Zu guter Letzt: Die ING DiBA und ihre Vegetarier

Bei der ING DiBA geht es um die Wurst. Zumindest seit dem neuen Werbespot mit dem Basketballer Dirk Nowitzki. Dieser wurde in einer Metzgerei gedreht und erregt damit die Gemüter der Vegetarier.

Eigentlich bewirbt die ING DiBa mit dem neuen Werbefilm nur ihre Sparzinsen und möchte zeigen, dass man mit einem ihrer Kontos auch so «gross und stark» werden kann, wie der Deutsche Basketballspieler Dirk Nowitzki. Dass der Werbespot aber zu einer erhitzen Diskussion auf Facebook anregte, liegt nicht an den guten Sparzinsen, sondern am Drehort: Eine Metzgerei.

Seit Anfang Januar tummelt sich auf der Facebook-Seite der Bank eine rege Diskussion um das Thema Ernährung. Vegetarier, Veganer und Fleischesser, diskutieren, beschimpfen sich oder posten Veganer-Witze um ihren Standpunkt zu verteidigen. Dirk Nowitzki und die Sparzinsen sind schon längst vergessen.

Nun hat die ING DiBa die Diskussion vor ein paar Tagen als abgeschlossen erklärt. Zwar lasse sie die bereits geposteten Einträge bestehen, neue würden aber gelöscht. Schliesslich geht es um eine Bank und nicht um eine Metzgerei. Für den souveränen Umgang mit der hitzigen Diskussion erntete die ING DiBa viel Lob. Von Fleischessern und von Vegetariern. Immerhin.

(Quelle: wuv.de)
 

http://www.youtube.com/watch?v=UUt59ka6MP4

Markenzeichen: Selbstvermarktung

Ein unablässiger Strom von Bildern hält Social Network Sites in Schwung. Ein Forschungsprojekt der Universität Basel zeigt nun, dass Marken in den digitalen Fotoalben der User selten das ihnen von der Wirtschaft zugedachte Plätzchen finden. Hoch im Kurs sind hingegen Bilder aus der privaten Alltagswelt.

Louis Vuitton hat es geschafft, Cristiano Ronaldo ebenfalls und Lady Gaga sowieso. Die Rede ist von Bildern, die in sozialen Netzwerken nahezu Kultstatus erreichen und sich nach und nach durch immer weitere Freundeskreise verbreiten. Das Portal, von dem die Beispiele stammen: die Schweizer Social Network Site Festzeit.ch. Das Besondere an diesem Portal: wie offenherzig die User mit Bildern umgehen. Getreu dem Motto «man zeigt, was man hat». Die Privatsphäre rund um Bilder kann man – anders wie auf Facebook – dabei nicht einschränken. Der Neugierde sind also keine Grenzen gesetzt. Und umgekehrt müssen die User noch sorgfältiger darauf achten, welche Bilder sie auf ihrer Profilseite zeigen.

In diesem Milieu finden ab und zu auch Promo- Bilder vom Kultur- und Konsummarkt Beachtung. Der Erfolg solcher Bilder widerspiegelt sich in den so genannten «Fotocharts», einem Ranking-System, mit dem Festzeit das Bilderanschauen zur Hauptsache erklärt hat. Die Funktionsweise ist so simpel wie anspornend: Jedes Bild, das ein User hochlädt, wird danach bewertet, wie viele andere User es anklicken. Die Fotocharts zeigen dann die beliebtesten Uploads der letzten 24 Stunden, der letzten Woche, des letzten Monats usw. Wem ein solches Bild gefällt, kann es sich mit einem einzigen Klick in sein persönliches Online-Fotoalbum verlinken, wo es vielleicht auch von Freunden entdeckt und weiterverlinkt wird. Eine Möglichkeit für virales Marketing, das Social Media Manager interessieren dürfte.

Ich poste, also bin ich

Treibende Kraft hinter solchen Bildwanderungen ist weniger ein cleveres Social Media Marketing einzelner Stars und Marken. Beachtung verdient vielmehr ein typisches Wesensmerkmal der Userinnen und User selbst: ihr ständig wiederkehrendes Bedürfnis, sich online ein Profil zu geben. «Writing oneself into being online» nannte das einst Dannah Boyd, amerikanische Social-Media-Forscherin der ersten Stunde. Sie wies schon früh darauf hin, wie schwer es selbst «digital natives» manchmal fällt, ihre Identitätsvorstellungen in einem technischen Umfeld zu behaupten: einem Umfeld, in dem knallige Bilder und knackige Kommentare wettmachen müssen, was andernorts ein sicheres Auftreten und eine feste Stimme leisten.

Kurz: Wer auf Social Network Sites das «impression management» beherrschen will, muss seinen Charakter mit digitalen Versatzstücken neu behaupten lernen. Bilder von Marken und Stars sind hierbei dankbare Sinnstifter – für die User selbst wie für deren Online-Freunde. Denn bewusst oder unbewusst verkünden wir immer auch die eigene Extravaganz, die eigene Fussball-Vernarrtheit und die eigene «Ich gönn’ mir ja sonst nix»-Schwäche, wenn wir mit Lady Gaga, Ronaldo oder Louis Vuitton online gehen.

Markt der Bilder – Bilder des Marktes?

Auf «fremde» Bedeutungsangebote greifen nicht alle User gleich häufig oder gleich ernsthaft zurück. Die Frage lautet also: Welchen Stellenwert hat der Markt im Strom der Bilder, die täglich durch die sozialen Medien geklickt werden? Und wie gehen die User mit den Bildern um?

Unter anderem mit diesem Thema befasste sich ein Forschungsprojekt, das die Universität Basel zwischen 2008 und 2011 im Auftrag des Schweizerischen Nationalfonds (SNF) durchführte. Das Team um Professor Klaus Neumann-Braun, Soziologe und Medienwissenschaftler, setzte den Schwerpunkt auf Bilder von Jugendlichen und jungen Erwachsenen im Netz. Hierbei kam Festzeit eine besondere Bedeutung zu.

Mit seinen offiziell knapp 120‘000 Usern ist Festzeit ein Zwerg unter den Social Network Sites, verbreitet nur sehr lokal, hauptsächlich in der WEMFRegion Westmittelland, wie eine repräsentative Umfrage der GfK zeigte. Am meisten Beachtung findet die Plattform unter den 15- bis 20-Jährigen. Auf Festzeit kann man also einen guten Eindruck davon gewinnen, an welchen Bildern die Deutschschweizer Web-2.0-Jugend interessiert ist, da sich grenzenlos alle Bilder anschauen und kommentieren lassen.

In der Studie wurde aus gut 200‘000 Bild-Uploads – erhoben über dreimal zwei Wochen verteilt auf ein Jahr – ein Zufalls-Sample von 6000 Bildern ausgewählt. Eine erste Sichtung unterteilte die Bilder in zwei Kategorien: Unterschieden wurden erstens Bilder des Kultur- und Konsummarktes, wie sie Unternehmen, Stars und Medien in Umlauf bringen, und zweitens Privatbilder, die die User selbst angefertigt hatten.

Mein Image, mein Bild

Die Auswertung zeigt, dass es sich bei den Promo- Bildern, die Kultstatus erreichen, um Einzelfälle handelt. Kaum ein Fünftel der auf Festzeit kursierenden Bilder greift Inhalte des Kultur-/Konsummarktes auf. Und wenn, dann dominieren in dieser Kategorie Top-Stars wie Lady Gaga oder Cristiano Ronaldo; auch Twilight-Held Robert Pattinson ist in den digitalen Fotoalben verhältnismässig hoch im Kurs. Bei den Konsummarken schaffen vor allem internationale Brands wie Louis Vuitton, Adidas oder Converse den Sprung in die Sozialen Netzwerke. Dass solche Bilder auf einem bei Jugendlichen beliebten Portal zu finden sind, passt zu den Ergebnissen anderer, parallel durchgeführter Erhebungen. Studien aus Deutschland, Österreich und der Schweiz haben gezeigt, dass die Art und Weise der Social-Media-Nutzung stark vom Alter der User abhängt. Das gilt auch in Bezug auf Bilder. Gerade Bilder des Kultur-/Konsummarktes sind vermehrt in den Profilen Jugendlicher und junger Erwachsener zu finden – also bei jenen Usern, die in der Pubertät oder der Adoleszenz stehen. Die Suche nach der eigenen Identität ist in dieser Zeit stark nach aussen gerichtet; Freundescliquen entstehen. «Dazu gehören » lautet das Credo. Und populäre Ikonen des Marktes sind eine Möglichkeit, die soziale Anschlussfähigkeit des eigenen Bilderhandelns sicherzustellen. Aber unterhält man sich deswegen im Netz über die Lieblings-Tracks auf der neuen Gaga- Single? Fehlanzeige.

Gesprächsstoff Privatleben

Das Bilder-Anschauen geht nicht zwangsweise mit kommentarreichen Bildgesprächen einher. Zumindest nicht bei den Bildern aus dem Kultur-/Konsummarkt, also den Bildern, die Werbetreibende beisteuern. Was die Jugendlichen am meisten bewegt, sind die Bilder, die zugleich am zahlreichsten auf Festzeit zirkulieren. 80 bis 87 Prozent der Bilder verweisen auf das Privatleben der Userinnen und User. Es sind Selbstporträts, häufig zu Hause aufgenommen vor dem Badezimmerspiegel, oder dokumentarische Bilder von Ereignissen wie Partys, Klassenfahrten oder dem Familienurlaub am Meer. Diese Bilder stammen tendenziell aus dem sozialen Nahraum. Und es sind diese «nahen›» Bilder, die regelmässig Kommentare provozieren.

Mit statistischen Methoden der Netzwerkanalyse war es möglich, die unzähligen User-Kommentare miteinander in Verbindung zu bringen, sodass sichtbar wurde, wie User gewöhnlich miteinander interagieren.

Anders, als die radikale Offenheit des Portals es erwarten liesse, finden die Bildgespräche in einem sehr überschaubaren Rahmen statt. Sieht man von Einzelfällen ab, dann bringen die Bilder den durchschnittlichen Festzeit-User mit lediglich 10,1 anderen Usern regelmässig in Kontakt (regelmässig = mindestens 2 Mal innerhalb von 2 Wochen). Zum Vergleich: In den Freundeslisten haben Festzeit- User durchschnittlich 200,1 Einträge. Unter dem Strich ziehen die Bildaktivitäten der User also deutlich kleinere Kreise, wie man auf Grund ihrer Freundeslisten vermuten möchte.

Wie du mir, so ich dir

Warum die User ihre Online-Aktivitäten auf ein derart überschaubares und konstantes Umfeld ausrichten, kann letztlich nur der Offline-Alltag erklären. Obwohl wir online das «impression management» mit neuen Mitteln betreiben und quasi «verbildern», können wir unserer realen Lebenswelt nicht einfach den Rücken zukehren. Nicht auf Social Network Sites. Und nicht, solange unter unseren Online-Freunden auch die zehn echten (besten) Freunde weilen, denen wir täglich unter die Augen treten. Was in diesem Kontext zu wirken beginnt, ist ein System von sozialen Verpflichtungen, wie wir sie aus dem Offline-Alltag kennen. Zahlst du mir ein Bier, geht die nächste Runde auf mich. Kommentierst du mein Bild, kommentiere ich auch deines. Die Netzwerkanalysen zeigten, wie die Online-Interaktionen von solch wechselseitigen Bezugnahmen geprägt sind, wobei ein zentraler Bestandteil der Bildgespräche ist, dass man seine Freundschaften – viel deutlicher wie mit den Freundeslisten – gemeinsam gegen aussen darstellen kann.

Trojanische Pferde aus dem «real life»

User stellen also mit Freude ihren Offline-Alltag ins Netz. Dagegen nehmen sie von sich aus nur wenige Marken ins Repertoire ihrer Selbstdarstellung auf. Diese Erkenntnis können Unternehmen nutzen, in dem sie ihre Social-Media-Aktivitäten darauf ausrichten. Statt auf ihren Facebook-Profilen bloss Informationen zusammenzustellen, die auch auf Websites und anderswo angeboten werden, können sie den neuen Kanal verwenden, um eine Verknüpfung zwischen der Offline- und der Online-Welt herzustellen. Zum Beispiel, indem sie Usern offline ein persönliches Markenerlebnis bescheren, das unkompliziert in die Online-Welt zu verlängern ist.

Wie das funktioniert, hat im Winter 2010 das Mode-Label «Polham» mit einer Street-Fashion- Kampagne vorgemacht. Die koreanische Marke inszenierte Shootings an verschiedenen Hotspots in Seoul, an denen eine Crew von Stylisten und Fotografen gutaussehende junge Passantinnen und Passanten ablichtete. Kopf dieser Kampagne war Hyun Jeong Lee, Chef Marketing-Strategin von Shinsung Tongsang, des Mutterhauses von Polham. «Unser oberstes Ziel war es, den persönlichen Style der Leute zu bewahren – deshalb haben wir bei jeder Person nur ein Polham-Accessoire in Szene gesetzt», betont Lee, die auch schon für Labels wie Uniqlo das Social Media Marketing geprägt hat. «Selbstverständlich durften die Fotografierten ihr Accessoire anschliessend behalten.» Diese Investition sei verhältnismässig gering gewesen, zahlte sich aber aus: Die User griffen diese (subtil) markenbezogenen, modischen Statements auf und verbreiteten die Bilder in den Online-Netzwerken.

Strategien wie diese können darauf bauen, dass die Freunde sich den Bildern viel weniger entziehen können (und wollen), wenn jemand aus dem eigenen Netzwerk in persona in das Geschehen involviert ist. Sofort beginnt das System reziproker Verpflichtungen zu greifen – und bringt das Netzwerk in Schwung. Dominic Wirz

Der Autor
Dominic Wirz studierte Medienwissenschaft und Germanistik an der Universität Basel. Er arbeitete als freier Journalist, später für verschiedene Werbeagenturen in den Bereichen Text und Konzept. Zum Thema Soziale Medien und Bilder forschte Wirz 2009 bis 2011 in einem Projekt des Schweizerischen Nationalfonds. Aktuell schreibt der 29-Jährige als Co-Autor an einem Buch zur Geschichte der Basler Zeitung, das voraussichtlich im Herbst 2012 im Christoph Merian Verlag erscheinen wird. Er twittert unter dem Namen wirzd.

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Buureradio.ch hat aus finanziellen Gründen den Sendebetrieb eingestellt

Der Internetsender Buureradio.ch, mit Toni Brunner als ehemaligem Chefredaktor, hat seinen Betrieb eingestellt. Dem Sender fehlt das nötige Geld, um weiter zu senden. Die Macher hoffen nun auf Spenden, damit der Betrieb wieder aufgenommen werden kann.

Der von SVP-Präsident und Nationalrat Toni Brunner gegründete Internetsender Buureradio.ch hat seinen Betrieb vorübergehend eingestellt. Grund: Dem Sender fehlt das Geld. Im Internet werden Spender gesucht. Der Stand des Spendenbarometers: 1200 Franken. «Nach 6-jährigem Sendebetrieb ist es uns leider nicht gelungen, den Sender selbsttragend betreiben zu können», heisst es auf der Homepage des Internetsenders. Aus finanziellen Gründen sei der Sendebetrieb momentan eingestellt. Diese Massnahme werde bedauert. Die Pendlerzeitung 20 Minuten hatte am Mittwoch über die Geldnot berichtet.

Die Hoffnung auf eine baldige Wiederaufnahme des Betriebs haben die Buureradio.ch-Macher allerdings nicht auf-gegeben. Sie suchen im Internet nach Spendern. Buureradio.ch habe seit seinem Start noch keinerlei Unterstützung von offiziellen Stellen erhalten, heisst es. Sponsoren und Freunde hätten den Betrieb erst möglich gemacht.

Buureradio.ch war Ende 2005 von den beiden St. Galler Nationalräten Toni Brunner (SVP) und Peter Weigelt (FDP) gegründet worden; Weigelt ist nicht mehr im Parlament. Bis Mitte 2008 war Brunner Chefredaktor des Senders, der vorwiegend Volksmusik verbreitete. (SDA)
 

KSB: Schlittschuhlaufhilfe für Volkswagen entwickelt

4Motion heisst der intelligente Allradantrieb von Volkswagen. Das System soll das Gefühl vermitteln, auch bei schlechter Witterung oder ungünstigen Fahrbahnzuständen sicher voranzukommen. Das wollte KSB und Volkswagen im Allradland Schweiz demonstrieren.

Dies sollte gemäss Mitteilung natürlich dort geschehen, wo der Untergrund besonders anspruchsvoll ist: Auf den Eisbahnen der Schweiz. Dazu bauten sie das ideale Testfahrzeug: Die Volkswagen 4Motion Schlittschuhlaufhilfe. Mit ihr konnten schon die Allerkleinsten erleben, wie mühelos und sicher man mit 4Motion die Fahrt auf schwierigstem Untergrund meistert und dass man dabei von Fahrstabilität und Geradeauslauf profitiert. Aber der kleine Volkswagen 4Motion macht die Kinder auf dem Eis nicht nur sicher. Er legt seinen Fahrerinnen und Fahrern auch ein Lachen aufs Gesicht.

Die Volkswagen 4Motion Schlittschuhlaufhilfe ist diesen Winter unterwegs auf den Eisfeldern der Schweiz. Der dazugehörige TV-Spot läuft seit dem Jahreswechsel am Fernsehen und auch als Viralfilm im Internet.

Verantwortlich bei Volkswagen Schweiz: Sandra Grau (Marketingleiterin), Giselle Vaugne (Leiterin Kommunikation). Verantwortlich bei KSB: Uwe Schlupp, Samuel Knaus, Flo Wacker (Kreation), Christoph Bürge (Beratungsleitung), Marco Serratore (Beratung). Agency Producing: Michèle Seligmann. Produktionsfirma: Panimage. Regie: Vladimir Jedlicka. Kamera: Tobias Dengler. Editing: Beat Lenherr. Ausstattung: Flavia Horat. Musik: Alex Kirschner, Martin Staehelin, Kirschnermusic. Grading: Jürgen Kupka. Producer: Beat Lenherr.
 

Goldbach Group mit markantem Umsatzplus

Goldbach Group konnte den Umsatz 2011 um 36 Prozent auf 446 Millionen Franken steigern. Markant mehr Geld eingebracht hat der Werbevermakterin der Verkauf von Werbezeit auf den privaten Radio- und Fernsehsendern in der Schweiz.

Markant nahm mit 62 Prozent der Nettoumsatz der Business Line Goldbach Media zu, wie das Unternehmen in einer Mitteilung vom Mittwoch schreibt. In der Business Line für die Vermarktung von Werbezeit von privatem Radio und Fernsehen wurden 2011 in der Schweiz bedeutende Neumandate umsatzwirksam. Aber auch das bestehende Portfolio wuchs mit rund 20 Prozent signifikant.

In der Business Line Goldbach Audience, in welcher der Verkauf von Online-Werbung in der Schweiz, Österreich, im südadriatischen und osteuropäischen Raum zusammengefasst wird, reduzierte sich der Umsatz um 15 Prozent. Mehr als ein Drittel des Umsatzrückgangs ist gemäss Mitteilung auf negative Wechselkurseffekte zurückzuführen.

Der Nettoumsatz der Business Line Goldbach Interactive nahm um 5 Prozent zu. In der jüngsten Business Line der Goldbach Group werden konzeptionelle, gestalterische und technologische Dienstleistungen für interaktive Kommunikations- und Marketinglösungen für das Internet und mobile Endgeräte vor allem in der Schweiz erbracht. Seit Mitte 2011 ist Goldbach Interactive, mit der die Wertschöpfungskette im Online-Bereich verlängert wird, auch in Österreich aktiv; im dritten Quartal erfolgte die Expansion nach Polen.

76 Prozent des Umsatzes stammen aus der Business Line Goldbach Media, 15 Prozent aus Goldbach Audience und Goldbach Interactive trug 9 Prozent zum Nettogesamtumsatz bei. Der Anteil des internationalen Geschäfts beträgt wegen des starken TV-Wachstums in der Schweiz und aufgrund negativer Währungseinflüsse 13 Prozent (Vorjahr 21 Prozent).

Die definitiven Umsatz- und die Ebitzahlen werden am 6. März 2012 kommuniziert.
 

Werbung Kiser und Kommunikationswerkstatt haben sich Elektrizitätswerk geangelt

Das Elektrizitätswerk Obwalden soll von Werbung Kiser in Sachseln und der Kommunikationswerkstatt Sarnen und Luzern als Trendsetter von erneuerbaren Energien in Szene gesetzt werden. Der Geschäftsbericht wird Ende Mai erscheinen.

Neu im Portefeuille von Werbung Kiser und der Kommunikations- werkstatt ist das Elektrizitätswerk Obwalden (EWO). Im Pitch um den Geschäftsbericht 2011 konnten sich der Gestalter Karl Kiser und die für Konzept und Text zuständige Beatrice Suter, erfolgreich gegen vier Mitbewerber durchsetzen.

In der Realisation wird das EWO als Trendsetter von erneuerbaren Energien in Szene gesetzt. So liefert das Elektrizitätswerk Obwalden doch bereits heute zu 86 Prozent Strom aus Wasserkraft und erneuerbaren Energien. Erscheinen wird der Geschäftsbericht Ende Mai 2012.
 

Komet: Neues Visual für Neuenburger Openair kreiert

Vom 31. Mai bis 3. Juni 2012 steigt in Neuenburg die 12. Ausgabe des Festi'neuch. Komet hat zum dritten Mal in Folge den visuellen Auftritt des Festivals gestaltet.

Die neuen Sujets sollen eine vom Alltag losgelöste Stimmung vermitteln, wie sie die Besucherinnen und Besucher des Openairs in Neuenburg erwartet. Die Visuals sind auf sämtlichen Kommunikationsmassnahmen wie Plakaten, Inseraten, dem Konzertprogramm, der Website, Blachen und zusätzlichen Werbemitteln zu sehen. Auf der Website ist zudem eine animierte Version des Bildes zu finden, das durch eine leicht versetzte Perspektive lebt. In der Typografie wurde diese Verschiebung ebenfalls aufgenommen.

Verantwortlich bei Festi‘neuch: Cyrill Villemin (Direktor), Lucie Courvoisier (Marketing). Verantwortlich bei Komet: Thom Pfister (CD), Joël Weber (AD), Marc Zenhäusern (Grafik), Antonia Bekiaris (Text), Simon Schatzmann (Leiter Beratung), Suzanne Scherer, Emma Isolini (Beratung); Fotografie: Ignacio Torres.

 

Inseratestatistik der Schweizer Presse: Dezember 2011

Insgesamt meldeten die an der Inseratestatistik beteiligten Titel 114.3 Millionen Inserateeinnahmen. Dies entspricht gegenüber dem Dezember 2010 einer Abnahme von 9.9 Prozent.

Von den 114.3 Millionen Franken entfielen 8.2 Millionen Franken auf Stellenanzeigen (-22.3 Prozent). Bei den Liegenschaftsanzeigen (3.0 Millionen Franken) ergibt sich im Vergleich zum Dezember 2010 ein Minus von 7.8 Prozent, und bei den kommerziellen / übrigen Anzeigen (93.1 Millionen Franken) beträgt die Abnahme 9.1 Prozent. Die Prospektbeilagen (10.1 Millionen Franken) verzeichneten ein Minus von 5.9 ProzebtWe.

Für die einzelnen Printmediengattungen ergeben sich für den Dezember 2011 folgende Nettowerbeumsätze:

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Rückblick auf das Jahr 2011

Mit den Dezemberwerten liegen nun die Ergebnisse der Inseratestatistik für das ganze Jahr 2011 vor. Insgesamt meldeten die an der Inseratestatistik beteiligten Titel 1'559.3 Millionen Franken Inserateeinnahmen. Im Vergleich zum Vorjahr beträgt die Abnahme frankenmässig 0.4 Prozent.

Von den 1'559.3 Millionen Franken entfielen 153.1 Millionen Franken auf Stellenanzeigen (-6.6 Prozent). Bei den Liegenschaftsanzeigen (50.2 Millionen Franken) ergibt sich im Vergleich zum Jahr 2010 ein Minus von 10.1 Prozent, und bei den kommerziellen / übrigen Anzeigen (1'237.2 Millionen Franken) beträgt die Zunahme 0.3 Prozent. Die Prospektbeilagen (118.8 Millionen Franken) verzeichneten ein Plus von 4.8 Prozent.

Für die einzelnen Printmediengattungen ergeben sich für das Jahr 2011 folgende Nettowerbeumsätze:

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360 Brand Connection gewinnt PR-Etat von POC Sports

POC Sports, bekannt für seine Helme und Protektoren, engagiert 360 Brand Connection für seine Public Relation-Arbeit sowie Social Media-Massnahmen. Im Zentrum steht die Sicherheit und der Schutz der Kunden, es sollen vermehrt Sportunfälle verhindert werden.

Das Unternehmen aus Schweden, welches neben erstklassigen Helmen und Protektoren ein grosses Sortiment an farbigen Goggles führt, setzt sein Vertrauen ab sofort in die Public Relations-Arbeit von Pirmin Oklé, Inhaber und Berater von 360 Brand Connection. Der PR-Etat umfasst die klassische Public Relations-Arbeit sowie Social Media-Massnahmen.

Das hoch motivierte Team von Airtool, Vertrieb von POC Sports in der Schweiz, geht gemeinsam mit den PR-Profis von 360 Brand Connection in die nächste Runde. Mit dem Etatgewinn erweitert 360 Brand Connection sein Marken-Portfolio im Sportbereich und übernimmt ab sofort die Kommunikation für POC in der Endverbraucher-, Special Interest- und Fachhandelspresse.

Seit 2005 verfolgt POC das Ziel Helme und Protektoren zu entwickeln, welche einerseits möglichst viele Leben retten und andererseits die gesundheitlichen Folgen von Sportunfällen reduzieren sollen. POC Sports Ingenieure und Materialspezialisten erhöhen ständig die Anforderungen an Sicherheit und Schutz bei jeglichen Tempo-Sportarten. Die Designsprache ist sehr eigenständig und fällt auf durch ihre Vielfalt an Farben und Kombinationsmöglichkeiten. Fachärzte beraten bei der Entwicklung von Helmen, Rückenpanzer und Schutzausrüstung. POC arbeitet in verschiedenen wissenschaftlichen Feldern mit Spezialisten zusammen und steht im intensiven Austausch mit seinen Athleten.
 

Neue Köpfe bei Business + Design

In der Werbeagentur Business + Design sind seit Anfang Jahr neue Kräfte am Werk: Neuer Marketing- und Verkaufsleiter ist Marcel Graf, Daniel Sigrist ist der neue IT Projektleiter und Valeria Barberis verstärkt das Grafiker-Team.

Marcel Graf ist neuer Marketing- und Verkaufsleiter der Werbeagentur Business + Design in Laupersdorf und nimmt Sitz in der Geschäftsleitung. Der eidg. Dipl. Verkaufsleiter war in verschiedenen, führenden Positionen in den Bereichen Verlags- und Direktmarketing tätig. In seiner jetzigen Funktion zeigt er sich für die crossmediale Beratungskompetenz für folgende Seiten verantwortlich: business-design.ch, energypark.ch und xdream-promotion.ch.

Daniel Sigrist ausgebildet in BSc Wirtschaftsinformatik und MSc Business Information Systems, ist der neue IT-Projektleiter. Seine vorherigen beruflichen Stationen führten ihn zu Adacom und ECDL.

Valeria Barberis unterstützt neu das Grafikteam. Sie hat vor kurzem Ihre Ausbildung mit dem Bachelor of Arts in Design und Kunst abgeschlossen. Die gebürtige Tessinerin hat zuvor bei RSI Radio und Fernsehen der italienischsprachigen Schweiz die grafische Lehre absolviert.
 

Schweizer Dialogmarketing-Preis: Letzte Chance für Einsendungen

Nicht verpassen! Die Eingabefrist für den Schweizer Dialogmarketing-Preis 2012 endet am 31. Januar. Wer am 22. Juni einen Preis abräumen möchte, hat noch ein paar Tage Zeit, seine Arbeiten einzureichen.

Darum: jetzt Pferde satteln, Sporen geben und anmelden! Jetzt ist es höchste Zeit, die besten Pferde aus dem Stall zu holen und Ihre besten Dialogmarketing-Arbeiten einzureichen, damit Sie am 22. Juni im grossen Saloon des Kongresshauses Zürich das Lied vom Sieg für Sie spielt.

Werbeagenturen, Dienstleistungsunternehmen und Werbeauftraggeber, die mit Ihrem Dialogmarketing weit über den Wilden Westen hinaus für Aufsehen sorgen wollen, können sich noch bis zum 31. Januar für den Schweizer Dialogmarketing-Preis anmelden. Das vollständige Teilnahmedossier und weitere Informationen gibt es unter Dm-award.ch.

Die Mitglieder der SDV-Partnerverbände asw, bsw, Schweizer Werbung, SMC und swissfundraising profitieren von vergünstigten Teilnahmegebühren.

Schweizer Dialogmarketing-Preis: «Spiel mir das Lied vom Sieg»
 

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