20 Minuten Mobile wird nicht weitergeführt

Der Medienverbund 20 Minuten und Sunrise haben entschieden, das gemeinsam lancierte Mobilfunkangebot 20 Minuten Mobile nicht mehr weiterzuführen. Grund für den Entscheid ist die unter den Erwartungen liegende Geschäfts-Entwicklung.

Die Kundinnen und Kunden werden von 20 Minuten und Sunrise direkt informiert. Die Prepaid-Verträge sowie die Abonnements laufen bis auf weiteres zu unveränderten Konditionen weiter. Dies schreibt 20Tamedia in einer Mitteilung vom Freitag. Sämtliche Mobilfunkdienstleistungen sowie Kundendienst und Rechnungsstellung werden wie bisher direkt durch Sunrise erbracht.

Kooperation von 20 Minuten und Sunrise im Bereich Mobile

Mediafocus: Hoher Werbedruck im Mai

Der Mai hat dem Werbedruck ein freundliches Hoch beschert. Der Bruttowerbedruck stieg im Wonnemonat auf über 405 Millionen Franken und lag somit 6.3 Prozent höher als ein Jahr zuvor.

Damit hat der Mai erst das zweite Mal in den vergangenen zehn Jahren die 400-Millionen-Grenze geknackt. Neben den klassischen Produkt- und Imagewerbungen werden heute vermehrt auch mobile Dienstleistungen, Onlineplattformen, Webseiten und Webangebote beworben. Es genügt nicht eine «App» nur zu lancieren oder eine neue Webseite freizuschalten, die Angebote müssen breit bekannt gemacht werden.

Daher ist das Augenmerk von Mediafocus diesen Monat auf die Bewerbung von Apps und URL’s gerichtet. Den bisherigen Höhepunkt in Bezug auf die Bewerbung von Apps wurde im Dezember 2010 erreicht. Über 3.1 Millionen Franken setzten Werbungtreibende ein, damit genau Ihre Applikation heruntergeladen und – zumindest einmal – ausprobiert wurde.

Im aktuellen Jahr ist die Bilanz folgende: Nach einem Rückgang im Januar auf 2.4 Millionen Franken und einem Durchschnittswert von rund 1.6 Millionen Franken in den Monaten Februar, März und April, stieg der Bruttowerbedruck im Mai 2011 auf 2.5 Millionen Franken. Die Top Apps des Monats waren an erster Stelle die «20 Minuten Online App», an zweiter Stelle die «Soundshack App», drittens die «Peter Wick Wetter App», viertens die «Blick App» und an fünfter Stelle die «Blick Fussball App»

Bewerbung von Internetadressen und Webangeboten
Im Jahr 2010 bewegte sich das Monats- Volumen für die Bewerbung von Internetadressen und Webangeboten im Bereich von 10 bis 16 Millionen Franken. In den ersten fünf Monaten des aktuellen Jahres war die Spannweite kleiner und betrug lediglich 10 bis 12 Millionen Franken. Im Mai 2011 lag der Bruttowerbedruck im Mittelfeld bei rund 11 Millionen Franken.

Die Top URL’s waren an erster Stelle Myswitzerland.com, an zweiter Stelle Renovero.ch, drittens Transplantinfo.ch, viertens Be2.ch und an fünfter Stelle Problememiterektion.ch. Zu rund 46 Prozent wurden die Webseiten in den Printmedien, zu 31 Prozent im TV und zu 14 Prozent im Internet beworben.

Zum detaillierten Mediafocus-Report
 

Radio Rabe mit bernischem Kulturpreis ausgezeichnet

Der Alternativsender Radio Rabe hat den Kulturpreis 2011 des Kantons Bern erhalten. Rabe behaupte sich seit 15 Jahren als Kultursender, der sich Vielfalt, Pluralismus, Mehrsprachigkeit und soziales Engagement auf die Fahnen schreibe, heisst es zur Begründung.

Ohne Rabe fehlte dem Kanton Bern eine wichtige alternative Stimme des Kulturlebens. Dies befand die zuständige Kommission gemäss Communiqué vom Freitag. Der Kulturpreis ist mit 30'000 Franken dotiert und wird am 22. September in Bern übergeben.

Der Theaterschaffende Germain Meyer wird dann den mit 10'000 Franken dotierten Kulturvermittlungspreis entgegennehmen können. Er engagierte sich bei zahlreichen Projekten, darunter der Theatermatur am Gymnasium Pruntrut. Ausserdem beteiligt sich am Aufbau eines
Theaternetzes an den Schulen.
 

SRG: Kein nationales Wahlstudio in Bern – Präsidentenrunde in Zürich

Für die National- und Ständeratswahlen am 23. Oktober plant die SRG drei sprachregionale Wahlzentren in Zürich, Genf und Lugano. Das Schweizer Radio und Fernsehen SRF wird wie schon an den Wahltagen 2003 und 2007 nicht aus Bern senden.

Am Wahltag wird im Leutschenbach auch die in Fernsehen und Radio live ausgestrahlte Diskussion der Präsidentenrunde stattfinden. Dies sagte SRF-Sprecher Marco Meroni am Freitag gegenüber der Nachrichtenagentur SDA. Die Spitzen der Bundesratsparteien sowie von Grünen, glp, EVP, EDU und CSP seien nach Zürich eingeladen worden.

SRF wird am Wahltag von 12 bis 24 Uhr live aus dem Leutschenbach senden. Dass das Wahlstudio in Zürich eingerichtet wird und nicht im politischen Zentrum Bern, sorgt heute genauso wie vor früheren eidgenössischen Wahlen für eine Kontroverse. SVP-Generalsekretär Martin Baltisser sieht die Angelegenheit gelassen. Man stelle sich auf den Rahmen ein, der komme. Man müsse das nüchtern und pragmatisch betrachten. Hauptsache sei, dass die Gebührenzahler so wenig wie möglich belastet würden. Der CVP-Präsident Christophe Darbellay ist da anderer Meinung. Er und die Westschweizer Parteipräsidenten hätten die Elefantenrunde lieber in Bern, sagte der Walliser. Das habe sich bei den Abstimmungen bewährt. Es sei für Politiker und für Medienleute praktisch und sei auch symbolisch wichtig, da Bern die Hauptstadt ist. Bern sei die Hauptstadt und nicht Leutschenbach, doppelte SP-Generalsekretär Thomas Christen nach. Eine Sendung zu einem so wichtigen Termin wie den eidgenössischen Wahlen müsse aus Bern kommen, gerade in der mehrsprachigen Schweiz. Die SP wolle ihre Kritik gegenüber der SRG zur Sprache bringen.

Nachdem SRF/SRG den Vorwahl Event «Treffpunkt Bundesplatz» vom 19. bis 30. September in Bern auf dem Bundesplatz durchführen, mache es wirtschaftlich keinen Sinn, die Infrastruktur dann noch bis zum 23. Oktober stehen zu lassen, sagt SRF-Sprecher Marco Meroni. Für eine Wahlsendung vom Bundesplatz müsste ein grosser Teil der Infrastruktur nach Bern gebracht und aufgebaut werden. Dies würde viel kosten. Die spezielle Einrichtung eines anderen Standortes würde zusätzliche Mittel bedingen. SRF wird am 23. Oktober aus dem Berner Rathaus über die Wahlen im Kanton Bern berichten.

Das Wahlzentrum des Westschweizer Radios und Fernsehens RTS befindet sich in Genf und jenes des Italienisch-sprachigen Radios und Fernsehens RSI in Lugano. RTS und RSI erhalten in Zürich zudem Platz für Live-Standorte.
 

KSB gratuliert Coop zum Weltmeistertitel

Letzte Woche wurde Coop von der unabhängigen Ratingagentur Oekom Research zur mit Abstand nachhaltigsten Detailhändlerin der Welt 2010/11 erklärt. Als Leadagentur von Coop gratuliert KSB Krieg Schlupp Bürge Coop in einer Anzeige.

Nachhaltigkeit liege auch der KSB sehr am Herzen, so die Agentur in einer Mitteilung. So habe man kürzlich Piur.ch gegründet, das grüne Kompetenzzentrum von KSB. Dort gibt die Agentur Der Piurist heraus, das wöchentliche E-Zine zu nachhaltiger Kommunikation.

Die Anzeige erscheint aktuell in der Sonntagszeitung.

Verantwortlich bei KSB: Flo Wacker, Samuel Knaus, Uwe Schlupp, Daniel Krieg, Christoph Bürge und Dany Kielholz (Konzept), Jonathan Heyer (Foto). Bildbearbeitung: Pixelpolish. Litho: Detail AG.
 

Kauft Unia Tele Züri und Radio 24?

Offenbar hat die Gewerkschaft Unia ein Angebot für die vier zum Verkauf stehenden TV- und Radio-Stationen von Tamedia eingereicht. Tamedia will ihre vier Sender Tele Züri, Radio 24 Zürich, Tele Bärn, und Capital FM Bern abstossen.

Zu diesem Zweck führt das Verlagshaus ein Auktionsverfahren durch. Nach neuesten Mutmassungen soll auch Unia dabei sein. Ausserdem sollen neben Medienunternehmen wie Ringier und dem TV-Sender 3+ auch Branchenfremde für die Tamedia-Sender geboten haben. Dies schreibt die Handelszeitung.ch am Freitag. Unter den Branchenfremden werden der sich im Totalumbau befindliche Casinokonzern Escor oder gerüchteweise auch SVP-nahe Kreise genannt. Laut einer Quelle der Handelszeitung soll die Gewerkschaft Unia, die mit 200‘000 Mitgliedern und über 100 vertretenden Branchen zu den grössten Arbeitnehmerorganisationen des Landes zählt, bereits weitreichende Vorarbeiten geleistet haben.

Die Verantwortlichen sollen unter dem Namen «360 Grad» nun schon ein Expertenteam zusammenstellen, mit dem sie ihr Angebot inhaltlich vertiefen, wenn Unia im Rennen bleiben sollte. Die Gewerkschaft wolle eine «Berlusconisierung» der Schweizer Medienlandschaft verhindern und Themen, die der Linken und den Gewerkschaften wichtig seien, zu Öffentlichkeit verhelfen, so die Überlegung.

Der Verkauf soll nun bis Ende Jahr über die Bühne gehen, wie eine Sprecherin des Verlagshauses gemäss Handelszeitung sagt. Zu einzelnen Offerten wollte man sich jedoch nicht äussern.
 

Marketing One Service: Für Elternmagazin Fritz+Fränzi Familienbarometer erstellt

Im März diese Jahres hat die Agentur Marketing One Service 1‘000 Personen in der Deutschschweiz darüber befragt, wie glücklich sie mit ihrer Familie sind. Die Befragung wurde vom Elternmagazin Fritz+Fränzi in Auftrag gegeben.

Einbezogen wurden Eltern mit Kindern bis zu 18 Jahren. Das Resultat sei ein repräsentatives Bild der heutigen Befindlichkeit der Familien, sagte Projektleiter Philipp Hammer am Freitag gemäss SDA vor den Medien in Zürich. Die grosse Mehrheit der Eltern in der deutschen Schweiz ist mit ihrer Familie glücklich oder sogar sehr glücklich. Das erste Familienbarometer des Elternmagazins Fritz+Fränzi zeigt aber auch, dass Wunsch und Realität zum Teil weit auseinander klaffen. Dies schreibt das Elternmagazin in einer Mitteilung vom Freitag.

Die Umfrage zur Befindlichkeit der Eltern führte Fritz+Fränzi aus Anlass des 10-Jahr-Jubiläums durch. Herausgegeben wird das Magazin von der Stiftung Elternsein. Wie Stiftungspräsidentin Ellen Ringier erklärte, hat es sich die Stiftung zur Aufgabe gemacht, Eltern in ihrer Kompetenz zu stärken, andererseits aber auch die Öffentlichkeit für familienspezifische Themen zu sensibilisieren. Familien seien heute zunehmend mit schwierigen Problemen konfrontiert.
 

Kooaba verbindet Printanzeigen mit Apple’s iAd

Kooaba hat erstmals über Bilderkennung (Kooaba Paperboy) Printanzeigen direkt mit Apple's iAd verknüpft. Die Smart Ads von Kooaba machen Printwerbung durch Bilderkennung interaktiv.

Der Benutzer macht von einer Werbung ein Bild, indem er die Paperboy mobile App benutzt. Die Werbung wird durch die Bilderkennung erkannt und erhält so eine digitale Antwort direkt auf das Handy.

Doch das ist erst der Anfang. Die Antwort, welche der Benutzer erhält ist ein zentrales Element für den Erfolg einer Printkampagne, so Kooaba auf in einem Blogpost vom Donnerstag. Idealerweise sollte die digitale Antwort auf das Handy interaktiv und eindringlich sein, dabei leicht zu gestalten, und die Benutzung sollte Freude machen.

Daher hat Kooabe nun Printwerbung mit Apple’s iAd verbunden. Die iAd wird so zur Antwort für eine interaktive Printwerbung. Nach dem Fotografieren des Bildes einer Printwerbung mit dem Handy sollte mit dieser Funktion ein iAd erscheinen. Ein von Kooaba gestaltetes Video zeigt, wie das funktioniert.
 

Südostschweiz App mit Kiosk

Die Südostschweiz Medien haben ihre App für Tablet-Geräte lanciert. Neben dem iPad werden auch Android-Geräte unterstützt. Neu ist der Ansatz eines lokalen Kiosks.

Darüber hinaus arbeiten die Südostschweiz Medien an einem App für Smartphones.
Die Südostschweiz Medien publizieren verschiedene Tages- und Wochenzeitungen, mehrere Zeitschriften und betreiben die beiden Radiostationen Radio Grischa und Engiadina, das Tele Südostschweiz sowie das regionale Internetportal Suedostschweiz.ch.

Um diese Medien – derzeit noch mit Ausnahme der Radio- und Fernsehstationen – auch auf dem iPad sowie auf Android-Tablets zugänglich zu machen, wurde die Kiosk-App «Südostschweiz Medien» lanciert. Über diese können alle Tages- und Wochenzeitungen bequem als E-Paper gelesen werden. In einem ersten Schritt werden die E-Paper als PDF angeboten. Zu einem späteren Zeitpunkt werden diese mit zusätzlichen multimedialen Inhalten und weiteren nützliche Features angereichert, heisst es in einer Mitteilung der Südostschweiz Medien.

Abonnenten können «ihren» abonnierten Zeitungstitel kostenlos lesen. Weitere Titel sind ebenfalls gratis oder können bequem über ein zentrales Prepaid-Guthaben bezahlt werden. Zusätzlich ist auch ein Kauf über iTunes respektive bei der Android-App (demnächst) über Paypal möglich. Registrierten Benutzern stehen alle gekauften E-Paper zentral zur Verfügung, das heisst, diese sind nach dem Kauf über das eigene, zentrale Benutzerkonto auf unterschiedlichen Geräten zugänglich.

In einem nächsten Schritt folgt die Einbindung von Radio Grischa und Tele Südostschweiz. Neben den Live-Streams werden auch die Podcasts zugänglich sein. Weitere Features und Apps für weitere Plattformen (Windows, Blackberry) sind in der Pipeline. Ebenfalls in Arbeit sind die Apps für Smartphones.

Die Apps wurden von der Internetagentur Südostschweiz Newmedia konzipiert und mit Partnern zusammen entwickelt.

 

Neuer ZDF-Intendant in einem Wahlgang

Der bisherige ZDF-Programmdirektor Thomas Bellut wird neuer Intendant des Senders und damit Nachfolger von Markus Schächter. Er soll das ZDF in der digitalen Welt verankern, in der Fernsehen und Internet zunehmend verschmelzen.

Der Fernsehrat wählte Thomas Bellut im ersten Wahlgang mit überwältigender Mehrheit zum neuen Chef. Dies teilte das ZDF am Freitag mit. Bellut erhielt bei der Abstimmung in Berlin von den 73 anwesenden Fernsehräten 70 Ja-Stimmen. Einer stimmte gegen Bellut, zwei enthielten sich. 47 Stimmen wären notwendig gewesen. Bellut war der einzige Kandidat. Markus Schächter strebte nach zehn Jahren keine neue Amtsperiode als Intendant mehr an. Über die Nachfolge Belluts als Programmdirektor wird erst später entschieden.
 

Texterverband ruft zurTextverbrennung auf – Aktion für bessere Texte

Der Schweizer Texterinnen- und Texterverband Script lädt am 6. Juli 2011 zu einem Grillfest der besonderen Art ein: Es sollen schlechte Texte verbrannt werden.

Gut formulierte Texte sind gerade im Marketing ein entscheidender Erfolgsfaktor, Schlecht formulierte Inserate, Mailings, Broschüren, Zeitungen, Magazine, Webseiten und Blogs gehören entsorgt und verbrannt, so der Schweizer Texterinnen- und Texterverband Script in einer Mitteilung. Daher lädt der Verband alle Textinteressierten, im Rahmen der «Aktion für bessere Texte», zu einem Grillfest der besonderen Art ein. Auf das Feuer kommen nicht nur Grilladen, sondern schlechte Texte.

Zum Anlass willkommen sind Texter, Autorinnen, Lektoren, Korrektorinnen, Blogger und Journalisten und alle, die einen schlechten Text mitbringen. Los geht es am Mittwoch, 6. Juli 2011 um 18:30 Uhr beim Busparkplatz Sihlquai in Zürich.
 

Stailamedia: Jochen Witte neuer Director Products and Operations

Stailamedia hat Jochen Witte vom deutschen Online-Video-Vermarkter Spot Rails als neuen Director Products and Operations ins Team geholt. Damit will die Agentur ihre Position Vermarkter von digitaler Werbung in der Schweiz stärken.

Jochen Witte übernimmt neu die Position als Director Products and Operations bei Stailamedia, dem Vermarkter des Swiss Video Networks, Stailamobile und Websites wie Local.ch oder Ebay. Witte soll insbesondere den Bereich der innovativen Produktentwicklung weiter voran treiben.
Witte studierte Informatik an der Humboldt Universität in Berlin. Seit 2007 war er als CTO und Mitgründer bei Spot Rails in Berlin tätig, einem deutschen Online-Videovermarkter. Dort zeichnete Witte verantwortlich für den Aufbau des eines deutschen Netzwerks für Online-Video-Werbung.
 

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