Euphorie, Phantasie –Strelanie

Im Casino Kursaal in Interlaken stieg Ende Juni die grosse Party zu Ehren der 683 neuen Marketingfachleute. Die über 1100 Anwesenden erlebten VIP, USP – und eine Premiere in der Schweizer Show-Szene.

Um die Stimmung im Volk zu erfassen, dem Korpsgeist auf die Spur zu kommen, kann es sich durchaus lohnen, sich vor einem Anlass unter die Masse derjenigen zu mischen, die vor den Toren anstehen. Ein Vorhaben, das sich Ende Juni ganz besonders bewährte. Denn vor dem Casino Kursaal in Interlaken war die Schlange lang, die Stimmung gut und die Sprüche waren locker. Sagte eine bestens aufgebrezelte Marketingfachfrau zur anderen: «Im Geschäft bin ich derzeit zu 110 Prozent eingespannt. Du, das kommt mir vor wie Ferien.» Weil das in ihrer Runde nicht gleich jedem einleuchtete, schob sie nach: «Jetzt, da die Schulzeit vorbei ist, können mich auch 110 Prozent Maloche nicht stressen!» Woraus zweierlei folgt: Wer den dualen Weg geht, ist belastbar. Und: Wer lang an verschiedenen Fronten geschuftet hat, ist reif für eine Party. Eine grosse Fete hatten sich die 683 erfolgreichen Absolventinnen und Absolventen verdient: Zusammen mit ihren Lebenspartnern und Angehörigen stemmten sie die Zahl der Festgemeinde auf über 1100 hoch.

Stars mit USP

Sie durften sich auf eine Party mit hohem Glamour- Faktor freuen. Und auf Stars, die alle auf ihre Weise mit einem USP bestückt sind. Einen Sänger beispielsweise, der einen ganzen Chor in sich herum- trägt, hört man wirklich nicht alle Tage. Wer an der Diplomfeier war, hörte ihn: Martin O. Ein Stimmen- Virtuose, der Emotion und Technik bestens verschmilzt und es dabei schafft, bei jedem Gig etwas vollständig Neues zu kreieren. Oder Claudio Zuccolini, der lustigste Bündner im Unterland. Einer, der ähnliche Sorgen hat wie wir alle: ein Bauch, der sich gerade im Sommer etwas unvorteilhaft breit macht. Veganer in der Bekanntschaft, die zwar recht unfroh auf ihre Nahrungsmittel beissen, ihren Lifestyle aber etwas gar verbissen leben. Oder jene lieben Leute, die ihre Neugeborenen fast schon wie Casting- Show-Sieger feiern. Die Lacher hatte Zuccolini jedenfalls auf seiner Seite.

Die Diplomfeier war so arrangiert, dass sich würdevolle Statements mit Show Acts abwechselten. Und zwar so, dass sich ein recht breites Altersspektrum angesprochen fühlte. Immerhin waren die erfolgreichen Absolventen zwischen 21 und 57 Jahre jung. Andreas Balazs, Präsident der Prüfungskommission, sah darin «den eindrücklichen Beweis, dass die Weiterbildung ein ständiger Begleiter einer jeden Berufslaufbahn ist». Wie akzeptiert dieser Ausbildungsweg ist, zeigt nur schon die Anzahl der erfolgreichen Absolventen. Dieses Jahr waren es 683 Talente; ein starkes Plus gegenüber den 604 von 2010. Für Uwe Tännler, Präsident von Swiss Marketing, ein weiterer Beweis für den «Siegeszug des dualen Bildungssystems». Die hohe Zahl der Marketingprofis, die in Interlaken ihre eidg. Fachausweise entgegen nehmen konnten, zeige zweierlei, sagte Tännler: «Erstens die hohe Akzptanz dieses Bildungsweges. Und dann auch, wie gross das Bedürfnis der Wirtschaft nach solch bestens ausgebildeten Nachwuchskräften ist.» Nicht nachlassen sollten die frischgebackenen Marketingfachleute mit ihrem Esprit, fand Andreas Balazs: «Lassen Sie es auch im täglichen Berufsleben nicht an Kreativität und Phantasie fehlen!» Treffende Worte für eine Gästeschar, für die so lange Gruppenarbeit statt Party, Pauken statt Pokern und Gehirn-Jogging statt Finnenbahn im Vordergrund stand.

Premiere für Strelanie

Wenn es jemandem an der Diplomfeier nicht an Phantasie fehlte, dann gewiss der Moderatorin, die die Party der Marketingfachleute nun schon zum dritten Mal begleitete: Melanie Winiger, die dieses Mal in Knallgelb erschienen war. Und zwar in einer Art, die neben der professionellen und gewohnt erfrischenden Abwicklung mehr als nur ein Job war für sie: «Ich mache das jetzt zum dritten Mal», rief La Winiger ins Publikum, «und ihr seid einfach ein tolles Pack!»

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Morgenrot für digitale Aussenwerbung?

Der Start neuer ePanels in den grossen Bahnhöfen verspricht Auftrieb für den Markt für digitale Aussenwerbung – allerdings hat die Branche noch unerledigte Hausaufgaben.

Schon vor langer Zeit, im Herbst 1995, startete die Post ein erstes Netzwerk mit Werbebildschirmen. Dieser Info-Kanal hiess Canal Jaune, wurde später in Canal Poste umbenannt und hilft weiterhin an 234 Standorten mit einem Mix aus Post-Informationen und Werbung die Wartezeiten an den Schaltern (scheinbar) zu verkürzen. In den folgenden Jahren tauchten zwar immer wieder neue Bildschirmwerbungen im öffentlichen Raum auf, doch eine strategische Bedeutung für Werbetreibende erlangte die digitale Aussenwerbung bisher kaum. Auch als neue Displays – grösser, flacher, leuchtstärker – auftauchten und dieses Genre zunehmend unter dem Titel «Digital out of Home» ( DooH) firmierte, war nicht von einem Durchbruch zu sprechen.

Dies könnte sich nun ändern: Ende Juni hat die Affichage-Tochter e-Advertising 43 neue ePanels in vorerst sechs grossen Bahnhöfen lanciert. Diese Full-HD-Bildschirme sind gut geeignet für animierte Spots, die nicht zuletzt dadurch auffallen, dass sie im Hochformat daher kommen. Ulrich Ritschard, Geschäftsführer von e-Advertising, berichtet im Gespräch mit der Werbewoche von einem «enorm guten Echo». Die ersten Wochen seien ausverkauft, und auch der Herbst sei zum Teil schon voll gebucht. Er will bis im Herbst Rückmeldungen und Erfahrungen sammeln und dann das Angebot entsprechend ausbauen. Ein Rahmenvertrag mit den SBB erlaubt es e-Advertising, ePanels in weiteren Bahnhöfen aufzustellen. Auf Grund der Personenfrequenzen könne dies schlussendlich an 30 bis 40 Standorten im ganzen Land interessant sein.

Mehr dazu lesen Sie in der aktuellen Printausgabe der Werbewoche
 

Mit Google in die Ferien fahren

Online-Marketing spielt in der Reisebranche eine stark wachsende Rolle. Philipp Ries, Industry Head Travel bei Google in Zürich, über Trends, Tools und smarte Gadgets für unterwegs.

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WW: Welche Rolle spielt heute das Internet beim Planen einer Ferienreise?
Philipp Ries: Zahlen neutraler Untersuchungen wie Mondial Assistance zeigen: Man macht sich immer mehr schlau im Netz. Der Entscheid für das Ferienziel wird bei 41 Prozent der Schweizerinnen und Schweizer im Internet getroffen. Nur noch 28 Prozent entscheiden sich mithilfe eines Katalogs. Im Jahre 2010 haben 48 Prozent ihre Ferien auch über das Internet gebucht. Nur noch 52 Prozent besuchen dafür ein Reisebüro. Und die Tendenz spricht deutlich für das Netz. Eine TNS-Studie aus dem Jahr 2011 zeigt, dass 45 Prozent der Schweizer, die Google Street View nutzen, dies zur Reiseplanung tun. Ein zweiter Trend ist, dass die Leute immer mehr auf persönliche Empfehlungen hören. Möglich ist das zum Beispiel mit Google Places, wo der User Fotos und Empfehlungen von Hotels finden kann.

Google Insights for Search zeigt Trends bei Suchanfragen. Was ist hier aufgefallen?
2011 spielen die äusseren Umstände sehr stark hinein. Tunesien, Ägypten und jetzt die Unsicherheit in Griechenland zeigen sich in den Statistiken zum Suchverhalten und beeinflussen auch das Buchungsverhalten. Auch Japan, das weit weg ist, spiegelt sich im Suchverhalten. Es zeigt sich, dass man sich in solchen Momenten noch mehr als sonst schlau macht im Netz. Man will herausfinden, welche Destinationen Probleme bringen könnten. Allerdings ist das Buchungsverhalten der Schweizer immer noch so, dass man sehr früh bucht. Auffallend ist, dass Online-Buchungen in allen Altersgruppen am Steigen sind gegenüber dem Buchen in Reisebüros. Bei den 65–75-Jährigen gehen laut Studie noch 36 Prozent ins Reisebüro, bei den 40–64-Jährigen sind es nur noch 27 Prozent. Bei den 26–39-Jährigen bucht bereits die Hälfte ihre Ferien im Internet.

Wie können Anbieter im Bereich Travel von diesem steigenden Trend profitieren?
Hier muss man fragen: Wie könnte ein Anbieter die 40 Prozent adressieren, die sich online schlau machen? Für diese potenziellen Kunden bieten wir mit Google AdWords relevante Werbung an. Werbung, die im Kontext ausgespielt wird. Das Spannende daran ist, dass die AdWords auch eine Demokratisierung für die Anbieter gebracht haben. Früher hatte ein kleiner Anbieter kaum Chancen, effizient Werbung zu machen. TV und Plakate waren ihm zu teuer. Heute kann jeder sehr gezielt seine Nischenprodukte über AdWords anbieten. Ein Spezialist für Korsika-Reisen kann mit wenig Budget sehr zielgerichtet seine Kunden dort ansprechen, wo sie sich im Netz über Korsika informieren. Spannend ist auch, dass man die Wirkung seiner Online-Werbung bei Google extrem gut messen kann. Man lanciert eine Werbemassnahme und sieht nachher mit Google Analytics genau, wie viele User auf die Seite gekommen sind und gebucht haben.

Gibt es konkrete Fallbeispiele?
Es gibt mehrere Beispiele. Die grossen Anbieter wie Kuoni oder Tui, die mit AdWords werben. Dazu wissen wir von vielen Start-ups, die mit uns erfolgreich wachsen. Travel.ch zum Beispiel oder Citytrip.ch. Die Erfolgsstory dieses Anbieters basiert darauf, dass er die Online-Werbung früh für sich entdeckt hat und im Nischenmarkt des kreditkartenlosen Buchens wirbt. Oder Housetrip.com in Lausanne ist binnen 12 Monaten vom Start-up zu Europas grösster Online-Plattform für Ferienwohnungen geworden. Viele Neukunden und 67 Prozent der Buchungsumsätze kommen laut Gründer Arnaud Betrand über AdWords.

Welche Google-Tools gibt es für unterwegs?
Neu lanciert haben wir Google Translate für das Smartphone. Die App gibt es gratis im Android Market. Damit kann ich über mein Handy eine fremde Sprache sprechen lassen. Ich tippe meine Frage in Deutsch ein und dank der App wird es anschliessend von meinem Smartphone in einer gewünschten Fremdsprache gesprochen. Umgekehrt kann ich etwas in einer Fremdsprache in mein Handy sprechen lassen und die App schreibt dann die Übersetzung auf mein Display. Google Translate gibt es in etwa 50 Sprachen. Das wird ständig weiter perfektioniert. Praktisch ist auch die Suche auf Google Maps. Ich kann in New York «Sushi in New York» ins Handy sprechen und auf Google Maps werden mir umgehend alle Sushi-Restaurants in der gewünschten Umgebung angezeigt – inklusive der Möglichkeit, diese mit Street View anzuschauen. Mit Google Places kann ich dazu noch Fotos des Restaurants anschauen sowie persönliche Empfehlungen früherer Gäste lesen.

Interview: Andreas Panzeri

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Lesestoff fürs Sommerloch

Die Werbewoche verabschiedet sich in die Ferien und hat ein paar Buchtipps zum Mitnehmen auf die Insel zusammengestellt.

Morgenrot für digitale Aussenwerbung?

Der Start neuer ePanels in den grossen Bahnhöfen verspricht Auftrieb für den Markt für digitale Aussenwerbung – allerdings hat die Branche noch unerledigte Hausaufgaben.

Schon vor langer Zeit, im Herbst 1995, startete die Post ein erstes Netzwerk mit Werbebildschirmen. Dieser Info-Kanal hiess Canal Jaune, wurde später in Canal Poste umbenannt und hilft weiterhin an 234 Standorten mit einem Mix aus Post-Informationen und Werbung die Wartezeiten an den Schaltern (scheinbar) zu verkürzen. In den folgenden Jahren tauchten zwar immer wieder neue Bildschirmwerbungen im öffentlichen Raum auf, doch eine strategische Bedeutung für Werbetreibende erlangte die digitale Aussenwerbung bisher kaum. Auch als neue Displays – grösser, flacher, leuchtstärker – auftauchten und dieses Genre zunehmend unter dem Titel «Digital out of Home» ( DooH) firmierte, war nicht von einem Durchbruch zu sprechen.

Dies könnte sich nun ändern: Ende Juni hat die Affichage-Tochter e-Advertising 43 neue ePanels in vorerst sechs grossen Bahnhöfen lanciert. Diese Full-HD-Bildschirme sind gut geeignet für animierte Spots, die nicht zuletzt dadurch auffallen, dass sie im Hochformat daher kommen. Ulrich Ritschard, Geschäftsführer von e-Advertising, berichtet im Gespräch mit der Werbewoche von einem «enorm guten Echo». Die ersten Wochen seien ausverkauft, und auch der Herbst sei zum Teil schon voll gebucht. Er will bis im Herbst Rückmeldungen und Erfahrungen sammeln und dann das Angebot entsprechend ausbauen. Ein Rahmenvertrag mit den SBB erlaubt es e-Advertising, ePanels in weiteren Bahnhöfen aufzustellen. Auf Grund der Personenfrequenzen könne dies schlussendlich an 30 bis 40 Standorten im ganzen Land interessant sein.

Dass Optimismus für die digitale Aussenwerbung angebracht ist, zeigt ein Blick nach Deutschland. Dort hat Ende letzten Jahres einer der grossen Aussenwerber, die Ströer-Gruppe, begonnen, ein Netz mit digitalen Plakaten auszurollen, die mit den ePanels von e-Advertising vergleichbar sind. Bis Ende Jahr sind 1000 Standorte an über 200 Bahnhöfen geplant. Florian Rotberg, Geschäftsführer der auf digitale Aussenwerbung spezialisierten Beratungsfirma Invidis Consulting, berichtet, diese Initiative habe eine «wahnsinnige Nachfrage» nach digitaler Aussenwerbung ausgelöst. Auf Grund solcher Neulancierungen habe das DooH-Geschäftsmodell in den letzten sechs bis zwölf Monaten angefangen, im grossen Stil zu funktionieren, und es gehe nun darum, Gross-Netzwerke auszurollen. Diese ePanels sind «ein wichtiges Signal in den Markt», sagt Fredy Grau, der bei Goldbach Media die AdScreen-Vermarktung leitet, und fügt an: «Ich finde das spannend und begrüsse es, denn es hilft der ganzen Gattung.» Doch dann findet Grau auch kritische Kommentare zum Angebot des grossen Mitbewerbers: Zwar habe es in den Bahnhöfen viele Leute, doch sei unklar, wie viele länger als zwei Sekunden auf die Werbeschirme schauten und wie viele den ganzen Durchgang (Loop) der Spots betrachten. Bringe man so den Beachtungsfaktor ins Spiel, relativiere sich das Ganze. Denn es gehe nicht nur um die Reichweiten, sondern auch um die Qualität der Zielgruppen. Diese sei etwa bei den Schirmen an den Tankstellen mit einer Aufenthaltsdauer von über einer Minute und einer gut definierten Zielgruppe besser.

Dass nun auch in der Schweiz offenbar Bewegung in den DooH-Markt kommt, ist längst überfällig. Seit das Media Trend Journal vor vier Jahren (vgl. Ausgabe 9/2007) eine Bestandesaufnahme zum AdScreen-Markt in der Schweiz veröffentlichte,

scheint die Zeit still gestanden zu sein. Immer noch ist die helvetische Realität geprägt von einem Glaubenskrieg, den Ulrich Ritschard und Fredy Grau recht eigentlich verkörpern. Grau präsidiert die Branchenorganisation IG AdScreen, der Ritschards e-Advertising schon vor Jahren den Rücken gekehrt hat und ausgetreten ist. Beim APG-Ableger sieht man Werbebildschirme als eine Produkterweiterung zum Plakat und nicht als ein neues Produkt oder als Basismedium. Entsprechend konsequent meldet e-Advertising bei Mediafocus keine Umsatzzahlen, weil dafür eine neue Kategorie «digitale Werbeträger » geschaffen wurde. Er ist der Meinung, seine Umsätze mit Werbebildschirmen müssten der Kategorie Plakat zugerechnet werden. Denn mit den kleinen Schirmen, für die sich in der Schweiz der Begriff AdScreen etabliert hat, will Ritschard nichts zu tun haben, und im Gespräch mit der Werbewoche verrät er: «Weil wir das wirtschaftliche Potenzial nicht sehen», habe man schon Anfragen zur Übernahme kleinerer Netze abgelehnt. Zudem verweist er darauf, e-Advertising sei beim Branchenverband Aussenwerbung aktiv, und lässt deshalb keine Bereitschaft erkennen, der IG AdScreen wieder beizutreten. Doch für Fredy Grau ist klar: «e-Advertising gehört auf jeden Fall in unseren Markt», und er lässt durchblicken, es gebe immer wieder Gespräche, um e-Advertising zu bewegen, wieder in die IG AdScreen zu kommen. Die ePanel-Initiative könne dafür ein weiterer Aufhänger sein. Soll digitale Aussenwerbung in nächster Zeit abheben, wäre es sicher von Vorteil, wenn die Branche gemeinsam am gleichen Strick zieht. Denn nicht nur in der Schweiz, auch im Ausland ist der Markt für digitale Aussenwerbung hyper-fragmentiert, es fehlen akzeptierte Standards zur Leistungsmessung, und es gibt keine integrierte Planungs- und Buchungs- Tools. So sind rund um DooH weiterhin viele Fragen offen, deren Lösung die Akzeptanz bei Werbetreibenden und Agenturen fördern könnte. Ähnlich wie bei der – ebenfalls vor gut 15 Jahren gestarteten – Online-Werbung wird die Werbewirtschaft nicht darum herum kommen, digitale Displays im öffentlichen Raum als neue Gattung zu begreifen und handhaben zu lernen. Und es ist anzunehmen, dass sich – ebenfalls wie bei der Online- Werbung –mit dem besseren Verständnis der spezifischen Merkmale dieser neuen Mediengruppe ein differenziertes Angebot von unterschiedlichen Anwendungsformen ergeben wird.

Ursula Stalder leitet an der Fachhochschule Luzern einen Forschungsschwerpunkt zu digitaler Aussenwerbung und erklärt, digitale Aussenwerbung vereine als neue Mediengattung die Merkmale verschiedener herkömmlicher Mediengattungen: In Bezug auf ihren Standort im öffentlich zugänglichen Raum und die Rezeption «im Vorbeigehen» sind sie vergleichbar mit Plakaten. In Bezug auf ihre Fähigkeit, bewegte Bilder in hoher Auflösung auch bei Tageslicht darzustellen, ähneln sie jedoch eher den klassischen audio-visuellen Medien wie TV oder Kino. Nimmt man jedoch die digitale vernetzte Online-Technologie als Ausgangspunkt, dann sind sie am ehesten vergleichbar mit der Online-Kommunikation wie beispielsweise WWW, E-Mail und SMS, und die Fähigkeit zur Interaktivität rückt in den Vordergrund. Für die Marken- und Produktkommunikation, so Stalder weiter, bieten diese digitalen Medien im öffentlichen Raum nicht nur einen zusätzlichen massenmedialen Werbeträger, sondern auch die Chance, durch speziell konzipierte Service Designs räumliche Szenografien und Installationen im urbanen Raum Präsenz zu untermauern. Vom Plakat hat DooH das Manko der schweren Messbarkeit geerbt. Zwar berichtet Grau, die IG AdScreen habe sich letztes Jahr geeinigt, dass nicht die Passantenfrequenz allein ausschlaggebend für die Berechnung der Bruttokontakte sei. Um TKPPreise für 10-Sekunden-Spots zu berechnen, müsste die Passantenfrequenz in Kombination mit dem gemessenen Beachtungsgrad und dem Opportunityto- see(OTS)-Faktor (durchschnittliche Aufenthaltsdauer eines Passanten geteilt durch Länge des Ausstrahlungs- Loops) in Verbindung gebracht werden (Frequenz x Beachtungsgrad x OTS=Bruttokontakte). So könnten für Kunden vergleichbare Preise geschaffen werden. Hingegen sei es schwieriger, die Formate (betreffend Grössen und technischen Methoden) zu standardisieren, weil jeder Player andere Formate im Einsatz habe.

Gut möglich, dass diese Fragen nicht in der Schweiz, sondern auf internationaler Ebene gelöst werden. So wie bei der Online-Werbung das Internet Advertising Bureau, IAB, mit seinen verschiedenen Ablegern Standards hat etablieren können, werden nun auch im Bereich der digitalen Aussenwerbung überregionale Organisationen aktiv. In den USA ist es die Digital Place-based Advertising Association (DPAA) und in Europa das Out-of-Home Video Advertising Bureau Europe (OVAB). Eng damit verbunden ist das Münchner Beratungsunternehmen Invidis Consulting von Florian Rotberg, das sich zum Ziel gesetzt hat, den europäischen DooH-Markt voranzutreiben. Dazu gehört eine regelmässige Markterhebung, die nächstens erstmals veröffentlicht werden soll. (In der Schweiz wurden dabei 17 Netzwerke mit 4 711 Screens an 2 018 Standorten erhoben.) Damit soll der Markt transparent gemacht werden, um die Entwicklung besser bewerten zu können.

Die grösste Aufgabe für das OVAB sieht Rotberg bei den Standards. Gehe es um Bruttowerbeerlöse, habe sich die Branche komplett auf TKP geeinigt. Andere Abrechnungsmodelle seien nicht akzeptiert worden. «Viele Möglichkeiten und grosse Diskussionen » gebe es bei der Reichweitenmessung. Dank dem erfolgreichen Auftauchen der grossen Netze werde jetzt eine professionelle Reichweitenmessung anhand einheitlicher Standards möglich. IG-Präsident Grau ist offen für solche Lösungen aus dem Ausland. «Gibt es Standards, die wir in die Marktmechanik der Schweiz einbauen können, machen wir auf jeden Fall mit», bekundet er und gibt zu bedenken: «Es macht keinen Sinn, einen Standard zu übernehmen, der im Heimmarkt nicht durchgesetzt werden kann.»

Der Erfolg der grossen Player mit ihren neuen DooH-Angeboten könnte auch die Lösung eines weiteren Problems beflügeln, das den Markt der digitalen Aussenwerbung behindert. Wer heute eine Kampagne buchen will, muss die idealen Standorte oder Netzwerke bei den jeweiligen Anbietern oder Vermarktern einzeln zusammen sammeln und buchen. Hier öffnet sich eine Geschäftsmöglichkeit für Unternehmen, die DooH-Netzwerke auf einer Online- Buchungsplattform aggregieren und so den Buchungsvorgang vereinfachen. Ein solches Angebot betreibt etwa die Genfer Neo Advertising mit Booking- DooH.com. Invidis-Rotberg weiss, dass viele Player, vor allem aus den USA, in diesen Markt drängen wollen. Dies sei bisher noch nicht bemerkbar, werde aber in den nächsten Monaten der Fall sein. Anders als bisherige derartige Angebote werden künftige Anbieter auch den Zugang zu Live-Vakanzen ermöglichen. Gleich wie vor allem Google mit der Echtzeitvermarktung individueller Werbeeinblendungen im Auktionsverfahren den Online-Werbemarkt voran brachte, könnten solche Aggregatoren das DooH-Geschäft dynamisieren. Dass es für einen künftigen Erfolg ein gemeinsames Vorgehen braucht, hat man offenbar auch bei uns gemerkt. So lässt Fredy Grau durchblicken, es gebe Gespräche, um einen Buchungs-Pools zu gestalten.

Sind einmal die Anlaufschwierigkeiten überwunden, sind zum endgültigen Durchbruch nur noch Werbeauftraggeber, Mediaplaner und Kreative ins Boot zu holen. Hier gibt es nach Einschätzung von Fredy Grau «noch Nachholbedarf», und die IG AdScreen veranstalte Workshops, um Know-how im Umgang mit den Screens zu vermitteln. Zwar gebe es schon Kreativagenturen, die Kampagnen nur für AdScreens gemacht haben, doch habe digitale Aussenwerbung bisher zu wenig Relevanz gehabt. «Das ist wie ein Wort, das man kennt, wenn man es hört, es aber nicht im aktiven Wortschatz hat», bringt er die Situation auf den Punkt. Oft hätten Auftraggeber für die Werbeschirme kein Werbemittel und müssten extra dafür eines produzieren, was oft zu kostspielig sei und sich bei kleinen Budgets nicht lohne. Jetzt, da die Volumina grösser werden, bessere sich das. Zu einer ähnlichen Einschätzung kommt Urs Brugger, Head of Development bei Neo Advertising in Zürich: «DooH ist zwar bekannt, hat sich aber noch nicht durchgesetzt.» Und er ist zuversichtlich: «Wer Spots gebucht hat, kommt immer wieder, aber viele haben noch nie gebucht.»

So herrscht denn Aufbruchstimmung und Optimismus: Branchenexponenten gehen davon aus, dass DooH heute rund 1 bis 2 Prozent des Aussenwerbemarktes ausmache. Auf Grund der Erhebungen für den Branchenreport geht Florian Rotberg für die Schweiz von einem Bruttoumsatz für DooH von 10 Millionen Euro aus (Österreich wird in der gleichen Grössenordnung veranschlagt und für Deutschland gelten 48 Mio. Euro). Er geht von einem Wachstum von 38 Prozent von 2009 auf 2010 aus und rechnet damit, der deutschsprachige Raum werde nun den europäischen Spitzenreiter Grossbritannien (110 Mio. Euro) überholen. Alle für diesen Artikel befragten DooH-Praktiker erwarten, dass der DooH-Anteil am Schweizer Aussenwerbemarkt in den nächsten fünf Jahren im Bereich von 5 Prozent zu liegen kommen werde. Christoph J. Walther

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Deutschland: Radio nach wie vor beliebt

Das Radio ist beim deutschen Medienpublikum fest verankert. Trotz des Booms digitaler Medien erzielen die Stationen nach wie vor hohe Reichweiten und Hörerzahlen.

Fast drei Viertel der Bevölkerung oder 51,7 Millionen Deutsche sind mittlerweile zumindest gelegentlich online. An der starken Radionutzung hat der Vormarsch des Internets bisher aber kaum etwas geändert. Vielmehr bedienen die Sender ihr Publikum auch über die neuen Kanäle. Selbst die jungen User hören noch immer viel Radio.

«Der Erwartungshaltung, dass die Nutzung traditioneller Medien durch das Internet zurückgeht, hat das Radio nicht entsprochen – im Gegenteil», sagt Dieter Müller, Vorstand Radio bei der Arbeitsgemeinschaft Media-Analyse, im Gespräch mit Pressetext. In den letzten Jahren ist die Radionutzung nicht geschrumpft, sondern eher geringfügig gestiegen. Zu einer Stabilisierung haben dabei auch Web-Radios beigetragen. Das Radio habe den Vorteil, auch in Situationen genutzt werden zu können, in denen andere Medien nicht zum Einsatz kommen können, so Müller. Gerade am Arbeitsplatz oder beim Autofahren würden die Einschaltquoten steigen. Zudem machten die Deutschen vom Radio gerne parallel zu anderen Medien Gebrauch.

Die Hörfunknutzung ist in der Bundesrepublik zuletzt über alle Zielgruppen hinweg stabil geblieben. Die Tagesreichweite liegt bei 79,3 Prozent. Ebenso konstant verhielten sich Hör- und Verweildauer bei den Stationen. Ältere Bevölkerungsschichten nutzen den Hörfunk zwischen Montag und Freitag über 200 Minuten lang. Allerdings hört auch das jüngere Publikum zwischen zehn und 29 Jahren mit rund 140 Minuten relativ viel Radio. An Wochenenden ist die Hördauer geringer.
 

Mazda Schweiz: Matthias Walker wird Marketingdirektor

Matthias Walker wird neuer Marketingdirektor bei Mazda (Schweiz). Der 34-jährige Schweizer hat seine Karriere nach Beendigung seines Studiums in Betriebswirtschaft mit Fachrichtung Marketing 2001 als Marketingassistent bei Mazda gestartet.

Darauf folgte gemäss Mitteilung ein interner Wechsel zum Financial Analyst. 2004 ging er zu Mazda Motors Europe nach Leverkusen. Dort war er als Pricing Analyst und später als Team Leader New Model Pricing sowohl für das Controlling als auch für die Preispolitik aller neuen Modelle in Europa zuständig. 2006 nahm er eine neue Herausforderung als Manager Corporate Plans bei Mazda Motor Europe an. In dieser Funktion war er für die Koordination und Ausrichtung der Unternehmensstrategie in Europa verantwortlich. 2008 wechselte Matthias Walker zu Mazda Motors Deutschland und übernahm als Regional Manager die Vertriebs- und Aftersales Verantwortung für Süd-Deutschland. In dieser Rolle betreute er mit seinem Team rund 200 Mazda Vertragshändler.

(Bild: OBS/Mazda)

BZM: Neue Organisation bei Birkhäuser+GBC

Der Verwaltungsrat der Druckerei Birkhäuser+GBC hat eine Straffung der Organisation beschlossen. Ziel ist es, die Führungskompetenzen zu stärken und die Entscheidungswege zu verkürzen.

Dadurch könnten bereits beschlossene und anstehende Investitionen strategisch und operativ optimal implementiert werden, heisst es in einer Mitteilung vom Mittwoch. Birkhäuser+GBC werde sich vermehrt auf drucktechnische Spezialitäten ausrichten. Im Vordergrund stehen dabei die Branchen Pharma und Detailhandel. Hinzu komme die Entwicklung von neuen digitalen Medienlösungen in diversen weiteren Spezialbereichen.

Das betroffene Quintett bleibt mit denselben Funktionen und dem gleichen Lohn im Betrieb, sitzt aber aber nicht mehr in der Geschäftsleitung, wie deren Vorsitzender Daniel Merkel auf Anfrage der Nachrichtenagentur SDA sagte. Es sei also keine Sparübung, sondern man bereinige die bei der Zusammenlegung zweier Töchter vor zwei Jahren entstandene Führungsstruktur. Von der bisherigen Geschäftsleitung verbleiben Merkel, Marketingchef Marcel Häsler, Produktionsleiter Thomas Rhein und Personalchefin Claudia Wahlen. Neu dazu stösst Finanzchef Marcus Herren, der auch über die BZM-Konzernkassen wacht.

Das Unternehmen befindet sich zu 100 Prozent im Besitz der Basler Zeitung Medien. Verwaltungsratspräsident ist Moritz Suter. Mit 330 Angestellten wird ein Jahresumsatz von 72 Millionen Franken erzielt. Laut Merkel läuft das Geschäft derzeit erfreulich; man rekrutiere auch zusätzliches Personal – sofern man gesuchte Spezialisten finde.

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Lobbyisten behalten Dauerzutritt zum Bundeshaus und seinem Medienzentrum

Lobbyisten können auch künftig einen dauerhaften Zutrittsausweis für das Bundeshaus und das dazugehörige Medienzentrum beanspruchen. Laut Bundesverwaltungsgericht geht die von der Bundeskanzlei eingeführte Beschränkung für Verbands-, PR- und Werbeleute zu weit.

Der Redaktionsleiter des Landwirtschaftlichen Informationsdienstes (LID) hatte die Bundeskanzlei 2009 um einen zwölf Monate gültigen Zutrittsausweis für das Medienzentrum Bundeshaus und das Parlamentsgebäude ersucht, den er bisher immer erhalten hatte. Die Bundeskanzlei kam seinem Ansinnen nicht nach und verwies auf ihre neue, seit Januar 2008 geltende Akkreditierungsverordnung. Demnach würden an Personen aus Verbands-, PR- oder Werbetätigkeit keine Zutrittsausweise mehr ausgestellt. Unbenommen bleibe ihnen natürlich die Erteilung eines Tages-Badges bei Bedarf.

Das Bundesverwaltungsgericht hat die Beschwerde des Betroffenen nun gutgeheissen. Der Entscheid kann noch ans Bundesgericht weitergezogen werden. Laut den Richtern in Bern darf das Vorliegen von Verbands-, PR-, oder Werbearbeit kein grundsätzliches Hindernis für die Erteilung einer Dauer- Zutrittsberechtigung darstellen.

Das Gericht verweist unter anderem auf die Bedeutung des Medienzentrums und des Parlamentsgebäudes. Diese gebiete es, auch Medienschaffende von Verbänden oder Interessengemeinschaften nicht grundsätzlich von der Zutrittsberechtigung auszuschliessen, zumal sie nach altem Recht hätten akkreditiert werden können. Hinzu komme, dass die Abgrenzung zwischen Verbands-, PR- und Werbetätigkeit und «reiner» journalistischer Tätigkeit im Einzelfall schwierig sein könne. Gemäss dem Urteil fehlt es der neuen Akkreditierungsverordnung der Bundeskanzlei im übrigen bereits an einer genügenden gesetzlichen Grundlage.

Entweder hätte die neue Regelung vom Bundesrat selber erlassen werden müssen, oder dann hätte dieser die Bundeskanzlei dazu ermächtigen müssen. Im konkreten Fall muss die Bundeskanzlei nun zusätzlich abklären, für welchen Zeitraum der Zutrittsausweis an den Betroffenen sinnvollerweise ausgestellt werden kann. (SDA)
 

Schweiz Tourismus erhält Qualitätsgütesiegel QIII

Nach rund einem Jahr Vorbereitung erhalten sowohl der Zürcher Hauptsitz von Schweiz Tourismus als auch die ST-Vertretungen in den sechs Schlüsselmärkten Deutschland, Frankreich, Italien, Grossbritannien, in den Niederlanden und den USA die Zertifizierung nach ISO-Standard 9001 und 14001.

Damit werde Schweiz Tourismus auch mit dem Qualitätsgütesiegel QIII für den Schweizer Tourismus ausgezeichnet, heisst es in einer Mittielung vom Mittwoch. Von der Umweltzertifizierung nach ISO 14001 verspreche sich Schweiz Tourismus wichtige Impulse für einen systematischen Ansatz in der nachhaltigen Geschäftstätigkeit, sei dies gegen innen als auch gegen aussen im Austausch mit allen Leistungsträgern der schweizerischen Tourismusbranche. Darüberhinaus bringe diese die Absicht und den Willen von Schweiz Tourismus zum Ausdruck, in ihren Marketingkampagnen immer mehr touristische Angebote und Leistungen zu unterstützen, die sich der Nachhaltigkeit verpflichten.
 

Fondation Reinhardt von Graffenried: Preis für Lokaljournalismus ausgeschrieben

Die Stiftung Reinhardt von Graffenried verleiht für das Jahr 2011 zum zweiten Mal vier Medienpreise für besondere Leistungen im Lokaljournalismus, einen Hauptpreis und fünf Kategorienpreise für die Pressefotografie.

Der Schweizer Preis für Lokaljournalismus wird in den Sparten Print, TV, Radio und Online vergeben. Prämiert werden, die 2011 publiziert wurden. Die besten Publikationen pro Kategorie werden mit Preisen von je 20‘000 Franken ausgezeichnet. Ab sofort können auf der Webseite der Stiftung unter Dermedienpreis.ch Arbeiten eingereicht werden. Einsendeschluss ist der 5 . Januar 2012.

Der Schweizer Preis für Pressefotografie Swiss Press Photo zeichnet freischaffende und festangestellte Fotografen aus, die Einzelfotos oder Fotoserien in einem schweizerischen Presseorgan publiziert haben. Die Einreichung der Beiträge startet am 1. Oktober 2011.

Die Jury

Die Jury setzt sich pro Kategorie aus einer Präsidentin / einem Präsidenten und je vier Mitgliedern aus der deutschsprachigen und der französisch-/ italienisch-sprachigen Schweiz zusammen. Die Fondation Reinhardt von Graffenried konnte folgende Persönlichkeiten aus der Schweizer Medienbranche als Jurypräsidentin / Jurypräsidenten verpflichten.

– Der Schweizer Preis für Lokaljournalismus Print: Sylvia Egli von Matt (Direktorin der Schweizer Journalistenschule MAZ).
– Der Schweizer Preis für Lokaljournalismus TV: Marc Friedli (Geschäftsführer Tele M1)
– Der Schweizer Preis für Lokaljournalismus Radio: Rolf Hieringer (Leiter Abteilung Regionalredaktionen SR DRS)
– Der Schweizer Preis für Lokaljournalismus Online: Peter Hogenkamp (Leiter Digitale Medien NZZ-Gruppe )
– Der Schweizer Preis für Pressefotografie Swiss Press Photo: Markus Schnetzer (Bildchef der Schweizer Illustrierten)
 

Futurecom: Energie Schweiz als Kunden gewonnen

Die Agentur Futurecom hat Energie Schweiz, das Programm für Energieeffizienz und erneuerbare Energien des Bundes, als neuen Kunden gewonnen.

Energie Schweiz wird in Zukunft über einen eigenständigen Webauftritt mit der Schweizer Bevölkerung kommunizieren. Nach einem mehrstufigen Pitch-Verfahren beauftragte das Bundesamt für Energie Futurecom mit der Konzeption und Umsetzung der neuen Website Energieschweiz.ch. Ziel ist gemäss Mitteilung der Agentur ein visuell zeitgemässer Auftritt, der als zentrale Anlaufstelle für alle Fragen rund um das Energiesparen und die Energiegewinnung aus nicht-fossilen Quellen dient. Das Resultat dieser Arbeit wird im Oktober 2011 online geschaltet.

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