Cannes Lions: Zwei bronzene Löwen für Wirz, Contexta auf Shortlist

Wirz/BBDO Zürich hat in Cannes zwei Lions in Bronze gewonnen. Contexta hat es auf die Shortlist in der Kategorie «Cyber» geschafft.

Die Wirz Gruppe darf sich gleich über zwei Cannes Lions in Bronze freuen: Ausgezeichnet wurde der Heilsarmee-Case «gespendete Songs», und zwar in den Kategorien «A01 Best Use of Experiential Marketing in a Promotional Campaign» und «B13 Charities», beides Kategorien innerhalb der Promo & Activation Lions.

Die Berner Agentur Contexta wurde auf die Shortlist in der Kategorie «Cyber» gesetzt, und zwar mit der Kampagne «Lost in Val Sinestra» für Swisscom.

> Cannes Lions: Erste Shortlistplatzierungen bekannt

 

Strategische Zusammenarbeit zwischen Online.ch und Giordano.ch

Giordano.ch und die Online Group haben eine umfassende Zusammenarbeit vereinbart, in der jedes Unternehmen seine Stärken einbringen soll.

Giordano.ch wird gemäss Mitteilung die Themen Webdesign, Online Marketing und CMS Projekte für KMU Betriebe abdecken, Online.ch die Bereiche Product Information Management (PIM), eCommerce und den Betrieb der Lösungen.

Giordano.ch ist aus GFS Communications entstanden und seit Anfang 2011 als eigenständiges Unternehmen am Markt.
 

Matter & Gretener: Fragen über Fragen für Siemens

Im Rahmen ihrer Fragen-Kampagne für Siemens Schweiz hat Matter & Gretener zwei Sujets entwickelt, die den jetzigen und zukünftigen Beitrag von Siemens zur Mobilität der Schweiz verdeutlichen sollen.

Siemens Schweiz sei hierzulande nicht nur einer der grössten Arbeitgeber im Industriebereich, schreibt Matter & Gretener in einer Mitteilung. Mit innovativen Trams und Zügen trage das Unternehmen auch dazu bei, dass die Schweiz einen der besten ÖVs der Welt habe. Damit das so bleibe, unterstützte Siemens zusätzlich den wissenschaftlichen Nachwuchs der Schweiz mit dem Bildungsförderungsprogramm «Generation21». So würden immer neue Schweizer Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler für intelligente Mobilitätslösungen Marke Siemens sorgen, schreibt die Agentur.

Zum Einsatz kommen die beiden Motive als Inserate, Plakate, Rail Poster und eBoards, vorerst im Grossraum Zürich.

Verantwortlich bei Siemens Schweiz: Beatrice Müller. Verantwortlich bei Matter & Gretener: Daniel Matter (Creative Direction & Text), Julia Batzlen (Grafik), Marcus Gretener, Simone Frei (Beratung). Fotografie: Roth-Schmid.
 

Zu guter Letzt: Not macht kreativ

In China werden viele Inhalte aus dem Web herausgefiltert: Schimpfwörter, Pornographie oder Kritik am Regime haben keine Chance, von den Chinesen gelesen oder konsumiert zu werden. Neue Wortschöpfungen sollen Abhilfe schaffen.

Ein chinesischer Künstler hat die schönsten Sprachschöpfungen in Bildern verewigt. Da sieht man zum Beispiel Marilyn Monroes Körper mit Maos Kopf drauf – Maorilyn Maoroe – auf einem Alpaka sitzen. Im chinesischen Web sind diese Tiere als «Gras-Schlamm-Pferde» bekannt, die ein Symbol für den kreativen Widerstand gegen die Internetzensur sind. Hintergrund zum Gras-Schlamm-Pferd ist folgender: Zu den Kraftausdrücken, die in China herausgefiltert werden, gehört auch eines, das Cao Ni Ma ausgesprochen wird. Schreiben kann man diese Lautfolge sehr unterschiedlich, eine Variante heisst übersetzt «Gras-Schlamm-Pferd» – die andere Variante ist eine deutliche Aufforderung, mit der eigenen Mutter ins Bett zu hüpfen.

Auf dem Kopf des Maoroe-Alpakas sitzt die «Tal-Taube», ausgesprochen Gu Ge, was ähnlich tönt wie die Aussprache von Google. Vor dem Gras-Schlamm-Pferd laufen einige Maoroe-Fans, einer davon hält eine Flagge in die Höhe, auf der die Zeichen des Flusskrebses stehen – ein weiteres chinesisches Web-Fabelwesen: Die Schriftzeichen werden ähnlich ausgesprochen wie jene für Harmonie, was eine Anspielung auf die Filterung von Web-Inhalten ist; die Machthaber wünschen sich schliesslich eine «harmonische Gesellschaft»…

Die Website des Künstlers wurde übrigens – wie könnte es anders sein – in der Volksrepublik China blockiert; viel schneller, als er selbst es erwartet hat, sind die Behörden hinter seine revolutionären Absichten gekommen. Aber so schnell lässt er sich nicht unterkriegen – er versucht nun, seine Werke über Hintertürchen in China zu streuen. Wir wünschen ihm dabei viel Erfolg.

> Bilder des Künstlers auf Spiegel.de anschauen

Im Eigenverlag angebotenes E-Book über eine Million Mal verkauft

Erstmals hat ein Roman, der von seinem Autor im Eigenverlag als E-Book über Amazons Kindle-Lesegerät angeboten wurde, die Marke von einer Million verkauften Exemplaren übersprungen.

Es handelt sich dabei gemäss Wuv.de um den Roman «Saving Rachel» von John Locke. Der 60-jährige Locke hat bereits neun Romane veröffentlicht, jeweils zum Preis von 99 Cent. Sein letztes Buch trägt den Titel «How I Sold 1 Million E-Books in 5 Months», ein Ratgeber für Autoren, die ihre Werke selbst verlegen. Er ist über Amazons Kindle für 4,99 Dollar zu haben.
 

Cannes Lions: Erste Shortlistplatzierungen bekannt

Am Sonntag ist das internationale Werbefestival in Cannes gestartet. Bereits stehen die Shortlistplätze in den Kategorien Direct, Press, Outdoor, Media, Radio, Promo & Activation und PR fest. Im Rennen um die Löwen sind auch Schweizer Agenturen.

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Walker ist mit dem Zonenplan für Greenpeace in der Kategorie «Direct» sowie bei «Promo & Activation» nominiert. Auf dieser Shortlist sind auch Wirz/BBDO Zürich zu finden. Ihre Promotionskampagne «Songspende» für die Heilsarmee wurde insgesamt zweimal auf die Liste gesetzt. Zu den Nominierten für die «Outdoor Lions» zählen Advico Y&R Zürich und Jung von Matt/Limmat. Advico Y&R schaffte die Platzierung mit den Plakaten für Giuseppe Citterio. JvM/Limmat ist mit ihren drei Sujets für den Bremsassistenten BAS von Mercedes-Benz vertreten.

Advico Y&R darf sich ausserdem über zwei Shortlistplätze in der Kategorie «Press» freuen. Nominiert wurden hier die beiden Sujets für Sudden Rush. Ebenfalls auf dieser Shortlist steht JWT+H+F Zürich mit der Anzeige für die Marke Hakle von Kimberly Clark. Ausserdem ist Ruf Lanz in der Kategorie «Radio» im Rennen. Dies mit dem Radiospot «Rap Songs», den die Agentur zusammen mit dem Selmi Tonstudio Zürich für den Englischlehrer David Holler aufgenommen hatte. Bei «Media» und «PR» gab es für die Schweizer keine Platzierungen. Weitere Shortlistplätze sowie die ersten Sieger werden am Dienstag bekanntgegeben.
 

Oeffentlichkeitsgesetz.ch gibt Einsicht in amtliche Dokumente

Ab sofort lässt sich via die neue Internetplattform Oeffentlichkeitsgesetz.ch ein Gesuch um Einsicht in ein amtliches Dokument erstellen und versenden. Medienschaffende und Bürger sollen mit dieser Möglichkeit einen besseren Einblick in die Bundesverwaltung erhalten. Entwickelt und realisiert wurde das Projekt auf der Redaktion der Sonntagszeitung.

Seit der Einführung des Bundesgesetzes über das Öffentlichkeitsprinzip in der Bundesverwaltung vor fünf Jahren dürfen nur noch in klar definierten Fällen amtliche Dokumente geheim gehalten werden. «In den Aktenschränken und Datenspeichern der Verwaltung lagern Unmengen von interessanten Informationen, die eigentlich öffentlich zugänglich wären, von denen aber niemand etwas weiss», heisst es auf der Website. Dies will die von Medienschaffenden aus der Deutsch- und der Westschweiz ins Leben gerufene Plattform ändern.

In ihrer Arbeit seien Medienschaffende auf vertrauliche Hinweise von Wissenden angewiesen, ist auf der Website zu lesen. Diese können auf der Website die «Whistle-Blower-Linie» anklicken und dort ihre Informationen deponieren. «Werden wir auf öffentlich relevante Dokumente aufmerksam gemacht, beantragen wir – ganz legal und gestützt auf das Öffentlichkeitsgesetz – deren Herausgabe und kämpfen wenn nötig bis vor dem Richter dafür», heisst es weiter. Danach werde das Dokument auf Oeffentlichkeitsgesetz.ch publiziert.

Die Konferenz der Chefredaktoren und -redaktrorinnen und die Vereinigung der Bundeshausjournalisten haben das Patronat für das Projekt übernommen. Hauptsponsoren der Internetplattform sind Tamedia und die Sonntagszeitung. Finanziert wurde der Aufbau des Weiteren von Konsumenteninfo, der Herausgeberin von Ktipp und Saldo, sowie von der Oertli-Stiftung. Die französische Version des Internetforums wird im Herbst aufgeschaltet.

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TBWA\Zürich: Mit Twix einen Butler gewinnen

Wer jetzt Lust auf eine Pause hat, der kann während der viermonatigen schweizweiten Promotionskampagne von Twix und TWBA\Zürich einen Butler gewinnen, der den Slogan von Twix «Mach mal richtig Pause» verdeutlicht.

Die Idee war, Konsumenten auf unliebsame Handlungen aufmerksam zu machen und ihnen dafür einen Butler zu präsentieren, der diese Aufgabe für sie übernimmt. So wurden zum Beispiel auf Wohnungssuchseiten Banner geschaltet, in denen es hiess: Keine Lust, selber eine Wohnung zu suchen? Oder unter der Rubrik «Break» im 20 Minuten Anzeigen mit dem Spruch: Keine Lust, das Kreuzworträtsel selber zu lösen?

Die Massnahmen umfassten Anzeigen, Banner, Displays an strategischen Verkaufspunkten im Detail- und Impulshandel, Fillboards an Tankstellen und eine Microsite, sowie das Promotions-Packaging für alle Produktgrössen, in denen der Gewinncode enthalten ist. Wer sich einer unangenehmen Aufgabe entledigen möchte, hat bis Ende Juni noch die Chance auf den Twix- Butler.

www.twixpause.ch

Verantwortlich bei Mars Schweiz: Anina Freese (Product Manager Mars). Verantwortlich bei TBWA\Zürich: Frederick Rossmann (CD), Barney Rees (AD), Natasa Maricic (Copy Writer), Edith Swiezy (Account Directo), Christina Buergin (Account Director). 

 

Nespresso gegen Denner: Bundesgerichtsentscheid steht an

Das Bundesgericht wird kommende Woche einen Entscheid im Kaffee-Kapsel-Streit zwischen Nespresso und Denner fällen, wie das Gericht am Montag mitteilte. Es geht um das von Nespresso und Nestlé beim St. Galler Handelsgericht erfolglos geforderte vorsorgliche Verkaufsverbot gegen Denner.

Im Januar hatten Nespresso und Nestlé das St. Galler Handelsgericht darum ersucht, Denner den Verkauf seiner Nespresso-kompatiblen Kapseln vorsorglich zu verbieten. Das Handelsgericht lehnte dies im März ab, nachdem es Denner zunächst superprovisisch noch mit einem Verkaufsverbot belegt hatte. Zudem erlaubte es dem Unternehmen, in der Werbung und auf den Verpackungen seiner Kapseln in kleiner Schrift den Vermerk anzubringen: «Kompatibel zu Nespresso-Maschinen». Gegen den negativen Massnahmenentscheid des St. Galler Handelsgerichts gelangten Nespresso und Nestlé mit einer Beschwerde ans Bundesgericht, das nun am 28. Juni in einer öffentlichen Beratung über den Fall entscheiden wird. Nespresso und Nestlé stützen ihr Massnahmenbegehren dabei auf das Markenrecht und das Gesetz über den unlauteren Wettbewerb (UWG).

Sollte das Bundesgericht die aktuelle Nespresso-Beschwerde abweisen, wird Denner seine Kapseln bis zu einem Entscheid in der Hauptsache weiterverkaufen dürfen. Denner wurde bislang noch nicht mit der Hauptklage von Nespresso konfrontiert, wie Denner-Sprecherin Nicole Schöwel am Montag auf Anfrage der Nachrichtenagentur SDA erklärte. Anfang Jahr hatte Nespresso zudem versucht, beim Zürcher Handelsgericht gegen Denner wegen Patentverletzung ein vorsorgliches Verkaufsverbot zu erwirken. Das Begehren wurde ebenfalls abgelehnt. 

SFLB: Emmentaler wie zu Gotthelfs Zeiten

Im Juli wird auf der Seebühne in Thun Jeremias Gotthelfs Stück «Käserei in der Vehfreude» uraufgeführt. Pünktlich dazu bringt Emmentaler Switzerland den neuen Käse Gotthelf-Emmentaler in den Handel. Für Produktedesign und Promotion mit Facebook-Wettbewerb zeichnet Spillmann/Felser/Leo Burnett verantwortlich.

Der neue Gotthelf-Emmentaler, der so produziert wird wie zu Gotthelfs Zeiten, ziert eine Laibettikette. Diese erzählt Gotthelfs Geschichte der Bauern in der Vehfreude – mit vielen Illustrationen, die zusammen einen grossen Scherenschnitt ergeben.

Rund um den Gotthelf-Emmentaler wurde auch die Gotthelf-Emmentaler-Promotion lanciert: mit On-Pack-Leporello, Tag-Ons, Anzeigen, einer Stofftasche, Messe-Poster, einer Broschüre und einem Wettbewerb auf Facebook.com/emmentaler.aoc. In «Gotthelf – das Musica» geht es um Anneli und Felix, die nach einigen Hochs und Tiefs am Ende doch noch zusammenfinden. Nun sucht Emmentaler auf Facebook Liebesgeschichten, die genauso romantisch sind.

Verantwortlich bei Emmentaler Switzerland: Arthur Fasel (Geschäftsleitung), Christoph Stadelmann (Marketing/Kommunikation Schweiz und Märkte), Sandra Fahrni (Marketing/Kommunikation). Verantwortlich bei Spillmann/Felser/Leo Burnett: Simon Staub (Creative Direction), Niels Schäfer (Grafik), Diana Rossi (Text), Pam Hügli, Tobias Schoen, Fabienne Schoberth-Brunner (Beratung), Suzana Kovacevic (Art Buying); Nadine Geissbühler (Illustration).

 

GGK zeigt Ifolor prominent

Die Zürcher Werbeagentur GGK hat für ihren langjährigen Kunden Ifolor (ehemals Photocolor) neue TV-Spots mit prominenter Besetzung realisiert.

Nach Matthias Gnädinger (2009) zeigen jetzt die Grandes Dames des Cinéma Suisse Sabina Schneebeli, Heidi Maria Glössner und Rebekka Burckhardt, wie einfach Herr und Frau Schweizer zu Fotobuch, und Grusskarte von Ifolor kommen. Produziert hat Topic Film in 17 Arbeitstagen. Die Spots kommen in verschiedenen Längen und Sprachen daher.

Verantwortlich bei Ifolor: Philipp Schwarz, Karsten Peters. Verantwortlich bei GGK: Hermann Strittmatter (Gesamtverantwortung), Christoph Knuchel (CD), Bruno Züttel (Art), Simon Günthard (Beratung). Filmproduktion: Topic Film: Christian Rösch (Produktion), Andres Brütsch (Regie). Media: JBW Media: Julien Witt, Nina Rolle.

 

Bald spezielle Firmendomains möglich

Die internationale Organisation zur Verwaltung von Internetdomains hat die Zulassung spezieller Endungen für Firmenadressen beschlossen. Einem entsprechenden Vorschlag stimmte die ICANN am Montag in Singapur mit grosser Mehrheit zu.

Sie setzte sich damit über Befürchtungen hinweg, die neuen Domains als Ersatz für die bisherige allgemeine Firmenendung «.com» könnten das System der Namensgebung im Internet durcheinander bringen. «Die verwirrende Anfangsphase wird kurz sein», versprach ICANN-Vorstandmitglied Sebastian Bachollet.

«Das ist die umfangreichste Änderung bei den Domainnamen seit der Einführung der Einführung von '.com' vor 26 Jahren», kommentierte Theo Hnarakis, Chef eines Internetdienstleisters im US-Bundesstaat Kalifornien, die Entscheidung.

Mit der Neuerung müssten sich Firmen und andere Organisationen nicht länger auf bisherige Endungen wie «.com», «.net» oder «.org» beschränken. Beobachter rechneten damit, dass vor allem Grosskonzerne bald von der Änderung Gebrauch machen.

Wie das Bundesamt für Kommunikation (Bakom) am Montag mitteilte, können Bewerbungen ab dem 12. Januar 2012 eingereicht werden. Zu den 22 bestehenden generischen Domain-Endungen seien nun thematische (z.B. .hotel, .bank), geografische (z.B. .schweiz, .romandie) oder Markenendungen denkbar.

Nach Ansicht von Hnarakis könnten gerade grosse Unternehmen mit einem besonderen Interesse an der Kundenbindung «Wettbewerbsvorteile» aus den neuen Internetadressen ziehen. Zugleich warnte er, dass die Vergabe der Domains nicht so einfach gestaltet werden solle wie die Registrierung einer «.com»-Endung. «Das wird eine komplexe Aufgabe, die Nachdenken und Investitionen erfordert», sagte Hnarakis. Den Konzernen riet er, gewünschte Registrierungen umgehend in Angriff zu nehmen. (SDA)

 

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