Best of Swiss Web 2016: Shortlist bekannt

355 Projekteingaben hat die Expertenjury von Best of Swiss Web gesichtet und bewertet. Der zweitägige Jurierungsprozess brachte nun diejenigen 80 Projekte hervor, die in mindestens einer Kategorie auf der Shortlist vertreten sind.

Auf der Shortlist finden sich also alle Teilnehmerprojekte, die sich berechtigte Hoffnungen auf eine weitere Auszeichnung machen dürfen, sei dies als Sieger in einer der elf regulären Kategorien oder sogar als Master of Swiss Web 2016: Dem besten Web-Projekt des Jahres 2016.

Am 11. März startet dann die Leserwahl durch die Abonnenten des Netztickers und des Newsletters Westschweizer ICTjournal. Wer am Ende tatsächlich die begehrten Bojen zu fassen kriegt, entscheidet sich in der Award Night vom 7. April 2016 im Kongresshaus Zürich. Die Werbewoche ist auch dieses Jahr Medienpartner des Best of Swiss Web. Die Platzierungen des Wettbewerbs gehen ins Kreativranking der Werbewoche mit ein – dieses Jahr erstmals zusammen mit den Ergebnissen aus dem Partner-Award Best of Swiss App.

Erfolgreichste Agenturen auf der Shorlist:
 

Agentur Shortlistplätze
Jung von Matt/Limmat 6
Hinderling Volkart 5
Notch Interactive 5
Serranetga 4
Namics 4

Shortlist Best of Swiss Web 2016
 

Projekt Auftraggeber Auftragnehmer
#SwissSelfie
Schweiz Tourismus SMLY
360° Virtual Reality Music Video
Samsung Electronics Switzerland Serranetga
BLACKSOCKS.COM – 5.0: Markenerlebnis, Content Commerce, Personalisierung & effizientes Shopping das Freude macht!
BLACKSOCKS UFirst Group
BRACK.CH: Pack den Brack
BRACK.CH Freundliche Grüsse
CAILLER – Wo ist Ruedi?
Nestlé Suisse Jung von Matt
Casinotheater Winterthur
Casinotheater Winterthur AG Gold Interactive
CH STIFTUNG – CH GO
ch Stiftung Jung von Matt
Concierge
Zürich Tourismus Wirz
Contexta Collection
Contexta Contexta
Coop Rezeptplattform
Coop Genossenschaft Unic
CSS Versicherung – Herbstkampagne 2015
CSS Versicherung The House Agency
Datatrans Payment Pages
Datatrans dreipol
E-Collector
Gamechanger Liip
E-Mail Adventskalender für Bauknecht
Bauknecht Mayoris
E-Periodica
ETH-Bibliothek Cando Image
Edelweiss. Erleben
Edelweiss Air Hinderling Volkart
edusuite
Alpha Sprachwelt PwC's Experience Center
Erklärung von Bern: Free-Gold-Kampagne
Erklärung von Bern Freundliche Grüsse
Flyerking online
MW Mediatrade Guave Studios
Frontiers Journal Publishing Platform
Frontiers Media PIT Solutions
Grand Tour of Switzerland
Schweiz Tourismus Eyekon
GRAUBÜNDEN FERIEN – The Great Escape
Graubünden Ferien Jung von Matt
GRAUBÜNDEN FERIEN – The Great Escape
Graubünden Ferien Jung von Matt
Greenpeace-Jahresbericht 2014
Greenpeace Schweiz CRAFFT
Hear the World Foundation: «Hear Malawi»
Hear the World Foundation Notch Interactive
Heureka – Infoplattform für Brandschutz
Gebäudeversicherung Bern Sprachwerk / Intersim / Scarton Stingelin
Hilti Art Foundation
Hilti Art Foundation Brigitte Lampert/sunset und Hanna Züllig/internauta
howhot.io
BLINQ BLINQ
IKEA Katalogkritik
Ikea Schweiz Wirz
it-dreamjobs.ch
Verein Traumberufe-ICT.ch Zeix | Netcetera
KIM.bl – das Kulturgüterportal Baselland
KIM.bl (Kooperationsinitiative Museen Baselland) Open Interactive | pontius software | Tom – it's fair design!
Le Temps – New website
Ringier Romandie Antistatique
Loowatt CSO
Loowatt Ltd. Acrea
M14 – Online Geschäftsbericht Migros
Migros-Genossenschafts-Bund Namics
Make Seven Dance
Samsung Electronics Switzerland Serranetga
Medela – MyMedela
Medela Namics
MIGROS SÉLECTION
Migros Genossenschaftsbund Station
Migros. Suisse Mania
Migros-Genossenschafts-Bund Hinderling Volkart | Agigen
MoneyFit – Dein Geld im Griff!
PostFinance LerNetz | Gridonic | Gentle Troll
negishi.ch
Fredy Wiesner Gastronomie Guave Studios
NESCAFÉ Dolce Gusto x Webrepublic: Enorme Reichweite zum Produktlaunch
Nestlé Suisse Webrepublic
OneGov Cloud – der Online-Schalter für Gemeinden
Verein OneGov.ch Seantis
Open Government Data Portal
Schweizerisches Bundesarchiv Liip
P&G: Wella STORE
Dettling & Marmot Futurecom interactive – Y&R Group Switzerland
Paymit Spenden Microsites
Konglomerat aus 5 Non Profit Organisationen getunik
PLUG&PLAY Ecommerce
geschenkparadies.ch gp Lizenz
Post – Storytelling mit Lerneffekt
Post CH BOLD Werbung
POST CH – The Yellow Tour
Post CH Jung von Matt
PostLogistics: E-Shop Live-Test
PostLogistics Notch Interactive | Leo Burnett
Redesign Universität Bern
Universität Bern Zeix | SNTL Publishing & Co KG
Relaunch der Corporate Website von Geberit
Geberit International Futurecom interactive, Y&R Group Switzerland
Relaunch post.ch
Die Schweizerische Post Unic | soultank
Relaunch ZHAW – Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften
ZHAW Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften Namics
Rivella Pool Hero
Rivella JWT / Fabrikant
Sanagate – Lass die Sparsau raus
Sanagate Ogilvy
santésuisse: Vergleichsportal Spitalfinder.ch
santésuisse Notch Interactive
Schulthess «viel einfacher»
Schulthess Maschinen AG dotpulse
Schweizer Fleisch & Proviande
Proviande Genossenschaft Netvertising
SDBB Online Test Plattform OTP – Berufsberatung 2.0
Schweizerisches Dienstleistungszentrum für Berufsbildung | SDBB Netcetera | cloud solutions
search.ch: «Slotmachine»
search.ch Notch Interactive
Seats for Switzerland – Reunion-Filme
Swiss International Air Lines Ltd. Publicis Communications Schweiz
ski.ticketcorner.ch
Ticketcorner Netcetera
Stop domestic violence
Frauenzentrale Zürich Publicis Communications Schweiz
SUVA Velosimulator
SUVA Contexta | undef
SWISS LIFE – Wall of Wishes
Swiss Life Jung von Matt
SWISS. The people behind
Swiss International Air Lines Ltd. Hinderling Volkart | LAUSCHSICHT
Tricolor. Vom Foto zum Bild
TRICOLOR Photoprint GmbH Hinderling Volkart
UBS & bexio: Buchhaltung für KMU
UBS / bexio PwC's Experience Center
UBS CampusBreak
UBS Switzerland Serranetga
UBS Paymit – Die Kampagne
UBS Switzerland Notch Interactive
vbzonline
Verkehrsbetriebe Zürich Kollektiv
Wallis – Cupfinal
Valais/Wallis Promotion Contexta | Lineli Solutions
Wallis.ch. Relaunch
Valais / Wallis Promotion Hinderling Volkart
Webplattform economiesuisse
economiesuisse Wirz Corporate | PwC's Experience Center
Webseite des Schweizer Parlaments
Parlamentsdienste itsystems | Namics | DTI
werdeschiri.ch
Aargauischer Fussballverband frame eleven + partners AG | Kollektiv
WINK
Allgemeinen Baugenossenschaft Zürich Panter
Your Heartbeat
Samsung Electronics Switzerland Serranetga
ZKO – Raum für grosse Gefühle
Zürcher Kammerorchester HAVAS WORLDWIDE
Zurich Naturgefahren-Radar
Zürich Versicherungs-Gesellschaft Namics  | GEOTEST
Zürich unbezahlbar
Kulturlegi Zürich, Caritas Zürich dreipol

 

Neue Leiterin Business Medien der NZZ-Mediengruppe

Monica Dell'Anna übernimmt ab 15. März 2016 die Leitung des Geschäftsbereichs Business Medien und wird Mitglied der Unternehmensleitung der NZZ-Mediengruppe.

Sie verantwortet damit die Wachstumsstrategie des Geschäftsbereichs, in welchem Konferenzen, Informationsdienste und Fachmedien der NZZ-Mediengruppe gebündelt sind. Dell'Anna tritt in dieser Funktion die Nachfolge von Andreas Arntzen an. Sie war während der letzten zwei Jahre Mitglied der Konzernleitung der BKW, wo sie als Leiterin des Geschäftsbereichs Markt die Bereiche Energiehandel, Produktmanagement, Marketing und Verkauf verantwortete. Davor arbeitete sie während zehn Jahren in verschiedenen Management-Funktionen für Swisscom, zuletzt als Leiterin der Bereiche Glasfaser-Geschäft und Neue IT. Ihre berufliche Karriere startete die studierte Elektrotechnikerin als Beraterin für die Telekommunikations-Branche in der Schweiz und Europa. Monica Dell'Anna hält ein Doktorat in Telecommunications Engineering des King’s College Centre for Telecommunications Research in London.

Im strategisch wichtigen Geschäftsbereich Business Medien – dem dritten Geschäftsbereich neben den NZZ-Medien und den Regionalmedien – sind Konferenzen wie das Swiss Economic Forum (SEF), Informationsdienste wie Moneyhouse und Fachmedien wie die «Textil-Revue» zusammengefasst. Mit diesem Geschäftsbereich wächst die NZZ-Mediengruppe im B2B-Geschäft organisch und durch Akquisitionen, jüngst durch die Übernahme von Architonic, der international führenden Online-Community für Architektur und Design.

Veit Dengler, CEO der NZZ-Mediengruppe, in einer Mitteilung: «Monica Dell'Anna ist mit ihrer langjährigen Erfahrung im Management von B2B-Geschäften und digitalen Transformationsprozessen die ideale Besetzung, um die Wachstumsstrategie der Business Medien voranzutreiben.»

«Hear my Story»: Gehörlosenbund lanciert neue Kampagne

Mit der neuen, von Y7k kreierten Kampagne zeigt der Schweizerische Gehörlosenbund SGB-FSS gehörlose Menschen, die mitten im Leben stehen und stolz sind auf ihre Sprache und auf ihre Kultur.

In der Schweiz leben mindestens 500'000 Menschen mit einer Hörbehinderung, rund 10’000 davon sind vollständig gehörlos. Die meisten gehörlosen Menschen betrachten sich selber nicht als behindert, denn sie können alles – ausser hören. Am Morgen weckt sie ein blinkender oder vibrierender Wecker, die Türklingel ist an eine Blitzanlage angeschlossen, die Mutter ruft ihre Kinder über Facetime an und kommuniziert mit ihnen in der Gebärdensprache. Gehörlose Menschen pflegen ihre eigene Kultur, haben eine eigene Sprache und sind gleichzeitig Teil des gesellschaftlichen Lebens in der Schweiz. Ihre Behinderung zeigt sich lediglich im Umgang mit ihren hörenden Mitmenschen.

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«Hear my Story» – Das sind sechs Filmporträts und Antworten zum Thema Gehörlosigkeit: Corinne Parrat ist Webdesignerin, Schauspielerin und wurde 2009 zur Miss Handicap gewählt.

Es fehlt an Verständnis

Die Kommunikation zwischen Gehörlosen und Hörenden gestaltet sich schwierig. Den hörenden Menschen fehlt meistens das Verständnis für den Umgang mit gehörlosen Mitmenschen. Die Folge ist eine ungewollte Ausgrenzung. Gehörlose und hörende Menschen leben parallel aneinander vorbei, am Arbeitsplatz, im Mietshaus, im Restaurant oder Bus. «Hear my Story» ist eine Kampagne, die den hörenden Menschen helfen soll, mehr Empathie für Mitmenschen mit Hörbehinderung zu entwickeln und gleichzeitig Berührungsängste abzubauen.

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Peter Hemmi ist Künstler. Als Aktivist schloss er sich der internationalen Emanzipationsbewegung der Gehörlosen an.

Brücken bauen

Die Kampagne baut auf sechs Porträts über Menschen aus der Gemeinschaft der Gehörlosen auf. Ein Skater, eine Partygängerin, eine Gebärdensprachdolmetscherin, ein Künstler, ein Futsalspieler und eine Lehrerin. Sie alle wurden während einem Tag vom Filmemacher und Regisseur Hans Kaufmann begleitet. Durch seine dokumentarische Herangehensweise zeigt der Regisseur in authentischen Bildern sechs starke Persönlichkeiten, die mitten im Leben stehen. Auf der Webseite Hearmystory.ch geben begleitende Texte einen tieferen Einblick zu Themen wie Bildung, Integration, dem Cochlea-Implantat, dem Recht auf Zugang zu Informationen und die Forderung nach Anerkennung von Sprache und Kultur der gehörlosen Menschen.

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Michèle Berger ist Gebärdensprachdolmetscherin. Sie übersetzt regelmässig die «Tagesschau» im Schweizer Fernsehen.

Mit dieser Kampagne will der Schweizerische Gehörlosenbund SGB-FSS den Zugang zu Sprache und Kultur der gehörlosen Menschen erleichtern. Wer gehörlosen Menschen zuhört, erkennt, dass sie genauso leben wie hörende Menschen – bloss ohne Ton. Die Filme stammen von Hans Kaufmann. Konzipiert hat die Kampagne die Zürcher Agentur Y7K, die nebst des thematischen Schwerpunktes auch die Tonalität definierte und den Webauftritt umgesetzt hat.

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Stephan Willi ist Metallbauer und Skater. Er trägt ein Cochlea-Implantat, mit dem er gesprochene Sprache verstehen kann.

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Isabelle Cicala ist Lehrerin. Sie setzt sich dafür ein, dass gehörlose Kinder und Erwachsene Zugang zu höherer Bildung bekommen.

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Blerim Ameti ist Schreiner, CNC Fräsen-Programmierer und Mitglied beim Gehörlosen- und Sportverein Zürich.

Verantwortlich beim Schweizerischen Gehörlosenbund SGB–FSS: Roland Wagner, Martina Raschle, Conradin Zellweger. Verantwortlich bei Y7K: Ruben Feurer, Samuel Alder, Yves Sinka. Filme: Hans Kaufmann.

 

Partner sagt Danke und Goodbye Orange

Zur Ablösung der Marke Orange in Israel hat Meta Design Zürich mit einem internationalen Team von Experten zusammen mit dem Kunden die neue Marke Partner entwickelt: eine agile Marke für das vernetzte digitale Leben.

Die Liberalisierung im israelischen Telekommunikationsmarkt hat in den letzten Jahren zu einer Verschärfung des Wettbewerbs und zu einem starken Preiszerfall geführt. Darauf richtet sich Partner mit einer neuen Strategie und einer neuen Marke aus. Die Marke folgt der Unternehmensstrategie, für die heutigen und zukünftigen Bedürfnisse des vernetzten Lebens die erste Wahl im Markt zu sein. Die Verschmelzung von Festnetz, Mobiltelefonie, Internet, Content und zunehmend auch Devices (Internet of Things) dient als Ausgangspunkt für die neue Mission: «Making the connected life as accessible as air and water.» Ein Anspruch, der sowohl die Kunden als auch die Mitarbeiter in die Zukunft leiten soll.

Meta Design übersetzt die Markenstrategie in eine flexible Identität welche alle Sinne adressiert. Im Kern stehen Geschichten aus dem Alltag, basierend auf individuellen Momenten und deren Verbindung durch die Marke Partner. Das neue Logo baut auf dem eigens entwickelten Partner Font auf. Das Logo steht im Kern der Kommunikation, indem es mittels «Connectors» aus den Buchstaben P und t heraus Menschen, Momente und Technologien mittels Bildern und Botschaften verbindet. Das stark reduzierte schwarz-weisse Gestaltungssystem wird ergänzt durch die Akzentfarbe Aqua und eine neue Bildwelt.

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Diese gewährt alltägliche und authentische Einblicke in das Leben der multikulturellen und kosmopolitischen Bevölkerung Israels. Eine emotionale Markenstory, die Markentonalität und ein Botschaftensystem komplettieren den Auftritt und sichern auch verbal eine hohe Wiedererkennung. Zum Launch am 17. Februar setzte Meta Design die Marke an allen Berührungspunkten um. Der Hauptsitz in der Nähe von Tel Aviv erhielt zum Launchtermin ein komplettes Rebranding. Innerhalb einer Woche wurden zudem alle Verkaufsstellen umgestellt. Die erste Welle der Launch-Kommunikation fokussiert auf die Botschaft: «Goodbye and thank you Orange – Hello Partner» mittels einer Social Media Kampagne und landesweit platzierten Billboards. Eine zweite emotionale Follow-up-Kampagne mit dem israelischen Musiker und Superstar Ivry Lider und dem Londoner Starkoch Assaf Granit nutzt die hohe Aufmerksamkeit, um die Marke in der Öffentlichkeit und bei den Zielgruppen zu verankern.

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Isaac Benbenisti, CEO Partner Communications: «Meta Design hat uns mit der fundierten strategischen Expertise und der inspirierenden Kreation begeistert. Wir haben in einem effizienten Prozess hochprofessionelle Ergebnisse in kürzester Zeit realisiert. Der neue Auftritt ist einzigartig und ebnet uns den Weg in eine erfolgreiche Zukunft.» Benjamin Gilgen, Geschäftsleitung Meta Design: «Eine internationale Marke wie Partner bei ihrem Start zu begleiten ist eine packende Aufgabe. Den kompletten Launch mit allen Facetten zu entwickeln und in so kurzer Zeit zu realisieren war eine grosse Herausforderung. Wir haben eine agile Marke mit einer flexiblen Identität entwickelt, die Partner für das digitale Zeitalter rüstet.»

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NZZ am Sonntag: Francesco Benini wird Inlandchef

Francesco Benini wird Nachfolger von Pascal Hollenstein als Ressortleiter Schweiz und stellvertretender Chefredaktor der NZZ am Sonntag. Er tritt seine neue Position Mitte Juni an.

Der bisherige Leiter des Ressorts Hintergrund der NZZ am Sonntag Francesco Benini übernimmt Mitte Juni die Leitung des Inland-Ressorts und wird gleichzeitig stellvertretender Chefredaktor der Zeitung. Er wird damit Nachfolger von Pascal Hollenstein, der im März als Leiter Publizistik zu den NZZ-Regionalmedien wechseln wird. Der neue Ressortleiter Hintergrund der «NZZ am Sonntag» ist noch zu bestimmen.

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Benini ist 1970 in St. Gallen geboren und hat in Basel und London Anglistik und Germanistik studiert. Nach verschiedenen Anstellungen als Lehrer absolvierte er den Nachdiplom-Lehrgang am Medienausbildungszentrum MAZ in Luzern und begann im Anschluss seine journalistische Karriere als Redaktor beim Landboten. Im Jahr 2000 wechselte er ins Lokalressort der Neuen Zürcher Zeitung und zwei Jahre später ins Ressort Schweiz der NZZ am Sonntag. Seit 2008 arbeitet er für das Ressort Hintergrund, dessen Leitung er 2009 übernahm.

Tobias Billeter ist neuer Leiter Kommunikation bei Microsoft Schweiz

Tobias Billeter leitet ab dem 1. März 2016 die Kommunikation von Microsoft Schweiz. Er rapportiert direkt an Country General Manager Marianne Janik und folgt auf Barbara Josef, die zuvor während fast acht Jahren die Kommunikation geleitet hat.

Microsoft Schweiz ernennt Tobias Billeter per 1. März 2016 zum Leiter Kommunikation und besetzt die seit Dezember vakante Schlüsselposition in der Schweizer Geschäftsleitung. In dieser Funktion ist er verantwortlich für die lokale Umsetzung der globalen Kommunikationsstrategie sowie die Beziehungspflege zu Medien und Meinungsmachern.

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Seine Karriere startete Tobias Billeter als Sport- und Wirtschaftsjournalist im Dienste verschiedener Verlagshäuser. Nach Stationen als Ressortleiter und Chefredaktor wechselte er 2007 zur Privatbank Clariden Leu, zuerst als Mediensprecher und wenig später als Head Corporate Communications. Die letzten sechseinhalb Jahre zeichnete der 46-jährige Billeter für die interne und externe Kommunikation von Zurich Schweiz verantwortlich und baute als integraler Bestandteil der Positionierungsstrategie den Bereich Corporate Responsibility auf. Marianne Janik, Country General Manager von Microsoft Schweiz: «Mit seiner Erfahrung als Kommunikationsleiter international tätiger Dienstleistungsunternehmen ist Tobias Billeter die ideale Verstärkung für die Schweizer Geschäftsleitung von Microsoft Schweiz.»

Tobias Billeter studierte an der Universität Zürich Geschichte und Politikwissenschaften. Anschliessend absolvierte er einen MAS in Business Communication sowie ein Diploma of Advanced Studies in Renewable Energy Management an der Universität St. Gallen. Der britisch-schweizerische Doppelbürger wohnt in Zürich und ist Vater von drei Kindern.

Barbara Josef hatte sich nach fast achtjähriger Tätigkeit als Kommunikationsleiterin entschieden, Microsoft Schweiz zu verlassen und eine eigene Firma zu gründen. Die Ökonomin stiess 2008 zu Microsoft Schweiz und war unter anderem Mitgründerin des Projekt Home Office Day (heute «Work Smart») – eine Initiative, die das Ziel hat, dass sowohl Individuen als auch Umwelt und Unternehmen von den aktuellen technologischen und sozialen Veränderungen in der Arbeitswelt profitieren.

Freundliche Grüsse schickt die Schweiz auf Expedition

Unter dem Motto «Expedition Brack» startet Freundliche Grüsse eine gross angelegte Crossmedia-Kampagne für den Online-Fachhändler Brack.ch.

Ziel der ganzjährigen Kampagne ist es, die Sortimentserweiterungen auf Weissware und Outdoor-Equipment zu kommunizieren. Den Auftakt macht ein skurriler Film eines Forscherpaars. In einem arktisähnlichen Niemandsland sitzen sie gelangweilt in ihrer Forschungsstation, als plötzlich ein Alarm losgeht. Die beiden Forscher machen sich unverzüglich auf die Suche nach einem vom Himmel gefallenen Kühlschrank-Brack.

Auf der Kampagnenwebsite Expedition-Brack.ch können User selber auf Expedition gehen und die Suche nach dem verschollenen Brack fortsetzen. Zu gewinnen gibt es eine Reise ans Ende der Welt im Wert von 10'000 Franken. Zudem winken unzählige Sofortpreise aus dem breiten Sortiment von Brack.ch.

Der TV-Spot wurde von dem «Oscar»-nominierten Regisseur Patrik Eklund in Schweden gedreht. Der Film wird schweizweit auf reichweitenstarken Sendern und online gezeigt. Zusätzlich rufen Plakate und Inseratestrecken zur Shopping-Expedition auf Brack.ch auf.

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Der Spot ist der erste Teil einer Trilogie. Die weiteren Abenteuer des Forscherpaars werden im Laufe des Jahres zu sehen sein.

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Der Kühlschrank-Brack stellt die neuste Ausprägung des 2012 lancierten Werbekonzepts dar. Das Brack.ch-Logo fungiert dabei jeweils als Platzhalter für die in den Werbekampagnen fokussierten Sortimentsbereiche.

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Verantwortlich bei Brack.ch: Markus Mahler (CEO), Chris Gärtner (Koordination Kampagne), Sandrine Knechtli (Teamleiterin Marketingplanung), Patrick Hoerdt (Teamleiter MarCom), Dominik Hackenbruch (Leiter E-Commerce). Verantwortlich bei Freundliche Grüsse: Pascal Deville, Samuel Textor, Res Matthys, Nadine Mojado, David Elmiger, Max Benrath (Kreation), Christian Haueter (Beratung), Erwan Eydt (Programming), Niels Vije (Agency Producer), Hobbyfilm (Filmproduktion), Patrik Eklund (Regie), Gustav Danielson (DOP), Ola Rutz (Produzent), Lily Metzker/Flaeck (Key Visual).
 

«Bisher hat man NZZ Campus als Investition verstanden, jetzt muss es sich auch rechnen»

NZZ Campus erscheint am 2. März in frischem Design, mit neuen Rubriken und Autoren. Die Werbewoche hat sich mit Redaktionsleiter Peer Teuwsen und Redaktorin Vanessa Sadecky über den neuen Auftritt unterhalten.

Das 74-seitige Magazin will neu noch näher bei den Studierenden sein – mit Geschichten rund um Studium und Berufseinstieg. Statt thematischer Ausgaben gibt es neu eine prominente Titelgeschichte. Die Rubrik «Studium und Arbeit» bietet Hintergrundberichte, Interviews und Rechtsberatung, «Leben» Artikel zu Liebe, Reisen und ungewöhnlichen Menschen. Neue Rubriken wie «Student der Stunde», «Das kontroverse Interview», «Vorlesungskritik» oder «Bullshit Bingo» sollen in den Hörsälen für Gesprächsstoff sorgen. Der neu jüngere und vielfältigere Autorenkreis umfasst Nachwuchstalente, grosse Namen aus dem universitären Umfeld, NZZ-Autoren sowie ein Korrespondentennetz an Schweizer und internationalen Hochschulen. NZZ Campus wird an Hochschulen der Deutschschweiz und der Romandie verteilt. Hinzu kommt der Direkt-Versand an Studierende, welche die Neue Zürcher Zeitung oder die NZZ am Sonntag abonniert haben. Die Auflage beträgt 50'000 Exemplare. Das vierteljährlich erscheinende Magazin wird ergänzt durch die täglich aktualisierte Website Campus.nzz.ch, einen Newsletter und verschiedene Social-Media-Kanäle.

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Redaktionsleiter Peer Teuwsen und Vanessa Sadecky (Foto: Corinne Kramer/NZZ)

Peer Teuwsen, wie gross ist für Sie der Reiz, als gestandener Journalist die Redaktionsleitung eines Studentenmagazins zu übernehmen?
Peer Teuwsen: Das hat für mich einen sehr grossen Reiz. Ich leite ja auch noch NZZ Geschichte, dort habe ich das Privileg, ein tendenziell älteres Publikum anzusprechen. Mit NZZ Campus erhalte ich jetzt die Chance, jüngere Leute zu erreichen und vor allem auch, mit jüngeren Menschen in der Redaktion und der Autorenschaft zu tun zu haben. Ich habe schon mein Leben lang sehr gerne mit jungen Journalisten zusammengearbeitet. Manche sind schon sehr weit, anderen kann ich aber hoffentlich auch noch etwas mitgeben von meiner Erfahrung.

Was macht das neue NZZ Campus grundsätzlich besser als das alte?
Vanessa Sadecky: Auffällig ist sicher das neue Layout: Es ist klarer und frischer und entspricht dem Geschmack der Zielgruppe. Wir sassen zweimal mit Studierenden zusammen, um herauszufinden, was gewünscht und erwartet wird von einem Studentenmagazin. Inhaltlich war uns wichtig, dass das Magazin relevanter wird – und zwar nicht nur für die Studierenden, sondern auch für Professoren und andere Dozierende.

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Wie genau wurden die Studierenden in diesen Prozess involviert? Die Zielgruppe der Studierenden ist ja sehr gross…
Teuwsen: Wir bildeten sogenannte Fokusgruppen. Wir versuchten, bei deren Zusammensetzung die ganze Bandbreite von Studierenden zu berücksichtigen und eine möglichst repräsentative Abdeckung zu erreichen: von sehr jung bis Langzeitstudenten; Studierende aus der ganzen Schweiz, aller wesentlichen Unis und aus verschiedenen Studienrichtungen. Ein HSGler hat vermutlich einen anderen Anspruch als zum Beispiel ein Germanistikstudent.

Also pickte man sich einzelne Studenten raus und befragte sie?
Teuwsen: Genau. Wir haben mit ihnen diskutiert, zeigten ihnen andere Studentenpublikationen, andere Magazine. Wir versuchten herauszufinden, was gefällt und was abgelehnt wird. Wir zeigten der Gruppe auch unsere Layout-Entwürfe und fragten sie nach ihrer Meinung.

Gibt es in dieser grossen Zielgruppe Studierende, die der NZZ besonders wichtig sind? Will NZZ Campus – salopp gefragt – einen Ethnologie-Studenten genauso ansprechen wie einen Jus-, ETH- oder HSG-Studenten?
Teuwsen: Auf jeden Fall. Dass wir ein sehr breites, heterogenes Publikum bedienen müssen, ist aber auch eine Herausforderung. Die einzige Gemeinsamkeit der Studierenden ist, dass sie alle eine akademische Bildung anstreben. Wir müssen Themen und Umsetzungen finden, die möglichst viele ansprechen und können nicht ein Magazin machen zum Beispiel nur für Jus-Studenten.

Wird das Magazin aus NZZ-Sicht primär gemacht, weil die Zielgruppe der Studierenden eine attraktive Werbezielgruppe ist, oder weil die künftigen Akademiker an die NZZ herangeführt werden sollen?
Teuwsen: Wir machen das Magazin primär aus zwei Gründen: Einerseits können wir früh eine jüngere Leserschaft gewinnen und diese später vielleicht in andere NZZ-Titel überführen. Andererseits fühlt sich die NZZ auch verpflichtet, der studentischen Welt ein Forum, eine Plattform zu bieten. Wir wollen den Studierenden eine Heimat geben, in der sie sich ausdrücken können –viele Studierende schreiben und sind in der Redaktion vertreten. NZZ Campus ist einzigartig. Es gibt zwar Magazine der einzelnen Hochschulen, aber nichts Übergreifendes, das versucht, die gesamte Hochschullandschaft darzustellen. Dass wir mit diesem Konzept auch im Werbemarkt grossen Erfolg haben, ist natürlich erfreulich. Mit multi- und crossmedialen Kampagnen und massgeschneiderten Lösungen bieten wir mit NZZ Campus seit Jahren die ideale Plattform, um Studierende in der Deutschschweiz und Romandie zu erreichen.

Geht es auch darum, den journalistischen Nachwuchs zu rekrutieren?
Teuswen: (lacht) Ja, hier sitzt er (zeigt auf Sadecky).
Sadecky: Genau, ich bin noch am Studieren und momentan am Bachelor an der ZHAW. In der Redaktion haben wir zudem eine Volontärin, die gerade den Master abgeschlossen hat. Ausserdem schreiben für uns zahlreiche freie Mitarbeitende, die am Studieren sind und das Berufsziel Journalist haben.

Als das Magazin lanciert wurde 2006, hat man darauf Wert gelegt, dass es «eindeutig NZZig daherkommt». Ist das immer noch so? Auf den ersten Blick erinnert das neue Layout nicht an die NZZ…
Sadecky: Ich denke, die ganzen NZZ-Publikationen haben sich in den letzten zehn Jahren stark verändert, darunter auch die Neue Zürcher Zeitung mit dem letztjährigen Redesign. NZZ Campus wurde vom selben Art Director gestaltet wie die für ihr Layout preisgekrönte NZZ am Sonntag.

Aber zum Beispiel Dinge wie das Bullshit Bingo wirken nicht unbedingt «NZZ-like»…
Sadecky: Klar, NZZ Campus hat den Anspruch, auch etwas zu wagen. «NZZ-like» sollen besonders die publizistischen Werte sein: Wir wollen relevante, gut recherchierte Geschichten erzählen. Dass wir die Studierenden zwischen dem Lernstress mit vergnügsamen Rubriken auch unterhalten ist kein Widerspruch.

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Besteht bei Rubriken wie dem Bullshit Bingo auch die Gefahr, dass das Ganze anbiedernd wirkt, wenn man damit spezifisch junge Leute ansprechen will?
Sadecky: Diese Gefahr besteht immer. Das Bullshit Bingo ist aber gerade ein gutes Beispiel für etwas, das in der Fokusgruppe vorgeschlagen und gewünscht wurde, dass auch uns in der Redaktion Spass gemacht hat – eine schöne unorthodoxe Möglichkeit, einen Einblick in ein Studienfeld zu erhalten.

Und etwas, das sich in den sozialen Medien schon seit Jahren etabliert hat…
Teuwsen: In der NZZ hat es sich sicherlich noch nicht etabliert (lacht). Es ist ein Versuch, ein Experimentierfeld. Sollte es einen Shitstorm auslösen, müssen wir das Ganze natürlich wieder überdenken (lacht).

Was bietet NZZ Campus Online?
Sadecky: Online sind die Blogs das wichtigste Element. Da haben wir fünf Blogger, die jeweils pro Semester verpflichtet werden. Zudem sind viele Printbeiträge online und es gibt viel Aktuelles und Nützliches für den Studierendenalltag – was natürlich auch eine gute Plattform für unsere Werbekunden ist. Der NZZ Campus Online-Auftritt wird abgerundet mit den bei unserer Zielgruppe erfolgreichen Facebook- und Twitterseiten. Hinzu kommt der NZZ Campus Newsletter über den wir mit 14'000 Abonnenten in Kontakt sind.

Wie findet man ständig neue, gute Blogger?
Sadecky: Viele Studierende sehen es als Privileg an, für NZZ Campus zu schreiben, weshalb reichlich Bewerbungen reinkommen. Unsere Redaktion schaut darauf, dass die Mischung passt, die spannendsten Themen abgedeckt sind und nimmt die besten und kreativsten Nachwuchstalente.

Und wie spielen Print und Online inhaltlich zusammen?
Sadecky: Die Website ist keine Online-Ausgabe des Magazins, wir bringen die relevantesten Dinge, die gerne geteilt werden und für Gesprächsstoff sorgen online. Um ein aktuelles Beispiel zu nennen: Gerade hat unsere 19-jährige Schülerpraktikantin Khaleda Dawudi, die als 4-jähriges Mädchen aus Afghanistan in die Schweiz geflüchtet ist, ihre Lebensgeschichte bei uns online veröffentlicht. Der Artikel wurde tausendfach geteilt.
Teuwsen: Online haben wir auch die Möglichkeit, auf Aktualitäten zu reagieren. Das Magazin erscheint ja viermal pro Jahr. Die Blogs sind seit langem Teil der NZZ Campus-Welt und bei den Studierenden beliebt. Zudem sehen wir hier , wer das Potential hat, vielleicht ins Magazin zu kommen oder auch in die NZZ – eine Art Labor.

Das ursprüngliche Konzept der drei Themenbereiche Studium, Arbeitswelt und Studentenleben bleibt bestehen?
Teuwsen: Ja, aber wir haben jetzt klare Trennerseiten, wo die einzelnen Bereiche beginnen. Auch eine Erkenntnis aus den Fokusgruppen: Das Magazin soll übersichtlicher sein. Offenbar wünscht sich die jüngere Generation Klarheit und Übersichtlichkeit. Was sicher auch ein Unterschied ist: Wir machen keine Schwerpunktthemen mehr, sondern eine Titelgeschichte – im ersten Heft zum Beispiel eine sehr ausführliche.

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Welchen Anspruch stellen die Studierenden an ein Magazin wie NZZ Campus?
Teuwsen: Sie wollen Relevanz; einen Nutzen aus dem Magazin ziehen. Aber sie möchten auch unterhalten werden. Diese Mischung hinzubekommen ist die Kunst. Relevanz, die auch gut erzählt ist. Ich lege grossen Wert darauf, dass die Geschichten gut geschrieben sind. Dass man sie gerne liest. Ich bin gespannt auf die Rückmeldungen, denke aber, das Niveau ist relativ hoch.

Im September feiert NZZ Campus das 10-Jahre-Jubiläum. Denken Sie, dass es die Printausgabe in weiteren 10 Jahren noch geben wird?
Sadecky: Ich denke schon. Bei einer Zeitung wäre ich mir persönlich nicht so sicher, aber bei einem Magazin wie NZZ Campus blicke ich positiv in die Zukunft. Studierende wird es immer geben und wir sind zuversichtlich, auch über die nächsten zehn Jahren am Puls des Geschehens zu bleiben.
Teuwsen: Für Tageszeitungen wird es wohl wirklich schwierig. Zumindest in dem Ausmass und zu dem Preis wie heute werden sie uns vermutlich nicht erhalten bleiben. Bei NZZ Campus glaube ich hingegen an eine Zukunft als Printprodukt. Was ich auch cool finde – und im Gegensatz zu früher neu ist: Das Ding muss sich auch rechnen. Jedes Produkt im Haus muss selbstragend sein. Bisher hat man NZZ Campus immer verstanden als Investition in die zukünftige Leserschaft, nun muss uns beides gelingen. Für mich persönlich ein interessanter Ansporn.

Interessant im positiven Sinn?
Teuwsen: Ja, wirklich. Für mich als Journalist muss es auch ein Anspruch sein, dass das, was ich schreibe und publiziere, am Markt eine Chance hat. Ich möchte nicht für eine Publikation schreiben, die niemand liest, höchstens eine kleine Gruppe «noch schön» findet, aber ansonsten Verlust schreibt. Mit NZZ Campus besteht diese Gefahr nicht, wir haben über die letzten zehn Jahre den direkten Kontakt zu den Studierenden etabliert und sind nun mit dem Relaunch noch näher an ihre Lebenswelt gerückt.

Interview: Thomas Häusermann
 

Kleider, Reisen, Medien – das shoppen Schweizer online

Sechs von zehn Schweizerinnen und Schweizern kaufen regelmässig in Online-Shops ein. Die häufigsten Einkäufe machen die Online-Shopper in der Produktekategorie Mode, Kleider und Sportartikel, doch am meisten Geld geben sie für Reisen und Flüge aus.

Erstmals veröffentlicht Net-Metrix am Dienstag im Rahmen der Grundlagenstudie Net-Metrix-Base 2015-2 diese Resultate und weitere aktuelle Entwicklungen zum Thema Online-Shopping.

Klar auf Platz 1 der Shopping-Hitliste im Internet steht die Produktekategorie Mode, Kleider (inkl. Schuhe) und Sportartikel: 60 Prozent der Online-Shopper kaufen Waren in Shops wie Zalando, Bonprix, La Redoute und Co. ein. 1,4 Millionen Schweizerinnen und Schweizer gaben hierfür innerhalb von drei Monaten zwischen 100 und 500 Franken aus. Eine kleine, aber doch beachtliche Minderheit von rund 100'000 Online-Shoppern investierte gar über eintausend Schweizer Franken in Kleider und Schuhe.

Die Hälfte der Online-Shopper buchte im gleichen Zeitraum im Web eine Reise oder einen Flug; 62 Prozent davon gaben über 500 Franken aus. Somit verzeichnet diese Produktekategorie die höchsten Ausgaben. Rund 2 Millionen Internetnutzer erstanden Bücher, Filme oder Musik über den digitalen Weg. 66 Prozent davon bezahlten in einem Vierteljahr für Medien zwischen 1 und 100 Franken.

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Männer kaufen Heimelektronik, Frauen Kleider

Mehr als neun von zehn Online-Shoppern (92,3 %) sind gleichzeitig auch Heavy-User des Internets und surfen somit täglich oder gar mehrmals täglich im Netz. Die meisten Online- Shopper gibt es in der Altersgruppe der 30 bis 39-Jährigen, da kaufen vier von fünf User im Internet ein. Entgegen aller Vorurteile finden sich unter den Online-Shoppern ungefähr so viele Männer wie Frauen (je um die 2 Millionen). Schaut man aber die Produktekategorien näher an, bestätigen sich die einen oder anderen Klischees: es shoppen deutlich mehr Frauen Kleider und Schuhe im Internet als Männer – 62,5 Prozent zu 37,5 Prozent. In den Produktekategorien Heimelektronik, Haushaltsgeräte und Zubehör und Programme (Software), Games und Apps verhält es sich anders herum: Da haben die Männer mit einem Verhältnis von 7 zu 3 klar die Nase vorn.
 

Serranetga: Wechsel an der Führungsspitze

Mit Matthias Adolf hat Serranetga einen CEO verpflichtet, der für eine neue Generation von Kommunikationsprofis steht. Er vereint kreatives und digitales Denken.

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Matthias Adolf hat den hiesigen digitalen Wandel in den letzten Jahren sowohl auf Agentur- wie auch auf Kundenseite aktiv mitgestaltet. Er war in leitender Position bei Assai/Wirz und Namics tätig, war mitverantwortlich für den Aufbau der Digital Unit von Jung von Matt/Limmat und arbeitete zuletzt auf Kundenseite bei Search.ch als Head of Marketing und Geschäftsleitungsmitglied. In seiner Karriere wirkte er bei zahlreichen bekannten und preisgekrönten Kampagnen mit. In der Position als neuer CEO übernimmt er die Verantwortung über rund vierzig Mitarbeitende sowie namhafte Kunden wie Samsung, UBS oder Mobiliar.

Der bisherige Geschäftsführer Maurizio Rugghia verlässt Serranetga auf eigenen Wunsch hin. Er hat die Entwicklung von Serranetga zur Kreativagentur mit digitaler DNA massgebend mitgeprägt.

Bakom-Studie empfiehlt mehr Spielraum für öffentliche Medien im Internet

Die öffentlich-rechtlichen Medien, die dem Service Public verpflichtet sind, sollten mit neuen digitalen Angeboten präsent sein dürfen. Das empfiehlt eine Studie der Universität Freiburg, die das Bundesamt für Kommunikation (Bakom) in Auftrag gegeben hat.

Nur mit digitaler Präsenz sei sichergestellt, dass der Service Public nicht an den Bedürfnissen der Bürgerinnen und Bürger vorbei produziere. Die Studie basiert auf einem Datenvergleich von 18 angelsächsischen und europäischen Mediensystemen. Für die künftige Definition des Service Public in der Schweiz dürfte es somit wichtig sein, an einer unabhängigen und nicht kommerziellen Organisation festzuhalten. Die inhaltlichen Pflichten sollten nur sehr allgemein definiert sein. Gesteuert werden sollte der Service Public vor allem über die Finanzierung und die Rechenschaftspflicht.

Mischfinanzierung hat sich bewährt

Die in der Schweiz übliche Mischfinanzierung des Service Public sei in Europa weit verbreitet. Auch wenn ein Verzicht auf Werbung im Prinzip wünschenswert wäre, dürfte eine Finanzierung der SRG nur über öffentliche Mittel unrealistisch sein, heisst es in der Studie weiter. Dies würde entweder zu einem massiven Abbau des Angebotes oder aber zu einer starken Gebührenerhöhung führen. Erfahrungen in Irland zeigten, dass Einschränkungen bei der Werbung nicht die inländischen Privatsender begünstigten, sondern dass vielmehr einstrahlende Werbefenster davon profitierten. Darüber hinaus zeige die Studie, dass die Gerätegebühr wegen der technischen Konvergenz der Empfangsgeräte ein Auslaufmodell ist.

Haushaltsabgabe setzt sich durch

Als zukunftsträchtig herauskristallisiert hätten sich die Rundfunksteuer oder die Haushaltsabgabe. Das Schweizer Volk hatte am 14. Juni 2015 in einer Abstimmung die geräteabhängige Haushaltsabgabe ganz knapp angenommen. Dem Vorbild Finnlands, Deutschlands und der Schweiz dürften weitere Staaten folgen. Die Studie spricht sich dafür aus, die Festlegung der Höhe der öffentlichen Mittel stärker zu entpolitisieren. Der Ländervergleich zeige, dass es verschiedene Möglichkeiten gebe, diesen Entscheid unabhängiger zu fällen. So könnte die Abgabe an den Lebenshaltungskosten festgemacht werden. Auch könnte ein Gremium aus Sachverständigen in die Entscheidfindung einbezogen werden. Die Digitalisierung und die wachsende Bedeutung des Internets für die Mediennutzung hätten die Konkurrenz zwischen den öffentlichen Medien und den Zeitungsverlagen verschärft. Aber nur gemeinsam könnten Verlage, Online- Publikationen, Regionalsender und die SRG eine vielfältige Medienlandschaft sichern, die der direkten Demokratie und der föderalen Schweiz angemessen sei. (SDA)

Passengertv neu mit Sales Director für die Romandie

Natascha Moccetti wechselt von Axel Springer Schweiz zu Passengertv, wo sie die neu geschaffene Funktion Sales Director Romandie übernimmt.

Per 1. März 2016 verstärkt Livesystems das Schweizer Fahrgast TV Passengertv mit einer spezifisch für die Westschweiz neu geschaffenen Leitungsposition: Sales Director wird Natascha Moccetti, 33, zuvor Gebietsverkaufsleiterin Publikumsmedien Westschweiz bei der Axel Springer Schweiz. Moccetti ist laut Mitteilung bestens vernetzt, zweisprachig und wohnt in der Nähe von Biel, wo sie vor sechs Jahren als Mediaberaterin bei Tele Bielingue und Radio Canal 3 in die Marketing- Branche eingestiegen ist.

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Passengertv ist in den letzten Jahren in der Romandie stark gewachsen und hat deshalb unter anderem einen Sales-Standort in Lausanne eröffnet. Zunehmend von hier aus werden Werbekunden betreut, die auf Screens im Innern von Westschweizer Bahnen und Bussen Werbung schalten möchten. Das Programm von Passengertv besteht aus ständig aktualisierten News, Unterhaltung und Infos zur Fahrstrecke. Passengertv ist in der Westschweiz präsent in Neuenburg, Nyon, Freiburg, im Jura und Unterwallis, im Regionalverkehr um Montreux und Vevey, im Tourismusgebiet der Riviera und des Lavaux sowie in der S-Bahn Waadt der SBB und in den Postautos der Postauto Schweiz.
 

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