Zur Sache: Der Spatz in der Hand

Ohne lange in einer offenen Wunde stochern zu wollen: Die Printverleger haben sich durch ihre anfängliche Internet-Strategie, wertvolle Print-Inhalte kostenlos ins Web zu stellen und damit eigentlich wertlos zu machen, selbst in eine ungemütliche Situation gebracht.  

Der Leser war immer weniger bereit, für Informationen Geld zu bezahlen, das Aufkommen der Gratiszeitungen hat diesen Trend nur noch verstärkt.

Seit geraumer Zeit hat man diesen Fehler bemerkt und man versuchte, das Steuer herumzureissen. Inhalte waren zum Teil nur noch für Abonnenten frei zugänglich oder aber sie verschwanden ganz hinter einer Paywall. Die wenigsten Medienkonsumenten waren aber bereit, für etwas zu bezahlen, das sie kostenlos haben konnten. Sie hatten aber das Bedürfnis, Medieninhalte nicht nur mehr in gedruckter Form, sondern auch auf dem Bildschirm zu lesen. Und zwar wann es ihnen passte und wo es ihnen gerade genehm war. Das Aufkommen immer besserer mobiler Devices verstärkte diese Tendenz noch.

Nach der Einführung des iPhones und später dann des iPads begannen die Medienunternehmen, Überlegungen anzustellen, wie man diesem Bedürfnis entgegenkommen und erst noch Geld verdienen könnte. Apple galt plötzlich als Retter der Presse. Axel-Springer-Chef Matthias Döpfner meinte gar kurz nach Einführung des iPads: «Alle Verleger der Welt sollten sich einmal am Tag hinsetzen, beten und Apple-Chef ¬Steve Jobs danken. Er rettet mit dem iPad die Verlagsindustrie. Das ist der Beginn einer neuen Ära.» Bald tönte es ganz anders.

Das App-Store-Geschäftsmodell, das Apple an allen verkauften Inhalten 30 Prozent verdienen liess, stiess den Verlegern sauer auf. Der Europäische Zeitungsverlegerverband forderte kürzlich freien Zugang zum iPad. In einer Erklärung hiess es, dass Apple den Verlagen kein Geschäftsmodell vorschreiben solle, Verlage wollten direkt mit den Kunden verhandeln, Angebote über Online- und Print-Pakete vorstellen und generell selbstständig über Bezahlmodalitäten entscheiden.

Apple stellte diese Woche einen neuen Abo-Service vor. Verleger sollen künftig Abonnements ihrer Inhalte sowohl in- als auch ausserhalb des App-Stores anbieten dürfen. Sie können den Preis und die Laufzeit des Abonnements bestimmen. Zudem erhalten sie einen theoretischen Zugang zu den Kundendaten, denn Apple will den Kunden die Wahl lassen, ihre Daten bei der Anmeldung zu übermitteln. Unverändert bleiben aber die 30 Prozent Kommission. Und nun? Sollen die Verlage die Kröte schlucken, um dank eines einfachen Bezahlsystems eher Umsätze zu generieren als solche zu verlieren? Ich finde ja.

Pierre C. Meier, Chefredaktor
[email protected]
 

SBB: Wahlwerbung an Bahnhöfen erlaubt

Die SBB erlaubt für die kantonalen Wahlen in Zürich und Luzern vom April versuchsweise Wahlwerbung an kleineren Bahnhöfen. Die vier grossen Parteien FDP, SVP, SP und CVP hatten dies von der SBB gewünscht. Mit der Versuchsanlage sind sie nun aber nicht einverstanden.

Die grossen vier Parteien wären gerne mittendrin, wenn zu Stosszeiten Tausende Passagiere durch die Bahnhöfe hetzen. Mit Flyeraktionen, Gipfeli und Gesprächen würden sie die Pendler gerne von ihren Wahlzielen und Anliegen überzeugen. «Wir würden niemandem im Weg stehen», sagte FDP-Generalsekretär Stefan Brupbacher auf Anfrage der SDA. Man wolle die Leute ja nicht verärgern, schliesslich brauche man ihre Stimme.

Bis jetzt machte die SBB den Parteien aber immer einen Strich durch die Rechnung: Wahlwerbung war nur auf Plakaten erlaubt, nicht aber in Form von Aktionen. Dies soll nun versuchsweise anders werden. Brupbacher bestätigte einen Artikel der Aargauer Zeitung, gemäss dem die SBB die Wahlwerbung an Bahnhöfen erlaubt. Die grossen vier Parteien hatten der SBB einen Brief geschrieben und darin um diese Möglichkeit gebeten.

Die SBB startet nun einen Versuch für die kantonalen Wahlen in Luzern und Zürich im April und will danach entscheiden, ob die Parteien auch vor den nationalen Wahlen im Herbst werben dürfen. Erlaubt ist die Wahlwerbung vorläufig nur an kleineren Standorten – nicht aber an den Railcity-Standorten Zürich, Winterthur und Luzern. Ob die Parteien von der Möglichkeit Gebrauch machen, ist gemäss Brupbacher aber unklar. Man sei zwar froh darüber, dass die SBB den Versuch gestatte. Das ganze sei aber viel zu teuer und zu bürokratisch.

Grösstes Problem sei, dass man mehrere Wochen im Voraus einen Antrag stellen müsse. Wahlwerbung werde aber oft spontan organisiert, so Brupbacher. Zudem will die SBB für die Bahnhofbenutzung Geld. Die Tarife entsprechen etwa jenen von Non-Profit- Organisation. Für Brupbacher stehen diese Kosten im Widerspruch zum politischen Milizsystem der Schweiz, das auf Information angewiesen sei. Ausserdem seien Non-Profit- Organisationen finanziell meist besser aufgestellt als die «finanziell gebeutelten Parteien».

Brupbacher fordert nun von der SBB, dass diese ihre «chinesische Mauer» abbaue. Wenn die SBB Geld von der Politik wolle, würde man ja auch bestürmt. Man hoffe deshalb, dass die SBB den Parteien entgegenkomme und eine unbürokratischere Lösung präsentiere.

Die SBB sei den Parteien eigentlich schon genug entgegengekommen, findet SBB- Sprecher Reto Kormann. Natürlich könne man gerne noch einmal über den Versuch diskutieren. Die Zeit für die Parteien werde dann aber immer knapper. Sowohl die Vorlaufzeit von einigen Wochen als auch die Tarife seien üblich und würden auch für andere Interessenten gelten. Man sehe als politisch neutrales Unternehmen keinen Grund, den Parteien in einem besonderen Mass entgegenzukommen.

Für den FDP-Generalsekretär Brupbacher ist Wahlwerbung mit keinem Partner so schwierig wie mit der SBB. Jede Gemeinde in der Schweiz sei unbürokratischer. Welche Aktionen man wo machen dürfe, sei zwar von Ort zu Ort verschieden, doch die Gemeinden würden immerhin kein Geld dafür verlangen – höchstens eine Schreibgebühr. (sda)
 

Die Moorhühner leben weiter

Spiel-Konzepte sind ein wichtiges Mittel im Kampf um Aufmerksamkeit.

Seth Priebatsch bezeichnet sich als «stolzen Studienabbrecher» der renommierten Universität Princeton und hat einen klaren visionären Anspruch: «Die letzte Dekade war geprägt von sozialen Netzwerken, das nächste Jahrzehnt wird das Jahrzehnt der Spiele.» Er kommt mit seiner Botschaft an und hat für sein Start-up gleich mehrere Geldgeber, darunter Google, gefunden. Online-Spiele versprechen im immer schwieriger werdenden Kampf um Aufmerksamkeit Vorteile. Dank Smartphones und sozialen Netzen werden sie zunehmend allgegenwärtig und verschmelzen mit der realen Welt.

Geht es um den Einsatz von Games im Werbe- und Kommunikationsumfeld, sind zuerst zwei Gattungen zu unterscheiden: Zum einen die Video-Spiele (sog. Core Games), die vor allem auf Spielkonsolen und auf Computern gespielt werden, und zum anderen sogenannte Casual Games, zu denen auch die Kategorie der Werbespiele (Advergames, Ad-Games) gehört. Diese beiden Gattungen unterscheiden sich in wichtigen Kriterien (vgl. Grafik). Core Games sind in der Regel riesige Produktionen, die spezielle Hardware benötigen und die Spieler oft für Stunden in andere Welten entführen. Über In-Game-Werbung können Logos und Botschaften (etwa Bandenwerbung in Fussball-Spielen) gebucht werden, die den Spielern in geeigneten Szenen angezeigt werden.

Anders die Casual Games (Gelegenheitsspiele). Die¬se sind einfach zu spielen und entsprechend günstiger herzustellen. Sie bieten schnelle Erfolgserlebnisse, sind unterhaltsam und können gut zwischendurch gespielt und auch schnell wieder abgebrochen werden. Als Werbespiel legendär ist die Moorhuhnjagd, mit der vor gut einem Jahrzehnt die schottische Whisky-Marke Johnnie Walker auf sich aufmerksam machte. Werbespielen werden vor allem diese Vorteile zugeschrieben: Gelingt es, die Markenwelt bei der richtigen Zielgruppe zu inszenieren, kann mit solchen Werbespielen die eigene Marke positiv aufgeladen werden. Weil populäre Werbespiele gern weiterempfohlen werden, verbreitet sich die Markenbotschaften viral. Damit kann sich ein Unternehmen von Mitbewerbern abheben und Kunden binden und gewinnen. Der Erfolg des Spiels kann laufend verfolgt werden und es können Nutzungs- und Kontaktdaten gewonnen werden.

Bei uns ist vor allem die Migros in den letzten Jahren immer wieder mit Advergames in Erscheinung getreten. Seit 2008 werden die Sammelaktionen (Manias) online durch zusätzliche Informationen, Geschichten, Spiele oder ein Quiz begleitet. «Wir haben festgestellt, dass die Anzahl Visits bei den Games auf den eigens für die Manias kreierten Websites jedes Mal zunimmt», berichtet Mediensprecherin Monika Weibel auf Anfrage. Derzeit seien die Anzahl der Visits auf der aktuellen Nanomania-Website etwa gleich hoch wie auf der Hauptsite Migros.ch. Nicht nur aufgrund dieser hohen Besucherzahlen, sondern auch wegen der per Mail oder auf Facebook eintreffenden Feedbacks zu den Games sei bei der Migros klar, «dass die Nutzer Spass haben und die Spiele schätzen».

Da Werbegames ein neues Werbephänomen sind, liegen kaum Kennzahlen dazu vor. Dass Unternehmen wie die Migros oder die SBB (siehe Interview) sie wiederholt einsetzen, lässt immerhin den Schluss zu, dass sie mit der Werbewirkung im Vergleich zum Aufwand zufrieden sind. So verrät Weibel, die Oceanmania-Kampagne vom letzten Herbst habe total 1 002 897 Visits erreicht, wobei es an Spitzentagen zwischen 35 000 und 40 000 Besucher gegeben habe. Die derzeit laufende Nanomania habe seit ihrem Start am 30. Januar nach knapp 14 Tagen bereits eine halbe Million Besuche verzeichnet, wobei es bereits am 4. Tag über 50 000 Visits gegeben habe. 25 659 registrierte Benutzer haben 53 115 High Scores abgespeichert. Bemerkenswert ist die durchschnittliche Besuchszeit, die bei 7:04 Minuten liegt.

Gemäss einer Erhebung des Marktforschungsunternehmens Nielsen verbringen amerikanische Surfer zehn Prozent ihrer Zeit im Netz mit Online-Games. Dass Games weiter an Popularität zulegen und neue Bevölkerungsschichten in ihren Bann ziehen werden, hat vor allem folgende Gründe:

– Der mobile Markt mit Smartphones wächst rasant. Mit den berührungsempfindlichen Bedienungsoberflächen und den Bewegungssensoren eignen sich diese Geräte bestens auch für Spiele. So hat die Migros für Nanomania erstmals eine iPhone-App kreiert, die bereits 47 224-mal heruntergeladen wurde und sich so einen Platz unter den Top-10-Apps in der Schweiz eroberte.
–  Zunehmend schnelle, leistungsfähige und erschwingliche Bandbreiten machen es sowohl im Festnetz wie vor allem mobil einfach, Spiele oft spontan herunterzuladen.
–  Games werden zunehmend über soziale Netzwerke, vorab über Facebook, angeboten und sind damit verknüpft. Bekanntestes Beispiel dafür ist Foursquare, bei dem Spieler mithilfe des GPS-Systems in ihren Smartphones ihren Standort mitteilen und so Auszeichnungen und Rabatte sammeln.

Solche ortsbezogenen Dienste gelten als das nächste grosse Ding bei den sozialen Medien. Und damit zurück zu Seth Priebatsch, der mit seiner Firma SCVNGR daran ist, das Foursquare-Konzept noch eine Runde weiterzudrehen. Seine Vision ist klar: Aufbauend auf den nun etablierten Rahmenkonzepten für soziale Netze gehe es nun darum, die Alltagsrealität mit virtuellen Spiel-Ebenen zu überziehen, um so das Verhalten zu beeinflussen. Er macht deutlich, es sei «wirklich wichtig», welche Grundkonzepte dafür geschaffen werden.

Christoph J. Walther

moorhuhn

Casual Games, zu denen auch Werbespiele gehören, unterscheiden sich in wesentlichen Punkten von Video-Spielen, weshalb sie bei der Kommunikation gut eingesetzt werden können. Quelle: Nothing GmbH; Einordnung in Stereotypen ausgehend von Literatur und Erfahrung.
 

Nokia-CEO: «Ich bin keine Pfeife»

Wie sich Nokia im Kampf gegenüber dem Apple-iPhone behaupten will. Oliver Reichenstein bezweifelt aber, dass die Strategie auch aufgehen wird. Gastkommentar von Oliver Reichenstein, Informationsarchitekt in Tokio.  

Nokia hat sich Ende der Neunzigerjahre einen Namen damit gemacht, besser bedienbar zu sein als Motorola. Die Benutzerfreundlichkeit der Nokia-Handys war nicht gerade sensationell, aber im Vergleich zu allen anderen Geräten doch gut genug, um Nokia weltweit in relativ kurzer Zeit zu einer Top-10-Marke zu machen.

Ja, die Nokia-Hardware war auch immer sehr solide. Aber solide Hardware ist heute kein Verkaufsargument mehr. Dass die Hardware funktioniert, ist 2011 selbstverständlich. Was ein Handy auszeichnet, ist nicht, «dass», sondern «wie» es funktioniert.

Das Interface ist das Produkt, die Benutzererfahrung ist die Marke. Niemand hat das so schön vorgeführt wie Apple. Apple hat das, was Nokia Ende der Neuzigerjahre starkgemacht hat, auf einer Stufe höher nochmals vorgeführt. In kürzester Zeit hat das iPhone einen Markt erobert, der als atombombensicherer Bunker galt.

Nokia reagierte schnell: Ende August 2007 präsentierte das finnische Unternehmen einen Einblick in die Zukunft ihrer Benutzerschnittstellen. Die Zukunft sah aus wie eine 1:1-Kopie des iPhones. Darauf angesprochen, dass man da ja nur Apple abkupfere, meinte Anssi Vanjoki, General Manager of Multimedia, ganz lapidar: «Wenn ’s was Gutes gibt da draussen in der Welt, dann kopieren wir ’s stolz.» Die Kopie wurde dennoch aufgegeben und dann wurde sonstwie drauflosgewurstelt.

Vier Jahre später: Stephen Elop, der erste nicht finnische CEO von Nokia, verschickt eine interne Mail mit der eigenartig-poetischen Nachricht, dass man sich auf einer brennenden Plattform befinde, die man so bald wie möglich mit einem Sprung ins Eiswasser verlassen müsse. Wortwörtlich: «… wir haben mehr als nur eine einzige Explosion – wir haben mehrere sengende Feuerherde, die das Feuer füttern, das um uns herum hochlodert.»

Die brennende Plattform: Symbian, Nokias Betriebssystem. Was sich aus PR-Sicht wie «Ahnungslosigkeit» oder «Wahnwitz» liest – so Tomi T. Ahonen, ein Ex-Nokia-Manager – und sich aus Internet-Sicht wie «ein Hoax» anhört – wieder Ahonen –, ist nichts anderes als komplettes PR- und Führungsversagen: Wenn der CEO eines Unternehmens in die Welt trompetet, dass das Kernelement der Benutzererfahrung seiner Produkte einer brennenden Ölplattform gleicht, die man mit einem Sprung ins Eiswasser verlassen müsse, dann bedeutet das zugleich, dass Millionen von Nokia-Kunden mit einer brennenden Ölplattform im Sack unterwegs sind (unter gewöhnlichen Umständen würde die Metapher hier ersticken, aber …) und wohl direkt oder indirekt mit dem Unternehmen ins kalte Wasser geworfen werden.

Einen Tag später kündigt Elop an, dass Nokia die eigene Plattform verlassen werde und in Zukunft nun auf Windows Phone als Betriebssystem setzen werde. Aha. Als ehemaliger Director der Business Division von Microsoft war Elop freilich sofort Gerüchten ausgesetzt, dass er wohl von Microsoft gesendet worden sei, um bei Nokia diesen Deal durchzusetzen. Um dem entgegenzuwirken, unterstrich er: «Ich bin kein Trojanisches Pferd.» A-ha. Die Nokia-Aktie fiel sofort rapide.

Einen Tag später gibt Elop bekannt, dass Microsoft für diesen Deal nicht 0 Milliarden, sondern ein Paar Milliarden auf den Tisch gelegt habe. Aha. ¬Google habe mitgeboten, aber schliesslich gegen das höhere Gebot von Microsoft verloren. Die ganze Aktion erinnert an den sonderbaren Schachzug von Yahoo! CEO Carol Bartz, die vor ein Paar Jahren beschloss, das Filetstück von Yahoo! (die Suche) an Microsoft abzugeben. Auch sie alles andere als ein PR-Genie.

Und nun das Ganze nochmals im Zeitraffer:
1. Nokia vernachlässigt das Interface ihrer Mobiltelefone
2. Nokia kopiert Apple 1:1 und wurstelt dann sonstwie weiter
3. Nokia gibt die Kontrolle über die Software auf und verkauft das Mobiltelefon-Filetstück an ein Softwarehaus, das selten durch Benutzerfreundlichkeit und immer durch Verkaufsstrategie glänzt

Ich weiss … Vielleicht kommt ja alles gut. Verkaufen ist auch wichtig. Vielleicht merkt ja der Nokia-Kunde nicht, dass ihm bald Eiswürfel im Sack schmelzen. Vielleicht ist das Windows Phone ja wirklich kein Eisding, sondern wirklich viel besser als alles, was wir von Microsoft bisher gesehen haben. Vielleicht aber sind Nokias Tage aber genauso gezählt wie die von Yahoo! Oder die von Macromedia: Denn Elop war dort am Ruder, bis Adobe den Laden übernahm. Eines muss man ihm lassen: Der Mann hat ein klares Profil.

 

Miteinander zum Gipfel

Mit Gleichgesinnten zu pauken ist ein Erfolg versprechender Weg zum Bestehen der Prüfung. In Lerngruppen holt sich der Marketing-Nachwuchs Know-how auf informeller Stufe. Wenn man es richtig anpackt.

Der Problemfall war schnell identifiziert. Als Mirjam Suter, 27, am KV Aarau 2008 mit dem Ausbildungsgang zur Marketingfachfrau begann, wusste sie bereits, dass das Fach Rechnungswesen eine harte Nuss für sie werden würde. Zwar konnte die gelernte Polygrafin mit einem breiten Background aus der grafischen Welt in die anspruchsvolle Weiterbildung einsteigen, doch die erdrückende Mehrheit der anfangs 20-köpfigen Klasse am KV Aarau hatte kaufmännischen Hintergrund und somit eine bessere Basis für die Welt aus Soll und Haben. «Beim Start noch», sagt die Aargauerin, «hatte ich das Gefühl, dass ich mit beherztem Einsatz dranbleiben könnte am Thema. Doch dann merkte ich, dass das nicht reichen würde.»

Dass Suter die Prüfung trotzdem schaffte, schreibt sie heute vor allem einem Faktum zu: «Dass ich mich in einer Lerngruppe auch privat konsequent auf die Prüfung vorbereitet hatte.» Zusammen mit zwei Mitschülerinnen habe man sich in der Regel einmal pro Woche getroffen – am Anfang der Ausbildung noch weniger, gegen Schluss dann mehr –, dabei vielfach Marketingkonzepte abgestimmt, korrigierte Arbeiten miteinander verglichen oder Lösungswege angeschaut. Auf der Schlussgeraden vor der Prüfung kam dann auch das gegenseitige Abfragen des Prüfungsstoffes hinzu. Auch wenn man im schulischen Bereich manchmal davon hört, dass privat gebildete Lerngruppen vom Rest der Klasse als eine Art klandestiner Geheimbund beargwöhnt werden – am KV Aarau sei das überhaupt kein Problem gewesen. Aus einem einfachen Grund: «Praktisch alle aus unserer Klasse hatten sich in Lerngruppen organisiert.»

Halbwissen kann anstacheln

Die Beliebtheit dieses «Learning by teamwork» manifestiert sich nicht nur in jener Klasse, in der Mirjam Suter war. «Lerngruppen sind sehr stark verbreitet», sagt Rolf R. Eicher, der seit 1995 auf Mandatsbasis sämtliche Lehrgänge Marketing/Verkauf der Erwachsenenbildung Handelsschule KV Aarau leitet: «Rund drei Viertel aller Schülerinnen und Schüler organisieren sich in Lerngruppen.» Aus seiner Erfahrung – schätzungsweise 2000 Marketing-Talente dürfte Eicher über die Jahre begleitet haben – sei Lernen in der Gruppe ein echter Erfolgsfaktor: «Die Chancen, so bei der Prüfung zu bestehen, steigen gegenüber dem Einzelkämpfertum um 50 Prozent.» Dies auch deshalb, weil es in den meisten Marketing-Disziplinen nicht um ein digitales richtig/falsch gehe, sondern in der Regel mehrere Wege zum Ziel führen: «In der Gruppe schult man die Variantenvielfalt, kann verschiedene Szenarien durchdiskutieren, lernt andere Taktiken kennen und erwirbt die Routine, die es gerade beim Lösen von Fallstudien braucht.»

Die Gefahr, dass sich in einer privaten Gruppe Halbwissen verbreiten kann, sieht Eicher nicht – im Gegenteil: «Wenn Unsicherheiten und Fragen auftauchen, dann stachelt das die Schüler in der Regel an, gleich mit diesen Unklarheiten beim Dozenten vorstellig zu werden.» Zwar sei die Bildung von privaten Lerngruppen die Sache der Studierenden. Aber angeschoben wird das Vorhaben auch von der Schulleitung: «Wir empfehlen auf jeden Fall, private Lerngruppen zu bilden. Wer sich in einer Lerngruppe engagiert, trägt dazu bei, das oft so entscheidende Quäntchen besser abzuschneiden und damit die Prüfung noch zu bestehen.» Tatsächlich geht aus der Statistik hervor, dass viele Prüfungen nur ganz knapp nicht bestanden werden, mit einer Durchschnittsnote von 3,9 etwa, oder weil statt der erlaubten zwei gleich drei ungenügende Noten erzielt wurden. Wer in der Gruppe ein persönliches Problemfach anpackt und es vom roten noch in den grünen Bereich umdrehen kann, steigert seine Chancen auf einen positiven Prüfungsabschluss dramatisch.

Geographie, Hintergrund, Alter

Wie setzt sich eine gute Lerngruppe zusammen? Natürlich sind da einmal die Basics, eine gewisse Sympathie unter den privat Lernenden ist vorauszusetzen, eine geographische Nähe ist ebenfalls erwünscht, damit die einzelnen Mitglieder nicht stundenlange An- und Abreisen einplanen müssen. «Zusätzlicher Erfolg», sagt Eicher, «lässt sich dann erzielen, wenn die Teilnehmer der Lerngruppen aus verschiedenen Branchen stammen, das verbreitert den thematischen Background.» Was dem Bildungsprofi auffällt: «In aller Regel sind es eher die Frauen, die in Lerngruppen pauken; bei Männern ist das Einzelkämpfertum noch weiter verbreitet.»

In Mirjam Suters Frauengruppe war die Branchenvielfalt gegeben. Neben ihrer Expertise aus dem grafischen Bereich kam das Wissen aus der Bandweberei einer Kollegin hinzu, die dritte Dame im Bunde brachte Know-how aus dem Ladenbau ein. Gut traf es sich zudem, dass Suter beruflich oft Kontakt mit Kunden aus der Automobil-Branche hatte – denn aus diesem Bereich werden besonders oft Fallstudien ersonnen. Sind Lerngruppen auch altersgemischt zusammengesetzt, kann das einen weiteren Benefit bringen auf dem Weg zum Gipfel. «Bei uns war das zwar nicht der Fall, sagt Suter, «aber es könnte bestimmt hilfreich sein, wenn Leute mit verschiedenen Erfahrungen mitwirken.»

Natürlich muss sich, wer neben dem Berufs-, Privat- und Schulleben auch noch privat in Lerngruppen arbeiten will, immer wieder neu motivieren. Mirjam Suter, die sich heute neben ihrem Job im Marketing der Möbel Hubacher AG im Vorstand des Headline-Kommunikationsclubs Aargau/Solothurn ums Ressort Eventkoordination/Kommunikation kümmert, packte die Lerngruppen-Stunden oft auf den Samstag: «Da hatten wir jeweils bis Mittag Schule und hängten gleich noch eine oder zwei private Runden an. Dann aber habe man sich jeweils auch während der Woche getroffen, abends, alternierend zu Hause bei einer der Mitlernenden. Aber es gibt auch ein Ende der Fahnenstange, sagt Suter: «Mehr als eine Runde wöchentlich in der Lerngruppe macht meines Erachtens weniger Sinn, weil man ja neben der Schule oft noch ein strenges Berufsleben hat und auch sein privates Umfeld pflegen möchte. Wobei in ihrem Falle heute auch die damalige Lerngruppe zum privaten Umfeld gehört: «Daraus hat sich eine enge Freundschaft ergeben.»

Zusammen mit ihren Freundinnen Dominique Cerullo und Milena Hunziker erreichte Mirjam Suter den Gipfel. Alle hatten bestanden. Daran konnte bei der Grafik-Fachfrau auch das Fach Rechnungswesen nichts ändern. Das Lernen in der Gruppe hatte Suter vor Ärgerem bewahrt. Auch darauf stiess sie mit ihren Freundinnen aus der Lerngruppe im Sommer 2009 an der Marketingfachleute-Diplomfeier im Kursaal Bern an.

suter
Mirjam Suter.
 

Finecom setzt auf Maxomedia

Maxomediea hat mit der Finecom Telecommunications einen Neukunden gewonnen. Der Fullservice-Provider für Netzbetreiber bietet Endkunden unter der Produktmarke «QuickLine» Internet, Festnetztelefonie, Mobiltelefonie und Digital-TV an.

Mit einer Produktkampagne von Maxomedia soll das Angebot von Finecom bekannter werden – insbesondere das interaktive TV-Produkt QuickLine Verte!. Geplant sind crossmediale Massnahmen, die unter anderem auch Guerilla-Massnahmen beinhaltet. Finecom hat sich nach einer umfassenden Agenturevaluation für Maxomedia entschieden.
 
Erste Arbeiten werden bereits im Frühling zu sehen sein.

Advico erzählt für Sudden Rush die interessanteren Geschichten

Das Leben geht verdammt schnell vorbei. Bevor man‘s merkt, sitzt man auf dem Sofa und langweilt die Enkelkinder mit öden Geschichten von früher zu Tode. Advico hat für Sudden Rush Plakate gestaltet, die den Surfreise-Anbieter als Hilfsmittel gegen langweilige Geschichten im Alter positioniert.

Der Surfreise-Anbieter Sudden Rush hilft – zwar nicht gegen das Altern, aber immerhin hat man dank aufregenden Surftrips rund um die Welt ein paar bessere Geschichten auf Lager, wenn man mal alt und tatterig ist, wie die Agentur ihren Kunden beschreibt. Oder was würden Sie Ihren Enkeln lieber erzählen: «Mein arbeitsamer Weg zum Chefprokuristen» oder «Wie ich vor Lombok dem Tod ins Gesicht lachte»?

Die Anzeigen erscheinen in diversen Snowboard- und Surftiteln wie 7Sky, TIDE, BlueMag, SurfersMag und dem Whiteout-SkateboardMag.

Verantwortlich bei Sudden Rush: Jürg Eggenberger (Gesammtverantwortung). Verantwortlich bei Advico: Dominik Oberwiler, Thomas Schöb (CD), Martin Stulz (Text), Isabelle Hauser (AD), Sandro Breu (Beratung).

Bundesrat gegen Sprachquoten für Musik auf Service Public Sendern

Die Radio- und Fernsehsender der SRG sollen nicht gezwungen werden, mindestens 50 Prozent des Musikprogramms mit Liedern in einer der Landessprachen zu bestreiten. Der Bundesrat lehnt eine Motion ab, in der Nationalrat Josef Zisyadis (PdA/VD) solche Sprachquoten fordert.

Zisyadis will verbieten, dass Nichtlandessprachen – etwa das im Musikgeschäft dominierende Englisch – in den Musikprogrammen mit mehr als 20 Prozent vertreten sind. Der Waadtländer will damit gegen die «kultruelle Übermacht» des Englischen vorgehen.

Doch die in der Verfassung verankerte Programmautonomie der SRG würde durch die geforderten Quoten nach Ansicht des Bundesrats unverhältnismässig eingeschränkt. Zudem findet der Bundesrat, dass die Landessprachen in den SRG- Radioprogrammen bereits heute angemessen vertreten sind, wie er in der am Donnerstag veröffentlichten Antwort auf die Motion schreibt.

Laut der jüngsten Programmanalyse waren auf DRS 1.56 Prozent der gespielten Titel in Englisch, 9 Prozent in Französisch, 9 Prozent in schweizerdeutschem Dialekt, 6 Prozent in Deutsch und 5 Prozent in Italienisch. Etwas zurückhaltender mit englischsprachigen Liedern sind die Rätoromanen und die Welschen: Bei Radio Rumantsch waren rund 33 Prozent der Songs in Englisch. 13 Prozent der Titel waren rätoromanische Lieder. Das erste Programm des Westschweizer Radios strahlte 32 Prozent englische Stücke aus. 35 Prozent waren französische Lieder. Bei Rete Uno betrug der Englisch-Anteil 54 Prozent. Die italienischen Lieder machten 36 Prozent aus.
 

Total Recall

Mit Zattoo können 100 Kanäle nonstop aufgezeichnet werden.

Wetten, dass die Sendung auch nach dem Rücktritt von Gottschalk weiterhin über unseren Bildschirm flimmern kann! Der Internet-TV-Pionier Zattoo macht jetzt das Aufnehmen, Wiederfinden und Abspielen von TV-Sendungen so einfach wie noch nie. Mit der Weltneuheit «Recall» kann jeder Schweizer Zattoo-Nutzer das gesamte Programm eines ganzen Monats aufnehmen. «Recall» ist ein Wortmix von «alles aufnehmen» und «sich erinnern». Mit «Recall» stellt Zattoo das Recording auf den Kopf. Statt dass der Nutzer jede einzelne Aufnahme mühsam programmieren muss, drückt er nur einmal «Recall» und zeichnet damit das komplette TV-Programm der folgenden 30 Tage auf. Die schier endlosen Inhalte können später – zum Beispiel nach einer Rückkehr aus den Ferien – über den elektronischen Programmführer oder die Suchfunktion kinderleicht wieder gefunden werden.

Der einmonatige Test dieser Dienstleistung ist kostenlos. Um teilzunehmen, müssen Zattoo-Nutzer den Service erstmalig starten, denn die Aufzeichnungen laufen nicht auf Vorrat. «Rechtlich gesehen funktioniert Recall wie ein Raum voller Video-Rekorder, die pro Sender einmal gestartet werden und danach mit Endlos-Band aufnehmen», erklärt Zattoo diese Gebrauchsanweisung. Beim Nutzer können diese aufgenommenen Inhalte nach Einblenden einer Werbung sofort abgespielt werden oder in einer Liste von Lieblingssendungen abgelegt werden. Nach 30 Tagen sind die Aufnahmen für Gratis-Nutzer nicht mehr sichtbar. Abonnenten des Zattoo-Premium-Dienstes «HiQ» können ihre Lieblingssendungen behalten, solange dieses Abo läuft. Abonnenten sehen die Inhalte ohne vorgespannte Kanal-Wechsel-Werbung. Der Preis von 6,60 pro Monat oder 45 Franken im Jahr bleibt unverändert, denn die Konkurrenz wird sicher reagieren. Andreas Panzeri

recall1
recall2
recall3
 

Top 2 der Woche: Schweizer Medien mit Wikileaks-Dokumenten

Die Westschweizer Tageszeitung Le Temps und die Neue Zürcher Zeitung sind offenbar im Besitz sämtlicher Wikileaks-Dokumente zur Schweiz.

Sie haben nach eigenen Angaben vom Enthüllungsportal von Julian Assange insgesamt 5814 US-Depeschen erhalten. Die Dokumente beleuchteten die Beziehungen der Schweiz zu den USA und enthielten Einschätzungen der Schweizer Politik durch amerikanische Diplomaten. Davon seien die meisten Dokumente in den vergangenen zehn Jahren verschickt worden, schreibt die NZZ. Zum Datensatz gehören alle Depeschen, welche von den US-Gesandtschaften in Bern und Genf nach Washington übermittelt wurden, so Le Temps. Ausserdem dazu gehören alle Dokumente, die den Namen Swiss oder Switzerland führen.

In den nächsten Tagen wollen die Redaktionen der beiden Zeitungen die Datensammlung analysieren und die wesentlichen Aussagen publizieren. Bereits haben von Wikileaks zutage geförderte Verknüpfungen wie jene zwischen dem UBS-Übereinkommen mit den USA und der Aufnahme von Uiguren aus dem US-Folterlager Guantánamo auf Kuba für Aufregung im Bundesrat gesorgt.
 

Werber mit Spieltrieb: Die Nanomania ist mehr als eine Werbekampagne.

Nach Dominomania, Oceanmania und Stickermania hat die Migros jetzt ihre jungen Kunden mit dem Fieber der Nanomania angesteckt. Das Spiel ist bereits ein Mega-Hit. Entsprechend gibt es auch viel zu diskutieren. Wir zeigen, wie der Trend bei Wirz geboren wurde.

Eine schönere Aufgabe kann sich eine Agentur kaum wünschen. «Alles, was zu Anfang gegeben war, lag in Form einer schlichten, drei Zentimeter grossen Kunststoffkapsel auf dem Tisch – mit der Besonderheit, dass in ihrem Inneren eine Metallkugel herumkullert.» So umschreibt CD Hanspeter Schweizer den Auftakt zum Abenteuer Nanomania. Dahinter stand kein konkretes Produkt zum Bewerben, keine konkrete Botschaft und auch kein entsprechend einengendes Briefing. «Macht den Kundinnen und Kunden der Migros – ob jung oder alt – eine Freude. Weckt ihren Spieltrieb, regt ihre Fantasie und ihre Sammelleidenschaft an», lautete der ebenso vage wie dankbare Auftrag. Fest stand nur: Pro 20 Franken Einkauf schenkt die Migros ihren Kunden während sechs Wochen eine solche Kapsel samt Sticker.

Seither ist bei Wirz der Nano los. «Wir sind zu echten Ravensburgern geworden», erklärt Schweizer. Im wahrsten Sinne des Wortes in einem spielerischen Prozess haben Kreative und Berater noch einmal das Kind in sich wach werden lassen. So ist zuerst ein Fantasie-Kosmos von 48 Figuren entstanden. Für diese hat man ein Naming und dann eine Heimat auf dem Planeten Nanonia erfunden. Dort leben seither die sechs Familienclans der Banditos, Monstros, Animalos, Pinkies, Roboz und die geheimnisvollen Spuukies. Die Art Direction hat jeder Gruppe nicht nur schöne Kostüme entworfen, sondern auch abklären müssen, wie eine Mega-Menge von Nanos innert nützlicher Frist mit einer Bauchbinde bedruckt werden kann. Schliesslich wurden als Kick-off sechs verschiedene Spiele mit diesen neuen Figuren entwickelt. Dazu folgte in einer zweiten Phase schliesslich die crossmediale Kampagne zum Bewerben der ganzen Aktion in Print, TV, POS und Internet. Nicht nur im Netz ist die Nanomania seither nicht mehr aufzuhalten. Filmstudenten stellen Disney-würdige Animationsfilme mit den Charakteren auf Youtube, zum Beispiel unter «Nanomania Dancing Nanos» zu finden. Tausende von Kindern stellen Fotos von ihren Nanos oder selbst erfundene Spiele auf Facebook. Angeleitet dazu werden sie über Roadshows, bei der in der ganzen Schweiz am POS diverse Spielmöglichkeiten mit Kugelbahnen für die Nanos vorgezeigt werden. Dazu lanciert das Migros-Magazin einen Wettbewerb, wer die coolste Nanobahn baut. Auch für erwachsene Fans hat Assai eine Smartphone-App zum «Hochstapeln» entwickelt. Diese hat es in nur drei Tagen auf Platz 1 der Gratis-Apps im iTunes-Store geschafft. Und der Mega-Trend steht erst am Beginn.  Andreas Panzeri

nano4
nano1
nano2
nano3
 

Frontwork baut Energierechner für CKW

InteraktiveAnwendungen beleben Ausstellungen und sie sollen helfen, abstrakte Themen anschaulich darzustellen. So auch die Energierechner der Centralschweizerischen Kraftwerke CKW, welche von der Frontwork gebaut und beschriftet wurden.

Im Auftrag von CKW produzierte Frontwork fünf Energierechner und eine Printstation. Das Knowhow für die 2,4 Meter hohen Stelen wurde von der Stadt Zürich entwickelt und von CKW ergänzt. Fabritastika hat sie gestaltet und durch die Frontwork bauen lassen. Die Hülle ist aus zweifarbig lackiertem und mit Folien beschriftetem Stahlblech hergestellt. Darin versteckt sind Strom- und Datenkabel, Beleuchtung und Elektronik – kurzum die ganze Technik, welche von der «Defekt Gmbh» programmiert wurde.

Verantwortlich bei Centralschweizerische Kraftwerke CWK, Luzern: Walter Piller. Veranwortlich bei Frontwork, Wallisellen: René Amport. Verantwortlich bei Fabritastika Gestaltungsatelier, Brüttisellen: Eveline Moser.
 

get_footer();