Marken und Macher

Ab 10. März erscheinen auf Thebrander.com Geschichten rund um Menschen, die mit viel Herz eine Marke kreiert haben und diese erfolgreich führen oder gar selber eine sind. Lanciert wird das Online-Magazin von der Zürcher Branding-Agentur Branders.

Marken vermitteln ein Lebensgefühl. Bei Apple heisst dieses «Think different». BMW verspricht «Freude am Fahren». In der Zürcher Kronenhalle vermischen sich Kunst und Kulinarik zum Markenzeichen für das Restaurant. In all diesen Fällen vermitteln Marken ein Erlebnis und schaffen Identifikation. Doch wer sind die Menschen hinter diesen Marken? «Wir sind umgeben von vielen globalen, anonymen Marken. Wer hinter den Marken steht, weiss oft niemand. Gleichzeitig nimmt der Trend und der Wunsch nach Authentizität und Nähe stetig zu. Dies wird für die Markenführung immer wichtiger. Darum verleihen wir Marken und ihren Machern Ausdruck», meint dazu René Allemann, CEO bei Branders in Zürich.

Schon länger trägt man sich bei dieser Agentur mit dem Gedanken, eine Brücke schlagen zu können zwischen den beiden Polen «anonyme Marke» und «greifbare Identifikationsfiguren». Herausgekommen ist jetzt das erste Online-Magazin, das hinter die Kulissen der Markenwelt blickt und ihren Machern ein Gesicht verleihen will. Wer steckt hinter dem Erfolg kleiner, grosser, bekannter und unbekannter Marken? Was zeichnet diese Menschen aus? Was treibt sie an? Was sind ihre Erfolgsrezepte? Wer ist der CEO, der das steuert? Wer ist der Designer? Was sind ihre Motivationen? Welche Gefühle wollen sie mit ihrer Marke vermitteln?

Antworten auf diese Fragen gibt es jetzt ab 10. März in wöchentlich neu publizierten Geschichten auf dem Portal The Brander. Das Online-Magazin ist zweisprachig, deutsch und englisch. Es soll sich vor allem in seinem emotionalen Ansatz von den wenigen bisher bekannten Publikationen wie zum Beispiel dem Brandchannel unterscheiden. Diese Site von Interbrand fungiert primär als Newsportal aus dem Bereich Branding und Rebranding und wendet sich an ein Fachpublikum – ähnlich wie das CI-Portal der Fachhochschule Mainz. The Brander hingegen kombiniert die inhaltliche Branding-Perspektive mit dem Lifestyle von Marken. «Theorie und Praxis werden auf neue Weise kombiniert», erklärt René Allemann. Das Thema Marke soll auf diese Weise auch beim Lesen noch einmal zum Erlebnis werden. Dabei stellt The Brander mit ausführlichen Berichten, hochwertiger Fotografie und Filmbeiträgen sowie mit grosszügigen Bildstrecken Menschen und die Geschichten hinter ihren Marken in den Mittelpunkt – «denn gute Marken erzählen eine Geschichte», ist Branders überzeugt.

Für den wöchentlich neuen Input hat die Agentur spezialisierte Autorinnen und Autoren aus aller Welt von NZZ bis New York Times gewinnen können. Monatlich wird es auch ein Update mit namhaften Kolumnisten geben. Zum Start berichtet The Brander aus Mailand, Neapel, New York, Zürich, Sydney sowie Taipeh. Die Reportagen handeln von Marken wie Pedrazzini für Boote, Dean & Deluca für Delikatessen in New York oder Michel Péclard für Gastronomie in Zürich.

«Food, Mode und Freizeit sind sicher Schwerpunkte, aber es gibt auch Geschichten über Service-Marken, Banken, Versicherungen oder Airlines. Auch Technologie-Marken wie Computer oder Autos werden bei uns ein Thema sein», verspricht René Allemann.

thebrander

«MARKEN SIND SEHR EMOTIONAL GETRIEBEN»

WW: An wen richtet sich das neue Online-Magazin The Brander?
René Allemann: Unsere Zielgruppe ist ein internationales Publikum. Leute, die grundsätzlich interessiert sind an den Themen Design, Kunst, Kultur und Mode. Mit einer Affinität zu Marken. Leute, die auch Magazine wie Monocle oder Wallpaper lesen.

Warum diese Initiative für ein Online-Magazin?
Weil es einem klaren Bedürfnis entspricht. Als Konsument habe ich es oft mit anonymen globalen Marken zu tun. Doch vermehrt will ich wissen, wer hinter den Marken steht. Mich interessiert der Mensch hinter der Marke. Die Herkunft, der Ort, der Ursprung. Ein allgemeiner Trend, der überall spürbar ist. Bei Unternehmen und Produkten. Zudem bringt das Magazin unsere Haltung zum Ausdruck: Marken basieren auf einer klaren Strategie, sind aber sehr emotional getrieben. Sie bieten ein Erlebnis und vermitteln ein Lebensgefühl. Als Berater setzen wir auf Marken, die ganzheitliche Erlebnisse bieten und auf Qualität – lokal, national und international. Dieses Selbstverständnis wollen wir vermitteln. 

Ist The Brander vor allem Eigenwerbung für die Agentur Branders?
Im Endeffekt hilft es uns als Agentur, das ist klar. Das Magazin soll aber auch Menschen animieren, sich mit dem Thema zu beschäftigen. Wir sehen unsere Arbeit eher erlebnisorientiert und weniger technisch. Wenn wir Marken kreieren, geht es uns darum, das Lebensgefühl einer Marke ganzheitlich erlebbar zu machen. Das Magazin soll diese Denkhaltung widerspiegeln. Wir wollen aufzeigen, was hinter einer Marke alles stehen kann. Nicht nur in unserer Branche, sondern auch über die Branche hinaus. The Brander ist also kein klassisches Fachmagazin. Es verbindet das Markenerlebnis mit der Branding-Theorie. So entsteht eine neue, einzigartige und erlebnisorientierte Vermittlung des Themas.

Wie ist The Brander finanziert?
Das Online-Magazin ist kostenlos, finanziert wird es durch Werbung. Diese soll aber sehr zurückhaltend sein. Wir sind zufrieden, wenn die Idee kostendeckend ist. Wir werden keine PR-Texte abdrucken und für die Bildstrecken greifen wir nicht auf Werbematerial zurück. Sondern wir wollen mit den besten Fotografen und Journalisten zusammenarbeiten, die unser Verständnis von Qualität teilen.

Wie wird das neue Magazin promoted?
Wir hoff en, dass sich The Brander in der Online-Community herumspricht. Mit Social Media kann das heute sehr schnell gehen. Natürlich nutzen wir alle Möglichkeiten von Social Media. So werden uns auf Twitter beispielsweise mehrmals pro Tag Menschen aus aller Welt mit spannenden Infos rund um Marken feeden. Zudem ist The Brander von Anfang an interaktiv angelegt. Leserinnen und Leser können uns Vorschläge für ihre Wunschreportagen einreichen oder für ihre Lieblingsreportage voten.

In diesem Umfeld gibt es sicher auch eine iPad-Version?
Wir leben in einer spannenden Zeit! Der Wechsel von Print zu Online ist das grosse Thema. Gemeinsam mit der Agentur Information Architects aus Tokio und Zürich haben wir eine einfache, schöne und zeitgemässe iPad-Version erarbeitet. Die Agentur ist spezialisiert auf das Entwickeln von Online-Portalen für Medienhäuser und hat kürzlich die neue App für Die Zeit realisiert. Diese hat für ihr «Responsive Design» in Fachkreisen wie auch beim Publikum sehr viel Lob gefunden. Auch wir bedienen uns dieser neuen Technologie. Eine einfache Struktur sowie ein einspaltiger Textverlauf ermöglichen eine leichte Orientierung und entsprechen dem neuen Leserverhalten.

Wird es auch einmal eine Printversion geben?
Die Schnelligkeit und Interaktivität von Online-Medien sind nicht mehr wegzudenken. Sie sind Fakt. Natürlich und hoffentlich bleiben gewisse klassische Medien als Printform relevant. Auch wir schliessen eine Printversion des Magazins zu einem späteren Zeitpunkt nicht aus. Für den Start von The Brander haben wir uns aber bewusst für den Online-Kanal entschieden. Einerseits können wir so verschiedene Medienformate wie zum Beispiel Filme einbinden, andererseits ist uns die Interaktivität sehr wichtig. Wir zeigen Menschen hinter den Marken und möchten, dass man sich austauscht.

Was ist Ihr Ziel für The Brander? 
Langfristig soll The Brander zu einer visuellen Enzyklopädie der Marken unserer Zeit heranwachsen. Eine unendliche Geschichte von Marken und ihren Machern. Damit wird The Brander bestimmt ein spannendes Magazin und ein attraktives Nachschlagewerk.

Text und Interview: Andreas Panzeri

allemann

DIE AGENTUR
Branders wurde 2005 als unabhängiges Beratungsunternehmen für Branding gegründet. Die mittlerweile 20 Mitarbeitenden betreuen lokale, nationale und internationale Unternehmen. Das Team aus Wirtschafts-, Psychologie- und Designspezialisten berät Unternehmen in allen Fragen rund um das Thema Marke. Derzeit arbeitet die Agentur mit Sitz am Zürcher Bellevue an Projekten in der Schweiz, den USA und China.

 

Pro Sieben Sat1: Gewinn verdoppelt

Pro Sieben Sat1 hat im vergangenen Jahr von der Rückkehr der Werbemärkte profitiert und den Gewinn mehr als verdoppelt.

Der deutsche TV-Konzern verdiente dank der sprudelnden Reklameeinnahmen und des guten Weihnachtsgeschäfts unter dem Strich 312,7 Millionen Euro. Der Umsatz wuchs um 8,7 Prozent auf rund 3 Milliarden Euro, wie das Unternehmen am Donnerstag gemäss SDA mitteilte. Dabei sieht sich die Sendergruppe (Sat1, Kabel1) auch durch ihren strikten Sparkurs und den Umbau der vergangenen Jahre gestärkt.

Der Erfolg hänge nicht nur mit dem konjunkturellen Rückenwind zusammen, sondern sei auch auf die Effizienz der Prozesse und die richtigen strategischen Entscheidungen zurückzuführen, lässt sich Pro Sieben Sat1-Chef Thomas Ebeling in der Mitteilung zitieren. 2011 rechnet der Manager angesichts der guten Konjunktur mit weiter wachsenden Umsätzen und Ergebnissen. Nach dem Verkauf des Nachrichtensenders N24 und dem Umzug nach München könnte der Umbau des noch immer hoch verschuldeten Konzerns allerdings weitergehen.

Strategische Möglichkeiten in Teilen Europas werden geprüft

Pro Sieben Sat1 prüfe die strategischen Möglichkeiten für die Geschäfte in den Niederlanden, Belgien und Nordeuropa. Seit längerem wird über einen möglichen Verkauf der Sender dort spekuliert. Mit einer Entscheidung sei aus heutiger Sicht im zweiten Quartal zu rechnen, hiess es.

Dachkom: Delta Möbel feiert Geburtstag mit Christa Rigozzi

Die Agentur Dachkom mit Sitz in Rheineck hat für Delta Möbel eine Kampagne realisiert. Als neue Botschafterin konnte Christa Rigozzi gewonnen werden.

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Für Dachkom in Rheineck war gemäss Mitteilung unter anderem die überzeugende Persönlichkeit und das gekonnte Rollenspiel von Christa Rigozzi vor der Kamera ausschlaggebend, sie als neue Botschafterin für das Ostschweizer Möbelhaus Delta Möbel zu engagieren. Die Kampagne beinhaltet einen eigenen Zeitungsbund, Plakate, Anzeigen, sowie Radio- und TV-Spots.

Verantwortlich bei Delta Möbel: Willi Gebelein (Geschäftsführung), Hans Vetsch (Marketing). Verantwortlich bei Dachkom: Bernd Leisner (Text/Konzept), Simone Gmeiner (Grafik), Otto Gmeiner und Jérôme Walz (Beratung), Regina Rüesch (Projektkoordination).

 

Radio Argovia: Olivia Folly wird stv. Chefredaktorin

Die Geschäftsleitung von Radio Argovia befördert Olivia Folly per 1. April 2011 zur stellvertretenden Chefredaktorin.

Olivia Folly arbeitet seit 1. Mai 2008 als Redaktorin bei Radio Argovia, wie es in einer Mitteilung vom Donnerstag heisst. Ursprünglich hat die 30-Jährige das KV absolviert und dann als kaufmännische Angestellte beim Bieler Privatradiosender Canal 3 gearbeitet. Nach einem 2-jährigen Stage in der Redaktion von Canal 3 wurde sie ab August 2007 als Redaktorin und stellvertretende Chefredaktorin angestellt.
 

Pitch-Gewinn: Kreisvier mit Neuauftritt von Swissfriends.ch beauftragt

Über Swissfriends.ch finden Herzen zueinander. Und in der Agentur Kreisvier hat das Tamedia-Unternehmen nun selbst den richtigen Partner gefunden.

Die Basler Agentur entwickelt den mehrstufigen Neuauftritt, bestehend aus einer klassischen Kampagne sowie integrierten Massnahmen in den neuen Medien. Swissfriends.ch ist mit jährlich über 200‘000 Mitgliedern die grösste Schweizer Datingsite und entschied sich nach einem Pitch unter drei Agenturen für Kreisvier.

Verantwortlich bei Swissfriends.ch: Sarah Stiefel. Verantwortlich bei Kreisvier: Christian Jost, Fabia Meloni (Beratung), Sven Kahler (Art Direction), Gerald Mink (Text).
 

Marken und Macher

Ab 10. März erscheinen auf Thebrander.com Geschichten rund um Menschen, die mit viel Herz eine Marke kreiert haben und diese erfolgreich führen oder gar selber eine sind. Lanciert wird das Online-Magazin von der Zürcher Branding-Agentur Branders.

Marken vermitteln ein Lebensgefühl. Bei Apple heisst dieses «Think different». BMW verspricht «Freude am Fahren». In der Zürcher Kronenhalle vermischen sich Kunst und Kulinarik zum Markenzeichen für das Restaurant. In all diesen Fällen vermitteln Marken ein Erlebnis und schaffen Identifikation. Doch wer sind die Menschen hinter diesen Marken? «Wir sind umgeben von vielen globalen, anonymen Marken. Wer hinter den Marken steht, weiss oft niemand. Gleichzeitig nimmt der Trend und der Wunsch nach Authentizität und Nähe stetig zu. Dies wird für die Markenführung immer wichtiger. Darum verleihen wir Marken und ihren Machern Ausdruck», meint dazu René Allemann, CEO bei Branders in Zürich.

Schon länger trägt man sich bei dieser Agentur mit dem Gedanken, eine Brücke schlagen zu können zwischen den beiden Polen «anonyme Marke» und «greifbare Identifikationsfiguren». Herausgekommen ist jetzt das erste Online-Magazin, das hinter die Kulissen der Markenwelt blickt und ihren Machern ein Gesicht verleihen will. Wer steckt hinter dem Erfolg kleiner, grosser, bekannter und unbekannter Marken? Was zeichnet diese Menschen aus? Was treibt sie an? Was sind ihre Erfolgsrezepte? Wer ist der CEO, der das steuert? Wer ist der Designer? Was sind ihre Motivationen? Welche Gefühle wollen sie mit ihrer Marke vermitteln?

Antworten auf diese Fragen gibt es jetzt ab 10. März in wöchentlich neu publizierten Geschichten auf dem Portal The Brander. Das Online-Magazin ist zweisprachig, deutsch und englisch. Es soll sich vor allem in seinem emotionalen Ansatz von den wenigen bisher bekannten Publikationen wie zum Beispiel dem Brandchannel unterscheiden. Diese Site von Interbrand fungiert primär als Newsportal aus dem Bereich Branding und Rebranding und wendet sich an ein Fachpublikum – ähnlich wie das CI-Portal der Fachhochschule Mainz. The Brander hingegen kombiniert die inhaltliche Branding-Perspektive mit dem Lifestyle von Marken. «Theorie und Praxis werden auf neue Weise kombiniert», erklärt René Allemann. Das Thema Marke soll auf diese Weise auch beim Lesen noch einmal zum Erlebnis werden. Dabei stellt The Brander mit ausführlichen Berichten, hochwertiger Fotografie und Filmbeiträgen sowie mit grosszügigen Bildstrecken Menschen und die Geschichten hinter ihren Marken in den Mittelpunkt – «denn gute Marken erzählen eine Geschichte», ist Branders überzeugt.

Für den wöchentlich neuen Input hat die Agentur spezialisierte Autorinnen und Autoren aus aller Welt von NZZ bis New York Times gewinnen können. Monatlich wird es auch ein Update mit namhaften Kolumnisten geben. Zum Start berichtet The Brander aus Mailand, Neapel, New York, Zürich, Sydney sowie Taipeh. Die Reportagen handeln von Marken wie Pedrazzini für Boote, Dean & Deluca für Delikatessen in New York oder Michel Péclard für Gastronomie in Zürich.

«Food, Mode und Freizeit sind sicher Schwerpunkte, aber es gibt auch Geschichten über Service-Marken, Banken, Versicherungen oder Airlines. Auch Technologie-Marken wie Computer oder Autos werden bei uns ein Thema sein», verspricht René Allemann.

thebrander

«MARKEN SIND SEHR EMOTIONAL GETRIEBEN»

WW: An wen richtet sich das neue Online-Magazin The Brander?
René Allemann: Unsere Zielgruppe ist ein internationales Publikum. Leute, die grundsätzlich interessiert sind an den Themen Design, Kunst, Kultur und Mode. Mit einer Affinität zu Marken. Leute, die auch Magazine wie Monocle oder Wallpaper lesen.

Warum diese Initiative für ein Online-Magazin?
Weil es einem klaren Bedürfnis entspricht. Als Konsument habe ich es oft mit anonymen globalen Marken zu tun. Doch vermehrt will ich wissen, wer hinter den Marken steht. Mich interessiert der Mensch hinter der Marke. Die Herkunft, der Ort, der Ursprung. Ein allgemeiner Trend, der überall spürbar ist. Bei Unternehmen und Produkten. Zudem bringt das Magazin unsere Haltung zum Ausdruck: Marken basieren auf einer klaren Strategie, sind aber sehr emotional getrieben. Sie bieten ein Erlebnis und vermitteln ein Lebensgefühl. Als Berater setzen wir auf Marken, die ganzheitliche Erlebnisse bieten und auf Qualität – lokal, national und international. Dieses Selbstverständnis wollen wir vermitteln. 

Ist The Brander vor allem Eigenwerbung für die Agentur Branders?
Im Endeffekt hilft es uns als Agentur, das ist klar. Das Magazin soll aber auch Menschen animieren, sich mit dem Thema zu beschäftigen. Wir sehen unsere Arbeit eher erlebnisorientiert und weniger technisch. Wenn wir Marken kreieren, geht es uns darum, das Lebensgefühl einer Marke ganzheitlich erlebbar zu machen. Das Magazin soll diese Denkhaltung widerspiegeln. Wir wollen aufzeigen, was hinter einer Marke alles stehen kann. Nicht nur in unserer Branche, sondern auch über die Branche hinaus. The Brander ist also kein klassisches Fachmagazin. Es verbindet das Markenerlebnis mit der Branding-Theorie. So entsteht eine neue, einzigartige und erlebnisorientierte Vermittlung des Themas.

Wie ist The Brander finanziert?
Das Online-Magazin ist kostenlos, finanziert wird es durch Werbung. Diese soll aber sehr zurückhaltend sein. Wir sind zufrieden, wenn die Idee kostendeckend ist. Wir werden keine PR-Texte abdrucken und für die Bildstrecken greifen wir nicht auf Werbematerial zurück. Sondern wir wollen mit den besten Fotografen und Journalisten zusammenarbeiten, die unser Verständnis von Qualität teilen.

Wie wird das neue Magazin promoted?
Wir hoff en, dass sich The Brander in der Online-Community herumspricht. Mit Social Media kann das heute sehr schnell gehen. Natürlich nutzen wir alle Möglichkeiten von Social Media. So werden uns auf Twitter beispielsweise mehrmals pro Tag Menschen aus aller Welt mit spannenden Infos rund um Marken feeden. Zudem ist The Brander von Anfang an interaktiv angelegt. Leserinnen und Leser können uns Vorschläge für ihre Wunschreportagen einreichen oder für ihre Lieblingsreportage voten.

In diesem Umfeld gibt es sicher auch eine iPad-Version?
Wir leben in einer spannenden Zeit! Der Wechsel von Print zu Online ist das grosse Thema. Gemeinsam mit der Agentur Information Architects aus Tokio und Zürich haben wir eine einfache, schöne und zeitgemässe iPad-Version erarbeitet. Die Agentur ist spezialisiert auf das Entwickeln von Online-Portalen für Medienhäuser und hat kürzlich die neue App für Die Zeit realisiert. Diese hat für ihr «Responsive Design» in Fachkreisen wie auch beim Publikum sehr viel Lob gefunden. Auch wir bedienen uns dieser neuen Technologie. Eine einfache Struktur sowie ein einspaltiger Textverlauf ermöglichen eine leichte Orientierung und entsprechen dem neuen Leserverhalten.

Wird es auch einmal eine Printversion geben?
Die Schnelligkeit und Interaktivität von Online-Medien sind nicht mehr wegzudenken. Sie sind Fakt. Natürlich und hoffentlich bleiben gewisse klassische Medien als Printform relevant. Auch wir schliessen eine Printversion des Magazins zu einem späteren Zeitpunkt nicht aus. Für den Start von The Brander haben wir uns aber bewusst für den Online-Kanal entschieden. Einerseits können wir so verschiedene Medienformate wie zum Beispiel Filme einbinden, andererseits ist uns die Interaktivität sehr wichtig. Wir zeigen Menschen hinter den Marken und möchten, dass man sich austauscht.

Was ist Ihr Ziel für The Brander? 
Langfristig soll The Brander zu einer visuellen Enzyklopädie der Marken unserer Zeit heranwachsen. Eine unendliche Geschichte von Marken und ihren Machern. Damit wird The Brander bestimmt ein spannendes Magazin und ein attraktives Nachschlagewerk.

Text und Interview: Andreas Panzeri

Dieser Artikel stammt aus der aktuellen Print-Ausgabe der Werbewoche.

allemann

DIE AGENTUR
Branders wurde 2005 als unabhängiges Beratungsunternehmen für Branding gegründet. Die mittlerweile 20 Mitarbeitenden betreuen lokale, nationale und internationale Unternehmen. Das Team aus Wirtschafts-, Psychologie- und Designspezialisten berät Unternehmen in allen Fragen rund um das Thema Marke. Derzeit arbeitet die Agentur mit Sitz am Zürcher Bellevue an Projekten in der Schweiz, den USA und China.

 

Lancierungs-Event Schweizer Monat

Die Werbewoche zeigt die Bilder vom Anlass.


Fotos.

Zu guter Letzt: Fröhliches Nano-Töten

«Die Nanos kommen und werden omnipräsent sein. Sie sind klein, lustig, handlich und fordern zum kreativen Spielen und zu Geschicklichkeit auf.» Dies ist auf der Website der Migros zu lesen. Was die Migros nicht erwähnt: Sie leben gefährlich. Sehr gefährlich.

Die letzte Stunde vieler der kleinen, süssen Nanos hat geschlagen: Auf der Facebook-Seite «Let’s kill the Nanos» wird nämlich jeden Tag mindestens ein Exemplar auf grausame Art und Weise getötet. Selbst die seltenen Spezial-Nanos werden dabei nicht verschont. Und natürlich wird der Vorgang der Hinrichtung oder das tote Nano fotografisch festgehalten. Putzig! Um die Übersicht über die getöten Nanos nicht zu verlieren, wurde zudem ein Nano-Friedhof eingerichtet.

Übrigens befinden sich unter den Fans der Aktion – wen wunderts – auch viele Eltern von Kindern im Nano-Sammelalter…. irgendwie muss er ja raus, der Hass auf diese kleinen Plastikteile.

 

Der Impact-Check der Werbewoche

Wir zeigen, wie aktuelle Kampagnen bei den Konsumenten abschneiden.

der Werbeagentur KSB an der Spitze, gefolgt von der ShopVille-RailCity- Anzeige der Werbeanstalt und derjenigen für VW von KSB. Die Anzeige für das Selbsthilfecenter der Werbeagentur Draftfcb/Lowe siegt bei der Uniqueness vor der Anzeige für Jobwinner.ch von Wirz und der SmokeFree- Kampagne von Wirz. Beim Kriterium Brand Fit liegt die Anzeige für ShopVille-RailCity an der Spitze vor Coop und SmokeFree. Bei der Likeability siegt die Anzeige für Jobwinner. ch, auf dem zweiten Platz liegt das Sujet für VW und an dritter Stelle die Anzeige für SmokeFree. 

Hier geht es zum Impact-Check der Werbewoche.

Fragestellung und Methodik
Methode: Computer Assisted Web Interviews (CAWI).
Instrument: Online-Interviews über die Marketagent.com-reSEARCH-Plattform.
Zielgruppe: webaktive Personen aus der Deutschschweiz zwischen 14 und 59 Jahren.
Sample-Grösse: n = 501 Netto-Interviews, Random Selection nach Quoten.
Erhebungszeitraum: 14.02.2011 – 21.01.2011.

Fragen:

  • Wir haben Ihnen zu Beginn der heutigen Befragung einige Anzeigen vorgestellt. An welche dieser Anzeigen können Sie sich erinnern? Bitte nennen Sie uns die werbenden Unternehmen bzw. die beworbenen Marken. (Awareness)
  • Inwieweit heben sich diese Anzeigen Ihrer Meinung nach von anderer Werbung in Zeitungen, Magazinen und Zeitschriften ab? Bitte bewerten Sie jeweils von 1 (= hebt sich überhaupt nicht ab) bis 6 (= hebt sich sehr stark ab). (Uniqueness)
  • Inwieweit passen diese Anzeigen zu dem Bild, das Sie von den jeweiligen Marken/Unternehmen haben? Bitte bewerten Sie jeweils von 1 (= passt überhaupt nicht zu meinem Bild von dieser Marke) bis 6 (= passt sehr gut zu meinem Bild von dieser Marke). (Brand Fit)
  • Inwieweit gefallen Ihnen die folgenden Anzeigen? Bitte bewerten Sie jeweils von 1 (= gefällt mir überhaupt nicht) bis 6 (= gefällt mir sehr gut). (Likeability)

Bei den abgedruckten Werten handelt es sich jeweils um die Top-Box-Bewertungen «hebt sich sehr stark ab», «passt sehr gut zu meinem Bild der Marke», «gefällt mir sehr gut». Die restlichen Werte finden sich auf Werbewoche.ch. Verfasserin der repräsentativen Studie «Werbelieblinge der Schweiz» ist die auf Online-Marktforschung spezialisierte Marketagent.com Schweiz, die über ein registriertes Panel von 20 000 befragungswilligen Personen in der Deutsch- und der Westschweiz verfügt. Marketagent.com Schweiz ist ein Tochterunternehmen des führenden österreichischen Marktforschungsunternehmens Marketagent.com online reSEARCH GmbH und der Schweizer Kommunikationsagentur Contract Media AG.

 

Erdgas lässt die Blumen tanzen

Rod Kommunikation präsentiert Erdgas mit neuen Ideen in einem ebenso charmanten wie dankbaren Look.

Über ein unsichtbares Produkt eine augenfällige Kommunikation zu realisieren ist keine leichte Aufgabe. Den Werbern von Rod Kommunikation ist es allerdings bestens gelungen. Sie präsentieren Erdgas in einem neuen Look, der Emotionen statt Fakten ins Zentrum rückt. Aufwendige Spots lassen Bäume und Blumen tanzen und inszenieren das Produkt als «freundliche Energie».

Erdgas ist schliesslich auch eine natürliche Energie, die tief in der Erde entstanden ist und die Umwelt weniger belastet als Heizöl, Holzschnitzel, Pellets und importierter Kohlestrom. Kein Wunder, entscheiden sich viele Schweizerinnen und Schweizer seit Jahrzehnten für Erdgas als saubere, umweltschonende Heizenergie. Und weil immer mehr Konsumenten Erdgas auch als kostengünstigen, umweltschonenden Treibstoff entdecken oder mit dem erneuerbaren und CO₂-neutralen Biogas heizen, wird die Gruppe der Menschen, welche der Natur etwas Gutes tun, immer grösser. Strategischer Kerngedanke der neuen Kommunikationsoffensive ist das Prinzip Actio = Reactio.

erdgas

Es lebe die Natur

Das wird im Film und in den Sujets visualisiert, indem sich diese ökologische Entscheidung der Erdgaskonsumentinnen und -konsumenten sichtbar und direkt auf die Umwelt auswirkt. Gezeigt wird, wie sich die Natur beim Menschen für sein vorbildliches Verhalten bedankt. Diesen strategischen Kerngedanken haben die Kreativen von Rod als Inspiration genutzt und zu einer Kampagne entwickelt, in der die Flora mit ihren Pflanzen, Bäumen, Blumen, Gräsern und Sträuchern den Erdgaskonsumentinnen und -konsumenten im Alltag das Leben erleichtern, ganz im Sinne eines Freundschaftsdienstes. Daraus ergibt sich auch der Claim: Erdgas – die freundliche Energie.

Für die integrierte Kampagne wurden TV-Spots, Billboards, Anzeigen, Plakate, Below-the-line-Massnahmen sowie ein neuer Webauftritt entwickelt, um potenzielle Kundinnen und Kunden für Erdgas nicht nur zu interessieren und inspirieren, sondern ihnen auf lokaler Ebene auch veritable Angebote machen zu können.

In enger Zusammenarbeit mit dem Regisseur Marco Lutz und der Fotografin Patricia von Ah wurde eine neue Welt für Erdgas entwickelt, welche die Liebesdienste und Dankesgesten von Pflanzen charmant inszeniert. Sämtliche Pflanzen mussten in produktionstechnischer Feinarbeit mithilfe eines Puppenspielers manuell zum Leben erweckt werden. So wurde der Film aus Hunderten von einzelnen Teilen und Sequenzen zusammengesetzt. Ein künstlicher Look hätte nicht zu dieser natürlichen Energie gepasst, war man bei Rod überzeugt, deshalb war eine 3-D-Animation keine Option.

pan


 

China schränkt Bewegungsfreiheit von ausländischen Journalisten massiv ein

Chinas Polizei hat die Bewegungsfreiheit von ausländischen Korrespondenten radikal eingeschränkt. Bevor sie ihrer Berichterstattung in China nachgehen, müssen Journalisten künftig die Erlaubnis örtlicher Stellen einholen.

Dies wurde Dutzenden Korrespondenten in Belehrungen und Verhören in der Polizeibehörde mitgeteilt. Ihnen wurde sogar mit Inhaftierung und Ausweisung gedroht, sollten sie sich nicht daran halten, berichteten Korrespondenten gemäss SDA am Donnerstag. Entgegen den bisher geltenden Regeln, dass für Interviews nur die Zustimmung des Interviewten notwendig ist, muss neuerdings auch die jeweils für den öffentlichen Platz oder das Wohngebiet zuständige Behörde die Erlaubnis erteilen. «Journalisten wurde mitgeteilt, dass sich die Anforderung, sich eine Genehmigung zu besorgen, bevor sie auf öffentlichen Plätzen berichten, auf ganz China bezieht», berichtete die Vereinigung der Auslandskorrespondenten (FCCC).

Dutzende Journalisten waren in Peking und Shanghai in den vergangenen Tagen einbestellt worden. Ihnen wurde vorgeworfen, mit ihrem Erscheinen am geplanten Ort der Proteste gegen chinesische Vorschriften verstossen zu haben, obwohl deren Verschärfung erst im Nachhinein kommuniziert worden war.

Chinas Aussenministerium verteidigte den neuen Umgang mit ausländischen Journalisten. Es sei keine Veränderung, kein Rückschritt. Es sei nur ein Schritt vorwärts, sagte die Sprecherin Jiang Yu vor der Presse in Peking. Örtliche Behörden hätten detaillierte Vorschriften zur Umsetzung der Regeln gemacht.
 

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