Leuthard und de Weck am Swiss Radio Day

Am 25. August findet im World Trade Center in Zürich wieder der Swiss Radio Day statt. Mit von der Partie sind Bundesrätin Doris Leuthard, Vorsteherin des Uvek, sowie SRG-Generaldirektor Roger de Weck.

Der Swiss Radio Day wurde gemeinsam durch die SRG und den beiden Privatradioverbänden VSP (Verband Schweizer Privatradios) und RRR (Union Romande des Radios Régionales) gegründet. Ende August findet der Anlass nun zum zwölften Mal statt. Auf dem Programm stehen heuer Themenbereiche wie die Finanzierung von DAB-Radios, die «7 secrets of commercial radio» sowie ein aktuelles Thema aus dem Bundesamt für Kommunikation (Bakom). Doris Leuthard wird als Hauptreferentin auftreten. Am Swiss Radio Day-Talk diskutieren Roger de Weck und Vertreter der Privatradios über ihre Visionen der schweizerischen Radiolandschaft. Neben aktuellen Workshops wird ausserdem wieder das «Radio of the year» für die Deutschschweiz wie auch für die lateinische Schweiz vergeben. Anmeldungen und Details zum Programm 2011 sind ab sofort via Homepage Radioday.ch möglich.

 

Newsnetz lahmgelegt

Newsnetz.ch, der gemeinsame Nachrichtenverbund von Basler Zeitung, Berner Zeitung, Bund und Tages-Anzeiger, wurde Opfer eines Hackangriffs. Die Website wurde am Sonntag lahmgelegt.

Wer am Sonntagnachmittag das Newsnetz besuchte, dem wurde eine von den Hackern eingefügte Seite angezeigt. Daraufhin wurde die Website deaktiviert und war auch noch am Montag nicht erreichbar. Die Websites der beteiligten Tageszeitungen waren demgegenüber vom Angriff nicht betroffen, da sie auf einem getrennten System laufen, wie Eliane Gräser, Mediensprecherin von Tamedia, auf Anfrage des Magazins Inside-it.ch erklärte. Aktuell würden vertiefte Abklärungen zum Angriff durchgeführt und das System analysiert. Sobald diese Prüfungen abgeschlossen seien, werde man die Inhalte der Website wieder publizieren, so Gräser weiter.

 

Zu guter Letzt: Poppen mit Kultur

Wenn’s irgendwo dort unten juckt, dann wurde wieder mal ohne Kultur gepoppt...

In ihrem neuen Spot nimmt die Aidshilfe Frankfurt wahrlich kein Blatt vor den Mund: «Je nachdem, wie man’s macht, juckt’s am Anus oder Schaft.» Die Sprüche sind genau so fies wie die Geschlechtskrankheiten selber. Aber harmlos kommt das Ganze daher: als eine Mischung aus Revue-Theater und Travestie-Show, in der die Protagonisten in spiessiger weisser Unterwäsche in die verschiedenen Liebesfallen tappen. Wer den Spot geniessen will, muss sich allerdings zurücklehnen oder sich gedanklich ins Kino versetzen. Denn mit über vier Minuten ist er dann doch etwas lang.

http://www.youtube.com/watch?v=FXAtxrzsvdg

Verantwortlich zeichnet Mc Cann-Erickson, Frankfurt.

 

Claudio Dionisio wechselt zur Netzwoche

Der CEO der Community-Plattformen Uvision, Claudio Dionisio, wechselt per September zu den Netzmedien. Als Mitglied der Geschäftsleitung und Herausgeber der ICT-Fachzeitschrift Netzwoche wird er unter anderem den Geschäftsbereich Events auf- und ausbauen.

Claudio Dionisio war vor seiner Tätigkeit bei Uvision, wo er zukünftig als Verwaltungsrat tätig ist, bei der Publigroupe und als Managing Director und Partner des Webdienstleister Namics tätig. Er ist Präsident der Best of Swiss Web Association und Vizepräsident der Simsa, dem Branchenverband der Schweizer Internetwirtschaft. Nebenamtlich ist Dionisio Kursleiter des eidgenössischen Diplomlehrgangs «Web Project Manager» sowie als Dozent für Online-Medien und E-Business unter anderem am Sawi tätig.

Der Geschäftsbereich Events ergänzt das Angebot der Netzmedien: Mit thematisch eng fokussierten Veranstaltungen sollen Führungskräfte und Entscheider im Bereich von Informationstechnologie, Web und Telekommunikation angesprochen werden. Die ersten Events seien auf Anfang 2012 geplant, wie der Fachverlag am Montag mitteilte.

 

Wemf: Auch im Mai mehr Inserate

Die Schweizer Presse hat im Monat Mai 2011 rund 147,8 Millionen Franken mit Inseraten eingenommen. Dies entspricht gegenüber dem Mai 2010 einer Zunahme von 2,7 Prozent, wie die Wemf AG für Werbemedienforschung am Montag mitteilte. 

Von den 147,8 Millionen entfielen 14,3 Millionen Franken auf Stellenanzeigen (+ 7,0 Prozent). Bei den Liegenschaftsanzeigen (4,9 Millionen Franken) ergibt sich im Vergleich zum Mai 2010 ein Plus von 6,2 Prozent, und bei den kommerziellen / übrigen Anzeigen (120,1 Millionen Franken) beträgt die Zunahme 3,6 Prozent. Die Prospektbeilagen (8,5 Millionen Franken) verzeichneten ein Minus von 15,4 Prozent.

Für die einzelnen Printmediengattungen ergeben sich für den April 2011 folgende Nettowerbeumsätze:
 

  (Mio.) Mai 2010
(%)
Tagespresse 78,8 +4,7
Regionale Wochenpresse 3,6 +10,4
Sonntagspresse 14,5 -7,0
Finanz- und Wirtschaftspresse 3,8 +3,0
Publikumspresse  20,4 -1,0
Spezialpresse 21,5 +4,8
Fachpresse 5,2 +5,2

Eclat hat einen neuen Webauftritt

Die neue Website von Eclat, einer Agentur für Markenberatung und Kommunikationsdesign, ist online. Sie funktioniert wie ein grosser Pool, in dem die verschiedensten Inhalte schwimmen.

Es gibt mehrere Wege an die Informationen zu gelangen. Einer davon ist die intuitive Navigation über Links im Text. Ein anderer Weg führt über den Index, der alle Inhalte alphabetisch geordnet aufführt. Ein erster Schwung Informationen zu Agentur, Kunden, Projekten ist bereits online, weitere Inhalte folgen in Kürze.

Zudem kann das aktuelle Eclat-Teambild entdeckt werden. Es stellt gemäss Agentur eine «Landkarte des kreativen Schaffens» dar und soll als Sinnbild für den freien Geist und das inspirierende Umfeld, in dem die derzeit 17 Mitarbeitende Kommunikationslösungen entwickeln, stehen. Es wurde von Jonathan Heyer fotografiert. 

CR Basel: Mit Joe Köpfchen zur richtige Einstellung

In der Schweiz sind immer noch fast die Hälfte der Autofahrerinnen und Autofahrer mit falsch eingestellter Kopfstütze unterwegs. Die «Kopfstützen schützen»-Kampagne von CR Basel wird deshalb für drei Jahre weitergeführt.

Mit Joe Köpfchen, dem Ratgeber für die richtige Einstellung der Kopfstütze, führt der Schweizerische Versicherungsverband im Auftrag des Fonds für Verkehrssicherheit die nationale Kampagne fort. Seine Tipps vermittelt Joe Köpfchen in You-Tube-Filmen auf der Informationsplattform Kopfstuetzen.ch, in TV-Spots, auf Plakaten und auf Online-Bannern, die direkt zu den Ratschlägen führen.

Ab 2012 verhelfen Joe Köpfchen und sein Team den Automobilisten an Tankstellen in der ganzen Schweiz vor Ort zur richtigen Einstellung der Kopfstütze. Diese Beratungsaktionen werden in Zusammenarbeit mit Coop Pronto durchgeführt. Langfristig soll die Kontrolle der Kopfstütze so selbstverständlich sein, wie der Griff nach dem Sicherheitsgurt. Seit Kampagnenstart 2007 hat sich die Bilanz jedenfalls verbessert. Rund elf Prozent mehr Automobilisten fahren mit der richtig eingestellten Kopfstütze, wie eine Evaluation der Präventionskampagne Ende 2009 ergeben hat.

Verantwortlich bei SVV: Heinz Roth (Leiter Prävention und Gesundheitsförderung). Verantwortlich bei Advocacy AG Communication and Consulting: Petra Hieber (Kampagnenverantwortung und Leitung), Ellis D’Elia (Projektunterstützung). Verantwortlich bei CR Werbeagentur: Gabriel Heuberger (CD), Roger Horvath (AD), Daniel Roth (Grafik), Dominique Wegmann (Text), Thomas Fux (Kampagnenleitung), Ursula Reichenstein (Beratungsassistenz). Fotografie: Tobias Dürring. Produktion: Snapfilm. Litho: Red Department. 

 

Zu guter Letzt: Willst du mein Freund sein?

Facebook-Gewohnheiten springen plötzlich vom Rechner ins wahre Leben, virale Verhaltensmuster werden auf die Realität übertragen: Auf diese Weise führt ein Film das Absurde an Sozialen Netzwerken vor.

«Willst du mein Freund sein?», fragt der Darsteller ein paar Unbekannte.. «Vielleicht hilft es, wenn ihr euch meine Fotos anseht?», versucht er es weiter. Auch wenn dies alles mehr als skurril wirkt, ist es genau die Art und Weise wie in Netz kommuniziert wird. Die teilweise absurden Verhaltensmuster auf sozialen Netzwerken fallen kaum noch auf. Auf Twitter verfolgt der Besucher jeden, der ihm gefällt. Auf Facebook wimmelt es von Seelenstrips und langweiligen Mitteilungen über Dinge, welche man nicht einmal seinem nervigen Nachbarn beim Small-Talk zumuten würde.
Diese Fallen des Online-Lebens sind Thema der Oper «Two Boys», die am 24. Juni in der English National Opera ENO Premiere feiert. Der wenn auch etwas lange Film soll die Oper ankündigen und bewerben. Der Film macht schon mal Lust auf die Oper, aber fast noch mehr auf das reale Leben, möglichst offline und weit weg von Freundschaftsanfragen, Pokes, Followern, Likes und Comments.
 

UBI heisst Beschwerden gut: Fernsehen berichtete unpräzise über Umfrage-Ergebnisse

Das Schweizer Fernsehen habe vor eidgenössischen Wahlen nicht immer präzise genug über Umfrage-Ergebnisse berichtet. Die Unabhängige Beschwerdeinstanz für Radio und Fernsehen UBI hat am Freitag drei entsprechende Beschwerden gutgeheissen.

Das Fernsehen habe zu wenig differenziert zwischen klar Ja-Stimmenden und eher Ja-Stimmenden beziehungsweise klar Nein-Stimmenden und eher Nein-Stimmenden. Auf diese Weise sei der Eindruck entstanden, der Anteil der eindeutig Ja- und Nein-Stimmen sei höher, als er gemäss Umfrage war. Dies teilte die UBI nach ihrer Beratung mit. So sei es dem Publikum verunmöglicht worden, sich eine eigene Meinung zu bilden.

Bei den drei gutgeheissenen Fällen handelte es sich um Beiträge von Nachrichtensendungen des Schweizer Fernsehens vor der eidgenössischen Abstimmung vom 1. Juni 2008, bei welcher die Bevölkerung unter anderem über die Einbürgerungsinitiative und den Gesundheitsartikel zu befinden hatte.

Weitere fünf Beschwerden im Zusammenhang mit Umfragen wies die UBI ab. Diese bezogen sich nicht auf konkrete Sendungen, sondern primär auf die demoskopische Methode und die Ergebnisse der Umfragen. Die UBI entscheide darüber jedoch gemäss ihrem gesetzlichen Auftrag nicht, heisst es in der UBI-Mitteilung weiter. Auf eine weitere Beschwerde trat sie nicht ein. Die Beschlüsse der UBI können beim Bundesgericht angefochten werden.
 

SSM: GAV für private Radio- und TV-Stationen gefordert

Das Schweizer Syndikat Medienschaffender SSM hat sich an der Delegiertenversammlung vom Freitag in Zürich für einen Gesamtarbeitsvertrag bei den privaten Radio- und Fernsehstationen eingesetzt. Dabei kritisierten die Delegierten prekäre Arbeitsbedingungen und schlechte Löhne.

Man müsse auch bereits sein, den Medienschaffenden anständige Arbeitsbedingungen zu garantieren, wenn man kritischen, qualitativ hochstehenden und unabhängigen Journalismus fordere. Dies schreibt das Syndikat in einer Mitteilung. Die SSM-Delegierten störten sich je länger je mehr an der Tatsache, dass bei den privaten Radio- und Fernsehstationen mit wenigen Ausnahmen keine Gesamtarbeitsverträge existierten. Aus diesen Lücken würden zum Teil prekäre Arbeitsbedingungen und schlechte Löhne folgen. Daher fordert das SSM die Unternehmen und die Arbeitgeberverbände auf, sich mit ihm an einen Tisch zu setzen und Verhandlungen zu einem Gesamtarbeitsvertrag für die Branche aufzunehmen. Ausserdem hätten an der Delegiertenversammlung

Kritik an «Demontage der SRG»
Die Radio- und Fernsehschaffenden hätten an der Delegiertenversammlung zudem die Angriffe auf die SRG und den Service public mit Sorge zur Kenntnis genommen, hiess es weiter. Das SSM habe nichts gegen eine kritische öffentliche Diskussion über die SRG, ihre Angebote und wie diese finanziert werden sollen. Er wehre sich aber energisch gegen die unsachlichen Attacken vorab aus dem rechtsbürgerlichen Lager. Die «Demontage der SRG» stehe in einem offensichtlichen Zusammenhang mit Bestrebungen dieser Kreise, verstärkt Einfluss auf Zeitungen und private Radio- und TV-Stationen zu nehmen. Dies sei eine gefährliche Entwicklung, welche man aus Italien kenne und die den unabhängigen Journalismus gefährden könnte, schreibt die Gewerkschaft der elektronischen Medien. Populistischen Forderungen etwa nach Halbierung der Gebühren oder der Beschränkung des Service public auf kommerziell nicht interessante Bereiche sei ine klare Absage zu erteilen.
 

Der Sonntag in überarbeitetem Layout

Die Sonntagszeitung Der Sonntag hat das Layout überarbeitet. Dies ist die erste Änderung an der Aufmachung der Zeitung, seit der Sonntagstitel der AZ Medien im September 2007 erstmals erschienen ist.

Das neue Gestaltungskonzept wurde von Brigitte Gschwend und Marius Vogelmann entwickelt, die auch sonst für das Layout des Sonntags verantwortlich sind. Beim Feinschliff stand ihnen der Pariser Designer Nata Rampazzo, der unter anderem die französische Zeitung Libération und das Magazin des Figaro konzipiert hatte, zur Seite.

Die Erneuerung des Layouts soll dazu führen, dass die Zeitungsseiten leichter und weniger überladen wirken. Chefredaktor Patrik Müller spricht im Editorial von einem eleganteren und moderneren Erscheinungsbild. Am neuen Erscheinungsbild fallen die grosszügiger gestalteten Auftaktseiten der einzelnen Zeitungsbünde auf. Die Artikel mit jeweils einem grossflächigen Bild als Augenfänger nehmen neu die ganze Seitenbreite in Beschlag. Ausserdem wird der Text bei längeren Artikeln neu mit Einschubelementen wie beispielsweise Zitaten oder Begriffserklärungen ergänzt.
 

Yahoo macht Apps im Web auffindbar

Für den Fall, dass Apps das mobile Web ablösen sollten und damit auch die traditionelle Suche, müssen Suchmaschinen ihr System ändern. Gerade hat Yahoo den ersten Schritt gewagt, um mobile Apps im Web per Suche auffindbar zu machen.

Das Unternehmen launcht dazu iPhone- und Android-Apps sowie auch Desktop-Suche. Die Applikation fürs iPhone heisst «Yahoo! App Spot». Sie ähnelt den Services Chomp und Appsfire. Dabei werden die Apps, welche ein User besitzt, gescannt, so dass er nicht dieselben Ergebnisse erhält, über die er bereits verfügt. Der Service zeigt ausserdem Apps, die den bereits erworbenen ähnlich sind. Zusätzlich gibt App Spot tägliche Empfehlungen in den Kategorien Musik, Spiele, News, Travel und Networking, wie Techcrunch.com schreibt. Die Resultate seine nicht gänzlich unbrauchbar, aber auch nicht beeindruckend. Eine Suche für «Musik» beispielsweise bringt als erste Antwort Pandora Radio als Top-Wahl, darauf folgen Shazam, Last.fm, Yahoo Music, und NPR Music.
 

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