Befürworter dieses Kriteriums argumentierten, damit könne gewährleistet werden, dass die kleinen Zeitungen gefördert würden. Mit 29 zu 9 Stimmen bei 4 Enthaltungen löste der Ständerat am Dienstag – wie bereits früher der Nationalrat – die Ausgabenbremse. Die Subventionen für die Zustellung der Zeitungen durch die Post betragen damit jährlich 50 Millionen Franken. 30 Millionen gehen an die Regional- und Lokalpresse, 20 Millionen an die Mitgliedschafts- und Stiftungspresse.
Damit ist beim Postgesetz die letzte Differenz ausgeräumt, so dass die Vorlage am Freitag zusammen mit dem Postorganisationsgesetz in die Schlussabstimmung gelangt. Die Räte hatten beschlossen, das Restmonopol der Post auf dem Versand von Briefen bis zu 50 Gramm vorläufig nicht aufzuheben. Die Räte wollen aber keinen absoluten Liberalisierungsstopp: Der Bundesrat soll drei Jahre nach Inkrafttreten des revidierten Postgesetzes die Lage neu beurteilen.

Antalis: Neuen Webshop lanciert

Der Papiergrosshändler Antalis hat sein Onlinebestellsystem Antalink überarbeitet. Die Seite wurde mit neuen Funktionen erweitert und zu einem Webshop ausgebaut.

Auf www.antalis.ch finden Besucher unter anderem Produktinformationen über Druckverfahren, Anwendungen, technische Eigenschaften oder Umweltauswirkungen. Der gesamte Produktkatalog und die Preislisten können – auch ohne Kundenkonto – eingesehen sowie Mustersendungen bestellt werden. Um den Überblick zu behalten, ist im Benutzerkonto eine Bestellhistorie der letzten 13 Monate abrufbar. Diese integriert auf Wunsch neben Onlinebestellungen auch die Auflistung von herkömmlichen Bestellungen und lässt sich als Excel-File exportieren.

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