SF: Nik Hartmann moderiert TV-Show «Alpenrose 2011»

Nik Hartmann wird am 16. April auf SF 1 die grosse volkstümliche Newcomer-Sendung «Alpenrose 2011» moderieren.

Wie die Zeitung Sonntag in ihrer aktuellen Ausgabe schreibt, werden in der Sendung sieben Paten – Carlo Brunner, Francine Jordi, Melanie Oesch, Monique Nicolas Senn, Polo Hofer und Toni Vescoli – ihre Schützlinge vorstellen, die sie aus vielen Vorschlägen ausgewählt und danach bis zum bildschirmreifen Auftritt betreut und gecoacht haben. Die Interpreten stammen aus den Sparten Ländler, Schlagerklassiker, Chor & Jodel, volkstümlicher Schlager, Instrumental-Hits, Liedermacher und Evergreens. Am Schuss kann das Fernsehpublikum den grossen Sieger wählen. Er habe sich von der grossen Bandbreite des «Alpenrose»-Angebots angesprochen gefühlt, wird Hartmann im Sonntag zitiert. Er habe eine Nähe zu diesen Musiksparten und er habe eine Nähe zum Publikum, das diese Musik liebt.
 

Zu guter Letzt: Georges unerbittlicher Kampf gegen die hohen Benzinpreise

Die Benzinpreise steigen und steigen - und ein Ende dieser Preisspirale ist nicht in Sicht. Gott sei Dank gibt es da Radio Regenbogen: Der deutsche Sender will die Autofahrerinnen und Autorfahrer vor dem Ruin retten und zahlt ihnen die Tankrechnung.

Wie jedem Autofahrer treibe es auch ihm die Schweißperlen auf die Stirn, wenn er an der Tankstelle beobachten müsse, wie es die Sprit-Preise immer weiter in Schwindel erregende Höhen treibe, erzählt George Zampounidis, Moderator in der Guten-Morgen-Show des Senders. «Deshalb haben wir kurzerhand beschlossen: Jetzt reicht’s, dagegen müssen wir etwas tun!» Gesagt, getan. Um sich von George die Tankrechnung bezahlen zu lassen, muss man einfach die Tank-Quittung per Fax, Mail oder Post einsenden, und natürlich ein bisschen Glück haben – jede Stunde ziehen George und seine Moderatoren-Kollegen eingesandte Quittungen aus dem Lostopf und geben die Namen der geschröpften Autofahrer durch. Meldet sich der Quittungsbesitzer innerhalb der nächsten halben Stunde, zahlt George den Sprit. Ob damit wirklich etwas gegen die hohen Spritpreise getan ist, bleibt höchst fraglich. Aber die Hörer freuts bestimmt. Nette Aktion, Radio Regenbogen – und auch wenn dadurch die Welt nicht besser wird: ein paar zusätzliche Hörer bringts bestimmt.

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George.

(Bild: Radio Regenbogen)
 

Twitter ist schätzungsweise 7,7 Milliarden Dollar wert

Der Kurznachrichtendienst Twitter ist schätzungsweise 7,7 Milliarden Dollar wert. Dies ergab eine Versteigerung von Firmenanteilen.

Bei einer Bewertung im Dezember für die Zusammenstellung einer Finanzspritze war Twitter noch weniger als halb so viel wert. Investoren seien bei der von SharesPost organisierten Versteigerung bereit gewesen, 34,50 Dollar je Twitter-Anteil zu zahlen, teilte die Internet-Plattform gemäss SDA mit. Bei knapp 224 Millionen Aktien ergibt sich damit ein Firmen-Wert von 7,7 Milliarden Dollar.

Der Kurznachrichtendienst, über den 140 Zeichen lange Informationen an Interessenten verschickt werden können, wurde 2006 gegründet. Im September vergangenen Jahres hatte Twitter rund 175 Millionen Nutzer. Twitter ist bei Prominenten und Politikern beliebt, wird aber auch von Firmen zunehmend für Werbung genutzt.

Twitter-Gründer Biz Stone sagte unlängst, das Unternehmen hege keine Pläne für einen Börsengang. Twitter wolle eigenständig bleiben und brauche in den nächsten zwölf Monaten auch kein frisches Kapital. Das soziale Netzwerk Facebook, über dessen Börsengang seit langem spekuliert wird, wird mit mehr als 50 Milliarden Dollar bewertet. (SDA)

(Bild: Keystone)
 

Rebecca Haug wird Leiterin Allaccess

Allaccess steht unter neuer Führung. Die 34-jährige Rebecca Haug hat per Januar die Leitung der zur Y&R-Gruppe gehörenden Agentur für Promotionen und Events übernommen.

Zuletzt baute Rebecca Haug als Head of Communication and Events Swissnex India (Annex Schweizer Botschaft) in Bangalore, Indien auf. Davor war sie mehrere Jahre als Head of Events und Direct Marketing Consultant bei Wunderman in Zürich tätig.
 

Weniger Migros-Werbung in Regionalzeitungen

Die Migros fährt national eine neuen Werbestrategie: Einen Teil ihres Werbebudgets zieht sie von den Regionalzeitungen ab und transferiert es in die Pendler- und Boulevardzeitungen sowie ins Internet. Dieser Entscheid trifft die Regionalzeitungen hart.

Die Migros habe ihre Werbestrategie dem Verhalten der Leute angepasst, sagte Migros-Sprecherin Monika Weibel am Freitag zur Nachrichtenagentur SDA. Damit bestätigt sie einen Bericht der journalistischen Internetplattform La Méduse. Es würden immer mehr Leute Pendlerzeitungen lesen und viele informierten sich heute übers Internet, begründet sie den Entscheid.

Konkret bedeutet dies, dass das Geld, das bis anhin für die so genannten Preiskracher-Inserate reserviert war, neu zu den Pendlerzeitungen 20 Minuten und 20 minutes, in die Boulevardzeitungen Blick und Matin sowie in die Internetseiten der Tageszeitungen fliesst. Laut Weibel hat diese Neuausrichtung keine Einsparungen zur Folge. «Das Werbebudget bleibt gleich.»

«Die Regionalzeitungen sind weiterhin wichtig für uns», sagte Weibel weiter. So etwa würden die Megafrisch-Anzeigen weiterhin ein Mal wöchentlich publiziert. Und die einzelnen Genossenschaften seien frei, weiterhin in «ihren» Regionalzeitungen zu inserieren.

Die neue Werbestrategie der Migros ist zurzeit in der Umsetzung. Sie gilt für die Deutschschweiz und die Romandie. Die italienische Schweiz ist davon nicht betroffen. Weibel begründet dies damit, dass im Tessin laut neuesten Erhebungen das Internet noch nicht so verbreitet ist wie in der übrigen Schweiz. Und in der Zukunft will der Orange Riese auch vermehrt via Handy seine Werbebotschaften verbreiten. Man sei daran, ein entsprechendes Konzept zu entwickeln, sagte die Migros-Sprecherin.

Die neue Strategie der Migros trifft die Regionalzeitungen hart. Louis Ruffieux, Chefredaktor der Freiburger Tageszeitung La Liberté, bedauert den Entscheid: «Die Migros ist ein wichtiger Inserent für die Regionalzeitungen. Ich erinnere mich an Zeiten, in denen vier Werbeseiten noch üblich waren.» (SDA)
 

Homegate.ch: Personalisierte iPhone-App für Firmenkunden

Das Immobilienportal Homegate.ch bietet seinen Firmenkunden neu eine individuell an Kundenwünsche anpassbare Applikation für das iPhone. Damit können Immobilienunternehmen eine iPhone-App unter dem eigenen Namen veröffentlichen.

Mittels einer Personalisierung können Firmenkunden ihre eigene Lösung starten: Farben, Design, Logos und weitere Features werden gemäss Kundenwunsch umgesetzt. Die Wohnungssuchenden erhalten mit der App ihrer bevorzugten Immobilienverwaltung alle bei Homegate.ch inserierten Objekte dieses Anbieters. Die anpassbare Applikation basiert auf der App von Homegate.ch, die bereits im Sommer 2009 lanciert wurde.

Weitere Infos: Myhomegate.ch.

 

Presserat: Frank A. Meyer hätte Fakten korrekt darlegen sollen

Die Eidgenössische Kommission gegen Rassismus beschwerte sich über eine Kolumne des Sonntagsblick. Der Kolumnist Frank A. Meyer unterstelle der Kommission die Auffassung, das Kopftuch sei für alle Musliminnen ein religiöses Gebot. Der Presserat heisst die Beschwerde gut mit dem Argument: Gerade bei harschen Kommentaren müssten die zugrunde liegenden Fakten korrekt sein.

In einer Sonntagsblick-Kolumne unterstellte Frank A. Meyer der Eidgenössischen Kommission gegen Rassismus (EKR), diese habe in einer Medienmitteilung geschrieben, das Kopftuch sei «ein für die Frauen verbindliches religiöses Gebot». Die EKR reklamierte, der Sonntagsblick habe sie verkürzt zitiert. Die Kommission habe vielmehr darauf hingewiesen, das Kopftuchverbot sei «ein für die betroffenen Frauen verbindliches religiöses Gebot.»

Der Presserat heisst die Beschwerde gut. Problematisch sei zwar nicht die von einem Bericht der NZZ übernommene Kürzung des Zitats, sondern die verzerrte Wiedergabe der Haltung der Kommission, so das Kontrollorgan der Schweizer Presse. Der Sonntagsblick dürfe sehr wohl die Haltung der EKR scharf kritisieren und ihr vorwerfen, sie messe der Religionsfreiheit gegenüber der individuellen Freiheit der Frau ein unverhältnismässiges Gewicht zu. Frank A. Meyer hätte aber die Fakten, die seiner harschen Kritik zugrundeliegen, korrekt darlegen sollen. Denn entgegen dem Anschein, den seine Kolumne erwecke, behaupte die EKR in ihrer Stellungnahme keineswegs, das Kopftuch sei für alle Musliminnen verbindlich.

 

Denner darf Kapseln für Nespresso-Maschinen wieder verkaufen

Denner darf seine Kaffeekapseln, die auch in Nespresso-Geräte passen, wieder verkaufen. Das St. Galler Handelsgericht hat das superprovisorisch verfügte Verkaufsverbot vom 10. Januar teilweise wieder aufgehoben, wie es am Freitag mitteilte.

Gemäss dem Urteil darf Denner die billigeren Konkurrenzkapseln wieder anbieten. Auch der Hinweis «Kompatibel zu Nespresso-Maschinen» in der Werbung und auf Verpackungen ist wieder gestattet, sofern der Schriftzug klein ist. Verboten bleibt der Werbe-Slogan «Denner − was suscht?». In diesem Punkt hat das St. Galler Handelsgericht seine Verfügung vom 10. Januar bestätigt. 

Bei Denner ist nun Schluss mit «Abwarten und Tee trinken» – so hatte Vizner Borel für den Discounter das Gerichtsurteil vom Januar kommentiert. In vergleichbarer Weise soll anfangs nächster Woche auch der Entscheid vom Freitag kommuniziert werden, wie Nicole Schöwel, Kommunikationsverantwortliche bei Denner, gegenüber der Werbewoche sagte. Man arbeite derzeit «mit Hochdruck» daran – für die Sonntagspresse werde es aber wohl nicht reichen. 

Die Produktion der Kapseln, die aufgrund der superprovisorischen Verfügung gestoppt werden musste, wird voraussichtlich schon kommenden Montag wieder aufgenommen. Mit weiteren Werbemassnahmen darf gerechnet werden, sobald wieder genügend Menge angeboten werden kann. 

 

Martin Spillmann juriert beim diesjährigen Cup Award

Der Cup-Award wird 2011 zum vierten Mal durchgeführt. Mit in der Jury sitzt auch Martin Spillmann von SFLB.

Mitte März beurteilt die zehnköpfige Jury in Istanbul die bereits vorjurierten Arbeiten der Awardshows von ADC Europe, AdFest (Asien/Pazifik), FIAP (Süd- und Mittelamerika) und der Golden Drums (Europa). Spillmanns Jurykollegen sind unter anderem Michael Conrad, ehemaliger Kreativchef von Leo Burnett und Gründer der Berlin School of Creative Leadership, Brett Mitchell von Droga5 in Sydney oder Jan Pautsch, Creative Director der Argonauten in Berlin. Neben Jurierung, Preisverleihung und Gala findet auch dieses Jahr eine mehrtägige Konferenz mit Referenten wie John Hegarty und Mark Tutssel statt.

Mehr Informationen: Thecupawards.com. 

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Presserat: Blick hat nicht gegen das Diskriminierungsverbot verstossen

Die Wortverbindung «Müll-Kosovare» verletzt nach Ansicht des Presserats das Diskriminierungsverbot nicht. Er weist deshalb eine Beschwerde gegen den Blick ab. Für die Leserschaft sei klar, dass sich die Wortverbindung auf eine Einzelperson und nicht allgemein auf Kosovaren beziehe.

Der Blick bezeichnete einen Mann kosovarischer Nationalität als «Müll-Kosovare». Dieser lagerte aus Protest gegen die Behörden Abfall in seinem Garten. Ein Leser beschwerte sich, mit dieser Zuspitzung verstosse die Zeitung gegen das Diskriminierungsverbot. Denn damit würden bestehende Vorurteile gegenüber der kosovarischen Nationalität verstärkt. Der Presserat kommt in seiner Stellungnahme zum gegenteiligen Schluss. Der Blick bringe bloss den Mann aus Bürglen, nicht aber die Kosovaren insgesamt mit dem Begriff «Müll» in Verbindung. Die konkrete Formulierung «Der Müll-Kosovare» mache deutlich, dass es um eine einzelne Person und nicht um einen generellen Vorwurf an eine Gruppe gehe.

 

Euro RSCG Zürich: Auftritt fürs Kulturhaus am See designt

Der Verein Kulturhaus am See will den Gebäudekomplex Kongresshaus und Tonhalle in ein Haus für Kulturinteressierte umgestalten. Kommunikative Unterstützung erhält er dabei von Euro RSCG Zürich. Die Agentur hat mit Hilfe von Google Earth ein Logo gestaltet.

Mit den jüngsten Diskussionen im Zürcher Stadtrat, an einem neuen Standort ein grosses Kongresszentrum für Zürich zu bauen, starteten auch die Pläne für die neue Nutzung des bisherigen Kongresshauses. Nach Meinung einer Gruppe von Kulturschaffenden, zu denen Pepe Lienhard, Andreas Vollenweider, Nadja Schildknecht gehören, soll das Kongresshaus zusammen mit der Tonhalle zu einem grossen Kulturhaus umgenutzt werden – und einen neuen Auftritt bekommen.

Euro RSCG Zürich wurde mit der Entwicklung dieses Auftritts – mitsamt Logo –beauftragt. Bei den Recherchen auf Google Earth haben die Kreativen der Werbeagentur festgestellt, dass die Fassadenhöhe des Kongresshauses exakt der Breite der Strasse zum Zürichsee entspricht. Diese realen Abstände, Winkel und Proportionen haben sie in das neue Logo übertragen.

Über die Variation im Schriftschnitt und der perspektivischen Anordnung der Wörter ist ein typografisches Logo entstanden, das räumlich wirkt: die Wörter «Kultur» und «Haus» geben das Gebäude des heutigen Kongresshauses wieder, das Wort «am» die Strasse und das Wort «See» den Zürichsee, der sich vor dem denkmalgeschützten Gebäude ausbreitet.

Ausgehend von diesem Logo hat Euro RSCG Zürich Briefschaften, Visitenkarten, Broschüren und eine Website mit denselben Geodaten von Google Earth entwickelt. Diese sind ab sofort im Einsatz.

Verantwortlich beim Verein Kulturhaus am See: Roger Cahn (Geschäftsstelle). Verantwortlich bei Euro RSCG Zürich: Frank Bodin (Gesamtverantwortung), Markus Rottmann (CD), Ivan Madeo (Konzept-Text), Christina Wellnhofer (Art Direction), Dominique Magnusson (Grafik), Janina Iseli (Beratung).

 

Metzgerlehner: Bärenstarkes Angebot für Raiffeisen-Mitglieder

Metzgerlehner hat für Raiffeisen eine Kampagne entwickelt. In Broschüren und mit diversen POS-Werbemassnahmen wird auf das Mitgliederangebot «Berner Oberland zum halben Preis» aufmerksam gemacht.

Von März bis November 2011 offeriert Raiffeisen ihren Mitgliedern das «Berner Oberland zum halben Preis» – gemeinsam mit den SBB, der Schifffahrt Berner Oberland, Bergbahnen sowie Hotels aus der Region. Mit diesem Angebot will Raiffeisen ihren Mitgliedern ein Dankeschön unterbreiten und einen Beitrag zur Förderung des Tourismus in der Schweiz leisten.


Memberplus.raiffeisen.ch/berner-oberland

Verantwortlich bei Raiffeisen Schweiz: Fiorella Brülisauer (Leiterin Kampagnen). Verantwortlich bei Metzgerlehner Worldwide Partners: Felix Dammann (Creative Direction), Marco Lehner (Strategie), Patrick Meyer (Text/Konzept), Janine Aebischer (Art Direction), Annette Vetsch (Grafik), Priska Senn, Karin Schweizer (Beratung), Ursula Trottmann, Corinne Räber (Desktop Publishing), Giovanni Bucca, Mario Müller (Produktion). Verantwortlich für Fotografie und CGI/Compositing: Jonathan Heyer (Fotografie), Linus Schneider (CGI/Compositing).
 

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