PR-Rat: Gegen Cannes-Sieger Jung von Matt wird ermittelt

Die Agentur Jung von Matt ist in Cannes mit einem goldenen PR-Löwen ausgezeichnet worden. Nun besteht der Verdacht, dass in dem Fall gegen das Transparenz-Gebot verstoßen wurde. Der Deutsche PR-Rat ermittelt.

Dieser Grundsatz besagt, dass der Absender einer PR-Botschaft erkennbar sein muss. Auch Online-Aktionen bilden keine Ausnahmen. Gemäss Wuv.de befasst sich nun der Deutsche Rat für Public Relations DRPR, das Selbstkontrollorgan der PR-Branche, aktuell mit dem Mercedes-Case «Tramp a Benz» von Jung von Matt. In diesem Fall sei der Blog des Trampers und Performance-Künstlers Stefan Gbureck erst nach der Identifikation durch die Webgemeinde und die Intervention von Bloggern «enttarnt» worden. Um zur Mercedes-Agentur Jung von Matt, welche die Webpräsenz registriert hatte, zu gelangen, ist eine Abfrage der Internet-Domain nötig.

Bereits am 14. Februar habe eine Anhörung der Agentur zu Case «Tramp a Benz» stattgefunden, also noch vor dem Cannes-Einsendeschluss, wie Wuv.de weiter schreibt. Eine Stellungnahme von Mercedes-Benz zu dem Fall stehe bislang noch aus, bestätigt der DRPR-Präsident Richard Gaul.
 

Die Werbewoche auf Star TV: Bier neu interpretiert mit Cardinal Draft

Seit dem 1. Mai 2010 leitet Massimo Di Dia das Marketing & Channel Management des Unternehmens Feldschlösschen und diese Woche ist er zu Gast in der aktuellen Ausgabe von «Die Werbewoche».

Einblick in die Marketingstrategien von Feldschlösschen und alles Wissenswerte über die Lancierung von Cardinal Draft und Cardinal Lime Cut sehen Sie exklusiv und nur in «Die Werbewoche».

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Zeta: Neuer Webauftritt und Markenzeichen für Schori Maffioli Natursteine

Im Rahmen der neuen Corporate Design-Entwicklung hat die Agentur Zeta für die Natursteine-Firma Schori Maffioli einen neuen Webauftritt und Markenzeichen gestaltet. Entwickelt wurde ein unaufdringliches Design, welches die Markenwerte von Schori Maffioli vermitteln und erlebbar machen soll.

Dabei werden die Projekte der Firma Schori Maffioli prominent ins Zentrum der Aufmerksamkeit gestellt. Der Auftritt soll ein zeitlos-modernes und hochwertiges Image vermitteln. Eine klare und aufgeräumte Gestaltung dient der Benutzerfreundlichkeit.

Verantwortlich bei Zera Communication + Design, Zürich: Ibrahim Zbat (Konzept/Design), Benno Faeh, Heinz Zürcher (Programmierung).
 

Cannes Lions: Silber für JWT+H+F, drei bronzene Löwen für Jung von Matt/Limm

Nach drei bronzenen Löwen hat die Agentur JWT+H+F in Cannes einen silbernen Löwen in der Kategorie Press erhalten.  Jung von Matt/Limmat hat in Cannes drei Lions in Bronze gewonnen.

Ausgezeichnet wurde die Agentur JWT+H+F für die Hakle-Anzeige «See you later». Jung von Matt/Limmat konnte sich über gleich drei Cannes Lions in Bronze freuen : Ausgezeichnet wurden die drei Kampagnensujets «Wolfgang», «Greta» und «Wiebke» für Mercedes Benz, Break Assist Plus in der Kategorie «Billboards & Street», beides Kategorien innerhalb der Outdoor Lions.

Cannes Lions: Zwei bronzene Löwen für Wirz, Contexta auf Shortlist

Tages-Anzeiger lanciert neue iPad-App

Der Tages-Anzeiger ist demnächst zweimal täglich als Morgen- und Abendausgabe für das iPad erhältlich. Die neue App wird im Laufe des Monats Juli lanciert.

Ein eigenes Redaktionsteam bereitet die Inhalte der gedruckten Zeitung für die iPad-Morgenausgabe auf. Die aktualisierte Abendausgabe wird in Zusammenarbeit mit der Redaktion von Tagesanzeiger.ch gestaltet. In den Entwicklungsprozess werden auch die Leserinnen und Leser miteinbezogen: Sie sind eingeladen, dem Tages-Anzeiger ihre Erwartungen an die App mitzuteilen, heisst es in einer Tamedia-Mitteilung.

Die Tages-Anzeiger App steht zu Beginn kostenlos zum Probelesen im App Store zur Verfügung. Ab August ist sie im Tages-, Wochen- oder Monatsangebot erhältlich. Entwickelt wurde die neue Applikation für das iPad von einem Team um den Gesamtleiter Peter Wälty (Chefredaktor Newsnetz), den publizistischen Leiter Andreas Dietrich (Mitglied der Chefredaktion Tages-Anzeiger), Newsnetz-Art Director Matthias Saner sowie Gilbert Bötschis Newsnetz-IT-Abteilung gemeinsam mit dem Softwareunternehmen «iAgentur».
 

Walder, Werber entwickelt CI/CD für «JapAniManga Night»

Nach der elften «JapAniManga Night», einem Festival und Szenetreffpunkt für Japan-Fans, hat der Kulturverein Rising Sun Productions zur Entwicklung eines kommunikativen Auftritts die Agentru Walder, Werber beauftragt.

Die Kreativen der Agentur entwickelten für Rising Sun Productions sowie für die «JapAniManga Night», ein neues Logo sowie ein komplettes CI/CD für den Neuauftritt. Daraus abgeleitet entstanden die diversen Kommunikationsmassnahmen wie das Programmheft, die Webseite Japanimanga-night.ch, Flyers und Satelliten-Inserate im Blick am Abend. Zu sehen war der neue Auftritt im Vorfeld und während der diesjährigen «JapAniManga Night» am 14. und15. Mai in der Reithalle Winterthur.

Die Agentur Rising Sun Productions ist der Kulturverein für die Förderung und Pflege der japanischen Unterhaltungskunst in der Schweiz. Der Event «JapAniManga Night» ging dieses Jahr zum elften Mal über die Bühne.

Verantwortlich bei Rising Sun Productions: Lukas Zuberbühler. Verantwortlich bei Walder,Werber: Sandro Walder (Beratung); Tobias Fluck (CD/Grafik); Corsin Kessler (DTP).
 

Mitlinks realisiert Newsletter-System für The Marketplace Group

Die Agentur Mitlinks hat von The Marketplace Group den Auftrag zum Aufbau eines Newsletter-Systems erhalten. Neben einer Leadstory und konsolidierten Berichten der eigenen Scouts, soll erstmals auch der Einsatz eines Social-Media-Monitoring-Systems den Puls der Retail-Branche grafisch aufbereitet wiedergeben.

Ins Rennen geschickt werden namhafte Fashion-Brands wie Abercrombie & Fitch, Aeropostale, All Saints, Desigual, Free People, H&M, Hollister, Mango, Urban Outfitters, Victoria' Secret und Zara. Den Abschluss jeder Ausgabe bildet der Bericht eines Experten. So geben Architekten und Kommunikationsprofis sowie Detailhandels- und Immobilien- Fachleute Einblick in spannende Eindrücke ihres Alltags wiedergeben, heisst es in einer Mitteilung der Agentur.

Der Versand des Newsletter erfolgt vorerst quartalsweise an wichtige Exponenten der Schweizer Immobilien- und Detailhandelsbranche.
 

Veer Font Finder: Neuer Schriftensucher

Neu gibt es die Möglichkeit, Schriften visuell zu suche. Beim Veer Font Finder können Schriften mit Stilrichtungen, wie etwa «Organisch», oder Klassifikationen, wie «elegant» oder «breit» gefunden werden.

Die reduzierte Benutzeroberfläche der Website bietet eine Übersicht der möglichen Schriftarten und schließt dabei Doppelungen aus, so dass Vergleiche schnell gezogen sind und eine passende Schriftart ausgewählt werden kann. Durch das optische Suchen der passenden Typo bietet der Veer Font Finder eine neue Möglichkeit des visuellen Brainstormings.
 

Schweizer Fernsehpreis: Kurt Felix für sein Lebenswerk geehrt

Am kommenden Freitag wird Kurt Felix den Schweizer Fernsehpreis für sein Lebenswerk entgegennehmen können. Noch unbekannt sind die übrigen Preisträger und der «Fernsehstar des Jahres».

Der Schweizer Fernsehpreis wird jährlich von den Fernsehzeitschriften Tele und TV Star vergeben. Sie gaben am Mittwoch schon vorab den Lifetime Award-Gewinner bekannt. Kurt Felix habe die TV-Unterhaltung in den letzten Jahrzehnten so stark geprägt wie kein anderer – und das nicht nur in der Schweiz, begründet die Jury ihren Entscheid.

Die Gewinnerinnen und Gewinner der anderen Kategorien sind noch geheim. Vergeben wird der Fernsehpreis in den Kategorien Sendung, Film und Innovation. Die Sendung des Jahres wird von den Leserinnen und Lesern von Tele und TV-Star gewählt.
 

TBS Identity: Premiere für die Medien der Finanzkommunikation von Nationale Suisse

Die neuen Medien der Finanzkommunikation von Nationale Suisse kamen an der diesjährigen Generalversammlung von Nationale Suisse gemeinsam mit dem Film über das Kundenservice-Center und dem Corporate Sound zu ihrem ersten Auftritt.

Premiere feierte auch der neue Corporate Sound von Nationale Suisse, der die Unternehmenswerte «individuell», «erfolgreich» und «sympathisch» musikalisch umsetzen sollte. Parallel dazu realisierte TBS Identity die Sonderausgabe des Mitarbeitermagazins zum Thema «The Making of Geschäftsbericht».

Auch dieses Jahr gestaltete und realisierte TBS Identity Finanz- und Geschäftsbericht des Schweizer Versicherungskonzerns. Hinzu kamen die Erstellung der Panels und die Bespielung von Raumteiler und Projektionsflächen mit Motiven aus der Bildserie «Gefühl und Gemeinsinn». Im Zentrum dieser fotografischen Arbeit steht das Individuum im Kontext von Wandel, Mut und Neugierde.

Verantwortlich bei Nationale Suisse, Basel: Patrik Graas, Leiter Brand Management/Corporate Publishing ([email protected]), Martin Cantieni, Head Corporate Services. Verantwortlich bei Technikpartner: Twin Productions, Biel; Habegger, Regensdorf, Creative Lounge, Sursee. Verantwortlich bei TBS Identity, Zürich: Jürg Neuenschwander (Konzept, Beratung, CD), Danny Rafaniello (AD), Maura Zimmermann, Nadia Ermert, Andi Gloor (Polygrafie), Sandra Aeberhard (Konzept, Text), Yvonne Pfister und Olivier Mentha (Projektmanagement).

 

Zu guter Letzt: Ungelogen durch die Krise

Eine Schweizer Studie zum Thema Krisenkommunikation zeigt, dass Organisationen durch Kommunikation ihr Vertrauen schützen können. Doch sich einfach nur öffentlich zu entschuldigen trage vielleicht in den USA noch zur Vertrauensbildung bei, in unseren Kulturkreisen seien jedoch gesellschaftliche Normvorstellung, wie in Krisen nicht zu lügen, von grösserer Bedeutung.

Eine Studie der Université Fribourg belegt nun offiziell, dass Kommunikation in Krisen eine entscheidende Rolle spiele, um Vertrauen zu erhalten oder zu verlieren. Die Studie untersucht, welche Wirkung bestimmte Kommunikationsstrategien auf die Zuschreibung von Vertrauenswürdigkeit von Profit- und Non-Profit-Organisationen haben. Denn Vertrauenswürdigkeit gilt als zentrale Voraussetzung dafür, dass sich positive Reputation langfristig in den Köpfen der Medienkonsumenten verankert beziehungsweise durch Krisen nicht auf Jahre zerstört wird. Über 700 Personen haben an der Studie teilgenommen, welche sich systematisch mit Krisenkommunikation von Organisationen auseinandersetzt.

Die Ergebnisse liefern gleich mehrere zentrale Erkenntnisse: So trägt beispielsweise eine öffentliche Entschuldigung zwar in den USA oder im asiatischen Raum durchaus zur Vertrauensbildung bei – nicht jedoch in unserem Kulturkreis. Selbst die Orientierung an gesellschaftlichen Normvorstellungen – beispielsweise in der Krise nicht zu lügen oder das Einhalten rechtlicher Rahmenbedingungen – wird bei uns scheinbar derart vorausgesetzt, dass beides zwar nicht zur Zuschreibung von Vertrauenswürdigkeit beiträgt. Wenn diese Normvorstellungen jedoch nicht beachtet werden, erleiden Organisationen einen herben Vertrauensverlust.

Das Neue an der Studie ist, Krisen entlang ihres Reputationsrisikos zu klassifizieren. Das hilft einerseits, Strategien gezielt nach ihrer Wirkung einsetzen zu können und andererseits, Krisen aus Sicht der öffentlichen Wahrnehmung zu sehen. Denn Organisationen richten allzu oft ihre Krisenkommunikation an sich selber aus, ohne beispielsweise auf gesellschaftliche Normvorstellungen zu achten. Auch unterscheidet die Studie erstmals zwischen Unternehmen und Non-Profit-Organisationen. Denn an NPO werden in Krisen teilweise andere Kriterien bei der Zuschreibung von Vertrauenswürdigkeit gelegt als für Unternehmen.

Krisen treffen Organisationen gleich doppelt, heisst es in der Studie weiter: Einerseits durch den oft verheerenden finanziellen Schaden und andererseits durch den schlagartigen Verlust an Vertrauen und Glaubwürdigkeit. Während finanzielle Werte oftmals bereits nach kurzer Zeit wieder aufgefangen sind, leidet die Glaubwürdigkeit auch noch Jahre danach.
 

Neuer Sicherheits-Server zum Schutz des Internets

Am Mittwoch, 22. Juni 2011, wurde in Singapur an einem Meeting der Netzverwaltung ICANN Internet Corporation for Assigned Names and Numbers ICANN der erste von drei neuen Sicherheits-Servern zum Schutz des Internets vorgestellt. Die weiteren zwei Standorte sind Zürich, wo Switch im September 2011 den Server in Betrieb nehmen wird, und San José (Kalifornien).

Die Server der Firma Packet Clearing House (PCH) beherbergen spezielle kryptographische Schlüssel, die für das Sicherheitsprotokoll DNSSEC benötigt werden, das auch Internet-Adressen der Schweiz (.ch) und Liechtenstein (.li) schützt. Die drei neuen Sicherheits-Server an den Standorten Singapur, Zürich – welcher noch im Aufbau ist – und San José (Kalifornien) beherbergen spezielle kryptographische Schlüssel, die für das Sicherheitsprotokoll DNSSEC benötigt werden. Internetnutzern wird mit DNSSEC die Authentizität von besuchten Websites garantiert.

DNSSEC ist eine Erweiterung des Domain Namen Systems DNS, die dazu dient, die Echtheit und die Vollständigkeit (Authentizität und Integrität) der Daten von DNS-Antworten sicherzustellen.Wie eine Versicherung garantiere DNSSEC dem Internetnutzer, dass nur diejenige Website angezeigt werde, die er aufrufen wolle, so eine Switch-Mitteilung. Durch technische Massnahmen könne der anfragende Computer somit erkennen, ob die Antwort nach einer Internet-Adresse im DNS tatsächlich von jenem Server kommt, der bei Switch als zuständig eingetragen ist. Gleichzeitig werde sichergestellt, dass diese Antwort auf dem Transport über das Internet nicht verändert wurde.
 

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