Maurizio Rugghia wird Managing Director bei Serranetga

Serranetga ernennt Maurizio Rugghia mit sofortiger Wirkung zum neuen Managing Director. Der 34-Jährige zeichnet verantwortlich für die weitere Strategieentwicklung, insbesondere im Bereich Online-Media und den damit verbunden Technologien.

Rugghia sei mit den Online-Medien und den damit verbundenen Werbemöglichkeiten bestens vertraut, schreibt die Digitalagentur in einer Mitteilung. Das Rüstzeug habe er sich im Aufbau und der Vermarktung von E-Commerce-Plattformen geholt. Rugghia ist studierter Betriebsökonom. Zuletzt war er als Account Director für die strategische Führung von Online-Etats bei Plan.net Schweiz, einem Unternehmen der Serviceplan Gruppe, zuständig. Davor zeichnete er als Unit-Leiter Media verantwortlich für den Aufbau und die Leitung der Abteilung Digital Media bei Assai Dialog+Digital, einem Unternehmen der Wirz Gruppe.

> Serranetga gründet Kreations-Unit

 

Open Up berät neu die Excellence Foundation Zurich for Economic and Social Research

Mit der Zürcher Stiftung Excellence Foundation Zurich hat die Agentur Open Up im Rahmen einer Konkurrenzpräsentation eine neue Kundin im Stiftungsbereich gewonnen.

Open Up berät die Stiftung bei strategischen Kommunikationsfragen und unterstützt sie bei der Umsetzung sämtlicher Kommunikationsmittel – auch in der Medienarbeit. «Im internen Entscheidungsgremium waren wir uns sehr schnell einig. Open Up überzeugte mit einer sehr profunden Analyse und der gesamtheitlichen Sichtweise der Kommunikation unserer Stiftung», sagt Philip Kramer, seit Juli 2011 Geschäftsführer der Excellence Foundation Zürich. Die Stiftung hat sich zum Ziel gesetzt, Spitzenforschung in den Wirtschafts- und Sozialwissenschaften der Universität Zürich nachhaltig zu unterstützen und die besten Forscher sowie herausragenden Nachwuchs nach Zürich zu holen.
 

Online-Werbung: De Weck unterbreitet Verlegern Angebot

Die SRG will auch im Internet Werbung zeigen, die privaten Unternehmen wehren sich dagegen. Nun hat SRG-Direktor Roger de Weck den Verlegern fünf Vorschläge unterbreitet.

Dies geht gemäss NZZ am Sonntag aus einem Brief vom 27. September 2011 hervor. De Weck bietet den privaten Schweizer Medienhäusern Geld an: Solange die Einnahmen aus der herkömmlichen TV-Werbung nicht unter eine gewisse, noch festzulegende Grenze fallen, ist die SRG bereit, ihre Erträge aus der Internetwerbung den Verlegern zu überlassen. De Weck regt an, die SRG könnte das Geld an eine Stiftung überweisen, die «mit dem Kapital etwa die Ausbildung und Qualität im Online-Journalismus zugunsten der ganzen Branche fördert.» So bekunde die SRG, dass sie «keineswegs den Werbemarkt überbeanspruchen möchte». Für die Vermarktung von Online-Werbung schlägt die SRG den Privaten die Gründung einer gemeinsamen Firma vor.

In seinem Brief macht de Weck vier weitere Vorschläge, wie die NZZ am Sonntag weiter schreibt: Die privaten Medienunternehmen sollen von SF produzierte Videos mit Informationsbeiträgen auf ihren News-Portalen gratis abspielen können. Zweitens will sich die SRG eine «Selbstbeschränkung» auferlegen: Auf einige Werbeformen wie beispielsweise Bannerwerbung will man verzichten. Drittens bietet die SRG den Verlegern an, dass sie für die Auslieferung der Online-Angebote die technische Infrastruktur der SRG-Tochter Swiss TXT günstig nutzen können. Viertens schliesslich schlägt de Weck vor, dass auf den TV-Sendern der SRG Werbespots für Schweizer Zeitungen und Zeitschriften ausgestrahlt werden sollen – zu einem reduzierten Preis oder sogar kostenlos.
 

Mit Burson-Marsteller Award ausgezeichnet

Am Samstag konnten 24 Kommunikationsfachleute der Università della Svizzera italiana (USI) in Lugano ihr Diplom entgegennehmen. Die beste Arbeit wurde mit dem Burson-Marsteller Award for Academic Excellence ausgezeichnet.

Am Samstag 19. November erhielten die 24 Absolventen des Executive Master of Science in Communications Management der Fakultät für Kommunikationswissenschaft der Università della Svizzera italiana (USI) ihr Diplom. Auch dieses Jahr wurde das beste Consulting-Projekt mit dem Burson-Marsteller Award for Academic Excellence ausgezeichnet. Der mit 10‘000 Franken dotierte Award wurde von Toula Stoffel, Burson-Marsteller Emea Healthcare & Science Communications Practice Chair und Stellvertretende Geschäftsführerin von Burson-Marsteller Schweiz, übergeben. Die diesjährigen Consulting-Abschlussprojekte wurden für den Kanton Zug, Greenpeace, Stryker, Syngenta und Volvo durchgeführt.

Gewinner ist das Projekt «Greenpeace» von Samuel Eckstein (Zürich), Christine Griese (Berlin), Börs Brita Westelius (Linköping) und Matthias Wüthrich (Zürich). Das Gewinnerteam wurde von Greenpeace International beauftragt, eine Kommunikationsstrategie für die globalen Finanzmärkte zu erarbeiten. Dabei geht es um die Risiken von karbonintensiven Investitionen und das Verhindern des weltweiten Klimawandels. Das Team hat diese komplexe Aufgabe mittels Analysen der Kommunikationsdynamik des Marktes gelöst und gibt auch konkrete Empfehlungen ab.

 

Zu guter Letzt: Der Igelgott

Igel lieben VW Golf. Nein, lieben ist ein zu schwaches Wort. Igel verehren VW Golf. Dies wegen der elektrischen Systeme, welche die Tiere vor dem Tod auf der Strasse bewahren sollen.

Deswegen pilgern die Igel scharweise zu einen Baum, an dem ein VW-Zeichen hängt – und beten dieses an, als sei es Gott, Allah oder Buddha. Süss. Bleibt zu hoffen, dass der Golf hält was er verspricht. Sonst müssen die Tiere ihr VW-Emblem wohl bald im Igelhimmel anbeten.
 

http://www.youtube.com/watch?v=zj2ys3NdLVI

Google-Mitgründer spendet Wikipedia 500’000 Dollar

Das Online-Lexikon Wikipedia bekommt eine Spende von 500'000 Dollar von Google-Mitgründer Sergey Brin und seiner Frau. Die Wikipedia-Betreiber gaben den Beitrag der Stiftung Brin Wojcicki Foundation am Freitag bekannt.

Die Online-Enzyklopädie hatte am Mittwoch ihre jährliche Spendenaktion gestartet. Das Lexikon, das von den Nutzern selbst gemacht wird, schaltet keine Werbung und ist deshalb auf Spenden angewiesen. Das Budget 2011/12 sieht Ausgaben von 28,2 Millionen Dollar vor. Im vergangenen Jahr hatte die Wikimedia-Stiftung, die Wikipedia betreibt, innerhalb von 50 Tagen 15 Millionen Dollar eingesammelt. Am ersten Tag der aktuellen Kampagne seien 1,2 Millionen Dollar von 61'000 Spendern zusammengekommen, sagte Wikimedia-Sprecher Jay Walsh dem US-Blog «All Things Digital». Die Stiftung von Brin und seiner Frau Anne Wojcicki, einer Genforscherin, unterstützte bisher unter anderem die Bekämpfung der die Parkinson-Krankheit. (SDA)
 

BMB: Kampagne für Mikrozeitungen von Grossweiler Media entwickelt

BMB Werbeagentur wurde beauftragt, für die Jungfrau Zeitung und die ONZ Obwalden und Nidwalden Zeitung eine integrierte Gesamtkampagne zu realisieren.

Entwickelt wurde das zentrale Markenversprechen «Die von hier» als kompromisslose Orientierung des Mikrozeitung-Konzepts, wie es in einer Mitteilung heisst. Die langfristig ausgerichtete Headline-Kampagne kommt in gedruckten und elektronischen Medien zum Einsatz und funktioniert sowohl für Abonnenten- als auch für Inserentenwerbung. Genauso wie die jeweilige Zeitung im permanenten multimedialen Newsfluss lokale Ereignisse aus Politik, Wirtschaft, Gesellschaft, Kultur und Sport publiziere, sei auch die Kampagne in allen Kanälen mit Inseraten, Plakaten, DM, Bannern, Radiospots und Kinodias präsent.

Die Kampagne läuft seit Kurzem in der Jungfrau-Region sowie in den Halbkantonen Obwalden und Nidwalden.

>Radiospot «Lady Gaga» für Jungfrau Zeitung
>Radiospot «Herkunft» für Jungfrau Zeitung
>Radiospot «Schwarzenegger» für ONZ
>Radiospot «Lokalteil» für ONZ

Verantwortlich bei Gossweiler Media: Beat Rechsteiner (Leiter Publizistik), Caroline Santschi (Verlagsleiterin), Luke Huggler (AD). Verantwortlich bei BMB: Flavio Meroni, Beat Egger, Martin Zürcher, Lucas Vetsch, Priscilla Kämpfer, Tim Hilpertshauser (Kreation), Ruth Meier, Martin Zentner (Realisation), Eva Moosbrugger, Chantal Baur (Beratung).

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Matter & Gretener: And the winner is …

Alle Jahre wieder küren die Leser der Schweizer Auto-Illustrierten die beste Marke in der Kategorie Schmiermittel/Motorenöle. 2011 steht Motorex zuoberst auf dem Siegertreppchen.

Ein Kompliment, das das Langenthaler Unternehmen in einer sportlichen Anzeige zum Thema macht. Kreiert wurde sie von der Agentur Matter & Gretener, die seit 2008 für den neuen Auftritt der Marke verantwortlich zeichnet.

Verantwortlich bei Motorex: Manuel Gerber (Leiter Marketing). Verantwortlich bei Matter & Gretener: Daniel Matter (VD), Dominik Imseng (Text), Julia Batzlen (Grafik), Marcus Gretener (Beratung). Photographie: Cyrill Matter.

MOTOREX

Publisuisse: Media Guide 2012 erschienen

Publisuisse hat den Media Guide 2012 publiziert. Er enthält Informationen zu allen relevanten Werbeträgern, beschreibt deren Planungs- und Buchungstools und präsentiert die wichtigsten Wirtschaftszahlen der Schweiz.

Mit einer Vielzahl an Daten und Informationen zum Werbemarkt, zur Planung und Durchführung von Werbekampagnen, zu neuen elektronischen Werbeformen und zu crossmedialen Fragen sei der Media Guide ein nützliches Arbeitsinstrument zur Erstellung von Media-Strategien für die unterschiedlichsten Bedürfnisse, schreibt Publisuisse in einer Mitteilung vom Freitag. Die Publikation umfasste die Kapitel «Bevölkerung & Wirtschaft», «Medien- & Werbemarkt», ausführliche Informationen zu den einzelnen Medien inklusive deren Planungs- und Buchungstools, ein «Media ABC» mit Begriffserklärungen und Formeln, einen umfassenden Intermediavergleich sowie die Kontaktstellen aller relevanten Vermarkter und Vermittler der Branche, von Behörden, Verbänden, Organisationen, Forschungsstellen, Ausbildungsinstituten und der Kommunikationsfachpresse.

Der Media Guide von Publisuisse wird jährlich in deutscher, französischer und italienischer Sprache neu aufgelegt. Er kann kostenlos unter Publisuisse.ch/publikationen bestellt oder heruntergeladen werden.
 

Rätoromane in Schweizer Presserat gewählt

Im Schweizer Presserat nimmt mit David Spinnler erstmals ein Rätoromane Einsitz. Spinnler leitet die Regionalredaktion Engadin von Radiotelevisiun Svizra Rumantscha (RTR).

Spinnler wurde auf Vorschlag der Churer Sektion der Mediengewerkschaft SSM gewählt, wie diese am Freitag gemäss SDA mitteilte. RTR unterstützte die Kandidatur. Der 21-köpfige Presserat fungiert als Beschwerdeinstanz in medienethischen Fragen.
 

Swisscom: Chur erhält Glasfasernetz

Swisscom treibt den Glasfaserausbau in der Ostschweiz weiter voran. Bis 2016 wird in Chur flächendeckend Glasfaser bis in die Wohnungen und Geschäfte verlegt.

Die Bauaktivitäten starten gemäss Mitteilung im März 2012 im Quartier Masans, danach folgen die Gebiete Loequartier und Wiesental. Insgesamt wird Swisscom in Chur alle 20‘000 Wohnungen und Geschäfte an das schnelle Netz der Zukunft anschliessen. Der Aufbau eines Glasfasernetzes sei notwendig, um den Bandbreitenbedarf von Unternehmen und Privathaushalten, also den Wunsch nach einem noch schnelleren Internetzugang, auch in Zukunft decken zu können, heisst es weiter. Swisscom baue das Glasfasernetz alleine, verlege aber pro Wohnung und Geschäft mindestens vier Glasfasern. Der Ausbau in Chur werde wann immer möglich in den vorhandenen Kabelinfrastrukturen von Swisscom erfolgen. Dank diskriminierungsfreiem Zugang würden auch andere Anbieter Zugriff aufs Glasfasernetz erhalten. Die ersten Kundinnen und Kunden in Chur sollen voraussichtlich in der zweiten Hälfte 2012 glasfaserbasierte Dienste beziehen können.

Swisscom hat im Herbst 2008 mit dem Ausbau von Glasfasern bis in die Wohnungen und Geschäfte begonnen, zuerst in den Städten Basel, Genf und Zürich. Mittlerweile baut Swisscom in über 30 Orten FTTH. Bis Ende September 2011 wurden schweizweit 320‘000 Wohnungen und Geschäfte mit Glasfaser bis in den Keller erschlossen. Das Ziel bis Ende 2015 ist es, eine Million Haushalte zu erschliessen – dies entspricht rund einen Drittel der Schweizer Bevölkerung. Hierfür investiert Swisscom rund 2 Milliarden Schweizer Franken.
 

Bundesgericht: Private TV-Sender müssen nicht neutral berichten

Private Fernsehsender sind nicht verpflichtet, vor Wahlen und Abstimmungen völlig neutral zu berichten. Laut Bundesgericht ist ihnen eine gewisse Einseitigkeit erlaubt. Allerdings darf das Gezeigte nicht in politische Propaganda ausarten.

Der Fall betrifft eine Sendung von «Cash TV» des privaten TV-Veranstalters Presse TV. Im Vorfeld der Abstimmung über die Anpassung des Pensionskassen-Mindestumwandlungsatzes im März 2010 wurde in einem Beitrag der Geschäftsleiter eines Unternehmens für Pensionskassenanlagen zu Aspekten der Rentenberechnung befragt. Gegen den Beitrag gelangten zahlreiche Personen an die Unabhängige Beschwerdeinstanz für Radio- und Fernsehen (UBI). Sie bemängelten, dass der Befragte ein wirtschaftliches Interesse an der Annahme der Vorlage gehabt habe und während der ganzen Sendung seinen Standpunkt habe darlegen können.

Die UBI kam zum Schluss, dass die Sendung tatsächlich das Gebot der Sachgerechtigkeit verletzt habe. Die II. Öffentlichrechliche Abteilung des Bundesgerichts hat die dagegen erhobene Beschwerde von Presse TV an ihrer Sitzung vom Freitag nun aber gutgeheissen. Die Richter erinnerten in ihrer Beratung daran, dass nur die SRG als Service-public-Anbieter dem Gebot der Vielfalt verpflichtet ist, zu dem auch die Vielfalt der Ansichten gehöre. Privaten Anbietern sei dagegen eine gewisse Einseitigkeit erlaubt.

Reine politische Propaganda nicht erlaubt

Allerdings seien Private gleich wie die SRG dem Gebot der Sachgerechtigkeit unterworfen. Dieses verlange zwar nicht, dass sämtlich Argumente umfassend ausgebreitet werden müssten. Immerhin seien aber andere Meinungen soweit wichtig aufzuzeigen. Reine politische Propaganda und manipulative oder falsche Berichterstattung wäre laut Gericht in diesem Sinne sicher nicht mehr als sachgerecht zu betrachten. Im konkreten Fall sei die Sendung von «Cash-TV» aber nicht zu beanstanden. Die Gegenargumente seien bekannt gewesen und auch zur Sprache gekommen.

Nicht einverstanden war das Bundesgericht am Freitag noch mit einem weiteren Entscheid der UBI. Betroffen ist in diesem Fall ein Beitrag im Nachrichtenmagazin «10 vor 10» von 2009. Darin wurde dem Zuschauer die These unterbreitet, dass die FDP eng mit der Pharmalobby verbandelt sei. Dazu wurde unter anderem angeführt, dass drei FDP-Politiker parlamentarische Besucherkarten an Pharma-Leute abgegeben hätten. In der Sendung kamen auch FDP-Parlamentarier und der damalige FDP-Bundesrat Pascal Couchepin zu Wort, welche die These der Verbandelung mit teils harrschen Worten von sich wiesen.

Die UBI hatte auch in diesem Beitrag einen Verstoss gegen das Sachgerechtigkeitsgebot gesehen, ist vom Bundesgericht auf Beschwerde der Schweizerischen Radio- und Fernsehgesellschaft SRG nun aber ebenfalls eines Besseren belehrt worden. Nach Ansicht des Gerichts war es den Zuschauern möglich, sich eine eigene Meinung zu bilden. Es sei klar ersichtlich gewesen, dass die fragliche These umstritten sei. Die gezeigten Fakten seien korrekt, wenn auch bezüglich des Themas kaum aussagekräftig gewesen. (SDA)
 

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