JvMatt/Limmat: Für Wernli eine süsse Geschichte verfilmt

Das Schweizer Traditionsunternehmen Hug geht für Jura Choco Waffeln der Marke Wernli in die nächste Runde. Jung von Matt/Limmat hat dafür einen neuen TV-Spot konzipiert.

Dem Konzept zugrunde liegt die Beobachtung, dass Mütter die Biscuits immer möglichst ausserhalb der Reichweite ihrer Kinder aufbewahren. Der Film zeigt zwei Brüder, die vom Morgen bis zum Abend auf ihren persönlichen Höhepunkt hintrainieren: Der Kleine verbringt den ganzen Tag auf den Schultern des Grossen, so dass die beiden ihre Freunde und Schulkameraden um einiges überragen. Dabei passiert so allerhand und am Ende des Spots gibt es die leckere Belohnung in Form von Wernli Biscuits, ganz nach dem Kampagnenmotto «Me het de Wernli eifach gernli». Der Spot ist unter der Regie von Jeppe Rønde entstanden und läuft schweizweit im TV.

Verantwortlich bei Hug/Wernli: Andreas Hug, Werner Hug (Geschäftsleitung), Bruno Winiger (Leiter Marketing & Verkauf), Mike de Bever (Leiter Consumer Marketing), Esther Stalder (Leiterin Product Management Wernli), Andrina Tschiemer (Junior Product Manager). Verantwortlich bei Jung von Matt/Limmat: Michael Rottmann, Alexander Jaggy (Creative Director), Alexander Holtz, Diana Rossi (Text),Thomas Hinderling, Dominic Daeppen, Ariane Sonderegger (Beratung), Ilonka Galliard (Agency Producer), Pumpkin Film (Filmproduktion), Jeppe Rønde (Regie), Sebastian Blenkov (Kamera), Simon Borch (Musik).

Masani`s Gratispostkarten werden interaktiv

Die Cards For Free von Masani’s Ambient Media sind ab Januar 2011 durchgehend interaktiv. Das Unternehmen ist eine Zusammenarbeit mit Kooaba eingegangen.

Über die Bilderkennungssoftware Kooaba’s Paperboy App können Karten weiterempfohlen oder aufbewahrt sowie Zusatzinhalte entdeckt werden. Ein Foto der Vorderseite jeder Karte mit der App genügt, um diese beispielsweise auf Facebook zu posten, über Twitter viral zu verbreiten, in der persönlichen Onlinebibliothek digital zu sammeln, an Wettbewerben teilzunehmen, Videoclips anzusehen oder Produkte online zu bestellen. Ab Januar 2011 gehören bei Masani’s Ambient Media bei jeder Cards-For-Free-Kampagne die Basisleistungen von Kooaba zum Standardangebot, wie das Unternehmen am Montag mitteilte.

Die von Kooaba entwickelte mobile Dienstleistung (Paperboy App) kann auf dem iPhone oder einem Android-Smartphone installiert werden. Die Nutzung ist für User kostenlos.

Werbewoche-Artikel zu:
Masani’s Ambient Media: Gratis Kunst und Kultur 
Kooaba: Neue weite Welt 

 

N C AG: Geschäftsleitung verstärkt

Roger Kriz wechselt Anfang März 2011 in die Geschäftsleitung der N C AG, eines Dienstleisters im grafischen Bereich mit Sitz in Urdorf. Kriz war bei der ehemaligen NZZ Fretz AG (heute Swissprinters) als Verkaufsleiter und Geschäftsleitungsmitglied tätig.

Der eidg. dipl. Verkaufs- und Marketingleiter wird unter anderem den Kunden als Berater in allen Fragen der digitalen und gedruckten Medien zur Verfügung stehen und den weiteren Ausbau des Leistungspakets mitverantworten, wie das Unternehmen am Montag mitteilte. Die 1960 gegründete N C AG ist spezialisiert auf die Entwicklung von Mediendatenbanken, Crossmedia- und Web-to-Print-Lösungen sowie PrePress-Dienstleistungen und verschiedenen Leistungen rund um den Print.

 

Tele Bärn sendet aus neuem Studio

Tele Bärn geht mit einem neuen Look auf Sendung. Das neue Studio soll die aufgefrischte Ausrichtung der «News» unterstreichen, die mit vertieftem Inhalten und Expertengesprächen daherkommen.

Die Moderatorinnen und Moderatoren haben neu mehrere Standorte zur Verfügung, um die Nachrichten zu präsentieren und können zudem auch zwei Gäste in den News begrüssen. Der erweiterte Hintergrund erlaube es ausserdem, mit den drei Studiokameras Fahrten zu machen, so der Sender. Die Grundfarbe des Studios bleibt weiss. Zusätzliche Echtholzplatten sollen einen warmen Unterton vermitteln und an eine moderne Wohnung erinnern. Der Hintergrund wird durch eine Rückprojektionsfolie mit verschieden animierten Grafiken angestrahlt.

telebaern

Im neuen Multifunktionsstudio wird auch die Sendung «Info» aufgezeichnet; sie folgt den News. Auch die neue Sendung «Geld», welche vor den News programmiert ist, erscheint im selben Dekor. Das letzte Redesign des Studios liegt über zwei Jahre zurück.

 

Netbreeze: Zwei neue Monitoring-Produkte im Angebot

Netbreeze, ein Anbietern von Social-Media-Monitoring-Systemen, bringt zwei neue Produkte für KMUs auf den Markt: ein neues Monitoring-System sowie ein wöchentlicher Report.

Der «ComMonitor» ist ein Social-Media-Monitoring-System für Kommunikations- oder Marketingverantwortliche. Durch Dashboard werden diese täglich über die neuesten Beiträge aus den sozialen Medien (Facebook, Twitter, Blogs, Foren, Youtube) und den Onlinenachrichten informiert. Im ComMonitor kann man bis zu zwölf Suchbegriffen zum eigenen Unternehmen, seinen Produkten und Wettbewerbern erfassen. Die Lösung werde innerhalb von wenigen Stunden bereitgestellt, verspricht der Anbieter. Vorerst ist der Dienst nur in deutscher Sprache verfügbar.

Neu lanciert wurde auch der «Social Media und News Report», der über einen Suchbegriff (Firma, Produkt oder Brand) konfiguriert und jede joche als PDF verschickt wird. Er enthält Webanalysen als Charts und Ticker und eignet sich gemäss Netbreeze für Manager, die sich einen ersten Eindruck darüber verschaffen wollen, auf welchen Social-Media-Plattformen, wie intensiv über ihr Unternehmen diskutiert wird und wer die wichtigsten Meinungsbildner sind. Der Report ist ab Mitte Februar erhältlich.

 

Scholz & Friends: Das Emmi-Murmeli als iPhone-App

Das Murmeli aus der Emmi TV-Kampagne gibt es jetzt auch für die Hosentasche. Scholz & Friends Zürich bringt den Nager als Entertainment-App aufs iPhone.

Das Murmeli «ist stubenrein, handzahm, kann tanzen, pfeifen, auf Kommando Saltos schlagen und sogar geniessen – am liebsten Produkte von Emmi», so die Beschreibung der Agentur. Via Scan sammelt der Nutzer Punkte und nimmt bei erfolgreichem Abschluss der App bis zum 31. Januar an einem Feriengewinnspiel teil. Tipps und Tricks, wie das Murmeli fit über den Winter gebracht werden kann, sind mittels unterschiedlichen Dialogfunktionen zu finden. So versendet die App beispielsweise Nachrichten an den Nutzer, wenn sich dieser zu wenig um sein Murmeli kümmert, oder postet humorvolle Sprüche auf seinem eigenen Facebook-Profil, welche innerhalb der Facebook-Gruppe zu Pinnwanddialogen anregen sollen. Zusätzlich wird der Nutzer dort auch mit Fotos, Hintergrundinformationen und einem eingebetteten How-to-Video unterstützt.

Die Applikation ist kostenlos über den iTunes Store erhältlich.

Zur Facebook-Site: Facebook.com/Emmi.Murmeli

Verantwortlich bei Emmi Schweiz: Robin A. Barraclough (Head of Marketing Emmi Group), Marco Peter (Marketing Manager), Katharina Müller (Group Brand Manager), Nicole Koller (Brand Manager). Verantwortlich bei Scholz & Friends Zürich: Christian Sommer, Ivo Hlavac, Steffen Pejas, Sabine Bremermann, Andreas Villing (Kreation), Mathias Rösch, Irene Wurm (Beratung), Dennis Lück, Suze Barrett (Geschäftsleitung Kreation), Wolfgang Steinhaus (Geschäftsführung). SFX: Gravity-Rhino Group. Dotpulse Webagentur: Imre Sinka, Nathalie Hämmerli. Technisches Konzept/ Programmierung: Codecheck Services / Sukha IT GmbH.

Scholz & Friends Schweiz mit neuer Markenwelt für Emmi-Dachmarke

 

SFLB: Neuer Auftritt für Business Sunrise

Sunrise hat am Montag eine nationale Imagekampagne für ihren Geschäftskundenbereich gestartet, der neu unter dem Namen «Business Sunrise» und mit einem eigenen Brand auftritt. Realisiert wurde die Kampagne in Zusammenarbeit mit der Werbeagentur Spillmann/Felser/Leo Burnett.

Das neue Erscheinungsbild und die schweizweite Imagekampagne sollen die Fokussierung von Sunrise auf ihren Geschäftskundenbereich unterstreichen und Business Sunrise als Full-Service-Provider positionieren. Gezeigt werden soll, dass Sunrise individuelle Lösungen für die Geschäftskommunikation sowohl für Kleinunternehmen als auch für internationale Konzerne anbietet. Um das Serviceversprechen zu untermauern, lässt das Telekommunikationsunternehmen Kunden zu Wort kommen. Parallel dazu stehen Mitarbeitende aus dem Geschäftskundenbereich in Printinseraten mit ihrem Namen und ihrer persönlichen Mobilenummer für Business Sunrise ein.

Im Mittelpunkt des Neuauftritts stehen Anzeigen in Schweizer Printmedien sowie ein neuer Webauftritt unter Business-sunrise.ch. Um die Zielgruppe persönlich anzusprechen, finden Roadshows in neun Schweizer Städten statt.
 

Zu guter Letzt: Heidi hat das Zeug zum Werbestar

Knut hat es geschafft. Heidi ist auf dem Weg dorthin. Ob Eisbär oder Opossum. Sind Tiere so niedlich, haben sie gute Chancen auf eine Karriere als Werbestar.

2006 liess Eisbär Knut die Besucherzahlen des Berliner Zoos hochschnellen und machte von sich reden. Nicht nur als Medien-, sondern auch als Werbestar war Knut im Einsatz. So warb beispielsweise das Möbelhaus Höffner mit Knut für die gleichnamige Möbelserie mit dem Qualitäts-Siegel «Knut getestet». Nun ist Heidi am Drücker. Ihr Vorteil: Heidi ist nicht nur niedlich, sondern schielt ausserdem. Ein Schönheitsfehler, der das Opossum noch süsser wirken lässt und es zu einer wahren Berühmtheit macht: 250‘000 Fans auf Facebook, ein eigener Song sowie unzählige Auftritte in TV-Sendern.

Damit aber nicht genug. Werbeexperten attestieren Heidi eine grosse Zukunft als Werbestar. Vom 0- bis 6-stelligen Bereich liege alles drinnen, meint ein Experte in einem Vox-Bericht. Natürlich könne man Heidi auch eine Stimme geben. Besonders «charmant» fände es dieser Experte, wenn Heidi lispeln würde. Auch der Branchendienst W&V hat nachgefragt und Attribute wie «süss», «sympathisch», «interessant», «tollpatschig» oder «treu» zu hören bekommen. Heidi soll Werbung für Navigationsgeräte machen, schliesslich hat sie ja «den Durchblick». Als Werbefigur für Augenoptiker, optimal! Klar, vorstellen könnte man sich da so einiges. Aber mal ehrlich: Viel Fantasie braucht es dazu nicht. Nur schnell müsste man sein. Das Schielen wird vermutlich durch Fetteinlagerungen hinter den Augen hervorgerufen und Heidi ist jetzt auf Diät.

 

heidi

Radio Basel: Kachelmann moderiert Wetter

Jörg Kachelmann hat am Freitag wieder Wetterprognosen moderiert: Der frühere Fernseh-Wettermoderator, der derzeit in Deutschland vor Gericht steht, präsentierte das Wochenend-Wetter beim Lokalsender Radio Basel.

Es bestehe die Absicht zu weiteren Moderationen, bestätigte Urs Knapp, Sprecher des von Kachelmann gegründeten Wetterdienstes Meteomedia, gegenüber der Nachrichtenagentur SDA Angaben von Blick.ch. Kachelmann könne das Wetter nicht täglich präsentieren; am Freitag sei es zeitlich aber möglich.

Kachelmann muss sich seit September vor dem Landgericht Mannheim wegen Vergewaltigungsvorwürfen verantworten. Seine langjährige Freundin hatte den 52-Jährigen beschuldigt, sie im Februar 2010 nach einem Streit mit einem Messer bedroht und vergewaltigt zu haben. Kachelmann bestreitet die Tat.
 

Schweiz 5: Neue «Arena» soll spätestens im August starten

Der Sender Schweiz 5 plant ein Gegenprogramm zur «Arena» des Schweizer Fernsehens. Mögliche Moderatoren sind Filippo Leutenegger und Roger Köppel.

Wie Peter Heeb, Chef und alleiniger Verwaltungsrat von Schweiz 5, auf Anfrage der NZZ am Sonntag sagte, wird die neue «Arena» frühestens im April, spätestens aber im August starten. Er plane eine Sendung «mit mehr Pep als das langweilige Format des Schweizer Fernsehens», wird er in der Sonntagspublikation zitiert. Heeb nennt zwei Wunschkandidaten für die Moderation: Filippo Leutenegger, FDP-Nationalrat und ehemaliger «Arena»-Moderator, sowie Roger Köppel, Verleger und Chefredaktor der Weltwoche.

SVP-Chefstratege Christoph Blocher hatte einen Teil seiner Albisgüetli-Rede der SRG gewidmet. Er kritisierte, dass die «Arena» nach dem Konzept von Rudolf Matter auf «echte Diskussion» und Auseinandersetzungen verzichte. Er rief zur Lancierung einer «eigenen ‚Arena’» auf, mit «echten Duellen unter profilierten politischen Köpfen verschiedener Parteien». Dieser Plan soll nun mit der Sendung auf Schweiz 5 schon bald umgesetzt werden.
 

Ruth Metzler gründet zusammen mit Hans Klaus und Daniel Eckmann Beratungsfirma

Alt-Bundesrätin Ruth Metzler meldet sich mit neuen beruflichen Plänen zurück. Sie gründet zusammen mit Kommunikationsberater Hans Klaus und Daniel Eckmann, stellvertretender Generaldirektor der SRG SSR, eine Berater-Plattform mit Sitz in Appenzell.

Im Zentrum stehe die Beratung von Führungskräften, Geschäftsleitungen und Institutionen in Fragen der Strategie, Führung und Kommunikation, bestätigte Klaus gemäss SDA eine entsprechende Meldung der NZZ am Sonntag.

Eckmann wird, wie bereits angekündigt, auf Ende Februar seine Stelle bei der SRG aufgeben. Der Startschuss für die Beratungsfirma fällt dann Ende März.

Zu guter Letzt: Blogger sind die besseren Analysten

Der Analyst mit der grössten Treffsicherheit bei den Prognosen für den Computerkonzern Apple Inc. sitzt nicht etwa an der Wallstreet. Nein, er ist Blogger, schreibt zu Hause, und wenn er aus dem Fester schaut, blickt er auf die Ostsee vor Helsinki.

Der Mann heisst gemäss Welt.de Horace Dediu, ist ehemaliger Angestellter bei Nokia Oyj und bezeichnet sich selbst als «Unterhalter». Und er hat in den vier abgelaufenen Quartalen die exaktesten Schätzungen für Apple abgegeben. Er war besser als Analysten von Firmen wie Morgan Stanley, Citigroup oder Deutsche Bank. Und auch nach Vorlage der jüngsten Quartalszahlen hat Dediu die Nase vorn. Dies zeigt eine Übersicht, die ein anderer Blogger, Daniel Tello, erstellt hat.

Die vermeintlichen Nachteile der Blogger, nämlich beschränkte Ressourcen und weniger Information, sei in Wirklichkeit ein Vorteil, wird Dediu auf Welt.de zitiert. Wer keinen Zugang zu nicht öffentlich verfügbaren Infos habe, müsse konzentrierter Nachdenken. Auch werte er die Zahlen, die den eigenen Berichten des Unternehmens zu entnehmen sind, mit noch etwas mehr Aufmerksamkeit aus, fügt Dediu hinzu. Zahlen zu Marktanteilen, die andere Analysten heranziehen, lässt Dediu außer Acht. Diese seien zu fehleranfällig, argumentiert er. Und der Erfolg gibt ihm Recht.
 

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