Media Focus: Rekordverdächtiger Start ins Werbejahr 2011

Mit einem Bruttowerbedruck von mehr als 309 Millionen Franken übertraf der Werbemonat Januar 2011 den Vorjahresmonat um über 16 Prozent (+43,2 Millionen Franken). In der zehnjährigen Historie rapportierte kein Januarmonat höhere Zahlen als der Januar 2011. Dies zeigt der Werbemarkt Trend Report von Media Focus.

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Im Vergleich zum Vorjahresmonat wies die Mediengruppe «Tages-, reg. Wochen- + Sonntagspresse» einen rund 25 Prozent (+20,4 Millionen Franken) höheren Bruttowerbedruck aus. Damit ist die «Tages-, reg. Wochen- + Sonntagspresse» im Januar 2011 die stärkste Mediengruppe gefolgt von TV und der Spezialpresse.

Mit einem Anteil von knapp 12 Prozent des Monatsvolumens trug die Branche «Fahrzeuge» wesentlich zum Monatsergebnis bei. Der Bruttowerbedruck betrug im Januar 2011 rund 36,9 Millionen Franken. Dies entspricht einer Zunahme gegenüber Vorjahr von knapp 60 Prozent respektive 13,8 Millionen Franken. Die wichtigste Produktgruppe dieser Branche, «PKW (neu)», erhöhte den Werbedruck um über 46 Prozent (+9,8 Millionen Franken). Die Fahrzeugbranche ist im Monat Januar 2011 in den Top 10 der Werbungtreibenden (Amag/VW, Platz 8) sowie in den Top 10 der am intensivsten beworbenen Produkte vertreten.

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Relativ betrachtet steigerte die Branche «Telekommunikation» den Bruttowerbedruck gegenüber Vorjahr am intensivsten. Das Werbevolumen wurde gegenüber dem Vorjahresmonat um über 108 Prozent (+8,8 Millionen Franken) erhöht. Die Top 3 Produkte der Branche, «Swisscom Vivo Casa», «Sunrise Free Internet Angebot» und «Swisscom TV» machten knapp 40 Prozent des Branchentotals von 16,9 Millionen Franken aus.

Die Liste der Top 10 Werbungtreibenden wird einmal mehr angeführt von der Migros, gefolgt von Coop auf dem zweiten Platz.

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Aufgefallen

Der Bruttowerbedruck für «Partnervermittlungsdienste» nahm ab 2008 sprunghaft zu. Von 2008 bis 2010 verdreifachte sich das Werbevolumen nahezu auf über 9,6 Millionen Franken. Dieser Trend scheint sich weiterhin fortzusetzen. Im Januar 2011 generierte die Produktgruppe «Partnervermittlung» bereits einen Werbedruck von über 22 Prozent des Jahrestotals von 2010.

(Darstellungen: Media Focus)
 

Zu guter Letzt: Zu viel versprochen

Sind die Schneeverhältnisse im Februar so himmeltraurig wie dieses Jahr, punkten Skigebiete nicht mit kilometerlangen Pisten oder besonders modernen Liftanlagen. Das Top-Verkaufsargument ist derzeit der Schnee. Dass da schon mal «gemogelt» wird, liegt auf der Hand.

Medien berichten über Schneemangel, die Winterskiorte kontern: «Bei uns hat es noch Schnee!» Ja, aber wie viel? Da es ans Eingemachte geht, wird bei der Messung auch mal zu unkonventionellen Methoden gegriffen. Das Konsumentenmagazin K-Tipp hat die Mogelpackungen entdeckt (aktuelle Ausgabe). Seit Wochen Tauwetter, aber angeblich keine Schneeschmelze. Das kann doch nicht sein! Die Winterskiorte geben denn auch zu, mal im Dorf zu messen, mal irgendwo anders. Auch nicht unbedingt die Naturschneehöhe. Man gibt sich mit Kunstschnee zufrieden. (Unterhalb der Schneekanone ist es sowieso am besten!) Manchmal werde auch einfach nur geschätzt. So lassen sich die gleichbleibenden Schneehöhen, die auf den Websites versprochen werden, schon erklären. Ertappt! Aber weshalb Touristen mit viel Schnee anlocken, ist doch spätestens bei der ersten Abfahrt klar, dass mit «Schnee» eine pickelharte Piste mit einem Hauch Kunstschnee oben drauf gemeint ist? Klar, fahren kann man. Und mit guten Kanten macht es sogar Spass. Also, vielleicht besser die Strategie wechseln. Zum Beispiel ein Kombi-Abo anbieten: Tageskarte inklusive Kantenschliff.

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(Bild: Hier hat es ebenfalls Schnee. Savognin, 21. Februar 2011; Keystone)

PPR Media Relations: Mandat für Lancia, Fiat, Alfa Romeo, Abarth und Jeep

Brand-PR, ein Dienstleistungsbereich von PPR Media Relations, unterstützt ab sofort die Marken Lancia, Fiat, Alfa Romeo, Abarth und Jeep der Fiat Group Automobiles Switzerland. Den Fokus richtet die Keystone-Tochter dabei auf den Lifestyle-Faktor der fünf Brands.

Das Mandat schliesst vom Themensetting, über die Produktion von Bild und Text bis hin zum Media Relations Management und Brand Control Cockpit einen grossen Teil des Dienstleistungsangebot von PPR Media Relations mit ein, wie die PR-Agentur am Dienstag mitteilte. Zudem verfügen alle fünf Marken über eine eigene Bild- und Textnavigation auf Photopress.ch, der Multimedia-Datenbank von PPR Media Relations. 

 

Hesskisssulzersutter: Kult-Plakate für den FCZ

Um das neue FCZ-Museum zu bewerben, das am 12. März am Letzigraben 89 eröffnet wird, setzt Hesskisssulzersutter auf einige kultige Plakate aus der 115-jährigen Geschichte des Stadtklubs.

So werben unter anderem der legendäre Grashüpfer sowie Superman für die Sammlung, von der aus man freie Sicht auf den Utogrund hat, das erste vom FCZ erbaute Stadion, in dem von 1911 bis 1925 gespielt wurde. In den 1970er-Jahren befand sich im Gebäude am Letzigraben 89 zudem die sogenannte «FCZ-Tankstelle», wo von jedem verkauften Benzinliter ein paar Rappen in die Clubkasse flossen…

Verantwortlich beim FC Zürich: Ancillo Canepa (Präsident) und Christian Müller (Leiter Marketing). Verantwortlich bei Hesskisssulzersutter: Oliver Schneider (Creative Director), Dieter Boller (Text), Manuel Bächler (Art Director), Pascal Herzog (Grafik) und Stephan Huber (Beratung).

  

BSSM: Neue Inserate für Haecky Drink & Wine

Die BSSM Werbeagentur kreiert für Haecky Drink & Wine bereits im zweiten Jahr jeden Monat eine Anzeige für das NZZ Folio. Die Inserate erzählen jeweils eine Geschichte über ein Produkt.

So erfahren die Leser zum Beispiel wie die Marke Rum Coruba vor über 120 Jahren durch den Basler Handelsreisenden Rudolf Waeckerlin auf der Antilleninsel Jamaika entstand. Oder wie 1795 das erste Fass Old Jake Beam verkauft wurde. Die Serie zeige, wie mit bescheidenem Budget und unter Einhaltung der Werberichtlinien der Eidgenössischen Alkoholverwaltung eine unterhaltsame, geistreiche Werbekampagne erreicht werden könne, kommentiert die Agentur.

Verantwortlich bei Haecky Drink & Wine, Reinach: Mike Boehler (Gesamtverantwortung). Verantwortlich bei BSSM Werbeagentur, Basel: Urs Schneider (CD), Daniel Bard (AD), Hannes Müller (Text), Markus Binggeli (Beratung). Fotos: Archiv.

 

Weitere Wettbewerbs-Beschwerde gegen Google

Google sieht sich mit einer weiteren Beschwerde gegen eine marktbeherrschende Stellung bei der Internetsuche konfrontiert. Nachdem bereits im vergangenen Jahr vier Klagen der Konkurrenz bei der EU-Kommission eingegangen waren, hat nun das französische Unternehmen 1plusV nachgelegt.

Das teilte der Internet-Suchmaschinenspezialist am Dienstag mit. Bereits Ende November hatte die EU-Kommission ein Prüfverfahren gegen Google eingeleitet. Europas Wettbewerbshüter untersuchen, ob der IT-Riese bei der Onlinesuche Ergebnisse manipuliert und Konkurrenten benachteiligt hat. Falls sich die Vorwürfe erhärten, droht dem Konzern eine hohe Busse. Eine Frist für den Abschluss des Verfahrens gibt es nicht.

1plusV entwickelt spezielle Suchmaschinen, darunter Ejustice.fr (Kultur) und Eguides.fr (Kultur). Das Unternehmen wirft Google vor, die Entwicklung solch vertikaler Suchmaschinen, die sich auf bestimmte Themengebiete konzentrieren, zu blockieren. Wenn Konkurrenten das Google-Werbesystem nutzen wollten, würden sie gezwungen, ausschliesslich dessen Software zu verwenden, erläuterte 1plusV.

Ejustice hatte sich bereits im vergangen Jahr beschwert – daraufhin hat Google nach Angaben von 1plusV die Links zu tausenden Webseiten über Ejustice heruntergestuft. «Für Ejustice.fr waren die Folgen für den Zugriff katastrophal und langanhaltend», schrieb das Unternehmen.

EU-Kommission prüft mehrere Beschwerden

Insgesamt liegen der EU-Kommission bereits vier Beschwerden von Google- Konkurrenten vor, die sich benachteiligt sehen. So wurden Anfang Februar die britische Preisvergleichs-Website Foundem, die Justizsuchmaschine ejustice.fr und das zu Microsoft gehörende deutsche Konsumentenportal Ciao vorstellig.

Sollte die Kommission zu dem Schluss kommen, dass Google seine marktbeherrschende Stellung im Suchmaschinenbereich oder bei der Onlinewerbung missbraucht, drohen dem Konzern erhebliche Strafen. Diese könnten im Höchstfall mehrere Milliarden Dollar betragen. Wann die Kommission eine Entscheidung fällen wird, ist noch völlig unklar.

Weltweit liegt Google ganz vorne und hat rund 85 Prozent Marktanteil bei Suchanfragen, in Deutschland und Europa sogar mehr als 90 Prozent. (SDA)

EU: Kartellrechtliche Untersuchung gegen Google

 

Net-Metrix-Profile: Online-Shopping weiter auf Wachstumskurs

Gemäss der Studie Net-Metrix-Profile 2010-2 nimmt die Nutzung des Online-Shoppings weiter zu. Fast 60 Prozent aller Internetnutzer shoppen zumindest gelegentlich online und bereits jeder Fünfte kauft wöchentlich oder häufiger übers Web ein. Dabei zeigen die Nielsen Net-View-Paneldaten, dass beim Online-Shopping nicht nur die Universalversender gefragt sind.

Nahezu jeder zweite Internetnutzer war laut den Nielsen Net-View-Daten von Dezember 2010 auf Online-Shops mit breiter Produktpalette (Mass Merchandiser) zu finden. Neben der traditionell starken Elektronikbranche, wurden ausserdem auch verstärkt Modeprodukte online nachgefragt werden.

Mindestens einer von drei Besuchern der Mass Merchandiser (z.B. Amazon, Coop, Migros) hat in diesem Zeitraum auch Seiten anderer Branchen besucht. Rund 57% der Nutzer von «Multi-Category Home & Fashion» (z.B. Jelmoli, Ackermann) bzw. jeder zweite Nutzer von «Home & Garden» (z.B. Ikea, Conforama, Micasa), haben im Dezember 2010 auch Angebote aus dem Bereich «Apparel & Beauty» (z.B. Eboutic.ch, Mariannaud Parfumeries) genutzt.

Die Nutzungsintensität nahm ausserdem zu. In fast allen Branchen ist die durchschnittliche Anzahl Besuche pro Person im zweistelligen Prozentbereich gestiegen (siehe Grafik unten). Und auch bei der durchschnittlichen Nutzungszeit pro Person stellte das Marktforschungsunternehmen ein zum Teil deutliches Wachstum fest. Nielsen erwartet, dass sich der Trend auch im Jahr 2011 weiter fortsetzen wird. Die gute Vergleichbarkeit und die bequeme Bestellung von zu Hause sprächen für weitere Steigerungen im eCommerce.

 

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(Darstellung: Nielsen)

Demographie der Nutzer: jung, männlich, gebildet

Der regelmässige Online-Shopper ist immer noch häufiger männlich, zwischen 30 und 39 Jahre alt und bringt eine hohe Schulbildung mit. Bei den männlichen Internetnutzern ist der Anteil der wöchentlichen Online-Shopper mit 23,2% deutlich höher als bei den Frauen (17,2%).

Der Anteil der regelmässigen Einkäufer ist bei den 30- bis 39-Jährigen am höchsten (26,4%), gefolgt von den 20- bis 29-Jährigen (23,4%). Mit rund 14% ist dieser Anteil in der Altersgruppe 50+ am tiefsten und umgekehrt ist der Anteil der Nutzer in dieser Gruppe, welche praktisch nie online shoppen, mit rund 55% am stärksten ausgeprägt. Zum Vergleich: Bei den 30- bis 39-Jährigen umfasst dieser Anteil nicht einmal einen Drittel.

Internetnutzer mit hoher Schulausbildung umfassen den höchsten Anteil der Online-Shopper: Fast zwei Drittel (63,1%) erwerben zumindest gelegentlich Produkte übers Internet. In der Gruppe der Internetnutzer mit obligatorischer Schuldbildung ist es nicht einmal jeder Zweite (44,2%).
 

Weber Harbeke Partners verstärkt Beratung und Kreation

Neue Mitarbeitende bei Weber Harbeke Partners: Diana Portmann ist seit Jahresbeginn neu als Senior Account Director bei der Zürcher Werbeagentur tätig. Mit Anja Mikula und Dieter Kubli wurden zudem zwei neue ADs verpflichtet.

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Senior Account Director Diana Portmann begann ihre Karriere als Werbeassistentin bei DD Com und Sulzer Sutter in Zürich. Zuletzt war sie als Projektleiterin in der Werbeabteilung von Globus tätig. 2009 machte sie ihr Diplom als Marketingfachfrau. Seit Anfang Jahr unterstützt sie nun das Beratungsteam von Weber Harbeke Partners.

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AD Anja Mikula ist seit dem 1. November 2010 bei der Agentur. Die gebürtige Münchnerin studierte Mode- und Kommunikationsdesign an der Deutschen Meisterschule für Mode/Designschule München und war nach einem Praktikum bei Amen Gestaltung in München als Grafikerin und später AD beim Zürcher Lifestyle-Magazin Kinki tätig.

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AD Dieter Kubli besuchte auf dem zweiten Bildungsweg die F+F, Schule für Kunst und Mediendesign in Zürich. 1991 fing er bei HSG&L als Grafiker an. Von 1996 bis 2007 blieb er Ogilvy als AD treu. Nach einer Zeit bei Pinx und als Freelancer ist er seit dem 1. September 2010 am Limmatquai 16. Sein Portfolio als AD umfasst unter anderem Kampagnen für Ikea, Land Rover, Mattel, Phonak und SR Technics.
 

Blogwerk unterstützt Politiker beim Onlinewahlkampf

Für den Wahlkampf 2011 hat der Onlineverlag Blogwerk verschiedene Dienstleistungspakete geschnürt. Das Blogwerk Wahlkampfpaket eröffnet Politikern neue Wege der Kommunikation mit Wählern.

Das Wahlkampfpaket basiert auf dem Social-Media-Kit, das bereits von Unternehmen wie Kuoni oder Local.ch eingesetzt wird. Mit wenigen Klicks veröffentlichen Politiker ihre Meinungen und Gedanken über verschiedene Kanäle aus einer einzigen Anwendung. Daraus entstehende Diskussionen und Gespräche führen sie vom Social-Media-Kit aus – ohne jede einzelne Website besuchen zu müssen. Für interessierte Politiker stellt Blogwerk ausserdem Unterlagen und Einführungen in die Themen Onlinewahlkampf und Social-Media-Marketing zur Verfügung. Als Starthilfe wird zudem ein persönliches zweistündiges Social-Media-Coaching unter Wahlkämpfern verlost.

Weitere Informationen: Wahlkampf.blogwerk.com.

«Schnitz & Schwatz» ab März auf Star TV

Nach dem Start letzten Herbst im Regionalfernsehen bekommt die Kinder-TV-Sendung «Schnitz & Schwatz» zum Thema Ernährung und Bewegung eine nationale Plattform. Ab 6. März 2011 präsentiert Star TV jeweils am Sonntag die zweite Staffel mit 20 neue Folgen.

Die 20-minütige Sendung will Primarschulkinder ohne pädagogischen Zeigefinger, dafür mit Spass und Abenteuer für eine ausgewogene, lustvolle Ernährung sensibilisieren und Freude an körperlicher Bewegung vermitteln. Mitfinanziert wird das Format unter anderen von Suisse Balance, zwölf kantonalen Gesundheitsförderungen, Bio Suisse sowie verschiedenen Stiftungen. Produziert wird «Schnitz & Schwatz» von Katakult Fabrik für Projektkultur in Aarau.

In einem Wettbewerb mit Bewegungsspielen und Quizfragen rund um das Thema Ernährung treten jeweils gleichaltrige Teams von Primarschulklassen unterschiedlicher Kantone im Wettstreit um den Tagessieg gegeneinander an. Die Teilnehmer kochen und essen gemeinsam und machen an einem Aussendrehort Entdeckungen – etwa auf einem Bauernhof, in einem Gewächshaus, auf einer Hühnerfarm, in einer Käserei oder Zuckerfabrik. In jeder Sendung präsentiert zudem Bernhard Russi zusammen mit Kindern und einem Experten des Instituts für Sport und Sportwissenschaften der Universität Basel Bewegungstipps für zu Hause. Moderiert und redaktionell betreut werden die Sendungen von der Ernährungspädagogin Lea Guidon. Schulklassen können sich laufend anmelden.

Alle 2 Wochen auf Star TV, jeweils Sonntag, 10 bis 11 Uhr. Wiederholungen in der Zwischenwoche.

«Schnitz&Schwatz. Das gesunde Fernsehen für Kinder»

 

BaZ-Redaktion: 8 Stellen werden abgebaut

In der Sonntagspresse wurde bereits über einen möglichen Stellenabbau bei der Basler Zeitung (BaZ) spekuliert. Am Montag nun gab das Medienunternehmen bekannt, dass insgesamt acht Stellen in der Redaktion gestrichen werden.

Aufgrund der wirtschaftlichen Lage würden bei den Basler Zeitung Medien (BZM) Sanierungsmassnahmen eingeleitet und acht Stellen in der BaZ-Redaktion abgebaut, heisst es in einem Communiqué vom Montag. Um die Refinanzierung der Basler Zeitung Medien zu sichern und den Banken ein ausgeglichenes Budget vorzulegen, seien zusätzliche Kosteneinsparungen unumgänglich. Es sei freiwillig ein Sozialplan für die acht Betroffenen ausgearbeitet worden. Die Umsetzung soll möglichst rasch erfolgen. Details gab es keine. «Ausser diesem Communiqué werden keine weiteren Informationen erteilt!», heisst es in der Mitteilung. Bereits in den letzten Monaten wurden im Bereich Druckzentrum, Verlag sowie bei Birkhäuser + GBC grössere Abbauschritte vollzogen.

Syndicom verlangt sofortigen Kündigungsstopp

Die Gewerkschaft Syndicom verlangt nach der Bekanntgabe des erneuten Stellenabbaus den sofortigen Kündigungsstopp. In einem Communiqué fordert die Gewerkschaft ausserdem erneut Transparenz bei den Besitzverhältnissen. Schon am 10. Februar hatte Syndicom einen Brief mit diesem Anliegen an Moritz Suter geschickt. Redaktion und Öffentlichkeit hätten ein Recht auf Transparenz. Wenn unbekannte Financiers den Kurs einer Zeitung bestimmten, sei die demokratische Meinungsbildung in Gefahr. 

Auch handle es sich bei dem Sozialplan um jenen, der vor zwei Jahren abgeschlossen wurde. Dies hält die Gewerkschaft aus zweierlei Gründen für problematisch. Die Verhältnisse hätten sich in den vergangenen zwei Jahren – gerade auf dem krisengeschüttelten Arbeitsmarkt der JournalistInnen – gravierend verändert. Ausserdem sei es eine Frage des Anstands, den Gekündigten Verhandlungen unter Beizug der Gewerkschaften anzubieten. Ein Dorn im Auge ist Syndicom ausserdem Moritz Suters Sammelaktion für das Basler Theater. Suter liess am vergangenen Samstag verkünden, man sammle Millionen, damit das Theater keine Stellen streichen müsse. 

Zum selben Thema in der Werbewoche:

BaZ: Weiterer Stellenabbau – Tettamantis Engagement rein geschäftlich

Basler Zeitung Medien baut 24 Stellen ab

Birkhäuser+GBC: Stellenabbau geht weiter

Blocher plante Fusion der Baz mit den AZ Medien

(Bild: Keystone)
 

DD Com: Markenrelaunch für Kauf und Château André Ziltener

DD Com hat zwei Neukunden an Bord. Der Hemdenhersteller Kauf und das Weinhaus Château André Ziltener haben sich für die Zürcher Agentur als neuen Identity- und Kommunikationspartner entschieden.

Bei Kauf setzt DD Com auf einen umfassenden Markenrelaunch, der alle Facetten der Brand Identity beinhaltet: Logo, Corporate Design, Corporate Wording, Verhalten etc. Dabei sollen die «über Jahrzehnte gewachsenen Schweizer Werte mit den pulsierenden Rhythmen der modernen Fashion-Szene» vereint werden, so die Agentur. Das Refreshing soll die neue Dynamik von Kauf spür- und erlebbar machen. Bei Château André Ziltener stehen Onlinemassnahmen im Vordergrund. Dazu gehören die Website, Social-Media-Plattformen sowie der Mobile-Bereich.

 

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