Advertising, Art & Ideas: Gespräche im Damenklo und auf der Baustelle

Janzz führt mittels Web 3.0 Menschen, Jobs und Unternehmen mit den passenden Skills zusammen. Dies hat die Agentur Advertising, Art & Ideas in einer neuen Radiospot-Kampagne zum Ausdruck gebracht.

Bei Janzz erhalte jedes Können erhält eine Chance, ob als Dogwalker, Bergführer, für ein Praktikum beziehungsweise eine Lehre oder eine Karriere im IT-Wesen. Witzig – mitunter mit rabenschwarzem Humor – zeige man in der neuen Radiospot-Kampagne die zahlreichen Anwendungsmöglichkeiten von Janzz in den verschiedensten überraschenden Situationen auf, so Advertising, Art & Ideas in einer Mitteilung vom Mittwoch.

Kranführer, die abstürzen, Teenagerinnen, die sich auf dem Damenklo unterhalten, Patienten, die mitten in der Operation aus der Narkose erwachen und anderes: Die Kampagne «Neulich in…» kennt wenig Grenzen und zeigt, dass man nicht mehr auf Stellensuche sein muss, um seinen Traumjob zu finden, dass man als Freelancer nicht mehr aktiv akquirieren muss, um an Aufträge zu gelangen und dass das eigene Können in Arbeitsbereichen gesucht wird, an die man nie gedacht hätte.

Die Spots laufen auf Energy Zürich und Bern.

Verantwortlich bei Janzz: Stefan Winzenried (Gesamtverantwortung). Verantwortlich bei Advertising, Art & Ideas: Stefan Böhi (Gesamtverantwortlicher), Michael Chiller-Glaus (Konzept und Text), Nadja Laudenbacher (Beratung), Jonas Kiefer (Producer). Produktion Radiospots: Selmi Tonstudio, Zürich.

Spot Damenklo
Spot Baustelle
Spot OP
 

Journalisten aus Hotel in Tripolis befreit

in einem Hotel in Tripolis wurden 35 ausländische Journalisten von Anhängern des libyschen Diktators festgehalten. Nun sind die Journalisten wieder frei. Anhänger Gaddafis hätten ihnen erklährt, dass sie gefahrlos gehen könnten.

Die etwa 35 Reporter verschiedener Medienanstalten waren seit dem Vordringen der Aufständischen nach Tripolis zu Wochenbeginn in dem Hotel von bewaffneten Gaddafi-Anhängern festgehalten worden. «Fünf-Sterne-Geiselhaft» beschrieb CNN die Lage. Die Reporter haben nun das Hotel Rixos in einem Fahrzeugkonvoi verlassen. Dies berichtete CNN-Reporter Matthew Chance am Mittwochnachmittag. «Es war ein Alptraum, sagte Chance. Alle seien restlos erleichtert. Auch der BBC-Reporter Matthew Prise bestätigte die Freilassung der Reporter nach Tagen der Angst.

Am Mittwoch berichteten Reporter der Sender BBC und CNN, die Journalisten würden daran gehindert, das Nobelhotel Rixos zu verlassen. Die Bewaffneten hätten einen Kameramann des britischen Fernsehsenders ITN mit einem Schnellfeuergewehr vom Typ AK 47 bedroht. Dies berichtete BBC-Reporter Matthew Price gemäss SDA. Unter den Journalisten herrsche grosse Nervosität. Sie gingen davon aus, dass weiter Gaddafi-treue Scharfschützen auf dem Dach postiert seien. Wie Price weiter berichtete, habe sich die Situation in der Nacht auf Mittwoch massiv verschärt. Wächter würden durch die Flure patrouillieren. Es sei klar, dass die Journalisten das Hotel nicht freiwillig verlassen dürfen.

CNN-Reporter Matthew Chance berichtete gemäss SDA, es gebe nur zeitweise Strom. Die «Gäste» des Hotel liefen bei Nacht liefen mit Kerzen umher, um die Räume des Luxushotels nach Essbarem zu durchsuchen. Man habe versucht, die Bewaffneten davon zu überzeugen, die Ausländer gehen zu lassen. Dies sei gescheitert.
 

RTL Group: Flaute auf mehreren Werbemärkten getrotzt

Die RTL Group hat trotz schwacher Werbemärkte in Deutschland und Südeuropa in der ersten Jahreshälfte etwas mehr Umsatz und deutlich mehr Gewinn gemacht. Nach dem besonders starken Jahr 2010 legten die Erlöse aber nur noch um 3.4 Prozent auf rund 2.75 Milliarden Euro zu.

Der Gewinn von Europas grösstem Fernsehkonzern machte einen Sprung um 24 Prozent auf 382 Millionen Euro, auch weil die verlustbringende Tochter Five inzwischen abgestossen worden ist. Die Rahmenbedingungen seien in Europa sehr unterschiedlich gewesen, berichtete RTL Group-Geschäftsführer Gerhard Zeiler am Mittwoch. In Frankreich, Belgien und Holland legten die Werbemärkte zu, in Süd- und Osteuropa schrumpften sie. In Deutschland stagnierte der Gesamtmarkt.

Die Produktionsfirma Fremantle Media (Deutschland sucht den Superstar) hatte wegen Branchendrucks auf die Produktionskosten zuletzt mehr Umsatz, aber weniger Gewinn. Zeiler zeigte sich dennoch zuversichtlich, dies im Gesamtjahr auszugleichen. Nach wie vor ist der griechische Sender Alpha das Sorgenkind der Gruppe.

Zwar haben ein Stellenabbau und eine Programmreform die Kosten gedrückt. Trotz deutlich steigender Zuschauerzahlen sorgt der Einbruch des Werbemarktes in dem von der Schuldenkrise und einem radikalen Sparkurs gebeutelten Land für rote Zahlen. Der Firmenwert des Verlustbringers war im vorigen Jahr komplett abgeschrieben worden. (sda)
 

Neue Leitung bei Yukawa Schweiz

Etwas mehr als zwei Jahre nach der Gründung rüstet die Berner Agentur Yukawa personell auf. Felix Tanner leitet seit dem 1. August die Geschäfte in der Schweiz.

Der gebürtige Berner lebt in Basel und wird schweizweit unterwegs sein. Im Jahr 2009 trat Yukawa mit interaktivem Web TV für den Berner SC Young Boys auf die Bildfläche. Seitdem konnten die Berner das Geschäft auf breitere Füsse stellen und sich als Dienstleister für komplexe technische Webprojekte positionieren, wie es in einer Yukawa-Mitteilung heisst. Notwendig geworden sei das Personalupgrade durch die neuen Produkte im Bereich Multitouch und Gestensteuereung.

Der Gründer der Agentur, Axel Post, werde sich ab sofort verstärkt um den deutschen Markt kümmern. In Aachen sitzt bereits der technische Part des Unternehmens. Zurzeit arbeiten Felix Tanner und Axel Post an der Übergabe und der Definition der Aufgaben.
 

20 Minutes: Gratiszeitung wieder in Biel erhältlich

Nach zweijährigem Unterbruch wird die welsche Gratiszeitung 20 Minutes wieder nach Biel geliefert. Diese war nach der Fusion mit Le Matin Bleu vorübergehend nicht mehr in Biel erhältlich gewesen.

Die Gesamtauflage bleibe unverändert. Man habe einfach entschieden, einige tausend Exemplare künftig statt in Genf in der Region Biel zu vertreiben. Dies sagte Chefredaktor Philippe Favre am Mittwoch gegenüber der Nachrichtenagentur SDA. Das deutschsprachige Pendant 20 Minuten war in Biel stets erhältlich.
 

Sunrise mit erfolgreichem ersten Halbjahr 2011

Im ersten Halbjahr 2011 verzeichnete Sunrise ein Wachstum in allen wichtigen Bereichen. Der Kundenstamm wuchs im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum um 3.2 Prozent auf 2.95 Millionen Kunden. Das operative Ergebnis Ebita stieb im Vergleich zur entsprechenden Vorjahresperiode um 2.7 Prozent auf 287 Millionen.

Diese erfolgreiche Entwicklung beruht in erster Linie auf dem deutlichen Anstieg im Mobile Postpaid Kundensegment, das ein Wachstum um 140’487 Kunden verzeichnete. Das entspricht einem Zuwachs von 15.5 Prozent im Vergleich zum ersten Halbjahr 2010. Dies schreibt Sunrise in einer Medienmitteilung vom Mittwoch.

Im Februar beantragte Sunrise bei der Eidgenössischen Kommunikationskommission Comcom für 2011 ein Verfahren zur Entbündelung der Teilnehmeranschlüsse ULL und zu den Interkonnektionspreisen. Im April entschied das Bundesverwaltungsgericht in einem anderen Fall, dass die angewandte LRIC-Methode zur Berechnung der Zugangskosten zum bestehenden Netzwerk im Rahmen der Rechtsverordnung zum Telekommunikationsgesetz, das gegenwärtig überarbeitet wird, geändert werden kann. Man engagiere sich stark für die Verbesserung der regulatorischen Rahmenbedingungen für private Telekommunikationsunternehmen in der Schweiz, so Sunrise in einer Mitteilung.

Mit dem Start des neuen CCO Andreas Gregori Mitte August hat Sunrise ihre Geschäftsleitung vervollständigt. Die Investitionen in den Ausbau des Netzwerks und den Kundenservice werden man weiter vorantreiben, so Oliver Steil, CEO von Sunrise.
 

Peter Hogenkamp wird Mitglied der Unternehmensleitung der NZZ-Mediengruppe

Der Verwaltungsrat der AG für die Neue Zürcher Zeitung hat Peter Hogenkamp zum Mitglied der Unternehmensleitung ernannt. Diese Erweiterung des Gremiums soll die Bedeutung des Bereichs Digitale Medien innerhalb der Gruppe unterstreichen.

Mit der Erweiterung  bekräftige der Verwaltungsrat die strategische Bedeutung des Bereiches «Digitale Medien» innerhalb der Unternehmensgruppe. Dies schreibt die NZZ-Mediengruppe in einer Mitteilung vom Mittwoch. Peter Hogenkamp stiess vor einem Jahr als Leiter Digitale Medien zur NZZ-Mediengruppe. Neu setzt sich die Unternehmensleitung zusammen aus: Albert P. Stäheli, CEO, Jörg Schnyder, CFO, Urs Schweizer, Leiter Druck/Services, Markus Spillmann, Leiter Publizistik/Medien NZZ, Daniel Ehrat, Leiter Medien Ostschweiz, Jürg Weber, Leiter Medien Zentralschweiz, und Peter Hogenkamp, Leiter Digitale Medien.

Ziel der Digital-Strategie der NZZ-Mediengruppe sei es, ein adaptives Angebot in höchster Qualität zu schaffen. Der neuen Medienrealität entsprechend werden die bestehenden Produkte konsequent digitalisiert und innovative Angebote entwickelt, die Bezahl- und Werbemodelle optimal kombinieren.
 

Vicco von Bülow alias Loriot gestorben

Vicco von Bülow ist tot. Der berühmte deutsche Komiker Loriot alias Vicco von Bülow wurde 87 Jahre alt.

Loriot starb in der Nacht von Montag auf Dienstag in Ammerland am Starnberger See an Altersschwäche. Dies meldete der Diogenes Verlag am Dienstag. Er wurde 87 Jahre alt.
Zunächst wurde Loriot mit Zeitschriften-Cartoons bekannt. Mit seinen Fernseh-Sketchen erreichte er Kultstatus. So etwa in der ARD-Serie «Loriot I-VI», die von 1976 bis 1979 ausgestrahlt und seitdem regelmässig wiederholt wurden. In Sketchen rat Loriot, als wandlungsfähiger Schauspieler, oft mit seiner bereits 2007 gestorbenen Kollegin Evelyn Hamann hervor.

Auch als Buchautor unterhielt er die Massen. In fast sechzig Jahren erschienen 114 verschiedene Bände von Loriot-Büchern bei Diogenes. Dabei ergab sich eine Gesamtauflage von mehreren Millionen Exemplaren. Eigentlich sollte im November 2011 das letzte Buch von Loriot «Bitte sagen Sie jetzt nichts, Gespräche mit Loriot aus vier Jahrzehnten» erscheinen. Nun will der Verlag den Veröffentlichungstermin auf Mitte September 2011 vorziehen.

Loriot wurde mit zahlreichen Film- und Fernsehpreisen ausgezeichnet. Er war Träger des «Grossen Verdienstkreuzes mit Stern des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland».
 

Zurich: Neuer Global Head Media Relations

Zurich Financial Services Group hat heute die Ernennung von Maeve Gallagher zum Global Head Media Relations auf den 1. September 2011 bekannt gegeben. Sie tritt die Nachfolge von Angel Serna an, der zu einem früheren Zeitpunkt in diesem Jahr zum Global Head Corporate Communications ernannt wurde.

In ihrer neuen Funktion wird Maeve Gallagher für die Führung des globalen Media Relations-Team und für die Weiterentwicklung der Medienstrategie verantwortlich sein sowie als Pressesprecherin der Gruppe als erste Ansprechperson für globale Medien dienen. Bevor sie zu Zurich stiess, hatte sie eine Reihe von leitenden Positionen inne, jüngst bei DKSH und davor bei Citigate Dewe Rogerson, UBS, JP Morgan und Barclays Capital, wo sie Director and Asia-Pacific Head of Corporate Communications & Global Marketing war. Maeve Gallagher verfügt über einen Bachelor of Science Abschluss des University College Dublin, Irland, sowie einen Master of Business Administration der Cass Business School in London.
 

Zu guter Letzt: Auszeichnung für Sir David Attenborough

In Anerkennung seiner bemerkenswerten Fernsehlaufbahn, insbesondere im Bereich der Naturfilme, erhält Sir David Attenborough die Auszeichnung IBC2011 International Honour for Excellence. Seine Atlantic Productions-Dokumentarfilm Flying Monsters 3D mit Sir David Attenborough gehört zu den am meisten beachteten Programmen, die von Sky 3D je in Auftrag gegeben wurden.

Attenboroughs Laufbahn erstreckt sich über fast 60 Jahre. Sie begann bei der BBC im Jahr 1952. Er machte sich vor der Kamera einen Namen in den Naturkunde-Programmen, aber auch mit den von ihm produzierten Zoo Quest-Expeditionen. Dabei zogen er und eine kleine Crew mit einer 16mm-Kamera los, um von einer entlegenen Ecke der Welt ein seltenes Tier für den Londoner Zoo und genügend Filmmaterial für eine Fernsehserie zurückzubringen. Attenborough zog sich Mitte der 60-er Jahre aus der Programmproduktion zurück, nachdem er zum Leiter des neu ins Leben gerufenen Kanals BBC2 ernannt worden war. Dort wurde ihm unter anderen das Programm Monty Python's Flying Circus, das erdenklich wenig mit Naturkunde zu tun hat, in Auftrag gegeben, wie es auf Presseportal.ch heisst. Im Jahr 1979 filmte er die Life on Earth und deren Folge mit Berggorillas. Diese gehören zu den am meisten angeschauten Programmen, die je ausgestrahlt wurden. Man habe Sir David Attenborough als «den grössten Fernsehsprecher unserer Zeit» bezeichnet, sagt Peter Owen, Vorsitzender des IBC Councils.
Die IBC-Preisverleihung, zu der eine besondere Ehrung von Sir David Attenborough und ein Einblick in die neuesten stereoskopischen 3D-Naturprogramme von Atlantic Productions gehört, findet am Sonntag, den 11. September statt. Der Preis International Honour for Excellence ist die höchste von IBC vergebene Auszeichnung. Sie wird an Personen und Organisationen vergeben, die die beste verfügbaren Technik verwendet – und weiterentwickelt – haben, um anspruchsvolle Sendeinhalte zu erstellen.

 

Evoq: Neuer Look für Coiffure Varibelle

Nach achtzehn Jahren Geschäftstätigkeit entschloss sich Varibelle von Grund auf zu modernisieren. Evoq setzte sich im Pitch gegen zwei weitere Agenturen durch und entwickelte den neuen Auftritt für die Coiffure-Kette.

Das neue Logo besteht aus einer Haarlocke, die die Initiale V formt. Die warmen Farbtöne, welche von den vielfältigen Schattierungen der Haarfarbe abgeleitet sind, kombiniert mit Pink, sollen gleichermassen Tradition und Individualität unterstreichen. Der neue Auftritt mit seiner reduzierten Farbigkeit und schlichten Typografie geht nun Hand in Hand mit der neuen, hochwertigen Architektur und Ausstattung der achtzehn Filialen.

Neben dem neuen Corporate Design wurden ebenso die Leucht- und Schaufensterbeschriftungen, Geschäftsdrucksachen, Gutscheine und Tragtaschen realisiert.

Verantwortlich bei Coiffure Varibelle: Marcel Meister, Andrea Meister (Inhaber), Sarah Meili (Marketing und Kommunikation). Verantwortlich bei Evoq Communications: Christian Sutter (Mandatsleitung), Christoph Stalder (Creative Direction), Sofia Bauer, Yves Bachmann, Judith Knapp (Design).
 

APG präsentiert interaktive Plakatkampagne von Orange

Das Telekommunikationsunternehmen Orange lanciert neue Angebote für junge Leute bis 27 und hat die APG als Vermarktungspartner gewählt. Teil der Kampagne ist die interaktive Applikation Poster Plus mit zusätzlichen Promotionen.

«Orange Young», so heissen die neuen Angebote von Orange für junge Leute unter 27 Jahren. Dabei geht es um Konditionen fürs Mobiltelefonieren, SMS und das mobile Internet. Das neue Angebot wird mit einer Schweiz-weiten Plakatkampagne in zwei Wellen und in Zusammenarbeit mit der APG beworben.

Zusätzlich zur Kampagne gehört der Einsatz der interaktiven «Poster Plus»-Applikation von APG. Die App ermöglicht ein direktes Feedback vom Kunden und eröffnet neue Dimensionen auf dem Werbemarkt. Man kann die Poster Plus-App herunterladen, das Plakat fotografieren und gleich von zusätzlichen Informationen, Wettbewerben und Promotionen profitieren. Alle Informationen, welche hinter dem Plakat stecken, werden automatisch auf das iPhone oder das Android-Handy geladen.

Orange setzt in der zweiten Phase, neben Poster Plus, ebenfalls auf die Social Media-Plattform Facebook, wo sich die Kunden direkt an der Kampagne beteiligen können. Weitere interaktive Kampagnen seien demnächst zu erwarten, kündigt die APG in einer Mitteilung vom Dienstag an.
 

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