Wilmaa und Teleboy lancieren Plattform «Swiss Internet TV Premium Network»

Die beiden Internet TV-Anbieter Wilmaa und Teleboy wollen ihre Gattung fördern und stärken. Zu diesen Zweck bündeln sie ihre Reichweite und lancieren die Plattform «Swiss Internet TV Premium Network».

Die beiden Angebote erreichen bereits heute, bei laut Mitteilung nur geringer User-Überschneidung, über eine Million Unique Clients. Für Werbetreibende sollen über diese Plattform attraktive Angebote konzipiert und grosse Kundengruppen mit wenig Streuverlust erreicht werden. Für die Vermarktung arbeitet die Plattform exklusiv mit der Goldbach Group zusammen. Neben der Vermarktung der Gesamtreichweite der beteiligten Plattformen werden gemeinsam neue, eigenständige Werbeformate entwickelt. Zudem soll die Plattform das gemeinsame Gattungsmarketing verstärken. Im Vordergrund stehen Case Studies zum Thema Werbewirkung von Internet TV.
 

Zu guter Letzt: Laufschuhe erlaufen

Werbung kann aktivieren. In Stockholm rannten Passanten sogar durch die Strasse, um von einer Reebok-Werbung mit Turnschuhen beschenkt zu werden.

Die Aktion erinnert ein wenig an die Zeitmesser, welche die Polizei zur informativen Sensibilisierung an den Strassenrand stellt («Sie fahren 31 km/h»). Diese reagieren auch auf rennende Menschen und bieten entsprechend Unterhaltung –  sportlicher Ehrgeiz und gute Laune vorausgesetzt. In Stockholm traf Aussenwerbung auf Zeitmesser: Wer schneller als 17km/h rannte, erhielt ein Paar «ZPump 2.0» Turnschuhe geschenkt. Nimmt man die Beine unter die Arme, schafft man das. Zum Vergleich: Ein 100-Meter-Läufer erreicht Höchstgeschwindigkeiten von deutlich über 40km/h. Also ein machbarer Deal. Werbung, die mit den Menschen interagiert, sie unterhält und für Spiel, Spass und glückliche Gesichter sorgt, kann nicht schlecht sein. (hae)
 

Peter Hogenkamp übernimmt Mehrheit an «Niuws»

Rund ein Jahr nach dem Launch der Experten-Community «Niuws» hat der Internet-Unternehmer Peter Hogenkamp im Rahmen eines Management Buyouts die Mehrheit der Aktien von Newscron  mit Sitz in Lugano übernommen.

Für Newscron war er bereits seit rund zwei Jahren als Geschäftsführer sowie später Präsident des Verwaltungsrats tätig. Die Anzahl der Aktionäre wurde von bisher 26 auf fünf reduziert. Neu eingestiegen ist der bekannte Business Angel Beat Schillig («IFJ», «Venturelab» etc.).

Newscron-Gründer Elia Palme bleibt Aktionär und wird übergangsweise in einem Teilzeitpensum weiter für das Unternehmen tätig sein sowie privat die ursprüngliche Aggregator-App «Newscron» weiter entwickeln, während sich Niuws weiterhin voll auf die Kombination aus algorithmischer und manueller Kuratierung konzentrieren wird. Der bekannte Netzwirtschafts-Journalist Martin Weigert bleibt als «Head of Curation» an Bord.

Für die nahe Zukunft sind zudem die Umbenennung der Firma und der Umzug nach Zürich geplant, wie es in einer Mitteilung heisst.

In den letzten Monaten konnte Niuws mehrere namhafte Firmen und Organisationen als Kunden gewinnen, die die Technologie und/oder das Kuratier-Know-how lizenziert haben, etwa die SIX Group, die AXA Winterthur, die Schweizerische Bankiervereinigung, die Swiss Startup Factory oder Zürich Tourismus.

Die Anzahl der Kuratorinnen und Kuratoren, die in der Niuws-App einen Kanal zu einem Fachthema bespielen, ist innert eines Jahres auf 60 angewachsen. Einige der populärsten sind etwa «Medienwandel» von Nick Lüthi, «Zukunft der Arbeit» von Barbara Josef, «Digital Strategy» von Stefan Leuthold oder «Random Selection» von Viktor Giacobbo.

Peter Hogenkamp zum Management Buyout: «Nach langwierigen Verhandlungen bin ich glücklich über die nun gefundene Lösung und danke insbesondere dem Gründer Elia Palme sowie den ausscheidenden Aktionären für ihre Hilfe beim Aufbau. Von Kuratierung als Konzept, insbesondere der Kombination aus algorithmischer und menschlicher Selektion, bin ich mehr denn je überzeugt. Wir verstehen Niuws heute nicht mehr «nur» als App, sondern als Plattform. Aufgrund der schlanken Struktur werden wir flexibler agieren und schneller wachsen. Schon für die nächsten Wochen sind spannende neue Projekte und Personalien vorgespurt.»

Interview mit Peter Hogenkamp zu «Niuws» (Oktober 2015)

 

Swiss Effie 2016: Finalisten bekannt

Die Jury des Swiss Effie 2016 hat unter der Leitung von Jurypräsident Torsten Tomczak die erste Jurierungsrunde abgeschlossen und 55 Kampagnen für die Endrunde nominiert.

In der ersten Jurierungsrunde hat jedes der 24 Jurymitglieder 25 – 28 Fälle online beurteilt und schickt 55 Kampagnen in das Rennen für einen Swiss Effie Award. Die Bewertung erfolgte nach einem international anerkannten Punktesystem. In dieser ersten Jurierungsrunde ging es einzig darum, die Wirkung der eingereichten Kampagnen in Bezug auf die festgelegten Ziele zu beurteilen. In der Endrunde vom 17. März beurteilt die Jury die kreative Umsetzung.

Welche der nominierten Kampagnen einen Swiss Effie Award in Gold, Silber oder Bronze erhalten wird, ergibt sich aus dieser Auswertung und der Punktzahl aus der ersten Runde. Die Award-Verleihung des Swiss Effie 2016 findet im April in Zürich statt. Weitere Informationen dazu in Kürze auf Effie.ch. Der Die Resultate des Swiss Effie 2016 fliessen ins Kreativranking der Werbewoche mit ein.

Doing Good

Taten statt Worte
Coop / Havas Worldwide Zürich

Weiblich darf nicht weniger wert sein
Frauenzentrale Zürich / Publicis Communications Schweiz

Battery-Man
INOBAT / Polyconsult

Migros Weihnachten – Feiern wir zusammen
Migros-Genossenschaftsbund / Wirz Werbung

Brand Experience

EcoDriver
/ tbd.

#VERLIEBTINDIESCHWEIZ
Schweiz Tourismus / Havas Worldwide Zürich

Swiss Life – «Sorg für dich» on tour
Swiss Life / Jung von Matt/Limmat

David vs. Goliath

howhot.io
BLINQ / BLINQ

Die Begleitmänner
FC Zürich Frauen / Freundliche Grüsse

watson – #NewsUnfucked
watson c/o FixxPunkt / Wirz Werbung

Content Hero

Emmi ENERGY MILK: «Bendrit macht dich fertig – für d'Strass»
Emmi Schweiz / Scholz & Friends Schweiz

#GauguinSounds
Fondation Beyeler / Farner Consulting

Graubünden – Bergdorf
Graubünden Ferien / Jung von Matt/Limmat

IKEA – Katalog-Rezension
IKEA Schweiz / Wirz Werbung

Migros – 100 Dinge
Migros-Genosscheschafts-Bund / Jung von Matt/Limmat

Die Post – Rennende Pakete
Post Schweiz / Jung von Matt/Limmat

Der 8. Bundesrat
Ringier / Blick-Gruppe / Jung von Matt/Limmat

New New

Erfolgreiche Lancierung des BMW 2er Active Tourer
BMW (Schweiz) / Serviceplan Suisse

BMW i3: Erfolgreiche Lancierung eines neuen Fahrzeugkonzeptes
BMW (Schweiz) / Serviceplan Suisse

Erfolgreiche Schweizer Lancierung der Marke Café Royal in Frankreich.
Delica / Serviceplan Suisse

Feldschlösschen Braufrisch – Ein neues Bier für die Schweiz
Feldschlösschen Getränke / Wirz Werbung

McDonald's «Signature»
McDonald's Suisse Restaurants Sàrl / TBWA Switzerland

Migros – A vs. B – The Battle of Tastes
Migros-Genossenschaftsbund / Wirz Werbung

Orange heisst jetzt Salt.
Salt Mobile / Publicis Communications Schweiz

UBS Paymit
UBS / Notch Interactive

Evergreen

Die Mobiliar – Überschussfonds
Die Mobiliar / Schweizerische Mobiliar Versicherungsgesellschaft > check / Wirz Werbung

graubünden – Enavant Grischun
Graubünden Ferien / Jung von Matt/Limmat

Chocolat Frey Imagekampagne «Die beliebteste Schokolade der Schweiz»
Migros-Genossenschafts-Bund / Leo Burnett Schweiz

Migros Total Eisbär
Migros-Genossenschafts-Bund / Y&R Group Switzerland AG

Appenzeller. Das Rezept bleibt geheim.
SO Appenzeller Käse / Contexta

HR Branding Kampagne
Swisscom / Namics

Ovomaltine «Mit Ovomaltine kannst du's nicht besser. Aber länger.»
Wander / Leo Burnett Schweiz

Brand Partnerships

Coop „Disney Koch- und Backspass“
Coop / Valencia Kommunikation

Engagement UBS Kids Cup Schweiz
UBS / Publicis
Customer Value

The Ringleader
Avnet / Havas Worldwide Zürich

Lancierung Mondovino
Coop / KSP Krieg Schlupp Partner Werbeagentur
Activation

Pack den Brack
BRACK.CH / Freundliche Grüsse

Citroën C4 Cactus
Citroën (Suisse) / Havas Worldwide Genève

IKEA – Möbelsuche
IKEA Schweiz / Wirz Werbung

Voilà ma Suisse – presented by Mazda
Mazda (Suisse) / JWT/Fabrikant

Mercedes-Benz A-Klasse – Mystery Test Drive
Mercedes-Benz Schweiz AG / Wirz Werbung

Micasa Familien-Promotion
Migros-Genossenschafts-Bund / Leo Burnett Schweiz

PostLogistics «Rekrutierungsaktion Paketbote»
Post CH / PostLogistics / Leo Burnett Schweiz

Schweizer Post – Advertiser Anonymous
Post CH, PostMail / Wirz Wietlisbach Dialog

Galaxy S6 Launchkampagne
Samsung Electronics Switzerland / Serranetga

Samsung «Hashtag-Lotto»
Samsung Electronics Switzerland / Leo Burnett Schweiz

Seats for Switzerland
Swiss International Air Lines / Publicis Communications Schweiz

CampusBreak
UBS Switzerland / Serranetga

Comeback

#Tonilöffeltsaus, die erfolgreiche digitale Guerillakampagne
Emmi Schweiz / Plan.Net (Suisse)

Eichhof – 180 Jahre
Heineken Switzerland / Jung von Matt/Limmat AG

Migros Sélection
Migros-Genossenschafts-Bund / Y&R Group Switzerland

Sanitas Imagekampagne «Schneller am Ziel»
Sanitas Grundversicherungen / Leo Burnett Schweiz

Willkommen im Land der Möglichkeiten
Swisscom (Schweiz) / Heimat Werbeagentur

Die neue UBS Schweiz
UBS Schweiz / Publicis

Wallis. Ins Herz gemeisselt.
Valais/Wallis Promotion / Contexta

Die für die zweite Jurierungsrunde nominierten Fälle sind auch aufgeführt auf Effie.ch
 

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Process gewinnt Rebrand 100 und German Design Award

Die Branding- und Designagentur Process wird zweimal ausgezeichnet: Ein Rebrand 100 Global Award geht an den neuen Auftritt der Schweizer Energiedienstleisterin BKW; die Restaurant-Marke Marché Mövenpick holt in Frankfurt einen German Design Award.

Das Rebranding für die Berner Energiedienstleisterin BKW gewinnt einen der renommierten Rebrand 100 Global Awards. Die von Process entwickelte Neupositionierung und das Design wurden mit einem «Merit» ausgezeichnet.

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Die drittgrösste Energieversorgerin der Schweiz wandelt sich von einem staatseigenen Stromanbieter, in eine kundenorientierte Energiedienstleisterin. Die neue BKW steht für weniger Komplexität, mehr Emotionen und klare, direkte Kommunikation auf Augenhöhe. Kräftige Farben bringen Leben in eine sehr technisierte Welt. Komplexes wird mit anschaulichen Illustrationen erklärt. Ein eigener Piktogramm-Stil wird durch Handskizzen ergänzt, die Information auf sehr individuelle Weise verständlich machen.

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German Design Award für Marché Mövenpick

An der Preisverleihung in Frankfurt nahmen Process und Marché International die «Special Mention» des German Design Award entgegen (siehe Bild und Bildlegende). Laut Jury ist Marché Mövenpick «Ein zeitgemässes Gastro-Konzept, das mit seinem formal-puristisch gestalteten Markendesign Einfachheit und ländliche Lebensart ausdrückt und damit im zeitgemässen Trend eines urbanen Lebensgefühls liegt.»

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Die Marke Marché Mövenpick steht für Genuss und Raffinesse. So wurden bei der Positionierung Marché-Werte wie gesundes, marktfrisches Essen mit Teilen der Mövenpick-Philosophie ergänzt und in ein markantes Erscheinungsbild übertragen. Die formale Reduktion des Logos, die klare Typografie und die zeichenhaften Illustrationen des Schweden Klas Herbert charakterisieren das Design.

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Neuer Schenker Storen TV-Spot von Schaerer + Partner

Schaerer und Partner realisierte für den Schweizer Sonnen- und Wetterschutz, Schenker Storen, einen neuen TV-Spot.

Unter dem Motto «In der ganzen Schweiz zuhause» zeigt der Kurzfilm die Schenker Storen Produkte als nützliche Begleiter in allen Lebenslagen, thematisiert das breite Produkt- und Dienstleistungssortiment sowie die starke regionale Verankerung von Schenker Storen in der ganzen Schweiz. Pünktlich zum Jahreswechsel wurde der neue TV-Spot von Schenker Storen lanciert. Für die Dreharbeiten war die Filmcrew in der ganzen Schweiz unterwegs. Dabei entstand ein hochwertiger und emotionaler «Road-Movie», der die Schweiz und Schenker Storen in all ihren Facetten zeigt. So vielseitig wie die Schauplätze und Menschen, so vielseitig sind auch die Dienstleistungen und Einsatzgebiete von Schenker Storen: Lamellenstoren, Rollladen, Sonnenstoren, Fensterladen oder Terrassendächer – sie schützen uns im Alltag vor Sonne, Regen oder manchmal auch vor ungewollten Blicken.

https://www.youtube.com/watch?v=dlZfZsCg4I0

Eine kürzere Variante wird auf den TV-Kanälen SRF, RSI und RTS in der jeweiligen Landesprache (d/f/i) ausgestrahlt.

Verantwortlich bei Schaerer und Partner: Andi Schaerer (Gesamtverantwortung), Simon Lerch (Beratung) und Patrick Crivellari (Konzept und Kreation) in Zusammenarbeit mit Maybaum Film.
 

«Noiz» wird zur Livesendung

Joiz verpasst der News-Sendung «Noiz» einen neuen Touch. Das Update-Magazin wird Live und interaktiv.

Seit Ende Januar passt der Social-TV-Sender kontinuierlich seine Programme an. Nachdem die Mobile- First-Strategie erfolgreich gelauncht wurde, wird mit der Anpassung der News-Sendung «Noiz» in ein Live-Format der nächste Schritt gemacht. Das Format «noiz», moderiert von Philip Wiederkehr, wird ab Montag, 29. Februar 18:00 Uhr, Live und interaktiv sein. «Der junge Erwachsene von heute hat etwas zu sagen und möchte seiner Meinung Platz geben und informiert werden» – begründet Programmchef Sam Bolliger den Schritt in einer Mitteilung. Dem will Joiz Folge leisten und gibt dem User die Möglichkeit, direkt zusammen mit dem Moderator über die täglichen News zu reden, die ihn und die Welt beschäftigen. Das Studio wird im Herzen des Joiz-Büros platziert. Es soll spürbar sein, dass hier die Geschichten entstehen und diskutiert werden, welche den User und die Redaktion interessieren.

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Ringier, SRG und Swisscom begrüssen den Entscheid des Uvek

Das Uvek hat entschieden, dass die SRG an der gemeinsamen Werbeplattform mit Ringier und Swisscom teilnehmen kann. Das Uvek sieht derzeit «keine erhebliche Beschränkung des Entfaltungsspielraums anderer Medienunternehmen». Die drei Partner zeigen sich zufrieden.

Damit seien die Weichen für eine Medienpolitik gestellt, die den fundamentalen Umwälzungen in der Medienwelt Rechnung trage, so eine Mitteilung der drei Allianz-Partner. Marc Walder, designierter Verwaltungsratspräsident des Joint Ventures: «Wir freuen uns sehr. Die Behörden haben zukunftsorientiert entschieden. Die Nutzung von Medien ändert sich radikal. Dies gilt für Leser, für Hörer, für Fernsehzuschauer und User. Damit ändert sich auch die Art und Weise, wie Werbung ausgespielt wird. Dieser dramatischen Veränderung tragen die Behörden Rechnung. Dies ist ein wegweisender Entscheid für den Medien- und Werbestandort Schweiz.»

In einer zweiten Verfügung stellt das Bakom fest, dass die heutige Konzession den konzessionierten Sendern einschliesslich der SRG noch nicht erlaubt, in ihren Programmen zielgruppenspezifische TV-Werbespots auszustrahlen (Werbewoche.ch berichtete). Man sähe ein, dass die diesbezüglichen rechtlichen Bedingungen geprüft und angepasst werden müssten, so die drei Partner in der Mitteilung. Die ausländischen Werbefenster und die wenigen nicht konzessionierten Schweizer TV-Veranstalter hätten bereits heute die Möglichkeit, zielgruppenspezifische Werbung auszustrahlen. Mit Anpassung der Regulierung solle der Wettbewerbsnachteil der Schweizer Veranstalter gegenüber den ausländischen Werbefenstern abgewendet werden. Die drei Partner sind «zuversichtlich, im Wettbewerb mit ausländischen Sendern die Schweizer Marktteilnehmer gleich lange Spiesse zu erhalten». Der Start der neuen Vermarktungsfirma ist nach wie vor im 2. Quartal 2016 geplant.
 

Noord entwickelt Naming für Entris Banking

Entris Banking wird sich künftig auf die «Zentralbank-Aufgaben» konzentrieren. Für Naming und Entwicklung zweier entsprechender CDs wurde Noord beauftragt.

Nachdem sich die Entris Banking künftig auf Aufgaben wie Trading & Treasury, Giroorganisation, Global Custody & Fondshandel, Zahlungsmittel, Rasy EA, Risk & ALM, Verschaffen von Einkaufsvorteilen sowie Interessensvertretungen konzentriert, wird die «Entris Audit» ab 2016 am Markt verselbständigt. Daneben werden die Dienstleistungen Legal & Compliance, Rechnungswesen, HR Management und Marketing & Ausbildung in der neuen Dienstleistungs AG weitergeführt und ebenso am Markt unter eigenständig auftreten. Daher hat Entris Banking Noord beauftragt, in einem ersten Schrit das Naming zu konzipieren.

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In einem mehrstufigen Verfahren wurde so aus Entris Audit die Firma «Aunexis» und aus Entris Dienste die Firma «Equilas». Gestalterische Vorgabe war, dass die Namen und Erscheinungsbilder (Logos) der beiden neuen Firmen sich visuell deutlich von der alten Marke «Entris» abgrenzt. Zusammen mit der künftigen Geschäftsleitung von Aunexis und derer von Entris wurden die Parameter für die neue Marke festgelegt.

Noord hat die Grundstrukturen der Marke in einem Manual festgelegt und die Ausführung an den Kunden übergeben.

Verantwortlich bei Entris Banking: Nadine Grether. Verantwortlich bei Noord: Nicole Trasatti (Markenkonzeption), Lukas Schmid (Naming), Katja Rüfenacht, Markus Reichenbach, Roger Mazzucchelli, Gerhard Blättler (Design).
 

Corpmedia: Interaktives Besucherfoyer für Swisscom

Die Storytelling-Agentur und Medienproduktionsfirma Corpmedia durfte in Zusammenarbeit mit Bertram Bieler das öffentliche Besucherfoyer des Swisscom Rechenzentrums Herderen neu gestalten.

Mit dem Ziel, das von Stararchitekt Theo Hotz entworfene und unter Denkmalschutz stehende Gebäude, dessen Geschichte sowie die darin liegende Technik interaktiv erlebbar zu machen.

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In den Rechenzentren der Swisscom ist die Cloud zuhause. Nachdem Corpmedia bereits den Besucherrundgang des Rechenzentrums Wankdorf entwickeln durfte, kam die Zürcher Agentur nun auch zum Zug, um das ikonische Gebäude beim Hardturm für das Publikum erlebbar zu machen.

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Die Besucher haben die Möglichkeit, mittels einer eigens entwickelten App, das Gebäude auf riesigen Touchscreens zu drehen und aus allen Winkeln zu betrachten, Hintergrundinformationen abzurufen und sich spezifische Funktionalitäten in kurzen Animationsfilmen erklären zu lassen.
Mit einem Tablet können sich die Besucher zudem hinter die Kulissen des Rechenzentrums schauen und mittels 360°-Fotografien ist auch ein virtueller Blick in die Räume möglich.

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«Diese Art von Live-Storytelling und Interaktion ermöglicht ganz neue Dimensionen» meint der Inhaber und Geschäftsführer von Corpmedia, Timo Wäschle. «Es macht einfach Freude zu sehen, wie die Besucher mit unseren Inhalten interagieren und sich selbständig informieren. Dies ist ein riesen Schritt in Richtung Virtual Reality» Das Rechenzentrum Herdern ist bereits für Besucher geöffnet.
 

Verleger fordern seriöse politische Diskussion

Der Verband Schweizer Medien (VSM) begrüsst in einer Stellungnahme die Feststellung des Uvek wie auch des Bakom, dass das Vorhaben des Werbemarkt-Joint-Ventures den geltenden gesetzlichen Rahmen sprenge.

Das geplante Werbemarkt-Joint-Venture werde den privaten Verlagen Werbegelder entziehen, beschädige damit den durch sie erbrachten Service Public und reduziere die Meinungsvielfalt, so der Verband. Die Zustimmung des Uvek wie auch des Bakom zur Teilnahme der SRG am Werbemarkt-Joint-Venture sei aus Sicht des VSM deshalb «nicht nachvollziehbar».

Der VSM hält fest, dass es jetzt eine seriöse politische Diskussion brauche. Dabei müsse berücksichtigt werden, dass die Einnahmen der SRG seit Jahren wachsen, während die Werbeeinnahmen der privaten Medien rückläufig seien. Eine Anpassung der Konzession seie deshalb nicht der richtige Weg und führe zu einem Flickwerk. Notwendig sei eine seriöse politische Diskussion im Parlament und eine gesetzliche Anpassung im Radio- und TV-Gesetz RTVG, die dem strukturellen Wandel in der Medienlandschaft gerecht werde.

Der Verband Schweizer Medien will die Zukunft der Schweizer Medienlandschaft aktiv mitgestalten und ist wie bisher zu Gesprächen bereit. Er hält daran fest, dass die privaten Schweizer Medien in diese Diskussion wie von der Bundesverfassung vorgesehen einbezogen werden müssen.

Leo Burnett: Möbel und Accessoires zum Gernhaben

Dem Prozess zur strategischen Marken-Positionierung des Einrichtungshauses Micasa folgt nun ein frischer, von Leo Burnett umgesetzter Auftritt, der in guter Migros-Tradition unterhalten und aktivieren soll.

Micasa-Möbel und -Accessoires sind darin mehr als nur Gebrauchsgegenstände. Es sind Begleiter durchs Leben, die man liebgewinnt und nicht mehr missen mag. Das Kampagnenkonzept kommt auf verschiedenen Kommunikationsebenen und Medienkanälen, on- und offline zum Einsatz. Den Auftakt machen Filme, in denen sich Micasa-Kunden partout nicht mehr von ihrer Einrichtung trennen wollen. So kommt sie einfach mit in die Ferien oder in die Oper.

Verantwortlich bei MGB / Micasa: Roman Reichelt (Leiter Marketing-Kommunikation MGB), Christoph Vogler (Leiter Kommunikation Fachmärkte), Lukas Vasvary (Leiter Kommunikation Micasa), Carine Bernet, Lea Gerber (Projektleitung Kommunikation Micasa), Michel Keller (Spartenleiter Micasa); Philipp Marquard (Leiter Media MGB), Valeria Marra (Projektleitung Media); verantwortlich bei OMD: Daniel Crespo (Media). Verantwortlich bei Leo Burnett: Anna Leudolph, Barbara Hartmann (Kreation), David Fischer (CD); Martin Stulz (ECD); Michael Gassler, Aline Litchenhaus (Beratung); Erasmo Palomba (FFF); Natalija Pocuca (Styling); Who’s McQueen Picture (Filmproduktion), Greg Bray (Regie), Tobias Dengler (DoP).

 

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