Draftfcb: Mit Mini in der Poleposition

Mini hat am letzten Donnerstag in der morgendlichen Rushhour die Autofahrer an der Ampel beim Opernhaus mit einem Guerillaplakat in die Poleposition gebracht. Die Message war auf den ersten Blick klar: «Speed yourself up».

Das überraschende Guerillaplakat wurde von Promotoren wie eine Filmkulisse vor den Autofahrern in Sekunden aufgespannt. Mit einer kompletten Rennstrecke, inklusive Tribüne und Fans, hat es für jede Menge Aufmerksamkeit gesorgt. Die Bildmontage wurde speziell für diese Location realisiert und sollte so die Illusion perfekt machen. Das Sondermodell Mini Ace katapultiere seine Fahrer in null Komma nichts vom Stand auf die erlaubte Höchstgeschwindigkeit und weiter, so die Botschaft der Aktion.
Draftfcb/Lowe konzipierte die aktuelle Guerillaaktion als Teil der laufenden MINI Sondermodellkampagne.

Verantwortlich bei Mini: Eveline Bauert (Leiterin Kommunikation), Daniela Geiger (Marketing und Vertrieb Mini). Verantwortlich bei Lowe: Daniel Comte (ECD), Frédéric Nogier (AD), Tizian Walti (Text), Rolf Jeger und Nina Marti (Beratung). Fotografie und Bildretusche: Ansichtssache. Promotion: Spool.
 

Top 1: Maz zertifiziert 16 Mediensprecher

16 Teilnehmende haben den Certificate of Advanced Studies CAS «Professionelle Medienarbeit» am MAZ erfolgreich abgeschlossen. Unter der Leitung von Flavien Allenspach lernten sie handwerkliches und strategisches Medien- und Kommunikationswissen.

Dazu gehörten medienwirksames Texten, Aufbau und Vernetzung einer leistungsfähigen Medienstelle, Auftreten vor Mikrofon und Kamera, Kommunikation in Krisen und Issues Management. Den Studiengang bietet das MAZ in Kooperation mit der Hochschule für Wirtschaft Zürich HWZ und dem Schweizerischen Public Relations Institut SPRI an. Zertifikate erhielten: Beyeler Caroline, Jugendanwaltschaft Limmattal/Albis; Bolliger Gieri, Stiftung für das Tier im Recht TIR; D’Alessandro Luca, OdASanté; Lottici Eleonora; Mühlethaler Fritz, BKW FMB Energie; Santschi Mascha, Obergericht des Kantons Luzern; Schindler Katharina, Schweizerisches Rotes Kreuz; Schnüriger Ariane, Novartis International; Scholz Fabienne, Ernst & Young; Senn Mohanathas Debora; Stücker Anne, KOF Konjunkturforschungsstelle ETH Zürich; Torresani Elena, Phonak; Walpen Josianne, Stiftung für Konsumentenschutz; Wegelin Anna, Mission 21; Wüthrich Yvonne, Arosa Tourismus; Zobrist Matthias.

Advico Young&Rubicam: Der «verrückten Chen» von Camel

Seit Anfang Juli und bis Ende August läuft die grosse Camel Access’11 Promotion. Advico Young &Rubicam hat für die neue Promotion ein Browsergame entwickelt.

Camel schickt fünf Freunde für eine Woche Urban Art und Nightlife nach Shanghai. Die dazu benötigten Gewinncodes kann man sich neu auch erspielen. Das Browsergame hat Advico für die Microsite der Promotion kreiert. Beim Spiel «Der verrückte Chen» muss man wertvolle Ming-Vasen vor der Zerstörung retten, welche Chen mit irrem Lachen vom Balkon schmeisst. Doch aufgepasst: manchmal wirft der gute Mann auch mit Abfallsäcken, Kugelfischen und Drachen, denen es auszuweichen gilt. Ausserdem sorgen Bonus-Glückskekse und zehn Levels dafür, dass das Spiel attraktiv bleibt. Bisher wurden bereits über 20’000 Runden gespielt.

Verantwortlich bei JT International: Sonja Hennecke, Cristina Musco Bächler, Irma De Gregorio. Verantwortlich bei Advico: Markus Gut (CCO), Martin Stulz, Dominik Oberwiler (CD), Sandro Tissi (AD), Elias Zurbuchen (Grafik), Sven Rufer (Text), Jonathan Schipper (Beratung), Peter Koller/discoverIT (Programmierung).
 

Millionenstrafe für Google wegen Werbung für illegale Medikamente

Google hat sich bereit erklärt, eine Strafe von 500 Millionen Dollar zu bezahlen. Dem Konzern wurde vorgeworfen, auf seiner Internetseite Werbung kanadischer Online- Apotheken zugelassen zu haben, die illegal Medikamente in die USA lieferten.

Der Internetkonzern habe mit der mit dem Strafgeld einen gegen ihn angestrengten Strafprozess abgewendet. Dies gab der Staatsanwalt Peter Neronha am Mittwoch gemäss SDA im US-Staat Rhode Island bekannt. Google erklärte, dass sein Anzeigensystem trotz Gegenmassnahmen anfällig für derartigen Missbrauch gewesen sei.
 

Sondermagazin für Verwaltungsräte lanciert

Mit der Unternehmerzeitung Ausgabe September 2011 erscheint erstmals VR-Praxis. VR-Praxis ist ein Sonder-Magazin für Schweizer Verwaltungsräte.

Das neue Schaufenster für spezialisierte Beratungsunternehmen widmet die erste dem Themenschwerpunkt «Nachfolge – Keine Zeit für Emotionen?». Weitere Artikel im Magazin sind den Themen Strategie, Recht, Netzwerk gewidmet. VR-Praxis wird zusammen mit der Unternehmerzeitung mit einem Sondervertrieb an VR-Präsidenten und VR-Delegierte Deutschweizer Unternehmen versandt.
 

Swiss Radio Day: Bundesrätin Leuthard will Anreize für Privatradio-Zukunft schaffen

Der Bund soll den Privatradios im Hinblick auf die Ablösung der Radio-Konzessionen Ende 2018 Investitionsanreize gewähren. Solche Anreize sollten individuell auf die einzelnen Privatradios zugeschnitten sein.

Es sei jedoch noch völlig offen, wie sie aussehen werden. Es gebe noch keine konkreten Pläne. Das sagte Bundesrätin Doris Leuthard am Donnerstag am 12. Swiss Radio Day in Zürich. Bisher sei das Thema Departements-intern erst «angedacht». Diskussionen müssten folgen, sagte die Vorsteherin des Departementes für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation Uvek gemäss SDA. Das Thema müsse ohne Scheuklappen und vorgefasste Meinungen angegangen werden. Für die Gestaltung der Radio-Landschaft nach 2018 sei Pioniergeist gefragt.

Wesen und Aufgaben des Service Public sowie die Aufgaben des Staates sollten hinterfragt werden. Möglicherweise seien neuen Kooperationsmodelle mit Spezialisierung und neue Sendemodelle nötig – beispielsweise das Ausstrahlen von Nachrichten je nach Aktualität und nicht zu bestimmten vorgegebenen Zeiten. Das Verständnis der Öffentlichkeit werde damit geschärft. Denn die Lokalsender müssten einen Beitrag leisten zur öffentlichen Meinungsbildung. Bei allem zähle aber nur eines: Die Qualität.

Wie Leuthard vor den rund 500 Anwesenden mit Blick auf die Zukunft sagte, sei einer klar: Der rasche technische Wandel und die sich massiv verändernden Konsumgewohnheiten hätten einschneidende Auswirkungen auf die Radiolandschaft. Künftig stünden eine Fülle an Übertragungsmöglichkeiten zur Verfügung, anstatt wie bisher über (knappe) Frequenzen. Das werde «mehr Markt und weniger Staat» zur Folge haben. Zudem werde sich der Kampf um Publikum und Werbegelder verschärfen.

Hier sei der Bund gefordert. Es stelle sich die Frage, ob, wie und in welchem Ausmass der Staat auch künftig regulierend tätig sein werde. Mit Sicherheit werde aber der Einfluss des Staates als Regulator zurückgehen. Die Branche müsse zukunftsgerichtete Strategien entwickeln.

Auszeichnung für Radio 105 und Radio Fiume Ticino
Die beiden Privatradiosender Radio 105 und Radio Fiume Ticino wurden am Donnerstag im Rahmen des Swiss Radio Day ausgezeichnet. Sie sind die «Radios of the Year 2011» ihrer jeweiligen Sprachregion. Das Jugendradio Radio 105 sendet seit 1998 im Deutschschweizer Kabelnetz. Es ist das erste sprachregionale Jugendradio der Schweiz. In der Hörergunst lag es mit 54.5 Prozent Zuwachs auf Platz 1 in der Kategorie Deutsche Schweiz. Hinter ihm rangierten Radio Swisspop und Radio 1.

In der Kategorie Lateinische Schweiz machte Radio Fiume Ticino das Rennen. Es lag mit  einem Plus von 25.68 Prozent an der Spitze vor Espace und RSI Rete. Bekannt gegeben wurden die «Radios of the Year 2011»-Sieger von Caroline Thoma, Geschäftsführerin der Blick-Gruppe. Der Award «Radios of the Year 2011» wird seit 2002 jedes Jahr an das Radio mit dem grössten Zuhörererfolg vergeben.

 

SRG strafft Immobilienpolitik

Die SRG verkauft im Rahmen einer straffen Immobilienpolitik Verwaltungsgebäude, welche für die unmittelbare Produktion von Radio- und TV-Sendungen nicht betriebsnotwendig sind. In diesem Zuge wird das Gebäude der Generaldirektion an der Giacomettistrasse in Bern veräussert.

Die SRG wird dieses langfristig zurückmieten. Das Unternehmen erhofft sich davon einen Erlös von mindestens 80 Millionen Franken. Die neue Politik bezwecke eine auf Dauer kostengünstigere Bewirtschaftung der Immobilie, so die SRG in einer Mitteilung auf Presseportal.ch. Jones Lang La Salle sei mit der Transaktion beauftragt worden, die noch im August initiiert werden soll.
 

Top 2: Journalist am Bundesstrafgericht freigesprochen

Der stellvertretende Sonntag-Chefredaktor Sandro Brotz hatte in einem Artikel vom 11. Juli 2010 über die Verstrickung von Noch-Bundesanwalt Erwin Beyeler im Fall des ominösen Informanten Ramos berichtet, der in der Affäre Holenweger eine Rolle spielte.

Dabei stützte er sich gemäss SDA auf ein ihm zugespieltes und als vertraulich klassifiziertes Dokument des Bundesamtes für Polizei Fedpol. Aus dem Aktenstück sollte hervorgehen, dass Beyeler als früherer Chef der Bundeskriminalpolizei bei der Verpflichtung des Ex-Drogenbarons Ramos involviert gewesen sei. Das Fedpol erstattete Anzeige gegen den Journalisten wegen Veröffentlichung amtlicher geheimer Verhandlungen. Der vom Bundesrat eingesetzte ausserordentliche Staatsanwalt auferlegte ihm mittels Strafbefehl 500 Franken Busse sowie 220 Franken Gebühren. Nun hat das Bundesstrafgericht Brotz nach seiner Einsprache vom Vorwurf der Veröffentlichung amtlich geheimer Verhandlungen freigesprochen. Brotz erhält eine Entschädigung von 9890 Franken. Der Entscheid kann noch beim Bundesgericht angefochten werden. Die Redaktion vom Sonntag nahm gemäss SDA mit Befriedigung Kenntnis vom Freispruch für Sandro Brotz vor dem Bundesstrafgericht.

Swiss Marketing Podium Limmattal: Die Werbewoche verschenkt vier Tickets

Am 05. September 2011 findet um 17.30 Uhr in der Hostellerie Geroldswil das Swiss Marketing Podium Limmattal statt. Die Werbewoche verschenkt vier Tickets.

Das Podium findet nun schon im 10. Jahr statt, unter dem Titel «Marketing Live». Freuen Sie sich auf ein regionales Event mit Referenten von internationaler Bedeutung: Ulrich Tilgner, Thomas Borer, Stephan Klapproth und ein Überraschungsgast. Erleben Sie diese Koryphäen live im Limmattal – und ein begeisterndes Rahmenprogramm mit den Showgrössen Martin O., Chris & Mike, Sutter & Pfändler und vielem mehr.

Die Werbewoche verschenkt für diesen Anlass vier Tickets. First come, first served. Antwort an [email protected] unter Angabe von:

Vorname Name
Firma
Funktion
Strasse
PLZ Ort
E-Mail
Telefon G:

Gewinner werden per E-Mail informiert, wie Sie zu den Tickets kommen.
 

Ikea zieht ins Bundeshaus

Nach einem Pitch wird das Ikea-Budget neu von Wirz Werbung betreut. «Platz für neue Ideen» heisst auch der Claim der ersten Kampagne. Diese stützt den Katalog, der aktuell in einer Auflage von 3,3 Millionen verteilt wird.

Die Werbung von Ikea galt schon immer als witzig und mutig. «Ich glaub, mich knutscht ein Elch.» Trotzdem war beim Einrichtungshaus, das vor bald 40 Jahren in Spreitenbach seine erste Filiale ausserhalb von Schweden eröffnet hat, mit dem wachsenden Erfolg auch eine gewisse Beruhigung in der Kommunikation entstanden. «Man erwartet mehr Frechheit von Ikea», war jedenfalls die Resonanz in einem Pretest der jetzt angelaufenen Kampagne. Mit diesem hat Wirz im Einklang mit dem Kunden die gewünschte positive Bestätigung für ihre jetzt tatsächlich ziemlich respektlos eingefädelten Ideen gefunden. Immerhin dient ein Einbruch in das Bundeshaus als Aufhänger für die neue Kampagne.

Seit Jahrzehnten gibt die Möblierung im Sitzungszimmer des Bundesrates zu reden. Zwar hat Jean-Pascal Delamuraz schon 1996 während der Sportferien einmal klammheimlich die Bestuhlung im 1890 erbauten Heiligtum unserer Regierung umstellen lassen. Trotzdem gelten die weit voneinander aufgestellten Sessel hinter den holzgeschnitzten Pulten immer noch als «kommunikationsfeindlich». Das hat Ikea inzwischen geändert.

Bei Nacht und Nebel

Ein Teaserfilm zeigt, wie eine Guerilla-Truppe im Bundeshaus bis zum schweizerischen Machtzentrum vordringt. In einer Nacht-und-Nebel-Aktion wird die ganze Möblierung aus dem Bundesratszimmer herausgerissen. Dann folgt in einem zweiten TV-Spot die Auflösung: Das Sitzungszimmer unserer Landesregierung erstrahlt am anderen Tag zwar nicht im legendären «Morgenrot», dafür in einer völlig neuen Einrichtung von Ikea. Dazu haben die nächtlichen Designer für Bundespräsidentin Micheline Calmy-Rey und ihr Team gleich noch einen druckfrischen Katalog für weitere «neue Ideen» auf einem der gemütlichen Sofas liegen lassen.

«In den Sommerferien sind die Bundesratsräume renoviert worden. Für ausserordentliche Sitzungen treffen sich die Regierungsmitglieder künftig in gruppendynamisch verbesserter Atmosphäre.» Diese tatsächlich echten News Mitte August kamen der Agentur kurz vor dem Publizieren ihrer Guerilla- Aktion natürlich wie gerufen. Auch der allgemeine Claim der Kampagne «Platz für neue Ideen» könnte in der momentan herrschenden Stimmung rund um die Herausforderungen im Bundeshaus nicht aktueller gewählt sein, wie sich ECD Philipp Skrabal freut.

Für Jan Maurer, der vor 18 Monaten von der frü¬heren Ikea-Agentur Unikat über die «Fronten» hinweg als neuer Marketingchef zu Ikea gewechselt hat, soll der Claim aber noch weiterführen. In vielen bisher präsentierten Kampagnen war es ein Auftrag von Ikea, dass vor allem einzelne Bereiche wie die Küche oder zum Beispiel Schranksysteme explizit beworben wurden. Nach einer gründlichen Analyse des Marktes, bei der 700 Leute befragt und 150 Wohnungen detailliert fotografiert und untersucht worden sind, soll jetzt die Werbung in eine neue Richtung zielen.

«Was immer ich suche, ich denke an Ikea», soll sich zukünftig in den Köpfen der Bevölkerung verankern. Beworben wird somit vor allem die Marke. Dabei gehört es zum internationalen Konzept von Ikea, dass sie in all ihren Ländern die Marktleaderschaft anstreben will. In der Schweiz wird diese Rolle im November noch einmal weiter gestärkt mit der Eröffnung einer grossen Filiale in Rothenburg.

Auch für diesen Event ist Wirz Werbung bereits am Arbeiten. Anders als bisher sind mit dem Pitch unter vier Agenturen inzwischen sämtliche Manda¬te nur noch bei einer einzigen Agentur gebündelt worden, denn das neu entwickelte Konzept muss nun als Dach für mehrere Jahre stringent und vielseitig funktionieren.

Die Kampagne «Platz für neue Ideen» wird von CD Thomas Kurzmeyer und Geschäftsführerin Beratung Petra Dreyfus vor allem auch als eine «Plattform» verstanden, die sich einerseits als Fokussierung auf Werte versteht, die Ikea von Anfang an geprägt haben. Und andererseits als inspirierende, motivierende Forderung nach mehr Offenheit, Individualismus und Kreativität beim Wohnen und Leben.

Guerillas weiter aktiv

Vermittelt wird der neue Auftritt auch über alle nur möglichen crossmedialen Kanäle. Nach dem Teaser mit dem Bundeshaus-Film wird die Kommunikation auf Plakaten weitergeführt. Wer diese mit einer speziellen App fotografiert, bekommt noch einmal drei neue Filme aufs Handy geliefert. Die App wird gratis über den Android Market angeboten. Damit lässt sich auch der neue Katalog downloaden. Die Aug¬mented Reality, welche eine lebendige Story als überraschende Pointe auf die Plakate zaubert, funk¬tioniert bei allen F200-Plakaten, die vorwiegend an Tramstationen und anderen leicht zugänglichen Orten aufgehängt sind.

«Platz für neue Ideen» war somit für die Werber auch ein Gebot für ihre Kampagne. Bereits im September soll eine weitere «spektakuläre Aktion» folgen. Zum guten Abschluss der Bundeshaus-Idee werden zurzeit die sieben nicht mehr gebrauchten Stühle der Bundesräte über Ricardo versteigert. Wer es nicht glaubt, kann am Erscheinungstag dieser Werbewoche in der Altstadt von Bern mit eigenen Augen verfolgen, wie die Sessel von sieben Möbelpackern wegtransportiert werden. Und damit der Gesamtbundesrat durch diese Aktion nicht noch weiter unnötig geschockt wird, hat Jan Maurer alle sieben Honoratioren mit einem netten Brief vorgewarnt. Natürlich mit einem jeweils persönlichen Ikea-Katalog als Beilage.
Andreas Panzeri

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SFLB: Schweiz Tourismus interveniert am Geldmarkt

Die Agentur SFLB hat für Schweiz Tourismus eine Anzeige gestaltet, die Tipps für Deutsche zur Entsorgung ihrer Schweizer Franken gibt.

In den Stürmen der Eurokrise haben unsere nördlichen Nachbarn Schweizer Franken gekauft wie nie zuvor. Ein aktuelles Anzeigensujet soll die Deutschen daran erinnern, dass es eine Währung gibt, die noch härter ist als der Schweizer Franken: Unvergessliche Naturerlebnisse. Schweizer Franken werden jetzt also mit Vorteil in Schweizer Ferien investiert, so das Motto der Kampagne. Der «Anlagetipp» von Schweiz Tourismus erschien am Donnerstag grossformatig im Wirtschaftsteil der Frankfurter Allgemeinen Zeitung.

Verantwortlich bei Schweiz Tourismus: Jürg Schmid (Gesamtverantwortung), Nicole Diermeier (Leiterin Hauptkampagnen). Verantwortlich bei Spillmann/Felser/Leo Burnett: Peter Brönnimann, (CD) Thomas Schöb (Text), Simon Staub (AD), Valentin Cheli (Grafik), Rebecca Krausse, Sylvia Kohler (Beratung).
 

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