SFLB: Sihlcity schenkt entspannte Weihnachtseinkäufe

Die Agentur SFLB hat für Sihlcity eine neue Kampagne realisiert. Beworben werden kostenlose Services, welche die Weihnachtseinkäufe zum stressfreien Erlebnis machen sollen.

Weihnachten sei manchmal ganz schön anstrengend, so die Agentur in einer Mitteilung. Sihlcity sorge mit vielen verschiedenen Services dafür, dass man seine Einkäufe ganz ohne Stress tätigen könne. Hierzu gehörten zum Beispiel Personal Shopper, Gratis-Kinderbetreuung und -Hauslieferdienst. Dass diese Services willkommene Geschenke sind, hat SFLB auf drei Plakat- und Printsujets inszeniert. Im Radio wird der entspannte Weihnachtseinkauf in Sihlcity ebenfalls kommuniziert – ohne dabei den Glauben der Kinder ans Christkind kaputtzumachen.

> Spot Weihnachtsmann

> Spot Christkind

Verantwortlich bei Sihlcity: Philipp Schoch (Centerleiter), Mara Bonorand (Marketing und Kommunikation). Verantwortlich bei Spillmann/Felser/Leo Burnett: Pablo Schencke, Johannes Raggio, Inken Rohweder, Peter Brönnimann (Kreation), Isabelle Meier, Nadine Stüssi (Beratung), Suzana Kovacevic (Art Buying), Sarah Illenberger (Styling), Holger Pooten (Foto) Hastings (Produktion Radio).

sihlcity1
sihlcity2
sihlcity3

Bundesrat: Staatstrojaner sollen «beschränkt» erlaubt sein

Die Polizei soll für Computer in Strafverfahren mit Software überwachen dürfen. Das entschied der Bundesrat am Mittwoch. Der Einsatz der sogenannten «Staatstrojaner» soll aber auf die Überwachung von Internet- Telefonie und E-Mail beschränkt werden.

Nicht erlaubt wäre nach dem Willen des Bundesrates der weitergehende Einsatz der Software, die heimlich in Computer eingeführt wird. Dazu gehört beispielsweise die Durchsuchung von Computern oder das Manipulieren von Mikrofonen, damit diese zu Abhör-Wanzen werden, wie das Eidgenössische Polizei- und Justizdepartement (EJPD) am Mittwoch mitteilte. Die verschlüsselte Kommunikation von Tatverdächtigen über Internet- Telefondienste wie Skype liessen sich nur mit den umstrittenen Programmen überwachen. Die Überwachung ist nur bei bestimmten Delikten erlaubt, bei denen auch verdeckte Ermittlung zulässig ist. Zudem muss sie von einem Gericht genehmigt werden.

Bisher galt die Rechtslage zum Einsatz der Überwachungssoftware als umstritten. Nach Angaben vom August kam es bisher viermal zum Einsatz der Technologie. Die Einsätze kamen erst ans Tageslicht, als in Deutschland eine Kontroverse um dort eingesetzte Trojaner einsetzte. Die betroffene deutsche Firma gab an, die Software auch in die Schweiz geliefert zu haben.

Die Vernehmlassung zur Revision des Gesetzes zur Überwachung des Post- und Fernmeldeverkers (BÜPF) lief bereits im Sommer vor einem Jahr ab. Die Parteien und IT-Branchenverbände liessen damals kaum ein gutes Haar am Entwurf: Mehr oder weniger heftig kritisierten sie den Einsatz von Trojanern, die längere Datenspeicherung sowie die vorgesehene Übernahme der Kosten durch die privaten Provider. Es handle sich um einen Richtungsentscheid des Bundesrates, teilte das EJPD weiter mit. Das EJPD werde nun eine Botschaft für das Parlament ausarbeiten.

Gleichzeitig beschloss der Bundesrat aber auch, die Verordnung zum Gesetz (VÜPF) bereits auf den 1. Januar zu ändern. Darin soll präzisiert werden, welche Überwachungsmethoden die Stafverfolgungsbehörden in naher Zukunft anwenden dürfen. Dabei krebste die Regierung gegenüber ihrem Entwurf vom Sommer zurück. Zur Ermöglichung der Überwachung verpflichtet werden sollen nur mehr Provider, die einen Internetzugang bieten, nicht aber Anbieter von Chats und Communitydiensten wie Facebook. (SDA)
 

Namics: Für Freitag zwei Shops zusammengeführt

Namics lanciert das unter Freitag.ch betriebene E-Commerce-Angebot neu. Das «Fundamentals»- Sortiment und die «Reference Collection» wurden in vier Monaten auf einer einheitlichen technischen Plattform zusammengeführt.

Freitag, der Hersteller von Taschen und Accessoires aus gebrauchten LKW-Planen, betrieb bislang zwei unterschiedliche Online-Shops: einen für das klassische «Fundamentals»-Sortiment und einen für die «Reference Collection», den Namics bereits 2010 realisiert hatte. Die Trennung erlaubte nur wenig Flexibilität für die Markenkommunikation, die bei Freitag entscheidend zur Konversion beiträgt, so die Agentur in einer Mitteilung. Darüber hinaus hatte Freitag genau wie beim Offline-Verkauf schon immer ein Problem: Weil die Taschen aus gebrauchten Planen gefertigt werden, ist jedes Produkt ein Unikat und muss einzeln fotografiert und inventarisiert werden. Der neue Onlineshop soll Kunden eine übersichtliche Produktpräsentation bieten, die jedes Unikat mit detaillierten Produktinformationen abbildet und die wichtigsten Produktmerkmale mit einem originellen Stop-Motion-Video illustriert.  Namics realisierte die neue Plattform in Zusammenarbeit mit Information Architects, die Konzeption und Design verantworten.
 

Sanitas setzt auf Eclat

Die Agentur Eclat hat den Schweizer Krankenversicherer Sanitas als neuen Kunden gewonnen.

Sanitas berücksichtige konsequent den Online-Kanal für die Geschäftsberichterstattung und habe in Eclat den idealen Sparringpartner gefunden, welcher neu den Geschäftsbericht 2011  entwickle, so die Agentur in einer Mitteilung. Dabei akzentuiere Eclat den Imageaspekt des Mediums, entwickle die gestalterische Umsetzung und erarbeite gemeinsam mit Sanitas die Inhalte.

 

Die Post übernimmt Epsilon-Anteile von Edipresse

Die Schweizerische Post übernimmt die 34-Prozent-Beteiligung von Edipresse Suisse am gemeinsamen Frühzustellungs- und Werbevertriebsunternehmen Epsilon in der Romandie.

Damit hält die Post ab dem 14. Dezember 2011 neu 100 Prozent des Aktienkapitals der Epsilon, wie es in einer gemeinsamen Mitteilung von der Post und Tamedia. Mit dem Verkauf ihrer Beteiligung an Epsilon wollen sich Edipresse Suisse und Tamedia auf ihr Kerngeschäft mit reichweitenstarken Zeitungen, Zeitschriften und Onlinemedien konzentrieren. Die Schweizerische Post wiederum stärkt ihre Position bei der Frühzustellung von Zeitungen und der Zustellung von unadressierten Sendungen. Vorerst soll Epsilon als 100-prozentige Konzerntochter der Post weitergeführt werden. Dadurch ergeben keine unmittelbaren Auswirkungen auf das Personal und die Kunden.

Gleichzeitig mit dem Verkauf haben Tamedia sowie die Schweizerische Post ihre Vertriebsverträge für die Frühzustellung von Tages- und Wochenzeitungen in der Deutschschweiz sowie in der Romandie erneuert. Edipresse Suisse und Tamedia werden den beiden Frühzustellungsorganisationen der Post, Epsilon und Presto, gemäss Mitteilung auch in Zukunft verbunden bleiben und mit Andreas Schaffner, in der Unternehmensleitung von Tamedia verantwortlich für die Verlagsservices, in den Verwaltungsräten beider Unternehmen vertreten sein. Über die Einzelheiten des Verkaufs haben die Parteien Stillschweigen vereinbart.
 

Zofinger Tagblatt übernimmt Radio Inside

Das Medien- und Printunternehmen Zofinger Tagblatt AG übernimmt rückwirkend auf den 1. Oktober 2011 die Gesellschaft Radio Inside GmbH von ihrem Gründer und Inhaber David Kaufmann.

Die klassische Zusammenarbeit zwischen Print und Online könne nun durch ein drittes Medium attraktiv ergänzt werden, heisst es in einer Mitteilung vom Mittwochabend. Den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern von Radio Inside wird gemäss Communiqué eine Weiterbeschäftigung angeboten.

Das Radiostudio wird in das Medienhaus der Zofinger Tagblatt AG integriert. Der exakte Umzugstermin steht noch nicht fest. Radio Inside war Ende März 2009 auf Sendung gegangen. Gründer sowie bisheriger Besitzer und Programmleiter ist David Kaufmann.

Über Einzelheiten des Verkaufs des «Radio Inside» wurde Stillschweigen vereinbart.
 

Charles Vögele mit neuer Führungsstruktur und angepasster Markenstrategie

Die Konzernleitung und der Verwaltungsrat von Charles Vögele haben die Struktur der Konzernleitung neu definiert sowie eine angepasste Markenstrategie verabschiedet.

Die aktuelle Konzernleitung seit Mitte September 2011, bestehend aus CEO Frank Beeck und CFO Markus Voegeli, soll in Zukunft mit einem COO (Chief Operating Officer) und einem CCO (Chief Commercial Officer) ergänzt werden, wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilte. Die Funktion des CCO wird bis auf weiteres von CEO Frank Beeck in Personalunion geführt. Der Bereich umfasst die Produktentwicklung, den Verkauf inklusiv den entsprechenden Marketingaktivitäten. Der Verantwortunsgbereich des COO umfasst die Planung, die Beschaffung der Handelsware so wie die Logistik. Die Suche nach einem COO ist eingeleitet.

Um die Kontinuität in der Führung bestmöglich zu gewährleisten, unterstützte Hans Ziegler die Konzernleitung nach dem Wechsel in der operativen Führung des Unternehmens. Zukünftig wird sich Hans Ziegler auf seine Aufgaben als Präsident des Verwaltungsrates der Charles Vögele Holding konzentrieren. Der Verwaltungsrat kehrt somit zu seinem ursprünglichen Führungsmodus zurück.

Neuausrichtung der Marke Charles Vögele

Eine weitere Massnahme betrifft die klare Positionierung und Ausrichtung der Marke Charles Vögele. «Will man im heutigen Umfeld bestehen, muss das Unternehmen sich noch klarer im Markt positionieren und sein Profil schärfen. Die drei bestehenden Hauptmarken Casa Blanca, Biaggini und Kingfield grenzen sich im Kaufverhalten zu wenig voneinander ab», so Frank Beeck. Deshalb setzt die Konzernleitung zukünftig auf die starke Dachmarke Charles Vögele und verzichtet auf die Eigenmarken Casa Blanca, Biaggini und Kingfield. Sämtliche Kollektionen werden unter der Marke Charles Vögele geführt.

Das wirtschaftlich anspruchsvolle Umfeld, der starke Schweizer Franken – er belastet auch das zweite Halbjahr – sowie der unüblich warme Herbst wirkten sich in den letzten Monaten hemmend auf die Abverkäufe der Charles Vögele Gruppe aus, wie es in der Mitteilung weiter heisst. Hinzu kamen Logistikprobleme in Zusammenhang mit der Inbetriebnahme des Verteilzentrums Süd und dessen Einbindung in die Ablauforganisation. Aufgrund dieser negativen Faktoren rechnet die Unternehmensleitung heute mit einer deutlichen Verschlechterung des operativen Resultates im zweiten Semester des laufenden Geschäftsjahres gegenüber dem ersten Halbjahr 2011. Mit Blick auf den im Juni 2012 auslaufenden Syndikatskredit führt die Unternehmensleitung aktuell Gespräche mit einem kleinen Kreis von Partnerbanken. Die neue Vereinbarung soll die bestehenden Kredite ablösen und die finanzielle Flexibilität des Konzerns sichern.
 

Swiss Online Marketing expandiert

Das Schweizer Messe-Event für Online Marketing expandiert – nicht nur in räumlicher, sondern auch in inhaltlicher Hinsicht: Durch den Umzug in die Messe Zürich verfügt die Swiss Online Marketing 2012 über eine dreimal so grosse Ausstellungsfläche.

Die vierte Swiss Online Marketing zieht vom Puls 5 in die Hallen 9.1 und 9.2 der Messe Zürich. Der Veranstalter nutzt die neuen Raumverhältnisse auch dazu, eine Sonderfläche für E-Commerce auszuweisen. «Es gibt in der Schweiz keine eigene Messe für diesen Bereich», so Helge Röhrig. Die Ausstellung am alten Standort sei bereits aus allen Nähten geplatzt. Im vergangenen Jahr verzeichnete die Fachmesse 70 Aussteller und 1‘955 Fachbesucher, in der Messe Zürich kann sie sich nunmehr frei entfalten. Die Ausstellerzahl liegt jetzt schon höher als im Vorjahr. Nicht zuletzt wurden bereits einige gewichtige Neu-Aussteller hinzugewonnen, darunter Google Schweiz, Tamedia, United Internet, Publimedia und die Neue Zürcher Zeitung.

Zu den Höhepunkten des Programms zählen gemäss Mitteilung die beiden Keynote-Vorträge: Christian Erhard, Leiter Online Partnership Management bei eBay International Marketing in Zürich, spricht über Neuerungen im E-Commerce, wobei er insbesondere auf den boomenden Markt des Mobile Shopping eingeht. Mit Pedro Simko, Chairman von Saatchi & Saatchi Schweiz und Client Director für Europa, den Nahen Osten & Afrika, hat die Swiss Online Marketing darüber hinaus renommierten Marketing-Strategen als Keynote-Speaker gewonnen.
 

Ruf Lanz: Kampagne für Ökopool realisiert

Die Agentur Ruf Lanz hat für Ökopool, das Ineratekombi der drei Titel Woz, Nebelspalter und Hochparterre, eine Kampagne entwickelt.

Mit Ökopool erreicht man 397’000 kritische, umweltbewusste Leserinnen und Leser, wie Ruf Lanz in einer Mitteilung schreibt. Das sind fast 15 Prozent mehr als bei der letzten Reichweitenstudie. Die neue Inserentenkampagne der Agentur zeigt anhand von prominenten Beispielen: Auch kritische Geister wissen Markenprodukte durchaus zu schätzen. So liebte Fidel Castro die Marke Rolex, Che Guevara Coca Cola und Joschka Fischer seine Nike-Turnschuhe. Die drei Sujets kommen in der Werbefachpresse sowie in den Titeln des Ökopool zum Einsatz.

Verantwortlich beim Ökopool: Kilian Gasser, Claudia Gillardon. Verantwortlich bei Ruf Lanz: Markus Ruf, Danielle Lanz (CD), Andreas Hornung (Text), Marcel Schläfle (AD), Florian Fleischmann (Grafik), Doelkar Monkhar, Kristina Burch (Beratung).

ruflanz1_1
ruflanz2_0
ruflanz3_0

Zu guter Letzt: Knapp daneben

Immer wieder werden Stimmen laut, die behaupten, der Blick gehe etwas unsensibel mit der Würde und der Privatsphäre von toten Personen und deren Hinterbliebenen um. Ein aktueller Fall beweist: Die Stimmen liegen falsch. Völlig falsch.

Der tragische Fall der Angela S., die bei einem Autounfall ihr Leben verlor, zeigt: Der Blick ist stets bemüht, in seiner Berichterstattung Respekt vor den Toten zu bewahren. Manchmal klappt es halt einfach nicht so, wie es sollte, und der schwarze Balken landete nicht ganz dort, wo er eigentlich hingehört. Aber es ist schliesslich der Wille, der zählt. Die Werbewoche-Onlineredaktion hat übrigens nachträglich versucht, die Augen der Frau etwas zu verschleiern – aus Respekt natürlich.

zgl_2

Thomas Meyer neu auch als «Creative Director» unterwegs

Der Zürcher Texter und Konzepter Thomas Meyer ergänzt sein Leistungsangebot. Neu berät er Unternehmen auch in Kreativ-Fragen.

Thomas Meyer von Meyerwerbung erweitert sein Leistungsspektrum. Unter dem Namen «Creative Director» bietet er neu auch «konzeptionelle Kreativität und Kreativ-Expertise» an. Seine Arbeit sei insbesondere für KMUs interessant, heisst es in einer Mitteilung vom Mittwoch. Denn für diese sei mit Meyers Angebot ein Creative Director vorhanden, der mobil und unkompliziert verfügbar sei.

Mit dem «Creative Director» erhalte man «tailormade solutions», die kleine Angelegenheiten genauso ideenreich behandle wie grosse. Als Ein-Mann-Betrieb biete Thomas Meyer eine kreative Expertise an, welche man so nur von grossen Agenturen kenne.

 

Comparis.ch: Felix Schneuwly wird Head of Public Affairs

Felix Schneuwly wechselt vom Krankenkassenverband Santésuisse zum Internet-Vergleichsdienst Comparis.ch und übernimmt per sofort die neu geschaffene Stelle des Head of Public Affairs. Zudem wird Schneuwly Mediensprecher.

Aufgrund seiner Tätigkeit als Leiter Politik und Kommunikation für Santésuisse sei Felix Schneuwly ein profilierter Krankenkassen-Experte, heisst es in einer Mitteilung vom Mittwoch. Er übernahm 1991 nach einer Berufslehre, der Matura auf dem zweiten Bildungsweg sowie dem Lizenziat in Journalistik und Psychologie das Regionalsekretariat Deutschschweiz des Schweizerischen Blinden- und Sehbehindertenverbandes SBV. 1995 wechselte er als Generalsekretär zur Föderation der Schweizer Psychologinnen und Psychologen FSP. 2001 kehrte er als Zentralsekretär zum SBV zurück. Felix Schneuwly absolvierte von 2001 bis 2005 berufsbegleitend ein Nachdiplomstudium als Executive MBA in Nonprofit-Management und ist als Führungskraft stets in den Sparten Kommunikation und Politik tätig gewesen.
 

get_footer();