Swiss Photo Award mit 40 Prozent mehr Einsendungen

Der Swiss Photo Award – ewz.selection verzeichnet im Vergleich zum Vorjahr über 40 Prozent mehr Einsendungen. Damit zählt der Fotopreis 680 Einreichungen mit mehr als 5‘100 Bildern. Der Foto-Award wird dieses Jahr zum 13. Mal durchgeführt.

Der Preview Day zeigt am 10. Februar in Zürich alle Einsendungen zu den Fotopreisen Swiss Photo Award – ewz.selection und vfg Nachwuchsförderpreis. Erstmals müsse er aufgrund der hohen Teilnehmerzahl an zwei Standorten durchgeführt werden, heisst es in einer Mitteilung: Die Arbeiten des Swiss Photo Awards – ewz.selection in Fashion, Architektur, Werbung, Fine Art und Free liegen im ewz-Unterwerk Selnau auf, jene der Kategorie redaktionelle Fotografie
sowie die Arbeiten des 15. vfg Nachwuchsförderpreises in der Eventhalle Media Campus an der Baslerstrasse.

Der Swiss Photo Award – ewz.selection ist mit einer Gesamtpreissumme von 45'000 Franken dotiert. Er zeigt in der Ausstellung im Mai die 18 besten Fotografiearbeiten der Schweiz. Die Preisverleihung findet am 20. Mai 2011 im ewz-Unterwerk Selnau in Zürich im Rahmen einer Nacht der Schweizer Fotografie statt.

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Werbemedienforschung in neuem Kleid

Die Wemf AG für Werbemedienforschung hat die Zürcher Internet- und Medienagentur Update mit der Generalüberholung der sechs Jahre alten, ebenfalls von Update realisierten Website beauftragt.

Bei der Entwicklung des neuen Webauftritts lag das Hauptaugenmerk auf der Strukturierung der stetig wachsenden Inhalte für eine heterogene Nutzerschaft, wie es in einer Mitteilung heisst. Ob Forscher, Verlegerin, Werber oder Werbekunden – jede Nutzergruppe soll die gesuchten Fachinformationen mit wenigen Klicks erreichen. Dafür wurde nebst der üblichen vertikalen Strukturierung ein horizontales Verlinkungskonzept definiert, das die Inhalte aus verschiedenen Navigationsbereichen erschliesst.

Projektverantwortliche: Hans Ott (Projektleitung), Benjamin Fritz (Design), Markus Koch (Programmierung).
 

Wikileaks will mit neuen Medienpartnern Enthüllungstempo erhöhen

Wikileaks will über die Kooperation mit bis zu 60 weiteren Nachrichtenmedien das Tempo der Veröffentlichung von Geheimdokumenten noch einmal deutlich beschleunigen.

Julian Assange sagte am Dienstag, er habe bereits jetzt neben den grossen, internationalen Zeitungen rund 20 Medien als neue Partner gewinnen können. Innerhalb der nächsten drei Monate solle sich die Zahl verdreifachen. «Wir streben nach einer maximalen Durchschlagskraft für das Material», sagte der Wikileaks-Gründer gemäss SDA in einem Interview über seien künftigen Strategien. Bisher sind erst 2‘658 der 251'287 Dokumente aus amerikanischen Diplomatenkreisen veröffentlicht worden, die Wikileaks eigenen Angaben zufolge besitzt.

Länderspezifische Weitergabe von Dokumenten

Assange hatte sich zuletzt enttäuscht über das aus seiner Sicht zu langsame Voranschreiten der Veröffentlichungen gezeigt. Künftig sei daher nun eine länderspezifische Weitergabe von Dokumenten geplant, sagte Assange. Kooperationen seien unter anderem bereits mit dem niederländischen NRC Handelsblad, mit der norwegischen Aftenposten sowie mit Dagens Nyheter in Schweden vereinbart.
 

Miss- und Mister-Schweiz-Wahl: Künftig nicht mehr im TV?

Das Schweizer Fernsehen prüft derzeit, künftig auf die Übertragung der Miss-Schweiz- und Mister Schweiz-Wahl zu verzichten.

Dies schreiben Tele und TV-Star in ihren aktuellen Ausgaben. Ein Grund dafür ist die Quote: Die ist etwa bei der Miss-Schweiz-Wahl alleine in den letzten fünf Jahren um einen Drittel gesunken. Die letzte Übertragung erreichte einen Marktanteil von 35,4 Prozent, 2005 waren es noch 48,9 Prozent. Ebenfalls eingebrochen sind die Werte bei der Mister-Schweiz-Wahl, sie kam 2010 noch auf 27,7 Prozent. Christoph Gebel, der neue Unterhaltungsschef, bestätigt gegenüber den TV-Zeitschriften entsprechende Pläne. 2011 sei die Übertragung gesichert, «dann werden wir die Frage beantworten ob ja oder nein.»

Facebook: Unternehmen sollen Facebook-Einträge für Werbung nutzen können

Facebook lotet weiter die Grenzen zwischen Datenschutz und Kommerz aus. Erstmals sollen Unternehmen Facebook-Einträge von Nutzern für ihre Werbung nutzen können - allerdings mit Einschränkungen.

Das Online-Netzwerk stellte am Dienstag den Dienst «Sponsored Stories» vor, bei dem Werbekunden Facebook-Einträge von Nutzern hervorheben können. Einträge wie «Gefällt mir» oder Check-In-Anmeldungen in einer Filiale liessen sich dann gut sichtbar als Werbung im Facebook-Profil eines Nutzers verwenden, erläuterte Facebook gemäss SDA in einem Video. Dabei gelte als Regel: Die Einblendung bekommen nur die jeweiligen Facebook- Freunde eines Nutzers zu sehen – also diejenigen, denen die Informationen sowieso zugegangen sind. Solche Einträge gehen aber leicht in der Flut der Facebook-Nachrichten unter, daher das neue Angebot.

Erst Anfang des Monats hatte Facebook für Aufruhr gesorgt, als das Netzwerk Betreibern von Websites den Zugriff auf Adressen und Telefonnummern von Mitgliedern erleichtern wollte. Nach der Kritik von Nutzern und Datenschützern legte der US-Konzern den Plan vorerst auf Eis und kündigte Nachbesserungen an. Die Kritiker hatten befürchtet, dass unachtsame Nutzer unbewusst der Weitergabe ihrer Daten zustimmen könnten.
 

Goldbach Interactive: Neue Webauftritte für Bieler Tagblatt und Journal du Jura

Goldbach Interactive verzeichnet ein weiteres Verlagshaus in ihrer Kundenliste. Die Digitalmarketingagentur wird in den kommenden Monaten die Websites des Bieler Tagblatts und des Journal du Jura, die dem Verlagshaus W. Gassmann gehören, neu aufsetzen.

Die Entwicklung erfolgt in enger Zusammenarbeit mit Redmouse, der IT-Unit von W. Gassmann. Aufbau und Inhalt der Website sollen sich stärker an den Informationsbedürfnissen der grösstenteils regionalen Zielgruppe orientieren. Ziel ist, die Websites Bielertagblatt.ch und Journaldujura.ch als «führende News- und Informationsportale der Region» zu positionieren.

Goldbach Interactive wird die Portale neu auf dem Content Management System (CMS) Drupal entwickeln. Bestehende Funktionalitäten wie der Immobilien-, Stellen- oder Automarkt bleiben erhalten und werden in die Sites integriert. Erste Ergebnisse der Zusammenarbeit werden Anfang Juli 2011 erwartet.

Neuer Managing Director bei Vizeum Schweiz

Mit Wirkung zum 1. März 2011 wird Simone Döhring Managing Director der zur Aegis Media Group gehörenden Agentur Vizeum Switzerland. Sie tritt die Nachfolge von Sekan Kee an, die seit 2004 Managing Director von Vizeum und ACT Europe Schweiz ist und das Unternehmen verlässt.

Simone Döhring wechselt intern von der Schwesteragentur Carat in Wiesbaden zu Vizeum Schweiz. Die 38-Jährige hat Philologie und Betriebswirtschaft studiert. Seit 2004, nach einer 3-jährigen Erfahrung bei einer Mediaagentur ist sie bei Carat in Wiesbaden eingestellt, wo sie 2006 zur Director Communication Consulting befördert wurde.

 

Xaver 11: Live Communication Award ausgeschrieben

Der Startschuss für den Xaver 11 Award ist gefallen. Der Expo-Event Live Communication Verband ruft die Branche auf, Projekte bis zum 11. März 2011 einzureichen.

Die Präsentation mit Verleihung findet am Dienstag, 19. April in der Arena Film City und der daneben liegenden Event Lounge statt. Erstmals startet der Xaver bereits am Nachmittag. Unter dem Motto «Learn from the best» präsentieren neu die Nominierten ihr Projekt samt Inhalten und Herausforderungen. Mit dem neuen Konzept soll die Auszeichnung ein neues Gesicht erhalten und eine breitere Zielgruppe ansprechen, schreibt der Verband in einem Communiqué. 

Eingereicht werden könnten Projekte und Services, die zwischen dem 1. Januar und 31. Dezember 2010 umgesetzt wurden. Teilnehmen können alle in der Schweiz eingetragenen Unternehmen der Live Communication Branche, die als Auftragnehmer Projekte realisiert haben oder als Auftraggeber Projekte ausführen liessen.

Weitere Informationen sowie Details zur Projekteinreichung unter:
Expo-event.ch/xaver.html. 

Zu guter Letzt: Wie Medien Staatsmännern zum Verhängnis werden

Gleich zwei europäische Staatschefs sorgen dieser Tage für Medienwirbel – beide nicht direkt wegen ihrer politischen Tätigkeit. Berlusconi hat wieder einmal bei einem Fernsehsender angerufen und in einer Live-Sendung herum gewettert. Sarkozy überraschte auf Facebook mit seinem vermeintlichen Rücktritt.

Erst vergangenen November schaltete sich Berlusconi in eine Politsendung von Rai Tre ein, um seine Sicht der Dinge zu erklären und – schon mal live auf Sendung – über den Moderator zu schimpfen (siehe Video 1). Diesen Montag rief der Regierungschef beim Privatkanal La 7 an, der gerade kritisch über seine Sexaffären berichtete. Den Moderator beschimpfte er als «verachtenswert, abscheulich und widerlich», das Programm aus seiner Sicht ein «ekelhaftes Fernsehbordell» (siehe Video 2). Was soll man dazu noch sagen? Publizität für den Sender. 

Sarkozy sorgte neben seinem ambitiösen Programm für den G20-Vorsitz für weitere Schlagzeilen. Kurze Zeit war auf seinem Facebook-Konto zu lesen, er trete als Präsident zurück. Natürlich falsch, Sarkozy ist nicht der erste Präsident, der seinen Rücktritt über ein soziales Netzwerk ankündigt. Er wurde lediglich Opfer eines Hackerangriffs. Glück im Unglück: Mit der Rechtschreibung stand der Hacker offenbar auf Kriegsfuss. So wurde die Meldung schnell als Ente erkannt und verschwand nach 15 Minuten wieder. Vielleicht führt der Angriff wenigstens dazu, dass Sarkozy seinen Account künftig öfters besucht. Etwas mehr Meldungen könnten nicht schaden. Micheline Calmy-Rey beispielsweise ist da viel fleissiger.

 

 

Communication Summit 2011: Empörung als Erfolgsrezept der Medien

Die Zürcher Public Relations Gesellschaft (ZPRG) und der Zürcher Presseverein (ZPV) laden zum Communication Summit 2011. Dieser findet am 1. Februar an der ETH Zürich unter dem Thema «Empörung als Erfolgsrezept der Medien: Emotionalisieren wirs!» statt.

Emotionalisierung – Empörung – Skandalisierung: Nicht nur Medien, sondern auch Unternehmen bedienen sich dieser Kommunikationsstrategie. Im Zentrum des Communication Summits stehen deshalb folgende Fragen: Kann das langfristig funktionieren? Nutzt sich die Empörungs-Manie nicht ab und wird zum Bumerang? Lassen sich mündige Mediennutzer mit solchen Kampagnen überhaupt erreichen? Welche Rolle spielt Social Media bei der Skandalisierung? Und wie wandelt sich die PR-Arbeit angesichts dieses Trends?

Über die Grundsätze und die Empörung als Erfolgsrezept der Medien diskutieren nach einem Key-Note Referat von Peter Röthlisberger (Chefredaktor Blick am Abend) unter der Leitung von Reto Lipp («Eco», Schweizer Fernsehen) neben Peter Röthlisberger, Karl Lüönd (Publizist), Marlies Prinzing (Kommunikationsforscherin) und Sacha Wigdorovits (PR-Berater).

 

Die Teilnahme ist für Mitglieder von ZPRG und Impressum gratis, Gäste bezahlen 50 Franken. Anmeldung erwünscht per E-Mail an: [email protected], mit Vermerk «ComSum» und Angabe von Namen und Arbeitgeber. Weitere Informationen und Programm: Zprg.ch.

www.presseverein.ch
www.presseportal.ch

 

Digitales Verfallsdatum für Informationen im Internet

Das Löschen von Privatfotos im Internet gestaltete sich bislang schwierig bis unmöglich. Saarbrücker Informatiker haben nun eine Software entwickelt, die es ermöglicht, Bilder vor dem Hochladen mit einem Verfallsdatum zu versehen.

Entstanden ist die Software an der Universität des Saarlandes. Man habe nach einer Möglichkeit, wie man soziale Netzwerke nutzen könne und dennoch die Kontrolle über seine persönlichen Daten behalte, erklärt Michael Backes, Professor an der Universität des Saarlandes. Für Jugendliche sei heute das Profil im sozialen Netzwerk selbstverständlich. Doch nur die wenigsten hätten im Blick, dass peinliche Partyfotos auch noch Jahre später gefunden werden können.

Der Schutz kann über ein Zusatzprogramm (Plug-in) im Firefox-Browser angewendet werden. Die Fotos werden beim Hochladen ins Internet verschlüsselt und über ein Menü mit einem Verfallsdatum versehen. Sobald dieses erreicht ist, löscht der Sicherheitsserver den Schlüssel. Das eingestellte Foto kann dann im Internet nicht mehr angesehen werden. Für soziale Netze wie Facebook, Flickr und Wer-kennt-wen wurde der Schutz bereits getestet.

Vermarktet wird die Technologie unter dem Namen «x-pire!». Wer die Software nutzen will, zahlt pro Monat rund zwei Euro. Vorerst ist der Dienst nur für Fotos verfügbar. Künftig soll man das Verfahren aber auch für Dokumente, etwa PDF-Dateien oder ganze Websites einsetzen können.

 

Neuer Mediensprecher bei Sunrise

Tobias Kistner stösst von Farner Consulting zu Sunrise. Ab 1. Februar 2011 vertritt er neben Sevgi Gezici und Roger Schaller das Medienteam des Telekommunikationsunternehmens.

Bei Farner war Tobias Kistner seit 2006 als PR-Berater für Kunden unter anderem aus den Bereichen Telekommunikation, IT und Technologie verantwortlich. Der gelernte dipl. Übersetzer FH, der 2005 sein Studium der interkulturellen Kommunikation an der Zürcher Hochschule für angewandte Wissenschaften (ZHAW) abgeschlossen hat, wird in seiner Funktion als Mediensprecher hauptsächlich für die deutsche Schweiz und die italienische Schweiz sowie als Stellvertreter von Roger Schaller als Mediensprecher für die französische Schweiz tätig sein. Zudem wird Kistner innerhalb der Kommunikationsabteilung von Sunrise Aufgaben in den Bereichen Corporate Communications, Investor Relations und Produkte-PR wahrnehmen.

Kistner berichtet in seiner Funktion direkt an Natasja Sommer, Leiterin Corporate Communications. Mit der Ernennung von Tobias Kistner wird Natasja Sommer die interimistische Funktion als Mediensprecherin abgeben und zukünftig wieder auf die strategische Leitung der Unternehmenskommunikation von Sunrise fokussieren.

Das Medienteam von Sunrise besteht ab 1. Februar 2011 aus:

  • Sevgi Gezici (Deutschschweiz)
  • Tobias Kistner (Deutschschweiz und italienische Schweiz)
  • Roger Schaller (französische Schweiz)

 

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