Neue Luzerner Zeitung AG verkauft «Die Region»

Die Neue Luzerner Zeitung hat sich am Donnerstag mit einer Investorengruppe um den bisherigen Redaktionsleiter der «Region», Peter A. Meyer, geeinigt, die Wochenzeitung per 1. April 2011 an diese zu verkaufen. Über den Verkaufspreis wurde Stillschweigen vereinbart.

Die Neue Luzerner Zeitung AG hat gemäss Mitteilung vom Donnerstag mit den neuen Besitzern ausgemacht, die «Region» weiterhin im Luzerner Druck Zentrum in Adligenswil zu drucken und sie logistisch in der Herausgabe des Wochentitels zu unterstützen. Die Redaktion der «Region» bleibt vorläufig in den Räumlichkeiten der LZ Medien an der Maihofstrasse 76. Ziel der neuen Eigentümerschaft ist, die Traditionszeitung von Luzern Nord langfristig zu erhalten und auszubauen.
 

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Swiss TXT: Jana Wenzel wird Key Accoung Managerin

Jana Wenzel stösst als Key Account Managerin zum Verkaufsteam von Swiss TXT. Sie folgt auf Rita Nock, welche das Unternehmen Ende Dezember 2010 nach vier Jahren verlassen hat.

Jana Wenzel ist seit über 14 Jahren in der Medien-Branche tätig, wie es in einer Mitteilung vom Mittwoch heisst. In dieser Zeit arbeitete sie unter anderem bei Ringier Schweiz, Media Punkt oder der Espace Media Gruppe. Als erfahrene Key Account Managerin kenne sie sowohl die Schweizer Medienlandschaft wie auch die Bedürfnisse der Kunden bestens, heisst es weiter. Wenzel wird ihre Funktion per 1. Februar 2011 antreten.

TBS Identity für das Luzerner Theater: Mit Zitaten durch die Spielzeit

Die Zürcher Agentur TBS Identity hat für das Luzerner Theater neue Sujets realisiert, welche sowohl die kommenden Premieren bewerben wie auch als Kampagne der ganzen Spielzeit zur Identität des Hauses beitragen sollen.

«Was hältst du davon, sich zu verlieben?» So werden Luzernerinnen und Luzerner zurzeit in grossen Lettern auf der Strasse angesprochen. Ein anderes Plakat spricht indigniert von der Plakatstelle herab: «Ich bin keine rechte Sau.» Und wieder andere Sujets lassen sich geheimnisvoll und poetisch verlautbaren: «Über dem Gehirnwald, Bindschädler, muss übrigens Novemberlicht liegen, abendliches.»

Konzipiert und umgesetzt wurde die Plakatserie mit den aus den beworbenen Stücken entnommenen Zitaten durch TBS Identity. Die kräftigen, schwarz-weissen Plakate sollen sich wohltuend abheben von der bunten Beliebigkeit unserer visuell überfluteten Welt, schreibt die Agentur in einer Mitteilung.

Verantwortlich beim Luzerner Theater; Dominique Mentha (Direktor), Martin Windolph, (Leiter Öffentlichkeitsarbeit). Verantwortlich bei TBS Identity, Zürich: Michael Schädelin (Konzept/Beratung), Daniel Leber (CD), Yvonne Pfister (Projektmanagement), Nadia Ermert (Polygrafie).
 

Christoph Schneider wird Werbemarktleiter Online bei Axel Springer Schweiz

Christoph Schneider besetzt per 1. Februar 2011 die neugeschaffene Stelle des Werbemarktleiters Online bei Axel Springer Schweiz.

Somit übernimmt er die Verantwortung für den Verkauf aller markengebundenen digitalen Angebote von Axel Springer Schweiz, wie es in einer Mitteilung vom Mittwoch heisst. Diese umfassen sämtliche stationären und mobilen digitalen Angebote von Beobachter, Bilanz,
Handelszeitung, Stocks, Tele und den Fachzeitschriften. In dieser Funktion berichtet Christoph Schneider direkt an Ralph Büchi, CEO Axel Springer Schweiz.

Christoph Schneider hat in Berlin und St. Gallen Wirtschaftskommunikation und den berufsbegleitenden Masterstudiengang Leadership in Digitaler Kommunikation studiert und abgeschlossen. Im Rahmen seiner beruflichen Laufbahn hat er unter anderem für Coca-Cola, Young and Rubicam, das ZDF und Axel Springer gearbeitet, zuletzt als stellvertretender Leiter Key Account bei der damaligen Bild.T-Online.de AG. Seit 2007 war er als Gründer und Managing Partner von Nexxter Game Advertising in München und Berlin tätig.
 

Opfikon: Stimmberechtigte müssen über «SVP-Anzeiger» abstimmen

Die Stimmberechtigten von Opfikon ZH müssen definitiv über ihr künftiges Amtsblatt abstimmen. Das Referendum der SP, die sich gegen einen befürchteten «SVP-Anzeiger» wehrt, ist zustande gekommen.

Von den eingereichten 412 Unterschriften sind 398 gültig, wie die Stadt am Mittwoch gemäss SDA mitteilte. Nötig gewesen wären 300. Der Urnengang ist für den 15. Mai angesetzt. Die SP will mit ihrem Referendum verhindern, dass der Stadt-Anzeiger weitere vier Jahre lang offizielles Amtsblatt von Opfikon bleibt.

Auslöser für den Widerstand war der Verkauf des Blattes an den SVP- Vizepräsidenten und Autoimporteur Walter Frey, der unter dem Dach seiner Firma Lokalinfo bereits fünf Quartierblätter in der Region Zürich herausgibt. Die SP befürchtet nun, dass sich der Stadt-Anzeiger unter dem neuen Besitzer zum «SVP-Anzeiger» entwickelt. Man sei naiv, wenn man glaube, dass Walter Frey nur aus rein finanziellen Motiven im ganzen Kanton Zürich Zeitungen kaufe.

Stadtrat teilt Bedenken nicht

Sollte das Referendum vom Stimmvolk angenommen werden, kommen für die SP zwei Lösungen in Frage: Entweder suche die Stadt nach einem neuen Anbieter für die amtlichen Publikationen. Oder die Zeitung müsse an einen parteipolitisch unabhängigen Eigentümer weiterverkauft werden. Der Opfiker Gemeinderat teilt die Bedenken der SP nicht: Im Dezember gab er seine Zustimmung, dass der Stadt-Anzeiger weitere vier Jahre offizielles Amtsblatt der Stadt Opfikon sein darf.

Das Blatt hat eine Auflage von 1‘800 Exemplaren und erscheint einmal pro Woche. Einmal pro Monat wird die Zeitung als Grossauflage in alle Haushalte verteilt. Der frühere Verleger Theophil Maag zog sich aus Altersgründen zurück.

> Stadt Opfikon: Über 300 Unterschriften gegen offizielles Amtsblatt

 

Swisscom lanciert Wettbewerb für die App des Jahres

Swisscom lanciert einen Wettbewerb für die beste App des Jahres 2011. Bis Ende August können sowohl Applikationen für iPhone als auch für Android und Windows Phone 7 Smartphones eingereicht werden – vorausgesetzt, dass diese bereits auf dem Markt verfügbar sind.

Für jedes der drei Betriebssysteme wird am 3. Oktober 2011 eine Gewinner-Applikation prämiert, wie es in einer Mitteilung heisst. Diese werden im Swisscom Shopmagazin rund 1,5 Millionen Lesern vorgestellt. Ausserdem erhält jeder Entwickler einer Gewinner-App ein iPad oder Samsung Galaxy Tab nach Wahl inklusive einer Prepaid Karte mit 100 Franken Guthaben.
 
 Wichtigste Kriterien bei der Auswahl der Gewinner-Apps sind deren Innovationskraft und der Kundennutzen, wie es weiter heisst. Neben der internen Fachjury von Swisscom gibt auch die Community auf Swisscom Labs eine Stimme ab.
 
Weitere Informationen zum Wettbewerb sowie ein Online-Teilnahmeformular gibt es auf www.swisscom.ch/labs.

Zu guter Letzt: Keiner zu klein, ein Computerfreak zu sein

Die Zeiten ändern sich, keine Frage. Dass sie sich aber mehr als nur ein bisschen ändern, macht eine aktuelle Studie der Internet-Security-Firma AVG wieder einmal deutlich.

Mehr als doppelt so viele Kleinkinder können besser mit Smartphone-Anwendungen umgehen als mit Schnürsenkeln. Jeder Sechste kommt mit einer iPhone App zurecht. Und 44 Prozent der Knirpse wissen, wie man ein Computerspiel spielt – nur 43 Prozent können Velo fahren. Satte 69 Prozent können mit der Maus umgehen, 63 Prozent einen PC einschalten, und jeder vierte kann einen Webbrowser öffnen. Dagegen kann nur jeder Fünfte schwimmen oder einen Notruf tätigen. Wie gesagt, die Zeiten ändern sich. Und das ist gut so. Trotzdem: Die Ergebnisse der Studie verblüffen – denn die indirekt über ihre Mütter befragten Kinder sind nicht etwa fünf oder sechs Jahre alt, nein, zarte zwei beziehungsweise drei Jahre haben die Smartphone-Profis und Computercracks auf dem Buckel …

(Quelle: 20min.ch)
 

Google schafft Stellen – Yahoo baut Personal ab

Der Internetriese Google will in diesem Jahr weltweit mindestens 6‘000 neue Leute anstellen - nach eigenen Angaben ein neuer Rekord. Yahoo hingegen baut 140 Stellen ab.

Bereits im vergangenen Jahr seien 4500 neue Mitarbeiter dazugekommen, 2011 aber werde «das Jahr der meisten Neueinstellungen der Firmengeschichte» werden. «Wir werden so viele schlaue und kreative Menschen einstellen wie wir können», erklärte Google-Manager Alan Eustace.

Konkurrent Yahoo dagegen baut weiter Stellen ab: Rund 140 Beschäftigte, etwa ein Prozent der Belegschaft, müssen gehen, wie Unternehmenschefin Carole Bartz am Dienstag (Ortszeit) ankündigte. Die Umsätze des einstigen Internetpioniers gehen zurück.

Google suche neue Mitarbeiter für «einige der schwierigsten Herausforderungen in der Computerwissenschaft», schrieb Manager Eustace gemäss SDA im Firmenblog. Die neuen Beschäftigten würden in kleinen Gruppen arbeiten – «tatsächlich so wie Start-Up- Firmen». Bei Google arbeiten derzeit 24'400 Menschen. Im Krisenjahr 2009 hatte das Unternehmen erstmals überhaupt Mitarbeiter entlassen, bereits 2010 allerdings wieder neue Leute eingestellt. Mittlerweile kämpft Google gegen die Abwanderung von Beschäftigten: Im November hatte das Unternehmen die Gehälter um satte zehn Prozent erhöht, nachdem rund 200 Mitarbeiter zum aufstrebenden Konkurrenten Facebook gewechselt waren. Google kann sich die Neueinstellungen leisten: Der Konzern machte im vergangenen Jahr einen Gewinn von mehr als 8,5 Milliarden Dollar und hatte Ende 2010 mehr als 13 Milliarden Dollar in der Kasse. Der Umsatz erreichte fast 30 Milliarden Dollar.

Yahoo mit Umsatzrückgang

Yahoo dagegen konnte seinen Umsatz nicht steigern, er ging 2010 um zwei Prozent zurück. Im vierten Quartal verzeichnete Yahoo demnach sogar ein Minus von zwölf Prozent – und auch zu Beginn des Jahres dürfte der Umsatz nicht wachsen. Der Gewinn allerdings stieg um mehr als das Doppelte auf 1,231 Mrd. Dollar im vergangenen Jahr. Grund für den Umsatzrückgang sei die 2009 vereinbarte Zusammenarbeit mit Microsoft beim Suchmaschinenangebot, erklärte Yahoo. Die Einnahmen daraus müssten seitdem geteilt werden. Konzernchefin Bartz verteidigte den Stellenabbau als «Umverteilung» von Ressourcen. «Wir brauchen die Leute da, wo wir sie brauchen.» Yahoo werde Ende des Jahres mehr Personal haben als heute, versprach sie.

Yahoo sucht nach einer Strategie gegen die Übermacht von Google und Facebook im Netz. Bartz sagte, Yahoo sei ein Onlinekonzern, der jedem Nutzer seine ganz persönlichen Inhalte präsentiere. Die Vision sei, 630 Millionen verschiedene Seiten anbieten zu können, so dass jeder Nutzer das für ihn Richtige finde. Dann könne man die richtige Werbung dazustellen.

 

Numéro 10 gewinnt Etat von Groupe E

Numéro 10 ist die neue Agentur von Groupe E, dem Energieproduzenten und -lieferanten für die Kantone Fribourg, Neuenburg und Waadt.

Die Agentur wurde beauftragt, die neue Imagekampagne von Groupe E und deren Schwesterfirmen zu entwickeln, wie es in einer Mitteilung vom Mittwoch heisst. In der Folge sollen Corporate-, Promotion- und Editorial-Massnahmen umgesetzt werden.
 

Sensorial Surroundings holt Michael Stuber als Agenturleiter an Bord

Die 2007 gegründete Agentur für Motion und Sound hat sich zu Beginn des Jahres 2011 eine neue Struktur gegeben. Michael Stuber ist neu zum Team gestossen und übernimmt als Agenturleiter die Verantwortung für die Kunden- und Projektbetreuung.

Patrick Ensslin, bisher alleiniger Geschäftsführer, wird sich in Zukunft neben der Beratung wieder verstärkt der Konzeption und Kreation widmen, wie es in einer Mitteilung heisst. Die Agentur will mit einer neuen Doppelgeschäftsführung bestehende Bereiche stärken, Strukturen optimieren und neue Geschäftsfelder erschliessen.

Michael Stuber begann seine Karriere mit Arbeiten für Radio, Fernsehen und Print. Danach zog es ihn für fast ein Jahrzehnt in die USA. Nach einem Studium am Emerson College (Audio/Radio) in Boston, USA, beschäftigte er sich mit Sound Design, Audio Branding und sensorischer Markenführung. Als Inhaber einer Audio Branding Agentur beriet er später Kunden in den USA und der Schweiz in Fragen der Markenstrategie und -Identität.
 

Michael Perricone wird neuer Polit-Chef der Blick-Gruppe

Die Blick-Gruppe bekommt einen neuen Polit-Chef: Michael Perricone wird neu die Leitung des Ressorts Politik übernehmen und damit die Nachfolge von Jürg Lehmann antreten.

Lehmann hat per Ende Januar gekündigt und verlässt das Unternehmen aus eigenem Antrieb, wie Ringier am Mittwochabend mitteilte. Er möchte sich einer neuen Herausforderung zuwenden.

Der 43-jährige Michael Perricone begann 1991 seine journalistische Laufbahn als Co-Leiter der Zürcher Jugendzeitung Toaster und wechselte 1995 ins Gründungsteam der Jugendbeilage Ernst des Tages-Anzeiger. Als VJ und Produzent arbeitete er ab 1997 drei Jahre bei TeleZüri/Tele24 und ein Jahr als Ausgabeleiter der Newsgefässe beider Sender. Ab 2002 arbeitete er für zwei Jahre beim Kassensturz und war danach während sechs Jahren Reporter und Produzent bei 10vor10. Daneben war er auch als Ausland-Sonderkorrespondent fürs Schweizer Fernsehen im Einsatz. Seit dem 1.12.2009 ist Perricone Stellvertretender Chefredaktor des Blick am Abend. Er wird seine neue Funktion spätestens anfangs März 2011 übernehmen.

Jürg Lehmann war bei Ringier in mehreren leitenden Funktionen tätig, unter anderem ab 1999 während vier Jahren auch als Chefredaktor des Blick. Am 1. Juni 2009 übernahm er die Leitung der Journalistenschule der Hans Ringier Stiftung und war für die fachliche Ausbildung des journalistischen Nachwuchses von Ringier Schweiz zuständig. Lehmann initiierte zudem die fachliche Ausbildung der Journalisten im Newsroom und arbeitete als Autor, bevor er am 1. Oktober 2010 die Leitung des Polit-Ressorts übernahm.
 

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