Marketingfachleute: 683 neue Talente mit eidg. Fachausweis ausgezeichnet

Am Samstag wurden im Casino Kursaal Interlaken die eidg. Fachausweise der neuen Marketingfachleute überreicht. Silvana E.S. Leasi aus Rorschacherberg SG holte sich als Notenbeste den Swiss Marketing Award.

Rund 1’300 Personen aus der ganzen Schweiz und dem angrenzenden Ausland nahmen gemäss Mitteilung am vergangenen Samstag im Interlakner Casino Kursaal teil an der nationalen Diplomfeier der neuen Marketingfachleute mit eidg. Fachausweis. Die Brevets wurden an 683 Nachwuchskräfte überreicht. 79,4 Prozent der insgesamt 860 angetretenen Kandidatinnen und Kandidaten bestanden die anspruchsvolle Prüfung. Im Vorjahr lag der Wert bei 72,4 Prozent. Der Notenschnitt derjenigen, die die Prüfung bestanden haben, lag bei 4.26. Zum dritten Mal wurden die Swiss Marketing Awards verliehen.

Die Gewinner der schriftlichen Fächer:
Marketingkonzept: Doris Dörig, Lauerz.
Integrierte Kommunikation: Sabrina Gubler, Greifensee.
Verkauf und Distribution: Sonja Wey, Waltenschwil.
Marktforschung: Markus Baumann, Langnau i.E. Rechnungswesen/Controlling: Michaela Buffer, Oberuzwil.

Die Gewinner der mündlichen Fächer:
Marketingkonzept: Silvana E.S. Leasi, Luzern.
Integrierte Kommunikation: Roman Odermatt, Luzern.
Präsentations- und Kommunikationstechniken: Maria Rizzo, Binningen.

Gewinnerin des Swiss Marketing Award:
Silvana E.S. Leasi, Luzern.
 

APG und Uncle Ben’s: Wirkung von Plakatkampagnen untersucht

APG hat in Zusammenarbeit mit Uncle Ben’s eine Marktforschungsstudie durchgeführt. Ziel war es, die Wirkung von Plakatkampagnen zu prüfen.

Zusammen mit der APG lancierte Uncle Ben’s im Winter 2010/11 eine Plakatkampagne in der Romandie zu den schnell zubereiteten Reisgerichten «Heiss auf Reis». Zur Unterstützung dieses Produkts schaltete Uncle Ben’s in Zusammenarbeit mit der APG eine Plakatkampagne in den Regionen Genf, Lausanne, Fribourg und La Chaux-de-Fonds.

Parallel dazu wurde eine Untersuchung konzipiert, deren Ziel es war, die abverkaufsstimulierende Wirkung von Plakaten zu prüfen. Die Auswertung der Ergebnisse zeigt: Die Verkaufsstellen in Gebieten mit Plakaten meldeten gegenüber den Verkaufsstellen ohne Plakatierung einen Mehrumsatz von bis zu 44 Prozent. Ausserdem wirkte die Kampagne lange nach: Das überdurchschnittliche Verkaufsniveau in den mit Plakaten beworbenen Gebieten hielt bis zu vier Wochen über den Plakataushang hinaus an, wie die APG in einer Mitteilung schreibt.

Die Fallstudie belege, dass Plakate die grösste Hebelwirkung zur Steigerung von Verkaufsumsätzen besitzen, heisst es weiter. Sie sei Teil einer umfassenden Studie, die die APG zusammen mit dem deutschen FAW Fachverband Aussenwerbung e.V.(Frankfurt /Main, D) 2010 durchführt habe.

 

Jubiläumsthemenheft «Innovation – Swiss Made» erschienen

Als Beilage in der aktuellen Aboauflage von Bilanz ist das neue Themenheft «Innovation - Swiss Made» erschienen.

Anlässlich des 30-Jahr-Jubiläums 2011 von «Idee-Suisse® – Schweizerische Gesellschaft für Ideen- und Innovationsmanagement» entstand in enger Kooperation von Verband und Verlag eine Plattform für innovative Ideen und Entwicklungen, die in regelmässigen Abständen in verschiedenen Trägermedien publiziert wird. Themenheft und Idee-Suisse würden gemeinsam Menschen, Kreativität und Innovation fördern, heisst es in einer Mitteilung vom Montag. Idee-Suisse stärke die Innovationskultur sowie die wirtschaftliche Positionierung der Schweiz durch Umsetzung kreativer Ideen in Innovationen. Themenheft sei für eine hochwertige publizistische Darstellung zuständig und mache diese einer breiten Öffentlichkeit zugänglich.

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SF: Dok-Serie «Kriminalfälle – Die 7 Todsünden» erneut ausgezeichnet

Am Samstag hat der Schweizerische Anwaltsverband SAV den Film «Habgier und die bösen Folgen» von Hansjürg Zumstein aus der Dok-Serie «Kriminalfälle – die 7 Todsünden» ausgezeichnet. Dies ist bereits der zweite Preis, den die Serie aus dem Jahre 2010 erhält.

Hansjürg Zumstein zeigt in seinem Film die Geschichte des sogenannten European Kings Club: Vor mehr als 15 Jahren hatten Tausende von Schweizerinnen und Schweizer in ein Schneeballsystem investiert, doch statt 70 Prozent garantierte Rendite gab es Totalverlust. Vor Zumsteins Kamera sprachen die Kings-Club-Initianten erstmals über das riesige Fiasko. SF 1 strahlte den Dok-Film am 15. Juli 2010 aus.

Gemäss Medienmitteilung des Schweizerischen Anwaltsverbandes SAV waren für den Medienpreis journalistische Arbeiten gefragt über das Wesen und die Werte des Schweizer Rechts und dessen Instanzen oder über juristische Berufe sowie auch kritische Beiträge über das bestehende Rechtssystem. «Mit seinem gut verständlichen Film aus der Dok-Serie 'Kriminalfälle – die 7 Todsünden' ist es Hansjürg Zumstein gelungen, fundiert recherchiert Licht in die dunklen Machenschaften dieser kriminellen Organisation zu bringen», erklärte Jurymitglied und Laudator Martin Hofer, Geschäftsleitungsmitglied bei der PR-Agentur Burson-Marsteller. «Hansjürg Zumsteins Beitrag distanzierte die Konkurrenz um Längen.»
 

Zu guter Letzt: Darf’s etwas Hund sein?

Der neueste Streich der Tierschutzorganisation Peta: Die Metzgerei Kläffer, die Qualitätsfleischprodukte von Hund und Katze anbietet.

Die Metzgerei Kläffer hat selbstverständlich einen Webauftritt: Fleischerei-klaeffer.de. Was auf den ersten Blick wie die Seite einer ganz normalen Metzgerei aussieht, entpuppt sich auf den zweiten Blick als makaberes Plädoyer gegen das Fleischessen. Tragisch-komisches Highlight ist das dazugehörige Youtube-Video, in dem der nette, bodenständige Metzger seinen grossen Auftritt hat. Aber lassen Sie sich selber von der Qualität der Produkte aus dem Hause Kläffer überzeugen:
 

http://www.youtube.com/watch?v=a5YNZZuGtTw

20-Minuten-Redaktor von Verleumdungsvorwürfen freigesprochen

Das Bezirksgericht Zürich hat einen Redaktor von 20 Minuten online von den Vorwürfen der Verleumdung sowie übler Nachrede freigesprochen. Drei ehemalige Offiziere hatten den 48-Jährigen wegen eines Artikels über die Schweizer Armee vor Gericht gebracht.

Gemäss dem am Montag bekannt gegebenen Urteil müssen die unterlegenen Kläger die Gerichtskosten von 3’500 Franken tragen. Auf ihre Genugtuungsbegehren trat das Gericht nicht ein. Zudem wurden die früheren Offiziere verpflichtet, dem Angeklagten eine Prozessentschädigung von 6’000 Franken zu bezahlen.

Drei ehemalige Geheimdienstler und Offiziere der Schweizer Armee hatten den Journalisten wegen eines Artikels vom Sommer 2008 eingeklagt. Damals verfasste der Autor eine Artikelserie über Skandale und Affären der Schweizer Armee der letzten 50 Jahre. In einem Beitrag schrieb er auch über Oberst Albert Bachmann, der zwischen 1976 und 1979 den Ausserordentlichen Nachrichtendienst (AOND) leitete. Gemäss dem Angeklagten hatte die AOND vermeintliche Extremisten im Inland nicht nur bespitzelt, sondern auch auf eine Liste gesetzt. Im Kriegsfall wären die 442 Männer und 57 Frauen sogleich interniert worden, hiess es weiter. Diese Aussage empfanden der im letzten April verstorbene Bachmann und zwei weitere Führungsoffiziere als ehrverletzend. Sie klagten den Autor darauf ein und verlangten Genugtuung.

Vor Gericht machten die Kläger geltend, dass AOND als Nachrichtendienst nur im Ausland tätig gewesen sei. Ihr Auftrag sei es gewesen, ein Netzwerk von Quellen hinter dem Eisernen Vorhang aufzubauen. Landsleute habe man aber nicht bespitzelt. Die Verteidigung verlangte dagegen einen Freispruch. Zwei Kläger seien im Text nicht einmal erwähnt worden und damit nicht identifizierbar. Zudem habe jeglicher Vorsatz gefehlt, den Ruf Bachmanns herabzusetzen. (SDA)
 

Tessin: Giacomo Salvioni und 20 Minuten lancieren Pendlerzeitung

Giacomo Salvioni, Verleger der Tageszeitung La Regione Ticino, lanciert gemeinsam mit dem Medienverbund 20 Minuten eine kostenlose Pendlerzeitung für das Tessin.

Die neue Pendlerzeitung mit dem Namen 20 minuti soll erstmals am Mittwoch, 14. September 2011 erscheinen und hauptsächlich über Zeitungsboxen vertrieben werden, wie es in einer Mitteilung vom Montag heisst. Die Auflage wird zu Beginn bei 36'000 Exemplaren liegen.

Mit 20 minuti wollen Giacomo Salvioni und 20 Minuten eine neue überregionale Zeitung für eine junge und urbane Tessiner Leserschaft schaffen, heisst es weiter. Neben einem kompletten In- und Auslandsteil werde die Pendlerzeitung täglich regionale Informationen aus dem Tessin veröffentlichen. Zudem umfasste 20 minuti Nachrichten aus Sport, Unterhaltung, der digitalen Welt sowie Serviceangebote wie etwa einen Kinoteil oder das lokale Wetter.

Partnerschaft mit Tio.ch

Herausgeben wird 20 minuti von der Gesellschaft 20 minuti SA, die jeweils zur Hälfte von Giacomo Salvioni und der 20 Minuten AG gehalten wird. Als Verleger der neuen Zeitung amtieren gemeinsam Giacomo Salvioni und Pietro Supino, Präsident des Verwaltungsrates von Tamedia, dem Mutterhaus des 20 Minuten Medienverbundes. Die Redaktion soll mehr als zehn neu geschaffene Vollzeitstellen umfassen. Im Online-Bereich geht 20 minuti mit der bereits breit etablierten Newsplattform Tio.ch, die von Ticinonline betrieben wird, eine Partnerschaft ein. Vorgesehen ist ein Austausch von Inhalten zwischen der Pendlerzeitung und dem Newsportal.

Für die regionale Vermarktung von 20 minuti wird in Lugano Rocco Salvioni als Verkaufsleiter und Geschäftsführer der 20 minuti SA verantwortlich zeichnen. Den nationalen Verkauf für die Zeitung 20 minuti übernimmt die 20 Minuten AG. Im Online-Bereich wird eine nationale Werbekombination mit Tio.ch, 20minuten.ch und 20minutes.ch gegründet, welche ebenfalls durch die 20 Minuten AG vermarktet wird. Die Pendlerzeitung soll nach Möglichkeit im Tessin gedruckt werden.
 

Ringier erwirbt Mehrheit an Deindeal.ch

Das Medienunternehmen Ringier baut sein digitales Onlinegeschäft aus: Es übernimmt 60 Prozent der Firma Deindeal.ch.

Das Deindeal.ch-Team um CEO Amir Suissa und COO Adrian Locher habe es innerhalb kürzester Zeit geschafft, das Group Buying-Konzept bei Schweizer Konsumenten zu etablieren, so Ringier. Im Rahmen des Ausbaus des digitalen Onlinegeschäftes bei Ringier habe das Medienhaus nun einen 60-Prozent-Geschäftsanteil übernommen. «Wir glauben an den langfristigen Erfolg des Group-Buying-Modells, sehen hervorragende Synergien zwischen Ringier und Deindeal.ch und haben in den klaren Schweizer Marktführer in diesem Segment investiert», sagt Marc Walder, CEO Ringier Schweiz und Deutschland. Amir Suissa meint: «Wir freuen uns sehr auf die strategische Partnerschaft mit dem Hause Ringier. Durch diesen Schritt bauen wir unsere Position als klarer Schweizer Marktführer weiter aus und haben Zugang zu einer noch grösseren Reichweite. Davon profitieren sowohl die Deal-Anbieter sowie auch unsere Kunden.»

Marc Walder wird Verwaltungsratspräsident bei Deindeal.ch. Mit im Verwaltungsrat sind zudem Christian Unger, CEO Ringier, Michael Voss, COO Ringier Schweiz und Deutschland sowie Deindeal-Gründer Amir Suissa und Internet-Investor und Deindeal.ch-Aktionär Klaus Hommels.

Deindeal.ch ist seit dem 24. März 2010 online und beschäftigt heute über 100 Mitarbeitende. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart.

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Deindeal.ch-Gründer Adrian Locher
(29) und Amir Suissa (39).
 

Frühzeitiges Aus für die Preiszwerg-Kampagne

Jung Von Matt/Limmat und die Migros beenden die im Dezember gestartete Preiszwerg-Kampagne frühzeitig. Ab sofort wirbt nur noch Sparschwein Miggy für tiefe Preise.

Der Sparzwerg habe bei den Kunden und der Öffentlichkeit nicht die erhoffte Sympathie ausgelöst, begründet Sprecher Urs-Peter Naef den Entscheid gegenüber dem Sonntag. Tatsächlich meldete sich kurz nach der Erstausstrahlung vergangenes Jahr der Verein kleinwüchsiger Menschen in der Schweiz (KVM) zu Wort und übte harte Kritik an der Migros. Die Kampagne transportiere ein Image von kleinen Menschen, wie es vom Zirkus bekannt sei. Es sei schwierig, beim Thema Preissenkungen Sympathien zu gewinnen, so Dominique von Matt von der zuständigen Werbeagentur Jung von Matt/Limmat. Ausserdem habe es bei den Konsumenten für Verwirrung gesorgt, dass gleichzeitig auch mit dem Sparschwein Miggy für tiefe Preise geworben wurde. Die Migros gerät jedoch nicht zum ersten Mal wegen Werbung mit Kleinwüchsigen in die Schusslinie. Vor etwa zweieinhalb Jahren bewarb der Detailhändler eine Reihe von Produkten mit Kleinwüchsigen, was beim KVM und der Behindertenorganisation Pro Infirmis nicht gut ankam. 

  

Schweizer Fernsehpreis: Tagesschau-Mann Fischlin zum Fernsehstar gekürt

Erstmals ist ein Vertreter des Medienbereichs Information zum «Schweizer Fernsehstar des Jahres» gewählt worden: Tagesschau-Mann Franz Fischlin holte am Freitag den Titel. Der Schweizer Fernsehpreis wurde in verschiedenen Kategorien vergeben.

Fischlin sei nicht einfach ein Newssprecher, sondern «ein klassischer Anchorman», fand die Jury. Er vermöge News inhaltlich einzubetten, erkläre Hintergründe und stelle Fragen. Und dies alles in einer glasklaren Sprache» und einer Bildschirmpräsenz, die ihresgleichen suche.
 
Für die beste Sendung wurde das Publikum befragt: Die Wahl der Leserinnen und Leser von Tele, TV Star und Blick fiel auf die Castingshow «Die grössten Schweizer Talente». Sie stach die ebenfalls nominierten Sendungen «Kampf der Chöre» und «Alpenrose» aus.
 
 
Suter-Verfilmung und Promi-Befragung
 
In der Kategorie «Film» vergab die Jury den Preis an die Verfilmung von Martin Suters Buch «Der letzte Weynfeldt». Überzeugend seien sowohl die Dramaturgie als auch die schauspielerischen Leistungen – namentlich von Stefan Kurt – sowie die Regie des Zürchers Alain Gsponer. «Der letzte Weynfeldt» gewann gegen die Doku «Hoselupf» und die Komödie «Fliegende Fische».

«Ich und Du» heisst die Sendung, die in der Kategorie «Innovation» als Siegerin hervorging. Die «einfache, aber umso unterhaltsamere Promi-Rubrik» von «G&G Weekend» auf SF1 sei «herrlich lustig und selbstentlarvend», schreibt die Jury.
 
Schon vorab bekannt geworden war der Preis für Kurt Felix. Der 70-Jährige wurde mit dem Schweizer Fernsehpreis für sein Lebenswerk ausgezeichnet. Das Publikum erhob sich zu langen Standing Ovations. Die sehr persönliche Laudatio hielt die deutsche TV-Legende Frank Elstner. Mit seinen Sendungen wie «Teleboy» oder «Verstehen Sie Spass» schrieb Kurt Felix Fernsehgeschichte. (SDA)
 
 
Schweizer Fernsehpreis 2011: Die nominierten Sendungen
 

Cannes Film Lions: Einmal Gold, zweimal Bronze

Am Samstagabend wurden in Cannes die letzten Löwen verliehen. Bis zuletzt mitfiebern konnten die Shortlistplatzierten Saatchi & Saatchi, Spillmann/Felser/Leo Burnett und Contexta – mit Erfolg. Saatchi & Saatchi holte einen Gold Lion, SFLB reist mit zwei bronzenen Löwen nach Hause.

Die Agentur Saatchi & Saatchi sicherte sich die goldene Auszeichnung in der Kategorie «Film» mit ihrer Kampagne «Otrivin Nasal» für Novartis.

Otrivin: Scissor from Leon Jacobs on Vimeo.

In derselben Kategorie wurde Spilmann/Felser/Leo Burnett mit «More than Mountains» für Schweiz Tourismus mit einem bronzenen Löwen geehrt. Den anderen holte die Agentur in der Kategorie «Sound Design» mit dem Sunrise-SMS-Spot «Sleep Well».

http://www.youtube.com/watch?v=UD0qCPAY2oU

http://vimeo.com/9821170

„Gute Nacht“ – SMS-Geschreibsel from SFLB on Vimeo.

Die Agentur Contexta, die mit «Lost in Val Sinestra» für Swisscom TV auf der Film-Shortlist stand, blieb leider ohne Auszeichnung.


Cannes Lions: Vier Schweizer Shortlist-Platzierungen in der Kategorie Film


Cannes Film Lions: SFLB mit zwei Shortlist in Craft-Kategorien

 

 

Zu guter Letzt: Von alten Säcken und alten Schachteln

«Gute Arbeit, Alter!» Manch rüstiger Rentner dürfte nicht allzu glücklich sein, wenn man ihm diese Worte hinterher ruft. Nicht so die Pensionierten von der Website Rentarentner.ch.

Auto durch die Waschstrasse fahren, Beeren pflücken, Schnee schaufeln, Buchhaltung führen. Über die Plattform Rentarentner.ch können Pensionierte für Arbeitseinsätze jeglicher Art «gemietet» werden. 360 Rentner sind mittlerweile als «Mietrentner» angemeldet. Und die Nachfrage ist offenbar so gross, dass die Website dem Ansturm nicht mehr standhält und demnächst erneuert werden muss, wie der 66-jährige Initiator Peter Hiltebrand der NZZ am Sonntag erklärte. Seine Geschäftsidee wurde denn auch an der Marketing-Trohpy 2011 mit dem Sonderpreis ausgezeichnet. Zimperlich dürfen die «Mietrentner» allerdings nicht sein – zumindest was die Kommunikation anbelangt, wie das untenstehende Sujet von der Werbeanstalt zeigt. Wer sich dennoch bewerben will: «Alte Säcke» und «alte Schachteln» werden noch immer gesucht.

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