Hochspannung: Mit Make-up wilde Sujets kreiert

Im November hat sich die Visagistique Make-up School für die Zürcher Werbeagentur Hochspannung entschieden, um ihr Kursangebot sowie die Make-up Bar bekannter zu machen. Die Agentur hat nun unter anderem eine neue Werbekampagne unter dem Motto «Gib Anderen ein Gesicht» gestaltet.

Davon wurde der Slogan «Gib dir ein Gesicht» abgeleitet, um für die am selben Ort gelegene Make-up Bar zu werben. Die Sujets der neuen Kampagne wurden von der Zürcher Werbeagentur Hochspannung kreiert. Als gestalterisches Element diente dabei Make-up, allen voran Kosmetik-Puder, das wie aus dem Nichts Gesichter schafft. Um eine perfekte visuelle Umsetzung zu gewährleisten engagierte die Agentur den Fotografen Sandro Diener und sowie Linus Schneider von Pixelprinz.

Die Sujets sind in und um Kloten als Plakate und Kinodias im Einsatz. Ferner wird mittels Flyer und Mailings auf Visagistique aufmerksam gemacht. Sämtliche Werbemassnahmen führen auf die neu erstellte Website Visagistique.com, auf der sämtliche Angebote zu finden sind.

Verantwortlich bei Visagistique Make-up School: Maria-Grazia Rainone Strässler. Verantwortlich bei Hochspannung Werbeagentur Zürich: Tom Fäh, Marco Huber, Cécile Maurer, Matthew Katumba, Elisa Stahel, Alex Taiganidis, Angela Van der Sman. Fotograf: Sandro Diener. Bildbearbeitung: Linus Schneider.
 

Juso-Klage: Verfahren gegen Weltwoche-Verleger Köppel eingestellt

Nun muss sich Roger Köppel doch nicht wegen Verletzung der Rassismusstrafnorm verantworten. Die Staatsanwaltschaft Zürich-Limmat hat das Verfahren eingestellt, nachdem die Juso dem Weltwoche-Chef Diskriminierung von Muslimen vorgeworfen hatte.

Köppel hatte sich in der Sendung TalkTäglich und in mehreren Beiträgen in der Weltwoche zum Islam, zu Muslimen und zur Minarett-Initiative geäussert. Dabei hat er in den Augen der Jungsozialisten (Juso) rassistische Aussagen gemacht sowie Muslime systematisch herabgesetzt und verleumdet. Die Jungpartei hatte deshalb im Dezember 2009 Anzeige gegen Köppel wegen Verletzung der Anti-Rassismus-Strafnorm eingereicht.

Die Staatsanwaltschaft Zürich-Limmat hat das Verfahren nun eingestellt, wie die JUSO am Freitag mitteilte. Der zuständige Staatsanwalt Lino Esseiva bestätigte die Einstellung gegenüber der Nachrichtenagentur SDA. Sie datiert vom 24. Januar 2011. In der Einstellungsverfügung, die der SDA vorliegt, begründet die Staatsanwaltschaft den Entscheid unter anderem damit, dass Köppel keinem Muslim die Gleichberechtigung beziehungsweise Gleichwertigkeit als menschliches Wesen abgesprochen habe. Es gebe keinen Anhaltspunkt für eine Straftat. Denn es fehlten Intensität und hetzerisches Moment. Es müsse zulässig sein, eine Beziehung zwischen Islam und Islamismus oder Islamismus und Terror herzustellen.

Die Juso sind enttäuscht. Die Kleinen fange man, die Grossen lasse man laufen, schreiben sie in ihrer Mitteilung. Köppel könne sich offenbar eine ganze Heerschar von Anwälten leisten, die ihn vor dem Gesetz schützten. Ob die Partei den Fall weiterzieht, ist noch offen.
 

Le Temps am Puls des «arabischen Frühlings»

Le Temps hat fünfzehn Journalisten und Fotografen nach Kairo, aber auch nach Tunesien Marokko, Algerien, Jordanien, Katar und Bahrain entsandt, um ab nächstem Montag die ganze Woche lang täglich über den «arabischen Frühling» zu berichten. In grossen Reportagen werden die Journalisten jeden Tag die aktuellen Geschehnisse, die das Leben dort in politischer, sozialer, kultureller und wirtschaftlicher Hinsicht verändern, rapportieren.

Sie werden ab Samstag vor Ort sein und ab der Ausgabe am nächsten Montag die ganze Woche lang auf mehreren Sonderseiten, die in Le Temps und unter Letemps.ch erscheinen, berichten. Die ausgelagerte Redaktion in Kairo wird von Pierre Veya, Chefredaktor, und Serge Michel, stellvertretender Chefredaktor, geleitet. Wie es in einer Mitteilung von Le Temps heisst, besteht das Ziel bestehe darin, zu zeigen, wie die Akteure der gesamten arabischen Gesellschaft – und nicht nur die Elite – die Ereignisse mit weitreichenden Folgen erleben und wie sie mit der Ungewissheit über das, was morgen oder
übermorgen sein wird, umgehen.
 

Neuer Partner bei IRF Communications

IRF Communications hat mit Jürg Stähelin einen neuen Partner, der ab 1. März 2011 das Team erweitert, das sich mit der PR-Betreuung von Kapitalmarkttransaktionen und Krisensituationen sowie in der Finanzberichterstattung und der Medienarbeit etabliert hat. Stähelin verstärkt IRF Communications in allen Gebieten der Unternehmenskommunikation.

Jürg Stähelin wird Unternehmen, Verbände und Einzelpersonen in allen Fragen der strategischen und operativen Kommunikations- und Markenführung beraten. Der Betriebsökonom war über 15 Jahre als Kommunikations-/Marketingverantwortlicher in der Finanzbranche tätig. In den letzten vier Jahren zeichnete er für die Kommunikation der börsenkotierten Vontobel-Gruppe verantwortlich. Zuvor arbeitete er zehn Jahre für die Private-Banking-Gruppe Julius Bär in verschiedenen Führungspositionen in Kommunikation und Marketing, zuletzt als Leiter Corporate Communications. Von 1993 bis 1996 war er Berater einer Kommunikationsagentur in Zürich. Jürg Stähelin studierte Betriebswirtschaft an der Universität Zürich und absolvierte 2006 ein Advanced Management Program an der Wharton School in Pennsylvania (USA).

Jürg Stähelin wird ab April 2011 im Teilzeitpensum auch als Geschäftsführer des Schweizerischen Verbandes für Strukturierte Produkte (SVSP) tätig sein, wie es in einer IRF-Mitteilung heisst. Der SVSP fördert und vertritt die gemeinsamen Interessen der Emittenten von Strukturierten Produkten.
 

David Guetta mit eigener Show auf 105

Der House-DJ Produzenten David Guetta bekommt ab 5. März 2011 eine eigene Mix-Show auf Radio 105. Er wird die 105-Fans jeden Samstag von 18.00 bis 19.00 Uhr mit einem einstündigen DJ-Mix unterhalten.

 Radio 105 hat sich für diese Sendung die Exklusivrechte für die ganze Deutschschweiz gesichert. David Guetta hat weltweit über 3 Millionen Alben und 15 Millionen Singles verkauft. Er hat als Musikproduzent mit zahlreichen Künstlern aus dem Pop und Hip Hop Bereich zusammen gearbeitet – so zum Beispiel mit Jennifer Lopez, Rihanna, Lil‘ Wayne, Kylie Minouge, Taio Cruz und Madonna. Auf Facebook hat er über 15 Millionen Fans.
 

Maz: 15 Mediensprecherinnen und Mediensprecher zertifiziert

15 Mediensprecherinnen und -sprecher haben Ende Februar den CAS (Certificate of Advanced Studies) «Professionelle Medienarbeit» am MAZ erfolgreich abgeschlossen.

Unter der Studienleitung von Flavien Allenspach lernten und trainierten sie an der Schweizer Journalistenschule handwerkliches und strategisches Medien- und Kommunikationswissen, wie es in einer Mitteilung heisst. Dazu gehörten unter anderem medienwirksames Texten, Aufbau und Vernetzung einer leistungsfähigen Medienstelle, kompetentes Auftreten vor Mikrofon und Kamera, Kommunikation in Krisen und Issues Management.

Den Studiengang «Professionelle Medienarbeit» bietet das MAZ – die Schweizer Journalistenschule – in Kooperation mit der Hochschule für Wirtschaft Zürich HWZ und dem Schweizerischen Public Relations Institut SPRI an.

Zertifikate erhielten:
Aregger Sven, Neue Luzerner Zeitung und freischaffender PR-Texter; Boennecke Miriam, UBS; Britschgi Simone, Allreal Generalunternehmung; Estrella Jaén Ana, Spanisches Generalkonsulat; Fleischli-Scheidegger Heidi, Renggli; Hochstätter Ulrica Christine, Amtsanwaltschaft Frankfurt am Main; Jordi Benjamin, BKW FMB Energie; Nagy Jeannette, Kantonsspital Luzern; Nussbaum Cornelia; Pfyffer Sandra, Metz Konzepte und Kommunikation; Portmann Roland, Stadt Zürich, Schutz & Rettung; Ruckli Christof, CSS Versicherung; Streun Christian, Lobag Management; Wirz Michael, Stadtpolizei Zürich; Zobrist Angela, Suva.
 

Leserzeitung Die Perspektive lanciert

Die Perspektive ist eine neue Zeitung für Leser, die gerne einen perspektivischen Schritt weiterdenken und die nach dem Prinzip «vom Leser für den Leser» funktioniert.

Die Leser können Artikel einsenden, wovon jeweils die besten in der nächsten Ausgabe abgedruckt werden. Mitmachen können alle: [email protected].

Die Perspektive setzt sich aus den Rubriken Hintergrund, Themenseite, Reisen, Kultur (Projekte, Veranstaltungen) und Kreatives zusammen. Die jeweiligen Artikel sollen eine Perspektive bieten, die in den herkömmlichen Medien verloren geht. Erhältlich ist die gemäss eigenen Angaben einzige Leserzeitung der Schweiz an der Universität Zürich, an diversen anderen Orten in der Stadt sowie im Jahresabo für 30 Franken: [email protected].
 

Marcel Schelbert neu beim Schweizer Sportfernsehen

Das Schweizer Sportfernsehen SSF verstärkt mit Marcel Schelbert das Führungsteam. Der ausgebildete Betriebsökonom und ehemalige Spitzen-Leichtathlet wird auf Anfang März Mitglied der Geschäftsleitung.

Aktuell besteht die Geschäftsleitung aus Tom Rüegge (CEO) und Claudia Lässer (Programmleitung). Schelbert verstärkt das Team primär in den Bereichen Kooperationsprojekte und Sponsoring. Darüber hinaus wird er Aufgaben der Betriebsführung am Standort Zürich übernehmen.
 

Zu guter Letzt: «Ist ein bisschen länger geworden …trägt sich aber!»

Journalistensprech, Beratersprech oder Entwicklersprech – dies sind die Namen von neuen Facebook-Gruppen, auf denen Betroffene die gängigsten Sprüche und Phrasen aus ihrer Branche veröffentlichen.

Was banal tönt, verbirgt in Wahrheit ein nicht zu unterschätzendes Suchtrisiko – einmal mit dem Aufspüren der wahren Dummschwätzer-Perlen angefangen, kann es schwerfallen, wieder damit aufzuhören. Und bestimmt ist es nur noch eine Frage der Zeit, bis alle grösseren Branchen mit einer Gruppe vertreten sind. Werbersprech beispielsweise drängt sich da fast schon auf, aber auch Bauarbeitersprech oder Marketingleitersprech wäre sicher interessant …

> Zur Gruppe «Journalistensprech»
> Zur Gruppe «Beratersprech»
> Zur Gruppe «Entwicklersprech»

(Quelle: Meedia.de, Blog von Stefan Winterbauer)
 

WVC: Auftritt für Bico Royal realisiert

Die Agentur WVC Communications mit Sitz in Bubikon hat für das Royal System «Swissbox» aus dem Hause Bico einen Werbeauftritt entwickelt.

Alle brauchen Schlaf, ob jung oder alt, arm oder reich. Und alle mögen so behaglich schlafen wie ein König. Mit diesem Leitgedanken hat sich Bico auseinandergesetzt und das Royal System «Swissbox» entwickelt. WVC Communications wurde für den Werbeauftritt beauftragt. Die Agentur entwickelten hierfür gemäss Mitteilung ein königliches Umfeld, welches dem Produkt gerecht wird. Nach der Logoentwicklung wurde eine Bildsprache definiert, welche in der Produktbroschüre, am POS und den Anzeigen angewendet wird.

Verantwortlich bei Bico: Martin Frutig (Geschäftsleitung), Thomas Berchtold (Marketingleiter), Daniela Kiser (PM). Verantwortlich bei WVC Communications: Kurt Wettstein (Gesamtverantwortung), Marlise Wettstein und Yves Seiler (Beratung), Nicole Antonietti, Damian Thür (Graphic Design), Stöh Grünig (Fotografie).
 

Exxtra: Audi A1 Sport Rallye lanciert

Exxtra entwickelte für den neuen Audi A1 Sport ein Spiel, das viel Spass machen und die Vorzüge des wendigen Kraftpaketes optimal zur Geltung bringen soll.

Ziel der Rallye ist es, mit dem 185 PS starken Wagen möglichst schnell den vorgegebenen Kurs «abzufahren» – durch würfeln mit der neuen Audi A1 Sport Gangschaltung. Richtige Antworten bei Fragefeldern bringen Zusatzpunkte und Ereignisfelder machen das Ganze zu einem abenteuerlichen Unterfangen; mal bringen sie den Fahrer dank glücklichen Umständen ganz nach vorne, mal werfen sie ihn ärgerlicherweise weit zurück. 185 Fahrer haben auf der Rangliste Platz. Wer sich über 3 Runden darauf halten kann, nimmt an der grossen Verlosung teil. Die Schweiz im Audi A1 Rallye-Fieber: Die Ampel steht auf grün!

Verantwortlich bei Amag: Erich Hunold (Marketing-Leiter Schweiz Audi), Barbara Wernli (Leiterin Werbung Audi), Stefanie Koch (Projektleiterin Werbung Audi). Verantwortlich bei Exxtra/Y&R Gruppe: Markus Gut (COO), Daniel Bieri (ECD), Alan Ganguillet (AD), Patrick Bucher (Text/Konzept), Isabelle Bischoff (Grafik), Lisa Indlekofer, Rafael Tucev (Flash- und Multimediaentwicklung), Thomas Charrière (Programming), Pascal Trütsch, Boris Manhart (Beratung).
 

Studie: Organisierte Kriminalität grössere Gefahr für Medien als repressive politische Regime

Organisierte Kriminalität stellt nach Ansicht von Reporter ohne Grenzen eine grössere Gefahr für die Medien dar als repressive politische Regime. In den vergangenen zehn Jahren seien weltweit 141 Journalisten durch die Gewalt organisierter Banden ums Leben gekommen.

«Mafia-Organisationen und kriminelle Kartelle sind die grösste Gefahr für die weltweite Freiheit der Medien», heisst es gemäss der Nachrichtenagentur SDA in einer Studie von Reporter ohne Grenzen. Am schlimmsten sei die Verfolgung von Journalisten durch organisierte Banden in Mexiko. Allein dort seien in der vergangenen Dekade 69 Journalisten getötet worden, elf weitere würden vermisst.

Zugleich weist die Studie auf Probleme der Medien hin, das Unwesen organisierter Kriminalität richtig aufzudecken. Es handle sich um eine mächtige Parallel-Wirtschaft mit enormem Einfluss. Nicht zuletzt angesichts der Gefahren würden sich Medien mit einer lediglich «oberflächlichen Berichterstattung» begnügen. Statt Hintergründe offenzulegen würden sich Medien angesichts der Bedrohungen mitunter darauf beschränken, nur gegenseitige Beschuldigungen rivalisierender Banden und Informationen aus offiziellen Quellen zu verbreiten.
 

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