Zu guter Letzt: Das richtige Outfit für den Sportmuffel

Die Agentur Blood Actvertising hat für den Sport-Retailer Outfitter einen Spot produziert, der zeigt, wie man sogar einen echten Sportmuffel motivieren kann.

Der Sportmuffel ist ein richtiger Miesepeter. Weil er es selber nicht schafft, seinen inneren Schweinehund zu überwinden, macht er allen Sportbegeisterten das Leben schwer. Er zerstört Fussballbälle, zieht in der Sportbar kurz vor dem Torschuss den Stecker und wirft Baumstämme auf Joggende.

Das ändert sich schlagartig, als der Sportmuffel ein Geschenk bekommt: Ein Sportoutfit von Outfitter. Das richtige Outfit ist eben der beste Antrieb, zu einem vorbildlichen Sportler zu werden. (sis)
 

Grundsätze für gemeinsame Werbevermarktung

Ringier, SRG und Swisscom publizieren die Grundsätze des Joint Venture für die gemeinsame Werbevermarktung. 

Nachdem das Uvek am Montag entschieden hat, dass die SRG an der gemeinsamen Werbeplattform teilnehmen kann, sei die neue Vermarktungsfirma bereit, ihren Betrieb aufzunehmen, heisst es in einer Mitteilung vom Donnerstag. Ringier, SRG und Swisscom haben für die gemeinsame Werbevermarktung Grundsätze festgelegt.

Die drei Partner betonen, dass die geplante Vermarktungsfirma keine geschlossene Plattform sei, sondern auch weiteren Anbietern und Inhabern von Werbeinventar offen stehe. Das Joint Venture sei bereit, alle journalistischen Angebote von TV, Radio, Online und Print, die sich an ein Schweizer Publikum richten, zu vermarkten. Das neue Unternehmen hat zum Ziel, den Werbe- und Medienmarkt Schweiz insgesamt zu stärken.

Die CEO der drei Firmen, Marc Walder, Ringier, Roger de Weck, SRG und Urs Schaeppi, Swisscom, haben die folgenden Grundsätze des Joint Venture für die gemeinsame Werbevermarktung verbindlich festgelegt:

1. Offen für alle Medienangebote.

Das JV ist offen, alle journalistischen Angebote in den Vektoren TV, Radio, Online und Print, die sich an ein Schweizer Publikum richten, zu vermarkten. Alle Inventare werden in der Priorisierung und Vermarktung gleich behandelt, unabhängig davon, ob das Inventar von einem kommerziellen Partner oder von einem Mitaktionär bereitgestellt wird.

2. Offener Zugang zu Targeting Insights.

Das JV wird die Targeting Insights (in Gruppen zusammengefasste, anonymisierte Personen-Daten, z.B. Alter, Geschlecht) beim Vermarkten des Inventars von kommerziellen Partnern und Mitaktionären gleichwertig einsetzen. Zu diesem Zweck müssen Mitaktionäre und kommerzielle Partner dem JV die Targeting Insights der mit zielgerichteter Werbung zu vermarkenden Inventare zu gleichwertigen Konditionen zur Verfügung stellen.

3. Hoher Stellenwert für den Datenschutz.

Im Umgang mit Targeting Insights wendet das JV hohe Ansprüche an den Datenschutz an. Im Zweifelsfall holt das JV oder ein Mitaktionär die Beurteilung des eidgenössischen Datenschutzbeauftragten ein. Das JV stellt den Umgang mit dem Datenschutz transparent dar. Swisscom bietet im Kundencenter die Möglichkeit zur Selbstbestimmung über die Verwendung der eigenen Daten zu Vermarktungszwecken an. Kein Mitaktionär und kein kommerzieller Partner hat Zugriff auf die Targeting Insights des JV: Targeting Insights verbleiben allein beim JV.

4. Marktkonforme Kommissionssätze und Preisgestaltung.

Die Kommissionssätze des JV richten sich grundsätzlich nach betriebswirtschaftlichen Kriterien, wie z.B. nach den gängigen Marktkonditionen je nach Vektor (Fernsehen, Radio, Online, Print) unterschiedlich, nach dem Volumen des Inventars und nach den Kosten für die Vermarktung. Die Preispolitik und das allgemeine Preisniveau für Werbekunden werden gemeinsam zwischen dem Inventargeber und dem JV festgelegt. Die Preisgestaltung aller Inventare richtet sich nach der jeweiligen Marktsituation und der jeweils vereinbarten Preispolitik.

5. Wahrung der Geschäftsgeheimnisse.

Vertrauliche Informationen, die das JV von Inventargebern erhält, legt das JV gegenüber anderen Inventargebern – inklusive Mitaktionären und Dritten – nicht offen.

6. Keine regionalen Werbekampagnen im TV-Programm der SRG SSR.

Falls künftig die Ausstrahlung von zielgerichteter TV-Werbung im SRG-Programm möglich ist, wird die SRG keine zielgerichtete Werbung ausstrahlen, bei der ein Auftraggeber Werbespots nur in einem regionalen Verbreitungsgebiet schalten möchte. Einzig bei sprachregionalen und nationalen Werbespots darf in den SRG- Programmen geotargeting angewendet werden.

7. Stärkung der unabhängigen Werbemarkt-Währung.

Das JV ist bestrebt, die unabhängigen Werbemarkt-Währungen zu stärken; deshalb unterstützt es die Bestrebungen für eine unabhängige Total Audience-Währung.

8. Berichterstattung auf Verlangen des Bakom.

Sofern die Einnahmen der SRG aus zielgerichteter TV-Werbung vor 2021 30 Millionen Franken pro Jahr  übersteigen, so meldet dies die SRG dem Bundesamt für Kommunikation (Bakom) unverzüglich. Falls in diesem Fall das Bakom eine Beschränkung anderer Medienunternehmen vermutet, so wird die SRG auf Verlangen des Bakom in einen Bericht darlegen, mit welchen bisherigen oder künftigen Massnahmen die SRG eine wesentliche Beschränkung anderer Medienanbieter durch die zielgerichtete TV- Werbung in den SRG- Programmen ausschliesst.

9. Jährliche Berichterstattung über zielgerichtete TV-Werbung im SRG-Programm.

Das JV verfasst jährlich einen Bericht über den Einsatz der zielgerichteten Werbung zuhanden des Bakom. Der Bericht legt unter anderem dar, welchen Kommissionssatz die kommerziellen Partner des JV für die Vermarktung zielgerichteter TV-Werbung bezahlt haben. Da der Bericht Geschäftsgeheimnisse beinhaltet, wird er keinem Dritten zugänglich gemacht. Das BAKOM ist selbstverständlich frei, die eigenen Erkenntnisse zum Bericht zu veröffentlichen.

10. Jährliche Branchenkonferenz über zielgerichtete TV-Werbung.

Das JV trägt dazu bei, dass das Know-how über zielgerichtete TV-Werbung in der Schweizer Medienbranche geteilt wird. Dies erfolgt in Form einer jährlichen Branchenkonferenz zur zielgerichteten TV-Werbung, die in Zusammenarbeit mit der EGTA stattfindet. Ziel der Veranstaltung ist der Wissenstransfer vom JV auf die Branche und innerhalb der Branche.

Diese verbindlichen Grundsätze gelten ab dem Marktauftritt des JV für mindestens fünf Jahre.

Verband Schweizer Medien lehnt Joint Venture ab

Die im Verband zusammengeschlossenen Schweizer Medienunternehmen lehnen das Joint-Venture laut einer Mitteilung vom Donnerstag aus folgenden Gründen ab:

1. Der Entscheid des Uvek zur Gründung des neues Werbevermarktungs-Joint-Venture sei noch nicht rechtskräftig: mehrere Medienunternehmen, der Verband Schweizer Medien und weitere Verbände würden dagegen Beschwerde beim Bundesverwaltungsgericht einreichen, künden sie in der Mitteilung an. Der Entscheid ist aus ihrer Sicht rechtswidrig.

2. Für das Kernprodukt des Joint-Ventures, die zielgerichtete Werbung in den Programmen der SRG, fehle die rechtliche Grundlage. Die SRG dürfe gemäss Entscheid des Bakom keine zielgerichtete Werbung ausstrahlen und dafür auch keine Daten sammeln. Die publizierten Grundsätze würden zeigen, dass Swisscom, SRG und Ringier dieses Verbot in keiner Weise ernst nehmen und ohne gesetzliche Grundlage Fakten schaffen.

3. Ob der SRG trotz des geltenden Online-Werbeverbotes neue Formen der Kommerzialisierung erlaubt werden sollen, muss aus Sicht des Verbandes das Parlament beurteilen, bevor der Bundesrat über ein Konzessionsänderungsgesuch entscheiden kann. 

4. Entgegen der Aussage der Mitglieder des Joint-Ventures gäbe es keinen diskriminierungsfreien Zugang für unabhängige Medienanbieter. Das Werbevermarktungs-Joint-Venture sei ein gewinnorientiertes Unternehmen. Die heute publizierten Grundsätze würden klar machen: eine Beteiligung am Joint-Venture sei ausgeschlossen, möglich seien lediglich Kundenverhältnisse gegen eine Vermittlungskommission. 

5. Übertragen die unabhängigen Schweizer Medienunternehmen dem marktdominierenden Joint-Venture die Vermarktung ihrer Werbeplätze und die Produktentwicklung, würden sie sich in eine strategische Abhängigkeit von Swisscom, SRG und Ringier begeben.

6. Die Vermarktung eines wesentlichen Teils des Schweizer Werbeinventars durch staatlich kontrollierte Unternehmen führe zu einer massiven Medienkonzentration und einem Verlust der Medienvielfalt in der Schweiz.
 
 

Neue Vice President Global Partnerships

Adello setzt in Zukunft noch stärker auf globale Partnerschaften. Um dieses Ziel zu erreichen, stiess Ly Pham im Februar 2016 neu zum Unternehmen.

In der Funktion als Vice President Global Partnerships wird Ly Pham Adellos globale Partnerschaftsstrukturen prägen und umsetzen. Pham wird ebenfalls Teil des Adello Managements auf Gruppenebene.

«Zusammen mit starken Partnern und einer entsprechend international ausgerichteten Firmen- und Teamstruktur wollen wir als führendes Technologieunternehmen auch weiterhin mobile Werbung an die richtigen Zielkunden bringen. Mit Ly Pham gewinnen wir an globaler Partner- und Kundenmanagementkompetenz hinzu, welche für die globale Weiterentwicklung und das weitere Wachstum des Unternehmens von zentraler Bedeutung ist», so Adello-CEO Mark Forster. 

Ly Pham verfügt über 15 Jahre Erfahrung in der ICT Branche, wo sie globale Grosskunden und Partner bei renommierten Firmen wie Vodafone Global Enterprise und Microsoft aufbaute und betreute. Ly Pham hat einen Masterabschluss in Staatswissenschaften – Internationale Beziehungen der Universität St. Gallen.

 

Mit Kanonen auf Spatzen geschossen?

Die gigantische Rückrufaktion des Schokoriegel-Herstellers Mars ist nach Ansicht von Marketing-Experten gerechtfertigt. Die Stiftung für Konsumentenschutz (SKS) warnt aber davor, Rückrufe für falsche Zwecke zu instrumentalisieren.

Eine deutsche Kundin findet in einem Schokoriegel ein Kunststoffteilchen und löst beim Mars-Konzern vor knapp einer Woche eine Rückrufaktion für ihre Produkte Mars, Snickers, Celebrations, Milky Way in sage und schreibe 55 Ländern aus.

In der Automobilindustrie oder auch bei Arzneimitteln und Medizinalprodukten kommen globale Rückrufaktionen aus Sicherheitsgründen sehr häufig vor. Im Food- Bereich sind sie aber selten. Überrascht vom Umfang der Rückrufaktion zeigt sich Michael Boenigk, Dozent für Marketing an der Hochschule Luzern. Ihm sei keine ähnlich umfangreiche Rückrufaktion bei Konsumgütern bekannt.

«Sicherheit bei Lebensmitteln wird in der Wahrnehmung der Konsumierenden immer wichtiger», konstatiert Raymond Dettwiler, Dozent für Marketing an der Fachhochschule Nordwestschweiz. Lokale Skandale in der Verarbeitung – etwa bei Fleisch und Wurstwaren – erschreckten Konsumenten in jüngster Zeit immer wieder.

Mit Kanonen auf Spatzen geschossen?

«So gesehen hat Mars sicherlich richtig reagiert», folgert Dettwiler. Da es sich um einen freiwilligen Rückruf handle, habe Mars zudem negative Folgen der Aktion durch rasches Handeln etwas abgeschwächt.

Auch für Michael Boenigk und Bruno Bucher, Dozent für Marketing an der Berner Fachhochschule, hat Mars mit dem Rückruf als Weltbrand grundsätzlich richtig gehandelt. Bucher betont, wenn Grosskonzerne nicht umgehend reagieren würden, drohten Shitstorms in Sozialen Medien. «Firmen sind daher heute eher vorsichtig, entscheiden rasch und reagieren schnell, da Shitstorms massive Schäden verursachen können», stellt Bucher fest.

Ein rascher Rückruf werde von der Öffentlichkeit auch positiv aufgenommen, glaubt Bucher. Der Marketingexperte hält einen Missbrauch der Aufmerksamkeit und den Versuch sich mit einem Rückruf ins rechte Licht zu rücken für möglich. Im aktuellen Fall, bei dem Produkte in 55 Ländern betroffen seien, bestehe der Verdacht, dass mit «sehr grossen Kanonen auf Spatzen» geschossen werde.

SKS mahnt Verhältnismässigkeit an

Sauer aufgestossen ist der Umfang des Mars-Rückrufs insbesondere der Stiftung für Konsumentenschutz (SKS). Sie hält ihn ganz klar für überdimensioniert und kritisiert, dass Rückrufe an Wirkung verlören, wenn sie für falsche Zwecke instrumentalisiert würden.

Unbestritten sei, dass der Rückruf einen grossen materiellen Schaden für die Firma darstelle und ein eben so grosser Verschleiss von Lebensmitteln sei. Mars gelinge es damit aber auch, sich als verantwortungsvollen Produzenten darzustellen.

SKS-Präsidentin und SP-Nationalrätin Prisca Birrer-Heimo stellt dem Bundesrat die Frage, wie weit das Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen die Verhältnismässigkeit der Rückrufe steuern könne. In einem ähnlichen Fall vor zwei Jahren habe Mars einen Konsumenten lediglich mit Schokolade und der Begleichung der Zahnarztrechnung entschädigt.

Auch Marketing-Fachmann Michael Boenigk hält die Rückrufaktion grundsätzlich für überdimensioniert. Er räumt aber ein: «Freiwillig machen die bestimmt nicht eine solche Aktion.»

Mars Schweiz: Keine Angaben zu Umfang und Kosten

Bei Mars Schweiz hält man wie erwartet die grossangelegte Rückrufaktion für notwendig und verhältnismässig. Qualität und Lebensmittelsicherheit stünden bei Mars an erster Stelle, betonte Sprecherin Julia Henner auf Anfrage.

Die Konsumenten zeigten Verständnis für den Rückruf. Derzeit liegen noch keine Angaben vor zur Menge der retournierten Produkte und zu den Kosten, die dem Konzern dadurch entstehen. «Die Kosten in diesem Fall sind sekundär», heisst es lediglich bei Mars Schweiz.

«Ein gewisser PR-Effekt» gehört laut Dettwiler bei Rückrufen immer dazu, weil dadurch potenzieller Imageschaden abgewendet werden soll. Das sei Mars gelungen, da man sofort direkt und wirkungsvoll über die Medien die Konsumenten informiert habe.

Konsumenten vergessen in der Regel schnell

Der Konzern habe glaubhaft machen können, dass Qualität und Lebensmittelsicherheit in seiner Prioritätenliste ganz oben stünden, stellt Dettwiler fest. Kurzfristig würden vielleicht andere Produkte in der gleichen Kategorie gekauft, mittelfristig sei mit keinen negativen Auswirkungen für den Konzern zu rechnen.

Auch Boenigk und Bucher gehen davon aus, dass Konsumenten in der Regel Rückrufe sehr schnell wieder vergessen. «Das ist auch im Fall von Mars zu erwarten. Hier geht es ja nicht – wie beim 'Marketing-Klassiker' um eine Maus im Hamburger oder um Schlachtabfälle in Büchsen-Raviolis wie 1978 – also um etwas besonders Ekelerregendes, das lange in der Erinnerung haften bleibt», sagt Bucher. (SDA)
 

Zusätzliche Sales Power bei INM

Seit März ist Oscar Gigirey als Sales Manager bei INM tätig. In dieser Funktion unterstützt er den Inhaber Philipp Sauber beim Verkauf des Portfolios.

Oscar Gigirey hat in seiner beruflichen Karrierelaufbahn erfolgreich Unternehmen in den Bereich Information Management und IT Outsourcing beraten, heisst es in einer Mitteilung vom Donnerstag. Erfahrungen im Online- und Social Media-Marketing konnte er mit seinem eigenen Unternehmen Lion Lifestyle auf- und ausbauen.

RTS wächst im Internet

Das Westschweizer Radio und Fernsehen (RTS) hat im vergangenen Jahr seine Marktanteile halten können. Vor allem im Internet sowie auf Facebook und Twitter konnte RTS die Präsenz steigern.

«Seit einem Jahr versuchen wir, unserer Präsenz in den sozialen Netzwerken auszubauen», sagte RTS-Direktor Gilles Marchand am Mittwoch vor den Medien in Lausanne. Um diese Aktivitäten zu koordinieren, wurde auch ein kleines Team geschaffen. Auf Youtube zählt das Medienunternehmen mittlerweile 35'000 Abonnenten und rund 966'000 abgespielte Videos pro Woche – eine Steigerung von 31 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Auf Facebook konnte RTS sogar um 45 Prozent auf 516'000 Mitglieder zulegen. Auf Twitter verzeichnete die SRG-Tochter ein Plus von 77 Prozent und neu 347'000 Follower. «Das zeigt deutlich, welche Bedeutung dieses Netzwerk heute für uns hat», sagte Marchand. Auch die Internetseiten der RTS wurden deutlich häufiger besucht. Im vergangenen Jahr wurden 10,8 Millionen Besucher pro Monat gezählt, was einer Zunahme von 4,5 Prozent entspricht. Allerdings änderte das Verhalten der Nutzer.

Smartphones werfen Fragen auf

Neu erreichten 60 Prozent der Besucher die RTS-Angebote im Internet mit einem mobilen Gerät. Mit Abstand an erster Stelle standen dabei Smartphones. Darum werde die Strategie der Ausstrahlung der Sendungen überdenkt, sagte Marchand. Bei den klassischen Werten – den Marktanteilen bei Radio und Fernsehen – blieben die RTS-Sender stabil. Die Fernsehkanäle RTS Un und RTS deux erreichten zusammen 33 Prozent des Marktes zwischen 18 und 23 Uhr. Die vier Radiokanäle verfügen insgesamt über 56,7 Prozent Marktanteil. Während der erste Kanal 1ère 37,9 Prozent erreichte, waren es bei Option Musique 10 Prozent, bei Couleur3 6,6 Prozent, und der Kultursender Espace 2 kam noch auf 2,3 Prozent. (SDA)

Ford wird online auf allen Kanälen am meisten gesucht

Zur Eröffnung des Genfer Automobil Salons hat Argyou sämtliche Auto-Marken weltweit auf ihre Nachfrage hin gemessen. Ford belegt dabei den ersten Platz vor BMW und Kia.

Dabei werden sämtliche Online-Plattformen, Suchmaschinen und Sozialen Medien während 30 Tagen rückwärts gemessen. Ford gewinnt. Auf den Rängen 2-5 folgen BMW, Kia, Fiat und Mercedes. Zwischen den einzelnen Ländern gibt es allerdings deutliche Unterschiede. Beispielsweise in der Schweiz wird am häufigsten nach VW, Ford, BMW, Mercedes und Audi gesucht. In Deutschland gilt die höchste Nachfrage den Marken Seat, BMW, VW, Mercedes uns Audi. In der Schweiz und in Deutschland belegt Kia allerdings den Schlussrang und Hyundai hat weltweit am wenigsten digitale Nachfrage. Messgrundlage ist die aktive Nachfrage bei über 450 Suchmaschinen und Social Media Kanälen weltweit. Die Daten werden validiert und harmonisiert und jeweils immer 30 Tage rückwärts im Durchschnitt gemessen.
 

Keywords

Nachfrage pro Mt. Ø

Ford

194153

BMW

122695

Kia

90221

Mercedes

87210

Fiat

77935

Audi

74659

VW

61218

Toyota

60429

Seat

49574

Nissan

41488

Renault

39882

Skoda

37475

Opel

35449

Mazda

31265

Hyundai

31200

Argyou.com

Ticket-Verlosung: ADC Creative Week

Der ADC Schweiz feiert sein 40-jähriges Bestehen mit einer aussergewöhnlichen Veranstaltungs- und Jurierungswoche. Die Werbewoche verlost fünf Tickets für die Creative Week vom 7. bis 12. März 2016.

Hochkarätige «Lunch Speaks», «Insights» zu Benchmark-Kampagnen, eine erstmalig öffentliche ADC Jurierung und natürlich die Preisverleihung mit der anschliessenden ADC Gala 2016 am Samstag bilden den Rahmen. Die in Kooperation mit dem Design Departement der Zürcher Hochschule der Künste (ZHdK) organisierte ADC Creative Week findet vom 7. bis 12. März im Toni-Areal in Zürich statt und gewährt der breiten Öffentlichkeit Einblick in das Schaffen der Kreativwirtschaft.

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Lunch Speaks und «Insights» zu ausgezeichneten Benchmark-Kampagnen

Neben den hochkarätig besetzten «Lunch Speaks», mit Referenten wie beispielsweise Christian Fricke (Geschäftsführer Playbuzz), Jürgen Salenbacher (Dozent Istituto Europeo di Design Barcelona/Hyper Island Sweden/HSLU Luzern), Rouven Leuener (Head Product Development NZZ), Rylan Holey (Hootsuite) oder Javier Jaén (Visueller Kommunikator, Barcelona/New York), stehen zahlreiche weitere Highlights auf dem Programm. Wochenprogramm (PDF)

Gleichermassen interessante Einsichten versprechen die zahlreichen «Insights», Referate zu vom ADC ausgezeichneten Benchmark-Kampagnen von Schweizer Auftraggebern wie beispielsweise der UBS, Mazda, Swisscom oder Swiss. Die permanente Ausstellung der eingereichten Arbeiten und Führungen runden das Angebot ab. Der Wochenpass (Mo-Fr) kostet 40 Franken und kann online unter Adc.ch/store bestellt werden.

Die Werbewoche verlost fünf Tickets für die Creative Week, Wert je 40 Franken. Senden Sie uns bis Freitag, 4. März 2016, 12.00 Uhr ein Mail mit Ihrem Namen, Adresse, Firma und E-Mail-Adresse an [email protected]. Ihre Daten werden wie immer nicht an Dritte weitergegeben. Die GewinnerInnen werden am Freitag-Nachmittag informiert. Viel Glück!

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Öffentliche ADC Jurierung

Die ADC Jurierung am 8. und 9. März 2016 findet erstmals öffentlich statt und gibt damit einen Einblick in die Bewertungskriterien der führenden Kreativen der Kommunikationsbranche.  Glänzender Abschluss ist die öffentliche ADC Preisverleihung am Samstag, 12. März um 17 Uhr im grossen Konzertsaal der Zürcher Hochschule der Künste (ZHdK). Die ADC Gala findet im Anschluss in der Zürcher Maag Halle statt. Die Tickets für die Gala können jetzt unter adc.ch/store bestellt werden. First come, first served.

Zu guter Letzt: Wie die Faust aufs Auge

In Brasilien wird mit einer äusserst gelungenen Kampagne häusliche Gewalt gegen Frauen bekämpft.

Minha Melhor Semana ist ein brasilianischer Service, der Frauen – gegen eine Gebühr – pünktlich auf ihre Tage «Überlebenspakete» mit Goodies aus allen Bereichen zusendet. Hygieneartikel, Schmerzmittel, Süssigkeiten, handgeschriebene Grusskarten mit netten Worten – irgendwie sowas (Google Translate streikt gerade – falls Sie des Portugiesischen mächtig sind und Einwände haben: nur zu!). Ob das ein gutes Geschäftsmodell ist, steht in den (weiblichen) Sternen. Etwas offensichtlicher hingegen ist, dass die Kampagne, mit der sich Minha Melhor Semana neuerdings gegen häusliche Gewalt engagiert, ohne wenn und aber gelungen ist. Kreiert hat sie die Agentur Bolero. Ein grafischer Leckerbissen mit guten Texten – Werbeherz, was willst du mehr… (hae)

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«Der Mund ist ganz die Mutter – die Augen ganz der Ehemann.»

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«In guten wie in schlechten Zeiten. Leider wurde nach einer gewissen Zeit nur noch der zweite Teil des Gelübdes eingehalten.»

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«Der grösste Schmerz ist nicht, wenn du einen Sohn gebärst. Sondern wenn er sich entscheidet, nach seinem Vater zu kommen.»

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«Es gibt Frauen, die unter einer etwas anderen Art von Klaustrophobie leiden. Nicht Räume engen sie ein. Sondern ihre Partner.»

KSP für Infra Suisse: Wir bauen zusammen

KSP hat den Auftritt von Infra Suisse komplett neu gestaltet, mit neuem CI/CD, einer neuen Website und einer Serie von Printsujets.

Von den Sitzungstischen bis zum ersten Spatenstich und weiter bis zu den Strassen, auf denen die Schweiz in die Ferien fährt: Infra Suisse baut zusammen. Mit rund 250 Schweizer Bauunternehmen. Sie alle sind Mitglieder der Branchenorganisation. Wirtschaftliche, politische und fachliche Fragen im Infrastrukturbau werden immer komplexer. In diesem Umfeld stetig neuer Herausforderungen vertritt Infra Suisse die Interessen der Infrastrukturbauer. Zudem setzt sich die Organisation professionell für zeitgemässe Grund- und Weiterbildung ein.

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Verantwortlich bei Infra: Matthias Forster (Geschäftsführer). Verantwortlich bei KSP Krieg Schlupp Partner: Flo Wacker (Executive Creative Director); Benny Goldstein, Sascha Borsai (Creative Direction); Mohammed Klotz (Art Direction); Kevin Perlinger, Lea Baldinger, Florian Kelch (Grafik); Daniel Zehnder (Text); Dany Kielholz (Managing Director); Franziska Saxer, Nina Stebler (Beratung); Michael Vogel, Katharina Pivonka (Beratung Digital); Illusion (CGI).
 

Martina Vieli wird neue Leiterin Unternehmenskommunikation SRG SSR

Der Verwaltungsrat hat am Mittwoch Martina Vieli zur neuen Leiterin Unternehmenskommunikation SRG gewählt. Die 36-jährige, erfahrene Kommunikationsberaterin und Führungspersönlichkeit tritt ihre Funktion in der Generaldirektion am 1. Mai an.

Auf Antrag von Generaldirektor Roger de Weck hat der Verwaltungsrat am Mittwoch Martina Vieli zur Leiterin Unternehmenskommunikation SRG gewählt. In dieser Funktion verantwortet Vieli die Bereiche Public Affairs, Medienarbeit, Corporate Publishing und interne Kommunikation. Vieli nahm in den vergangenen zehn Jahren verschiedene Funktionen bei der Kommunikationsagentur Farner Consulting wahr. Sie bringt laut Mitteilung fundiertes Know-how und ein breites Verständnis von Gesamtkommunikation mit. Ihre Schwerpunkte bei Farner waren Unternehmenskommunikation, Öffentlichkeitsarbeit (Public Affairs, Campaining), Issue- und Change-Management. Als Senior Consultant betreute sie bei Farner schweizerische und internationale Kunden verschiedenster Branchen, von KMU über Grosskonzerne bis zu politischen Akteuren. Als strategische Beraterin wirkte sie an den Schnittstellen von Politik, Gesellschaft, Medien, Wirtschaft und Wissenschaft. Bei Farner hatte sie verschiedene Führungsfunktionen inne. Auch war sie als Referentin, Coach und Dozentin tätig.

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Martina Vieli studierte an der Universität Zürich Soziologie, Politikwissenschaften und Publizistik. Danach erwarb sie an der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW) einen Master of Advanced Studies in Communication Management & Leadership. Martina Vieli lebt in Zürich. Sie wird ihre Aufgabe in der Generaldirektion in Bern am 1. Mai antreten und Roger de Weck direkt unterstellt sein. Vieli tritt die Nachfolge von Iso Rechsteiner an, der sich 2015 selbstständig gemacht hat. Interimistisch hat Mariano Tschuor den Bereich erfolgreich geführt – nun wird er sich wieder auf seine Aufgaben als Leiter des Stabsbereichs «Märkte und Qualität» konzentrieren und als Botschafter der SRG die Arbeit der Public Affairs weiter unterstützen.

Open Up: Markenauftritt für Pikett Strafverteidigung

Wer mit der Polizei oder der Staatsanwaltschaft konfrontiert wird, ist oftmals überfordert. Die Rechtslage zielgruppengerecht zu kommunizieren, stellte sich für Pikett Strafverteidigung als Herausforderung dar.

Seit 2011 gilt in der Schweiz das Recht auf den Anwalt der ersten Stunde. Gemäss diesem Recht darf die beschuldigte oder verhaftete Person bereits ab der ersten Einvernahme von einer Anwältin oder einem Anwalt begleitet werden. Um besser über das Recht der Begleitung einer professionellen Rechtsvertretung zu informieren, wurde Open Up vom Verein Pikett Strafverteidigung beauftragt, einen neuen Markenaufritt zu entwickeln.

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«Mit professioneller Kommunikation möchten wir dazu beitragen, dass Betroffene im Falle einer Beschuldigung oder Verhaftung ihre eigenen Rechte kennen, verstehen und diese auch einfordern können», sagt Tanja Knodel, Präsidentin des Vereins. 2015 übernahm open up gemeinsam mit der Zürcher Marken- und Designagentur pikka die inhaltliche sowie visuelle Entwicklung einer neuen Markenidentität. Ziel war es, das Leistungsversprechen von Pikett Strafverteidigung – rund um die Uhr eine strafrechtliche Vertretung sicherzustellen – in einer einfach verständlichen Sprache zu vermitteln und durch Visualisierungen über die rechtlichen Hintergründe zu informieren.

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Entstanden ist ein neuer Webauftritt Pikett-strafverteidigung.ch sowie eine Broschüre zur Abgabe an Interessierte. Wird eine strafrechtliche Vertretung benötigt, sind die Telefonnummer und erste Hinweise auf die eigenen Rechte als Flyer verfügbar. Die strafrechtliche Vertretung rund um die Uhr an 365 Tagen stellen 350 Mitglieder von Pikett Strafverteidigung sicher.

 

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