Ringier und Bank Zweiplus gründen Joint Venture

Ringier mit der Medienmarke Cash und die Bank Zweiplus gründen ein gemeinsames Joint Venture. Die neue Gesellschaft wird unter der etablierten Marke Cash ein neuer Informations- und Finanzdienstleister.

Die neue Gesellschaft wird folgende Dienstleistungen anbieten: Unabhängige Online-Finanz- und Online-Wirtschaftsinformationen, Online-Banking und Transaktions-Funktionalitäten, verbunden mit persönlicher Betreuung rund um die Themen Sparen, Anlegen und Vorsorgen. Hauptsächliche Zielgruppe sind Kunden mit kleineren und mittleren Vermögen. Für die Direktkunden der Bank Zweiplus sowie für die Nutzer der Wirtschafts- und Finanzplattform Cash.ch wird damit das bisherige Angebot um neue Dienstleistungen optimal ergänzt. Den bestehenden Bankkunden wird eine integrierte, kostenlose Informationsplattform zur Verfügung stehen – die Informationsplattform Cash.ch kann auch weiterhin ohne zusätzliche Verpflichtungen in gewohntem Umfang genutzt werden.

Die Beteiligung an der neuen Gesellschaft liegt zu je 50 Prozent bei Ringier und der Bank Zweiplus. Die neue Gesellschaft startet mit mehr als 170'000 Unique Usern auf der Finanzinformationsplattform sowie mit über 30'000 Bankkunden.

Als CEO der neuen Gesellschaft konnte Christoph Hartgens gewonnen werden. Er zeichnete unter anderem als CEO der Tradejet verantwortlich. Die Geschäftsleitung wird mit André Michel, aktueller Geschäftsführer von Cash, Marcel Gamper, Head of Advisory Direct Clients der Bank Zweiplus und Urban Scherrer, Unternehmensberater und Leiter Spezialprojekte bei cash, vervollständigt. Die Gesellschaft beschäftigt rund 45 Personen, welche von den beiden Parteien stammen. Entlassungen sind keine geplant, da die Geschäftsbereiche sich ausschliesslich ergänzen, wie es in einer Mitteilung von Ringier und Bank Zweiplus heisst.
 

GfK-Konsumentenstudie: Marken sind Eigenmarken überlegen

Aus der Sicht der Konsumenten sind Marken qualitativ deutlich hochwertiger, emotionaler und unverwechselbarer als die Eigenmarken des Handels. Den einzigen Vorteil, den Shopper in Eigenmarken sehen, ist der Preis.

Dies zeigt die aktuelle Studie «Marken und Eigenmarken 2011», die GfK im Auftrag des Markenartikelverbandes Promarca unter 1‘000 Schweizerinnen und Schweizern durchgeführt hat. Für Schweizer Konsumenten heben sich Marken von Händler-Eigenmarken klar ab, wie die GfK-Studie belege, so der Markenartikelverband Promarca auf Presseportal.ch. Marken würden sich insbesondere in folgenden Eigenschaften besonders abheben: unverwechselbar (76 Prozent, +30 Prozentpunkte gegenüber Eigenmarken) emotional (51 Prozent; +25 Prozentpunkte) und qualitativ hochwertig (83 Prozent; +19 Prozentpunkte). Ausserdem würden Marken bevorzugt, weil sie innovativer seien und ihnen die Bevölkerung vertraue.

Eigenmarken profitieren von Marken

Eigenmarken auf der anderen Seite wissen sich aus Konsumentensicht hauptsächlich über den Preis einen Vorteil zu verschaffen, wie der Verband Promarca weiter schreibt. Entsprechend stufen sie die Befragten als für alle geeignet ein (76 Prozent; +27 Prozentpunkte gegenüber Marken). Allerdings müsse man hierbei bedenken, dass ein tieferes Preisniveau in vielen Fällen nur möglich sei, weil Eigenmarken als Trittbrettfahrer von Marken auftreten, so Anastasia Li-Treyer, Direktorin des Schweizerischen Markenartikelverbandes Promarca. Man stelle immer wieder fest, dass sich Nachahmerprodukte stark an Originale anlehnen und so vom ausgezeichneten Ruf von Markenprodukten profitieren. So umgehen sie Kosten für Produktentwicklung und Werbung.

Detailhändler sind Geschäftspartner und Konkurrenten zugleich

Positive Wirkungen auf die Konsumentenwohlfahrt haben Eigenmarken dann, wenn sie Felder besetzen, in denen Markenhersteller nicht tätig sind – was echte Innovation voraussetze. Versuchen Eigenmarken hingegen, in direkten Wettbewerb mit Markenartikeln zu treten, seien sie primär ein Mittel, um die Nachfragemacht der Detailhändler zu verstärken, so der Verband weiter. Durch die Doppelfunktion der Händler als Kunden von Markenherstellern einerseits und als deren Konkurrenten andererseits würden sich Möglichkeiten von Missbrauch eröffnen.
 

Eyekon gewinnt Mandat für Postmail

Die Design- und Kommunikationsagentur Eyekon hat Postmail als neue Kundin gewonnen. Sie hat mit einem Konzept für einen interaktiven Mailing-Guide überzeugt.

Der Online-Guide bietet auf einer Microsite eine umfassende Planungshilfe für den Versand von Offline-Mailings und ist Teil der Direct Marketing-Aktivitäten der Schweizerischen Post. Er wird ab Herbst über die Webseite der Post kostenlos abrufbar sein. Ziel ist es, KMUs das Erstellen von Mailings zu erleichtern. Mit der neuen Lösung wird das Konfigurieren eines Werbeversands über den gesamten Entstehungsprozess ermöglicht und erlebbar gemacht: von der Situationsanalyse, über die Zielgruppenauswahl bis hin zur Berechnung der Versandkosten. Als Resultat hält der User am Schluss ein Konzept in der Hand, welches ihm als Budget- und Entscheidungsgrundlage für das zu versendende Mailing dient.
 

Bakom: Publikum mit Schweizer Radio- und TV-Sendern zufrieden

Gute Noten für die Schweizer Radio- und Fernsehsender: In einer Studie der Universität Zürich zeigte sich die Mehrheit ziemlich oder sehr zufrieden.

Das Radio schnitt mit rund 70 Prozent «sehr und ziemlich zufriedenem» Publikum besser ab als das Fernsehen. Dies gab Studienleiter Heinz Bonfadelli an einer Medienkonferenz des Bundesamtes für Kommunikation (Bakom) am Dienstag in Biel bekannt. Befragt wurden vergangenen Herbst gut 3‘600 Personen.

Mit den Programmen des Privatfernsehens zeigten sich nur 44 Prozent zufrieden, das sind 9 Prozentpunkte weniger als im Frühling 2009. Mit den SRG-Fernsehprogrammen sind 64 Prozent sehr oder ziemlich zufrieden. Gesunken sind seit der letzten Umfrage die Einschätzungen zum Gehalt und der Vielfalt der Informationen sowie zum Lokalbezug, während die Bewertung des Unterhaltungswerts gestiegen ist.

Mit den SRG-Radioprogrammen sind sogar drei Viertel sehr oder ziemlich zufrieden. Als Stärken bezeichnet werden die Professionalität der Journalisten und ihrer Beiträge, die Glaubwürdigkeit, das Verantwortungsbewusstsein der Programmmacher und die Informationsvielfalt.

Die Lokalradios werden von zwei Dritteln als zufriedenstellend bewertet. Besonders hoch schneiden hier die Verständlichkeit und die lokal-regionale Berichterstattung ab. Deutlich unterdurchschnittlich sei hingegen die Informationsvielfalt aus Politik, Wirtschaft und Kultur.

Vielfältige Radios in Zürich

Speziell analysiert wurden die Privatradios im Grossraum Zürich. In der Hörergunst liegen Radio Energy (16.8 Prozent) und Radio 24 (16.1 Prozent) an der Spitze, gefolgt von Radio Zürisee (9.5 Prozent). Radio 1, Radio Top und Radio Munot liegen unter 5 Prozent. Energy schnitt in der Umfrage bei Unterhaltung, Professionalität und genereller Zufriedenheit gut ab. Radio 24 hat aus Sicht seiner Hörerschaft neben der Professionalität Stärken im Lokalbezug und in der Ausgewogenheit des Programmes.

In einer Auswertung der Medienforscherin Publicom der ersten Oktoberwoche 2010 zeigt sich, dass sich die Sender am deutlichsten durch die Musikformate positionieren. Die Unterschiede liegen weniger im Stil, als im Alter der Musik. Die Zürcher Radiolandschaft sei vielfältig, bilanzierte Publicom-Geschäftsleiter René Grossenbacher. Der Stellenwert der Information sei aber sehr unterschiedlich, die Themengewichtung senderspezifisch und auch die Berichterstattung über das Sendegebiete variiere stark. In der Hauptsendezeit lag etwa der Anteil der Information bei Radio 1 bei 21 Prozent, bei Radio 105 nur bei 7 Prozent.

Pol-Parteien häufig am Mikrofon

Generell werde die Meinungs- und Perspektivenvielfalt gut umgesetzt. Allerdings kamen die Pol-Parteien SP und vor allem die SVP weit häufiger zu Wort als die anderen Parteien. Dies habe aber zum Teil auch daran gelegen, dass Anfang Oktober 2010 der Abstimmungskampf über die Ausschaffungs-Initiative lief.

Die Schlussberichte über die Publikumsbefragung sollen laut Bakom-Direktor Martin Dumermuth Ende Jahr veröffentlicht werden. Von insgesamt 47 Veranstaltern erfüllten bisher 13 die Anforderungen zu 80 Prozent und mehr. Der Qualitätssicherungsprozess laufe. Dabei stützt sich das Bakom auf die Leistungsaufträge, verlangt doch die Bundesverfassung von Radio und Fernsehen Beiträge zur Bildung, kulturellen Entfaltung, freien Meinungsbildung und Unterhaltung. (SDA)
 

Grayling präsentiert European Communication Monitor 2011

Die neusten Resultate des European Communication Monitor zeigen klare Trends auf: Der strategischer Einfluss der PR-Abteilungen nimmt zu, und die Honorare und Gehälter der Professionals steigen.

Der PR-Begriff hat europaweit ein Imageproblem, während sich Corporate Communications als neuer Branchenbegriff etabliert. Als grösste strategische Herausforderung gilt nach wie vor Social Media. Dies zeigt die aktuelle Ausgabe des European Communication Monitor, so Grayling in einer Mitteilung. Der European Communication Monitor zeige, dass die Mehrzahl der Kommunikationsprofis Verantwortung für ein ausgesprochen breites operatives, themenbezogenes und strategisches Spektrum trage – und zumeist direkten Zugang zur Top Management-Ebene der Unternehmen habe.

Grayling ist offizieller Partner und Förderer der weltweiten Studie im Bereich Public Relations und Kommunikationsmanagement, an der insgesamt 2’209 PR-Berater auf Senior-Ebene aus 43 Ländern teilgenommen haben. Die jährliche Erhebung wird von Professoren an Universitäten in elf Ländern unter der Leitung von Ansgar Zerfass durchgeführt. Unterstützt wird die Forschungsgruppe dabei von Grayling, der weltweiten tätigen Public Relations-Agentur. «Kommunikation und PR werden für den Erfolg von Unternehmen immer bedeutender», begründet Hanning Kempe, CEO Grayling Deutschland und Schweiz, das Engagement. Der European Communication Monitor sei dabei ein wesentliches Barometer der gesamten Industrie.

Zentrale Ergebnisse aus der diesjährigen Studie

Der Einfluss der PR nimmt gemäss Studie zu. In drei von vier Unternehmen nimmt die Führungsebene die Kommunikationsberatung sehr ernst und bezieht sie in ihre strategische Planung aktiv mit ein. Viele Kommunikationsverantwortliche haben einen direkten Kontakt zum Top-Management: 18 Prozent sind selbst Mitglieder des Boards, 60 Prozent berichten direkt an den CEO. Jedoch wirke sich diese hierarchische Position gemäss Studie nicht notwendigerweise auf andere Bereiche im Unternehmen aus. Die Zusammenarbeit mit den jeweiligen Abteilungen für interne Strategie sei eher schwach ausgeprägt. Zudem glaube mit 48 Prozent der Befragten nur eine Minderheit, dass die PR-Abteilung finanziell messbaren oder auch immateriellen Zugewinn für das Unternehmen generiere.

Dennoch habe die PR inzwischen ein Aufgabengebiet, das weit über die klassische Medienarbeit hinausgehe. In acht von zehn Organisationen kommuniziert die PR-Abteilung mit einem breiten Spektrum an Stakeholdern, darunter auch Verbraucher, Mitarbeiter, Investoren und Politiker.

Die strategische Herausforderungen sind aktuell gemäss Studie: Digitalisierung, Businessorientierung, Sustainability & CSR, Transparenz und Vertrauen. Künftig werde die PR-Arbeit hauptsächlich von folgenden Themenfeldern dominiert: An erster Stelle stehe weiterhin die gezielte und systematische Nutzung von Online und Social Media (55 Prozent Zustimmung). Danach folge die unmittelbare strategische Verbindung von Kommunikationsarbeit mit den Unternehmenszielen (44 Prozent Zustimmung). Sustainability & CSR, Transparenz und Dialogorientierung sowie der Aufbau und die Sicherung von Vertrauen sind weitere Schwerpunkte.

Corporate Communications bleibe die wichtigste PR-Disziplin in den Unternehmen, noch vor dem Marketing und der Verbraucherkommunikation. Im Hinblick auf die genutzten Kommunikationskanäle gewinne Online im Media Mix zunehmend an Bedeutung. Jedoch zeige die Erfahrung, dass ausgerechnet die Kommunikationsprofis dazu neigen, die Entwicklung bei PR-Disziplinen und vor allem beim Online-Kanal zu überschätzen.

Social Media seien auf dem Vormarsch, heisst es in der Studie. Die entsprechenden Management- und Governance-Strukturen hingegen halten mit der Entwicklung nicht Schritt. In nur vier von zehn Kommunikationsabteilungen gibt es Social Media Guidelines, und nur jedes dritte Unternehmen verfügt über Instrumente zum Monitoring des Social Web. Darüber hinaus weist auch das Know-how vieler Betroffener über die Initiierung webbasierter Dialogmassnahmen sowie die Kenntnis der gesetzlichen Rahmenbedingungen für Social Media erhebliche Optimierungspotenziale auf.

Die fünf Qualifikationen, die künftig am wichtigsten sein werden, sind nach Einschätzung der Studienteilnehmer die Verbindung von traditionellen und neuen Medien (83 Prozent Zustimmung), das Relationship Building (82 Prozent Zustimmung) und der Umgang mit Kommunikationstechnologien (80 Prozent Zustimmung), gefolgt von praxisorientierten Fähigkeiten wie öffentliches Sprechen und Präsentieren (79 Prozent Zustimmung) sowie Coaching (75 Prozent Zustimmung). Ein direkter Abgleich mit den zurzeit tatsächlich angebotenen Trainingsprogrammen für PR-Verantwortliche zeigt indes eine grosse Lücke zwischen dem faktischen Bedarf und dem Ist-Zustand.

Immerhin 42 Prozent der Studienteilnehmer glauben, dass die Bezeichnung PR beziehungsweise Public Relations ein Negativimage hat. Die Gründe dafür vermutet etwa die Hälfte der Befragten auch und vor allem in der Berichterstattung der Massenmedien. Als Konsequenz daraus würden viele Studienteilnehmer die Verwendung anderer Termini wie ‹Corporate Communications› (68 Prozent Zustimmung), ‹Strategische Kommunikation› (61 Prozent Zustimmung) oder ‹Communication Management› (56 Prozent Zustimmung) begrüssen.

Zu den Grafiken

 

Neuer Verkaufsleiter Deutschschweiz bei Jobup

Stephan Bischof ist neuer Verkaufsleiter Deutschschweiz sowie Mitglied der Geschäftsleitung der Jobup. Er zeichnet seit dem 1. Juli 2011 für die Kundenbetreuung, die Akquise neuer Inserenten, die strategische Entwicklung des Verkaufs sowie die Führung des zwölfköpfigen Verkaufsteams in der Deutschschweiz verantwortlich.

Das Unternehmen Jobup umfasst die Stellenplattformen Alpha.ch, Jobwinner.ch und Jobup.ch. Stephan Bischof verfüge über langjährige Erfahrung in der Akquisition, so das Unternehmen in einer Mitteilung. Zuletzt war er während sechs Jahren bei der Dun & Bradstreet als Verkaufsleiter tätig. Hier verantwortete er unter anderem die strategische Entwicklung des Verkaufs Business to Business sowie die Umstrukturierung zweier Verkaufskanäle. Zu seinem Aufgabengebiet gehörte auch die Führung des Verkaufsinnen und -aussendiensts sowie der Auszubildenden. Weitere wichtige Stationen des Betriebswirtschafters waren seine Tätigkeit als Sales Executive bei der Dell Computer sowie als Account & Sales Manager bei der Galileo Switzerland.

Das Verkaufteam der Jobup AG wurde zudem kürzlich durch drei Key Account Manager verstärkt. Alexandra Schantl zeichnet für die Region Zürich verantwortlich, Priska Peter betreut Kundinnen und Kunden aus der gesamten Deutschschweiz und Roger Wolf ist Ansprechperson für alle Personaldienstleister.
 

Republica kommt für die SBB zum Zug

Am Montag, 4. Juli 2011, wurde der Grundstein für «Zürich WestLink» gelegt, ein SBB-Grossbauprojekt in Zürich-Altstetten. Die Kommunikationsagentur Republica zeichnet für die Organisation und die Kommunikationsmassnahmen rund um diesen Event verantwortlich.

«Zürich WestLink» ist ein Grossprojekt von SBB Immobilien. In wenigen Wochen wird der Grundstein für «Bern Wankdorf», ein ähnliches Bauvorhaben in der Stadt Bern, gelegt. Unter dem Motto «Zusammenzug» wird Republica die Feierlichkeiten und Kommunikationsmassnahmen rund um die Projektmeilensteine dieser beiden Bauprojekte konzipieren und realisieren. Dazu gehören insbesondere die Richtfeste, die Umzüge und die Einweihungsfeiern, die Ende 2013 (Zürich) und 2014 (Bern) stattfinden. Republica hat den Zuschlag für dieses Mandat nach einem Pitch erhalten.

Eine wichtige Aufgabe von Republica bestehe darin, bei den Mitarbeitenden der verschiedenen Standorte die Akzeptanz für ihren künftigen Arbeitsort und die Bereitschaft für eine neue, gemeinsame Arbeitskultur zu fördern, so die Agentur. Als symbolischer Akt wurde an der Grundsteinlegung für «Zürich West-Link» eine grosse Truhe mit den Anliegen und Wünschen der Mitarbeitenden der sieben bestehenden Zürcher Standorte vergraben. Sie sollen die Basis bilden, auf der «Zürich WestLink» stehen wird.
 

Walder,Werber: Neues CI/CD für Werkheim Uster

Das Werkheim Uster erscheint in einem neuen Kleid von Walder,Werber. Die Agentur hat im Herbst 2010 den mehrstufigen Pitch um das neue Corporate Design des Werkheim Uster gewonnen.

Nach mehreren Strategie-Workshops mit der Leitung des Werkheim Uster entwickelte die Agentur das neue Markenkonzept. Daraus leitete sich das komplette CI/CD inklusive neuem Claim sowie die einheitlichen Bereichsbezeichnungen ab. Gemäss den neuen Richtlinien wurden anschliessend sämtliche Layoutvorlagen gestaltet, unter anderem für die Geschäftsdrucksachen, die Image- und Bereichsbroschüren sowie für den Geschäftsbericht und die Kundenzeitschrift.

Verantwortlich beim Werkheim Uster: Patrick Stark, Anita Kupper. Verantwortlich bei Walder,Werber: Sandro Walder (Gesamtleitung), Tobias Fluck (CD), Sascha Völki (AD), Gregor Szabo (Grafik), Corsin Kessler (DTP), Valentina Röschli (Beratung/Text), Philipp Ammeter (Text).
 

Publicis: «Thinking outside the box»

Publicis hat für die APG zwei neue Anzeigensujets gestaltet. Dabei sollen Verlagschefs dazu angeregt werden, einmal ausserhalb ihrer Zeitungsboxen zu denken.

Sie sollen stattdessen wieder mal Plakatwerbung betreiben, um die Auflagen ihrer Zeitungen zu steigern, so die Aussage des Inserates. Die Anzeige erscheint im Magazin Flash Extra, das exklusiv zum Anlass des Schweizer Medienkongresses 2011 herausgegeben wird.

Mit einer zweiten Anzeige richtet sich die APG in der Fachpresse an alle Werbetreibende. Publicis lässt darin zwei ehemalige Printleute zu Wort kommen. Die beiden erklären mit einem Augenzwinkern, dass sie früher zwar Inserate verkauft haben, heute aber das Medium mit dem höchsten Return on Investment bevorzugen: Das Plakat. Die Anzeige Nummer 2 erscheint in Werbewoche und Persönlich.

Verantwortlich bei APG: Markus Ehrle (Marketing & Business Development) Slavica Lecic (Marketing / Leiterin Kommunikation). Verantwortlich bei Publicis: Peter Rettinghausen (Creative Director), Grischa Rubinick (Senior Art Director), Nicolo Giunta (Junior Art Director), Cyrill Wirz (Texter), Margrit Weber (Senior Brand Director), Jennifer Meier (Account Executive), Eliane Dürst (Foto).
 

Zu guter Letzt: Ein Hoch auf Joe Biden, «unseren neuen Präsidenten»

Am amerikanischen Unabhängigkeitstag haben Hacker ein Twitter-Konto des US-Senders Fox News gekapert und dort falsche Nachrichten über einen tödlichen Anschlag auf Präsident Barack Obama verbreitet. In einem weiteren Tweet wurde dann Joe Biden viel Glück im Amt als «unser neuer Präsident» gewünscht.

In einem ersten Tweet war von Schüssen auf Obama in einem Restaurant im Bundessaat Iowa die Rede, wo der Präsident Wahlkampf gemacht habe. Dann kam als «Breaking News», dass Obama tot sei: Zwei Schusswunden hätten sich als zu viel erwiesen. Und weiter: «Es ist ein trauriger 4. Juli für Amerika.» Zum Schluss wurde auch noch dem Vize Joe Biden viel Glück im Amt als «unser neuer Präsident» gewünscht.
Der Sender bestätigte den Angriff am frühen Montagmorgen. Hacker hätten mehrere bösartige und falsche Tweets verschickt, mit der Behauptung, dass ein Attentat auf Präsident Obama gegeben habe, hiess es in der Erklärung von Fox News. Selbstverständlich seien diese Berichte falsch und der Präsident verbringe den Feiertag 4.Juli mit seiner Familie. Ausserdem äusserte der Sender sein Bedauern über etwaige Ängste, die durch die Tweets ausgelöst worden sein könnten.
Diese Geschichte führt wieder zur alten Frage: «Wenn nicht in allen Zeitungen darüber geschrieben wurde, ist es dann wirklich passiert? Und wenn darüber geschrieben wurde, ist es dann wirklich passiert?» Was im Klartext heisst, der Leser müsste sich gefragt haben: Wenn in keiner anderen amerikanischen Zeitung darüber geschrieben wurde, wie kann es dann wahr sein? Man könnte aber auch fragen: Wenn Fox News die Sache nicht bereinigt hätte, wie lange wäre es wohl gegangen, bis andere Medien die fiktiven Gerüchte übernommen hätten?
Übrigens: Zu dem Hackerangriff auf den Account für politische Nachrichten @foxnewspolitcs bekannte sich gemäss SDA eine Gruppe mit dem Namen «Scriptkiddies».
 

NZZ-Print verstärkt Verkauf

Michael B. Norton wird neu Leiter Marketing und Verkauf bei NZZ-Print in Schlieren ZH. Norton, derzeit Leiter Marketing und Verkauf bei Ringier-Print, wird den Bereich Kundenzeitungen / Key Accounts der NZZ-Mediengruppe verstärken und für das Marketing verantwortlich zeichnen.

Michael B. Norton ist seit über 20 Jahren im Verkauf tätig und hat langjährige Branchenerfahrung in verschiedensten Positionen. Dies schreibt die NZZ in einer Mitteilung vom Dienstag. Er hat eine grafische Grundausbildung und diverse Weiterbildungen absolviert, unter anderem einen Executive MBA an der GSBA (Graduate School of Business Administration Zürich) und SUNY (State University of New York).
 

APG erhält Zuschlag der Stadt Genf

Der Aussenwerber APG darf auch in Genf exklusiv plakatieren. Die Stadt hatdie Konzession für sämtliche Flächen an das Unternehmen vergeben.

Mit der Erneuerung des Vertrags in Genf bleibe die Tochtergesellschaft der Affichage im Besitz aller wichtigen Stadtverträge in der Schweiz. Dies teilte die APG am Dienstag mit. In Genf gibt es auf öffentlichem Grund 1'600 Flächen für Plakate.
 

get_footer();